Magdeburger Fussballforum



News: 28. Spieltag 2016 / 2017 1. FC Magdeburg - Wehen Wiesbaden

Trainer verlängert um ein Jahr Härtel beendet den Poker





Zitat:



Magdeburg/Halle -

Das Wichtigste kam gut eine dreiviertel Stunde nach dem 0:0 gegen Wehen Wiesbaden via E-Mail. So vermeldete nämlich der 1. FC Magdeburg ein längst
überfällige Entscheidung: Trainer Jens Härtel hat seinen Vertrag beim Fußball-Drittligisten verlängert - wenn auch nur für ein Jahr.

Der Kontrakt gilt ebenso für die zweite Liga, auf die der FCM auch trotz des verpassten Sieges zusteuert. Eine noch bessere Position im Aufstiegskampf vergab
allerdings im Spiel gegen Wiesbaden der Held der letzten beiden Auftritte. Richard Weil bekam diesmal die Rolle des Pechvogels: Er vergab mit einem verschossenen
Elfmeter in der 87. Minute den 14. Saisonsieg. Ausgerechnet Weil, der vom Punkt zuvor bei den glücklichen 1:0-Erfolgen gegen Münster und in Bremen
traumwandlerisch sicher verwandelt hatte. „Das ist ärgerlich in so einem wichtigen Spiel, wo wir schon viele Chancen ausgelassen haben, den Elfer zu verschießen“,
maulte Härtel später.

Allerdings verschwieg er in diesem Satz auch die guten Gelegenheiten der Gäste. Die besseren Chancen in der umkämpften ersten Hälfte hatte nämlich Wehen Wiesbaden.
Wie in der 24. Minute: Die FCM-Abwehr klärte den Ball nach einem Freistoß wenig überzeugend. Gäste-Offensivkraft David Blacha hämmerte ihn an die Querlatte.
FCM-Keeper Leopold Zingerle hatte sich vergeblich gereckt. In Minute 42 verpasste Blacha zum zweiten Mal die Führung für die Gastmannschaft, weil er um Millimeter
daneben zielte.

Nach der Pause drängte der FCM vehementer auf den Sieg. Nils Butzen vergab in der 75. Minute die bis dahin beste Gelegenheit. Dann kam es zum Elfmeter. Der
eingewechselte Manuel Farrona Pulido war im Strafraum umgeschubst worden. Weil übernahm wie selbstverständlich die Verantwortung und zimmerte die Kugel auf das Tor.
Doch Wehen-Keeper Markus Kolke hielt sie mit einer Glanzparade auf.

„Wir nehmen das Positive mit. Jetzt gilt es, in Kiel daran anzuknüpfen“, sagte Härtel. Seine Magdeburger haben als Tabellenzweiter vier Punkte Rückstand auf
Spitzenreiter MSV Duisburg.

Die erste Mail mit guten Nachrichten hatte der 1. FC Magdeburg übrigens schon kurz vor dem Anpfiff herumgeschickt: die zwei Vertragsverlängerungen von Tarek
Chahed und Nico Hammann. So langsam bekommt die neue Mannschaft Gesicht. Und Härtel wird sich fortan auch wieder einbringen, wenn es um Neuverpflichtungen
oder Vertragsverlängerungen geht. Diese Aktivitäten hatte er nämlich während seiner Pokerzeit ausgesetzt. (mz)

– Quelle: http://www.mz-web.de/26223752 ©2017

Kommentare (0) Verfasst von armageddon, 20.03.2017, 07:14

News: ⛺ Spruch der Woche (19.12.2016)

Jens Härtel (Trainer 1. FC Magdeburg)


"Diese Fans sind der Wahnsinn! Es ist so ein langer Weg von Magdeburg nach Lotte
und dann kommen so viele und präsentieren solch eine Lautstärke.


Das hat uns definitiv heute geholfen.




