MDFF - das Magdeburger Fussballforum



25.01.2016, 12:32
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: HFC - 1. FC Magdeburg 24.01.2016 14:00
Zitat von fcmtommi:
steht doch klar da-die anderen waren stendaler und wollten zum spiel nach hölle. und die lokis dort sind mit den hallunken befreundet. das mit dem fcm fan am rannischen platz in hölle ist ein bisschen selber schuld. wie kann man da nur mit voller kluft langlaufen-das ist ein schon lebensmüde. also manche sind wirklich ziemlich naiv-trotzdem gute besserung. in dessau am bahnhof solls auch noch geknallt haben.

dann sollnse auch gefälligst das so schreiben

das Hallaken in Stendal waren - liest sich so als kloppten sich FCM Fans untereinander vogel

zuschauen
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25.01.2016, 15:02
der Beobachter Abwesend


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Betreff: Re: HFC - 1. FC Magdeburg 24.01.2016 14:00
Hamse fein jemacht in Merseburg. Mal hoffen das der Auftritt von Ernst keine Eintagsfliege war. Dann wird für Fuchs wohl vorerst nur der Platz auf der Bank bleiben.
Auch Fallen fühlt sich an wie Fliegen...

25.01.2016, 17:20
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: HFC - 1. FC Magdeburg 24.01.2016 14:00
Nach Vorverkaufsdesaster vor dem Derby HFC-Präsident Schädlich entschuldigt sich bei den Fans

Mitteldeutsche Zeitung


Überall Blau-Weiß: Die Stadionseite am Läuferweg war komplett mit FCM-Fans besetzt.
(BILD: HOLGER JOHN)

Zitat:

VON CHRISTOPH KARPE
HFC-Präsident Michael Schädlich nennt das Vorverkaufsdesaster "einen eklatanten Fehler". Manche FCM-Fans holten für 3.000 Euro Tickets.

HALLE (SAALE).
Der Frust sitzt tief im Lager der Fußball-Fans, die es mit dem Halleschen FC halten. Auch am Tag nach der 1:2-Pleite im Derby gegen den 1. FCM. Dabei ärgert nicht einmal nur die sportliche Niederlage. Vielmehr schlagen die Wellen hoch wegen der Demütigung durch eine mit 4.000 FCM-Anhängern voll besetzte Süd-Tribüne am Läuferweg.

In den Foren fordern entsetzte HFC-Fans Stellungnahmen vom Präsidium, diskutieren über die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung oder fordern gar den Rücktritt des gesamten Vorstandes, der diese „feindliche Übernahme“, wie es heißt, nicht verhindert hat und in Sorge um deren Gesundheit sogar eigene Dauerkarten-Besitzer umplatzieren ließ.

"Eklatanter Fehler"

Das Bild ist auch HFC-Präsident Michael Schädlich schwer aufs Gemüt geschlagen: „Wir haben unsererseits einen eklatanten Fehler gemacht. Ich kann mich dafür nur entschuldigen“, sagt er.

Die Frage ist: Wie konnte es passieren, dass FCM-Fans an Karten in so großer Zahl kamen? Eigentlich stehen Gäste-Anhängern bei einem solchen Sicherheitsspiel maximal 1 200 Tickets zu - zehn Prozent des an solchen Tagen reduzierten Fassungsvermögens. Keinesfalls eine komplette Tribüne. Doch diese extra Plätze organisierte sich die FCM-Fanszene durch eine konzertierte Aktion.

Etwa in einem MZ-Servicecenter. Eine Mitarbeiterin in Aschersleben schildet das Prozedere: „Am Tag, als der freie Vorverkauf begann, am 13. Dezember, stand eine Schlange von Kaufwilligen vor unserer Geschäftsstelle. Einer wollte 20 Tickets für das Spiel, der nächste 30“, erzählt sie. „Als FCM-Fans waren die Menschen nicht zu erkennen. Wir hatten auch keine Order vom HFC oder sonst woher, jedem auch nur maximal vier Karten zu verkaufen. Mit welchem stichhaltigen Argument sollten wir jemanden abweisen?“

Und so kam es auch, dass jemand sagte, er komme von seinem Verein und seine Kumpel hätten gerade keine Zeit, er solle doch Tickets mitbringen. „Dann legte er etwa 3.000 Euro, in kleinen Scheinen oder als Kleingeld - wie nach einer Sammelaktion - auf den Tisch. Und wir haben ihm die Tickets verkauft“, so die Mitarbeiterin.

