MDFF - das Magdeburger Fussballforum



19.07.2016, 14:17
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Die Saison 16/17 Allgemein, dies das und jenes


Jan Glinker: "Der Vorteil des Außenseiters ist jetzt weg"

Zitat:


Der 1. FC Magdeburg hat in der letzten Saison die Liga aufgemischt. Ein Grund dafür war Torwart Jan Glinker. In zwölf Spielen hielt er seinen Kasten sauber. Das es auch in diesem Jahr wieder so klappt, bezweifelt er. Vom Aufstieg will er gar nicht erst sprechen.

MDR.DE: Sie sind seit zwei Jahren in Magdeburg, sind aufgestiegen, sind Stammkeeper und haben einen Vertrag bis 2018. Besser könnte es nicht laufen, oder?

Jan Glinker: "Momentan bin ich rundum zufrieden. Wir hatten erfolgreiche Jahre mit dem Aufstieg und dem vierten Platz. Deswegen kann ich sagen, dass es für mich ein guter Schritt war, nach Magdeburg zu gehen. Auch wenn es nicht ganz einfach war, Union Berlin zu verlassen. Aber es gab keine Alternative für mich, mein Vertrag wurde nicht verlängert. Von daher hatte ich mich damit abgefunden, zu gehen. Umso schöner ist es, dass hier alles klappt."

Auch privat ist alles im Lot. Sie haben drei kleine Kinder und jetzt auch seit Juni den Trauschein. Wie war der große Tag in Berlin? Waren viele alte Weggefährten dabei?

"Ja, es waren einige von Union dabei. Und auch von Magdeburg war Steffen Puttkammer da. Wir haben schön gefeiert. Alles ist so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt hatten. Von daher: Alles super!"

Sie kommen aus einer extrem sportlichen Familie. Ihre Mutter war Leichtathletin, der Vater Volleyball-Nationalspieler in der DDR. Und auch der große Bruder spielt Volleyball. Wie kamen Sie eigentlich zum Fußball?
Spieler jubeln den Fans zu.
13 Jahre stand Jan Glinker (2.v.l.) bei Union Berlin unter Vertrag. 2014 wurde er u.a. mit dem heutigen Dresdner Coach Uwe Neuhaus (2.v.r.) verabschiedet.

Bildrechte: IMAGO

"Das hat sich damals so entwickelt. Zunächst haben mein Bruder und ich mit Schwimmen angefangen, weil unsere Eltern gesagt haben, dass Bewegung wichtig für uns ist. Und dann hat sich Stück für Stück herauskristallisiert, wer worauf Lust hat. Nach der Anmeldung im Verein entwickelt es sich dann. Zu diesem Zeitpunkt ist ja auch noch nicht vorhersehbar, ob da überhaupt etwas daraus wird."

Wie sind Ihre Fähigkeiten am Volleyballnetz?

"Recht gut, würde ich jetzt denken. Wenn man so vorbelastet ist wie ich, dann fällt da schon einiges bei ab. Aber mir hat etwas die Größe gefehlt, um richtig Volleyball zu spielen."

Ihre große Liebe war damals Borussia Dortmund. Hängt das Herz immer noch am BVB oder doch eher an Union Berlin?

"Das war früher als Kind so, da hat ja jeder seinen Favoritenverein. Inzwischen ist das aber gar nicht mehr. Ich freue mich mit dem Verein, bei dem ich unter Vertrag stehe, also aktuell dem FCM. So ein Favoritenteam wie früher, das gibt es nicht mehr. Selbst beim Revierderby zwischen Dortmund und Schalke kribbelt es nicht mehr."

Mit Leopold Zingerle kam ein neuer junger Keeper. Kommt der auch am Routinier Jan Glinker vorbei?

"Das entscheide nicht ich, sondern andere. Ich gehe erstmal davon aus, dass ich spiele. Wenn sich der Trainer wider Erwarten anders entscheiden sollte, dann ist das so. Aber eigentlich gibt es aus meiner Sicht keinen Grund, etwas zu ändern. Ich hab zwei gute Jahre gespielt. Und wenn ich diese Leistung weiter abrufe, warum sollte der Trainer da etwas ändern? Klar muss auch ich mich neu beweisen – besonders jetzt, wo neue Konkurrenz da ist. Aber ich werde alles geben, so wie immer."
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3. Liga | "Einkaufszettel"
Zu- und Abgänge des 1. FC Magdeburg

Sehen Sie hier alle Zu- und Abgänge des 1. FC Magdeburg im Überblick. Zudem gibt es hier den Sommerfahrplan des Klubs.
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Nach der Sensationssaison mit Platz vier geht es nun in die zweite Spielzeit. Die soll ja schwerer sein, als die nach dem Aufstieg. Was erwarten Sie?

