Magdeburg56 09.12.2015, 13:59
Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .

Zitat von armageddon:

Lass dir das mal von Dete erklären der ist im Verkauf => Außendienst Jahrelang tätig Smiling und wenn du da so vor den "Kunden" trittst, wei Kalle beim OK, dann haste schon erst mal "keine Unterschrift". und nur um die geht es. Wink
... das hast Du jetzt aber gut gesagt haende

BlauWeiss_65 09.12.2015, 20:06
Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .

Zitat von armageddon:
schnipp...
Hätten sie da Härtel hingesetzt, dem man sowieso, derzeit, wegen nichts richtig böse sein kann . . . . . . . wird das ne ganz andere Kiste.

Da vermute ich eine Symbiose:
Kalle evtl. "Lass mich mal machen"
JH evtl. "Da misch ich mich nicht ein"
Ich frage mich, welche Argumentationskette JH als Trainer hätte, um glaubhaft rüberzukommen?
Wenn ich nich ganz falsch liege, geht es den Protagonisten um fin. Sicherheit. Nimmt der Trainer gern mit, iss aber nich seine Aufgabe.

Aber sehe ich auch so, als Mensch hätte JH es anders rübergebracht.

armageddon 10.12.2015, 10:03
Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .

Zitat von Magdeburg56:
Zitat von armageddon:

Lass dir das mal von Dete erklären der ist im Verkauf => Außendienst Jahrelang tätig Smiling und wenn du da so vor den "Kunden" trittst, wei Kalle beim OK, dann haste schon erst mal "keine Unterschrift". und nur um die geht es. Wink
... das hast Du jetzt aber gut gesagt haende

Na ditt ist doch aber auch so. Die Ausgliederung ist ein virtuelles / imaginäres "Produkt", man kann es nicht wirklich sehen, anfassen / berühren, dem zu Folge musste das Thema deinen Schäfchen
schon irgendwie visualisieren, in schönen / angenehmen Bildern projizieren ( eben phantasievoll vor Augen führen ), damit sie damit auch was anfangen können => was da dann nach der Ausgliederung los sein soll. hmm

Und mit Verlaub gesagt, das kommt hier bei allen Verantwortlich Handelnden die das bis jetzt in den Ring geworfen haben ( Petermann / Fechner und nun Kallnik ) allemal viel zu kurz.
Und da fällt mir eben glatt meine Zeit als Außendienst 'ler wieder ein, wo minderst einmal die Woche Verkaufstraining angesetzt war, wohlgemerkt in einem seriösen Haus lachen
und die haben dir dann schon erzählt was man bei so einem Vortrag besser nicht in die Hand ( Gegenstände ( z.B. Stifte / Feuerzeug ) / Gesten / Mimik ) und in den Mund ( Killerphrasen => z.B. alternativlos / zur Not auch ohne . . . Mitglieder ) nehmen sollte.

Die Konsequenz daraus ist nämlich folgende:
  • Kommst 'e menschlich schon nicht glaubhaft mit dem Thema rüber ( Außendarstellung / Gestik / Mimik ) hast Du es schwer den Abschluss zu erzielen, weil Du einfach nicht überzeugst ( hast aber iwi noch eine geringe Chance über Sympathie weiter zu kommen )
  • benutzt Du dann auch noch eine Wortwahl / Argumente die nicht passen ( druck erzeugend ) bist du ganz emotionslos raus aus der Nummer

und unter diesem Gesichtspunkt habe ich mir das Interview von Kalle sogar zwei mal angesehen und gedacht Idea , halt, Tzzzzz das müsste der Dete doch auch aber auf's genauste wissen. Wink

armageddon 29.12.2015, 10:50
Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .

Volksstimme den 29.12.2015
1. FC Magdeburg

Kallnik will Stillstand nicht dulden


Mario Kallnik am Schreibtisch seines neuen Büros in der
Friedrich-Ebert-Straße. Zum Jahreswechsel tritt der 41-Jährige
seinen Posten als hauptamtlicher Geschäftsführer
der „1. FC Magdeburg Stadion- und Sport-Marketing GmbH“ an,
lenkt damit die Geschicke des Clubs und der zugehörigen SSG.
Der Aufsteiger stellt damit die Weichen für die wirtschaftliche Weiterentwicklung.
Foto: Popova

Zitat:

Der FCM hat in Kürze wieder einen hauptamtlichen Mitarbeiter. Präsidiumsmitglied Mario Kallnik (41) wird zum 1. Januar 2016 Geschäftsführer.
Von Uwe Tiedemann ›

Magdeburg l Kallnik hat in seinen knapp 15 Jahren FCM schon viel erlebt. Sein erstes Regionalliga-Spiel (3. Liga) absolvierte er als damals 26-jähriger Neuzugang vom BFC Dynamo am 29. Juli 2001 bei Werder Bremen II (0:0). Im Jahr da- rauf musste der Club Insolvenz anmelden. Kallnik war einer von nur zwei Spielern, die blieben und trug von August 2002 an die Kapitänsbinde. Am 31. Mai 2008 erfolgte das Karriereende nach einem 2:1 in Wuppertal, was als Tabellenelfter aber nicht zur Qualifikation für die neu geschaffene 3. Liga reichte. Diesen Sprung schaffte der Club erst 2015 – mit dem für Sport und Finanzen verantwortlichen Präsidiumsmitglied Kallnik, der 2012, als der Verein (wieder einmal) am Boden lag, einstieg und ihn mit neuer Bescheidenheit, aber auch dem nötigen Selbstvertrauen kontinuierlich nach oben führte.

