MDFF - das Magdeburger Fussballforum



26.02.2016, 20:11
Berserker Abwesend
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Betreff: Re: Am 05.03.2016 Fußball Demo in Magdeburg
Zitat von Magdeburg56:
...kommt nun irgendwer zur Demo oder ist die hinfällig? Hat wer eine Info?
man muss mit mann und maus das fussballspiel absichern, da bleibt kein platz für 'ne demo, also abgesagt. (alten zwinkersmilie verwenden wollen tun, war nicht mehr da)

27.02.2016, 09:42
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Am 05.03.2016 Fußball Demo in Magdeburg
Also laut heutiger Presse sind für den 05.03. 2016 zwei Demos für MD angemeldet und Rostock und Dresden ham auch noch nicht gegenteiliges veröffentlicht. Information Information

01.03.2016, 19:42
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Am 05.03.2016 Fußball Demo in Magdeburg
So nach gestriger Meldung des MDR wird die DEMO der Rostocker auch der Marsch zum Stadion sein,
sie kommen im Herrenkrug an und "demonstrieren" dann zum Stadion.



Ob die Dresdner zeitgleich auch im Herrenkrug ankommen . . . . . . . . . lachen

also es ist nichts bekannt was aus der DEMO der Dresdner geworden ist. müssen wir einfach mal schauen Wink

01.03.2016, 19:50
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: Am 05.03.2016 Fußball Demo in Magdeburg
...ich sage kein Sachse kommt
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

02.03.2016, 10:12
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: Am 05.03.2016 Fußball Demo in Magdeburg
Zitat von Magdeburg56:
...ich sage kein Sachse kommt

Sachsen sagen Demo ab
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

02.03.2016, 10:20
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Am 05.03.2016 Fußball Demo in Magdeburg
meinetwegen solnse in ihrem Tal bleiben

nur vor der eigenen Tür kehren ist auch nicht

oder hamse da für unser reisendes Fan Völkchen eine Demo gemacht - wegen zu wenig Karten

hm soweit ich mich erinnere nicht

...

02.03.2016, 14:44
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Am 05.03.2016 Fußball Demo in Magdeburg
“Ultras Dynamo” sagen Demo in Magdeburg am 5. März ab



Zitat:



Die “Ultras Dynamo” haben eine für den 5. März angekündigte Demo in Magdeburg aufgrund der Einigung zwischen dem FCM und Hansa Rostock im Streit um das Gästekarten-Kontingent für die Partie an kommenden Samstag kurzfristig abgesagt. Grundsätzlich aufgehoben sei der Protest gegen den Ausschluss von Gästefans damit aber nicht.

Fans wollen Lage weiter beobachten

Vieles, so schreiben die Anhänger auf ihrer Homepage, hänge nun davon ab, ob Dynamo für das Auswärtsspiel in Magdeburg Mitte April das volle Kartenkontingent von rund 2.000 Tickets erhalten wird. Bisher steht dies noch aus, denn der 1. FC Magdeburg wolle erstmal abwarten, was beim Spiel gegen Hansa passiert. “Eins ist sicher: Sollte Dynamo in Magdeburg oder bei anderen Auswärtsspielen keine oder nur lächerlich wenige Karten bekommen – wir werden trotzdem kommen. Egal wohin. Und wenn wir zu Tausenden vor die entsprechenden Vereinsheime ziehen”, kündigen die Fans an. Generell werden man dieses Prozedere, nicht nur in Magdeburg, sondern auch in Dresden und ganz Deutschland nicht akzeptieren. Auch wenn die Demo nun abgesagt ist, weisen die “Ultras Dynamo” daraufhin, “jederzeit und überall aufzutauchen, sollten derartige Maßnahmen wieder aufkommen. Ob mit angemeldeter Demo oder spontan und unangekündigt.”


Quelle

04.03.2016, 14:18
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Am 05.03.2016 Fußball Demo in Magdeburg


Sind Gästefans im Stadion bald verboten?

Aus Feinden werden Freunde


Sie pflegen eine tiefe Rivalität, aber dieses Thema eint sie: Fanszenen im Osten wehren sich
gegen die Reduzierung von Gästekontingenten. Am Samstag demonstrieren sie in Magdeburg.
Bildrechte: Imago

Zitat:

Als sich Dynamo Dresden 2014 aus der zweiten Liga verabschiedete, boten sich Bilder, die das ganze Elend eines Abstiegs zeigten.

Stürmer Robert Koch stammelte noch »bitterster Moment meiner Karriere« ins Mikrofon, ehe Tränen sein Gesicht überzogen. Andere lagen nach dem 2:3 gegen Arminia Bielefeld auf dem Rasen und weinten, während um sie herum Böller explodierten. Schon während des Spiels zeigten die Dynamo-Fans ihren Spielern das Plakat »Ihr habt eine Stunde unsere Stadt zu verlassen«. Es war ein hässlicher Nachmittag.

Nach zwei Spielzeiten in der dritten Liga steht Dynamo gerade kurz davor, wieder aufzusteigen. Zehn Punkte Vorsprung hat Dresden auf den Tabellenzweiten, perfekt werden könnte der Aufstieg beim Erzrivalen Magdeburg Mitte April. Womöglich aber ohne diejenigen, die jeden Aufstieg zu einem prägenden Moment der Vereinschronik machen: den eigenen Anhang.

Bisher fehlt die Zusage, dass Dynamo Dresden bei diesem Spiel sein Gästekontingent erhalten wird. »Dynamo steigt auf und wir sollen nicht dabei sein«, schrieben die Ultras auf ihrer Website. Vom »Raub des Glücks« war die Rede.

Gastvereine von der ersten bis zur dritten Liga haben ein Anrecht auf zehn Prozent der Plätze im fremden Stadion. Doch in dieser Saison zeigt sich, wie dieses Recht immer häufiger von der Polizei, den Vereinen oder dem DFB eingeschränkt wird.

Besonders häufig betroffen: Vereine der dritten Liga. Wegen der vielen Ostduelle jagt ein Derby das nächste. In den meisten Fällen Risikospiele, die unter besonderer Beobachtung der Polizei stehen.

Aber die organisierten Fanszenen lehnen sich gegen Ausschlüsse auf. Am kommenden Wochenende wäre es fast zu einem historischen Tag gekommen. Verfeindete Fans von Dynamo Dresden, Hansa Rostock und dem 1. FC Magdeburg wollten am gleichen Tag in Magdeburg für die Einhaltung der Zehn-Prozent-Regel auf die Straße gehen.

Der 1. FC Magdeburg hatte für die Duelle gegen Dresden und gegen Rostock, das am Samstag stattfindet, zuerst alle Gästekarten gestrichen. Die Polizei habe darauf gedrängt, schrieb der Verein. Nach massiven Protesten wollte Magdeburg den Rostockern 700 personalisierte Gäste-Tickets erlauben. Offenbar ohne mit dem Gast aus Rostock Rücksprache zu halten, der weiterhin auf das volle Kontingent von 2200 Tickets drängte.

»Es ist in dieser Saison ein Trend zu beobachten«

Eilige Stellungnahmen folgten auf offene Briefe, der Gästekontingent-Streit wurde zum peinlichen Theater. Auch Magdeburger Fans setzten sich in mehreren offenen Briefen für die Rostocker ein und kritisierten den eigenen Verein scharf. Schließlich wurde das Kontingent auf 2000 Karten erhöht.

Der fade Beigeschmack bleibt. Unter dem Titel »Es gibt hier nichts zu feiern« kündigte Rostocks Fanszene trotzdem für den Samstag in Magdeburg eine Demonstration an. Auch die Magdeburger werden in einem separaten Fanmarsch zum Stadion für die Einhaltung der Zehn-Prozent-Regel protestieren. Nur die Ultras von Dynamo Dresden haben ihre ebenfalls in Magdeburg angekündigte Demonstration auf ihr Gastspiel im April verschoben.

»Es ist in dieser Saison ein Trend zu beobachten«, sagt Johannes Mäling, der das Fanportal »Faszination Fankurve« betreibt. Auch bei den Spielen Gladbach gegen Köln, Dortmund gegen Schalke und Münster gegen Osnabrück wurden in dieser Saison Gästefans teilweise oder komplett ausgeschlossen.

Möglich wurde die Reduzierung der Gästekontingente bei Risikospielen durch das umstrittene DFL-Sicherheitskonzept »Sicheres Stadionerlebnis«, das am 12. Dezember 2012 verabschiedet wurde. »Doch erst in dieser Saison wird diese Maßnahme intensiv genutzt«, sagt Mäling, der im Dezember eine Petition gegen die Gästekarten-Reduzierung startete.

