Magdeburger Fussballforum



News: Spruch der Woche

Jens Härtel (Trainer 1. FC Magdeburg)


"Diese Fans sind der Wahnsinn! Es ist so ein langer Weg von Magdeburg nach Lotte
und dann kommen so viele und präsentieren solch eine Lautstärke.


Das hat uns definitiv heute geholfen.




Quelle: http://www.mz-web.de/25317630 ©2016
Kommentare (0) Verfasst von armageddon, 19.02.2017, 09:34

News: 23. Spieltag 2016 / 2017 1. FC Magdeburg - VFL Osnabrück

1. FCM setzt Ausrufezeichen Magdeburger untermauern Aufstiegsambitionen





Zitat:




Magdeburg -


Der 1. FC Magdeburg hat sich im Spitzenspiel der dritten Liga am Samstagnachmittag mit 3:0 gegen den VfL Osnabrück durchgesetzt. Vor 16.014 Zuschauern
in der MDCC-Arena trafen Florian Kath (12.), Christian Beck (54.) und Marius Sowislo (83.) für die Gastgeber. Damit konnten die Magdeburger ihren ersten Sieg
2017 einfahren und gegen den VfL ein klares Ausrufezeichen in Sachen Aufstieg setzen.

Ausgangslage

Der FCM hat in 2017 bislang eine kleine Ergebniskrise. Erst zwei Punkte schlagen aus drei Spielen zu Buche. Dennoch stehen die Landeshauptstädter weiterhin
glänzend da, belegen den Relegationsplatz und sind voller Selbstbewusstsein.

Ganz ähnlich geht es den Gästen aus Niedersachsen. Die gewannen zwar zum Rückrundenauftakt der große Westfalenderby gegen Preußen Münster mit 3:0,
verloren dafür aber zuletzt 1:2 gegen Schlusslicht Mainz 05 II. Nur ein Punkt trennt beide Teams, dahinter lauern mit Chemnitz und Halle jedoch die Verfolger in
Sichtweite. Der Verlierer findet sich am Sonntag möglicherweise außerhalb der Aufstiegsplätze wieder.

Personal

Beide Teams plagen Personalsorgen in der Defensive. Während FCM-Trainer Jens Härtel den gelbgesperrten Christopher Handke und den am Rücken verletzten
Felix Schiller ersetzen muss, fehlen auch Osnabrücks Chefcoach Joseph Enochs zwei Stammkräfte: Defensiv-Abräumer Anthony Syhre handelte sich gegen Mainz II
eine Gelbsperre ein, Innenverteidiger Marcel Appiah riss sich im Training einen Muskel und fällt ebenfalls aus. Beide verpassten bislang noch kein Drittliga-Spiel.

Härtel ersetzt den gesperrten Handke mit Abwehrtalent Moritz Sprenger. Defensivreservist Steffen Puttkammer erhält - anders als von vielen erwartet - keine Chance.

1. Halbzeit

"Es herrscht hier heute wieder Gänsehautstimmung pur, da freuen wir uns drauf", sagte Mario Kallnik vor dem Duell beim MDR. Der FCM-Manager forderte:
"Wir müssen unser Herz in die Hand nehmen!" Das tat Abwehrmann Nico Hammann nach fünf Minuten zum ersten Mal: Sein Distanzschuss wurde von Osnabrücks
Torhüter Marius Gersbeck entschärft.

Für den Aufreger der Anfangsphase sorgte Leopold Zingerle. Der Magdeburger Torhüter kam weit aus seinem Tor, ließ dort einen Osnabrücker aussteigen und
wurde gefoult. Das war ein gutes Zeichen. Trotz seines Patzers bei einer ähnlichen Situation gegen den FSV Zwickau (1:1) schreckte der 22-Jährige nicht zurück.

Nach 13 Minuten ging der FCM in Führung: Eine gefühlvolle Flanke von Kapitän Marius Sowislo landete auf dem Kopf des einlaufenden Florian Kath. Der traf zur
Führung und verbuchte sein erstes Saisontor.