Quelle: http://www.mz-web.de/25317630 ©2016
Kommentare (0) Verfasst von armageddon, 19.03.2017, 09:03

News: 27. Spieltag 2016 / 2017 Werder Bremen II - 1. FC Magdeburg

1:0 in Bremen Wieder Weil! FCM jubelt über spätes Elfmeter-Tor




14.03.17


Zitat:



Bremen -

Der 1. FC Magdeburg hat am Dienstagabend seine Aufstiegsambitionen untermauert und mit Schlusspfiff einen 1:0-Auswärtssieg gegen die Reserve von Bundesligist
Werder Bremen eingefahren. Wie schon gegen Preußen Münster verwandelte Innenverteidiger Richard Weil einen Foulelfmeter zum Siegtor.
Ausgangslage

Mit den drei Punkten vom Freitagabend konnte der FCM seinen zweiten Tabellenplatz verteidigen. Doch der Druck im Aufstiegskampf ist groß, eine Niederlage und
die Magdeburger könnten bis auf Platz fünf zurückrutschen.

In Bremen erwartet die Härtel-Elf eine Mannschaft, die zuletzt Defensiv einem echten Bollwerk glich. Seit vier Spielen hat die junge Werder-Elf kein Gegentor mehr
kassiert, drei dieser vier Duelle gewonnen und gegen Spitzenreiter MSV Duisburg einen Punkt geholt. Das alles macht die Mannschaft von Trainer Florian Kohlfeldt
zur aktuell drittbesten Rückrundenmannschaft.

Personal

Jens Härtel bleibt unberechenbar. Im Vergleich zum Münster-Spiel wechselt der FCM-Trainer auf vier Positionen durch, lässt unter anderem Top-Stürmer Christian
Beck und Kapitän Marius Sowislo draußen. Auch das zuletzt siegreiche 3-5-2-System dürfte erstmal wieder umgebaut werden.

Denn Härtel vertraut in Bremen auf eine Viererkette mit dem eigentlich schon als aussortiert Steffen Puttkammer rechts, dem Innenverteidiger-Duo Nico Hammann
und Richard Weil und Ersatzkapitän Nils Butzen auf Linksaußen. Für Sowislo rückt Jan Löhmannsröben zurück in die Startelf, genauso wie Tobias Schwede wieder die
linke Außenbahn beackern wird. Julius Düker stürmt statt Beck als einzige Sturmspitze, Michel Niemeyer (rechts) und Florian Kath (zentral) behalten ihre Positionen.

1. Halbzeit

Es würde ein Geduldsspiel werden, das dürfte den meisten Beobachtern schon vor dem Anpfiff klar gewesen sein. Zu kompakt präsentierte sich die Bremer
Zweitvertretung in den letzten Wochen, zu schwerfällig der FCM in den vergangenen Auftritten. So überraschte es kaum, dass beide Mannschaften in den ersten 15
Minuten zwar einen engagierten aber eben auch nahezu torchenancenlosen Auftritt hinlegten. Leichte Feldvorteile gingen jedoch an die ohne Bundesliga-Unterstützung
angetretenen Gastgeber.

Die verzeichneten dann auch die erste echte Gelegenheit zur Führung. Laprevotte vertändelte vor der eigenen Strafraumgrenze den Ball, Bremens Schmidt zog auf und
davon und schlenzte die Kugel aus elf Metern am langen Pfosten vorbei (24.). Glück für den FCM, der bis dato kaum mal geordnet in Richtung Werder-Tor kam.

Gerade als sich die Magdeburger erstmals richtig in die Bremer Hälfte wagte und Düker per Kopf die erste richtige Chance vergab, hätte Werder in Führung gehen müssen.
Ein langer Pass hebelte die gesamte FCM-Abwehr aus, Manneh lief ohne Bewachung auf das Tor von Leopold Zingerle zu, doch der oft kritisierte FCM-Schlussmann behielt
die Nerven und parierte stark (30.). Nur zwei Minuten später war es erneut der 22-Jährige, der die Elbestädter vor einem Rückstand bewahrte und einen tollen Freistoß
von Schmidt aus der rechten Ecke fischte.

