Magdeburger Fussballforum



Presse Jan.. 2017

Fussball: Fahrplan für "Ausgliederung" steht




15.01.2017

Zitat:

Der Fahrplan für die Umstrukturierung des 1. FC Magdeburg steht. Am 19. Februar sollen die Mitglieder über die Zukunft entscheiden.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Der 1. FC Magdeburg will am 19. Februar seine Strukturänderung unter Dach und Fach bringen, um die Zahlungsströme zwischen Verein und
der Stadion- und Sportmarketing GmbH zu harmonisieren. An diesem Tag ist in den Messehallen Magdeburg die entscheidende Abstimmung vorgesehen,
erfuhr die Volksstimme am Sonntag. Der Verein hat zurzeit rund 4000 Mitglieder. Zuvor findet am 31. Januar um 18.30 Uhr in der Einmal-Immer-Lounge
an der MDCC-Arena eine weitere Infoveranstaltung zur Neuausrichtung des FCM statt. Es ist bereits die zweite Veranstaltung des 1. FC Magdeburg zu
diesem Thema. Im Vorfeld können die Mitglieder auf per E-Mail Fragen an den Verein schicken.



Am Sonntag kehrte die Mannschaft nach einem achttägigen Trainingslager an der Atlantik-Küste aus der spannischen Frühlings-Sonne zurück in das
winterliche Mageburg. Bis Mittwoch gab Trainer Jens Härtel seiner Mannschaft frei, dann setzt er die Vorbereitung auf das erste Rückrundenspiel am
28. Januar bei Fortuna Köln fort. Am Sonnabend steht die Generalprobe bei Viertligist Energie Cottbus (Stadion der Freundschaft, 14 Uhr) auf dem Programm.


Sponsoring: Pflege-Firma steht zum Fußballclub





14.01.2017

Zitat:


Die Partnerschaft zwischen Humanas und dem 1. FC Magdeburg ist auf Kritik gestoßen. Die Geschäftsführung bleibt jedoch gelassen.
Von Matthias Stoffregen ›

Magdeburg l Mitte Dezember hat der 1. FC Magdeburg mit dem Colbitzer Unternehmen Humanas einen neuen Hauptsponsor vorgestellt. Die Partnerschaft kostet
Humanas einen niedrigen sechstelligen Betrag. Viel Geld, finden manche Volksstimme-Leser wie Alfons Briza. Sie fragen in Zuschriften, wie es sich ein
Unternehmen aus der Pflegebranche denn leisten könne, den Drittligisten zu sponsern. Sollte es von dem Geld nicht lieber seine Mitarbeiter besser bezahlen?
Die Zeitung hat nachrecherchiert.

Bei Humanas handelt es sich nicht um einen ambulanten Pflegedienst oder Heimbetreiber im klassischen Sinn. Das Unternehmen baut und betreibt Wohnparks in
Sachsen-Anhalt und bietet seinen Bewohnern je nach Bedarf individuelle Pflegeleistungen an. Im Prinzip ist es damit eine Mischung aus Immobilien- und
Pflegeunternehmen. Es generiert seine Einnahmen nicht nur aus Pflege- und Zusatzbeiträgen, sondern auch aus Mieteinnahmen. 2006 haben Ina und Jörg Biastoch
die Firma gegründet – und dabei einen sehr günstigen Zeitpunkt erwischt.

Starkes Firmenwachstum

Weil die Bevölkerung immer stärker altert, wächst seit Jahren der Bedarf an altersgerechtem, barrierefreiem Wohnraum. „Wir waren von unserem Konzept
überzeugt und haben schnell Investoren und Banken für unsere Geschäftsidee begeistern können“, erzählt Jörg Biastoch im Volksstimme-Gespräch. Beschleunigt
wurde das Firmenwachstum nicht nur von der Wohnraum-Nachfrage – in Zeiten niedriger Zinsen ist es für Banken und Privatinvestoren besonders interessant,
Geld in Beton anzulegen.

Inzwischen können die Biastochs auf eine rasante Geschäftsentwicklung zurückblicken: Innerhalb der vergangenen zehn Jahre haben sie acht Wohnparks im
Norden Sachsen-Anhalts errichten lassen. 170 Beschäftigte zählt das Unternehmen mittlerweile, im vergangenen Jahr lag der Umsatz der Humanas-Gruppe,
die aus einer Bau- und einer Betriebsgesellschaft besteht, bei zehn Millionen Euro.