Und nach 37 Minuten wäre ihm beinahe sein zweiter Treffer der Spielzeit gelungen: Nach schönem Freistoß von Nico Hammann gelangte der Ball vom Oberschenkel
des Jan Löhmannsröben vor den Füßen von Kath. Der scheiterte aus sechs Metern allerdings an VfL-Keeper Gersbeck. Osnabrück versuchte mehr. Doch Magdeburg
bestimmte das Spiel.

Kurz vor dem Pausenpfiff lag der Ball dann im Magdeburger Gehäuse. Kwasi Okyere Wriedt hatte getroffen. Oder auch nicht: Schiedsrichter Daniel Siebert pfiff zuvor
ein Foul an Nico Hammann. Es blieb bei der Halbzeitführung des 1. FC Magdeburg.

2. Halbzeit

"Das ist ein absolutes Spitzenspiel der dritten Liga", meinte FCM-Manager Kallnik zur Pause. "Wir waren die bessere Mannschaft, die Führung ist verdient."

Verdient war auch das 2:0 nach 53 Minuten: Jan Löhmannsröben konnte seelenruhig flanken. Christian Beck köpfte ein zu seinem elften Saisontor.

Nach 65 Minuten dann der Schock: Nach einem Foul von Leopold Zingerle an Osnabrücks Stürmer Kwasi Wriedt bekam der VfL einen Elfmeter zugesprochen.
Gästekapitän Bastian Schulz scheiterte jedoch am glänzend parierenden Leopold Zingerle.

Der FCM dominierte das Spitzenspiel überraschend deutlich, war dem 3:0 in der Folge ganz nahe. Techniker Tobias Schwede scheiterte eine Viertelstunde vor
Schluss aus kurzer Distanz.

Kurz darauf holte der eingewechselte Michel Niemeyer einen berechtigten Strafstoß heraus. Er wurde von Gersbeck von den Beinen geholt. Doch Nico Hammann
scheiterte vom Punkt. Osnabrücks Torhüter parierte.

Doch nach 83 Minuten setzte dafür Marius Sowislo noch einen drauf. Der Kapitän verwandelte einen Konter zum 3:0.

Fazit

Der FCM hat das Spitzenspiel dominiert. Osnabrück präsentierte sich dagegen erschreckend schwach. Ein verdienter Sieg des FCM der mit dem Sprung auf Platz
zwei belohnt wird.

Am Sonntag wird über die Zukunft des 1. FC Magdeburg entschieden. Der Klub möchte seine Profiabteilung nach seinem Modell ausgliedern. Auf einer
außerordentlichen Mitgliederversammlung soll darüber entschieden werden. Eine Dreiviertelmehrheit der gut 4.000 Vereinsmitglieder wird benötigt. "Da muss die
wichtigste Entscheidung unserer Mitglieder in den letzten 27 Jahren getroffen werden", meinte Manager Mario Kallnik.

1. FCMagdeburg 3:0 VfL Osnabrück

1. FC Magdeburg: Zingerle - Sprenger, Weil, Hammann - Sowislo (Laprevotte, 88.), Löhmannsröben - Butzen, Kath (Niemeyer, 73.), Schwede - T. Chahed, Beck (Düker, 81.)

VfL Osnabrück: Gersbeck - Sangaré, El-Bouazzati, Willers, Dercho - Heider, B. Schulz (A. Arslan, 72.), Engel, Reimerink (Reimerink, 82.) - Rüzgar (Renneke, 57.), Wriedt
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin) -
Zuschauer: 16.014 in der MDCC-Arena
Tore: 1:0 Kath (13.), 2:0 Beck (54.), 3:0 Sowislo (83.)
Gelbe Karten: Engel (37., VFL Osnabrück), Reimerink (44., VFL Osnabrück), B. Schulz (52., VFL Osnabrück), Zingerle (65., 1. FC Magdeburg)
– Quelle: http://www.mz-web.de/25750220 ©2017

Kommentare (0) Verfasst von armageddon, 19.02.2017, 09:33

News: 22. Spieltag 2016 / 2017 SC Paderborn - 1. FC Magdeburg

Paderborn vs. FCM 1:1 - Zwei Magdeburger treffen im Kampfspiel




11.02.17,

Zitat:



Paderborn -

Der 1. FC Magdeburg bleibt auch im dritten Ligaspiel des neuen Jahres ohne Sieg. Beim 1:1 (1:1) in Paderborn musste sich der FCM am Ende bei Christopher
Handke bedanken, zumindest einen Punkt mitgenommen zu haben. In der ersten Hälfte hatte Tarek Chahed die Gäste in Führung gebracht, FCM-Torjäger
Christian Beck traf jedoch wenig später ins eigene Tor. Damit verpasste der FCM den Sprung auf einen direkten Aufstiegsplatz, konnte den Patzer von
Aufstiegskonkurrent VfL Osnabrück nicht nutzen. Die Magdeburger bleiben nun auf Platz drei.

Ausgangslage

Beim FCM ist in der Winterpause einiges passiert, zwei Spieler gingen, drei neue kamen. Gute Neuigkeiten gab es unter der Woche: Neben Charles-Elie
Laprevotte und Richard Weil ist nun auch der polnische Offensivmann Piotr Cwielong einsatzberechtigt, der Weltfußballverband FIFA stellte die Genehmigung
unter der Woche aus. Mit nach Paderborn reiste Cwielong jedoch noch nicht.

Noch aktiver auf dem Transfermarkt war jedoch der SC Paderborn, der nach dem Bundesliga-Abstieg 2014/2015 und dem Zweitliga-Abstieg 2015/2016 zur
Winterpause erneut in Abstiegsgefahr schwebte. Drei Spieler mussten gehen, vier neue kamen, drunter der erfahrene Zweitliga-Profi Sebastian Heidinger und
der finnische Stürmer Roope Riski. Das erste Erfolgserlebnis feierte die Mannschaft von Neu-Trainer Stefan Emmerling - der die Mannschaft seit dem 18. Spieltag
betreut - am vergangenen Wochenende beim 1:0 in Mainz. Zuvor hatte der SCP den Rückrundenauftakt mit 0:1 gegen Spitzenreiter Duisburg verloren. Damit
belegen die Gastgeber den 14. Tabellenplatz.

Personal

Bei Jens Härtel von einer Stammelf zu sprechen, ist nahezu unmöglich. Dennoch gibt es mittlerweile Konstanten in der Startaufstellung des FCM-Trainers: Leopold
Zingerle stand trotz Eigentor im ersten und Patzer im zweiten Spiel auch in Paderborn als Nummer eins zwischen den Pfosten. Davor agierte wieder Zugang Weil als
Abwehrschef neben Christopher Handke und Nico Hammann. Im Mittelfeld ersetzte Tarek Chahed den zuletzt enttäuschenden Manuel Farrona Pulido. Im Angriff
erhielt erneut der gegen Zwickau starke Florian Kath den Vorzug vor Julius Düker. Felix Schiller fehlte im Kader.

Bei den Ostwestfalen zog sich Linksverteidiger Thomas Bertels unter der Woche einen Haarriss zu, er fehlt Paderborn mehrere Wochen, gegen den FCM vertraut
Trainer Emmerling auf Felix Herzenbruch. Im Vergleich zum Mainz-Sieg wechselt Emmerling jedoch auch auf zwei weiteren Positionen: Für Christian Bickel lief Robin
Krauße im Mittelfeld auf, in der Vierer-Abwehrkette ersetzte Ben Zolinski den erwähnten Zugang aus Fürth Sebastian Heidinger.

1. Halbzeit

Atmosphärisch hatte der FCM in Ostwestfalen ein Heimspiel - über 2000 Fans begleiteten ihr Team - doch auf dem Feld versuchten die Paderborn zunächst, ihr
Heimrecht zu unterstreichen. Keine 60 Sekunden waren gespielt, als Sven Michel schön geschickt wird, im Magdeburger Strafraum dann aber unter den Ball tritt und
selbigen übers Tor jagt - die erste Großchance für die Gastgeber.

Der FCM brauchte ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. Tobias Schwede gab nach fünf Minuten das erste Warnsingal ab. Sein Schuss ging jedoch ans Außennetz.
Es entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem die Hausherren offensiv mehr versuchten - doch der FCM in der 18. Minute in Führung ging.

Ausgerechnet der überraschend in die Startelf gerückte Tarek Chahed war zur Stelle, als der Ball im Paderborner Strafraum aus dem Gewühl heraus plötzlich frei lag.
Aus elf Metern knallte der 20-Jährige die Kugel in die lange Ecke - das dritte Saisontor für Chahed.

Doch die Gastgeber brauchten nicht lange für den Gegenschlag. Eine Freistoßflanke flog in den FCM-Strafraum und fand den Kopf von... FCM-Stürmer Christian Beck.
Der Torjäger reagierte in bester Manier und köpfte unhaltbar für Zingerle ins eigene Tor ein. Eine kuriose Szene mit bitterem Ausgang für die Blau-Weißen (22.).

Nach dieser Hektik flachte das Spiel ab, beide Mannschaften beharkten sich überwiegend im Mittelfeld, lieferten sich teils giftige Zweikämpfe. Schiedsrichter Harm
Omers hatte alle Hände voll zu tun, verteilte insgesamt vier gelbe Karten, drei davon für Magdeburger Spieler, die sich zunehmend benachteiligt fühlten. Allerdings
war es auch der FCM, der die einzige echte Torchance bis zum Pausenpfiff hatte. Ein Freistoß - natürlich - von Hammann musste Paderborns Schlussmann Kruse in
höchster Not von der Linie kratzen (38.). Dann war Pause.

2. Halbzeit

Deutlich ruhiger ging es dann in den zweiten 45 Minuten weiter. Der FCM versuchte nun, das Kommando zu übernehmen, hatte mehr Anteile am Spiel, Torchancen
blieben in den ersten Minuten aber Mangelware. Die beste Chance ergab sich nach 55 Minuten, als Beck eine schöne Hereingabe von Chahed verpasste.

Paderborns Coach Emmerling verfolgte das Geschehen zunehmend verärgert, sprang immer wieder auf um seine Mannschaft anzutreiben, die erst nach knapp 65
Minuten wieder am Offensivspiel teilnahm. Mit Riski und Koen van der Biezen wechselte Paderborn dann doppelt im Angriff und übernahm prompt wieder mehr die
Kontrolle. Härtel reagierte und nahm den glücklosen Beck raus, ihn ersetzte Düker in der Sturmzentrale.

Doch statt auf Sieg zu spielen, mussten die Blau-Weißen vor allem in der Defensive aufpassen. Fünf Minuten waren noch auf der Uhr, als die Paderborner zur besten
Chance des zweiten Durchgangs kamen: Ein Konter landete bei Riski, der schob den Ball unter dem herausstürmenden Zingerle durch - doch Handke ersprintete
den Ball noch auf vor der Linie. Dann war Schluss.

Fazit

Das Team von Jens Härtel zeigte in einem intensiven aber spielerisch schwachen Drittligaspiel eine über weite Strecken ordentliche Leistung, mussten sich am Ende
aber bei Christopher Handke bedanken, der den einen Punkt sicherte. Spielerisch muss der FCM eine Schippe drauf legen, soll der Aufstiegstraum in der
Landeshauptstadt Wirklichkeit werden.

SC Paderborn 1 - 1 1. FCMagdeburg

SC Paderborn: L. Kruse - Zolinski, Sebastian, Strohdiek, Herzenbruch - Kruska (69. van der Biezen), Krauße, Schonlau - Piossek - Michel, Dedic (69. Riski)

1. FC Magdeburg: Zingerle - Handke, Weil, Hammann - Sowislo, Löhmannsröben - Butzen, Schwede (90. Sprenger), Chahed - Beck (78. Düker), Kath (87. Pulido)

Schiedsrichter: Osmers (Hannover) - Zuschauer: 6244
Tore: 0:1 Chahed (17.), 1:1 Beck (Eigentor, 22.)
Gelbe Karten: Strohdiek (37.), Zolinski (67.) / Löhmannsröben (20), Handke (31.), Weil (35.)

– Quelle: http://www.mz-web.de/25718254 ©2017

Kommentare (0) Verfasst von armageddon, 13.02.2017, 07:17

News: 21. Spieltag 2016 / 2017 1. FC Magdeburg - FSV Zwickau

Der 1. FCM bleibt 2017 weiterhin sieglos FCM trennt sich unentschieden von Zwickau





Von Daniel George 05.02.2017


Zitat:


Magdeburg -

Der 1. FC Magdeburg hat sich am Sonntagnachmittag mit einem 1:1-Unentschieden vom FSV Zwickau getrennt. Vor 15.053 Zuschauern in der MDCC-Arena ging
der Aufsteiger nach 32 Minuten durch Marcel Baer in Führung. Magdeburgs Abwehrchef Nico Hammann glich Sekunden vor dem Pausenpfiff vom Elfmeterpunkt
zum 1:1 aus.

Ausgangslage

Der FCM ist oben dran, der FSV abstiegsbedroht. Vorzeichen klar. Eigentlich. Doch am ersten Spieltag gewann Zwickau (1:0 gegen Mainz II) und Magdeburg
verlor (1:2 gegen Köln). "In diesem Spiel wird es auf die Zweikämpfe ankommen, wir müssen viel präsenter, viel giftiger sein als zuletzt gegen Köln und zeigen,
dass wir zu Hause spielen", brachte es Magdeburgs Rechtsverteidiger Nils Butzen vor dem Anpfiff auf den Punkt. Das Hinspiel endete torlos. Magdeburgs
Kapitän Marius Sowislo verballerte einen Elfmeter.

"Wir müssen jetzt das Köln-Spiel vergessen machen und an die guten Leistungen zum Ende der Hinrunde anknüpfen", sagte Magdeburgs Bald-Sportdirektor
Maik Franz vor der Partie beim MDR.

Personal

Die Gastgeber müssen auf Abwehrspieler Felix Schiller verzichten. Der Mann mit dem Spitznamen "Maschine" fehlt geldgesperrt. Ihn ersetzt Richard Weil. Der
Zugang, den der FCM erst zu Wochenbeginn von den Würzburger Kickers verplfichtet hatte, kommt sogleich zu seinem Debüt. Weil rückt ins Abwehrzentrum,
Nico Hammann dafür auf die linkte Seite. Außerdem darf Flügelflitzer Manuel Farrona Pulido wieder von Beginn an ran.

Beim FSV Zwickau rutscht ausgerechnet Zugang Jonas Acquistapace in die Startelf. Der Verteidiger kickte in der vergangenen Spielzeit noch für den Hallleschen FC,
den Rivalen des FCM.

1. Halbzeit

Die erste Chance für den FCM nach fünf Minuten: Christian Beck lupfte den Ball aus 25 Metern über FSV-Keeper Johannes Brinkies an die Latte. Beck,
das Schlitzohr! Brinkies konnte den anschließenden Kopfball von Florian Kath zur Ecke abwehren.

Nach dieser frühen Möglichkeit kam offensiv nicht mehr viel von beiden Teams. Es kam, wie zuvor angekündigt: Zweikampf um Zweikampf. Meist im Mittelfeld.

Zittern musste der FCM nach 25 Minuten um Christian Beck. Nachdem ihn Zwickaus Kapitän Toni Wachsmuth am Knie erwischt hatte, musste der Top-Stürmer
minutenlang behandelt werden. Doch er kehrte ins Spiel zurück.

Nach einer halben Stunde ging Zwickau in Führung! Nach einer Hereingabe in der Mitte nahm Leopold Zingerle den Ball mit dem Kopf. Seine Abwehr landete auf
dem Kopf von Marcel Baer, der ihn überköpfte. Der Fauxpas: Zingerle hätte den Ball im Strafraum mit der Hand abwehren können, entschied sich aber für die
Kopfabwehr - unglücklich!

Danach drückte Magdeburg. Zwickau wollte nur noch ohne Gegentor in die Pause. Das gelang nicht: In der 45. Minute foulte Robert Koch Magdeburgs Angreifer
Florian Kath im Strafraum. Es gab Elfmeter. Den verwandelte Nico Hammann souverän.

Zur Pause stand ein 1:1 auf der Anzeigetafel.

2. Halbzeit

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff traf Ronny König für zwickau zur Führung. Dachte viele! Doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits, gab den Treffer
nicht. Kurz darauf köpfte Jan Löhmannsröben nach einer Ecke gefährlich auf das Tor. Doch ein Zwickauer klärte auf der Linie per Kopf. Das Spiel war plötzlich
ein ansehnliches.

Nach 64 Minuten rettete FSV-Keeper Brinkies mit einer Glanztat gegen Christian Beck. Nach schöner Flanke von Linksaußen Tobias Schwede köpfte Beck
zu unplatziert. Brinkies streckte sich und parierte aus kurzer Distanz.

Der FCM dominierte nun das Geschehen und erspielte sich auch Möglichkeiten. Diese blieben aber ungenutzt.

Fünf Minuten vor dem Ende kratzte der klasse haltende Johannes Brinkies einen Flachschuss von Florian Kath noch von der Linie.

So blieb es bis zum Schlusspfiff beim Remis.

Fazit

Am Ende reicht der Punkt beiden Mannschaften nicht wirklich. Wenn der 1. FCM sich weiterhin so schwer tut eine Partie für sich zu entscheiden, dann werden sie
in den nächsten Spieltagen in der Tabelle absacken und können sich aus dem Aufstiegsrennen verabschieden.

Und wenn Zwickau nicht aus der dritten Liga absteigen will, dann dürfen sie ihre Führungen nicht aus der Hand geben, sondern müssen sie bis zum Ende sauber verteidigen.

Für den 1. FC Magdeburg geht es am kommenden Spieltag beim SC Paderborn weiter.

1. FC Magdeburg 1:1 FSV Zwickau

1. FC Magdeburg: Zingerle - Handke (Niemeyer 87.), Hammann, Weil - Schwede, Butzen - Sowislo, Löhmannsröben - Kath (Sprenger 87.), Pulido (Chahed 66.) - Beck

FSV Zwickau: Brinkies - P. Göbel, Aquistapace, Wachsmuth, Miatke - Frick, R. Koch (Nietfeld 67.) - Bär (Berger 80.), Könnecke, C. Göbel - König

Schiedsrichter: Oliver Lossius (Sondershausen) - Zuschauer: 15.053
Tore: 0:1 Marcel Bär (32.), 1:1. Nico Hammann (45.)
Gelbe Karten: Richard Weil (20.), Davi Frick (27.), Florian Kath (30.), Nils Miatke (38.)

– Quelle: http://www.mz-web.de/25663762 ©2017

Kommentare (0) Verfasst von armageddon, 06.02.2017, 08:06

News: 20. Spieltag 2016 / 2017 Fortuna Köln - 1. FC Magdeburg

FCM verliert in Köln Magdeburger Fehlstart zum Jahresauftakt





28.01.17

Zitat:


Köln -

Der 1. FC Magdeburg hat den Auftakt ins Drittliga-Jahr 2017 gründlich verpatzt. Beim 1:2 (1:1) im Südstadion gegen die Kölner Fortuna bekam die Mannschaft
von Trainer Jens Härtel über 90 Minuten keinen Zugriff aufs Spiel. Am Ende nutzten die Kölner eine Standardsituation, um den Siegtreffer zu markieren. Zuvor
hatte Felix Schiller ein unglückliches Eigentor von FCM-Torwart Leopold Zingerle beantwortet.

Ausgangslage

Der FCM hat eine unruhige Vorbereitung hinter sich: In den Testspielen kamen wenig erbauliche Ergebnisse zustande, obendrein sorgte der unerwartete
Torwartwechsel von Jan Glinker zu Leopold Zingerle vor dem ersten Saisonspiel 2017 für Unruhe. Dabei geht es für die Magdeburger im Kölner Südstadtion nicht
nur darum, den zweiten Tabellenplatz zu behaupten, sondern auch, Revanche für die 0:3-Pleite im Hinspiel zu nehmen.

Dieser besagte Auftaktsieg gab den Kölnern damals ordentlich Schwung für die Saisonanfangsphase, in der sie zwischenzeitlich zur Spitzengruppe der Liga gehörten.
Die darauffolgende Krise ließ die Fortuna gegen Ende der Hinrunde hinter sich, aus den letzten fünf Spielen vor der Pause gab es lediglich eine Niederlage bei
Spitzenreiter MSV Duisburg. Vor dem Wiederanpfiff der Saison im neuen Jahr belegt das Team von Trainer Uwe Koschinat einen soliden zehnten Tabellenplatz.

Personal

Neben der angekündigten Veränderung im Tor - wobei Jan Glinker aus persönlichen Gründen ohnehin nicht mit nach Köln reiste - wartete Jens Härtel mit zwei
weiteren Überraschungen auf. So startete vor der erwarteten defensiven Dreier-Abwehrkette nicht Winter-Zugang Charles Elie Laprevotte, sondern Routienier
Jan Löhmannsröben neben Kapitän Marius Sowislo. Im Sturm bekam Florian Kath den Vorzug vor Julius Düker neben Topstürmer Christian Beck.

Bei den Gastgebern fehlten gleich sechs Spieler verletzungsbedingt. „Sorgenkinder gibt es reichlich“, sagt Koschinat. Marc Brasnic, Serhat Koruk und Dennis
Engelman verpassten wegen der Grippewelle fast die gesamte Vorbereitung. Oliver Schröder fällt mit einer Bauchmuskelzerrung aus, Rahn hat Rückenprobleme.
„Er ist über die Schmerzgrenze hinausgegangen, aber irgendwann ging es nicht mehr“, so Koschinat. Auch die Rückkehr von Cédric Mimbala nach seinem
Muskelfaserriss ist nicht nach Wunsch verlaufen. „Erst hat ihn ein Magen-Darm-Infekt und dann ein Pferdekuss zurückgeworfen“, erklärt der Trainer.

1. Halbzeit

Vor der Partie hatte Härtel mit dem Torwartwechsel für Diskussionen gesorgt: Trotz fehlerfreier Hinserie musste Jan Glinker seinen Platz räumen,
für ihn stand Leopold Zingerle erstmals als Nummer eins im Tor. Und das erste Spiel als Stammtorwart begann für den Bajuwaren so unglücklich wie nur möglich:
22 Minuten waren gespielt, der 1. FCM hatte sich sehr schwer getan, da foulte Kapitän Sowislo den Kölner Mimbala im Strafraum. Fortuna-Mittelfeldmann Cauly
Oliveira Souza trat an, schoss den Ball gegen den Pfosten - von wo er Zingerle an den Rücken und von dort ins Tor rollte. Bitter!

Doch der FCM erholte sich schnell von dem Schreck. Nur zwei Minuten später fand eine präzisie Ecke von Nico Hammann den langen Pfosten, wo Verteidiger
Felix Schiller völlig frei einschieben konnte. Der Ausgleich nach 26. Minuten.

Anschließend verflachte die Partie. Beide Teams lieferten sich viele Zweikämpfe, spielerisch ging nur wenig vor beiden Toren vonstatten. Wenn, war es meist
die Fortuna, die die Initiviate ergriff. Dahmani traf nach 35 Minuten aus kurzer Distanz nur den Pfosten, Zingerle wäre chancenlos gewesen. Vom FCM kam
wenig, Trainer Härtel schimpfte an der Seitenlinie, seine Mannschaft war mit dem 1:1-Pausenstand gut bedient.

2. Halbzeit

Trotz der unbefriedenden Leistung in Halbzeit eins ließ Härtel seine Elf bei Wiederanpfiff zunächst ohne Veränderungen. Auch Kölns Uwe Koschinat verzichtete
auf Wechsel. Und auch am Spiel änderte sich zunächst nicht viel: Köln bemühter, Magdeburg zu passiv und zurückhaltend. So brauchte es zehn Minuten in
Halbzeit zwei, ehe der FCM erstmals gefährlich vor das Kölner Tor kam. Kaths Fernschuss aus 18 Metern strich knapp am rechten Pfosten vorbei.

