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Spruch der Woche

Jens Härtel (Trainer 1. FC Magdeburg)


"Diese Fans sind der Wahnsinn! Es ist so ein langer Weg von Magdeburg nach Lotte
und dann kommen so viele und präsentieren solch eine Lautstärke.


Das hat uns definitiv heute geholfen.




Quelle: http://www.mz-web.de/25317630 ©2016

FCM gewinnt 2:0 gegen Rostock




09.09.2017

Zitat:



Drittligist 1. FC Magdeburg hat das Ost-Derby zu Hause vor 20.817 Zuschauern mit 2:0 (1:0) gegen Hansa Rostock gewonnen.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Für den FCM trafen Philip Türpitz (43.) und der eingewechselte Felix Lohkemper (67.). Für Magdeburg war der Erfolg gegen Rostock bereits der sechste
Liga-Sieg in Folge. "Ich denke, dass es unter dem Strich ein verdienter Sieg war", sagte FCM-Trainer Jens Härtel in der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Wir hatten
besonders in der ersten Halbzeit einige gute Chancen, haben viele Bälle erobert."

Diskussionen zwischen Härtel und Dotchev

Diskussionen gab es noch während der Pressekonferenz zwischen Härtel und Hansa-Trainer Pavel Dotchev. Es ging um einen Zeitungsartikel, in dem ein Hansa-Spieler
sagte, dass der FCM nicht so wie Rostock Fußball spiele, sondern mehr mit langen Bällen agiere. "Fußball ist immer noch ein Ergebnissport und wir haben zudem schon
oft gezeigt, dass wir sehr wohl guten Fußball spielen können", sagte Härtel. Dotchev fühlte sich persönlich angegriffen, sagte: "Das kann ich so nicht stehen lassen."
Kurz darauf verließ er die Pressekonferenz wort- und grußlos.

Härtel änderte seine Startelf auf einer Position. Für den verletzten Felix Schiller rückte Richard Weil in die Mannschaft. Der Coach vertraute taktisch einem 3-4-3-System.
Für Gerrit Müller und Tarek Chahed blieb diesmal kein Platz im Kader. Die Rostocker liefen in Erinnerung an ihren verletzten Stürmer Marcel Ziemer zum Aufwärmen
allesamt mit der Rückennummer 38 und Ziemers Namen auf. Zu Beginn des Spiels zeigten die FCM-Fans eine Choreografie mit blauen und weißen Schildern. So weit, so
schön: Allerdings wurde kurz darauf massenhaft Pyrotechnik gezündet und das ganze Stadion in Nebel gehüllt. Schiedsrichter Robert Hartmann unterbrach die Partie wegen
der schlechten Sicht kurzzeitig (6.).

In den ersten Minuten nach der Unterbrechung versuchte der offensiv aufgestellte Club, den FC Hansa schnell unter Druck zu setzen. Doch die Rostocker beschränkten sich
keinesfalls nur auf die Defensive. Die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev setzte auf ein schnelles Umschaltspiel mit Soufian Benyamina in der Spitze. Die beste
Magdeburger Chance verursachte ein Rostocker. Nach einem Freistoß von Nico Hammann köpfte Fabian Holthaus knapp über das eigene Tor (16.). Nach der anschließenden
Ecke hatte Björn Rother die Führung auf dem Fuß, Hansa-Torhüter Janis Blaswich parierte aber gut. Auf der Gegenseite erwischte Benyamina die FCM-Abwehr auf dem
falschen Fuß und zwang Torhüter Jan Glinker zu einer Parade (21.).

Führung kurz vor der Pause

In der Folge war die Partie etwas zerfahren. Beide Teams suchten ihre Chance über schnelle Konter, wurden dabei jeweils vom Gegner unsanft gestoppt. Die Gastgeber
hatten vor allem mit Benyamina und dem agilen Mike Owusu Probleme und fanden nicht immer den richtigen Zugriff. Nach einer halben Stunde hatte Rostock deutlich
mehr Ballbesitz und ließ die Kugel sicher durch die eigenen Reihen laufen. Das Härtel-Team eroberte zwar immer wieder den Ball, konnte ihn aber zu selten kontrollieren.
In der 39. Minute hatte Magdeburg aber die Riesenchance zum 1:0, als Philip Türpitz frei vor Blaswich auftauchte, an den Ball kam und abzog, aber am Rostocker
scheiterte. Vier Minuten später machte es Türpitz besser, als er von Michel Niemeyer gut in Szene gesetzt wurde und den Ball zur FCM-Führung in die Maschen schoss.

