Komplettes Thema anzeigen 17.10.2019, 14:22
Dabei seit: 17.09.2015
Wohnort: zu Hause/nicht mehr in Block7


Betreff: Re: MDCC-Arena, Hüpfverbot(e), Block-und Sektorenabtrennungen
Zitat von Wadenbeisser:
v up

Belastungstest
Hüpfverbot im Stadion Magdeburg aufgehoben
17.10.2019


Zitat:

Auf der Nordtribüne der MDCC-Arena darf wieder gehüpft werden. Archivoto: Peter Gercke/dpa

Wenn am Sonnabend der 1. FC Magdeburg den FC Hansa Rostock empfängt, soll im Stadion wieder gehüpft werden - für einen Belastungstest.
Von Anja Guse ›

Magdeburg l Gute Nachrichten für die Fans des 1. FC Magdeburg: Bitte hüpfen!, heißt es nämlich am 19. Oktober 2019 beim Spiel des FCM gegen Hansa Rostock auf der Nordtribüne der MDCC-Arena - und zwar mit voller Kraft, denn sie sind dazu quasi aufgefordert. Hintergrund sind dynamische Messungen an der umgebauten Stadionkonstruktion an diesem Tag. Dadurch soll festgestellt werden, ob die statische Ertüchtigung der Blöcke 1 bis 4 erfolgreich war, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.

Fast drei Jahre galt für diesen Bereich ein Hüpfverbot. Ausgerechnet hier, wo die die Fans ihre weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Choregrafien zeigten.
Nordtribüne wird umgebaut

Seit März 2019 wird die gesamte Nordtribüne des Magdeburger Stadions zu einer Stehtribüne umgebaut. Damit geht nicht nur eine beinahe Verdoppelung der Platzkapazität einher, sondern auch die Verstärkung der Blöcke 1 bis 7 durch Stahlträger. Während des Umbaus waren diese Blöcke nicht nutzbar.
Videos

Zum Heimspiel am 27. September 2019 waren erstmals seit dem Umbau wieder Besucher in den Blöcken 1 bis 4 zugelassen. Der Leiter des für den Umbau zuständigen Kommunalen Gebäudemanagements, Heinz Ulrich, dazu: "Die Blöcke 1 bis 4 sind statisch konstruktiv fertiggestellt. Der Überwachungsbericht des von uns beauftragten Prüfstatikers liegt vor. Der nächste Schritt sind jetzt die dynamischen Messungen in diesen Blöcken während des Spiels gegen den FC Hansa Rostock am 19. Oktober. Diese Messungen sind allerdings nur aussagekräftig, wenn zunächst für dieses Spiel das Hüpfverbot für die Blöcke 1 bis 4 außer Kraft gesetzt wird."
Hüpfverbot für Messungen aufgehoben

Die untere Bauaufsichtsbehörde hat zugestimmt, das rhythmische Hüpfverbot zu diesem Zweck aufzuheben. Ob es nach dem Heimspiel weiterhin aufgehoben bleibt, wird im Nachgang entschieden, wenn die Messergebnisse vorliegen. Die kompletten Umbauarbeiten sollen im Februar 2020 beendet sein.

Die Hüpferlaubnis gilt allerdings nicht auf der Süd- und der Haupttribüne sowie der Gegengeraden. Dort ist das rhythmische Hüpfen dauerhaft untersagt. Nur die Nordtribüne und der Gästeblock wurden statisch ertüchtigt, so dass das Hüpfen dort keine Schäden mehr am Stadionbauwerk anrichten kann.


Nach Stadionumbau Hüpf-Befehl für Magdeburger Fußballfans in der MDCC-Arena



Zitat:
Drei Jahre lang war das rhythmische Hüpfen im Magdeburger Stadion verboten – wegen statischer Bedenken. Nun ist ein Teil der Tribüne umgebaut. Und die Fans dürfen wieder hüpfen.

Die FCM-Fans dürfen wieder auf und ab springen. Bildrechte: imago images / Christian Schroedter

In der MDCC-Arena darf wieder rhythmisch gehüpft werden. Das hat die Stadt Magdeburg am Donnerstag bekannt gegeben. Die Bauarbeiten in den Blöcken 1 bis 4 sind abgeschlossen. In den vergangenen Monaten war dieser Teil der Nordtribüne von einer Sitz- in eine Stehplatztribüne umgebaut worden. Vor gut drei Wochen wurden die Blöcke beim Heimspiel gegen Würzburg wieder für die Fans freigegeben. Die Bauarbeiten in den Blöcken 5 bis 7 dauern noch an – voraussichtlich bis Februar 2020.
Neue Messungen am Samstag

Vor dem Traditionsduell gegen Hansa Rostock folgt nun der Hüpf-Befehl der Stadt an die Fans des 1. FC Magdeburg. Das bisher geltende Verbot wird in den genannten Blöcken außer Kraft gesetzt. Hintergrund sind dynamische Messungen, die am Samstag durchgeführt werden sollen.

Heinz Ulrich, