MDFF - das Magdeburger Fussballforum



04.11.2015, 23:24
armageddon Abwesend
Administrator

Avatar

Beiträge: 3.575
Dabei seit: 16.09.2015
Wohnort: in der ⚽ Hauptstadt Magdeburg
Betreff: EX Spieler / Trainer

Christian Beer:



Zitat:
Wie aus „Beerchen“ Herr Beer wurde

Ex-FCM-Torwart Christian Beer ist einer von wenigen Fußballern, die als ehemalige Schüler den Weg in die Schule zurückgefunden haben.
Von Janette Beck ›

Magdeburg l „Sehr verständnisvoll“, „lustig“, fällt Leichtathletin Jule Nettlau spontan ein, als sie gebeten wird, ihren Klassenlehrer Christian Beer
in zwei Worten zu beschreiben. Fußballer Nils Lange hat den Ex-FCM-Torhüter mit dem Spitznamen „Beerchen“ bereits als Aktiven im Stadion bewundert.
Der junge Kicker meint: „Herr Beer ist kreativ, nicht streng, aber konsequent.“

„Ich bin der Beweis, dass Fußballer was im Kopf haben können. Aber ich war ja auch Torhüter. Das ist etwas anderes.“

Doch diese Kurzbeschreibungen können dem Ex-Keeper und Lehrer für Sport und Sozialkunde nur bedingt gerecht werden. Denn Christian Beer ist kein „normaler“ Pauker.
Er ist mehr. Zuallererst seit acht Monaten Lehrer am Sportgymnasium, seit Schuljahresbeginn aber auch noch Klassenlehrer der 9b.
Und mit einem Abitur-Durchschnitt von 1,6 und einem abgeschlossenen Lehramtsstudium mit der Gesamtnote 1,7 entspricht er nicht gerade dem allgemein
vorherrschenden Klischee über Fußballer. Mit einem Augenzwinkern erklärt der deutsche A-Jugend-Poklasieger (1999) dazu: „Ich bin eben der lebende Beweis dafür,
dass Fußballer durchaus was im Kopf haben können. Aber ich war ja auch Torhüter. Das ist etwas anderes.“

Als ehemaliger Sportschüler, der zuerst die Sekundarschule besuchte, dann am Gymnasium die Schulbank drückte und parallel dazu eine erfolgreiche Karriere
auf dem grünen Rasen hingelegt hat, ist Beer zugleich auch der ideale Werbeträger für eine Bildungseinrichtung, die das Qualitätssiegel „Eliteschule des Sports“ trägt.
Und so wird er nicht nur am Sonnabend, wenn an der Friedrich-Ebert-Straße zum „Tag der offenen Tür“ einladen wird, kräftig die Werbetrommel rühren:
„Ich kann mit Fug und Recht sagen: Die Schulzeit war eine tolle Zeit. Und mein Vorteil, mit dem ich als Lehrer wuchern kann, ist es, genau zu wissen, wie der Hase läuft.“

Durch die eigenen Erfahrungen könne er sich in seine Schüler rein versetzen. Er wisse nur zu gut, wie schwer es phasenweise ist, den oft übervollen Alltag zu bewältigen.
„Aber ich sage auch zu meinen Schülern: Vergesst nicht, wie gut ihr das eigentlich habt.“ Solche super Bedingungen wie hier, mit den kurzen Wegen zur Schule, Mensa,
zum Internat und den Sportstätten, das gebe es bundesweit nur in Magdeburg. „Ich bin absolut überzeugt davon: Wer heutzutage Leistungssport und Schule unter einen Hut bekommen will,
und das auf hohem Niveau, der kann das nur an einem Sportgymnasium.“

Aus dieser Überzeugung heraus trieb Beer, der beim FCM von 2003 bis 2009 die unumstrittene Nummer 1 im Tor war und in der Saison 2003/04 den unglaublichen Rekord
von 1189 Minuten ohne Gegentor aufstellte, die berufliche Karriere genauso zielstrebig voran wie die sportliche. „Ich wusste sehr früh, dass ich Lehrer werden wollte.
“ Zum einen, weil er schon immer Spaß daran hatte, mit Kindern oder Jugendlichen zusammenzuarbeiten. Nicht von ungefähr gab er früh sein Wissen und Können als Torwart-Trainer weiter.
Zum anderen, „weil der Beamten-Status lockte und Lehrer ein krisenfester Job ist, mit dem ich meiner Familie eine gewisse Sicherheit bieten kann“, so der zweifache Vater.

Allerdings macht die ellenlange Studienzeit (2003 bis 2013), die Beer als einer der letzten Lehramts-Studenten an der Otto-von-Guericke-Universität ausschließlich in Magdeburg verbrachte,
auch deutlich: Gut Ding brauchte Weile. „Das Studium in Verbindung mit dem Leistungssport hat eben etwas länger gedauert. Aber als ich mir 2010 bei einem Zusammenprall auf dem Platz
mein Knie total zerfetzte und meine Karriere abrupt endete, habe ich das Ganze durchgezogen und 2013 zu Ende gebracht.“

„Natürlich willst Du als Junglehrer von allen gemocht werden. Aber Kumpel und gleichzeitig Lehrer sein, geht nicht.“

Das Referendariat, das hatte sich Beer ebenso in den Kopf gesetzt, sollte am Sportgymnasium erfolgen. Das klappte – zum einen wegen der guten Abschlussnote. Zum anderen,
weil er in seiner ehemaligen Mathe-Lehrerin und heutigen Schulleiterin Anke Misch jemanden an seiner Seite hatte, der sich für seine Rückkehr an die Schule starkmachte.

Doch spätestens jetzt und hier wurde aus dem im Sport allgemein gebräuchlichen „Du“ ein „Sie“ und aus „Beerchen“ „Herr Beer“. Aber das nimmt der einstige FCM-Publikumsliebling
für seinen Traumberuf in Kauf: „Natürlich willst du als Junglehrer von allen gemocht werden. Aber ich habe schnell gelernt, dass ich nicht Kumpel und gleichzeitig Lehrer sein kann.“

Quelle

12.11.2015, 07:49
armageddon Abwesend
Administrator

Avatar

Beiträge: 3.575
Dabei seit: 16.09.2015
Wohnort: in der ⚽ Hauptstadt Magdeburg
Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
1. FC Magdeburg

Streich sieht viele Parallelen



12.11.2015


Joachim Streich, hier rechts im FCM-Dress in einem
Oberliga-Spiel gegen den FC Vorwärts Frankfurt/Oder, kam 1975
von Hansa Rostock nach Magdeburg.Foto: Archiv Volksstimme

Aktuell verfolgen die „Altvorderen“ des FCM den Lauf des Clubs in Liga drei. Im Buch „Weißt du noch?“ wird an die großen Kicker erinnert.
Von Thomas Juschus ›

Magdeburg l Wolfgang Seguin kam bereits anderthalb Stunden vor dem Anstoß gegen Münster in die MDCC-Arena, plauderte wie immer
mit zahlreichen Bekannten und Freunden, ehe er es sich im Business-Club gut gehen ließ. Andere ehemalige Kicker aus den „Goldenen 1970er Jahren“
verfolgten den 3:0-Erfolg traditionell gemeinsam im Block 21. Da freuten sich unter anderem Jürgen Pommerenke, Siegmund Mewes, Martin Hoffmann
und Joachim Streich, allesamt später auch Trainer der Blau-Weißen, über den starken Auftritt gegen den Ligazweiten Preußen Münster und sechsten Heimsieg der Elbestädter.

Vor allem Streich, der den Club sofort nach Beendigung seiner aktiven Karriere fünf Jahre trainierte, ehe er 1990 als erster Ost-Coach in den Westen zu Eintracht Braunschweig ging,
ist voll des Lobes über die aktuelle Mannschaft: „Trainer Härtel ist ein Glücksfall für den Club. Sein Haufen erinnert mich an unsere Zeit. Diesen Teamgeist spürst du bis auf die Tribüne.“



Streich war 1975 bei seinem Wechsel vom FC Hansa Rostock zum FCM der erste „Fremde“ im Team, das ein Jahr zuvor als „Bezirks-auswahl“ den einzigen Europapokaltriumph
eines DDR-Vereins feiern konnte. Dabei verlief der Vereinswechsel alles andere als geräuschlos. „Eigentlich war schon alles klar, dass ich künftig in Jena spiele.
Mit Trainer Hans Meyer hatte ich gesprochen, und auch sonst war alles, einschließlich der Finanzen, geregelt“, erinnert sich Streich in der jüngsten FCM-Publikation,
dem Buch „Weißt du noch?“, das seit kurzem auf dem Markt ist
.


Darin beschreiben die langjährigen Volksstimme-Journalisten Hans-Joachim Malli und Peter Skubowius, die den FCM seit Jahrzehnten begleiten,
anhand zahlreicher Geschichten und Anekdoten den Weg der Blau-Weißen.Der Herkules-Verlag aus Kassel hat den 1. FC Magdeburg in seiner Reihe „Weißt du noch?“
in die Serie deutscher Traditionsvereine wie Schalke 04 und Bayern München eingereiht. Auf 83 Seiten und illustriert mit zahlreichen zum Teil bisher
unveröffentlichten Fotos aus den Privatarchiven der FCM-Kicker wird Vergnügliches und Nachdenkliches präsentiert. Dabei wird der Handlungsbogen 
vom Käse im Kuip, einem Tor für die Ewigkeit bis hin zur langen Rückkehr in den Profifußball gespannt.

Für die alteingesessenen FCM-Anhänger dürfte es beim Lesen den einen oder anderen Aha-Effekt geben,
für die Block-U-Generation so manche Neuigkeit in blau und weiß.

