MDFF - das Magdeburger Fussballforum



05.10.2016, 14:53
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: FCM-Fan kämpft um sein Leben
Zitat von fcmtommi:
das ist echt alles sehr mysteriös. was ich auch nicht verstehe, warum war bei den hallunken keine polizeibegleitung-grad wenn bekannt ist was das für welche waren!
..vielleicht aus dem gleichen Grund wo bei uns keine war als man den Wagon verwüstete hm
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

06.10.2016, 05:32
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: FCM-Fan kämpft um sein Leben
Körperverletzung:

HFC-Anhänger prügelten schon vor Gifhorn




Zitat:

Im Fall des aus dem Zug gestürzten FCM-Fans werden neue Details bekannt.
Von Alexander Dinger ›

Magdeburg l Nach dem Sturz eines FCM-Fans aus einem fahrenden Zug in Haldensleben sind weitere Fakten aufgetaucht. So bezeichnete eine Sprecherin des Triebwagenherstellers Siemens Mobility (gehört zum Siemens Konzern) den von der Polizei geschilderten Tatablauf als technisch nicht möglich.

„Wird die Tür während der Fahrt geöffnet, greift automatisch die Traktionssperre“, sagte Ellen Schramke vom zuständigen Siemens-Bereich der Volksstimme auf Nachfrage. Ein normales Weiterfahren der Regionalbahn wird damit unmöglich. „Der Zug würde ausrollen“, beschreibt Schramke den Vorgang.

Zudem würde dem Lokführer die Störung an der Tür angezeigt. Weiterfahren könnte der Zug dann nur, wenn die Tür wieder geschlossen wird und der Lokführer das System wieder hochfährt. Eine Entriegelung der Tür bei der Fahrt wäre zudem nur mit sehr viel Kraft möglich.

Laut Polizei war in der Nacht zum Sonntag FCM-Fan Hannes S. (25) 300 Meter hinter dem Bahnhof Haldensleben aus dem fahrenden Zug gestürzt. Dabei verletzte er sich am Kopf und liegt seitdem im Koma. Sein Zustand ist unverändert kritisch. Im Zug mit ihm war eine Gruppe von 80 HFC-Fans. Laut Polizei betätigte Hannes S. selbst die Notöffnung der Tür. Was dann geschah, ist weiterhin unklar. Die Polizei hat 27 HFC-Fans namentlich ermittelt und wertet Videomaterial aus.

Die Aussagen vom Hersteller sind brisant. Für den Tathergang in der Regionalbahn 16431 bedeutet das übersetzt: Hat es sich so, wie von der Polizei beschrieben, zugetragen, hätte der Zug halten müssen.
HFC-Fans schlugen Fahrgast

Wie die Volksstimme außerdem aus Polizeikreisen erfuhr, gab es bereits vor dem Zwischenfall in Haldensleben Probleme mit den HFC-Anhängern. Kurz vor dem Bahnhof Gifhorn gab es eine Auseinandersetzung mit einem anderen Fahrgast. Der Unbekannte wurde von mehreren HFC-Fans bedrängt und geschlagen. „Wir ermitteln wegen Körperverletzung und Beleidigung“, bestätigte ein Sprecher der Bundespolizei Hannover. Denn bei den HFC-Anhängern soll es sich nicht – wie in anderen Medienberichten dargestellt – um einfache Fußballanhänger gehandelt haben. „Die Gruppe bestand hauptsächlich aus Mitgliedern der Saalefront und der Merseburger Domfalken der Kategorien B und C“, heißt es von der Bundespolizei. B-Fans sind solche, die zu Gewalt neigen, die der Kategorie C solche, die Gewalt suchen.

Aus dem Einsatzbericht der Bundespolizei Niedersachsen geht hervor, dass die Gruppe alkoholisiert und gewalttätig aufgetreten sei. Zudem musste nach der Schlägerei vor Gifhorn der Regionalzug etwa 15 Minuten warten, ehe er in Richtung Wolfsburg weiterfahren konnte. Vor Ort in Gifhorn waren nur ein knappes Dutzend Bundespolizisten. „Wir hatten an dem Wochenende Durchfahrten von Anhängern von Rostock, St. Pauli, dem HSV und Kiel“, sagte eine Polizeisprecher. Man habe keine freien Kräfte mehr zur Verfügung gehabt. Zudem hätten sich die Halle-Fans eine ungewöhnliche Zugverbindung ausgesucht. Szenekundige Beamte vermuten, dass das bewusst passierte, um möglichen Kontrollen zu entgehen. Einige Halle-Fans hatten ihre Autos in Magdeburg geparkt.

