MDFF - das Magdeburger Fussballforum



14.10.2016, 20:00
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.
hmm nix neueus

wie lange is dat jetzt her? (rhetorische frage)

wat ham die zeugen so lang gemacht ?

vor allem warum haben sie nich gleich die Polizei/Notarzt gerufen!?

meine fresse ...



hmm

14.10.2016, 20:43
Berserker Abwesend
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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.
Das frag ich mich allerdings auch, wenn es wirklich “Unbeteiligte“ waren, warum melden die sich erst jetzt? Mal sehen was da in kürze ans Tageslicht kommt, eventuell trägt es ja doch der Aufklärung bei.

14.10.2016, 21:53
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.
Tja ist schwer zu sagen aber merkwürdig ist es für mich schon das Keiner in ( aus ) diesem Zug
so viel Zivilcourage hat, sich aus freien Stücken bei der Polizei zu melden.

Zumindest nach dem die Tragödie 1 - 2 - 3 Tage später bekannt geworden ist.

14.10.2016, 22:27
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.
...vielleicht bastelt man ja einen Zeugen hm
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

15.10.2016, 08:37
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.

Fall Hannes: Immer mehr Indizien kommen zusammen


15.10.2016


Am Magdeburger Stadion treffen sich in diesen Tagen
regelmäßig Fußballfans, um gemeinsam zu trauern. Foto: dpa

Zitat:

Im Fall Hannes haben sich neue Zeugen gemeldet. Darunter sind Fahrgäste, die in der Unglücksnacht im Zug saßen.
Von Alexander Dinger ›

Magdeburg l Fünf Hinweise seien so konkret gewesen, dass diese in Zeugenbefragungen mündeten, teilte die Polizei mit. Darunter seien auch zwei Fahrgäste, die in jener Regionalbahn saßen, aus der Hannes stürzte.

Der 25-Jährige FCM-Fan war in der Nacht zum 2. Oktober in einer Regionalbahn von gewaltbereiten und alkoholisierten Fans des Halleschen FC bedroht worden. Unklar ist, ob er bei Haldensleben aus dem fahrenden Zug gestoßen wurde oder in Panik selbst sprang. Der 25-Jährige erlitt bei dem Sturz schwerste Kopfverletzungen, lag im Koma und verstarb diese Woche. Die Polizei ermittelt nun wegen Totschlags.

Indes zieht sich der Kreis um die Halle-Anhänger immer enger. Etwa 30 seien mittlerweile namentlich bekannt, darunter auch Frauen. Wie die Volksstimme aus Polizeikreisen erfuhr, stehen die Befragungen kurz bevor. Dass das bislang nicht geschehen ist, hat taktische Gründe. Die Ermittlungsgruppe „Hannes“ muss zunächst genügend Indizien sammeln, weil der eigentliche Sturz nicht auf einem Überwachungsvideo festgehalten wurde. Erst dann können die Beschuldigtenvernehmungen beginnen. Dafür werden die Magdeburger Ermittler wahrscheinlich nach Halle reisen.

Neben den Vernehmungen der Halle-Anhänger bildet ein Bahn-Gutachten den zweiten wichtigen Strang in dem Verfahren. Hier soll geklärt werden, wie die Zugtür während der Fahrt geöffnet werden konnte und warum der Zug in jener Nacht nicht anhielt.

Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat hierzu in dieser Woche Untersuchungen vor Ort durchgeführt. Ein Sprecher des EBA sagte der Volksstimme: „Das Öffnen von Türen während der Fahrt im Notfall ist grundsätzlich möglich“.

Die Bahn hatte dagegen stets betont, dass unter normalen Bedingungen die Tür nicht so einfach geöffnet werden könne. Dass das offenbar doch möglich ist, sollen jetzt die Tests gezeigt haben. Das Gutachten mit den detaillierten Ergebnissen soll bis Ende der kommenden Woche vorliegen.



15.10.2016, 09:20
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.
Zitat von Magdeburg56:
...vielleicht bastelt man ja einen Zeugen hm

ditt glaube ich eher nicht ( siehe den heutigen VS Bericht ) das was die Zeugen
dann aussagen, das ist eher dazu geeignet was zusammen zu "basteln".