Der FCM anschließend zwar bemüht, das Spiel vom eigenen Tor fern zu halten, doch die offensive Dreierkette um Julius Düker, Tobias Schwede und Michel Niemeyer blieb
bis zur Pause ohne jegliche Gefahr. Entsprechend gut bedient war das Team von Jens Härtel mit dem 0:0 nach 45 Minuten.

2. Halbzeit

Die zweiten Hälfte begann für die Werder-Elf mit einem personellen Tiefschlag: Sowohl Torwart Eric Oelschlägel als auch Innenverteidiger Jesper Verlaat mussten nach
einen Zusammenprall vor der Pause in der Kabine bleiben. Härtel verzichtete zunächst auf Wechsel.

Doch als wäre nichts gewesen, machten die SVW-Reserve weiter wie bisher, hatte gleich die erste Chance - Manneh setzte den Ball aus halbrechter Position ans Außennetz.
Dann aber kam endlich der FCM, spielte zügiger in die gegnerische Hälfte und kam durch Kath zu seiner ersten Großchance. Der FCM-Zehner konnte einen langen Ball im
Strafraum behaupten und zog aus der Drehung ab - knapp drüber (53.)!

In der 57. Minute dann der nächste Aufreger: Niemeyer erlief sich im Strafraum einen langen Ball und wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Die beinah identische Szene von
Tarek Chahed sorgte am Freitag gegen Münster noch für einen Elfmeterpfiff, doch in dieser Szene verzichtete Schiedsrichterin Hussein auf den Pfiff.

Der FCM war jetzt mindestens gleichauf, verlagerte das Spiel weitestgehend in die Bremer Hälfte. Auch Trainer Härtel setzte ein Zeichen, wollte sich mit dem einen Punkt
nicht zufrieden geben und brachte mit Sowislo und Beck zwei Offensivkräfte. Laprevotte und Düker mussten vom Feld (67.). Und Christian Beck war es dann auch, der in der
78. Minute mit einem Flugkopfball die nächste gute Chance für die Blau-Weißen hatten. Sein Abschluss strich jedoch knapp rechts am Tor vorbei.

Angetrieben von rund 1000 mitgereisten Magdeburger Fans drückte der FCM weiter auf die Führung. Chahed kam für Niemeyer und Sowislo stand nach einem Freistoß
plötzlich frei. Bremens Duffner hatte die Flanke verpasst, der Schuss traf jedoch nur das Äußere des Tornetzes (86.).

Doch es sollte nicht die letzte Torchance für den FCM bleiben. In der zweiten Minute der Nachspielzeit ging Werder-Schlussmann Duffner nach einer Flanke zu ungestühmt
gegen Beck zu Werke. Schiedsrichterin Hussein pfiff und entschied auf Elfmeter. Wie schon gegen Münster legte sich Richard Weil den Ball zurecht - und verwandelte sicher.
Der umjubelte Treffer zum ersten Auswärtssieg 2017, wenige Sekunden später war Schluss.

Mit diesem schmeichelhaften zweiten Sieg in Folge behaupten die Magdeburger damit vorerst den zweiten Tabellenplatz und dürfen weiter von der 2. Bundesliga träumen.

