MDFF - das Magdeburger Fussballforum



02.06.2017, 06:10
Manchester Abwesend
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Betreff: Re: ⚠ Die Presse und der FCM
wenn ich das schon wieder lese bekomme ich die krise.
was für ein depp dieser kallnik.

02.06.2017, 07:20
Berserker Abwesend
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Betreff: Re: ⚠ Die Presse und der FCM
Hätte man auch unkommentiert zur Kenntnis nehmen können, fertig. Kallnik lebt wohl gerade das Saubermannimage, welches für ihn auch damals nicht galt. Da gibt es nämlich ne Story...

02.06.2017, 07:32
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: ⚠ Die Presse und der FCM
sehe ich auch so => er hat den FCM verlassen und dann kann man sich auch einfach mal zurücknehmen als EX Chef

03.06.2017, 06:28
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: ⚠ Die Presse und der FCM

Kallnik: „Gehen gestärkt aus Saison"




03.06.2017

Zitat:



Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg, spricht im zweiten Teil des Volksstimme-Interviews über ...
Von Manuel Holscher ›

... Infrastruktur: „Wir gehen in den Kernbereichen Finanzen und Sport gestärkt aus der Saison. Desweiteren haben wir uns dank der Mitgliederentscheidung
vom Februar auch strukturell weiterentwickelt. Wichtig ist, dass wir die infrastrukturelle Weiterentwicklung vorantreiben. Insofern befürworten wir die Variante des
Ausbaus des Stadions mit erhöhter Zuschauerkapazität. In diesem Zusammenhang bietet sich die Chance, die infrastrukturellen Gegebenheiten im Gebäude des
Stadions den Bedingungen ab der 2. Liga entsprechend anzupassen. Beispielsweise fehlen der Mannschaft ein Kraftraum, eine Sauna sowie Bürokapazitäten für den
Trainerstab. Das sind Themen, welche uns bereits kurzfristig einholen könnten, spätestens mit dem Aufstieg in die 2. Liga.“

... Lizenz: „Außer der Stadion-angelegenheit gab es keine Probleme für den Lizenzerhalt. Aufgrund der schnellen Unterstützung durch Stadt und Stadionbetreiber
können wir die erforderlichen Gästetickets vorhalten und brauchen somit für die 3. Liga kein Ausweichstadion benennen.“

... Pay-TV: „37 von 38 FCM-Saisonspielen wurden zuletzt live übertragen. Wir sind stolz darauf, dass sich ein renommiertes Unternehmen wie die Telekom der
3. Liga annimmt. Das spricht für die Attraktivität der Liga. Unabhängig von Pay-TV werden auch zukünftig mehrere Spiele durch öffentlich-rechtliche Sender übertragen.
Problematisch finde ich, dass die Differenz bei den TV-Erträgen zwischen der 2. Bundesliga und der 3. Liga ab der Saison 18/19 um ein Vielfaches größer wird. Das könnte
zu Problemen für den deutschen Fußball führen, insbesondere in der Ausbildung von Talenten. Dritt- oder Regionalligisten mit anerkannten Nachwuchsleistungszentren
haben nahezu die gleichen Aufwendungen wie Vereine der DFL. Die Zuschüsse durch den DFB sind unabhängig der Liga nahezu gleich. Diese Zuschüsse reichen aber nicht
aus, um qualitative Strukturen für ein NLZ zu schaffen. Zum Beispiel finanzieren wir unsere neuen Internatsplätze ab der kommenden Saison aus vereinseigenen Mitteln.
Das machen wir, weil wir unseren Nachwuchs stärken wollen und es momentan auch können.“

... Nachwuchsarbeit bei der Konkurrenz: „Andere Drittligisten zeigten sich in der jüngeren Vergangenheit finanziell angeschlagen. Dort wird zum jetzigen Zeitpunkt
eine eigens angestrebte Weiterentwicklung für den Nachwuchsbereich kaum möglich sein. Insofern wäre aus meiner Sicht eine solidarische Lösung, einen Teil der TV-Erträge
der DFL als Solidarbeitrag für die erhöhte Bezuschussung von anerkannten Nachwuchsleistungszentren für Dritt- bzw. Regionalligisten auszugeben. Es nicht zu tun, wäre
kurzfristig gedacht, denn letztendlich holen sich vorwiegend die der DFL zugehörigen Vereine oftmals die Talente der Zukunft aus den Nachwuchsleistungszentren der Dritt-
oder Regionalligisten.“