Nun folgt der nächste Schritt – vom Regionalleiter einer großen Krankenkasse und gleichzeitigem Ehrenamt beim Club zum Geschäftsführer der SSG. Eine Etappe, die nach dem Aufstieg unverzichtbar geworden war. Sein Schreibtisch steht nun in der Friedrich-Ebert-Straße, der neuen „Heimat“ des FCM direkt neben der MDCC-Arena.

„Ich habe vorher zweigleisig gearbeitet und jetzt natürlich mehr Kraft und Zeit, um den Verein auf eine gesunde Basis zu stellen“, blickt der gebürtige Spremberger voraus, der 2012 mit einem „Drei- bis Fünf-Jahres-Plan“ angetreten war, den Verein in den Profifußball zu führen. Was dabei herauskam, ist hinlänglich bekannt. Das Ziel wurde schon nach drei Jahren erreicht. „Und“, so Kallnik, „ganz wichtig, dass wir in dieser Zeit auch Titel geholt haben – zwei Landespokalsiege und eben Regionalliga-Meisterschaft und Aufstieg.“

Da drängt sich die Frage auf, ob es denn ein neues befristetes Projekt für die nächsten Jahre gibt? Seine spontane und etwas überraschende Antwort: Nein! Begründung: „Einen vergleichbaren Plan wie 2012 aufzustellen, funktioniert jetzt nicht mehr, weil wir der Spitze nähergekommen und die Schritte im Profifußball kleiner geworden sind. Das heißt, wir können nur von Jahr zu Jahr planen und brauchen Zeit, um uns zu entwickeln. Vor allem finanziell. In diesem Bereich sind wir (noch) zu schwach aufgestellt, stehen im Vergleich zu anderen Drittligisten nur im unteren Drittel.“

Was wiederum nicht heißen soll, dass es auch sportlich stagniert. Ganz im Gegenteil. Kallnik: „Stillstand werde ich nicht dulden, sondern darauf achten, die Spieler auch weiterhin zu fordern und zu fördern.“

Der neue Geschäftsführer macht keinen Hehl daraus, dass der FCM momentan „finanziell, sportlich und fanbezogen gut aufgestellt ist“, ja deutschlandweit sogar beneidet wird. „So mancher Konkurrent ist besorgt darüber, wie positiv es bei uns läuft“, weiß Kallnik, der aber zugleich betont: „Neid muss man sich erarbeiten. Und wir schwimmen nicht im Geld.“

Wohl aber sind genügend Rücklagen vorhanden, um sich in der Winterpause zu verstärken. Kallnik hofft, in Kürze Vollzug melden zu können. Gleiches gilt in den nächsten Monaten auch für die Ausgliederung der Profi-Abteilung. „Wir wollen die Mannschaft weiterentwickeln, können aber derzeit die Gelder, die wir einnehmen, nicht verwenden“, bekräftigt Kallnik, der natürlich die Bedenken einiger Fans kennt, diese aber vor allem auf emotionaler Ebene sieht. Und der nochmals verspricht, dass keine Investoren ins Boot geholt werden sollen, die – siehe 1860 München – ein Mitspracherecht fordern und für permanente Unruhe sorgen: „Ein solches Modell wird es beim FCM nicht geben. Wir suchen Wirtschaftspartner, keine Investoren.“


Quelle: Volksstimme.de

armageddon 01.01.2016, 13:23
Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .

So ab heute haben wird dann seit vielen vielen Monden mal wieder einen Hauptamtlichen, Vollverantwortlichen, Sportlich / Wirtschaftlich leitenden Angestellten.

Mal sehen wie lange das so gut geht.

ManneZ 01.01.2016, 22:43
Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .

Ich denke, so lange, bis irgendwer die Ausgliederung versaut. Weil, dann treten einige zurück. Wie´s dann weiter geht, können wir möglicherweise in unserem Geschichtsbuch lesen.

BlauWeiss_65 01.01.2016, 23:48
Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .

2016 fängt gerade an, da wünsche ich Kalle genügend Kraft und Freiheiten, nachhaltig zum Wohle der BlauWeissen den Verein fit zu machen.
Ausgliederung Hin oder Her, wenn nur die Form der Kommunikation entscheidend ist, sollte dies gelingen. Gibt es inhaltliche oder emotionale Dissonanzen, bin ich gespannt auf die Umsetzung. zuschauen

armageddon 03.01.2016, 08:42
Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .

ick bin trotzdem gespannt wie lange das mit der One-Man-Show hier in Magdeburg noch gut geht.