Statistik

Werder Bremen II: Oelschlägel (46. Duffner) - Jacobsen, Volkmer, Verlaat (46. Rehfeldt), Zander - Rother - Lorenzen, N. Schmidt, Käuper, Jensen - Manneh (78. Kazior)
1. FC Magdeburg: Zingerle - Puttkammer, Weil, Hammann, Butzen- Laprevotte (66. Sowislo), Löhmannsröben - Niemeyer (84. Chahed), Kath, Schwede - J. Düker (66. Beck)

Tore: 0:1 Weil (90+3).
Schiedsrichter: Riem Hussein (Bad Harzburg); Gelbe Karten: Lorenzen (9.), Duffner (90+2) / Puttkammer (62.);
Zuschauer: 2836

– Quelle: http://www.mz-web.de/26188770 ©2017

Kommentare (0) Verfasst von armageddon, 19.03.2017, 09:01

News: 26. Spieltag 2016 / 2017 1. FC Magdeburg - SC Preußen Münster

Drei Punkte im Aufstiegskampf FCM kämpft Preußen Münster nieder




10.03.17

Zitat:



Magdeburg -

Der 1. FC Magdeburg hat drei ganz wichtige Punkte im Aufstiegskampf der dritten Liga eingesackt. Beim 1:0-Heimsieg gegen Preußen Münster tat sich das Team
von Trainer Jens Härtel lange schwer, ehe Abwehrchef Richard Weil in der 68. Minute einen Foulelfmeter souverän verwandelte und der FCM diese Führung
anschließend über die Zeit brachte.

Ausgangslage

Noch steht der 1. FC Magdeburg auf Platz zwei und damit auf einem direkten Aufstiegsrang. Aber: Mit sechs Punkten aus sechs Spielen verlief der Start in die
Rückrunde alles andere als erfolgreich. Sogar der anstehende Gegner - in der Tabelle als 18. aktuell auf einem Abstiegsplatz - holte einen Zähler mehr, punktete
zuletzt beim 1:1 gegen den Halleschen FC trotz 60-minütiger Unterzahl.

Die Ausgangslage gleicht dem Hinspiel, damals hatte das Härtel-Team aus den ersten Spielen sogar nur vier Punkte geholt, ehe mit einem 3:2 in Münster der
Befreiungsschlag gelang.

Personal

Die erste gute Nachricht gab es schon am Mittag vor dem Spiel: FCM-Eigengewächs und Flügel-Allrounder Michel Niemeyer verlängerte seinen auslaufenden Vertrag
um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2019. Am Freitagabend steht der 19-Jährige in der Startelf.

Dort debütiert auch Charles-Elie Laprevotte. Der Ex-Münsteraner rückt gegen seine alten Kollegen für Jan Löhmannsröben ins defensiven Mittelfeld. Gleiches gilt
für Florian Kath, der gemeinsam mit Tarek Chahed und Christian Beck eine Dreier-Offensivkette bilden wird.

Bei den Gästen handelten sich gegen den HFC gleich beide zentrale Mittelfeldspieler eine Sperre ein: Michaele Rizzi fehlt nach seiner fünften Gelben Karte, Benjamin
Schwarz flog mit Rot vom Platz und wurde für drei Spiele gesperrt. Für die beiden rücken Danilo Wiebe und Sandrino Braun in die Mannschaft von Trainer-Urgestein
Benno Möhlmann.

1. Halbzeit

Alles nach vorne, alles auf Sieg. Mit seiner Umstellung auf drei Offensivkräfte in Person von Tarek Chahed, Florian Kath und Christian Beck setzte FCM-Trainer Härtel
ein klares Zeichen. Münster seinerseits setzte auf die "Methode Mainz", tief stehen und auf Konter lauern. Damit entführte die Reserve des Bundesligisten am
vergangenen Spieltag drei Punkte aus der Elbestadt.

Entsprechend ließen die Gäste den FCM zunächst munter anlaufen, ohne dabei jedoch irgendwelche Chancen für die Blau-Weißen zuzulassen. So brauchte es schon die
erste Offensiv-Bemühung der Preußen, damit es nach 15 Minuten erstmals vor dem Tor gefährlich wurde - vor dem Münsteraner Tor genauer gesagt. Tarek Chahed
erlief einen langen Befreiungsschlag von Niemeyer, tauchte alleine vor SCP-Schlussmann Schulze Niehues auf, der Chaheds Schuss im Spagat abwehren konnte.

