Komplettes Thema anzeigen 21.05.2019, 16:53
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Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg
***Im Stehblock – Guidos Betrachtungen zum 1. FC Magdeburg***

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Folge 53 von "Neues vom Krügel-Platz"


"im Gespräch mit ..."

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Neues vom Krügel-Platz | Folge 53 Nils Butzen verabschiedet sich vom FCM: "Ich werde Magdeburg ewig dankbar sein"

Zehn Jahre lang hat Nils Butzen das Trikot des 1. FC Magdeburg getragen. Er war Publikumsliebling und wollte seine Karriere beim FCM beenden. Doch nun verlässt er den Klub – und spricht im Abschieds-Podcast darüber.
von Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT
von Daniel George, MDR SACHSEN-ANHALT

Folge 53 von "Neues vom Krügel-Platz" in ... Schlagzeilen:
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Er war eine der großen Identifikationsfiguren und Leistungsträger – doch nun ist Schluss für Nils Butzen beim 1. FC Magdeburg. Vor seinem Wechsel nach Rostock lässt der 26-Jährige im Podcast seine Zeit in Magdeburg noch einmal Revue passieren.

In Folge 53 von "Neues vom Krügel-Platz" spricht Nils Butzen über ...
… den Abschied vom FCM – ab Minute 1:00

Beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln trug Nils Butzen zum letzten Mal das Trikot des FCM – und wurde im Anschluss von den Fans gefeiert. "So richtig realisiert hatte ich es da noch gar nicht, dass es jetzt vorbei ist", sagt Butzen und spricht über die emotionalen Momente in der MDCC-Arena. "Ich kann den Fans einfach nur Danke sagen!"
… Kritik an ihm – ab Minute 3:50

Zum Abschied feierten die Fans ihren Liebling noch einmal. Doch während der Saison gab es auch viel Kritik an dem 26-Jährigen. "In diesen Situationen hat sich herausgestellt, wer wirklich zu mir hält und an meiner Seite gestanden hat", sagt Butzen und erklärt, welche Menschen für ihn in den vergangenen Monaten besonders wichtig waren und wie er mit der Kritik umgegangen ist.
… die Aussagen von Mario Kallnik – ab Minute 6:00

FCM-Manager Mario Kallnik hatte am Montag bei "Neues vom Krügel-Platz" erklärt, dass es eine Fehlentscheidung von Ex-Trainer Jens Härtel gewesen sei, Butzen zum Kapitän zu machen. Der Abwehrspieler aber sagt: "Es ist nicht so, dass ich damit überfordert war. Warum immer wieder behauptet wird, es war zu viel für mich, weiß ich nicht. Keiner kann in mich hineinschauen." Butzen erklärt, wie er seine Absetzung als Kapitän wahrgenommen hat und warum er sich mehr Wertschätzung gewünscht hätte.
… seine Zeit als Reservist – ab Minute 9:30

"Ich bin sehr selbstkritisch und weiß genau, was ich kann und was ich nicht kann", sagt Butzen. "Ich habe in dieser Saison viel nachgedacht, vielleicht zu viel." Oft saß er auf der Bank oder sogar nur auf der Tribüne. Vom Aufstiegshelden zum Reservisten – eine Wandlung, die schwer zu verarbeiten ist. "Ich hatte dann sicherlich auch mal Trainingseinheiten, die schlecht waren. Das ist aber nur menschlich", sagt Butzen. "Ich weiß gar nicht, ob ich im Saisonendspurt noch ein Spieler gewesen wäre, der in die Startelf gehört hätte. Mir hat die Wettkampfhärte gefehlt. Trotzdem glaube ich, dass ich im Laufe der Saison das ein oder andere Mal in den Kader gehört hätte."
… den Wechsel nach Rostock – ab Minute 13:00

"Es gab für mich lange nicht die Tendenz, dass es hier weitergehen könnte", blickt Butzen zurück. Also sagte der Abwehrmann beim F.C. Hansa Rostock zu – doch plötzlich unterbreitete der FCM ihm doch noch ein Angebot zur Verlängerung. "Dann hatte ich schlaflose Nächte", sagt Butzen und erklärt, warum er sich am Ende doch für Rostock entschieden hat.