In der Halbzeit wechselte Härtel und brachte Kapitän Marius Sowislo für den bereits verwarnten Rother. Der FCM überließ den Rostockern häufig den Ball, hatte in der
Defensive aber alles im Griff. Hansa kombinierte bis zum Strafraum zwar ansehnlich, hatte aber kaum nennenswerte Abschlüsse. Einig waren sich beide Fanlager wieder
einmal in der gemeinsamen Abneigung gegenüber dem Deutschen Fußball-Bund (DFB). Entsprechend stimmten Magdeburger und Rostocker Fans Wechselgesänge an und
beklatschten diese auch.

Lohkemper kommt und trifft

In der 65. Minute ging Tobias Schwede vom Platz, für ihn kam Felix Lohkemper. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung war es eben jener Lohkemper, der nach einem
hinter den Strafraum abgewehrten Ball angerauscht kam und den Ball zum 2:0 für den FCM ins Rostocker Tor beförderte. Für Lohkemper war es bereits der dritte Treffer
im vierten Saisonspiel.

Die Partie war nach dem zweiten Treffer entschieden. Rostock schaffte es nicht mehr, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Kurzzeitig übernahm der Club sogar
die Tabellenführung, als Paderborn nach einer 2:0-Führung in Würzburg den Ausgleich kassierte. Entsprechend groß war der Jubel in der MDCC-Arena. Dieser hielt aber nur
eine Minute, da Paderborn in der 85. Minute wieder mit 3:2 in Führung ging. Trotzdem freuten sich die Fans natürlich nach dem Abpfiff über den Erfolg im Ost-Derby gegen
Rostock und feierten die Mannschaften entsprechend.

FCM: Glinker - Handke, Weil, Hammann - Erdmann, Rother (46. Sowislo) - Butzen, Niemeyer - Türpitz (77. Pick), Beck, Schwede (65. Lohkemper).


FCM bleibt auf der Siegerstraße




26.08.2017

Zitat:



Der 1. FC Magdeburg hat am 6. Spieltag der 3. Liga gegen Werder Bremen II 4:1 (1:1) gewonnen. Matchwinner: der eingewechselte Julius Düker.
Von Thomas Juschus ›

Magdeburg l Die Partie des 6. Spieltages der 3. Liga begann mit einer Schrecksekunde für den FCM. Bereits nach wenigen Sekunden prallte Felix Schiller nach einem
Freistoß von Nico Hammann unglücklich gegen den Pfosten. Trotz minutenlanger Behandlung konnte der Abwehrmann nicht weiterspielen und wurde durch Richard
Weil (5. Minute) ersetzt. Erste Diagnose: Prellung im Becken- oder Rippenbereich.

Trotz der frühzeitigen Umstellung zeigte sich die Mannschaft nicht beeindruckt, spielte ihr gewohntes Pressing und hatte in der 6. Minute durch die Ex-Werderaner Tobias
Schwede und Björn Rother eine Doppelchance. Nach knapper war es sieben Minuten später, bei einem 16-Meter-Schuss von Philip Türpitz rettete für Bremen der Pfosten.
Christian Beck (25., 27.) hatte ebenfalls zwei gute Möglichkeiten. In der 38. Minute lag der Ball dann endlich und hochverdient im Werder-Tor: Dennis Erdmann, für Marius
Sowislo in der Startelf, traf nach einer Ecke mit seinem satten Rechtsschuss zum 1:0. Die kalte Dusche dann kurz vor der Pause: Nach einem technischen Fehler von Nils
Butzen ist Thore Jacobsen frei durch und trifft zum 1:1 (44.). Türpitz und Beck (45.+1) hatten dann sogar die erneute Chance zur Führung - doch es blieb beim 1:1 nach 45
Minuten. "Wir haben eine super erste Halbzeit gespielt - nur das Ergebnis stimmt nicht", sagte FCM-Co-Trainer Ronny Thielemann in der Halbzeit bei Telekomsport. Kritik
gab es für Butzen: "Der individuelle Fehler darf natürlich nicht passieren."

