MDFF - das Magdeburger Fussballforum



24.04.2016, 08:28
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Tunnelbau ( zu Babel ) Damaschkeplatz
haende lachen

na dann viel spaß

(._.)
-< >-
wir schaffen das

wird bloß ein "bisschen" teurer

Tunnelbau
Baustelle für Autos bis 2017 gesperrt



Zitat:

Die Tunnelbaustelle unter den Bahnbrücken am Damaschkeplatz in Magdeburg bleibt bis Februar 2017 für den Autoverkehr gesperrt.
Von Anja Guse ›

Magdeburg l Hiobsbotschaft für Autofahrer in Magdeburg: Die Tunnelbaustelle am Damaschkeplatz bleibt wegen Bauverzögerungen bis Februar 2017 gesperrt. Straßenbahnen, Radfahrer und Fußgänger dürfen ab 5. September dieses Jahres wieder unter den Bahnbrücken durch. Dies teilte Dieter Scheidemann, Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, am Donnerstag mit. Ursprünglich war geplant, die Sperrung im Juli aufzuheben.

„Während der vergangenen Monate ist es zu zeitlichen Verzögerungen beim Bauvorhaben auf der Baustelle gekommen“, so Dieter Scheidemann. „Grund dafür sind statische Anpassungen der Planung, die bereits vor Beginn der Bohrpfahlarbeiten erfolgten, sowie daraus resultierende Mehrleistungen. Für die Durchführung des Bauvorhabens hat die Deutsche Bahn AG drei sogenannte Sperrpausen für die Demontage und den Neubau der Eisenbahnbrücken eingeplant. Diese Sperrpausen sind zwischen der DB AG und der Landeshauptstadt Magdeburg vertraglich vereinbart und müssen unbedingt eingehalten werden. Eine Verlängerung der bestehenden Vollsperrung ist deshalb unumgänglich, um den entstandenen Verzug wieder aufzuholen.“

Während der Vollsperrung erfolgen unter anderem der Rückbau von Medienleitungen, Kampmitteluntersuchungen im Bereich der rückgebauten Brückenbauwerke, Wasserhaltungsarbeiten, die Stabilisierung der Stützwände durch Mauerwerksinjektionen auf der Nordseite, die Herstellung der Bohrpfähle unter der westlichsten Eisenbahnbrücke nach deren Rückbau sowie die Herstellung der Kopfbalken und der Tunneldecke in diesem Bauabschnitt. Dazu sei auch eine bauzeitliche Verschiebung der vorhandenen Kabelhilfsbrücke der DB AG erforderlich.
Blick auf die Tunnelbaustelle Magdeburg

Magdeburg (ag) | Bis 2020 soll am Hauptbahnhof ein Tunnel für Autos entstehen. Gleichzeitig saniert die Deutsche Bahn ihren Eisenbahnknotenpunkt und erneuert die Brücken.



Zudem muss das vorhandene MVB-Gleis auf einer Länge von 120 Metern bauzeitlich abgesenkt werden, um den öffentlichen Personennahverkehr in diesem Bereich ab 5. September wieder zu sichern, teilte die Stadtverwaltung mit.
Videos



Im Anschluss nehmen die MVB ihren Betrieb wieder auf, und auch Radfahrer und Fußgänger können dann wieder durch das Baufeld gelangen. Durch die technologische Änderung bleibe neben der Straßenbahntrasse und den neuen Widerlagern lediglich Platz für eine sichere Führung von Fußgängern und Radfahrern. Deshalb könne der Kfz-Verkehr vorerst weiterhin nicht durch die Baustelle geleitet werden.

Die Vollsperrung für den Autoverkehr wird nach Aussagen des Baudezernats voraussichtlich bis Februar 2017 andauern. Voraussetzung dafür ist die Fertigstellung der südlichen Tunneldecke, sodass der Verkehr dann einspurig stadteinwärts geführt werden kann.