"Das ist schwer einzuschätzen. Es kann in beide Richtungen gehen. Ich persönlich bin jemand, der lieber tiefstapelt. Deswegen bin ich auch erstmal darauf bedacht, dass wir die 45 Punkte ergattern. Zunächst geht es nur um den Klassenerhalt. Wenn dann noch zusätzlich etwas herausspringt, nehmen wir es gerne mit. Aber es wird eine lange Saison, wo wir um jeden Punkt kämpfen müssen."

Werden sich die Gegner jetzt anders auf den FCM einstellen?

"Ich kann mir schon vorstellen, dass einige Teams ihre taktische Ausrichtung gegen uns ändern werden. Vorher kannte uns fast kaum einer, jetzt haben uns viele spielen sehen. Und wir haben viele gute Spiele gemacht, viele davon auch gewonnen. Wir sind keine Außenseiter mehr. Diesen Vorteil wird es dieses Jahr nicht mehr geben."

Derzeit ist Ihr Team personell gebeutelt. Michel Niemeyer, Felix Schiller, Manuel Farrona Pulido und Tobias Schwede fehlen. In wie fern stört das die Vorbereitung?
Jan Glinker wehrt den Ball ab gegen Pascal Testroet.
Mit seinen Paraden war Jan Glinker ein großer Rückhalt. Zwölf Mal hielt er seinen Kasten sauber. (Archiv)

Bildrechte: IMAGO

"Es ist natürlich immer ärgerlich, wenn man so viele Verletzte hat. So eine Vorbereitung ist extrem hart, da fallen immer mal welche aus. Aber man muss es irgendwie kompensieren. Und der Trainer muss darauf reagieren, je nachdem wie es seine geplante Aufstellung beeinflusst. Jetzt sind noch zwei Wochen bis zum Start, da kann man noch etwas testen. Aber gerade für die Verletzten ist das jetzt eine blöde Situation."

Auf welche Spiele freuen Sie sich besonders in der neuen Saison?

"Ich freue mich auf jedes Spiel, das ich machen kann – besonders die Heimspiele. Die sind bei uns immer etwas Besonderes. Aber ich freue mich jetzt auf kein Spiel im speziellen."

Und wie sieht es mit dem Derby gegen Halle aus?

"Das ist natürlich immer etwas Spezielles. Auch wenn es kein Spiel wie jedes andere ist, gehe ich es trotzdem so an. Ich werde mit aller Macht versuchen, diese Spiele zu gewinnen – so wie immer. Eine gewisse Brisanz ist beim Derby natürlich schon vorhanden, aber letztlich gibt es dort auch nur drei Punkte."

Wen haben Sie ganz oben auf dem Zettel, wenn es um den Aufstieg in die 2. Bundesliga geht?

"Das ist schwer zu sagen, es sind ja noch überhaupt keine Spiele absolviert. Natürlich muss man die Absteiger beachten, Duisburg wird sicherlich eine ganz gute Rolle spielen. Trotzdem muss man noch abwarten. Das hängt natürlich auch von weiteren Verstärkungen ab, die die einzelnen Teams noch holen."

Wo wird sich der 1.FC Magdeburg einreihen?

"Da möchte ich jetzt keine Prognose abgeben. Für uns ist, wie gesagt, wichtig, zunächst den Klassenerhalt zu sichern."

Wann sind die Elbestädter reif für die 2. Liga?
Torwart Jan Glinker
Zwei von drei Duellen gegen den Halleschen FC gewann Glinker mit dem FCM in der Vorsaison. Nur im Pokalfinale klappte es nicht.

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"Wir müssen uns Schritt für Schritt weiterentwickeln. Es gab auch im letzten Jahr Vereine, die gesagt haben, dass sie gerne oben mitspielen wollen und dann haben diese gegen den Abstieg gekämpft. Diesen Druck brauchen wir nicht. Meine Meinung ist: Bescheiden bleiben und schauen was passiert. Damit sind wir eigentlich die letzten beiden Jahre ganz gut gefahren und ich hoffe, dass wir das so beibehalten."

Können Sie sich auch eine Funktion im Klub nach seiner sportlichen Karriere vorstellen?

[lacht] "Die Stelle, die mich interessieren würde, ist ja schon besetzt (Anm. d. Redaktion: Ex-Torwart Matthias Tischer ist seit diesem Sommer Torwarttrainer beim FCM). Das wird man dann aber sehen, wenn es soweit ist. Ich hoffe natürlich erstmal, dass ich noch ein paar Jahre spielen kann und gesund bleibe. Der Rest ergibt sich dann. Außerdem lebt meine Familie noch in Berlin, das wird dann auch eine Rolle spielen. Aber das ist alles noch weit weg. Ich konzentriere mich jetzt auf die anstehenden Spiele."

Also soll nach den zwei Jahren, die Sie in Magdeburg noch unter Vertrag stehen, auch noch nicht Schluss sein?