16.01.2016, 09:00
armageddon Abwesend
Administrator

Avatar

Beiträge: 3.575
Dabei seit: 16.09.2015
Wohnort: in der ⚽ Hauptstadt Magdeburg
Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
Volksstimme: 16.01.2016

1. FC Magdeburg: Gegen Dormund, Dresden und Aue


Joachim Streich
Foto: imago

Zitat:

Die Traditionself des FCM bestreitet am Sonnabend in Senftenberg ein Turnier. Streich und Seguin spielen nicht mit, sind aber vor Ort aktiv.
Von Hans-Joachim Malli ›

Mitspielen wird der frühere FCM-Torjäger Joachim Streich heute beim 15. Traditionsturnier des FSV Brieske-Senftenberg nicht, die Knie machen auf dem Kunstrasen nicht mit. Aber gemeinsam mit dem Kapitän der FCM-Traditionself, Wolfgang „Paule“ Seguin, wird der 64-Jährige in der Niederlausitz-Halle fleißig Autogramme schreiben. Der FCM, der das Turnier schon viermal gewinnen konnte, trifft heute in der Vorrunde auf Borussia Dortmund, Dynamo Dresden und Wismut Aue.


Quelle: http://www.Volksstimme.de

13.04.2016, 13:05
Wadenbeisser Abwesend


Avatar

Beiträge: 2.185
Dabei seit: 17.09.2015
Wohnort: zu Hause/Block7
Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
Daumen hoch

alles gute (Jo)Achim Streich zum 65.

http://www.mdr.de/...index.html

Daumen hoch

13.04.2016, 17:15
fcmtommi Abwesend


Beiträge: 690
Dabei seit: 30.09.2015
Wohnort: Magdeburg
Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
ein knipser per excellance! alles jute achim!

13.04.2016, 19:33
Berserker Abwesend
G-Mod,

Beiträge: 870
Dabei seit: 17.09.2015
Wohnort: -
Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
den glückwünschen kann man sich nur anschließen, alles erdenklich gute.

13.04.2016, 23:25
armageddon Abwesend
Administrator

Avatar

Beiträge: 3.575
Dabei seit: 16.09.2015
Wohnort: in der ⚽ Hauptstadt Magdeburg
Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
da reihe ich mich fix noch mit ein

Alles Gute Achim alter Widder lachen

18.04.2016, 10:04
Wadenbeisser Abwesend


Avatar

Beiträge: 2.185
Dabei seit: 17.09.2015
Wohnort: zu Hause/Block7
Betreff: Re: EX Spieler / Trainer


"... und wenn man Fußball spielt, spielt man ja auch für die Fans ..."

30.04.2016, 06:29
armageddon Abwesend
Administrator

Avatar

Beiträge: 3.575
Dabei seit: 16.09.2015
Wohnort: in der ⚽ Hauptstadt Magdeburg
Betreff: Re: EX Spieler / Trainer

Fußball: Fuchs wird Trainer beim 1. FC Magdeburg




29.04.2016


Lars Fuchs trainiert beim 1. FC Magdeburg künftig die B-Jugend.
Archivfoto: Eroll Popova

Zitat:


Lars Fuchs bleibt nach seinem Rücktritt beim FCM. Die Club-Ikone wird B-Jugend-Trainer.
Von Thomas Juschus ›

Magdeburg l Die Würfel sind gefallen: Lars Fuchs wird auch nach seinem Rücktritt zum Saisonende beim 1. FC Magdeburg bleiben und künftig an der Seite von Ex-Profi Marco Kurth die B-Jugend-Mannschaft trainieren. „Bereits im vergangenen Winter wurden Gespräche aufgenommen, um zu beleuchten, wie ich dem Verein nach meiner aktiven Laufbahn in der weiteren Entwicklung unterstützen könnte. Mit der gereiften Entscheidung, meine sportliche Karriere zu beenden, wurden diese Gespräche intensiviert. Dabei wurde deutlich, dass ich mich in der Jugend des 1. FC Magdeburg als Trainer engagieren möchte", erklärte Lars Fuchs am Freitag.

Marco Kurth begrüßte die Entscheidung. Der 37-Jährige, der die B-Jugend seit September 2013 trainiert und den Aufstieg in die höchste Spielklasse im Frühjahr 2014 schaffte, wird ab diesen Sommer seinen Fußball-Lehrer beim Deutschen Fußball-Bund absolvieren und ist damit zeitlich stark eingebunden. „Es werden zehn zeitintensive Monate, in denen es wichtig ist, dass meine Mannschaft die volle Unterstützung erfährt. Aus diesem Grund war es uns wichtig, dass Lars Co-Trainer wird", sagte U-17-Trainer Marco Kurth. Am vergangenen Spielwochenende konnte die U17 der Blau-Weißen in der B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost mit einem 2:0 Erfolg beim FC Carl Zeiss Jena vorzeitig den Klassenerhalt im Ligabetrieb sichern.


Quelle

30.04.2016, 11:10
fcmtommi Abwesend


Beiträge: 690
Dabei seit: 30.09.2015
Wohnort: Magdeburg
Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
schöner bericht zu unserem achim. ich glaube auch, er hat sich wieder gut im griff, war ja teilweise mal nicht so. eine legende-unvergessen und hat sich nie vor irgendeinem karren spannen lassen wie andere.

Seiten (2): 1, 2



Alle Zeitangaben in GMT +02:00.Aktuelle Uhrzeit: 22:03.