Für Hannes S. soll es beim Freundschaftsspiel des 1. FCM gegen den HSV heute eine Aktion in der MDCC-Arena in Magdeburg geben. So soll auf einen Teil der Werbung zur Halbzeitpause verzichtet und stattdessen auf der Leinwand („Banner für Hannes“) das Mitgefühl aller Club-Anhänger ausgedrückt werden.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 06.10.2016, 05:34 von armageddon.

06.10.2016, 12:05
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: FCM-Fan kämpft um sein Leben
also ich finde es höchst "speziell" wie die Polizei ermittelt das der verletzte Hannes, die Notöffnung der Tür selbst auslöste / die Tür somit öffnete und Bahn und der Hersteller der Züge
feststellt, das dies so gar-nicht geht.

Weiterhin finden ich den "Vermerk" der Saalefront auf Ihrer Webseite * eher widerwärtig bis Schizophren.

* den Link schenk ich mir an dieser Stelle.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 06.10.2016, 12:10 von armageddon.

06.10.2016, 14:53
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: FCM-Fan kämpft um sein Leben
Zitat von armageddon:
also ich finde es höchst "speziell" wie die Polizei ermittelt das der verletzte Hannes, die Notöffnung der Tür selbst auslöste / die Tür somit öffnete und Bahn und der Hersteller der Züge
feststellt, das dies so gar-nicht geht.


...

das hab ich mich schon seit Anfang an gefragt

sehr sehr mysteriös das ganze

hm

ps. wer lange weile hat kann das ja mal bei der Straßenbahn probieren

und wech ;)

06.10.2016, 19:52
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: FCM-Fan kämpft um sein Leben


07.10.2016, 08:29
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: FCM-Fan kämpft um sein Leben
Ein Dank für Deine eingefangenen Bilder

07.10.2016, 10:32
Berserker Abwesend
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Betreff: Re: FCM-Fan kämpft um sein Leben
auf diese gruppe bin ich gespannt, klick

07.10.2016, 11:20
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: FCM-Fan kämpft um sein Leben
FCM-Fan im Koma:

Polizei bildet Ermittlungsgruppe "Hannes"




Zitat:


Update: 07.10.2016, 11.12 Uhr

Im Fall des aus dem Zug gestürzten FCM-Fans in Haldensleben soll eine Ermittlungsgruppe Klarheit bringen.
Von Alexander Dinger ›

Haldensleben/Magdeburg l Die Polizei wird im Fall des aus dem Zug gestürzten FCM-Fans Hannes S. (25) eine Ermittlungsgruppe gründen. Das sagte Polizeisprecher Frank Küssner der Volksstimme am Freitag. Grund ist, dass in dem Fall viele Fragen offen sind. Außerdem sei der Sachverhalt sehr komplex, sagte Küssner. Die Gruppe besteht aus sieben Ermittlern.

Neben der PD-Nord müssten die Ermittlungen etwa mit der PD-Süd, die für Halle zuständig ist, abgestimmt werden. Auch die Bundespolizei ist mit im Boot, da der Vorfall in einem Zug passierte. Zudem soll ein Gutachten klären, wie die Tür des Zuges geöffnet werden konnte und warum die Regionalbahn nicht anhielt. "Wir ermitteln aber nicht gegen die Bahn", sagte Küssner und korrigierte damit einen Medienbericht aus Halle.

Laut Polizei war in der Nacht zum Sonntag FCM-Fan Hannes S. (25) 300 Meter hinter dem Bahnhof Haldensleben aus dem fahrenden Zug gestürzt. Dabei verletzte er sich am Kopf und liegt seitdem im Koma. Sein Zustand ist auch am Freitag unverändert kritisch. Im Zug mit ihm war eine Gruppe von 80 HFC-Fans. Laut Polizei betätigte Hannes S. selbst die Notöffnung der Tür. Was dann geschah, ist weiterhin unklar. Die Polizei hat mittlerweile 28 HFC-Fans namentlich ermittelt.