18 Standorte bis 2021

„Wir sind in unserer Branche deutschlandweit das am schnellsten wachsende Unternehmen gewesen“, erzählt Biastoch. Geht es nach ihm, dann wird die
Entwicklung auch noch ein paar Jahre so weitergehen: „Bis 2021 wollen wir 18 Standorte aufbauen, einen Umsatz von 25 Millionen Euro erwirtschaften und
370 Mitarbeiter beschäftigen.“

Sponsoring betreibt Humanas nicht erst seit Mitte Dezember. „Wir haben bereits vor Jahren angefangen, Vereine in unserer Region zu unterstützen“,
erzählt Jörg Biastoch. Angesichts starker Geschäftszahlen könne sich Humanas dies auch finanziell leisten. „Unsere Sponsoring-Aktivitäten machen gerade
einmal 1,3 Prozent des Umsatzes aus“, betont er.

Auf die Idee, den FCM zu sponsern, sei er nicht von sich aus gekommen. „Ein Freund hat mich gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte“, erzählt er. Dass sich
Biastoch darauf einließ, hatte mehrere Gründe. „Uns ist ein gutes Arbeitsklima wichtig“, betont er. „Bei den Veranstaltungen des FCM pflegen wir nicht wie
andere Unternehmen Geschäftskontakte, sondern wir laden Mitarbeiter ein, die sich bei der Arbeit vorbildlich engagiert haben.“

Pfleger erhalten 2252 Euro

Zur Mitarbeiterbindung zählen bei Biastoch auch angemessene Löhne. Eine Pflegefachkraft erhält nach Unternehmensangaben mindestens 2252 Euro monatlich,
wenn sie Vollzeit arbeitet. Hinzu kommen ihm zufolge Zuschläge für Schichtdienste und eine zusätzliche Altersversorgung. Humanas zahlt damit deutlich mehr
als andere Pflegeeinrichtungen. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf Volksstimme-Anfrage mitteilt, verdient eine Pflegefachkraft in der Altenpflege
in Sachsen-Anhalt üblicherweise monatlich 1743 Euro.

Neben Mitarbeiterbindung spielt für die Biastochs beim Sponsoring auch die Fachkräftewerbung eine Rolle. „Wenn wir beim FCM werben, können wir auf unser
Unternehmen aufmerksam machen und vielleicht die ein oder andere Nachwuchskraft anlocken.“ Nicht zuletzt spiele Lokalpatriotismus eine Rolle, „natürlich sind
wir auch Fußballverrückte im positiven Sinne“, sagt er. Mit Blick auf die Kritiker ist ihm auch wichtig zu betonen, dass die Pflegeleistungen nicht teurer sind als
in anderen Einrichtungen. „Wer bei uns Leistungen in Anspruch nimmt, die etwa denen in einer stationären Pflegeeinrichtung entsprechen würden, zahlt etwa
780 bis 800 Euro als Zusatzbeitrag“, berichtet er. Tatsächlich nehmen auch andere Pflegeanbieter um die 1000 Euro als Zusatzbeitrag.

Experte rät zu Transparenz

Bleibt die Frage, ob das FCM-Sponsoring aus Marketing-Sicht geschickt ist. Universitätsprofessor Sebastian Uhrich von der Deutschen Sporthochschule Köln
beschäftigt sich mit Sportsponsoring. „Firmen sollten zunächst überlegen, ob das Sponsoring zu ihrer Strategie und ihrem Image passt“, rät er. „Wenn die Leute
bei einem Fußballverein mit bestimmten Unternehmen nicht rechnen, dann neigen sie eher dazu, sich über das Engagement Gedanken zu machen und der Firma
negative Dinge zuzuschreiben.“ Auch könne es passieren, dass vorbildlich arbeitende Firmen beim Image in Sippenhaft genommen werden, wenn der Ruf der
Branche, in der sie tätig sind, nicht der beste ist.

Uhrich hat dennoch großes Verständnis für das Humanas-Engagement: „Auch für Pflegeunternehmen ist der öffentliche Auftritt sehr wichtig“, betont er.
„Die Unternehmen müssen nur dann darauf achten, dass sie in der Öffentlichkeit klarmachen, warum sie sich engagieren.“


Härtel: „Es gibt einen klaren Fahrplan"




14.01.2017

Zitat:


Einer der Erfolgsgaranten beim Drittligisten 1. FC Magdeburg wartet noch auf seinen neuen Vertrag: Trainer Jens Härtel.
Von Manuel Holscher ›

Novo Sancti Petri l Jens Härtel ist mit dem 1. FC Magdeburg in die 3. Liga aufgestiegen, hat in der vergangenen Saison den Klassenerhalt geschafft und
belegt mit dem Team momentan Rang zwei. Im Volksstimme-Interview spricht der 47-jährige Coach über das Trainingslager, grippegeschwächte Spieler und die 2. Liga.