Nach dem Wechsel hatte der FCM nicht mehr den Schwung und Zug zum Werder-Tor wie vor der Pause. Die Gäste hatten jetzt mehr Ballbesitz, ohne zu zwingenden Chancen
zu kommen. An Christian Beck lief das Spiel weitgehend wieder vorbei, der FCM-Torschützenkönig der vergangenen Saison wartet weiter auf sein erstes Punktspieltor und
machte nach 68 Minuten für Julius Düker Platz. Der zahlte zehn Minuten später zurück: Nach Vorarbeit von Butzen und Türpitz drückte der Blondschopf den Ball aus zwei
Metern zum 2:1 (78.) über die Linie. Knapp 60 Sekunden später holte Düker gegen Werders Jesper Verlaat einen Elfmeter heraus, den Türpitz sicher zum 3:1 (81.) verwandelte
und für Hochstimmung unter den 14834 Zuschauern sorgte. In der Nachspielzeit erhöhte der ebenfalls eingewechselte Felix Lohkemper auf 4:1 (90.+1). Fazit: Der FCM hat das
Spitzenspiel Dritter gegen Vierter verdient gewonnen, musste aber nach der Pause 20 Minuten um den fünften Punktspielsieg in Serie zittern.


Niemeyer trifft: FCM gewinnt 1:0 in Münster




19.08.2017

Zitat:



Drittligist 1. FC Magdeburg hat sich vor 7269 Zuschauern mit 1:0 (0:0) bei Preußen Münster durchgesetzt. Michel Niemeyer erzielte das Tor.
Von Manuel Holscher ›

Münster l "Wir sind natürlich zufrieden, dass wir die drei Punkte geholt haben. Das ist eben Liga-Alltag und nicht DFB-Pokal. Wir hatten schon Probleme in der ersten
Halbzeit - gerade in der Defensive", sagte FCM-Trainer Jens Härtel. "Nach der Führung haben wir es besser gemacht und waren am Ende schließlich die etwas
glücklichere Mannschaft." Härtel wechselte im Vergleich zum 2:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten FC Augsburg auf zwei Positionen. Jan Glinker kehrte ins
Tor zurück, Mario Seidel musste dafür auf die Bank. Außerdem rückte Andreas Ludwig wieder ins Team, für ihn saß Tobias Schwede zunächst draußen. Der Coach
wechselte auch seine Grundordnung, von einem 3-4-3 auf ein 3-5-2 mit Ludwig als zentralen Zwischenspieler.

Zu Beginn der Partie waren sich beide Fanlager bezüglich ihres Protests gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) einig und stimmten Wechselgesänge an. Die Preußen-Anhänger
ließen dann allerdings hinter einem Banner noch grünen Rauch aufsteigen, der sich über die gesamte Kurve erstreckte.

Die erste gute Gelegenheit des Spiels hattte der FCM in der achten Minute, als sich Nils Butzen auf der rechten Seite durchsetzte, Michel Niemeyer aber an seinem Pass knapp
vorbeirutschte. Auf der Gegenseite hatte Michele-Claudio Rizzi die Führung auf dem Fuß, als er nach einem Pass alleine vor dem Gästetor stand, Nico Hammann aber in letzter
Sekunde zur Ecke klärte (10.). Die Riesenchance zum 1:0 vergab Münsters Adriano Grimaldi, der völlig frei vor Jan Glinker zum Abschluss kam. Der Stürmer traf den Ball aber
nicht richtig und Glinker wehrte mit dem Fuß ab (14.).

Zu viele Fehlpässe

Der FCM wirkte in der Defensive wie schon in Großaspach und zeitweise in Meppen unsortiert. Die zweiten Bälle wurden zu oft verloren, außerdem leisteten sich die Gäste im
Spielaufbau zu viele Fehlpässe. Zwar leistete sich Preußen auch immer wieder Fehlpässe, war aber in den Zweikämpfen im Mittelfeld trotzdem präsenter. Nach 25 Minuten flachte
die Partie deutlich ab, beide Mannschaften schafften es zu selten, Torgefahr zu entwickeln.

Auch nach der Pause war das Spielniveau zunächst extrem überschaubar. Härtel reagierte und brachte nach einer Stunde Tobias Schwede für Ludwig. Wie aus dem Nichts
ging der FCM dann in Führung. Nach einem langen Pass von Björn Rother lief Niemeyer auf Preußen-Torhüter Nils-Jonathan Körber zu und ließ ihm keine Chance (65.).
Für Niemeyer war es bereits das dritte Saisontor. Dieser Treffer spielte den Gästen in die Karten. Für den von einem Platzverweis bedrohten Felix Schiller kam der schnelle
Felix Lohkemper. Der Club lauerte gegen verunsicherte Münsteraner auf Konter.

Einige Konterchancen

Eine dieser Gelegenheiten vergab Christian Beck, nachdem er von Philip Türpitz auf die Reise geschickt wurde. Zunächst wollte er Körber umspielen, passte dann in Richtung
Lohkemper, der Ball wurde aber geklärt (76.). Beide einem Rettungsversuch verletzte sich dann Türpitz und musste behandelt werden (85.) - er konnte aber weiterspielen.
Am Ende blieb es beim knappen Auswärtssieg der Magdeburger.

