Komplettes Thema anzeigen 12.11.2016, 08:41
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Betreff: Re: FSA Landespokal 2016/17

Fussball: Gegen Merseburg 99 nichts anbrennen lassen




12.11.2016

Zitat:

Auf den 1. FC Magdeburg wartet mit SV Merseburg 99 erstmals ein ernstzunehmender Gegner im Fußball-Landespokal.
Von Uwe Tiedemann ›

Magdeburg l Bislang machte der Club in den ersten drei Runden mit der Konkurrenz aus der Altmark kurzen Prozess – 5:0 in Gardelegen, 8:0 beim
SSV Havelwinkel Warnau (beide Landesklasse), 7:1 in Uchtspringe (Landesliga-Aufsteiger). Nun geht‘s im Viertelfinale gegen Oberliga-Aufsteiger Merseburg 99,
der gut aus den Startlöchern gekommen und sogar noch ungeschlagen ist (und aktuell Platz drei belegt). Aus Sicherheitsgründen
findet die Partie am Sonntag (13 Uhr) in Braunsbedra statt.

„Wir sind ein wenig traurig, dass wir ausweichen mussten, haben uns aber damit abgefunden. Das Stadion in Braunsbedra entspricht den Sicherheitsbestimmungen,
hat auch einen separaten Gästeeingang“, sagte 99-Geschäftsführer Dieter Kliemke und ergänzte: „Wir sind mit rund 30 Ordnern vor Ort, hoffen natürlich,
dass alles im Rahmen bleibt und rechnen mit 1500 bis 2000 Zuschauern. Zu den Punktspielen kommen sonst nur rund 250. Wie groß das Polizeiaufgebot sein wird,
wissen wir nicht.“

99-Geschäftsführer: „Serie geht einmal zu Ende"

Kliemke zum sportlichen Part: „Magdeburg hat all seine Pokalspiele bislang souverän gewonnen. Aber jede Serie geht einmal zu Ende. Wir glauben jedenfalls
an unsere Außenseiterchance.“ Und: „Für Merseburg ist das Spiel das absolute Saison-Highlight. Es wäre uns allerdings lieber gewesen, noch eine Runde später
auf Magdeburg zu treffen.“ Verständlich, denn dann hätten die 99er um den Einzug ins Finale gekämpft.

Dass der FCM da wieder hin will, versteht sich von selbst. Und so lautet das Motto wie vor jedem Pokalspiel: Den Gegner ernst nehmen und Respekt zeigen,
aber nichts anbrennen lassen und standesgemäß in die nächste Runde einziehen.

Ein weiterer Grund, sich in diesem Wettbewerb ins Zeug zu legen: Das Endspiel am 25. Mai findet nach längerer Zeit wieder in der heimischen MDCC-Arena statt.

Einen speziellen Bezug zum Viertelfinal-Gegner hat im Übrigen Maik Franz (35), ist doch der Assistent der Geschäftsführung in Merseburg geboren.
„Das ist schon eine besondere Konstellation. Andererseits ist es lange her, denn meine Eltern sind von Merseburg in den Harz gezogen, als ich vier Jahre alt war“,
blickte Franz zurück, für den der SV Langenstein der erste Verein war (1987 bis 1997). Danach ging‘s über Germania Halberstadt und den FCM ab 2001 in die Bundesliga.