Volksstimme: Der FCM ist zum dritten Mal in Folge im Trainingslager im spanischen Novo Sancti Petri. Welche Unterschiede gibt es im Vergleich zu den Vorjahren?

Jens Härtel: Die Unterschiede ergeben sich bei den Testspielen. Im ersten Jahr haben wir gegen Cádiz gespielt, im Vorjahr gegen einen unterklassigen Verein.
Diesmal konnten wir Partien gegen den spanischen Drittligisten San Fernando, den Zweitligisten Karlsruher SC und den Liga-Konkurrenten FSV Frankfurt vereinbaren.
Das beeinflusst natürlich auch die Trainingsarbeit. Hinzu kommt, dass wir in diesem Jahr einige grippegeschwächte Spieler haben.

Wie ist die Situation mit den angeschlagenen Spielern?

Das ging schon in Magdeburg los und hat sich in Spanien nahtlos fortgesetzt. Bei den meisten ging es nach ein oder zwei Tagen wieder besser. Sebastian Ernst und
Steffen Puttkammer geht es momentan noch nicht so gut, wir hoffen aber, dass es bald besser wird.

Sie haben 26 Spieler im Kader, bis auf André Hainault sind alle in Spanien dabei. Sind im Winter noch Zu- oder Abgänge geplant?

Ich habe schon viel erlebt. So lange wie das Transferfenster offen ist, kann immer etwas passieren. Niklas Brandt ist beispielsweise mit Knieproblemen angeschlagen.
Bei ihm müssen wir schauen, wie es sich entwickelt. Es kann natürlich auch sein, dass Spieler unzufrieden sind und wechseln wollen. Dann müssten wir noch mal reagieren.


Wäre Aridane Hernández vom FC Cádiz ein Kandidat, der jetzt im Winter kommen könnte?


Das ist völlig ausgeschlossen. Er spielt in der spanischen 2. Liga, warum sollte er in die 3. Liga nach Deutschland gehen? Das ist unrealistisch. Wir haben uns
auch nicht mit ihm beschäftigt.

Welchen Eindruck haben Sie bisher von Neuzugang Charles Elie Laprevotte?

Gegen San Fernando war es in Ordnung, gegen Karlsruhe ist Charles Elie gar nicht ins Spiel gekommen. Er war auch grippegeschwächt, deutet im Training aber an,
was er kann. Erfahrungsgemäß dauert es bei neuen Spielern oft ein bisschen, bis sie unseren Stil verinnerlicht haben. Charles Elie muss die Dinge annehmen,
die wir verlangen, damit er sein fußballerisches Können voll entfalten kann. Dafür werden wir ihm jede Hilfestellung geben.

Er sieht sich selber in der Zentrale, ob defensiv oder offensiv. Wo sehen Sie ihn? Zuletzt durfte er zweimal hinter den Spitzen ran.

Er ist ein Zwischenspieler, hat auf beiden Positionen seine Stärken, ist aber kein klassischer Offensiv- oder Defensiv-akteur. Einen solchen Spieler haben wir gesucht.

Steffen Puttkammer hat vor Weihnachten um die Freigabe im Falle eines Interessenten gebeten? Geht er noch im Winter?

Die Initiative ging von Steffen aus. Er hat gesagt, dass es nicht sein Anspruch ist, zwischen Bank und Tribüne zu pendeln. Es geht bei uns aber um Leistungssport
und in der Hinrunde waren aus meiner subjektiven Trainersicht die anderen einen Tick besser. Deshalb hat er nicht mehr Spielzeit bekommen.

Auch Ihr Vertrag läuft aus. Verlängern Sie und wenn ja, wann?

Es gab einen klaren Fahrplan, der auch kommuniziert wurde. Daran hat sich nichts geändert. Wir haben gesagt, dass wir uns im Winter zusammensetzen,
und der Winter dauert ja noch etwas. Es kann aber auch ganz schnell gehen. Ich will zwar nicht vorgreifen, bin aber bezüglich der Verlängerung guter Dinge.