FCM:
Glinker - Handke, Hammann, Schiller (67. Lohkemper) - Rother, Sowislo - Butzen, Ludwig (60. Schwede), Niemeyer (78. Erdmann) - Türpitz, Beck

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FCM siegt und Beck macht's noch einmal




13.08.2017, 20.58 Uhr

Zitat:



Drittligist 1. FC Magdeburg zeigt im DFB-Pokal-Heimspiel gegen den FC Augsburg eine starke Leistung und gewinnt mit 2:0 (0:0).
Von Manuel Holscher ›
und Thomas Juschus ›

Magdeburg l Geschichte wiederholt sich: Drei Jahre nachdem der 1. FC Magdeburg schon einmal den FC Augsburg aus dem DFB-Pokal geworfen hat, stolperte der
Bundesligist erneut in der MDCC-Arena. Nach einem hoch intensiven Spiel und einer packenden Schlussphase siegte der Gastgeber 2:0. Christian Beck, vor drei
Jahren Schütze des 1:0 gegen den FCA, traf in der 87. Minute wieder nach einer Freistoß-Eingabe von Nico Hammann zur Führung. In der Nachspielzeit vollendete
Tobias Schwede einen Konter gegen die weit aufgerückten Gäste zum 2:0 (90.+2).

„Die Sensation ist ausgeblieben - der FC Magdeburg hat gewonnen“, bedankte sich der Anstimmer von Block U nach 93 hochklassigen Minuten bei der Mannschaft,
die vorher auf die Ehrenrunde gegangen war und sich den verdienten Applaus nach einer ganz starken Leistung abholte.

Die ersten Gratulationen gingen an FCM-Torwart Mario Seidel, der völlig überraschend zwischen den Pfosten stand. Ersatztorhüter Alexander Brunst, der eigentlich
stehen sollte, konnte nicht wie geplant auflaufen. Der 22-Jährige knickte im Abschlusstraining mit dem linken Fuß um und zog sich vermutlich eine Bänderdehnung
zu. Für ihn spielte Seidel - und machte seine Sache glänzend. In der 70. Minute hielt er den FCM beim Stand von 0:0 im Spiel, als er einen Heber von Jonathan
Schmid an die Querlatte lenkte.

FCM startete extrem offensiv

FCM-Trainer Jens Härtel setzte auf ein 3-4-3-System mit Christian Beck als Stoßstürmer. In der Abwehr musste Richard Weil wieder auf die Bank, Nico Hammann
fungierte als Abwehrchef in der Mitte einer Dreierkette. Der FCM startete extrem offensiv. Beck war es, der den ersten Warnschuss in Richtung Augsburger Tor gab
(2.). Nur eine Minute später zwang Michel Niemeyer FCA-Torhüter Marwin Hitz zu einer starken Parade. Der Club attackierte den Bundesligisten früh, der sichtlich
vom FCM beeindruckt war.

Die Gastgeber hatten deutlich mehr Ecken (5:1 nach 35 Minuten) und zwangen Hitz immer wieder zum Eingreifen. Debütant Seidel hatte dagegen zunächst kaum
etwas zutun. In der 34. Minute setzte Hammann Philip Türpitz gut ein, dessen Flanke in der Mitte allerdings keinen Abnehmer fand. Der FCM dominierte den Bundesligisten
phasenweise, ein Zwei-Klassen-Unterschied war nicht zu erkennen. Die Riesenchance zur Führung vergab Beck (44.).

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Pause und insbesondere der Gastgeber setzte die Partie mit großer Intensität fort. Zwar hatten die Schwaben durch
Marcel Heller eine erste leichte Chance (48.), doch danach setzte der FCM seine imponierende Vorstellung fort - nur der Abschluss ließ auf sich warten. Der FCM blieb
optisch die überlegene Mannschaft, die Schwaben setzten jetzt aber öfter Nadelstiche. Nach dem Distanzschuss von Björn Rother (69.), den FCA-Keeper Marvin Hitz
mit Mühe zur Ecke lenkte, reagierte auf der Gegenseite erneut Seidel stark gegen Schmid (70.). Als viele schon mit der Verlängerung rechneten, hatte Beck seinen
Auftritt gefolgt von Schwede.

Die zweite Runde (24./25. Oktober) wird am Sonntag im Rahmen der Sportschau ausgelost. Carolin Kebekus spielt die „Losfee“, U-21-Europameister-Trainer
Stefan Kuntz fungiert als Ziehungsleiter.

