MDFF - das Magdeburger Fussballforum



18.07.2016, 17:44
aerolith Abwesend


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Betreff: Re: Verletzten-liste 1. FC Magdeburg
würde mir das auch sagen, wenn diese verletztenliste nicht erklärbar wäre:

schiller: zu früh zuviel gewollt. verletzungen nach einer schweren verletzung sind oft zu beklagen; glücklicherweise ist es nur eine kleine verletzung geworden. der mann steht wieder im training.
pulido: hatte schon im letzten jahr viele kleine wehwehchen in der trainingsintensiven zeit. ist offenbar ein spieler, der in der wettkampfpraxis aufblüht, im übrigen aber kein trainingsweltmeister ist.
niemeyer: einzige wirklich ernstzunehmende verletzung. gute beßrung!
die neuen: sind den rauhen trainingston bei uns nicht gewöhnt.

erstaunlich ist doch vielmehr, daß die spieler, die schon länger bei uns spielen, nicht verletzt wurden, was nun sehrlichst dafür spricht, daß unsere physioabteilung gute arbeit leistet.

19.07.2016, 10:07
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Verletzten-liste 1. FC Magdeburg




18. Juli 2016 um 19:21 Uhr
Felix Schiller im Interview:
“Konnte nicht einmal mithüpfen”

Zitat:

Von Jan Ahlers

© imago/Schroedter

Felix Schiller vom 1. FC Magdeburg spricht im Interview mit liga3-online.de über seine lange Leidenszeit, die bitterste Momente dieser Phase, den erneuten Rückschlag, und verrät, ob der 4. Platz der Vorsaison verteidigt werden kann.

Nachträgliche Anmerkung des Autors:
Hintergrund: Felix Schiller ist einer der Magdeburger Aufstiegshelden aus dem Jahr 2015 – ihm gelang eines der wichtigen Tore im Relegations-Rückspiel bei den Kickers Offenbach. Die Drittliga-Saison fand dann jedoch fast gänzlich ohne ihn statt, da er sich früh in der Spielzeit schwer verletzte. Und auch die Vorbereitung auf die Spielzeit 2016/2017 lief bei dem Pechvogel aus der Innenverteidigung alles andere als optimal…

liga3-online.de: Hallo Herr Schiller! Während die Saisonvorbereitung beim 1. FC Magdeburg in vollem Gange ist, müssen Sie (mal wieder) zusehen. Wie sehr frustriert Sie das?

Felix Schiller: Gar nicht mal so sehr! Ursprünglich waren nämlich vier Wochen Pause anberaumt, am Dienstag geht es voraussichtlich zurück ins Mannschaftstraining, eher als geplant. ‘Dein Schmerzempfinden kann nicht richtig stimmen’, sagten unsere Physiotherapeuten mir schon mit einem Schmunzeln. Über das gute Heilfleisch kann ich nach meiner langen Verletzung nur froh sein.

Der Grund ist ein Außenbandriss. Erklären Sie noch einmal kurz, wie diese Verletzung aufgetreten ist.

Im Training ist das passiert, im Drei gegen Drei. Das war sehr ärgerlich und alles andere als optimal nach dem Achillessehnenriss. Drei Wochen war ich erst zurück im Training und wahnsinnig glücklich darüber, dass ich wieder dabei sein kann. Im ersten Moment dachte ich natürlich: ‘Das kann doch nicht wahr sein!’, aber kurz darauf relativierte sich vieles. Zwei, drei Wochen sind nichts gegen zehn Monate Pause.

Aufhalten dürfte Sie diese verhältnismäßig leichte Verletzung, verglichen mit dem eben angesprochenen Achillessehnenriss aus dem Sommer 2015, tatsächlich nicht mehr. Sie haben sich schließlich über fast ein ganzes Jahr zurück an den Kader gearbeitet. Wie verlief die Rehabilitationsphase?

Bereits Anfang 2016 war ich in Donaustauf zur Reha, und das hat mir richtig gutgetan. Ich wollte einmal raus aus der Stadt, mich voll auf die Reha konzentrieren und frische, unverbrauchte Luft atmen. Dort konnte ich mich voll auf meinen Körper konzentrieren, das hat mir sehr gut getan. Sehr positiv war, dass ich im Frühjahr keine Rückschläge mehr erlitten hatte, ich konnte mein Programm durchziehen. Leider musste kurz vor dem Saisonende noch eine Schraube aus dem Fuß entfernt werden, vielleicht hätte ich sonst sogar schon einige Minuten im Saisonfinale spielen können.