Ähnlich lief es etwa in Bernburg oder Köthen. Selbst im Wosz-Fanshop in Halle gingen Karten an Magdeburg-Sympathisanten. So rüstete sich der FCM-Anhang in einer geplanten Groß-Aktion mit Tickets aus - und nutzte dabei die Schwäche im lückenhaften System. Und in einer Fehleinschätzung seitens des HFC: „Wir haben im Vorfeld diskutiert, ob wir auf einen Vorverkauf über die Servicecenter verzichten sollten, kamen aber zur Auffassung, dies nicht zu tun“, sagt Präsident Schädlich. Schließlich sollten auch HFC-Fans außerhalb von Halle ohne großen Reise-Aufwand an Karten kommen können.

Vier Karten für HFC-Mitglieder

Den Magdeburger spielte in die Hände, dass die HFC-Mitglieder und -Dauerkartenbesitzer, die seit dem 18. November ein Vorverkaufsrecht besaßen, nicht auf ähnliche Art gehandelt und bereits Karten gehamstert hatten. Doch das konnten sie auch kaum. Der HFC hatte seine Anhänger via Homepage über die erste Verkaufsphase folgendermaßen informiert: „HFC-Mitglieder dürfen maximal vier Karten erwerben, Dauerkarten-Inhaber maximal zwei. Wer als HFC-Mitglied nicht persönlich sein Vorverkaufsrecht nutzen kann, schickt eine Person seines Vertrauens mit einer Vollmacht zum Wosz Fan Shop oder in die Galeria Kaufhof. Diese sollte eine Kopie des Mitgliedsausweises oder eine Kopie des bestätigten Mitgliedsantrags enthalten.“

Diese Reglementierung setzte sich fort, als der freie Verkauf begann: „Hinweis: Karten für das Spiel gegen den FCM könnt ihr online nur als Bestandskunde erwerben. Ihr seht das Spiel, sobald ihr euch eingeloggt habt.“

Heißt: HFC-Anhänger wurden in ihrem Kontingent beschnitten. Außerhalb der Stadt lösten sich diese Vorgaben in Wohlgefallen auf. Und die artigen HFC-Fans reagierten nur, wie ihnen geheißen oder erkannten die Lücke nicht. Begleitet wurde dies von einem nicht einmal überbordenden Interesse. Selbst in der vergangenen Woche gab es in Halle noch Restkarten.

Dass der Klub irgendwann, als die ersten Meldungen von den Hamsterkäufen der Magdeburger bekannt wurden, die ganze Tribüne am Läuferweg bereitwillig an Magdeburger verkauft habe, um nun wenigstens das Stadion komplett zu füllen, verweist Präsident Schädlich in den Bereich eines üblen Gerüchts: „Das ist Quatsch!“ Da sei nun überhaupt nichts dran.

Wie aber verfährt der HFC nun aber künftig, um einen solchen Vorfall auszuschließen. Nur noch personalisierte Tickets, und das streng limitiert an allen Orten, zu verkaufen, wäre die einzige Lösung. So wird es bei Fußball-Weltmeisterschaften gehandhabt. Eine Umsetzung in der dritten Liga ist aber aus Datenschutzgründen kaum möglich. Und wer soll am Anlass dann auch noch die Ausweise mit den Ticketnummern vergleichen?

Suche nach Lösung

„Wir werden die Sache jetzt diskutieren und eine bessere Lösung finden“, sagt Michael Schädlich. Womöglich wird künftig bei einem solchen Hochsicherheitsspiel den Servicecentern im Land der Zugriff via Internet auf den Kartenverkauf gesperrt. Doch geht das? Schließlich existieren Verträge mit den Vorverkaufsstellen. Und wie kommen HFC-Anhänger in Dessau, Zeitz oder Aschersleben an Karten, wenn die nur noch in Halle über den Ladentisch gehen? Eine optimale Lösung zu finden, ist diffizil.

