MDFF - das Magdeburger Fussballforum

Presse 06. 2017

Fußball

FCM testet Torhüter Seidel aus Aue




27.06.2017

Zitat:



24 Spieler stehen beim Drittligisten 1. FC Magdeburg momentan unter Vertrag. Mit Mario Seidel testet der FCM momentan einen Torhüter.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Neben Neuzugang Alexander Brunst (VfL Wolfsburg II) und Jan Glinker hat der Club mit Lukas Cichos, dessen Vertrag kürzlich erst verlängert wurde,
zwar bereits drei Keeper im Team. Cichos möchte aber Spielpraxis sammeln und soll ausgeliehen werden.

Deshalb ist der FCM auf der Suche nach einem potenziellen Ersatz. Nachdem sich Samuel Aubele (FC Hansa Rostock) vor einer Woche ein paar Tage zeigen durfte,
der Verein sich aber gegen eine Verpflichtung entschied, trainiert seit gestern Vormittag mit Mario Seidel ein weiterer Torhüter in Magdeburg mit. „Das
Torwarttraining war gut, die Mannschaft hat mich gleich gut aufgenommen“, sagte er.


Seidel bleibt bis Mittwoch


Der 22-Jährige stand zuletzt beim Zweitligisten FC Erzgebirge Aue unter Vertrag. In der vergangenen Saison war Seidel gegen Eintracht Braunschweig und den
VfB Stuttgart zweimal als Ersatzmann im Kader. Immerhin darf er sich aber Sachsenpokalsieger 2016 nennen. Im Finale gegen den FSV Zwickau durfte Seidel für
den damaligen Drittligisten seine einzige Pflichtspielpartie im Profiteam absolvieren. „Ich konnte in Aue viel von den Torhütern Martin Männel und Daniel Haas
lernen“, sagte er.

Der Vertrag des 1,87 Meter großen Seidel läuft in Aue Ende des Monats aus, er wäre somit ablösefrei zu haben. „Ich möchte mich beim FCM jetzt empfehlen.
Alles weitere entscheiden dann die Verantwortlichen“, so Seidel.

Gestern stand der Torhüter am Vormittag bei einer Einheit auf dem Platz, am Nachmittag war er beim Lauftraining dabei. Bis inklusive Mittwoch ist die Testphase
geplant, mit einer Entscheidung ist noch in dieser Woche zu rechnen.
Philipp Harant trainiert mit den Profis

Beim Training mit dabei ist momentan auch der 18-jährige A-Junior Philipp Harant. Aussetzen mussten dagegen André Hainault, Felix Schiller und Philip Türpitz,
die jeweils geschont wurden. Bei Türpitz soll ein MRT Aufschluss über eine mögliche Verletzung geben.

Charles Elie Laprevotte, der sich einen Mittelfußbruch zugezogen hatte, wurde gestern unterdessen erfolgreich im Universitätsklinikum Magdeburg am linken Fuß
operiert. Er wird wohl zwei Monate fehlen.

Weitere Infos und Videos zum FCM finden Sie hier



FCM macht in Thale das Dutzend voll




26.06.2017

Zitat:



Gleich zwölf Tore erzielte Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg in seinem ersten Testspiel.
Von Uwe Tiedemann ›

Thale/Magdeburg l Der 1. FC Magdeburg präsentierte sich beim ersten Testspiel so richtig in Torlaune, machte am Sonnabend beim 12:0 (3:0) beim tapferen
Landesligisten Stahl Thale das Dutzend voll.

Neun FCM-Torschützen

Auffällig: Es gab vor knapp 2000 Zuschauern im gut gefüllten Sportpark Thale gleich neun verschiedene Torschützen, davon in der ersten Hälfte ausschließlich Neuzugänge.
Je zweimal trafen Andreas Ludwig, Julius Düker und Richard Weil.

Vor allem im zweiten Abschnitt fielen die Treffer wie reife Früchte. „Wir hatten im zweiten Abschnitt mehr Zugriff. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass Thale
etwas müder wurde“, resümierte Trainer Jens Härtel, der zur Pause bis auf Neuzugang Ludwig komplett durchwechselte und erneut betonte, dass es in der Anfangsphase
der Vorbereitung vor allem darauf ankomme, die richtigen Abläufe zu finden.

Zehn Spieler abgegeben

Verständlich, hat doch der FCM zehn Spieler abgegeben und bislang acht neue verpflichtet. Einer von ihnen ist Philip Türpitz, dem gleich ein toller Treffer zum
zwischenzeitlichen 2:0 gelang: „Das war ein Einstand nach Maß und ein gelungenes erstes Spiel in der Vorbereitung mit vielen schönen Toren“, sagte der 25-Jährige, der vom
Chemnitzer FC nach Magdeburg wechselte.

Einen guten Eindruck hinterließ auch Ludwig, der als einziger Club-Akteur durchspielte und mehrfach unter Beweis stellte, dass er durchaus in die Rolle des Regisseurs
hineinwachsen könnte.

Professionell organisiert

Auch rund um die Partie passte es. FCM-Pressprecher Norman Seidler: „Wir waren ja schon sehr lange nicht mehr im Harz. Stahl Thale hat alles professionell organisiert.
Wir haben uns sehr wohlgefühlt.“

Verletzungen, ergänzte Seidler, habe es keine gegeben. Auch die Muskelprobleme bei Türpitz seien nichts Ernstes. Bis auf Keeper Lukas Cichos kamen alle Akteure zum
Einsatz.

Mittwoch bei Fortuna Magdeburg

Den zweiten Test bestreitet der FCM am Mittwoch (18 Uhr) bei Fortuna Magdeburg.


FCM 1. Halbzeit: Glinker - Rother, Lohkemper, Türpitz, Beck, Schwede, Erdmann, Butzen, Niemeyer, Ludwig, Hainault;
FCM 2. Halbzeit: Brunst - Handke, Schiller, Pick, Hammann, Sowislo, Düker, Ludwig, Chahed, Müller, Weil

Tore: 0:1 Ludwig (10.), 0:2 Türpitz (36.), 0:3 Lohkemper (44.), 0:4 Hammann (49.), 0:5 Müller (53.), 0:6 Düker (64.), 0:7 Weil (66.), 0:8 Weil (78.),
0:9 Handke (81.), 0:10 Düker (82.), 0:11 Ludwig (84.), 0:12 Chahed (86.)

Mehr Infos und Videos zum 1. FC Magdeburg gibt es hier.



Laprevotte schwer verletzt




23.06.2017

Zitat:



Mittelfeldspieler Charles Elie Laprevotte vom 1. FC Magdeburg hat sich beim Training einen Bruch des linken Mittelfußes zugezogen.
Von Janette Beck ›

Magdeburg l Schock beim Training des Fußball-Drittligisten 1. FC Magdeburg: Mittelfeldspieler Charles Elie Laprevotte zog sich am Freitag eine schwere Verletzung
am linken Fuß zu.

Nach Untersuchungen durch Mannschfaftsarzt Dr. Stefan Wiegand (Klinik für Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg) wurde ein Mittelfußbruch diagostiziert.
Nach Angaben des Vereins werde die Ausfallzeit voraussichtlich acht Wochen betragen.




1. FC Magdeburg

Ludwig: „Das Paket hat überzeugt“


23.06.2017

Zitat:



Andreas Ludwig gilt als Königstransfer des 1. FC Magdeburg. Über seinen Wechsel an die Elbe sprach er im Volksstimme-Interview.
Von Thomas Juschus ›

Magdeburg l 1. Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga, Ehrendivision – 1. FC Heidenheim, TSG Hoffenheim, 1860 München, VfR Aalen, FC Utrecht – hinter Andreas
Ludwig (26) liegt schon eine bewegte Laufbahn. Künftig läuft der Mittelfeldspieler für den Fußball-Drittligisten 1. FC Magdeburg auf. Sportredakteur Thomas Juschus
sprach mit ihm.

Sie wechseln aus der niederländischen Ehrendivision in die 3. Liga. Hört sich erst mal nach einem sportlichen Abstieg an, oder?

Ja, es hört sich erst mal so an. Vielleicht muss man manchmal einen Schritt zurück machen, um wieder zwei vorwärts zu gehen. So sehe ich die neue Aufgabe.

Ist die 3. Liga mit der niederländischen 1. Liga vergleichbar?

Nein, es ist generell schwierig, Ligen zu vergleichen. In Holland wird mehr Wert auf den fußballerischen Aspekt gelegt. In der 2. und 3. Liga in Deutschland kommt
man mehr über die Physis. Da habe ich meine Erfahrungen und weiß, was auf mich zukommt.

In Ihrer Vita stehen trotz Ihres Alters von 26 Jahren schon ganz schön viele Vereine. Sind Sie ein Wandervogel?

Als Wandervogel würde ich mich nicht bezeichnen. Ich habe es nie so geplant. Ich fühle mich schon wohler, wenn es länger als ein Jahr geht. In Aalen ist nach dem
Abstieg gerade mein Vertrag ausgelaufen. In meiner Hoffenheimer Zeit war ich zweimal ausgeliehen. Und Holland war jetzt nochmal eine ganz neue Erfahrung.

In Magdeburg haben Sie aber auch nur für ein Jahr unterschrieben …

Ich kann mir schon eine längerfristige Zusammenarbeit vorstellen. Das würde ich auch bevorzugen. Mir war wichtig, ein gutes Gefühl zu bekommen. Das habe ich
hier absolut. Ich bin voller Tatendrang für eine gute Zukunft.

Seit wann standen Sie mit dem FCM in Kontakt?

Kontakt gab es schon länger. Persönlich war ich letzte Woche am Montag hier, habe mir die Gegend angeschaut, Trainer Jens Härtel und die Sportliche Leitung mit Mario
Kallnik und Maik Franz kennengelernt. Die Verantwortlichen haben mit direkt ein gutes Gefühl gegeben, waren sehr gut vorbereitet und informiert. Und dann ging alles
ganz schnell.

Hat sich der FCM gegenüber anderen Vereinen durchgesetzt?

Ja, ich hatte noch die eine oder andere Geschichte offen, auch im Ausland. Das Paket hat hier aber am meisten überzeugt.

Wie fit sind Sie?

Ich schätze mich schon als relativ fit ein. Wir haben in Holland bis zum 28. Mai gespielt. Dann war ich in Italien, habe ein paar Tage ein bisschen weniger gemacht.
Spätestens in ein, zwei Wochen bin ich aber auf einem guten Niveau.

Sie gelten als Zehner und Königstransfer – eine zutreffende Beschreibung?

Ich sehe mich nicht als klassischen Zehner, eher als Achter, als Box-to-Box-Spieler. Als Königstransfer sehe ich mich auch nicht. Das hört sich ganz lustig an und ist
auch schön zu hören, aber die Mannschaft zählt. Und ich bin ein Teamplayer. Das war ich schon immer.

In Magdeburg gibt es auch ein Wiedersehen mit einigen ehemaligen Kollegen ...

Ja, das ist cool. Mit Philip Türpitz habe ich früher zusammen in Ulm gespielt. Richie Weil kenne ich noch aus Heidenheim, und mit André Hainault habe ich in Aalen
gespielt. Das erleichtert mir natürlich hier den Einstieg.

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21. Juni 2017

FCM verpflichtet Ex-Bundesliga-Spieler Andreas Ludwig





Zitat:



Von Julian Koch

Weiterer Neuzugang beim 1. FC Magdeburg: Vom niederländischen Erstligisten FC Utrecht zieht es Mittelfeldspieler Andreas Ludwig an die Elbe. Am Mittwoch
unterschrieb der 26-Jährige, der in der Bundesliga einst für Hoffenheim spielte, einen Vertrag bis 2018.


42 Erstliga-Spiele in den Niederlanden

Beim FC Utrecht kam Ludwig in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 42 Mal zum Einsatz, erzielte vier Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. In Deutschland
bestritt der 26-Jährige zuvor 38 Zweitliga-Spiele für Aalen und 1860 München, hinzukommen sechs Einsätze in der Bundesliga im Trikot von 1899 Hoffenheim. Auch in
der 3. Liga war Ludwig bereits aktiv und bestritt in der Saison 2011/12 für den 1. FC Heidenheim zehn Partien.

Marktwert bei 750.000 Euro

Beim FCM ist der 26-Jährige nach Björn Rother (Werder Bremen II), Dennis Erdmann (Hansa Rostock), Philip Türpitz (Chemnitzer FC), Felix Lohkemper (FSV Mainz 05 II),
Alexander Brunst (VfL Wolfsburg II) und Florian Pick (1. FC Kaiserslautern) der siebte und zugleich erfahrenste Neuzugang. Am Donnerstag wird der 26-Jährige, dessen
Marktwert 750.000 Euro beträgt, erstmals auf dem Trainingsplatz stehen.



FCM: Vier Torhüter sind einer zu viel





21.06.2017

Zitat:



Nach dem Abgang von Leopold Zingerle werden beim 1. FC Magdeburg die Karten im Tor neu gemischt.
Von Thomas Juschus ›

Magdeburg l Mit vier Torhütern ist Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg in die Vorbereitung gestartet: Neben Jan Glinker – der künftig die Rückennummer 1 tragen wird,
die bisher Leopold Zingerle (Wechsel zum SC Paderborn) innehatte – und Neuzugang Alexander Brunst vom VfL Wolfsburg II trainieren derzeit auch Lukas Cichos und
Testspieler Samuel Aubele unter der Anleitung von Matthias Tischer mit. Der muss in den kommenden Wochen bis zum Saisonstart am (21. bis 23. Juli) gleich zwei Fragen
beantworten: Wer wird tatsächlich die neue Nummer eins im Tor des FCM? Und wer geht als dritter Torhüter in die nächste Spielzeit?

Nach der Ausbootung in der Winterpause hat Glinker gute Chancen, ins Tor zu rücken. Derzeit konzentriert sich der 33-Jährige voll und ganz auf die Vorbereitung, lässt
lieber Taten statt Worte sprechen. Herausforderer Alexander Brunst will sich natürlich ebenfalls empfehlen: „Na klar will ich den Trainer überzeugen. Ich denke, es ist
ein offener Kampf. Am Ende soll der bessere Torwart spielen und der Unterlegene sich in den Dienst der Mannschaft stellen“, sagt Brunst.

Anfrage für Cichos liegt vor

Der 21-Jährige, mit 1,95 Meter mit einer ordentlichen Größe für einen Torwart ausgestattet, ist inzwischen nach Magdeburg umgezogen. „Ich wollte es nicht hektisch und
fühle mich schon total wohl“, so Brunst. Sportlich stimme es sowieso in Magdeburg: „Ich hatte hier sehr positive Vorgespräche und habe richtig Bock auf den FCM“, sagt
Brunst, der ähnlich wie Vorgänger Zingerle in der Bundesliga schon auf der Bank saß.

Zweite Frage: Cichos oder Aubele? Derzeit deutet vieles darauf, dass Cichos (Vertrag bis 2019) wie geplant ausgeliehen wird. FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik bestätigte
eine Anfrage aus der 3. Liga für den 21-Jährigen, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt. Damit wäre der Weg frei für Aubele (22/zuletzt Hansa Rostock, Germania
Halberstadt), der sich bis Ende der Woche als Testspieler für einen Vertrag bewirbt.

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FCM: Kallnik verteidigt Trennung




19.06.2017

Zitat:



Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg, hat die Trennung von Manuel Farrona Pulido verteidigt.
Von Thomas Juschus ›

Magdeburg l "Wir konnten uns nicht für ihn entscheiden." Mit wenigen Worten hat FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik am Montag die Trennung von Manuel Farrona
Pulido kommentiert. Der Offensivspieler hatte am späten Sonntagabend via Facebook seine Abschied beim Drittligisten verkündet. „Meinem Berater wurde nun vor
zwei Tagen plötzlich mitgeteilt, dass der Trainer nicht mehr mit mir arbeiten möchte. Bis heute hat sich kein Offizieller seitens des Vereins bei mir persönlich gemeldet,
das finde ich sehr schade. Ich muss daher den 1. FC Magdeburg zum Saisonende verlassen“, schrieb Farrona Pulido. Kallnik wies die Behauptung der mangelnden
Information zurück. "Alle Spieler haben Berater. Die Kommuniaktion sollte in beide Richtungen laufen", so Kallnik.

Trainer Jens Härtel wies die Aussage, er wolle nicht mit Farrona Pulido arbeite, zurück. "An diesen Satz kann ich mich nicht erinnern. Ich denke aber, die Trennung ist für
beide Seiten besser so. Manuel wird eine Luftveränderug guttun", sagte Härtel am Rande des obligatorischen Laktat-Testes zum Auftakt der Drittliga-Vorbereitung. Bis auf
Jugendspieler Leon heynke nahmen alls Profis planmäßig am Stufentest in der öeichtathletik-Halle teil. Am Nachmittag steht die erste Trainingseinheit auf dem Rasen auf
dem Programm.



Farrona Pulido berichtete zuvor von sehr verständnisvollen Gesprächen mit FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik und Trainer Jens Härtel. Diese hätten den Wunsch eines möglichen
Wechsels in die 2. Bundesliga akzeptiert. „Ich habe mich nach der Saison sofort für das mir vorliegende Angebot vom FCM entschieden und wartete auf ein Signal vom Verein“,
so der Angreifer. Nun gab es offenbar eine Kehrtwende – und Farrona Pulido reiht sich in die Liste der Abgänge um Steffen Puttkammer, Jan Löhmannsröben & Co. ein.



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Fußball

FCM-Trainingsstart ohne Farrona Pulido




18.06.2017

Zitat:



Wenn der 1. FC Magdeburg am Montag die Saison-Vorbereitung aufnimmt, wird Manuel Farrona Pulido nicht dabeisein.
Von Thomas Juschus ›

Magdeburg l Drittligist 1. FC Magdeburg plant offenbar ohne Manuel Farrona Pulido. Nach der wochenlangen Hängepartie um den Offensivspieler, dessen Vertrag zum
Saisonende ausgelaufen ist, verabschiedete sich der 24-Jährige am späten Sonntagabend via Facebook von den Fans. „Meinem Berater wurde nun vor zwei Tagen
plötzlich mitgeteilt, dass der Trainer nicht mehr mit mir arbeiten möchte. Bis heute hat sich kein Offizieller seitens des Vereins bei mir persönlich gemeldet, das finde
ich sehr schade. Ich muss daher den 1. FC Magdeburg zum Saisonende verlassen“, schreibt Farrona Pulido

Farrona Pulido berichtete zuvor von sehr verständnisvollen Gesprächen mit FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik und Trainer Jens Härtel. Diese hätten den Wunsch eines
möglichen Wechsels in die 2. Bundesliga akzeptiert. „Ich habe mich nach der Saison sofort für das mir vorliegende Angebot vom FCM entschieden und wartete auf ein
Signal vom Verein“, so der Angreifer. Nun gab es offenbar eine Kehrtwende – und Farrona Pulido reiht sich in die Liste der Abgänge um Steffen Puttkammer,
Jan Löhmannsröben & Co. ein. Vom Verein gab es am Abend keine Stellungsnahme.



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Fußball

Einige Kaderplätze sind beim FCM noch offen




19.06.2017

Zitat:


Am Montag startet Drittligist 1. FC Magdeburg in die Vorbereitung auf die neue Saison.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Trotz des vierten Tabellenplatzes zuletzt stapeln die Verantwortlichen tief und haben 45 Punkte als Ziel ausgegeben. Die Volksstimme beantwortet die
wichtigsten Fragen.

Wen hat der FCM bisher verpflichtet?

Der Club hat bisher fünf Neuzugänge präsentiert und Innenverteidiger Leon Heynke aus der Jugend zu den Profis geholt. Neu sind Alexander Brunst (Tor/VfL
Wolfsburg II), Dennis Erdmann (defensives Mittelfeld/Hansa Rostock), Björn Rother (defensives Mittelfeld/Werder Bremen II), Philip Türpitz
(offensives Mittelfeld/Chemnitzer FC) und Felix Lohkemper (offensives Mittelfeld und Sturm/FSV Mainz 05 II).

Wer hat den Verein verlassen?

Mit Ahmed Waseem Razeek (zu Rot-Weiß Erfurt), Leopold Zingerle (SC Paderborn), Jan Löhmannsröben (FC Carl Zeiss Jena), Steffen Puttkammer (SV Meppen),
Lukas Novy (VfB Auerbach), Piotr Cwielong, Niklas Brandt (beide Ziel unbekannt), Florian Kath und Moritz Sprenger (beide ausgeliehen) sind neun Spieler gegangen.
Manuel Farrona Pulido kündigte am späten Sonntagabend unterdessen an, dass er den Verein verlassen wird.

Wie viele Spieler sollen noch kommen?

22 Spieler stehen momentan im Kader. In der vergangenen Saison waren es 25 bis 26 Spieler. Somit wären noch drei bis vier Stellen offen, wenn es nach FCM-Trainer
Jens Härtel geht. „Diese Größe hat sich bewährt. Warum sollten wir es ändern“, sagte er, der bereits seit Mitte der vergangenen Woche wieder in Magdeburg ist und
sich auf den Trainingsstart vorbereitet hat.

Auf welchen Positionen hat der FCM noch Bedarf?

Maik Franz, Assistent der Geschäftsführung, betonte, dass der Verein noch nach Spielern für die Abwehr und das offensive Mittelfeld fahndet. Da eine Verlängerung mit
Farrona Pulido gescheitert ist, ist es durchaus denkbar, dass sich der Club einzelne Optionen noch etwas länger offenhält. Klar ist aber laut Franz auch: „Es wäre natürlich
wünschenswert, wenn weitere neue Spieler möglichst früh in der Vorbereitung bei uns sind."

Welche Kandidaten gibt es?

Die Konkurrenz ist für den FCM in der 3. Liga hart. Ein Kandidat für die Defensive des Clubs war Maximilian Ahlschwede. Der 27-Jährige wechselt aber von Rostock zu den
Würzburger Kickers. Der Absteiger muss sich fast einen komplett neuen Kader zusammenstellen. Finanziell haben die Kickers und auch Karlsruhe oft mehr zu bieten als
andere Drittligisten.

Was muss besser werden?

Der FCM hatte gerade in der Rückrunde häufig Probleme, eine Führung zu halten oder nach einem Tor nachzulegen. Auch die Standardsituationen waren alles andere als
optimal. Um den ruhenden Ball soll sich neben dem etablierten Nico Hammann ab sofort auch Türpitz kümmern, der zudem spielerische Impulse geben kann. Aber gerade
im Kreativbereich hat der FCM noch Nachholbedarf und wird sich bei Neuzugängen auch darauf konzentrieren.

Was ist an den Gerüchten dran, dass Christian Beck zu Dynamo Dresden wechseln könnte?

Ein Wechsel von Beck, der erst in der Winterpause sagte, dass er seine Karriere beim FCM beenden möchte, ist sehr unwahrscheinlich. Berater Wolfgang Benkert stellte
entsprechend klar, dass an den Gerüchten nichts dran sei.

Was ist für den Club in der kommenden Saison drin?

Geschäftsführer Mario Kallnik betonte, dass zunächst 45 Punkte das Ziel sind. Kallnik sagte aber auch, dass er über eine neue Zielsetzung nachdenken werde, sollte der
Verein diese Marke im Winter erreicht haben. Nach zwei vierten Plätzen sind die Ansprüche im Umfeld zwar gestiegen. Eine genaue Prognose ist aber schwierig, weil die
Liga traditionell sehr ausgeglichen ist.

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Schnelles Wiedersehen mit dem FCM




16.06.2017

Zitat:



Trotz ihres Abschieds vom Drittligisten 1. FC Magdeburg werden drei Spieler auch in der kommenden Saison in Magdeburg auflaufen.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Jan Löhmannsröben, Steffen Puttkammer und Leopold Zingerle auch in der kommenden Spielzeit in der MDCC-Arena auflaufen. Dann allerdings jeweils im
Trikot des FCM-Gegners.

Löhmannsröben hatte sich die Sommerpause sicherlich anders vorgestellt. Eigentlich wollte der Mittelfeldspieler, der den FCM nach zwei Jahren verlassen hatte, mit
seinen ehemaligen Mannschaftskollegen auf Mallorca nur etwas ausspannen „Ich habe über die Stränge geschlagen“, sagt Löhmannsröben im Rückblick. Der 26-Jährige
wurde gefilmt und fotografiert, als er sich am Ballermann in einer Kneipe seiner Kleidung entledigte. „Ich ordne während der ganzen Saison alles dem Fußball unter. Seit
Jahren fahre ich zum Abschluss nach Mallorca, um einmal im Jahr richtig zu feiern. Ich habe aber meine Lehren daraus gezogen und werde so etwas sicherlich nicht noch
mal machen“, sagt der ehemalige Magdeburger Publikumsliebling, der zum Drittliga-Aufsteiger FC Carl Zeiss Jena wechselt. „Mittlerweile bin ich auch froh, dass es
wieder etwas ruhiger geworden ist und kann es kaum erwarten, bis die Saison losgeht.“

Zweitligawechsel geplatzt

Dass er jetzt nach Jena wechselt, war überraschend, schließlich wurde er, nachdem der Abschied vom FCM feststand, auch in Rostock, Erfurt und bei einem Zweitligisten
gehandelt. „Die 2. Bundesliga wäre natürlich ein Traum gewesen. Leider hat es nicht geklappt. Ob es an der Mallorca-Aktion gelegen hat, weiß ich nicht“, erklärt Löhmannsröben.

Trotzdem ist er von seinem Engagement in Jena überzeugt und sieht diesen Wechsel nicht unbedingt als sportlichen Rückschritt. „Ich gehe zwar zu einem Aufsteiger. Ich
vergleiche das aber mit der Situation, als der FCM in die 3. Liga aufgestiegen ist. In Jena herrscht jetzt auch gerade eine große Euphorie. Wir werden alles dafür geben,
um den Klassenerhalt zu schaffen“, betont er. Löhmannsröben gibt zu, dass die Rückkehr in die MDCC-Arena für ihn emotional wird. „Ich werde Gänsehaut haben. Viele
Fans haben mich zuletzt unterstützt und wollen mich in Jena beim Spiel besuchen. Die FCM-Fans sind sensationell. Ich bin ein Herzensmensch und die Leute gehen mir nahe“,
sagt er.

Puttkammer schaut nach vorne

Ähnlich emotional dürfte die Rückkehr für Steffen Puttkammer werden, der sich dem Aufsteiger SV Meppen anschloss. „Ich hatte vier schöne Jahre in Magdeburg. Meine
Familie hat sich sehr wohl gefühlt und wir haben Freundschaften fürs Leben geschlossen“, sagt er. Nach einer schweren vergangenen Saison mit wenig Einsatzzeit war
Puttkammer froh, dass er in der Rückrunde beim FCM einige Male noch zeigen konnte, was er drauf hat. „Ich habe nachgewiesen, dass ich in Magdeburg noch ein Leistungs-
träger sein kann. Die vergangene Saison war nicht einfach, wenn man nicht immer das Vertrauen spürt“, sagt Puttkammer, der jetzt aber gar nicht so viel zurück, sondern
vielmehr vorausschauen möchte.

Den SV Meppen verfolgte der gebürtige Wilhelmshavener bereits seit vielen Jahren. „Seit mein Ex-Trainer Christian Neidhart aus Wilhelmshavener Zeiten dort 2013 anheuerte,
ging mein Blick noch mehr nach Meppen“, erklärt er. „Vor ein paar Monaten hatten wir uns unverbindlich ausgetauscht. In den Aufstiegsspielen habe ich dem Verein besonders
die Daumen gedrückt.“ Im Urlaub hatte Puttkammer zwar weitere Angebote, auch aus dem Ausland. „Für mich musste aber das Gesamtpaket stimmen. Und das stimmt in
Meppen“, betont der 28-Jährige.

Trotz der Freude über die neue Aufgabe und Herausforderung versichert Puttkammer schon jetzt, regelmäßig nach Magdeburg zu kommen. „Wenn es der Spielplan zulässt,
werde ich auch privat mal FCM-Heimspiele besuchen. Ich freue mich auch auf das Drittliga- spiel mit Meppen in Magdeburg und muss aufpassen, dass ich beim Aufwärmen
nicht in die falsche Kurve laufe“, sagt er.

Einen neuen Verein, ebenfalls in der 3. Liga, hat auch Leopold Zingerle gefunden. Der 23-Jährige, der in der Rückrunde beim FCM Stammkeeper war, unterschrieb beim
SC Paderborn einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Weitere Infos und Vidoes zum FCM finden Sie hier




Baum gesucht


Weihnachtssingen auch 2017 in der MDCC-Arena




14.06.2017

Zitat:



Nach dem Erfolg 2016 soll in diesem Jahr erneut das Weihnachtssingen in der Magdeburger MDCC-Arena stattfinden.


Magdeburg (ag) l Die Organisatoren des Weihnachtssingen in der Magdeburger MDCC-Arena haben den Kopf schon voll mit Baumkugeln, Bühnenprogramm, neuen
Liederbuch und Weihnachtsbaumsuche. Denn auch 2017 soll wieder ein Weihnachtssingen stattfinden. Das Motto lautet: „O Magdeburg, O Magdeburg – wie schön sind
deine Stimmen“. Das haben die Arbeitsgemeinschaft Christen in Magdeburg (CIMD) und der CE-Veranstaltungslogistik kürzlich mit ihren drei Großsponsoren SWM-Magdeburg,
MWG-Wohnungsbaugenossenschaft und MDCC beschlossen.

Das 2. Weihnachtssingen soll in diesem Jahr am Sonnabend, 23. Dezember, um 18 Uhr, stattfinden. "Die Tore werden um 16 Uhr geöffnet und es wird ein kleines Vorprogramm
auf den Vorplatz, mit kleiner Bühne und Weihnachtsmarkt geben", kündigen die Veranstalter an.

Aufgrund des Erfolgs 2016 rechnen die Veranstalter damit, dass in diesem Jahr 10.000 oder sogar bis zu 15.000 Besucher in die MDCC-Arena kommen. Bühne und Technik,
das Sicherheitskonzept und die Zahl der zu bestellenden Liederhefte und Kerzen werden auf diese erhöhte Zahl ausgerichtet. „Wir wollen natürlich, dass alle Menschen, die mitsingen,
auch die Bühne sehen und die Musikgruppen gut hören können, dass alle ein Liederheft und eine Kerze bekommen“, sagt Mit-Organisator Guido Nienhaus. „Obwohl der finanzielle
Aufwand dafür entsprechend steigt, bleibt der Eintritt zum 2. Weihnachtssingen aber auf jeden Fall kostenlos!“

"Was wir dieses Jahr umbedingt frühzeitg benötigen ist eine etwa 19,65 Meter große Tanne für unseren Vorplatz im Stadion. Deshalb der Aufruf an alle Elbestädter und FCM-Fans:
Wer möchte seinen Nadelbaum aus dem Vor- oder Hausgarten gern loswerden und seinen Baum in der MDCC-Arena erleuchtet sehen?" Die Tanne müsste mindestens 19,65 Meter
groß sein und sollte möglichst einzeln stehen und von einem Kran gut erreichbar sein. Wer einen Baumvorschlag hat, wird gebeten, ein paar Infos und Fotos an info@weihnachtssingen.com
an die Organisatoren zu schicken.



FCM-Präsident bricht Lanze für Fans




08.06.2017

Zitat:



Weiter viele Zuschauer, aber viel weniger Strafen: Die Zuschauer-Entwicklung beim 1. FC Magdeburg stimmte 2016/17.
Von Thomas Juschus ›

Magdeburg l Peter Fechner, Präsident des 1. FC Magdeburg, hat eine Lanze für die Fans und Anhänger des Drittligisten gebrochen. „Wir haben bei den Fans ebenfalls
eine neue Qualität erreicht – und da meine ich nicht nur die Zuschauerzahlen“, sagte Fechner am Mittwoch.

Mit einem Durchschnitt von 17 164 Zuschauern lag der FCM 2016/17 einsam an der Spitze der Zuschauertabelle der 3. Liga. Insbesondere beim Fahnentag gegen Rot-
Weiß Erfurt sorgten die Anhänger für eine außergewöhnliche Atmosphäre in der MDCC-Arena und brachten den Club bundesweit positiv in die Schlagzeilen. Die Sanktionen
seitens der Sportgerichtsbarkeit des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gingen deutlich zurück. Wurden in der Premierensaison noch 15 Vorfälle mit 78 000 Euro geahndet,
schlagen für 2016/17 bislang nur die Vorkommnisse im DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 20 000 Euro zu Buche. Allerdings musste der Club auch drei Zuschauer-
Teilausschlüsse in den Spielen gegen Werder Bremen II, VfR Aalen und FSV Zwickau hinnehmen, was ebenfalls zu wirtschaftlichen Schäden führte.

„Es stimmt, es gab deutlich weniger Vorfälle und Urteile. Unsere Fans verhalten sich mehr und mehr im Sinne des Vereins. Auch das Vorgehen rund um den tragischen Tod
unseres Fans Hannes war sehr friedvoll, und das Verhalten beim Thema Hüpfverbot im Stadion absolut zuverlässig“, lobt Fechner.

Da der Club auch in Zukunft auf eine breite Basis und Unterstützung setzt und die Zahl der Mitglieder auf über 4500 gestiegen ist, hat der Verein vor einigen Wochen die
Arbeitsgemeinschaft „Vereinskultur des 1. FC Magdeburg“ ins Leben gerufen. „Wir haben drei Arbeitskreise für die Themen Mitglieder, Fanarbeit & Projekte sowie
Tradition ins Leben gerufen“, berichtet Fechner. „Wir haben jetzt über Jahre im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich eine sehr gute Entwicklung hingelegt. Ein Stück
weit auf der Strecke geblieben ist die Vereinskultur. Das holen wir jetzt nach. Wichtig: Wir wollen nicht für, sondern mit den Mitgliedern etwas machen.“

■ Am Donnerstag startet u.a. im Volkstimme-Service-Center (ab 14 Uhr) der Verkauf der Dauerkarten für 2017/18. Außerdem beginnt der Vorverkauf für das finale Testspiel
gegen Erzgebirge Aue am 16. Juli.

Weitere Informationen zum 1. FC Magdeburg gibt es hier




MDCC-Arena

Faktencheck vorm Magdeburger Hüpf-Beschluss




08.06.2017

Zitat:



Der Stadtrat Magdeburg entscheidet am 8. Juni 2017 über den Ausbau der MDCC-Arena.
Von Rainer Schweingel ›

Magdeburg l Die Statikprobleme in der MDCC-Arena sorgen seit Monaten für Schlagzeilen. Die Volksstimme hat zusammengestellt, worum es geht und was zu erwarten ist:

1.Was ist das Problem?
Im Sommer 2016 berichtet die Volksstimme als erstes Medium über die Statikprobleme. In der Folge finden weitere Messungen von Experten u. a. beim Spiel gegen
Hansa Rostock im November 2016 statt. Ergebnis: Rhythmisches gleichmäßiges Hüpfen vor allem auf der Fantribüne des Block U sorgen für zu starke Schwingungen.
In einem wahren Kraftakt einigen sich Fans, Stadt und FCM als Notlösung auf ein sogenanntes Hüpfverbot. Damit können das Spiel gegen Halle Ende November 2016 und
in der Folge alle weiteren Heimspiele im letzten Moment noch gerettet werden.

2. Wer hat Schuld am Hüpfverbot?
Das ist schwer zu beantworten. Das Stadion wurde Anfang der 2000er Jahre geplant und gebaut, weitgehend als reines länderspieltaugliches Sitzplatzstadion. Entsprechend
wurde auch die Statik berechnet. Da im Sitzplatzbereich gehüpft wird, entstehen die Probleme. Formal gesehen werden die Tribünen durch das Hüpfen „falsch“ genutzt -
es sind ja Sitzplätze, die als Sitzplätze sicher sind. Auf der anderen Seite hat niemand - weder Stadt noch FCM - bei den Planungen für den Bau (31 Millionen Euro/Eröffnung
2006) große Stehplatz-Fantribünen mit entsprechender Statik gefordert. Abgesehen davon hätte ein solcher statisch besonders verstärkter Fan-Bereich den Bau wohl deutlich
verteuert. Das Sitzplatzstadion war gewollt, weil damit auch DFB-Bedingungen für mögliche Länderspiele (Männer/Frauen/Nachwuchs) erfüllt werden konnten.

3. Wem gehört das Stadion?
Das Stadion ist Eigentum der Stadt Magdeburg. Es wird durch die kommunale Messe- und Veranstaltungs GmbH betrieben. Hauptnutzer/Mieter ist der 1. FC Magdeburg.
Namensgeber ein Telekommunikationsunternehmen.

4. Welche Lösungsmöglichkeiten werden vorgeschlagen?
Ein Gutachten bestätigt alle vorherigen Aussagen und Messungen. Vorgeschlagen werden zwei Varianten:

Variante 1: Umbau der Nordtribüne (Block U) zum Stehplatzbereich sowie statische Verstärkung des Gästeblocks 15 bei Beibehaltung der Kapazität: Kosten rund vier
Millionen Euro.

Variante 2: Umbau der Nordtribüne (Block U) und Erweiterung der dortigen Zuschauerkapazität um rund 5000 auf 10.000 Plätze (Stadion gesamt dann ca. 30.000
Plätze) sowie statischer Umbau Gästeblock. Kosten rund sechs Millionen Euro.

5. Was wünschen sich die Fans?
Die plädieren klar für die große Ausbauvariante. Aus dem Fanrat e. V. heißt es unter anderem, dass mit den Stehplätzen die wirtschaftliche Entwicklung des FCM
gestärkt und mehr preiswertere Tickets angeboten werden können. Fanrat und auch Block U schließen eine Unterstützung des Ausbaus mit eigener Finanzaktion nicht
aus.

6. Was sagt der 1. FC Magdeburg?
Der FCM unterstützt ebenfalls die größere Ausbauvariante. Aus dem Verein hieß es am Mittwoch, dass er sich ebenfalls eine Beteiligung an den Ausbaukosten vorstellen
könne. Marketingchef Matthias Kahl wollte aber keine Summen nennen. „Wir können uns eine angemessene Beteiligung vorstellen, die die Leistungsfähigkeit des
Vereins aber nicht gefährden darf.“

7. Wer trifft die Entscheidung?
Über den Ausbau muss der Stadtrat öffentlich entscheiden. 56 Stadträte plus die Stimme des OB sind zu verteilen. Eine einfache Mehrheit aller anwesenden Räte reicht
für einen Beschluss aus. Verschiedene Fanvertreter haben Fans aufgerufen, vor der Sitzung vor dem Rathaus zu erscheinen, um noch einmal für die große Ausbauvariante
zu werben.

8. Wie geht es nach dem Beschluss weiter?
Danach können die weiteren Planungen und Bauarbeiten beginnen. Dem Vernehmen nach soll ein Großteil der Arbeiten von außen unterhalb der Tribünen ausgeführt werden
können. Sperrungen von Zuschauerbereichen sind nicht ausgeschlossen.



Kallnik: „Gehen gestärkt aus Saison"




03.06.2017

Zitat:



Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg, spricht im zweiten Teil des Volksstimme-Interviews über ...
Von Manuel Holscher ›

... Infrastruktur: „Wir gehen in den Kernbereichen Finanzen und Sport gestärkt aus der Saison. Desweiteren haben wir uns dank der Mitgliederentscheidung
vom Februar auch strukturell weiterentwickelt. Wichtig ist, dass wir die infrastrukturelle Weiterentwicklung vorantreiben. Insofern befürworten wir die Variante des
Ausbaus des Stadions mit erhöhter Zuschauerkapazität. In diesem Zusammenhang bietet sich die Chance, die infrastrukturellen Gegebenheiten im Gebäude des
Stadions den Bedingungen ab der 2. Liga entsprechend anzupassen. Beispielsweise fehlen der Mannschaft ein Kraftraum, eine Sauna sowie Bürokapazitäten für den
Trainerstab. Das sind Themen, welche uns bereits kurzfristig einholen könnten, spätestens mit dem Aufstieg in die 2. Liga.“

... Lizenz: „Außer der Stadion-angelegenheit gab es keine Probleme für den Lizenzerhalt. Aufgrund der schnellen Unterstützung durch Stadt und Stadionbetreiber
können wir die erforderlichen Gästetickets vorhalten und brauchen somit für die 3. Liga kein Ausweichstadion benennen.“

... Pay-TV: „37 von 38 FCM-Saisonspielen wurden zuletzt live übertragen. Wir sind stolz darauf, dass sich ein renommiertes Unternehmen wie die Telekom der
3. Liga annimmt. Das spricht für die Attraktivität der Liga. Unabhängig von Pay-TV werden auch zukünftig mehrere Spiele durch öffentlich-rechtliche Sender übertragen.
Problematisch finde ich, dass die Differenz bei den TV-Erträgen zwischen der 2. Bundesliga und der 3. Liga ab der Saison 18/19 um ein Vielfaches größer wird. Das könnte
zu Problemen für den deutschen Fußball führen, insbesondere in der Ausbildung von Talenten. Dritt- oder Regionalligisten mit anerkannten Nachwuchsleistungszentren
haben nahezu die gleichen Aufwendungen wie Vereine der DFL. Die Zuschüsse durch den DFB sind unabhängig der Liga nahezu gleich. Diese Zuschüsse reichen aber nicht
aus, um qualitative Strukturen für ein NLZ zu schaffen. Zum Beispiel finanzieren wir unsere neuen Internatsplätze ab der kommenden Saison aus vereinseigenen Mitteln.
Das machen wir, weil wir unseren Nachwuchs stärken wollen und es momentan auch können.“

... Nachwuchsarbeit bei der Konkurrenz: „Andere Drittligisten zeigten sich in der jüngeren Vergangenheit finanziell angeschlagen. Dort wird zum jetzigen Zeitpunkt
eine eigens angestrebte Weiterentwicklung für den Nachwuchsbereich kaum möglich sein. Insofern wäre aus meiner Sicht eine solidarische Lösung, einen Teil der TV-Erträge
der DFL als Solidarbeitrag für die erhöhte Bezuschussung von anerkannten Nachwuchsleistungszentren für Dritt- bzw. Regionalligisten auszugeben. Es nicht zu tun, wäre
kurzfristig gedacht, denn letztendlich holen sich vorwiegend die der DFL zugehörigen Vereine oftmals die Talente der Zukunft aus den Nachwuchsleistungszentren der Dritt-
oder Regionalligisten.“

... Strafen bei Finanzproblemen: „Die Bereiche Finanzen und Sport sind heutzutage im Profifußball verbunden wie Säuglinge mit der mütterlichen Nabelschnur.
Vorsätzliche oder grob fahrlässige Verstöße gegen Lizenzunterlagen müssen konsequent geahndet werden. Als Drittligist gibt es Dinge, die kann man sich einfach weniger
leisten als Zweitligisten. Tut man es trotzdem und nimmt das Risiko des finanziellen Ruins für die Chance eines schnellen sportlichen Erfolgs leichtfertig in Kauf, so muss
bei Risikoeintritt eine massive und konsequente Strafe erfolgen. Alles andere ist Wettbewerbsverzerrung zu Lasten anderer Vereine. Die Schwere der Bestrafung durch
Punktabzug bei schwerwiegenden Vergehen bleibt letztendlich für mich zu überprüfen. Insbesondere der Vorgang um den VfR Aalen führte nicht nur bei uns zu Irritationen.“

... eigenen Urlaub: „Grundsätzlich stehen für das Management nach Abschluss der Sommertransferperiode und der Lizenzvorbereitung ab November neben dem
Alltagsgeschäft etwas ,ruhigere‘ Monate an. Diese werden u. a. für Weiterbildungen, strategische Entwicklung und Urlaub genutzt.“

Mehr Infos zum FCM gibt es hier



Kallnik: "Erdmann kann wertvoll werden"




02.06.2017

Zitat:



Mario Kallnik ist mit der Planung der neuen Saison beim 1. FC Magdeburg beschäftigt. Die Volksstimme sprach mit dem Geschäftsführer über ...
Von Manuel Holscher ›

... den verpassten Aufstieg:

Mario Kallnik: Natürlich sind wir enttäuscht, dass es nicht geklappt hat. Fakt ist, dass wir noch nicht so weit sind. Dennoch haben wir im zweiten Jahr in der 3. Liga
erneut den vierten Platz belegt und uns somit wieder direkt für den DFB-Pokal qualifiziert. Unabhängig vom Tabellenplatz haben wir uns im sportlichen Bereich
weiterentwickelt, auch wenn es noch nicht für die 2. Liga gereicht hat.

... den Saison-Endspurt:

Der Rolle des Gejagten konnten wir in der Rückrunde noch nicht gerecht werden. Die Wucht unserer Mannschaft in der Rolle des Jägers haben wir im letzten Saisonspiel
gegen Lotte gesehen. Das war Angriffslust und Leidenschaft pur und steht für den Magdeburger Fußball. Des Weiteren haben wir in einigen Spielen undiszipliniert
verteidigt und somit leichtfertig Punkte hergeschenkt. Ein nicht zu verkennender, aber wichtiger Fakt bleibt, dass uns wichtige Spieler in der finalen Saisonphase
verletzungsbedingt häufig nicht zur Verfügung standen.

... das Saisonziel 2017/18:

Wir Magdeburger dürfen nicht so naiv sein, wie viele andere Vereine vor uns. In den vergangenen zwei Jahren sind jeweils zwei Mannschaften abgestiegen, die zuvor
für sich bzw. durch das Umfeld den Aufstieg als Ziel proklamiert hatten. Deshalb bleibt es bei uns die oberste Pflicht, so schnell wie möglich 45 Punkte zu holen. Sollten
wir zur Winterpause bereits 45 Punkte auf dem Konto haben, verspreche ich, darüber nachzudenken, den Aufstieg als offizielles Ziel zu kommunizieren.

... Spieler in der Freizeit:

Die Spieler stehen enorm unter Druck. Unsere Jungs verhalten sich das ganze Jahr über grundsätzlich sehr professionell. Der schon traditionelle mannschaftliche Ausflug
nach Mallorca ist am Ende besser als jegliche teambildende Maßnahme zu werten und deshalb auch völlig in Ordnung. Trotzdem dürfen Spieler, insbesondere des
1.FC Magdeburg, nicht vergessen, dass sie Personen des öffentlichen Lebens sind und auch in ihrer Freizeit den Verein repräsentieren.

... das Anforderungsprofil bei Neuzugängen: Ein Neuzugang muss von der Art, wie er Fußball spielt, zu uns passen. Er muss Lust auf Magdeburg und den Club haben.
Jeder potenzielle neue Spieler wird von uns vorab umfänglich gesichtet und bewertet. Charakterliche und private Verhaltensregeln sind dabei keine unwesentlichen
Faktoren. Spieler müssen neben ihren individuellen Fähigkeiten eine positive Grundeinstellung mitbringen und Teamplayer sein.

... den neuen Torhüter Alexander Brunst:

Er ist mit 21 Jahren ein junger Spieler, recht groß und kann auch mit den Füßen mit dem Ball umgehen. Alexander war Dritter Torhüter der Wolfsburger Profimannschaft
und hat unserer Bewertung nach eine gute Perspektive.

... einen neuen 3. Keeper:

Sollten wir einen talentierten, guten U-23-Torhüter auf dem Markt finden, so werden wir Lukas Cichos ausleihen. Falls nicht, bleibt er auch im kommenden Jahr bei uns.

... Felix Lohkemper:

Felix ist ein anderer Spielertyp als Florian Kath. Er lebt vielmehr von seiner Schnelligkeit und seinem unbändigen Fleiß, alles in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Wir
waren vor einem Jahr in Hoffenheim und wollten einen anderen Spieler beobachten. In diesem Spiel ist uns Felix, aufgrund der zu uns passenden Spielweise, aufgefallen
und wir haben ihn deshalb über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet. Dass er zukünftig für uns spielt, freut uns umso mehr.

... Philip Türpitz:

Wir kennen ihn aus Partien gegen Chemnitz. Philip ist ein positiv Verrückter. Seine fußballerischen Qualitäten sind unbestritten. Außerdem ist er ein Mann für die Standards.
Da wir mit Nico Hammann nur einen Spieler für die Standards hatten, war der Bedarf gegeben.

... Dennis Erdmann:

Wir haben für beide Seiten ein gutes vertragliches Konstrukt gefunden. Dennis hat einen leistungsbezogenen Einjahresvertrag unterschrieben, der sowohl dem Club als auch
dem Spieler über die einjährige Laufzeit hinaus Chancen bieten. Fest steht, dass beide Lust aufeinander haben. Er stand bereits bei mehreren Traditionsvereinen unter Vertrag.
Dennis gehört zu der Art von Spielern, die für eine Mannschaft wertvoll werden können. Solche Spielertypen können einem Team in einer sehr wichtigen saisonalen Phase
den entscheidenden Kick geben.

... die Vertragsverlängerung von Kapitän Marius Sowislo:

Marius hat sich in der vergangenen Saison vorbildlich verhalten. Er hatte für sich das Ziel 2. Bundesliga in der Rückrunde frühzeitig erkannt und versucht, es neben dem Trainer
und den Verantwortlichen in die Mannschaft hineinzutragen. Insbesondere aufgrund seiner Art und Weise, wie er sich auf und neben dem Platz verhält, haben wir seinen Vertrag
verlängert. So stelle ich mir einen Führungsspieler vor. Auch bei leicht schwankenden Leistungen erkennt er Chancen und versucht, diese zu nutzen.

... Transferabsprachen mit Jens Härtel:

Der Trainer wird in die Entscheidungen immer eingebunden. Wir wissen, was dem Trainer an einem Spieler wichtig ist. Grundsätzlich sind wir einer Meinung. Trainer denken bei
Transfers oft kurzfristiger, was normal ist. Für den Verein müssen wir aber auch in Perspektiven denken. Bei Leopold Zingerle war es so, dass Jens ihn gerne gehalten hätte.
Aufgrund der U-23-Regelung, der Perspektive mit Alexander Brunst und in Zusammenhang mit den vertraglichen Gegebenheiten auf dieser Position haben wir letztendlich eine
andere Entscheidung getroffen und diese Leopold Zingerle zu dem für uns frühestmöglichen Zeitpunkt entsprechend mitgeteilt.

Weitere Infos und Videos zum 1. FC Magdeburg gibt es hier



Kallnik kritisiert Löhmannsröben




01.06.2017

Zitat:



Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg, kritisiert Jan Löhmannsröben für umstrittene Fotos, die im Internet kursieren.

Magdeburg (vs) l "Dieses Verhalten wird einem Fußballprofi nicht gerecht. Er muss sich hinterfragen, ob er aktuell den richtigen Beruf für sich gewählt hat", sagt Kallnik
bezogen auf Fotos und Videos, auf denen Löhmannsröben nur sehr spärlich bekleidet zu sehen ist, und die momentan im Internet die Runde machen.

"Das ist völlig inakzeptabel und eine Ohrfeige für jeden Fußballprofi, der seinen Job ernst nimmt und für jeden Jugendspieler, der Tag und Nacht trainiert, um einen
Arbeitsvertrag bei einem Profiverein zu bekommen."



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