Komplettes Thema anzeigen 13.02.2017, 07:50
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Betreff: Re: ⚠ Die Presse und der FCM

Fußball: Die Sehnsucht nach einem FCM-Sieg




13.02.2017

Zitat:



Der Drittligist 1. FC Magdeburg hat beim 1:1 (1:1) in Paderborn die Chance verpasst, auf den zweiten Tabellenplatz zu klettern.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Nach dem 1:1 in Paderborn war FCM-Trainer Jens Härtel nicht unzufrieden „Wir haben gut begonnen. Beide Mannschaften haben dann ein sehr
intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen gezeigt. Unter dem Strich können wir mit dem 1:1 leben, auch wenn wir hergefahren sind, um drei Punkte zu holen“,
sagte er.

Paderborn mit Riesenchance

Dass es am Ende auch gar kein Zähler hätte sein können, war dem Coach bewusst. Der Grund hierfür war eine Szene in der 85. Minute, als der eingewechselte
Roope Riski den Magdeburger Torhüter Leopold Zingerle tunnelte, der Ball dann aber von Christopher Handke gerade noch vor der Linie geklärt wurde.

Auf der anderen Seite hatten die Gäste vor 6244 Zuschauern Chancen durch Florian Kath (5.) und Nico Hammann (34.). Härtel ärgerte sich, dass seine Mannschaft
so schnell nach der zu diesem Zeitpunkt verdienten Führung durch Tarek Chahed (17.), der für Manuel Farrona Pulido in der Startformation stand, den Ausgleich
hinnehmen musste. Und dann noch durch Christian Beck, dem nach einem Freistoß per Kopf ein Eigentor unterlief (21.). „Natürlich ist es ärgerlich, dass wir die
Führung so leicht hergegeben haben. Das Foul vor dem Freistoß war unnötig. Christian konnte in der Situation nicht viel machen“, sagte Härtel.

Härtel nimmt Beck in den Arm

Nach der Auswechslung von Beck in der 78. Minute nahm der Coach seinen Top-Torjäger in den Arm und sprach mit ihm. „Das hatte aber weniger mit dem Eigentor
zu tun. Es ging darum, dass es für ihn nicht so einfach war, weil er nicht richtig im Spiel war.“ Beck selber war bedient. „Den mache ich so bestimmt nie wieder.
Da hat kein Blatt mehr unter die Latte gepasst. Ich muss in der Situation hingehen, will den Ball klären. Dann ist es natürlich umso bitterer, dass er ins eigene Tor
geht“, sagte er. „Aber so ist halt der Fußball. Wir müssen uns jetzt den Mund abputzen und weitermachen.“

Besser lief es für Chahed, der mit seinem Führungstor Werbung in eigener Sache machte. „Das war ein Spiel, das Tarek lag, weil viel gelaufen wurde. Ein paar
Flanken von ihm sind nicht so gut gekommen. Es war aber auch nicht einfach, weil wir im Training nur auf Kunstrasen waren“, sagte Härtel. Am Sonnabend
(14 Uhr) empfängt der FCM den VfL Osnabrück zum Spitzenspiel.

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