Nils Butzen vom FCM, rechts Daniel George
Nils Butzen (l.) und Daniel George vor der Podcast-Aufnahme Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

... eine Lehre aus dieser Saison – ab Minute 17:35

"Ich bin ein Mensch, der sehr auf Harmonie setzt und ich hätte es am liebsten, dass man mit seinen Entscheidungen alle mitnimmt und keinem wehtut, aber das ist schlicht nicht möglich", sagt Butzen. "Es ist wichtig, dass man klar Stellung bezieht und klare Entscheidungen trifft. Das habe ich im Laufe der Saison gelernt."
... seine Rückkehr zu Jens Härtel – ab Minute 20:00

Beim F.C. Hansa Rostock wird Butzen wieder unter Jens Härtel spielen. Unter dem Cheftrainer galt beim FCM: "Butzen spielt immer!" Aber: "Das musste ich mir auch hart erarbeiten. Er hat mir nichts geschenkt und wird es jetzt auch in Rostock nicht tun", sagt der Verteidiger und erklärt, warum er und Jens Härtel so gut zusammenpassen.

Außerdem ein Thema: die Tage nach der Entlassung von Jens Härtel beim 1. FC Magdeburg – eine bewegende Zeit auch für Butzen. "Das hat mir wehgetan, weil ich wusste, dass auch ich nicht unschuldig an der Situation war."
... Probleme in der Mannschaft – ab Minute 23:10

"Wir waren keine eingeschworene Truppe mehr, wie noch im Aufstiegsjahr", sagt Butzen und liefert eine Erklärung dafür: "Wir hatten eine Philosophie, an die wir uns gehalten haben unter Jens Härtel, aber das Hauptproblem war, dass sich der ein oder andere neue damit nicht identifizieren konnte, so Fußball zu spielen. Da ist dann ein Graben entstanden." Doch für Butzen ist auch klar: "Wir haben alle zusammen versagt. Wir sind abgestiegen. Das bleibt. Und da gibt es nicht einen Schuldigen. Es sind nicht die neuen Spieler oder die alten, oder Mario Kallnik oder Maik Franz oder Jens Härtel oder Michael Oenning – wir alle zusammen haben es verbockt."


Nils Butzen vom FCM
FCM-Profi Nils Butzen: BESCHEIDENHEIT
... seinen Kumpel Kevin – ab Minute 26:00

Mit Christopher Handke, Nico Hammann, Tarek Chahed und Christian Beck hat Butzen jahrelang zusammengespielt. "Wir haben zusammen etwas verkörpert und waren Idenfitikationsfiguren für die Fans", sagt er. "Es ist schade, dass sich die Wege jetzt trennen. Ich bin froh, dass wir so eine Geschichte zusammen geschrieben habe." Butzen denkt zurück an die gemeinsame Zeit – und erklärt, warum er einen seiner besten Kumpel, Ex-FCM-Angreifer Manuel Farrona Pulido, immer Kevin nennt.
... seine schönste Saison beim FCM – ab 34:00

"Die Saison 2014/2015 war das. Da bin ich vom Bankspieler zum Stammspieler geworden und wir haben den Aufstieg in die dritte Liga geschafft", sagt Butzen. "Diese Emotionen beim Aufstieg in den Profifußball, das war das krasseste Jahr. Auch wenn es Regionalliga war, auch wenn wir gegen Bautzen und Co. gespielt haben."
... warum Magdeburg ihm sehr fehlen wird – ab 38:00

"Magdeburg ist meine Heimat geworden, fast noch mehr als meine Geburtstadt", sagt der gebürtige Thüringer aus Mühlhausen. "Ich habe die intensivste Zeit meines Lebens hier verbracht und viele Freunde gefunden." Auch abseits des Fußballs: "Ich habe einen Kumpel, der interessiert sich null für Fußball. Der fragt mich Samstagabends, ob ich mit ihm saufen gehe, auch wenn wir am nächsten Tag ein Spiel haben. Ihm ist es egal, dass ich Fußballer bin." Butzen erklärt, warum er vor allem die wöchentlichen Männerabende vermissen wird.




Podcast | 1. FC Magdeburg