Ein Weckruf für den FCM, der jetzt mehr Drang erzeugt, die Preußen in die eigene Hälfte presste und durch Geburtstagskind Christian Beck zu weiteren Abschlüssen kam,
die jedoch ohne Erfolg blieben.

Nach etwa 30 Minuten rückten die Preußen dann von ihrem Plan ab, dem FCM das Mittelfeld kampflos zu überlassen und wurden prompt gefährlich. Einer Ecke landete auf
dem Kopf von Schweer, dessen Kopfball kratzte der FCM von der Linie, der Nachschuss wurde zur Ecke geklärt - die ersten hochkarätigen Chancen für Münster und die
beste Phase der Preußen in der ersten Halbzeit.

Die Landeshauptstädter ihrerseits blieben zwar weiter überlegen, taten sich auf holprigen Geläuf aber schwer Druck aufzubauen. Einzig ein Distanzschuss von Florian Kath
aus 18 Metern, der von Münsters Al-Hazaimeh abgefälscht wurde, sorgte vor der Pause nochmal für Gefahr.

2. Halbzeit

Nach Wiederanpfiff bot sich den 17.741 Fans in der MDCC-Arena ein kaum verändertes Bild: Der FCM stets bemüht um Torchancen, die Münsteraner dies zu verhindern.
Weil auch nach Standardsituationen keine echte Gefahr entstand, versuchte es Kapitän Marius Sowislo nach 50 Minuten einfach mal aus der Distanz - schoss allerdings weit
über das Gehäuse.

Zu wenig Effektivität hatte Trainer Härtel unter der Woche bemängelt. Und dabei blieb es zunächst auch an diesem Abend. Dabei hätte Nils Butzen nach 63. einen
Stellungsfehler der Preußenabwehr ausnutzen können, rutschte aber in letzter Sekunde weg.

Vier Zeigerumdrehungen später dann aber das große Aufatmen in der Arena. Chahed war im rechten Strafraumeck von Tritz unsanft und unfair vom Ball getrennt worden.
Schiedsrichter Heft entschied ohne zu zögern auf Elfmeter. Innenverteidiger Richard Weil übernahm Verantwortung, schnappte sich den Ball und jagte selbigen unhaltbar
in den linken Torgibel. 1:0 für den FCM.

Jetzt waren die Preußen gefordert und versuchten es zunächst mit wütenden Angriffen, allerdings ohne dabei echte Torgefahr zu entwickeln. Härtel reagierte eine
Viertelstunde vor Schluss und stärkte mit Jan Löhmannsröben für Florian Kath die FCM-Defensive. Kollege Möhlmann seinerseits wechselte doppelt und brachte zwei
zusätzliche Offensivkräfte.

Doch der Taktikwechsel im Münsteraner Spiel brachte nichts mehr ein. Magdeburg verteidigte die letzten 15 Minuten souverän über die Zeit und ließ keine ernsthafte
Torchance der Gäste mehr zu. Nach drei Minuten Nachspielzeit pfiff Heft ab und der FCM war einen wichtigen Schritt in Richtung 2. Bundesliga gegangen.

Schon am kommenden Dienstag steht der nächste Zwischenstopp auf diesem Weg an. Dann muss das Härtel-Team in der englischen Woche zur Zweitvertretung von Werder
Bremen reisen.