Übrigens: Im nächsten Heimspiel geht es am 31. Januar gegen Dynamo Dresden. Ein sicherheitstechnisch nicht minder brisantes Ost-Derby. Auch dafür sind noch Karten zu haben. Und in den MZ-Servicecentern weiß bislang auch noch niemand von einem beschränkten Kontingent für dieses Duell: „Der Andrang ist für dieses Spiel derzeit aber eher mäßig“, heißt es aus Aschersleben. (mz)


Tzzzzz tja da sind 'se aber ganz schön säuerlich Happy mdff famos

25.01.2016, 19:23
ManneZ Abwesend
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Betreff: Re: HFC - 1. FC Magdeburg 24.01.2016 14:00
Is ja auch nicht ganz UnSchädlich, sich derart übertölpeln zu lassen. Aber man muss Mitleid haben mit dem Zwergenverein. Leben und leben lassen. Die sind ja so schon genug gestraft (Herkunft, Zukunft, Stichwort: In Halle werden die Dummen nicht alle.)
Maledictus piscies in tertia aqua.

25.01.2016, 20:30
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: HFC - 1. FC Magdeburg 24.01.2016 14:00


25.01.2016, 21:38
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: HFC - 1. FC Magdeburg 24.01.2016 14:00
janz schön memmig Tzzzzz der Torhüter dort bei den Pillendrehern. Waren die bessere Mannschaft, jut "besonders" inner zweiten Halbzeit, mit 0 ( in Worten ) == Null == richtigen Chancen, aber wenn er sich was für kaufen kann. lachen
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25.01.2016, 21:55
fcmtommi Abwesend


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Betreff: Re: HFC - 1. FC Magdeburg 24.01.2016 14:00
Zitat von armageddon:
janz schön memmig Tzzzzz der Torhüter dort bei den Pillendrehern. Waren die bessere Mannschaft, jut "besonders" inner zweiten Halbzeit, mit 0 ( in Worten ) == Null == richtigen Chancen, aber wenn er sich was für kaufen kann. lachen
nich ganz richtig-anfang der 2.hz hatte aydemir ne riesenchance. hat aber zum glück vergeben. danach kam aber echt nix mehr von denen. Wink

25.01.2016, 21:58
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: HFC - 1. FC Magdeburg 24.01.2016 14:00
Zitat von fcmtommi:
Zitat von armageddon:
janz schön memmig Tzzzzz der Torhüter dort bei den Pillendrehern. Waren die bessere Mannschaft, jut "besonders" inner zweiten Halbzeit, mit 0 ( in Worten ) == Null == richtigen Chancen, aber wenn er sich was für kaufen kann. lachen
nich ganz richtig-anfang der 2.hz hatte aydemir ne riesenchance. hat aber zum glück vergeben. danach kam aber echt nix mehr von denen. Wink

Alsoooooooooooo der aydemir hatte ne gute Möglichkeit, die vier Meter neben datt Tor geballert wurde. Dem Rasen sei dank, aber ne Riesenchance, lieber Tommi sieht anders aus. Da muss auch Glinker wenigstens in Aktion treten. Wink

25.01.2016, 22:08
fcmtommi Abwesend


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Betreff: Re: HFC - 1. FC Magdeburg 24.01.2016 14:00
egal-wir haben gewonnen! Daumen hoch

26.01.2016, 13:15
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: HFC - 1. FC Magdeburg 24.01.2016 14:00
Hallescher FC vs. 1. FC Magdeburg: Nachbetrachtung zum hitzigen Derby-Geschehen

Quelle : http://www.turus.net

Zitat:



Schauplatz: Ein Bahnsteig. Der Vorfall: Fünf Männer haben einen kurzzeitig am Boden Liegenden mächtig am Wickel. Aus einem gegenüber stehenden Zug hatte jemand mit einem Smartphone ein kurzes Video angefertigt. „Absolut scheiße“, murmelt jemand im Hintergrund, während auf der anderen Bahnsteigseite voll zugelangt wurde. „Was nen los?“, nuschelt jemand dazwischen. „FCM - Halle. Fußball“, wird der Fragende aufgeklärt. In diesem Moment wird das Handy gesenkt, der 30-sekündige Clip, der vielerorts in aller Munde ist, endet abrupt. Zu Beginn dieses Clips ist zu sehen, wie Magdeburger - bei zwei, drei Personen sind die Vereinsfarben erkennbar - über den Bahnsteig hasten. Typische Szenen vor / nach einem Fußballspiel, doch eher selten gelangen solche Aufnahmen ins Netz. Das Echo war dementsprechend. „Ich wünsche mir, dass Ihr von Dresden überrannt werdet! Kein Verein boxt so feige wie ihr!“ Dass es allerdings nirgendwo immer fair zugeht, dürfte sowieso klar sein. Das einzig Überraschende an dem Video ist sowieso nur der Fakt, dass ein Polizeibeamter (ohne Ausrüstung) daneben stand und zum reinen Zuschauen verurteilt war.

Diese Einleitung soll allerdings nicht der reinen Erheiterung dienen, sondern vielmehr die Problematik bei den Duellen zwischen dem Halleschen FC und dem 1. FC Magdeburg zeigen. Während bei anderen brisanten Begegnungen wie F.C. Hansa Rostock vs. SG Dynamo Dresden oder SG Dynamo Dresden vs. 1. FC Magdeburg im Großen und Ganzen die jeweilige Einsatztaktik der Polizei umgesetzt und An- und Abreisewege abgesichert werden können, ist dies beim Aufeinandertreffen des HFC und des 1. FCM ungleich schwerer. Aus ganz Sachsen-Anhalt reisen die Anhänger an, die Anfahrtswege sind mitunter dieselben. Ist es in den Städten und Ortschaften der „Grenzregionen“ an normalen Fußball-Wochenenden bereits überaus heikel, wenn die HFC-Fans nach A und die FCM-Fans nach B reisen, so wird es an den Derby-Tagen richtig derb. Dessau, Köthen, Bernburg, Staßfurt, Aschersleben. Es ist schier unmöglich, sämtliche Knotenpunkte abzusichern.

So kam es am gestrigen Sonntag vor dem Spiel in Halle am Hauptbahnhof von Dessau zu Auseinandersetzungen zwischen den verfeindeten Fanlagern. Dabei wurden zwei Personen schwer verletzt, ein Bundespolizist musste ebenso in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Behörden sind nun auf der Suche nach Video- und Bildmaterial, wie es beim oben geschilderten Fall entstanden ist. Allerdings wird sich in den sozialen Netzwerken nur äußerst wenig Material finden lassen. Aufnahmen, die auf anonymen Wegen zu großen Ultrà- / Hooligan-Seiten gelangen, gibt es von solchen Ereignissen eher selten zu sehen.

Apropos „Grenzregionen“ der Einzugsgebiete des HFC und des 1. FCM. Beim Ticketvorverkauf stellten genau diese „Grenzregionen“ eine Problematik dar. An einigen Verkaufsstellen konnten sich FCM-Fans mit Tickets für die Hintertor-Tribüne (BWG-Tribüne im Läuferweg) für das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen der Erzrivalen eindecken. Als dies bekannt wurde, mussten HFC-Fans, die im Besitz einer dort gültigen Eintrittskarte waren, ihr Ticket gegen ein anderes umtauschen. Schweren Herzens musste den Magdeburgern die komplette Tribüne überlassen werden. 3.200 FCM-Fans konnten somit diese und den eigentlichen Gäste-Stehblock fluten. Dass der HFC-Anhang stinksauer war und harsche Kritik übte, ist verständlich.