Fans reisen auch ohne Tickets zu Derbys

Der Hauptgrund für seine Initiative: Er befürchtete eine weitere Verschärfung. Anfang Dezember 2015 trafen sich die Innenminister der Bundesländer in Koblenz, um auf ihrer Konferenz erneut die Gästekontingente zu beraten. Die Anschläge in Paris waren da gerade erst verarbeitet. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger brachte den Vorschlag ein, auch bei Spielen, die nicht als Risikospiel eingestuft sind, Gästekontingente zu kürzen. Das sollte die Polizei entlasten.

»Ein Trugschluss«, sagt Mäling. Fans würden dennoch zu Derbys oder wichtigen Spielen reisen, ob mit oder ohne Ticket. Das zeigten vergangene Demonstrationen wie die der Hannover-Fans 2014 in Braunschweig oder der Marsch von Hansa-Rostock-Fans durch den Hamburger Stadtteil St. Pauli im April 2012, als zum ersten Mal Gästefans verboten wurden. Das bindet zusätzliches Polizei-Personal.

Magdeburger PR-Desaster

Mitte Februar, als die Kölner Fanszene vor dem Derby in Gladbach demonstrierte, war es Stadionverbotlern aus Köln erstmals wieder möglich, nach Gladbach zu reisen. Sie beriefen sich auf das Demonstrationsrecht. Die »Rheinische Post« schrieb vom schwierigsten Teil des Nachmittages, neun Hundertschaften der Polizei, zwei Hubschrauber und zwei Wasserwerfer sicherten den Marsch der 600 Kölner, die weit vor dem Anpfiff wieder aus Gladbach verschwanden und das Derby zu Hause in Köln verfolgten.

Die Innenminister vertagten eine Entscheidung auf die nächste Sitzung. »Wir Fans dürfen nicht aufhören auf die zehn Prozent zu pochen«, sagt Mäling. Die Bundesliga ist in Europa für stimmungsvolle Auswärtsblöcke bekannt. Man sehe ja was passiert, wenn man die ersten Repressionen akzeptiert. Mälings Petition unterschrieben bis Anfang März 13.000 Anhänger.

Das Magdeburger PR-Desaster beschäftigt die Fanszenen weiterhin. Dass Fanszenen, die sich nicht gerade grün sind, gemeinsam argumentieren, ist ungewöhnlich.

Ist auch der Verein »gegen die Abkehr der Zehn-Prozent-Regel«?

Das Hinspiel, bei dem die Magdeburger das volle Gästekontingent erhielten, war das erste Aufeinandertreffen seit 25 Jahren und wurde überschattet von Bengalos, Feuerwerk und einer 17-Minuten langen Spielunterbrechung. Auch außerhalb des Stadions kam es zu Auseinandersetzungen. Die Polizei erwartet für das Spiel am Samstag 1140 Anhänger der Risikokategorien B und C. Wohl auch deshalb wollten Polizei und der 1. FC Magdeburg am liebsten keine Gästefans sehen, auch wenn die FCM-Verantwortlichen immer wieder beteuerten, »grundsätzlich gegen die Abkehr der Zehn-Prozent-Regel« zu sein.

Daran zweifeln viele Beobachter. Auch deswegen, weil der 1. FC Magdeburg die Entscheidung, ob Dresdner Fans im April ins Stadion dürfen, an das Benehmen der Fans beim Spiel zwischen Magdeburg und Rostock knüpften. Nächste Woche wird es ein Treffen zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden geben.

Das Spiel am Samstag findet nun unter dem Label »Vertrauen« statt, die Hansa-Fanszene ruft zur Besonnenheit auf. Weniger ruhig sind die Dynamo-Dresden-Fans. Sie glauben an ein Machtspiel, bei dem der 1. FC Magdeburg von Anfang an darauf zielte, Gästefans für die beiden Risikospiele komplett auszuschließen. Jetzt werde die Aufstockung auf 2000 Karten als Geschenk verkauft. Das sei den Fans vorgegaukelt worden.

Bislang konnten sie nicht erreichen, dass auch Dynamo beim möglichen Aufstiegsspiel mit 2000 Fans nach Magdeburg reisen darf. Ändern würde ein Gästeverbot ohnehin nicht viel. Die Dynamo-Ultras kündigten auf ihrer Homepage an: »Wir werden trotzdem kommen. Egal wohin.«

Quelle
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 04.03.2016, 14:38 von armageddon.

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