Manchester 25.04.2017, 08:19
Betreff: Re: FCM beantragt Lizenzen 2017 / 2018

das ist wahr.
genau so, wie das papier was geduldig ist.

es ist wie immer keine garantie, makellos durch die Saison zu kommen.
die ligavereine (aalen, zwickau, fsv, erfurt und chemnitz) haben es ja gezeigt.

Paps 25.04.2017, 09:57
Betreff: Re: FCM beantragt Lizenzen 2017 / 2018

Sehe ich wie Arma. Wirtschaftlich sauber und die Betreibergesellschaft (Stadt) steht unter Druck etwas zu unternehmen um weiterhin mit dem Stadion Geld zu verdienen.

armageddon 25.04.2017, 10:53
Betreff: Re: FCM beantragt Lizenzen 2017 / 2018

Zitat von Manchester:
das ist wahr.
genau so, wie das papier was geduldig ist.

es ist wie immer keine garantie, makellos durch die Saison zu kommen.
die ligavereine (aalen, zwickau, fsv, erfurt und chemnitz) haben es ja gezeigt.

Nun ja ManU. wenn der FCM sich in der dritten Liga häuslich einrichtet und den Sprung noch oben
in nächster Zeit ( 3 - 5 Jahre ) nicht schafft, werden / könnten uns diese Problem wie sie der
CFC, Erfurt, Aalen und der FSV Frankfurt als Beispiel, vor sich her schieben, sicher auch einholen.

Die dritte Liga ist auf Dauer eben doch eher ne Pleiteliga, aber im hier und jetzt und für die laufende Lizenzperiode,
kann man den Handelnden, die diese Lizenz beim DFB & der DFL beantragt und auch wirtschaftlich Butter weich durch bekommen
haben auch mal ein Lob aussprechen.

ist zumindest meine Meinung Wink

Das es nun mal an der Kommune und den Mängeln der Infrastruktur liegt, das dieser Bescheid ins Wanken gerät, das kann, darf
und sollte man dann wohl eher nicht am FCM abarbeiten.

Wadenbeisser 25.04.2017, 12:50
Betreff: Re: FCM beantragt Lizenzen 2017 / 2018

Oh mein Gott



prost

armageddon 26.04.2017, 07:45
Betreff: Re: FCM beantragt Lizenzen 2017 / 2018

1. FC Magdeburg: Die Zeit wird knapp





26.04.2017

Zitat:



Der 1. FC Magdeburg muss nach dem Lizenzbescheid durch die DFL und den DFB harte Bedingungen zur Heimspielstätte MDCC-Arena erfüllen.
Von Manuel Holscher › und Rainer Schweingel ›

Magdeburg l Der FCM muss für die kommende Saison für jedes Heimspiel ein Ausweichstadion benennen, um die Lizenz zu bekommen.
Das fordern die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB).

Keine zehn Prozent für Gästefans

Diese Bedingung wurde gestellt, weil der Club momentan nicht die in der 1. Bundesliga und der 2. Bundesliga vorgeschriebenen zehn Prozent des Kartenkontingents für
Gästefans bereitstellen kann. Eventuell drohen „Heimspiele“ in einer anderen Stadt. Grund dafür sind die im November festgestellten Statikprobleme des Stadions.
Seitdem gibt es in der Arena ein striktes Hüpfverbot. „Unsere Fans halten sich auch daran, das haben sie in den vergangenen Monaten immer wieder bewiesen“, sagt
FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik. „Wir können das aber nicht bei den Gästefans garantieren.“

Eigentlich müssen für die Gästefans bei jedem Heimspiel mindestens 2200 Plätze zur Verfügung gestellt werden. Momentan kann wegen der Statikprobleme aber nur Block
14 genutzt werden, Block 15 wird für Gästefans nicht geöffnet. „Somit können wir im Moment nur 5,4 der geforderten zehn Prozent bereitstellen“, sagt Kallnik. „Wir sind
mit dem Stadionbetreiber im ständigen Austausch, um eine Lösung zu finden“, ergänzt er.

Blick nach Braunschweig und Hannover

Die DFL wollte sich am Dienstag mit Blick auf das laufende Lizenzierungsverfahren nicht zum Thema äußern. Man befinde sich in der Sache aber im Austausch mit dem Verein.

Bis zum 31. Mai (DFL) beziehungsweise bis zum 2. Juni (DFB) muss ein Ausweichstadion benannt werden, in dem die zehn Prozent Gästekontingent erfüllt werden können.
Zeitlich noch enger wird es für den FCM, weil diese Bedingung auch für ein mögliches Relegationsspiel gilt. Hierfür müsste bereits bis zum 4. Mai ein Stadion benannt werden,
so die Vorgabe. Mögliche Ausweichvarianten wären die Spielstätten in Hannover, Wolfsburg, Braunschweig, Dessau-Roßlau oder Berlin beim 1. FC Union. Nach Halle möchte der
FCM nicht ausweichen. „Wir sind mit einigen Vereinen im Gespräch, wollen aber noch nicht zu viel sagen, weil es für diese Vereine in der laufenden Saison auch noch um
einiges geht“, stellt Kallnik klar.

Statikprobleme müssen behoben werden

Fest steht, dass die Statikprobleme in der MDCC-Arena möglichst kurzfristig behoben werden müssen. Sonst könnte es sein, dass der FCM seine Heimspiele bald auswärts
austragen muss. Doch danach sieht es im Moment nicht aus.

Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (parteilos) kündigte an, dass in der kommenden Woche die Pläne für die Verstärkung von Tribünenbereichen vorliegen sollen.
Dabei geht es um den Block 15 im Gästebereich sowie die Blöcke 3 bis 5, in dem der Block U seine Heimstätte hat. Zunächst sollen die Pläne mit Vertretern der Fans und
dem 1. FC Magdeburg als Hauptmieter besprochen werden. Anschließend werde eine Entscheidungsgrundlage für den Stadtrat vorbereitet. Das Gremium solle am 8. Juni
über die Pläne und auch die Finanzierung entscheiden. Angaben über Zeiträume, Auswirkungen und Kosten machte Trümper nicht.

Baubeginn nicht mehr in diesem Jahr

Es dürfte sich aber um eine Summe im Millionenbereich handeln. Nach Volksstimme-Informationen ist mit einem Baubeginn nicht mehr in diesem Jahr zu rechnen.
Hintergrund: Erst nach einem Ratsbeschluss kann die Ausschreibung erfolgen, was mehrere Monate dauern könnte.

Verstärkung der Tribüne vorgesehen

Dem Vernehmen nach ist eine Verstärkung der Tribünen von der Unterseite vorgesehen. Danach erhalten die zwölf Meter langen Traversen, auf denen die Fans stehen,
jeweils auf der Hälfte zusätzliche Stützen, so dass dann nur noch eine Spannweite von sechs Metern vorhanden ist.

Diese Verkürzung soll die Tribünen stabilisieren und die Schwingungen dämpfen, die durch das rhythmische Hüpfen erzeugt werden. Sollte dieses Verfahren zur Anwendung
kommen, müssen – anders als von manchen befürchtet – die Traversen nicht aufwändig ausgebaut werden.

Arbeiten sollen im Gästeblock 15 starten

Die Bauarbeiten könnten dann weitgehend von unten erfolgen. Eine längere Sperrung von Tribünenbereichen ließe sich vermeiden. Zunächst sollen die Bauarbeiten im
Gästeblock 15 beginnen. Dort gibt es nur Sitzplätze für Gäste.

Um die vom DFB geforderte Garantie für 2200 Gästeplätze erfüllen zu können, gebe es bis zur Umsetzung der Bauarbeiten noch mehrere andere Übergangsvarianten,
so Trümper. Eine davon könnte die vor- übergehende Aufteilung des Gästeblocks auf die Bereiche der Blöcke 14 (da stehen schon jetzt die Gästefans) sowie 18/19 sein.
Auch eine Öffnung von Block 13 werde nicht ausgeschlossen. Hintergrund: Die Blöcke 18/19 und 13 liegen in den Stadionkurven. Dort herrschen wegen der Eckbebauung
bessere statische Grundlagen.

Trümper kritisierte auch die Auflagen des DFB und untermauerte seine Argumentation, dass das Stadion mit Zustimmung aller Beteiligten als Sitzplatzstadion gebaut
wurde. Werde auf das Hüpfen verzichtet, gebe es keine Probleme.