07.10.2016, 11:36
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: FCM-Fan kämpft um sein Leben
Zitat von Berserker:
auf diese gruppe bin ich gespannt, klick

Da kommt nix weiter raus denn nun nach einer Woche hat Jeder, jede Menge Zeit gehabt sich da 'ne Räuberpistole zurecht zu legen
und für diese Ammenmärchen hat jeder Einzelne ja bekanntlich auch noch 79 "Glaubhafte" Zeugen, sicher mit mind. 2,5 Promille auf dem Kessel
auch noch der Kategorie B & C zuzurechnende Fangruppen aber immerhin "Glaubhaft"

Was meinst wohl was da in dem Zug los gewesen ist, als da in Haldensleben ein Block U 'ler in den Wagon rein klettert. Oh mein Gott
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 07.10.2016, 12:35 von armageddon.

08.10.2016, 05:44
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: FCM-Fan kämpft um sein Leben

FCM-Fan im Koma: Rückschlag bei Ermittlungen



Zitat:

Von der entscheidenden Szene bei dem aus einem Zug gestürzten FCM-Fan gibt es keine Videoaufzeichnung.
Von Alexander Dinger ›

Magdeburg l Mit Spannung war auf die Videoaufzeichnungen aus der Regionalbahn 16431 gewartet worden. Nun, nach sechs Tagen Ermittlungen, wird bekannt: die entscheidende Szene, als Hannes S. in der Nacht zu Sonntag aus dem Zug stürzte, gibt es nicht auf Video. Das bestätigte Polizeisprecher Frank Küssner der Volksstimme auf Nachfrage. Warum die entscheidenden Szenen nicht auf Video zu sehen sind, konnte die Polizei auf Nachfrage nicht beantworten. Deshalb ist nicht klar, ob die Kamera abgeklebt wurde, der Kamerawinkel nicht stimmte oder schlicht im entscheidenden Moment gar keine Aufnahme gemacht wurde.

„Wir sichten jetzt weiteres Videomaterial“, sagte Küssner und meint damit etwa Aufzeichnungen aus dem Hauptbahnhof Magdeburg, wo die an dem Vorfall beteiligten Halle-Fans ausstiegen. Bislang konnten 28 Hallenser, ein unbeteiligter Fahrgast und drei Freunde von Hannes S. ermittelt werden.

Weil immer weitere offene Fragen auftauchen und der Fall immer komplexer zu werden droht, wurde jetzt die Ermittlungsgruppe „Hannes“ gegründet. Das Team besteht aus sieben Ermittlern der Polizeidirektion Nord und der Bundespolizei, da der Vorfall in einem Zug passierte. Zudem soll ein unabhängiges Gutachten klären, wie die Tür des Zuges geöffnet werden konnte und warum die Regionalbahn nicht anhielt. „Wir ermitteln aber nicht gegen die Bahn“, sagte Küssner und korrigierte damit einen Medienbericht aus Halle vom Donnerstag.

Hannes S. liegt noch immer im Koma. Sein Zustand war auch am Freitag unverändert sehr kritisch.

Laut Polizei war in der Nacht zum Sonntag FCM-Fan Hannes S. (25) 300 Meter hinter dem Bahnhof Haldensleben aus dem fahrenden Zug gestürzt. Dabei verletzte er sich am Kopf. Er wurde erst nach einer Stunde von einem Unbekannten gefunden. Im Zug mit ihm war eine Gruppe von 80 zum Teil stark alkoholisierten und gewalttätigen HFC-Anhängern, die bereits in Gifhorn einen Fahrgast verletzten, woraufhin der Zug 15 Minuten halten musste. Die Gruppe bestand aus Mitgliedern der Saalefront und der Merseburger Domfalken, beides Ultra-Gruppierungen des Halleschen FC.

Laut Polizei betätigte Hannes S., selbst offenbar Teil der Magdeburger Ultragruppierung Block U, in Panik die Notöffnung der Zugtür, als er sich von den Hallensern bedroht fühlte. Was dann geschah, bleibt nebulös.

Es ist unklar, ob Hannes S. gestoßen, gesprungen oder gefallen ist. Es gibt keine Antwort darauf, warum niemand den Notruf wählte: nicht die Halle-Anhänger. Nicht andere Zuggäste. Nicht die drei Freunde von Hannes S., die mit im Zug waren.

Die Ermittlungsakte „Hannes“ birgt enorme Sprengkraft für die Fußballlandschaft. Sollte sich herausstellen, dass die HFC-Fans am Sturz von Hannes S. beteiligt gewesen waren, befürchten Szenekenner eine Eskalation der Gewalt unter Teilen der Anhängerschaft beider Drittligavereine. Auch aus diesem Grund riefen Fans beider Clubs dazu auf, eine Eskalation der Gewalt zu verhindern.



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