Es gibt auch viele Argumente, die für eine Verlängerung sprechen.

Man darf das aber nicht nur vom Tabellenplatz abhängig machen. Der Schlüssel für einen Verein ist immer, dass er sich weiterentwickelt. Stillstand ist Rückschritt.
Ich denke, dass der FCM gut aufgestellt ist und seine Hausaufgaben gemacht hat.

In der 3. Liga belegt der FCM den zweiten Tabellenplatz. Ist das eher Chance oder Hypothek?

Wenn man sieht, dass wir nach sechs Spieltagen im Tabellenkeller waren und alles infrage gestellt wurde, dann ist die Situation jetzt im Vergleich sehr entspannt.
Es ist kein Druck da, alles ist positiv. Wir genießen das und wollen weiterhin in der Situation bleiben, in der wir jetzt sind.

Was ist in dieser Saison für den 1. FC Magdeburg möglich?

In der 3. Liga ist vieles möglich. Wichtig ist, dass wir uns nicht verrückt machen lassen. Eine Prognose abzugeben, ist schwierig.
Als Tabellenzweiter möchte man aber eher nach oben schauen.

Welche Spieler haben noch Nachholbedarf?

Die Spieler, die grippegeschwächt waren oder sind, haben natürlich Nachholbedarf. Bei ihnen ist einiges verloren gegangen, das sie wieder aufholen müssen.
Die Physis spielt gerade in der 3.Liga eine große Rolle.

Die Wintervorbereitung ist wie im Vorjahr sehr kurz? Zu kurz?

Für einen Trainer ist die Vorbereitung immer zu kurz. Optimal wäre es gewesen, wenn die Jungs noch eine Woche länger Zeit zum Regenerieren gehabt hätten und
danach fünf bis sechs Wochen Vorbereitung. Das gibt der Zeitplan aber nicht her. Wir sind aber froh, dass es in Deutschland überhaupt noch eine Winterpause
gibt und wir nicht durchspielen müssen.



Fußball: FCM verliert ersten Test




11.01.2017

Zitat:


Der 1. FC Magdeburg hat im ersten Trainingslager-Testspiel gegen CD San Fernando mit 3:4 (2:2) verloren.

Novo Sancti Petri (mo/ju) l Das erste Testspiel im Rahmen des Trainingslager in Spanien hat der 1. FC Magdeburg verloren. Der Tabellenzweite der 3. Liga
unterlag am Mittwoch auf dem Trainingsplatz in Novo Sancti Petri dem spanischen Drittligisten CD San Fernando mit 3:4 (2:2). Felix Schiller (16. Minute),
Maurice Exslager (37.) und Marius Sowislo (52.) erzielten die Treffer für die Blau-Weißen. Espinar erzielte in der 79. Minute den Siegtreffer für die Spanier.

Im Tor der Magdeburger stand Lukas Cichos, der wie Moritz Sprenger komplett durchspielte. Ansonsten tauschte Trainer Jens Härtel in der zweiten Halbzeit
komplett. Nicht dabei waren Steffen Puttkammer, Sebastian Ernst (beide Grippe) und Nils Butzen (Handbruch). Am Donnerstag testet des FCM ein zweites
Mal, dann in Estepona gegen den Zweitligisten Karlsruher SC.


Jens Härtel Vertragsverlängerung nach dem Trainingslager?





11.01.17

Zitat:



Novo Sancti Petri -

Seit Wochen spekulieren die FCM-Fans in den Internet-Foren: Wer bleibt, wer geht - und vor allem: Was passiert mit Erfolgscoach Jens Härtel? 16
Spielerverträge laufen zum Saisonende aus, am wichtigsten scheint Anhängern und Offiziellen des 1. FC Magdeburg aber die Trainerpersonalie.