1. FC Magdeburg: Seidel – Handke, Hammann, Schiller – Rother, Sowislo (77. Erdmann) – Butzen, Niemeyer – Türpitz (85. Lohkemper), Beck (89. Düker), Schwede
FC Augsburg: Hitz – Framberger, Gouweleeuw, Hinteregger, Max – R. Khedira, Baier – Schmid, Gregoritsch (73. Koo), Heller (67. Cordoba) – Finnbogason
Tore: 1:0 Beck (87.), 2:0 Schwede (90.+2)
Schiedsrichter: Winkmann (Kerken).
Zuschauer: 21.641.
Gelbe Karten: Sowislo, Erdmann

Negativschlagzeilen gab es im Vorfeld der Partie, als Unbekannte in der Nacht zum Sonntag den Bus des FC Augsburg mit blauer Farbe besprühten.
Die Täter hatten mehrere Schriftzüge auf den Bus gesprüht, unter anderem „1. FCM! 1965".
Der Bus stand vor dem Mannschaftshotel im Magdeburger Stadtteil Sudenburg.

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2:1 für den FCM: Schwede und Weil treffen




06.08.2017

Zitat:



Drittligist 1. FC Magdeburg gewann zu Hause gegen Würzburg vor 15.922 Zuschauern mit 2:1 (2:0). Schwede und Weil trafen für den FCM.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l "Mit den ersten 15 Minuten war ich sehr zufrieden. Am Ende mussten wir dann aber doch noch um die drei Punkte zittern. Die englische Woche ist schon
an die Substanz gegangen", sagte FCM-Trainer Jens Härtel. Der Trainer wechselte im Vergleich zum 2:1-Sieg in Meppen auf drei Positionen. Für Christopher Handke,
Marius Sowislo und Andreas Ludwig liefen zu Beginn der Ex-Würzburger Richard Weil, Dennis Erdmann und Tobias Schwede auf. Der Coach änderte auch sein System,
von einem 3-5-2 auf ein 3-4-3 mit Christian Beck als Stoßstürmer. Nicht in den Kader schaffte es diesmal Gerrit Müller, Felix Lohkemper und Steffen Schäfer wurden
nach ihren überstandenen Verletzungen noch geschont.

Zwei Tore nach zehn Minuten


Wie schon in Meppen und zuvor im Heimspiel gegen Erfurt gelang dem FCM ein optimaler Start. Nachdem Anthony Syhre einen Rückpass im eigenen Strafraum annahm,
wurde er von Schwede bedrängt. Der Magdeburger sicherte sich schließlich den Ball und hatte keine Mühe, zur frühen Führung zu verwandeln (7.). Es ging Schlag auf
Schlag weiter. Philip Türpitz wurde im Strafraum von Sebastian Schuppan gefoult, Schiedsrichter Christian Dingert entschied sofort auf Strafstoß (9.). Der Ex-Würzburger
Weil nahm sich den Ball und verwandelte souverän zum 2:0 (10.). Härtel bewies mit seinen personellen Wechseln ein goldenes Händchen, schließlich trafen mit Schwede
und Weil zwei Spieler, die er neu in die Startelf beordert hatte.

Würzburg musste sich nach diesem Doppelschlag erst mal finden. Die Gäste hatten sichtlich Probleme, sich in der Offensive durchzusetzen. Die Kickers versuchten es
zwar mit einigen Standards, diese blieben aber wirkungslos. Der FCM brachte dann etwas Härte ins Spiel, Weil und Erdmann sahen Gelb, bei den Gästen wurde Schuppan
verwarnt. Die Gäste erarbeiteten sich nach einer halben Stunde zwar eine optische Überlegenheit, in den gegnerischen Strafraum kamen sie aber nur selten, weil die
entscheidende Pässe entweder daneben gingen oder abgefangen wurden.

FCM verwaltet Vorsprung

Nach der Pause hatte der FCM die Partie zunächst unter Kontrolle. Würzburgs Trainer Stephan Schmidt brachte in der 58. Minute den Ex-Magdeburger Enis Bytyqi für
Simon Skarlatidis. Unterdessen machten die Magdeburger Fans mit extrem lautstarken Anfeuerungen auf sich aufmerksam. Auch Härtel wechselte in der 62. Minute:
Für Türpitz kam Tarek Chahed, der sein Saisondebüt feierte. Außerdem ging Björn Rother und machte Platz für Marius Sowislo. Auf dem Rasen tat sich nicht sonderlich
viel. Der Club geriet gegen die schwachen Würzburger kaum unter Druck, zog sich zurück und lauerte auf Konter.