24.04.2016, 08:30
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Tunnelbau ( zu Babel ) Damaschkeplatz
Nachtrag



24.04.2016, 08:30
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Tunnelbau ( zu Babel ) Damaschkeplatz
mich wundert das echt nich mehr (oh je ich denk schon an die neue Brücke) Oh mein Gott

(._.)
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wir schaffen das

was kost die Welt (Tunnel alles OK aber Planung/Ausführung/Kosten alles fürn Magdeburgerarsch)

Millionenbaustelle
Weitere Probleme beim Tunnelbau

Zitat:


Die Magdeburger Stadträte rügen die Informationspolitik der Verwaltung zur Tunnelbaustelle.
Von Katja Tessnow ›

Magdeburg l Die von den Grünen im Magdeburger Stadtrat beantragte Aussprache zum Tunnelbau sollte am Donnerstag Klarheit über den Tunnelbau bringen. Am Ende stand fest: Niemand kann aktuell sagen, was das Bauwerk kosten wird. „Der Point of no Return ist überschritten“, sagte Jürgen Canehl (Grüne) – entschiedener Tunnelbaugegner seit Jahr und Tag – zum Auftakt der Debatte. Soll heißen: Jedermann, auch Canehl, ist klar, dass es kein Zurück mehr gibt. Dennoch müsse über das Ausmaß der Probleme am Bau und deren Auswirkungen gesprochen werden. Die Baugegner haben aktuell reichlich Gelegenheit, den Finger in die offene Wunde zu legen. Auf der Baustelle läuft es nicht rund.

„Es gibt Mängel in der Planung. Die Planer bestreiten das. Wir haben eine Ersatzvornahme vorgenommen.“ Der Baubeigeordnete Dieter Scheidemann hatte keinen leichten Part zu absolvieren, als er Stellung zur Lage beziehen sollte. Er referierte über grobe Fehler in der Entwurfsstatik und „weitere Probleme“, zum Beispiel mit unerwarteten Hohlräumen in den alten Stützwänden, die einen Teil der Last der neuen Bahnbrücken schultern müssen. Sie würden mit Zement verpresst, des Weiteren mehr und dickere Bohrpfähle (120 statt 90 cm stark) gesetzt, auf dass der Bau dem starken Druck des Grundwassers standhalte.
Rechtsstreit bahnt sich an

Was Scheidemann mit „Ersatzvornahme“ sagen will: Die aktuell anfallenden zusätzlichen Arbeiten wollen die Auftraggeber (Stadt und Bahn) später den Planern in Rechnung stellen. Allerdings weiß aktuell niemand, wie hoch die Kosten am Ende sein werden und zweitens bedarf es wohl eines Richterspruchs, auf dass die Planer ihre Fehler einsehen – vorausgesetzt sie haben wirklich solche gemacht. Nahezu wie eine Erfolgsmeldung verkündete Scheidemann, dass zumindest stehen bleiben kann, was bisher für Tunnel und neue Brücken errichtet wurde: „Rückbaumaßnahmen sind nicht nötig.“
Bilder

Einer blanken Illusion gaben sich die Stadträte im Februar 2007 hin. Mit 37,69 Millionen Euro wurden die Gesamtkosten des Tunnelbaus angenommen, der städtische Anteil mit 3,9 Millionen Euro. Für den Fall, dass der Preis um mehr als 10 Prozent steigt, fasste der Rat einen Ausstiegsbeschluss. Davon ist heute (weit über 100 Millionen Euro Gesamtkosten/30 bis 35 Millionen aus der Stadtkasse) keine Rede mehr.

Einer blanken Illusion gaben sich die Stadträte im Februar 2007 hin. Mit 37,69 Millionen Euro wurden die Gesamtkosten des Tunnelbaus angenommen, der städtisc...



Räte rügen Informationspolitik

In der Folge erging sich Scheidemann in einer Aufzählung schon gehabter Sperrungen für den Tunnelbau und der Feststellung, dass ab 5. September Straßenbahnen, Radfahrer und Fußgänger wieder passieren dürfen. Die Autos ließ er außen vor, aber das ließ der Grüne Canehl der Verwaltung nicht durchgehen. Das Fazit aus Scheidemanns Beitrag im Rat: Es gibt eine Reihe von Problemen am Bau, die Nachtragsrechnung steht aus. „Ein Nachtragsangebot soll uns in den nächsten Tagen vorgelegt werden.“ Die bauausführenden Firmen rechneten also noch zusammen, was an Kosten aus dem Statikdilemma resultiert.