Denn auch Härtels Arbeitspapier endet am 30. Juni 2017. Noch zum Jahreswechsel verkündete Geschäftsführer Mario Kallnik in der MZ: „Wir befinden uns
bereits seit zwei Monaten in Gesprächen und haben gemeinsam einen klaren Fahrplan umrissen.“ Seine unmissverständliche Botschaft damals: „Wir wollen
mit Jens Härtel weiterarbeiten und würden uns sehr freuen, wenn das funktioniert.“

Jens Härtel zur Vertragsverlängerung: "Es kann alles ganz schnell gehen"

Nun meldete sich Härtel selbst via Bild-Zeitung zu Wort und erklärte: "Obwohl wir sportlich im Fahrwasser sind, war bisher nicht der Zeitpunkt, um sich zu
entscheiden." Doch Unruhig müssen die FCM-Fans wohl nicht werden, so lässt der 47-Jährige bereits durchklingen, dass es nach dem Trainingslager im
spanischen Novo Sancti Petri schnell gehen könnte. Bis Sonntag, 15. Januar, sind die Blau-Weißen dort noch vor Ort. "Das warten wir jetzt erst mal ab,
danach kann alles ganz schnell gehen. Es gibt nichts was gegen Magdeburg spricht", so Härtel. Auch andere Angebote gebe es nicht.

Der Trainer möchte seine Mannschaft auf die Rückrunde in der dritten Liga vorbereiten, bevor er sich um sich selbst kümmert. Auch das hatte Kallnik
bereits vor dem Jahreswechsel angekündigt: "Der Trainer will erst einmal gut die Vorbereitung durchstehen und dann gut in die ersten Spiele reinkommen“,
erzählt der Manager und sagt: „Das ist ein Zeitrahmen, mit dem wir leben können.“

In Magdeburg träumen sie nach einer überragenden Hinrunde und dem zweiten Tabellenplatz vom Aufstieg in die zweite Liga. (cbo/mz)
– Quelle: http://www.mz-web.de/25519002 ©2017


Fußball: FCM mal wieder dran, Germania will Hattrick




05.01.2017

Zitat:

Am Freitag ab 17 Uhr wird in der Hermann-Gieseler-Halle die 17. Auflage des Hallenfußballturniers um den Kroschke-Cup ausgespielt.
Von Hans-Joachim Malli ›

Magdeburg l Zehn Mannschaften aus der Region spielen um den Pokalsieg. Oberligist Germania Halberstadt strebt nach den Erfolgen 2015 und 2016 den
Titelhattrick an, muss sich in der Vorrundengruppe B mit Ligakonkurrent FSV Barleben, dem MSV Börde, MSC 1899 Preussen und TuS 1860 Magdeburg auseinandersetzen.

Gastgeber 1. FC Magdeburg, der in der Gruppe A auf den SV Fortuna, VfB Ottersleben , die FCM-Traditionsmannschaft und den SSV Besiegdas trifft, hofft,
nach achtjähriger Pause am Ende endlich wieder einmal ganz vorn zu stehen. Heiner Laugisch, langjähriger Cheforganisator der vergangenen Turniere,
machte schon kurz nach der Auslosung noch im alten Jahr keine Mördergrube aus seinem Herzen, meinte: „Ich hoffe, dass der Club endlich einmal wieder den Cup gewinnt.“

Ob ihm die Schützlinge von FCM-Trainer Jens Härtel bei ihrem einzigen Hallenauftritt den Gefallen tun, bleibt abzuwarten. Der 47-Jährige ist ohnehin
kein Anhänger des Hallenfußballs, vielmehr ist das Turnier um den Kroschke-Cup ein lästiger Pflichttermin, bei dem manch etablierter Stammspieler nur Zuschauer ist.
Andererseits ist das Turnier der einzige Termin der Wintervorbereitung vor eigenem Publikum. Am Sonnabend testen die Härtel-Schützlinge noch beim
FC Viktoria Berlin (14 Uhr, Stadion Lichterfelde), bleiben anschließend gleich in der Bundeshauptstadt, um Sonntagfrüh von Tegel aus ins Trainingslager
nach Andalusien zu fliegen.

Um 17.41 Uhr steigen die Blau-Weißen in den Kroschke-Cup ein, treffen in ihrem ersten Gruppenspiel auf den SV Fortuna Magdeburg. Erstmals nimmt auch die
Traditionsmannschaft des 1. FC Magdeburg am Turnier teil. Christian Beer, Frank Siersleben, Christian Prest, Dirk Hannemann und Co werden für den Club auflaufen,
sind einen Tag später schon wieder beim Hallenturnier in Aschersleben aktiv.

Neben dem Turniersieger werden auch wieder der beste Spieler, beste Torschütze und der beste Torhüter gesucht und geehrt.

Die Tageskasse an der Gieselerhalle öffnet heute um 16 Uhr, dann ist auch Einlassbeginn für das Hallenturnier, welches offiziell um 17 Uhr beginnt. Die Tickets
kosten acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Ermäßigung erhalten Schüler, Studenten, Rentner, ALG-II-Empfänger, Schwerbehinderte sowie Mitglieder und
Dauerkarteninhaber des 1. FC Magdeburg.