Würzburg trifft und macht Druck

Torjäger Beck, in dieser Saison bisher noch ohne Treffer, hatte in der 78. Minute eine gute Gelegenheit, vergab aber knapp. Zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz kam
dann Florian Pick, der für Nils Butzen eingewechselt wurde (80.).

Wie aus dem Nichts verkürzte Würzburg mit der ersten echten Torchance: Der eingewechselte Ex-Magdeburger Bytyqi ließ sich die Chancen nicht entgehen (80.). Bei
diesem Gegentreffer schlief die Defensive der Gastgeber. Die Kickers witterten jetzt ihre ihre Chance - Dennis Mast verzog zweimal knapp (82./87.). Magdeburg musste
in den letzten Minute noch mal um den Sieg zittern. Wiederum Bytyqi schoss Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (90.+2).

FCM: Glinker - Schiller, Weil, Hammann - Erdmann, Rother (62. Sowislo) - Butzen (80. Pick), Niemeyer - Türpitz (62. Chahed), Beck, Schwede.

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FCM feiert zweiten Sieg in Folge




03.08.2017

Zitat:



Der 1. FC Magdeburg hat sich mit 2:1 beim SV Meppen durchgesetzt.Der FCM steigerte sich nach einer durchwachsenen ersten Hälfte deutlich.
Von Manuel Holscher ›

Meppen l „Wir haben nach der Pause eine Schippe draufgelegt. Wir wollten in Meppen unbedingt gewinnen und haben das einfach gut gemacht“, sagte Michel Niemeyer
nach der Partie zufrieden. Mit seinem zweiten Saisontor (65. Minute) nach Vorarbeit des gerade eingewechselten Dennis Erdmann sorgte der Linksfuß für die
Entscheidung. „,Erde‘ hat das super gemacht, ich brauchte nur noch durchlaufen“, sagte ein glücklicher Niemeyer.

FCM-Trainer Jens Härtel vertraute der gleichen Startelf, die zuletzt 3:0 gegen Rot-Weiß Erfurt gewann. Auf der Bank gab es eine Änderung. Florian Pick stand zum ersten
Mal im Kader, für Tarek Chahed blieb kein Platz. Wie erwartet musste der Coach auch auf die verletzten Felix Lohkemper (Gesäßmuskelzerrung) und Steffen Schäfer
(Leistenzerrung) verzichten. Bei Meppen liefen die Ex-Magdeburger Steffen Puttkammer und Benjamin Girth von Beginn an auf. Im Publikum saß auch DFB-Präsident
Reinhard Grindel, der sich im Vorfeld der Partie deutlich gegen Fan-Kritik aus Meppen am Verband gewehrt hatte.

Der FCM, der von mehr als 1000 mitgereisten Fans unterstützt wurde, begann furios. Meppens Torhüter Eric Domaschke foulte Christian Beck im Strafraum (3.), den
fälligen Elfmeter verwandelte Andreas Ludwig souverän zur frühen Gästeführung (5.).

Meppen drückt nach nach FCM-Führung

In der Folge machte Meppen Druck. FCM-Torhüter Jan Glinker parierte zweimal stark gegen Girth (6./12.). Die Gastgeber hatten das Spiel klar im Griff, der FCM war
viel zu passiv und in der Rückwärtsbewegung unsicher. Nach einer Ecke bekam der Club den Ball nicht aus dem Strafraum, Girth bedankte sich und traf zum Ausgleich
(18.). Nur zwei Minuten später hätte Martin Wagner die Partie mit einem Weitschuss fast zugunsten der Meppener gedreht. Die Gäste hatten in dieser Phase sichtlich
Mühe, sich aus der Defensive zu befreien. Immer wieder ging der Ball bereits im Spielaufbau verloren. Erst gegen Ende der ersten Hälfte bekam Magdeburg wieder etwas
mehr Zugriff.

Nach der Pause bemühte sich das Härtel-Team, kompakter aufzutreten. In der Offensive setzte der FCM durch einen Freistoß von Nico Hammann (47.) und eine gute
Kopfballchancen von Marius Sowislo (53.) Akzente. Die Riesenchance zur Gästeführung hatte Türpitz, der nach einer Vorlage von Niemeyer völlig frei war, aber über den
gegnerischen Kasten zielte (56.).

Der FCM hatte Meppen deutlich besser im Griff als vor der Pause. Verdient war deshalb auch die erneute Führung durch Niemeyer (65.). Zwei Minuten später hatte Beck
die Entscheidung auf dem Fuß, sein Schuss knallte aber gegen die Latte. In einer hitzigen Schlussphase setzte Meppen noch mal alles daran, den Ausgleich zu erzielen,
der Club ließ aber nicht mehr viel zu. „Wir haben etwas Zeit gebraucht, um uns auf den Gegner einzustellen. Aus meiner Sicht haben wir aber nicht unverdient gewonnen,
wenn man die Chancen der zweiten Halbzeit sieht“, sagte FCM-Trainer Jens Härtel.