"Warum sollte es? Ich bin dann 34 und gerade Torhüter können ja etwas länger spielen. Wenn ich da an Robert Wulnikowski denke, der ist 39 Jahre und spielt noch. Wenn ich gesund bleibe, will ich schon noch ein paar Jahre dranhängen."

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Raphael Honndorf.





20.07.2016, 11:29
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Die Saison 16/17 Allgemein, dies das und jenes
19:0! Darum lässt Härtel rotieren




Zitat:
"Es gibt andere Schwerpunkte."

Härtel: "es geht für mich darum, Spieler auf ungewohnten Positionen einzusetzen, ...

So bekomme ich Erkenntnisse, welche taktischen Optionen ich in Pflichtspielen habe."

...




20.07.2016, 15:18
ManneZ Abwesend
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Betreff: Re: Die Saison 16/17 Allgemein, dies das und jenes
"...19:0! Darum lässt Härtel rotieren."

Und er hat recht. Eine blütenweiße Weste in den Vorbereitungsspielen ist für den Ars**! Eigentlich logisch. Im Übrigen bestätigt die BLÖd wieder ihr geringes Niveau. Unter Künstlern gibt es ein geflügeltes Wort: Wenn die Generalprobe schief geht, klappt der Auftritt. Eine Schlagzeile, wie etwa "Generalprobe erfolgreich - dann klappts auch im ersten Pflichtspiel.." ist Nonsens. Und eine Genaralprobe war es nun auch nicht - die folgt erst gegen Mordhausen. OMG
Maledictus piscies in tertia aqua.

24.07.2016, 08:39
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Die Saison 16/17 Allgemein, dies das und jenes
musste es hier rein setzen - weil mehrere Themen abdeckt

Geheimspiel - DFB Pokal - Karten usw. ...





24.07.2016, 08:51
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Die Saison 16/17 Allgemein, dies das und jenes


23. Juli 2016 um 10:57 Uhr
Marius Sowislo bleibt Anführer beim 1. FC Magdeburg
Zitat:
Von Jan Ahlers

© Sportfotos MD

Auch der 1. FC Magdeburg hat nach Informationen der “Bild” seinen Kapitän für die kommende Saison bestimmt. Kein großes Wunder: Marius Sowislo wird demnach auch in der Spielzeit 2016/2017 seine Farben als Anführer vertreten. Er hatte seinen Job in den letzten Jahren stets souverän verrichtet.

Seit der Saison 2013/2014 ist der mittlerweile 33-jährige Sowislo als Träger der Kapitänsbinde auf dem Platz hauptverantwortlich für den 1. FC Magdeburg. Unter seiner Führung gelang dem FCM nicht nur der Aufstieg in die 3. Liga, sondern auch ein sensationeller vierter Platz in der ersten Saison nach der Rückkehr in den Profifußball. Sein erstes Pflichtspiel als “neuer alter” Kapitän bestreitet Sowislo mit dem FCM am kommenden Sonntag daheim gegen Fortuna Köln




24.07.2016, 20:41
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Die Saison 16/17 Allgemein, dies das und jenes
leider hat mein Netzwerk heut ein Hitzekollaps erlitten

deshalb heut in "minderer" Qualli und kürzer aus der Mediathek





25.07.2016, 20:22
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Die Saison 16/17 Allgemein, dies das und jenes


26.07.2016, 09:24
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Die Saison 16/17 Allgemein, dies das und jenes
Sowislo “ Der Trainer hat mich 1 Jahr jünger gemacht



Nachträgliche Anmerkung des Autors:
...
Duisburg und Paderborn Aufstiegskandidaten
...
mit 45 Punkten ein realistisches Ziel
...
alle fangen bei "0" an
...



26.07.2016, 17:48
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Die Saison 16/17 Allgemein, dies das und jenes
Nach Doppelpack : Härtel lobt Exslager



Nachträgliche Anmerkung des Autors:
...
erst Kritik
...
dann Lob
...
Leistungsexplosion?



27.07.2016, 05:50
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Die Saison 16/17 Allgemein, dies das und jenes
wir können mit...



Fußball | 3. Liga Härtel: "Wir können mit drei Spitzen spielen"

Zitat:
Die neue Saison kann kommen. FCM-Trainer Jens Härtel ist zufrieden mit der Vorbereitung und der Entwicklung der Neuzugänge. Nur der lange Ausfall von Michel Niemeyer trübt die Stimmung. Im Interview geht es zudem um taktische Varianten und die Unterstützung der Fans. Das Gespräch führte Sabrina Bramowski.


