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Betreff: Re: MSV Duisburg - 1.FC Magdeburg am 24.02.17 um 18.30 Uhr

FCM: Wasserwerfer und Hundertschaften




24.02.2017

Zitat:



Trotz geringer Rivalität ziwschen dem 1. FC Magdeburg und MSV Duisburg gab es am Freitag vor dem Top-Spiel massive Sicherheitsvorkehrungen.
Von Thomas Juschus ›

Duisburg l Zwei Wasserwerfer vor dem FCM-Block, mehrere Hundertschaften Bereitschaftspolizei im Einsatz, dazu ein neues Sperrstellenkonzept am Einlass
zum Gästeblock: Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat mit einem massiven Einsatz von Sicherheitskräften versucht, Ausschreitungen der beiden größten
Fanlager der 3. Liga zu verhindern. „Eine besondere Rivalität beider Fanlager ist nicht gegeben. Daher ist zu fragen, mit welchem Verständnis von rheinländischer
Gastfreundschaft zu rechnen ist. Die Erfahrungen mit "umfangreichen Maßnahmen" zeigen, dass diese oft in entgegengesetzt Richtung wirken“, krisitisierte
die Fanhilfe Magdeburg das Vorgehen.

Der Verein der sich als Interessenvertretung der Fans sieht, war erstmals bei einem Spiel mit zwei Rechtsanwälten vertreten. Der MSV erhöhte zum Spitzenspiel
die Anzahl seiner Ordnungskräfte; im Gästebereich wurde zudem nur alkoholfreies Bier ausgeschenkt.

In einem Fanbrief kündigte die Polizei ein entschlossenes und konsequentes Eingreifen gegenüber gewaltbereiten und gewalttätigen Personen an. Gleiches gelte
bei Gewalt gegen Sachen oder bei Verhaltensweisen, die zu gewalttätigen Aktionen führen können. Gegen Personen, „die in der Vergangenheit bereits als Störer
aufgetreten sind“, seien Bereichsbetretungsverbote ausgesprochen worden, heißt es. „Es entsteht der Eindruck, dass die Sicherheitsbehörden in Zusammenarbeit
mit dem MSV Duisburg der Anhängerschaft des 1. FC Magdeburg eine Vorverurteilung aussprechen“, schreibt die Fanhilfe und kritisierte auch den FCM, der an der
maßgeblichen Sicherheitskonferenz nicht teilnahm. Auch die Gästekarten-Kontingent sei zu klein ausgefallen. „Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die
Interessen der Fans seitens des 1. FC Magdeburg besser vertreten worden wären“, so die Fanhilfe.