Statistik

1. FC Magdeburg - SC Preußen Münster 1:0 (0:0)

1. FC Magdeburg: Zingerle - Handke, Weil, Hammann - Sowislo, Laprevotte (79. Farrona Pulido) - Butzen, Niemeyer - T. Chahed, Kath (75. Löhmannsröben) - Beck (86. Düker)
SC Preußen Münster: Schulze Niehues - Tritz, Schweers, Mai, Al-Hazaimeh - Wiebe, Braun - Stoll (79. Aydin), Rühle - Kobylanski (79. Warschewski), Grimaldi

Tore: 1:0 Weil (68., Foulelfmeter) ;
Gelbe Karten: Pulido (87.) / -
Schiedsrichter: Heft (Neuenkirchen)
Zuschauer: 17.741



– Quelle: http://www.mz-web.de/26176888 ©2017
Kommentare (0) Verfasst von armageddon, 11.03.2017, 07:05

News: 25. Spieltag 2016 / 2017 1. FC Magdeburg - Mainz 05 U23

Heimpleite: FCM lässt sich von Schlusslicht Mainz auskontern





04.03.17


Zitat:



Magdeburg -

Der 1. FC Magdeburg hat es verpasst, den Vorsprung auf die Nicht-Aufstiegsplätze weiter auszubauen. Nachdem unter der Woche über den Verbleib von Trainer
Jens Härtel diskutiert wurde, kassierte der Tabellenzweite am Sonnabend gegen Schlusslicht Mainz 05 II eine 1:2 (1:1)-Heim-Niederlage.

Ausgangslage

Vom Tabellenbild her war das Duell schon vor Anpfiff eine klare Sache: Der Zweite traf auf den Letzten, 19 Punkte trennten Magdeburg und die jungen Mainzer.
Dennoch warnte Härtel mit lobenden Worten vor der Reserve des Bundesligisten: "Was Spielaufbau und Übergangsspiel betrifft, sind sie mit das Beste, was diese
Liga hergibt." Zumal die Mainzer immerhin zwei ihrer letzten drei Spiele gewonnen haben: Daheim 3:1 gegen Münster und mit 2:1 gegen FCM-Verfolger VfL
Osnabrück, dazwischen setzte es lediglich gegen Tabellenführer MSV Duisburg eine 0:2-Pleite.

Personal

Jens Härtel plagten vor dem Spiel einige Personalsorgen. Neben Spielmacher Gerrit Müller waren Stürmer Florian Kath und Verteidiger Christopher Handke fraglich.
Niklas Brandt stieg unter der Woche zwar wieder ins Training ein, "wird nach der langen Pause aber natürlich noch nicht im Spiel zur Verfügung stehen", so der Trainer.

Letztlich konnte Härtel zumindest auf Handke zurückgreifen und somit auf dieselbe Dreier-Abwehrkette wie schon beim 0:0 in Duisburg und beim 3:0 gegen Osnabrück
zurückgreifen. Für Kath reichte es nicht, für ihn rückte der lange verletzte Michel Niemeyer erstmals in dieser Saison in die Startelf. Auch Müller stand nicht im Kader.

1. Halbzeit

Von Beginn an versuchte es der FCM mit einem aggressiven Offensivspiel, setzte die Gäste früh unter Druck und kam früh zu ersten Chancen: Ein Freistoß von Nico
Hammann strich übers Tor, ein Kopfball von Christan Beck wurde im letzten Moment abgeblockt und ein Abschluss aus halbrechter Position von Nils Butzen hielt Mainz'
Schlussmann Lukas Watkowiak fest.

Dass die alte Fußball-Weisheit "wer vorne nicht trifft, kassiert die Tore hinten" noch immer gilt, musste die Härtel-Truppe dann in der achten Minuten erfahren. Die
einzige FSV-Spitze Aaron Seydel erlief einen langen Ball und hämmerte selbigen aus zwölf Metern an Leopold Zingerle vorbei ins Magdeburger Tor. Der 0:1-Rückstand
aus dem Nichts, der Spielverlauf auf den Kopf gestellt.

Die Blau-Weißen brauchten einige Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen. Dann setzte der Tabellenzweite zur nächsten Angriffswelle an: Ein weiterer Beck-
Kopfball kratzten die Mainzer von der Linie (12.), einen Distanzhammer von Hammann rettete erneut Watkowisk (20.). Die Mainzer ihrerseits lauerten auf Konter
und blieben so gefährlich.

Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe die 15.684 Zuschauer in der MDCC-Arena endlich jubeln durften. Tobias Schwede bekam den Ball von Beck in den Lauf gelegt und
lupfte über Watkowisk hinweg ins Tor. Der verdiente Ausgleich noch vor dem Pausenpfiff.

2. Halbzeit

Ohne Wechsel ging es für beide Mannschaften in die zweite Hälfte und auch am Spiel änderte sich wenig. Der FCM mit viel Druck, aber spielerischen Mängeln und
Schwächen im Abschluss. Einen Drehschuss von Beck sicherte erneut der starke Mainzer Schlussmann Watkowiak (47.), der dritte Kopfballversuch des FCM-Torjägers
ging zum wiederholten Mal über die Latte - ein Spiegelbild der ersten Halbzeit.

Dazu passte dann auch die zweite kalte Dusche des Tages für die Gastgeber. Nach einem Magdeburger Ballverlust zog der Mainz-Mittelfeldmann Niki Zimling aus
knapp 30 Metern einfach mal ab und jagte den Ball in die linke untere Ecke - der erneute Rückstand für den Aufstiegsaspiranten gegen das Tabellenschlusslicht (53.).

Coach Jens Härtel reagierte und ließ Piotr Ćwielong zu seinem FCM-Debüt kommen. Die polnische Offensivkraft kam für Handke ins Spiel (66.). Wenig später setzte
Härtel dann endgültig auf volle Offensive: Julius Düker rückte für Tarek Chahed ins Spiel (73.) in die Spitze, Manuel Farrona-Pulido kam für Niemeyer.

Am Spiel änderte sich dadurch wenig. Die Magdeburger mühten sich, liefen unermütlich an, zeigten jedoch spielerisch weiterhin Mängel und kamen kaum einmal
gefährlich vor das Mainzer Tor. Die Gäste ihrerseits lauerten auf weitere Konterchancen.

Fast wäre den Blau-Weißen sieben Minuten vor Schluss der bis dato so starke Mainzer Torwart zur Hilfe gekommen: Beck fälschte einen Abschlag von Watkowiak ab,
der Ball landete bei Düker, doch dessen Abschluss klärten die Mainzer vor der Linie.

Für die Schlussoffensive schwächte sich der FCM dann auch noch selbst. Der bereits verwarnte Schwede reklarmierte bei einem Einwurf und sah dabei von
Schiedsrichter Waschitzki die Gelb-Rote Karte. Das brachte den Magdeburger Offensivdrang endgültig zum Erliegen, nach zwei Minuten Nachspielzeit war Schluss.
Der FCM kassierte damit seine erste Heimpleite seit dem 22. Oktober (2:4 gegen Chemnitz) - und das gar nicht mal unverdient. (cbo/mz)

1. FC Magdeburg - FSV Mainz 05 II 1:2 (1:1)

1. FC Magdeburg: Zingerle - Handke (67. Cwielong), Weil, Hammann - Butzen, Löhmannsröben, Sowislo, Schwede - M. Niemeyer (81. Farrona-Pulido) - T. Chahed (76. Düker), Beck
FSV Mainz 05 II: Watkowiak - Korczowski (53. Bouziane), Rossmann, Hack, Sverko - Zimling, D. Bohl - Costly, Klement (77. Steinmann), Trümner (86. Sliskovic) - Seydel

Tor(e): 0:1 Seydel (8.), 1:1 Schwede (35.), 1:2 Zimling (53.)
Schiedsrichter: Waschitzki (Essen);
Gelbe Karten: Schwede (56.) / Korczowski (29.), Sverko; Gelb Rote Karte: Schwede (89.)
Zuschauer: 15.684

– Quelle: http://www.mz-web.de/26133256 ©2017

Kommentare (0) Verfasst von armageddon, 05.03.2017, 07:14



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