Viele Räte waren mit den Auskünften zur Lage unzufrieden. „Wir fühlen uns spät eingebunden in die Probleme, die es offenbar gibt“, räumte Frank Schuster (CDU) ein. Sie seien bereits seit Januar bekannt. Dass sich die Verwaltung bis heute außerstande erachte, eine Schätzung über die Mehrkosten abzugeben, auch das ließ Schuster nicht unkommentiert: „Wir wissen, dass für die Bauausführung auch gleich die 120er Pfähle angeboten worden waren, also kennen wir den Preis. Eine Kostenschätzung wäre möglich gewesen.“ Schuster regte an, die Verwaltung zur regelmäßigen Berichterstattung über die Lage am Tunnelbau im Bau- und im Finanzausschuss zu verpflichten.

Dieser Forderung schloss sich Falko Grube (SPD), Vorsitzender des Bauausschusses, an. „Wir werden das machen.“

Linksfraktionschef Frank Theile schimpfte: „Der Vortrag von Herrn Scheidemann war eine lose Zusammenstellung von Details aus dem Zusammenhang heraus. Mich hat das nicht zufriedengestellt.“ Die Fraktion fühle sich schlecht informiert; die Wahrheit über die Kostenentwicklung käme nur scheibchenweise und auf Nachfrage auf den Tisch. Theile verwies darauf, dass die Linke schon 2015 eine Berichterstattung gefordert, eine regelmäßige Ratsmehrheit den Antrag aber abgelehnt habe. Jetzt steht die Forderung von allen Fraktionen im Raum.
Sperrungen als Tribut an Zeitplan und Kosten

Einigkeit herrscht zwischen Verwaltung und Ratsmehrheit darin, dass alle Hebel auf fristgerechten Bauabschluss 2019 gestellt werden müssen, zur Not auch mit längerfristigen Komplettsperrungen, wie sie ursprünglich gerade nicht vorgesehen waren. CDU und SPD zogen Dauersperrungen ins Kalkül, wenn sie helfen könnten, Zeit und Kosten zu sparen. Zu diesem Zeitpunkt hatten der Oberbürgermeister und sein Baubeigeordneter noch nicht ausgesprochen, was sie längst wussten: Die erste Dauersperrung für Pkw ist im Gange. Der Grüne Jürgen Canehl musste drängend Antwort auf die Frage nach der Länge der aktuellen Sperrung einfordern.
Akute Sorge um die Innenstadt

„Bis Februar 2017“, konstatierte Trümper erst ganz am Ende der Debatte. Für Autofahrer und den Innenstadthandel ein Paukenschlag. Der Grüne Tom Assmann hatte schon zuvor ein düsteres Bild des Niedergangs gezeichnet: „Der Innenstadthandel verzeichnet 10 bis 15 Prozent Umsatzrückgänge. Wir reißen mit dem Arsch ein, was wir in den letzten Jahren aufgebaut haben, aber wir wollen nicht, dass die Innenstadt wieder aussieht wie 1990.“ Assmann forderte einen „Maßnahmeplan“ zur Stärkung der Innenstadt.

Trümper verwahrte sich dagegen, dass für die Probleme der Händler „eins zu eins“ der Tunnel verantwortlich sei. „Mindestens in gleichem Maße ist der Internethandel schuld.“

Was die Tunnelbaukosten – zuletzt mit rund 100 Millionen Euro angegeben – betrifft, wurde im Verlauf der Debatte an keiner Stelle auch nur eine neue Zahl genannt.

Auf Volksstimme-Nachfrage räumte Trümper später am Rande ein, dass er doch schon ein bisschen gerechnet habe und allein die Materialkosten z. B. für die neuen Bohrpfähle auf 2,5 Millionen Euro schätze. Auf die Stadt dürfte am Ende ein Vielfaches dieser Summe an Mehrkosten allein aus dem aktuellen Statikdilemma zukommen.




24.04.2016, 09:28
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Tunnelbau ( zu Babel ) Damaschkeplatz
Nix für ungut aber ich finde: es "läuft" doch alles nach Plan lachen

wer der Meinung war das der Tunnel bei Fertigstellung mindestens das Doppelte der geplanten Summe kosten wird, wird doch schon nach nicht mal 12 Monaten Bauzeit mehr als bestätigt.