Fußball: FCM-Neuzugang Laprevotte gibt gleich Gas





05.01.2017

Zitat:

Mit Neuzugang Charles Elie Laprevotte, aber ohne Nils Butzen startete Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg am Mittwoch in die Rückrunde.
Von Uwe Tiedemann ›

Magdeburg l 24 Spieler nahmen vormittags am Laktat-Test teil, der unter der bewährten Leitung von Dr. Mathias Neumann stand und den Fitnesszustand des
jeweiligen Akteurs ermittelt.

Überraschend nicht dabei war Nils Butzen. Der 23-Jährige hatte sich in Ischgl (Österreich) im Skiurlaub beim Rodeln die rechte Mittelhand gebrochen. Trainer
Jens Härtel: „Ärgerlich, aber solche Dinge passieren. Tobias Schwede hatte sich in der Vorbereitung dieselbe Verletzung zugezogen.“ Der Coach hält nichts
davon, den Spielern Skiurlaub generell zu untersagen: „Mit Verboten ist das immer so eine Sache.“ Und: „Ich bin selber leidenschaftlicher Skifahrer, kann die
Jungs irgendwie verstehen.“

Dafür konnte er seinen Neuzugang begrüßen – Charles Elie Laprevotte. Der gebürtige Franzose ist nach Florian Kath der zweite Spieler vom SC Freiburg.
„,Flo‘ hat mir schon viel Positives erzählt. Ich bin sicher, den richtigen Schritt gemacht zu haben“, sagte der 24-Jährige in gut verständlichem Deutsch.

Laprevotte, der die Nummer 23 trägt, weiter: „Magdeburg hat sich schnell in der 3. Liga etabliert und eine Menge Potenzial. Sie sind kompakt, robust,
läuferisch stark – genauso muss man spielen, um erfolgreich zu sein. Live habe ich sie auch schon einmal gesehen – beim 1:0 im Derby gegen Halle.“

Der Neuzugang fühlt sich nach eigener Aussage im defensiven Mittelfeld am wohlsten, möchte die dreiwöchige Vorbereitung nutzen, um sich anzubieten,
und weiß, dass er „vorm gegnerischen Tor noch kaltschäuziger werden muss“. Den zweiten Platz will er indes nicht überbewerten, denkt dabei an seine
Ausleihzeit bei Preußen Münster zurück: „Da standen wir auch lange oben und sind dann abgesackt.“

Auf alle Fälle stößt der Neue auf harte Konkurrenz. Denn bis auf Butzen und André Hainault (Hüftprobleme) sind wieder alle Spieler einsatzbereit. So auch
Mittelfeld-Routinier Gerrit Müller („Mir geht es sehr gut, ich bin jetzt auf einem anderen Leistungsniveau und will angreifen“), Abwehrrecke Moritz Sprenger
(„Es ist alles wieder o. k. Ich habe keine Meniskusbeschwerden mehr“) oder Linksverteidiger Michel Niemeyer („Eine Maske ist nicht mehr nötig. Nach einer
extrem unglücklich verlaufenen Hinrunde, bei der ich manchmal schon ins Grübeln gekommen bin, will ich jetzt vor allem eins – gesund bleiben“).

Voller Tatendrang sind auch Felix Schiller („Der Trip nach New York über Weihnachten war megageil, aber jetzt hoffe ich auf eine verletzungsfreie Vorbereitung“)
und Christian Beck: „Die kurze Pause tat ganz gut. Ich bin ja auch nicht mehr der Jüngs- te ... Nun konzentrieren wir uns voll auf Fortuna Köln. Mit denen
haben wir ja noch mehr als eine Rechnung offen.“

Weitere Informationen: http://www.volksstimme.de/fcm


Fußball: Es geht wieder los




04.01.2017

Zitat:



Mit Neuzugang Charles Elie Laprevotte startet der 1. FC Magdeburg am heutigen Mittwoch in die Vorbereitung auf die Rückrunde in der 3. Liga.
Von Thomas Juschus ›

Magdeburg l Seit Montag ist Trainer Jens Härtel zurück an seinem Arbeitsplatz, schmiedet zusammen mit Co-Trainer Ronny Thielemann in seinem
Arbeitszimmer im „Bauch“ der MDCC-Arena Pläne für die Rückrunden-Vorbereitung des 1. FC Magdeburg. Zum Auftakt trifft sich der Kader heute zum
Laktattest in der Laufhalle am Olympiastützpunkt, ehe am Nachmittag die erste Trainingseinheit ansteht.

Nach der Teilnahme am Kroschke-Cup am Donnerstag (Gieselerhalle, ab 17 Uhr) sowie einem Testspiel am Sonnabend beim Regionalligisten Viktoria Berlin
(Stadion Lichterfelde, Anstoß 14 Uhr) reist die Mannschaft am Sonntag in aller Frühe mit dem Flieger nach Malaga, um die letzten rund 200 Kilometer bis
zum Ziel in Novo Sancti Petri mit dem Bus zurückzulegen. Im kleinen Ort an der Atlantikküste unweit von Cadiz herrschen derzeit frühlingshafte
Temperaturen mit bis zu 20 Grad.

Bei Sonne, Strand und Palmen legt der FCM mit bis zu drei Trainingseinheiten am Tag schon zum dritten Mal in Folge die Grundlagen für die zweite Saisonhälfte.
„Dazu gehören auch die physischen Dinge wie Kondition, Kraft und Athletik. Natürlich werden wir auch taktisch arbeiten und einige Dinge verfeinern.
Und natürlich das eine oder probieren. Dazu ist Vorbereitung auch immer da“, sagte Härtel.

Einziger Neuer im Kader ist der Franzose Charles Elie Laprevotte, den der FCM bis zum 30. Juni 2018 vom SC Freiburg II verpflichtet hat und der den
Konkurrenzkampf im Mittelfeld anheizen soll. „Ein neuer Spieler verursacht automatisch immer ein bisschen Reibung, da gilt es für alle, sich neu zu orientieren.
Damit sind wir bisher gut gefahren“, sagte Härtel. Den 24-Jährigen, der in der vergangenen Saison als Leihspieler bei Preußen Münster seine Drittliga-Reife bewies,
sieht Härtel als „Zwischenspieler“. „Laprevotte ist kein reiner Sechser, aber auch kein reiner Zehner. Eher ein Achter. Wir haben schon in puncto Ballsicherheit
und Kreativität auch gute Spiele gemacht, aber nicht durchgängig. Er bringt aufgrund seiner Ausbildung in Frankreich und Freiburg gute Voraussetzungen mit,
hat auch starke physische Grundlagen“, sagte Härtel.

Nicht mit ins Trainingslager nach Spanien reist dagegen André Hainault, dessen Verletzungsmisere genau vor einem Jahr dort begann und der seitdem nur noch
zwei Punktspiele für den FCM bestreiten konnte. Seit Mitte September laboriert Hainault, der in diesen Tagen mit seiner Frau Catherine sein zweites Kind erwartet,
an einer Verletzung an der Hüfte. „Es gibt nach wie vor keine Besserung. Das hatten wir anders erwartet“, erklärte Härtel.

Alle anderen 25 Spieler aus dem Kader – auch die zwischenzeitlich als Abgänge gehandelten Steffen Puttkammer, Lukas Novy und Ahmed Waseem Razeek – werden
dagegen am Sonntag mit in den Air-Berlin-Flieger steigen. Änderungen im Kader sind aber weiterhin möglich, zumal das Tranferfenster bis zum 31. Januar geöffnet ist.
Eine weitere Vergrößerung des Kaders dürfte aber unwahrscheinlich sein.

Sportlich geht es in der Rückrunde, die für den FCM am 28. Januar mit dem Auswärtsspiel bei Fortuna Köln beginnt, darum, die gute Ausgangsposition zu verteidigen.
Mit 33 Punkten stehen die Blau-Weißen zwei Punkte hinter Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg auf dem zweiten Platz – einem direkten Aufstiegsplatz. Die 2. Bundesliga
ist aber in Härtels Gedankenwelt noch ganz weit weg. „Es war trotz aller Widrigkeiten hintenraus eine gute Halbserie. Die 33 Punkte kann uns keiner nehmen.
Dass jetzt Träumereien aufkommen, kann ich nicht verhindern. Das hat für uns aber nicht Priorität. Priorität hat für uns das erste Punktspiel gegen Fortuna Köln.“
Und dafür wird ab heute gearbeitet.



Alle Zeitangaben in GMT +01:00.Aktuelle Uhrzeit: 22:00.