Denken Sie zurück an jenen 29. August im Kölner Südstadion. Bis dato waren Sie unangefochten Teil der Innenverteidigung beim FCM, ehe sich in der 36. Minute alles veränderte…

Ich hatte beim Rückwärtslaufen einen kleinen Schubser mitgekommen, war dann mit meinem Gegenspieler zusammengerasselt. Dann hat es nur noch geknallt und ich wusste: Das war es. Es fühlte sich ganz merkwürdig an.

Was folgte bei Ihnen persönlich auf die bittere Diagnose? Wie haben Sie reagiert? Mental ist so ein Schock nicht einfach so wegzustecken.

In den ersten Wochen habe ich das gar nicht richtig realisiert. Du bekommst tausend Genesungswünsche, alles dreht sich um dich. Dann aber begann die schwere Zeit.

Obwohl Sie fehlten, trumpfte der 1. FC Magdeburg groß auf. Wann war der für Sie persönlich bitterste Monat während der langen Pause?

Ich weiß gar nicht genau, wie viele Heimspiele ich insgesamt verpasst habe – 14 oder 15 waren es wohl. Und genau das waren die bittersten Momente. Du sitzt auf der Tribüne und denkst dir: Mann, dieses Spektakel könntest du auch mit deinen Kumpels auf dem Feld genießen. Und: Ich konnte auf der Tribüne nicht einmal mithüpfen! (lacht)

Sie haben viel Zuspruch von den Fans bekommen während Ihrer gesamten Leidenszeit. In dieser Hinsicht ist der 1. FC Magdeburg kein ganz normaler Drittligist, oder?

Das ganze Umfeld ist hier echt etwas Besonderes. Wenn ich durch die Stadt lief, wurde ich sofort angesprochen und aufgemuntert. “Du schaffst das!“, habe ich oft gehört. Das fühlte sich wunderbar an und ist nicht selbstverständlich.

Umso schöner war die Vertragsverlängerung im Dezember 2015, oder? Das ist ebenfalls nicht selbstverständlich gewesen.

Nun, die ganze Wahrheit ist: Nach drei, vier Spieltagen – als ich noch nicht verletzt war – kam der Verein bereits auf mich zu und wollte mit mir verlängern. Trotzdem: Hut ab vor dem 1. FC Magdeburg, dass er seine Entscheidung trotz der langen Verletzung nicht revidiert hat. Das zeigt, was es für ein besonderer Verein ist. Hier merkt man eine gewisse Dankbarkeit für das, was wir erreicht haben: Die Rückkehr in den Profifußball. Jedem hier ist klar, dass es auch ganz andere Zeiten gab.

Blicken wir nun etwas mehr auf die Mannschaft, auf den Verein. Als Sie verletzt waren, spielte der FCM unter Trainer Jens Härtel weiterhin eine ziemlich gute Rolle in der 3. Liga – deutlich besser, als es viele erwartet hatten. Da ist vieles richtig gelaufen…

Wir wussten und wissen alle, dass wir in der 3. Liga personell gesehen nicht den besten Kader haben. Es geht bei uns nur um das Kollektiv, um die Einheit mit den 20.000 positiv Verrückten im Stadion. Das hat uns zu Bestleistungen motiviert, denn wir wollen den Fans für ihre fantastische Unterstützung einfach etwas zurückgeben. Diesen Kollektivgedanken haben wir auch den Neuen im Team sofort beigebracht.

Wie haben sich denn die Neuzugänge überhaupt in die Mannschaft eingefügt?

Mit jeder Sitzung, mit jeder Analyse haben sie sich in den FCM-Rhythmus mehr hineinversetzt. Wir wollen unsere Philosophie gemeinsam durchsetzen, kein Einzelner kann hier glänzen und nur auf sich zeigen. Vier Jahre bin ich jetzt in Magdeburg. Wir hatten etwa in der Regionalliga eine Phase, wo das noch überhaupt nicht funktioniert hat – das zog sich bis in die Aufstiegssaison hinein. Der Unterschied zu heute ist im Nachhinein betrachtet gravierend.