Die wahren Abläufe kommen eh nicht wirklich ans Tageslicht ( meine Meinung )

zum Schluss wird jeder einzelne Hallacke da im Zug 79 Entlastungszeugen bringen der den
einzelnen die Unschuld attestiert. Attention

Für mich ist das insoweit klar das der Vorfall nach besteigen des Zugs von Hannes in kürzester Zeit klar war.
Nicht umsonst war das Fatale Ende der Fahrt schon 300 Meter hinter den Haltepunkt Haldensleben erreicht.

Ich gehe auch davon aus, das Hannes nicht mal mehr in der Lage war, für sich zu entscheiden ob er diesen Weg
von selbst / allein wählt. Das haben Andere für Ihn entschieden.

15.10.2016, 20:00
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.




17.10.2016, 09:39
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.
schaun mer mal (Test)





... test Arma Attention

21.10.2016, 06:57
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.

Fall Hannes S. Härtere Strafen sollen Gewalt im Fußball verhindern




Zitat:

  • Landes-Innenminister will Fangewalt mit rigorosen Strafen begegnen.
  • Beim Runden Tisch in Magdeburg verlangt er „knallharte Zeichen“ der Justiz.
  • Im Fall Hannes S. ermittelt die Polizei weiter und hat HFC-Fans vernommen.

Magdeburg -

Für jene, die seit Jahren für so etwas wie Frieden in der Fanszene kämpfen, war der Fall Hannes S. eine Katastrophe. „Grundsätzlich“, so Innenminister Holger Stahlknecht (CDU),
sei der Runde Tisch gegen Fangewalt im Fußball eine Geschichte des Erfolgs, „erfolgreicher als in vielen anderen Bundesländern“. Doch dann starb Hannes S., Fan des 1. FC Magdeburg,
an der Bahnstrecke bei Haldensleben. Im Zug war eine Auseinandersetzung mit Anhängern des Halleschen FC vorangegangen, es steht der Verdacht im Raum, dass er in den Tod getrieben wurde.

Unter diesen Vorzeichen wurde Sachsen-Anhalts Innenminister am Donnerstag deutlich. Um Fälle wie diesen künftig zu verhindern, „muss man sich von manch liberaler Vorstellung verabschieden“.
Er sei dafür, dass die Justiz künftig „knallharte Zeichen setze“, wenn es um Fangewalt am Rande von Fußballspielen gehe. „Ich bin der Auffassung, dass der Rechtsstaat da fühlbar werden muss.“
Geld- und Bewährungsstrafen würden nicht immer ausreichen, wenn es um Gewalt in und um Fußball-Stadien gehe.
Hergang im Fall Hannes S. weiterhin unklar

Im Vorfeld des Treffens im Ministerium, für das Vertreter von Polizei, Vereinen und Fanszene nach Magdeburg kamen, hatten aktuelle Zahlen für Unruhe gesorgt. Allein in der Saison 2015/16 waren
92 Menschen im Land am Rande von Spielen verletzt worden, darunter 46 Polizisten. Dies war beinahe eine Verdoppelung der Zahlen des Vorjahres. Stahlknecht sagte am Donnerstag, der Anteil der Fans,
denen es um Gewalt statt Sport gehe, sei in Sachsen-Anhalt im Promillebereich - die Fan-Landschaft sei „überwiegend friedlich“. Das Innenministerium hatte zuvor auf MZ-Anfrage Zahlen vorgelegt,
nach denen es in der Saison 2015/16 ausschließlich bei Spielen des Halleschen FC und des 1. FC Magdeburg zu Verletzten kam.

Mit Blick auf das anstehende Drittliga-Derby zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem Halleschen FC am 26. November hofft Stahlknecht zwar, dass der Fall in großen Teilen geklärt ist.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit wegen schweren Landfriedensbruch und Totschlag. Allerdings wissen die Behörden nach wie vor nicht, wie es zum Tod des Fans kam,
so der Minister - wenngleich an mehreren Enden des Falls gearbeitet wird.
Eisenbahn-Bundesamt erstellt Gutachten am Unfallort

Zum einen ermittelte die Polizeidirektion Nord in Magdeburg zuletzt rund 30 Anhänger des Halleschen FC, die in dem Zug fuhren, als Hannes S. stürzte. Die Fans werden in den
kommenden Tagen durch Polizisten vernommen. Dabei wird es vor allem und die Frage gehen, was in den Sekunden vor dem Sturz in dem Abteil passierte.