Im Nachfeld entschuldigten sich die Vereinsverantwortlichen bei den Fans und kündigten Änderungen beim zukünftigen Vorverkauf an. So wurden im Vorfeld des Heimspiels gegen den 1. FC Magdeburg von einigen VVK-Stellen die Vorgaben des Vereins und des dafür gebundenen Ticketing-Dienstleisters nicht umgesetzt. Die Folge: Ab sofort wird der komplette Vorverkauf über den HFC-Ticketonlineshop und an den überregionalen VVK-Stellen gestoppt. Eintrittskarten für die Partie gegen die SG Dynamo Dresden gibt es demzufolge nur im WOSZ Fan-Shop in der Bertramstraße, bei TiM Ticket im Galeria Kaufhof und bei PS Union in der Selkestraße. Zudem gilt: Tickets gibt es nur HFC-Mitglieder, HFC-Dauerkartenbesitzer und für Personen, die eindeutig dem HFC zuzuordnen sind. Für die Zukunft wird ein neues Konzept vorgestellt, mit dem hoffentlich auch die Fans außerhalb von Halle zufrieden sein können.

Sei dem wie es sei, so schnell wird der 1. FC Magdeburg nicht noch einmal mit 3.200 Mann in Halle einreiten. Es sei denn, im einstigen Kurt-Wabbel-Stadion (Erdgas-Sportpark) wird das Landespokalfinale ausgetragen. Dass der große blau-weiße Mob die räumliche Situation im Stadion des HFC am gestrigen Sonntag zu nutzen wusste, dürfte aufgrund der Hinrunde nicht wirklich überraschen. Beim allseits bekannten Lied „Hey, Fußballclub Magdeburg, Magdeburg … 1. FCM, hey!“ lag die Mitmachquote im beeindruckenden Bereich. Auf den Einsatz von Pyrotechnik verzichteten an diesem Nachmittag beide Seiten. Auf der Heimseite zeigten Saalefront & Co zu Beginn der Partie den zweiten Teil der Choreographie zum 50. Geburtstages des HFC. Hieß es beim Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus „Vor Niederlagen warst du nie gefreit …“, so lautete es nun: „… doch deine Kurve stand hinter Dir, all die Zeit. Auf der gesamten Länge der Heimtribüne wurden drei große Überziehfahnen mit verschiedenen Motiven bis in die Ecken reibungslos hochgezogen.

Und auf dem Platz? Bereits nach fünf Minuten der erste Schock für den Gastgeber. Sebastian Ernst, im Winter aus Hannover an die Elbe gekommen, bekam nach einer Kopfballvorlage den Ball vor die Füße und fackelte nicht lange. Aus zentraler Position brachte er den Ball zum 1:0 unter. Was für ein Einstand. Seine Mitspieler, die Fans und auch er selber konnten es kaum glauben. Erstes Pflichtspiel - und das beim Erzrivalen, der zwei Tage später seinen 50. Geburtstag feiert - und gleich nach nicht einmal fünf Minuten den Ball versenkt. Freudentaumel bei den Blau-Weißen.

In der Folgezeit entwickelte sich eine flotte Partie. Es ging mächtig zur Sache und der HFC drängte zum Ausgleich. Mit Erfolg. Während es im Gästebereich eine Schalparade nach der nächsten zu sehen gab, konnte Lindenhahn nach vorherigem Querpass von Aydemir den Ball extrem platziert am langen linken Pfosten unterbringen. Nach dem langsamen Aufbau von hinten kam das 1:1 in jenem Moment dann doch etwas überraschend. Kurz vor der Pause hätte er von schräg rechts sogar nachlegen können, doch FCM-Keeper Glinker war auf dem Posten und konnte den Ball abwehren.

n der zweiten Halbzeit sollte schließlich der Siegtreffer der Gäste fallen. Und wieder war es Neuzugang Sebastian Ernst, der die blau-weiße Gemeinde glücklich machte. Nach unglücklicher Arbeit der Hallenser Hintermannschaft kam Ernst an den Ball und brachte das Spielgerät trocken von schräg links im Gehäuse unter. 2:1 für Magdeburg. Die Gästefans außer Rand und Band. Logisch, dass der HFC noch einmal alles probierte, doch ein Treffer wollte nicht mehr herausspringen. Zum zweiten Mal in der laufenden Saison musste sich Halle geschlagen geben.

= > zur turus-Fotostrecke: 1. FC Magdeburg





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