Punktuell wurde der Kader verstärkt, aber echte “Krachertransfers“, etwa profilierte Zweitliga-Spieler, hat der FCM im Vergleich zu anderen, hoch gehandelten Teams nicht getätigt. Ist es realistisch, den vierten Platz der Vorsaison verteidigen zu können?

Es ist schlichtweg nicht das primäre Ziel, den vierten Platz zu verteidigen. Das wäre an unseren eigentlichen Zielen vorbeigeschossen. 45 Punkte wollen wir frühzeitig erreichen, damit ist der Klassenerhalt geschafft. Andere Vorgaben tuen uns nicht gut und widersprechen unserer Mentalität.

Zwei Jahre lang schwappt die Euphorie nun durch die Stadt an der Elbe – irgendwann aber wird es auch einmal Negativerlebnisse geben. Was erwarten Sie, falls der Saisonstart nicht nach Plan verläuft und ihr möglicherweise zuerst in der unteren Tabellenhälfte landet?

Ganz ehrlich: Wir beschäftigen uns damit gar nicht erst, in der unteren Tabellenhälfte zu stehen. Unruhe wird in diesen Verein aber auch bei Negativerlebnissen nicht aufkommen, solange wir auf dem Platz alles geben und uns zerreißen. Da kann es auch mal drei, vier oder fünf Spiele schlecht laufen.

Ohnehin gibt es für einen missglückten Auftakt wenig Gründe: Der Saisonstart hat dem FCM, bedingt durch die Verlegung der Partie gegen den FSV Zwickau, schließlich gleich zwei Heimspiele beschert. Besser kann es doch überhaupt nicht kommen…

Für uns ist das ein klarer Vorteil. Diese Fans tragen einen zuhause über das Spielfeld. Der SC Paderborn aber wird am 3. Spieltag zu einem echten Gradmesser. Aber: Jedes Spiel in dieser Liga ist, vor allem zum Beginn, sehr schwer. Hier schlägt jeder jeden, wie er will. Auch die Aufsteiger schätze ich im Übrigen sehr stark ein, ob Lotte, Zwickau oder Regensburg.

Wer landet denn in dieser Spielzeit ganz oben in der Tabelle, haben Sie einen Aufstiegsfavoriten?

Holstein Kiel und auch der Chemnitzer FC werden von vielen zurecht als Anwärter genannt, auch die Absteiger aus der 2. Bundesliga haben generell viel Potenzial in sich. Selbst Teams wie der SV Wehen Wiesbaden gehen immer mit dem Wunsch in die Saison, oben mitzuspielen. Auch diese Mannschaften muss man auf dem Zettel haben.




21.07.2016, 08:20
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Verletzten-liste 1. FC Magdeburg


die "Frage" darf doch gestattet sein

Pfeiffers, MD Reha, die "fetten" Fitnesstrainer und Training - passt das alles so richtig!?

Schiller
Niemeyer
Schwede
Pulido
Kath
Düker
Ernst*

Drama um Ernst




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ps. wenn ich könnte - würde ich auch von der Orthopädie bei Pfeiffers weggehen

nur das Drama mit den Fachärzten hält mich davon noch ab

ala "wo sie schmerzen haben und es ihnen weh tut müssen sie mir überlassen . ich bin hier der Arzt und weiß das besser"

€$€$€

alles nur persönliche Wahrnehmungen

22.07.2016, 08:56
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Verletzten-liste 1. FC Magdeburg
Blitzheilung bei Pechvogel Schiller





Nachträgliche Anmerkung des Autors:
... Hoffnung das er fit wird zum Saisonstart ...

.. fit ist anders

...mir fehlt Spielpraxis





22.07.2016, 09:16
armageddon Anwesend
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Betreff: Re: Verletzten-liste 1. FC Magdeburg
na mal schauen wie es mit Felix weiter geht, lange genug zieht es sich ja nun hin & ob er zu alter Leistungsstärkste zurück findet, steht für mich auch noch auf einem ganz anderen Blatt

zu gönnen wäre es Felix Schiller in jedem Fall. Information

26.07.2016, 10:17
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Verletzten-liste 1. FC Magdeburg
Niemeyer plant Comeback im Oktober





27.07.2016, 07:34
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Verletzten-liste 1. FC Magdeburg




„Spiel wie jedes andere“

Zitat:

Die Zeiten, als Felix Schiller noch mit Fitnesstrainer Dirk Keller wie hier individuell arbeiten musste, sind zum Glück vorbei. Der Innenverteidiger ist wieder voll belastbar und hatte auch schon Einsätze in FCM-Testspielen.Foto: Popova

Am Sonntag legt der FCM wieder los, empfängt zum Auftakt Fortuna Köln. Für Felix Schiller ist es „ein Spiel wie jedes andere".
Von Uwe Tiedemann ›

Magdeburg l Vor ziemlich genau elf Monaten am 28. August hatte sich Schiller beim Auswärtsspiel in Köln (1:2) einen Achillessehnenriss zugezogen. Was folgte, war ein langer Leidensweg mit mentalen Tiefs und weiteren verletzungsbedingten Rückschlägen. Doch der 26-Jährige hat diese Zeit abgehakt: „Ich schaue nicht mehr zurück, sondern nur noch nach vorn.“

Dazu passt, dass er auch den Vorfall Ende August 2015 verdrängt hat: „Daran denke ich nicht mehr. Wenn das Spiel jetzt in Köln stattgefunden hätte, wäre es vielleicht anders gewesen. Aber so ...“ Und auch die Tatsache, dass er seinen Gegenspieler von damals, Johannes Rahn, am Sonntag wiedertrifft, sieht Schiller gelassen: „Man geht da ganz normal miteinander um. Es war ja seinerzeit auch kein Foul, ich bin nur unglücklich umgeknickt. Und er hat sich gleich danach bei mir gemeldet und gute Besserung gewünscht.“

Dabei sah die Situation für Schiller noch vor gut fünf Monaten ganz anders aus, als der Club im Rückspiel 2015/16 auf die Fortuna traf (0:0) und Schiller froh war, dass er sich zu dem Zeitpunkt nicht in Magdeburg, sondern in der Klinik Donau-stauf zu Reha-Maßnahmen aufhielt. „Die Zeit verändert eben vieles“, so Schiller, der versichert, nunmehr absolut beschwerdefrei zu sein, und sich einen Kurzeinsatz am Sonntag durchaus zutraut: „Wenn man aber realistisch ist, sind die Chancen nicht allzu groß, denn es gibt ja für den Trainer keine Veranlassung, eine intakte Innenverteidigung zu verändern.“

Er sagt aber auch: „Die Saison mit alleine 38 Punktspielen ist wieder sehr lang. Da werde ich sicher meine Chance bekommen.“ So gesehen konnte er selbst die zweiwöchige eingeschränkte Vorbereitungsphase wegen eines Außenbandrisses verschmerzen, „obwohl es natürlich sehr ärgerlich war“.

Insgesamt blickt der gebürtige Berliner zuversichtlich gen 2016/17, hat auch wohlwollend den besonders lauten Beifall auf der Tribüne der MDCC-Arena wahrgenommen, als bei der Vorstellung der neuen Mannschaft am Sonntag sein Name fiel: „Das hat mich sehr gefreut und zeigt, dass die Leute mich nicht vergessen haben. Schön, solch ein Vertrauen zu spüren.“

Und mit welcher Erwartungshaltung geht der von Fans als „Maschine“ betitelte Schiller in die Partie gegen Köln? Ist ein Auftaktsieg drin? „Eine ekelige Mannschaft, die sehr körperbetont spielt. Eigentlich genau wie wir. Insofern wird‘s ‘ne enge Kiste.“




27.07.2016, 09:27
aerolith Abwesend


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Betreff: Re: Verletzten-liste 1. FC Magdeburg
wenn er wieder aufläuft, werde ich wohl der lauteste jubler sein. glaube aber nicht, daß härtel ihn sonntach bringt, denn teilnahme am mannschaftstraining unter vorbehalt des einsteigens in zweikämpfe und spielbetrieb ist zweierlei. vielleicht bringt er ihn in der 88. minute, sofern wir 4:0 führen.

28.07.2016, 15:52
Manchester Abwesend
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Betreff: Re: Verletzten-liste 1. FC Magdeburg
haben sie den Sowislo im Training die Knochen kaputtgehauen?
jetzt fällt der 4 wochen aus, unglaublich...

http://www.liga3-online.de/...e-sowislo/
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 28.07.2016, 15:53 von Manchester.

26.08.2016, 09:06
armageddon Anwesend
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Blitzheilung bei Niemeyer



Bildzeitung vom 26, August 2016

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