Zum anderen hat die Staatsanwaltschaft Magdeburg ein Gutachten beim Eisenbahn-Bundesamt in Auftrag gegeben. Dabei geht es um die Frage, ob und wieso es während Fahrt möglich war, die Zugtür zu öffnen.
Das Bundesamt teste dies auch vor Ort, wie es auf MZ-Anfrage heißt. Das Gutachten liegt noch nicht vor, das Amt schweigt zu den bisherigen Ergebnissen. Ein Sprecher stellt jedoch klar,
dass „das Öffnen von Türen während der Fahrt im Notfall“ grundsätzlich möglich sei. Stahlknecht sagte zudem, es werde derzeit Videomaterial ausgewertet, „soweit dies möglich ist“. Konkreter wurde er nicht.
Bisher war bekannt, dass es keine auswertbaren Bilder der Tat gibt.

In Magdeburg verabschiedete der Runde Tisch eine Erklärung, die auch die Vertreter der beiden Drittlige-Vereine mittragen. Die Erklärung lobt den Aufruf der Magdeburger Ultras zur Besonnenheit und die gezeigte
Anteilnahme der halleschen Fans nach Hannes’ Tod. „In dieser schwierigen Situation besonnen zu reagieren, ist der richtige Weg und ein Schritt hin zu einer längst notwendigen Deeskalation.
“ Der Runde Tisch werde sich für eine „nachhaltige Verhaltensänderung“ zwischen den beiden großen Fanlagern im Land einsetzen. „Die deutschlandweite Reaktion auf das entsetzliche Ereignis zeigt die große
Betroffenheit unter allen Fußballfans Deutschlands und macht deutlich, dass ein grundsätzliches Umdenken in den Fanszenen notwendig ist.“


Zitat:

Die Erklärung im Wortlaut

Erklärung des Runden Tisches „Gegen Gewalt beim Fußball“ zum Tod von Hannes S.

Der Runde Tisch „Gegen Gewalt beim Fußball“ nimmt seine 10. Sitzung am 20. Oktober 2016 im Ministerium für Inneres und Sport zum Anlass, an die Fußballfans in Sachsen-Anhalt erneut den Appell zu richten,
sich für Toleranz und gegen Gewalt im Fußball sowie im Sport insgesamt einzusetzen.

Der Tod eines jungen Menschen und Fans des 1. FC Magdeburg macht uns tief betroffen. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt der Familie von Hannes S. und seinen Freunden. Wir hoffen auf eine lückenlose Aufklärung
der Geschehnisse um den tragischen Tod.

Der Runde Tisch begrüßt den Aufruf der Magdeburger Ultras zur Besonnenheit und die gezeigte Anteilnahme der Fanszene des Halleschen FC. In dieser schwierigen Situation besonnen zu reagieren,
ist der richtige Weg und ein Schritt hin zu einer längst notwendigen Deeskalation.

Der Runde Tisch würdigt den verantwortungsvollen Umgang der Fans mit der aktuellen Situation und setzt sich für eine nachhaltige Verhaltensänderung zwischen den beiden großen sachsen-anhaltischen
Fußballfanszenen ein. Die deutschlandweite Reaktion auf das entsetzliche Ereignis zeigt die große Betroffenheit unter allen Fußballfans Deutschlands und macht deutlich, dass ein grundsätzliches
Umdenken in den Fanszenen notwendig ist. Diesen Prozess gilt es von allen Beteiligten im Fußballkontext zu unterstützen. Der tragische Tod von Hannes hat schmerzlich gezeigt, dass Gewalt nichts mit Fankultur zu tun hat.

Sport soll Menschen im fairen friedlichen Wettbewerb miteinander verbinden, ihnen freudvolle Gemeinschaftserlebnisse vermitteln und zur Toleranz in unserer Gesellschaft beitragen.
Deshalb appellieren wir an die breite Öffentlichkeit, aber ganz besonders an die Fans, gemeinsam mit uns Sorge dafür zu tragen, dass die sportlichen Wettkämpfe in unserem Land Sporterlebnisse bleiben.


– Quelle: http://www.mz-web.de/24949436 ©2016

21.10.2016, 08:45
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.


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