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Türpitz-Festspiele beim 3:0 des FCM





29.07.2017

Zitat:



Drittligist 1. FC Magdeburg hat das erste Heimspiel der Saison mit 3:0 (3:0) gegen Rot-Weiß Erfurt gewonnen. Philip Türpitz traf zweimal.
Von Manuel Holscher ›
und Thomas Juschus ›

Magdeburg l "Uns hat natürlich das frühe Tor geholfen, um Dampf vom Kessel zu nehmen. Nach dem dritten Tor hatten wir eine gewisse Sicherheit und haben den Ball gut
laufen lassen. Das haben die Jungs gut gemacht und in der zweiten Halbzeit ein bisschen Kraft für die Partie am Mittwoch in Meppen gespart", sagte FCM-Trainer Jens
Härtel. Der Coach wechselte im Vergleich zur 1:4-Auftaktniederlage in Großaspach zweimal. Für die verletzten Steffen Schäfer (Leistenzerrung) und Felix Lohkemper
(muskuläre Probleme) liefen Felix Schiller und Philip Türpitz auf. Für Florian Pick blieb erneut kein Platz im Kader. Bei Erfurt musste unterdessen Stürmer Carsten Kammlott
zunächst draußen bleiben. Dafür durfte der EX-Magdeburger Ahmed Waseem Razeek von Beginn an ran. Härtel blieb seinem 3-5-2-System treu, neben Christian Beck stürmte
Türpitz.

Niemeyer trifft früh

Die Partie begann vor 17.140 Zuschauern in der MDCC-Arena aus FCM-Sicht optimal. Michel Niemeyer kam im gegnerischen Strafraum völlig frei an den Ball, sicherte die Kugel
und verwandelte zur frühen Führung (4.). Der FCM war vor der lautstarken Heimkulisse sichtlich darum bemüht, die Niederlage zum Saisonauftakt vergessen zu machen. Erfurt
agierte sehr vorsichtig und war in der Defensive immer wieder unsicher. Christopher Bieber war die einzige Spitze, dahinter sollten Bastian Kurz (links) und Razeek (rechts) die
Offensive ankurbeln.

Dann schlug die große Stunde von Neuzugang Türpitz, der innerhalb von zwei Minuten zweimal erfolgreich war und den Vorsprung des FCM auf 3:0 ausbaute. Zunächst traf er mit
einem Weitschuss aus 20 Metern (26.), dann mit einem Rechtsschuss in den linken Winkel (28.). Die Partie war damit gefühlt schon fast gelaufen, zu dominant trat der Club auf
und zu unsicher waren die Gäste. Kurz vor der Pause vergab Niemeyer die Riesenchance zum 4:0, als Erfurts Keeper Philipp Klewin seinen Schuss noch entschärfen konnte.

Partie zur Halbzeit entschieden

In der Pause wechselte Erfurts Trainer Stefan Krämer, für Razeek kam Alexander Ludwig. Auf das Spiel hatte dieser Wechsel kaum Auswirkungen, da der Vorsprung
des Club einfach
zu deutlich war. Die Gastgeber spielten die Partie souverän runter und setzten in der Offensive immer mal wieder ein paar Nadelstiche.

In der 62. Minute ließ Erfurts Christoph Menz seinen Frust am Doppeltorschützen Türpitz aus und foulte ihn an der Seitenlinie. Da Menz schon verwarnt war, musste er mit
der Ampelkarte vom Platz. Eine gute Chance hatte der FCM nach einer Ecke von Hammann, als Björn Rother nur knapp mit seinem Kopfball verpasste (77.). In der 83. Minute
traf Schiller mit seinem Kopfball die Latte, der Nachschuss vom eingewechselten Julius Düker ging auch nur knapp über das Erfurter Tor.

FCM: Glinker - Handke, Hammann, Schiller - Sowislo (64. Erdmann), Rother - Butzen, Ludwig (70. Düker), Niemeyer - Türpitz (79. Müller), Beck.