So hat das mit dem Hoffmann hier ja auch alles angefangen, nämlich mit der Erkenntnis derer, die keinem Plan haben / hatten shocked , alles auf den abzuwälzen wo sie meinten der hat-jetzt einen / => den Plan.

. . . . . . und dann kommt plötzlich der Punkt wo die Leute die hier nur im Fahrwasser des Erfolgs mit-schwimmen, auch mal EIER zeigen müssen und genau an dem PUNKT ( z.B. Planung Saison 2007 / 2008 ) wurde wie immer kläglich (st) versagt.

wie gesagt bis hier her und unterm Strich sieht das alles prima aus, jetzt in der Winterpause ist ein Zeitpunkt der Neuorientierung, wenn nicht jetzt dann aber spätestens im Sommer und da braucht dann keiner mit Wischi / Waschi

>> wir spielen ja nur gegen den Abstieg << kommen, . . . . . .

BlauWeiss_65 03.01.2016, 11:39
Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .

Mittlerweile glaube ich nicht an eine one-man-show.

Meine Frage ist eher, wie das Präsidium und der AR mit der SSG !zusammenarbeitet! Sich gegenseitig beraten und abstimmen, wäre der Idealfall in meinen Augen, organisatorisch betrachtet. In einer GmbH ist es halt so, dass Einer die Gesamtgeschicke leitet.
Es ist nicht vorstellbar einen GF zu berufen, der nicht klar darlegen kann, wie er das "Schiff" lenken und weiterentwickeln will. Das wäre eine Totgeburt. Aus den letzten Pressemittteilungen und der historischen Herkunft des derzeitigen GF sehe ich Entwicklungspotenzial, bis hin zu "Ihr wisst schon welche Liga", um mal sehr weit hergeholt H. Potters Zauberwelt zu zitieren. Zaubern kann keiner in der realen Welt, daher wird die Zukunft all unsere Antworten geben. Und auf dem Papier wären wir vielleicht nur 15., 16. oder 17. bis dato. Das wussten wir auch nicht vorher, dass wir auf Platz 4 stehen, zum Glück. Happy mdff

Machermentalitäten würde ich Kalle unterstellen, so dass er auch mal "Eier" zeigen kann und dies auch machen wird. Seine Verbundenheit zum Verein wird ihn hoffentlich eine lange Zeit auch über Unzulänglichkeiten im Verein hinwegsehen lassen, da er ein Ziel hat. Understatement gehört zum Geschäfft und sollte nicht überbewertet werden. In dem Verein wird nach vorn geschaut, siehe Lizenzbeantragung. Es werden sicher auch nach und nach einige Bereiche in die SSG übergeben werden.
Das die Stromlinienförmigen als erstes weiterziehen, ist im wahren Leben immer so.

Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Magdeburg56 03.01.2016, 12:18
Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .

Zitat:

1. FC Magdeburg beruft Assistent der Geschäftsführung -Bereich Sport-

Ab dem 4. Januar 2016 wird Maik Franz den 1. FC Magdeburg als Assistent der Geschäftsführung schwerpunktmäßig im sportlichen Bereich unterstützen. Der 34-Jährige arbeitet im Rahmen seines dualen Studiums „Sportmanagement“ an der Elbe.

Mario Kallnik (Geschäftsführer Stadion- und Sportmarketing GmbH): „Wir freuen uns, dass Maik Franz bereit ist, im Rahmen seines Studiums den 1. FC Magdeburg zu unterstützen. Zukünftig wird er projektbezogene Tätigkeiten erhalten und gleichzeitig praktische Erfahrungen im Management sammeln können. Im ersten Schritt wird Maik den Aufbau eines qualitativen Scoutingsystems beim 1. FC Magdeburg erarbeiten.“

Maik Franz (Assistent der Geschäftsführung): „Der 1. FC Magdeburg hat mir den Sprung in den Profifußball ermöglicht. Dafür bin ich Ihm heute noch sehr dankbar. Ich freue mich, dass der 1. FC Magdeburg mich auf meinem beruflichen Weg unterstützt. Aus mehreren Möglichkeiten habe ich mich bewusst für den FCM entschieden. Ich möchte dem Verein etwas zurückgeben und werde hierfür künftig all meine Erfahrungen aus meiner aktiven Zeit als Profifußballer einbringen.“

Von 1998 bis 2001 spielte Maik Franz für den 1. FC Magdeburg und wechselte danach in die Bundesliga und sammelte u.a. beim VfL Wolfsburg, Karlsruher SC, Eintracht Frankfurt und Hertha BSC professionelle Erfahrung in 14 Jahren Bundesliga.
Quelle 1.FC Magdeburg