Trümper verteidigt Sitzplatzstadion

Dies treffe auch auf den Block 15 mit Sitzplätzen für die Gäste zu. Trümper argumentiert: „Wenn der Gastverein seine Fans auf die ordnungsgemäße Nutzung hinweist,
ist alles in Ordnung. Sollten die Fans durch das Hüpfen einen Spielabbruch provozieren, weil vielleicht ihre Mannschaft in Rückstand liegt, muss das Spiel eben gegen
ihr Team gewertet werden.“

Mehr Informationen gibt es hier.


armageddon 28.04.2017, 07:15
Betreff: Re: FCM beantragt Lizenzen 2017 / 2018

Kallnik kündigt schnelle Lösung an




28.04.2017

Zitat:



Für die Lizenz-Bedingungen rund um die MDCC-Arena kündigt FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik binnen einer Woche eine Lösung an.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Am Mittwoch soll im Rathaus Magdeburg eine Lösung präsentiert werden, wie der FCM die geforderten zehn Prozent des Kartenkontingents für Gästefans
bereits bei einem möglichen Relegations-Heimspiel und dann möglicherweise auch dauerhaft bereitstellen kann.

„Wegen der möglichen Relegation mussten wir kurzfristig handeln. Wir haben die Stadt als Eigentümer des Stadions und den Stadionbetreiber MVGM direkt informiert,
nachdem wir die Lizenzbedinungen erhalten hatten“, so Kallnik. „Wir befinden uns seitdem in einem engen Austausch. Es gibt Grund zum Optimismus, dass wir eine
Lösung gefunden haben, die wir dem DFB und der DFL spätestens am 4. Mai vorstellen werden.“

Details in der kommenden Woche

Wie diese Lösung inhaltlich genau aussieht, wollte er noch nicht verraten. Sie wäre dann aber vermutlich auch für die kommende Saison in der 2. Bundesliga oder
3. Liga gültig. Der DFB würde laut Kallnik auch von der Bedingung absehen, dass ein Ausweichstadion für die Relegation und jedes Heimspiel in der kommenden Saison
benannt werden muss, wenn sich die angekündigte Lösung als akzeptabel und die Nutzung der MDCC-Arena als unbedenklich erweist. „Mit der DFL sind wir
diesbezüglich noch in Gesprächen“, sagte der FCM-Geschäftsführer.

Wegen der im vergangenen Jahr festgestellten drohenden Statikprobleme durch rhythmisches Hüpfen konnte der Verein nicht mehr die zehn Prozent des
Kartenkontingents für Gästefans zusichern. Block 14 (Stehplätze) ist für Gäste zwar zugelassen, Block 15 (Sitzplätze) wird momentan aber nicht geöffnet. Der FCM kann
somit nur 5,4 Prozent für Gästefans zur Verfügung stellen. Dies entspricht nicht den Anforderungen der 1. und 2. Bundesliga, die zehn Prozent der Stadionkapazität
vorschreiben. Das sind beim FCM mindestens 2200 Plätze. „Ich muss klarstellen, dass unser Stadion voll nutzbar ist, aber eben so, wie es vorgeschrieben ist. Auf
Sitzplätzen sollte man sitzen und auf Stehplätzen stehen“, betonte Kallnik. „Unsere Fans haben nachgewiesen, dass sie sich an das Hüpfverbot halten. Für die
Gästefans konnten wir das aber nicht garantieren.“

Der FCM ist unterdessen sehr daran interessiert, nicht ein mögliches Ausweichstadion benennen zu müssen. „Es muss ja ein Stadion sein, das den Anforderungen der
1. und 2. Bundesliga entspricht. Wir werden nicht unbedingt mit offenen Armen von Vereinen empfangen, die in ihren Stadien vielleicht sogar noch im Europapokal,
in der 1. oder 2. Liga spielen“, so Kallnik.

Eine Reduzierung der Gesamtkapazität, um die Zehn-Prozentregel so zu erfüllen, ist laut Kallnik kein Thema: „Das wäre fahrlässig. Ich gehe davon aus, dass wir,
wenn wir sportlich den Aufstieg schaffen sollten, auch in der 2. Bundesliga spielen werden, weil wir die Bedingungen durch die in der kommenden Woche
präsentierte Lösung erfüllen sollten.“

Weitere Infos und Videos zum FCM finden Sie hier