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FCM kassiert zum Auftakt bittere 1:4-Klatsche




23.07.2017

Zitat:



Drittligist 1. FC Magdeburg unterlag am ersten Spieltag vor 3150 Zuschauern mit 1:4 (0:1) bei der SG Sonnenhof Großaspach.
Von Manuel Holscher ›

Großaspach l FCM-Trainer Jens Härtel brachte am ersten Spieltag mit Steffen Schäfer, Björn Rother, Andreas Ludwig und Felix Lohkemper gleich vier Neuzugänge von
Beginn an. Dafür mussten Richard Weil, Tobias Schwede sowie die Neuzugänge Philip Türpitz und Dennis Erdmann zunächst auf die Bank. Felix Schiller saß unterdessen
eine Gelb-Rot-Sperre aus der letzten Saison gegen Lotte ab.

Härtel setzte auf ein 3-5-2-System mit Nico Hammann als Abwehrchef. Michel Niemeyer (links) und Nils Butzen (rechts) zogen sich in der Rückwärtsbewegung aus dem
Mittelfeld in eine Fünferkette zurück. Im defensiven Mittelfeld räumten Rother und Marius Sowislo ab, Ludwig sollte in der Offensive die Fäden ziehen und die beiden
Spitzen Lohkemper und Christian Beck mit Pässen füttern.
Heimspiel in Großaspach

Der FCM übernahm vor mehr als 1200 mitgereisten Fans, die die Partie durch ihre lautstarke Unterstützung zu einem Heimspiel werden ließen, gleich das Kommando.
Großaspach stand sehr tief und wartete auf Konter. Der Club schaffte es in den ersten zehn Minuten allerdings kaum, die enge gegnerische Defensive zu überwinden.
Auf der anderen Seite wäre ein zu kurzer Rückpass von Hammann fast gefährlich geworden, wenn Joseph-Claude Gyau durchgelaufen wäre (16.). Im Verlauf der ersten
Hälfte kamen die Gastgeber zu einer Gelegenheiten durch Daniel Hägele (23.), im direkten Gegenzug war es Lohkemper, der SGS-Torhüter Kevin Broll prüfte. Ansonsten
blieb auf beiden Seiten vieles Stückwerk. Typisch für einen ersten Spieltag waren Ungenauigkeiten im Passspiel oder Missverständisse bei manchen Angriffen.

Kurz vor der Pause durfte dann aber doch Großaspach das 1:0 bejubeln. Nachdem Christopher Handke zur Ecke klärte, passte Pascal Sohm den Ball flach an die
Strafraumgrenze. Dort stand Sebastian Schiek völlig frei, zog ab und ließ Jan Glinker im FCM-Tor keine Chance (44.).

In der Halbzeit wurde Tobias Schwede für Niemeyer eingewechselt. Niemeyer verletzte sich kurz vor dem Rückstand am linken Fuß. Großaspach zog sich nach dem 1:0 noch
weiter zurück und schaltete schnell in die Offensive um, wenn sich die Gelegenheit ergab. Der FCM bemühte sich um einen klaren Spielaufbau und hatte weiterhin mehr
Ballbesitz als der Gegner. Doch Großaspach nutzte die unsichere Defensive der Magdeburger gnadenlos aus. Erneut wurde Hammann überspielt, der einen rabenschwarzen
Tag erwischte, dann wollte er den Ball klären, passte dabei allerdings zu Gyau, der abzog und die Platzherren mit 2:0 in Führung brachte (56.).
Gegentreffer durch Freistöße

Nach dem zweiten Gegentreffer reagierte der FCM zunächst geschockt. Völlig unauffällig war Ludwig im offensiven Mittelfeld, Lohkemper agierte im Sturm jetzt oft zu hastig.
Einen Handelfmeter forderten die Gäste, als Sowislo einen Gegenspieler im Strafraum anschoss. Schiedsrichter Benjamin Brand pfiff aber nicht. Härtel reagierte und setzte
noch mal alles auf Offensive. Er brachte Julius Düker und Philip Türpitz für Christopher Handke und Ludwig (70.). Allerdings wurde der Wechsel vor einem Freistoß von Großaspach
vorgenommen, den Hammann verursacht hatte. Und diesen Freistoß traf Kapitän Daniel Hägele mit voller Wucht und ließ die Gastgeber das 3:0 bejubeln (72.). Somit hatte sich
der offensive Ansatz der beiden Wechsel erledigt, die Vorentscheidung war gefallen. Lohkemper war es, dem in der 85. Minute der Ehrentreffer gelang. Die Klatsche wurde dann
allerdings durch einen verwandelten Freistoß von Özgür Özdemir zum 4:1-Endstand perfekt gemacht (88.).

FCM: Glinker - Handke (70. Türpitz), Hammann, Schäfer - Sowislo, Rother - Butzen, Ludwig (70. Düker), Niemeyer (46. Schwede) - Beck, Lohkemper.

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