Bildrechte: IMAGO
MDR SACHSEN-ANHALT: Jens Härtel, nur noch wenige Tage bis zum Drittligastart. Wie groß ist die Aufregung?
Jens Härtel: "Aufregung ist das falsche Wort. Aber wir sind schon positiv gespannt. Nach fünfeinhalb Wochen Vorbereitung wollen alle, dass es los geht. Wir freuen uns, dass wir nächsten Sonntag hier zu Hause starten. Wir wissen dass es ein schwieriges Spiel wird, gegen die Fortuna haben wir letztes Jahr nur einen Punkt geholt. Aber wir haben eine ordentliche Vorbereitung gespielt und jetzt gilt es, die ersten drei Punkte einzufahren."

Was stimmt Sie denn optimistisch, dass es mit dem guten Auftakt klappen wird?
"Die Mannschaft ist sehr fokussiert aus dem Urlaub zurückgekommen. Die Spieler waren gut erholt, das war besser als im letzten Jahr. Durch die neuen Spieler war auch eine gewisse Spannung in der Mannschaft, wodurch die alten auch extrem fokussiert waren. Die neuen wollen natürlich auch spielen. Das war eine gute Basis für uns. Wir hatten ein paar zu viele Verletzte. Aber die kommen alle wieder zurück, wahrscheinlich noch in dieser Woche. Insofern haben wir die Qual der Wahl und müssen eine schwierige Entscheidungen treffen. Aber es sind gute Voraussetzungen, wenn man eine ausgeglichene Mannschaft hat mit ein paar neuen Reizpunkten. Von daher sind wir sehr optimistisch."
Von den Verletzten waren zuletzt fast alle dabei, außer Michel Niemeyer. Wie sehr bedrückt Sie, dass er sich schwerer verletzt hat?

Trainer Jens Härtel mit seinen Neuzugängen
Jens Härtel ist mit seinen Neuzugängen zufrieden.

Bildrechte: MDR/Sabrina Bramowski
"Jeder Verletzte bei uns tut natürlich weh. Vor allem Michel, der im letzten Jahr schon öfter ausgefallen ist, hat nun wieder so eine längere Verletzungsgeschichte. Das tut mir unheimlich leid. Er hat eben auch ein Potenzial, was er zum Ende der letzten Saison mit guten Spielen auch angedeutet hat, gegen Dresden oder in Münster. Wir haben aber nun ein paar andere Jungs, die seine Rolle ausfüllen können und ausfüllen müssen."

Wer von den Neuzugängen hat bislang am meisten überzeugt?
"Da tue ich mich immer schwer, in der Öffentlichkeit eine Wertung vorzunehmen. Im Großen und Ganzen sind wir mit allen zufrieden. Der eine oder andere ist nicht im optimalen Zustand hier angekommen, hat sich aber durchgebissen. Die anderen hatten hier und da mal mit einer Verletzung zu tun. Aber angedeutet, dass sie Potenzial haben und die Mannschaft verstärken können, haben sie alle."
Werden Sie in Zukunft nicht mehr nur mit Christian Beck im Sturm spielen, sondern vielleicht mit einer Doppelspitze?
"Das ist immer ein Stück weit abhängig vom Gegner und von der Form in der Woche. Ob wir mit einer, zwei oder drei Spitzen spielen, entscheiden wir, wenn wir die Trainingseindrücke sehen."

Was sagen Sie zu dem Stadionfest, wo so viele Fans dabei waren, obwohl eigentlich noch Sommerpause ist?
"Ich gehe jetzt in mein drittes Jahr hier und es ist jedes Jahr mehr geworden. Wir haben dort zwei Stunden Autogramme geschrieben und mussten noch Leute wegschicken. Das ist sicher einzigartig in der 3. Liga. Das genießen wir, aber es ist natürlich auch anstrengend, nach einer harten Woche noch drei oder vier Stunden auszuharren. Aber für die Leute, die uns so fantastisch unterstützen, machen wir das gern."
Am Ende können das auch die Prozente sein, dass man noch ein bisschen mehr leistet am kommenden Wochenende, oder?
"Das war im letzten Jahr so und das muss auch in diesem Jahr so sein, dass es wieder eine Einheit zwischen Fans und Mannschaft gibt. Dass wir uns befruchten und auf dem Rasen den Takt vorgeben und dafür unterstützt werden, wenn es vielleicht mal nicht so läuft. Da sind aber in erster Linie wir als Mannschaft in der Bringschuld, zunächst auf dem Rasen eine ordentliche Einstellung zu präsentieren. Und dann mache ich mir keine Sorgen, dass uns die Magdeburger unterstützen."

Letzte Frage: Der Kapitän am Sonntag heißt wieder Marius Sowislo?
"Das haben wir jetzt in den vergangenen Tagen besprochen, dass Marius Kapitän bleiben wird. Momentan ist er ja verletzt. Deshalb müssen wir sehen, ob er auch als Kapitän aufläuft. Aber er ist der Kapitän für die neue Saison."
Vielen Dank Jens Härtel und viel Erfolg.




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