Die besten Chancen hatten aber weiter die Gastgeber, die mit dem schwierigen, durch das kalte Wetter gezeichneten Geläuf besser zurecht kamen. Nach 60
Minuten war Leopold erneut im Aluminium-Glück, als der ein Kölner Schuss nur den Pfosten traf, drei Minuten später reagierte die neue Nummer eins im
FCM-Tor dann glänzend und wehrte einen Kopfball über die Latte ab.

Die Kölner blieben am Drücker - und trafen schließlich nach 66 Minuten verdient zur erneuten Führung. Innenverteidiger Cédric Mimbala war nach einem lang
geschlagenen Freistoß zur Stelle und drückte den Ball zum Entsetzen der 1000 mitgreisten Fans ins FCM-Tor.

Dieses Mal brauchte die Härtel-Truppe länger, um sich vom Gegentor zu erholen. Einzig zwei Freistöße von Nico Hammann sorgten in den folgenden Minuten
für Gefahr. Einmal hielt Poggenborg stark, der zweite Versuch landete am Außennetz. Strittig dabei: War das Foul an Florian Kath vor dem ersten Freistoß nicht
sogar im Strafraum? Schiedsrichter Aarnink entschied zu Ungunsten des 1. FCM.

Die Aktionen belebten das FCM-Spiel noch einmal, die Blau-Weißen waren jetzt angriffslustiger und Trainer Härtel, brachte mit Manuel Pulido für Torschütze
Schiller eine weitere Offensivkraft - die ganz zwingenden Aktionen gelang der Offensive um den extrem blaßen Christian Beck nicht mehr. Stattdessen traf Fortuna
Köln sogar noch ein drittes Mal Aluminium, ehe die Gastgeber den zweiten Saisonsieg gegen die Landeshauptstädter feiern durften.

Fazit

Der FCM enttäuscht auch im zweiten Saisonspiel gegen die Kölner Fortuna, die den Magdeburgern über fast die gesamte Spielzeit den Schneid abkaufte.
Spielerisch hatten die Blau-Weißen dem aggressiven Spiel der Kölner wenig entgegenzusetzen. Beim ersten Gegentor hatte Zingerle im FCM-Tor größtmögliches
Pech, dafür hatte die neue Nummer eins gleich dreimal Glück, als die Kölner nur Latte oder Pfosten trafen. Dem spielentscheidenden Treffer ging ein simpler
Stellungsfehler in der blau-weißen Defensive voraus. Davon erholte sich der bisherige Tabellenzweite nicht mehr. Die Niederlage im ersten Pflichtspiel 2017? Völlig verdient!

Fortuna Köln - 1. FCMagdeburg 2:1 (1:1)

Fortuna Köln: Poggenborg - Flottmann, Uaferro, Mimbala, Kwame - Pazurek, Theisen, Andersen, Alibaz (65. M. Kessel) - Oliveira Souza (77. L. Bender), Dahmani (87. Hörnig)

1. FC Magdeburg: Zingerle - Handke, Hammann, Schiller (77. Farrona-Pulido), Sowislo (87. Düker) - Kath, Butzen, Ernst (65. T. Chahed), Schwede - Beck, Löhmannsröben

Schiedsrichter: Arne Aarnink (Nordhorn) - Zuschauer: 3076
Tore: 1:0 Zingerle (24./Eigentor), 1:1 Schiller (26.), 2:1 Mimbala (68.)
Gelbe Karten: M. Kessel (5) / Sowislo (4), Butzen (2), Kath (1), Schiller (5)

– Quelle: http://www.mz-web.de/25620228 ©2017

Kommentare (0) Verfasst von armageddon, 30.01.2017, 06:51



Alle Zeitangaben in GMT +01:00.Aktuelle Uhrzeit: 13:08.