Zuerst waren es bei Beginn ( Oktober 2015 ) wohlgemerkt 90 Millionen nun um die Jahreswende ( nach 3 Monaten Bauzeit ) suggeriert man über die Presse schon mal 100 Millionen und wenn dann das
8 Weltwunder mal in Betrieb geht, wird 's ganz sicher 200 - 300 Millionen kosten >> versprochen <<

Für mich haben die alle einen an der Waffel, allen voran unser Tunnel => Fetischist. vogel

Öffentliche Hand und völlig übersteigerter Geltungswillen ( bis hin zur Arroganz ) . . . . . . . . aber wir werden irgendwann 'nen Tunnel haben. Daumen hoch
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 24.04.2016, 09:29 von armageddon.

30.04.2016, 08:46
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Tunnelbau ( zu Babel ) Damaschkeplatz
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30.04.2016, 09:31
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Tunnelbau ( zu Babel ) Damaschkeplatz
Zitat von Wadenbeisser:
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Na Hautsache sie finden die Weltkriegsbombe, das würde dann die horrende Inflation erklären.

wie gesagt der Trümper hat bei seinem Tunnel völlig die Bodenhaftung verloren. vogel

12.01.2017, 09:13
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Tunnelbau ( zu Babel ) Damaschkeplatz



Na bitte wer sagt 's denn, das Ding zu Babel ist nun schon mal höchst offiziell, fast doppelt so teuer, wie die ursprünglich veranschlagten
Baukosten. Bisher waren die Angaben der Presse ( ca. 100 Millionen ) von eingeweihter Seite ( trümper ) ja immer unkommentiert geblieben.
Aber nun hat es ja, zumindest mal kurz, in der Öffentlichkeit die Runde gemacht und heute Abend ist diese Meldung dann wider verschwunden.
Bis es dann an die nächste zu vermeldende Kosteten Steigerung geht und das Ganze Projekt wird dann wohl eher unterm Strich, schleichend
200 - 300 oder gar 400 Millionen €uro kosten.

12.01.2017, 12:26
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: Tunnelbau ( zu Babel ) Damaschkeplatz
... na dann fallen ja die paar Millionen fürs Stadion nicht auf bzw. ab lachen
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

12.01.2017, 13:01
fcmtommi Abwesend


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Betreff: Re: Tunnelbau ( zu Babel ) Damaschkeplatz
man reiht sich ein in die liste: ber, elbphilharmonie, stuttgart 21 usw. es ist eine schande, wie projekte, die sich politiker gern als lebenswerk setzen wollen, immer wieder stückchenweise teurer gemacht werden! statt diese verantwortlichen zu bestrafen und dafür zu sorgen diese leute in zukunft zu einer besseren kalkulation zu erziehen, wird immer wieder das steuersäckel aufgemacht. es ist eine schande wie mrd von steuern ständig von solchen gestalten hier verprasst werden, aber für kindergärten, schulen, krankenhäuser, sportvereine, theater, rentner usw. ist kein geld da. es muß wirklich mit eisernem besen aufgeräumt werden!

12.01.2017, 18:37
aerolith Abwesend


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Betreff: Re: Tunnelbau ( zu Babel ) Damaschkeplatz
als historiker kann ich da nur maunzen, daß jedes bauwerk von bedeutung nicht gebaut worden wäre, wenn ihr erbsenzähler das sagen gehabt hättet. keine akropolis, kein kolosseum, kein eifelturm, keine anna-amalia-bibliothek, kein schilelrdenkmal, kein dom, kein hundertwasserhaus, kein gründerzeitpalast, nicht mal stonehenge wären gebaut worden. ich kann hier auch keine verschwendung erkennen, denn selbst für den fall, daß das steuersäckel milliardenüberschüsse hätte, würde man das geld eher für nippes ausgeben, als damit kultur, kunst und das unmittelbare wohlbefinden zu fördern. was soll also das katzengeheul? freut euch lieber darüber, daß in unserer innenstadt gebaut wird.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 12.01.2017, 18:38 von aerolith.

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