... Strafen bei Finanzproblemen: „Die Bereiche Finanzen und Sport sind heutzutage im Profifußball verbunden wie Säuglinge mit der mütterlichen Nabelschnur.
Vorsätzliche oder grob fahrlässige Verstöße gegen Lizenzunterlagen müssen konsequent geahndet werden. Als Drittligist gibt es Dinge, die kann man sich einfach weniger
leisten als Zweitligisten. Tut man es trotzdem und nimmt das Risiko des finanziellen Ruins für die Chance eines schnellen sportlichen Erfolgs leichtfertig in Kauf, so muss
bei Risikoeintritt eine massive und konsequente Strafe erfolgen. Alles andere ist Wettbewerbsverzerrung zu Lasten anderer Vereine. Die Schwere der Bestrafung durch
Punktabzug bei schwerwiegenden Vergehen bleibt letztendlich für mich zu überprüfen. Insbesondere der Vorgang um den VfR Aalen führte nicht nur bei uns zu Irritationen.“

... eigenen Urlaub: „Grundsätzlich stehen für das Management nach Abschluss der Sommertransferperiode und der Lizenzvorbereitung ab November neben dem
Alltagsgeschäft etwas ,ruhigere‘ Monate an. Diese werden u. a. für Weiterbildungen, strategische Entwicklung und Urlaub genutzt.“

Mehr Infos zum FCM gibt es hier



08.06.2017, 05:03
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: ⚠ Die Presse und der FCM

FCM-Präsident bricht Lanze für Fans




08.06.2017

Zitat:



Weiter viele Zuschauer, aber viel weniger Strafen: Die Zuschauer-Entwicklung beim 1. FC Magdeburg stimmte 2016/17.
Von Thomas Juschus ›

Magdeburg l Peter Fechner, Präsident des 1. FC Magdeburg, hat eine Lanze für die Fans und Anhänger des Drittligisten gebrochen. „Wir haben bei den Fans ebenfalls
eine neue Qualität erreicht – und da meine ich nicht nur die Zuschauerzahlen“, sagte Fechner am Mittwoch.

Mit einem Durchschnitt von 17 164 Zuschauern lag der FCM 2016/17 einsam an der Spitze der Zuschauertabelle der 3. Liga. Insbesondere beim Fahnentag gegen Rot-
Weiß Erfurt sorgten die Anhänger für eine außergewöhnliche Atmosphäre in der MDCC-Arena und brachten den Club bundesweit positiv in die Schlagzeilen. Die Sanktionen
seitens der Sportgerichtsbarkeit des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gingen deutlich zurück. Wurden in der Premierensaison noch 15 Vorfälle mit 78 000 Euro geahndet,
schlagen für 2016/17 bislang nur die Vorkommnisse im DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 20 000 Euro zu Buche. Allerdings musste der Club auch drei Zuschauer-
Teilausschlüsse in den Spielen gegen Werder Bremen II, VfR Aalen und FSV Zwickau hinnehmen, was ebenfalls zu wirtschaftlichen Schäden führte.

„Es stimmt, es gab deutlich weniger Vorfälle und Urteile. Unsere Fans verhalten sich mehr und mehr im Sinne des Vereins. Auch das Vorgehen rund um den tragischen Tod
unseres Fans Hannes war sehr friedvoll, und das Verhalten beim Thema Hüpfverbot im Stadion absolut zuverlässig“, lobt Fechner.

Da der Club auch in Zukunft auf eine breite Basis und Unterstützung setzt und die Zahl der Mitglieder auf über 4500 gestiegen ist, hat der Verein vor einigen Wochen die
Arbeitsgemeinschaft „Vereinskultur des 1. FC Magdeburg“ ins Leben gerufen. „Wir haben drei Arbeitskreise für die Themen Mitglieder, Fanarbeit & Projekte sowie
Tradition ins Leben gerufen“, berichtet Fechner. „Wir haben jetzt über Jahre im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich eine sehr gute Entwicklung hingelegt. Ein Stück
weit auf der Strecke geblieben ist die Vereinskultur. Das holen wir jetzt nach. Wichtig: Wir wollen nicht für, sondern mit den Mitgliedern etwas machen.“

■ Am Donnerstag startet u.a. im Volkstimme-Service-Center (ab 14 Uhr) der Verkauf der Dauerkarten für 2017/18. Außerdem beginnt der Vorverkauf für das finale Testspiel
gegen Erzgebirge Aue am 16. Juli.

Weitere Informationen zum 1. FC Magdeburg gibt es hier



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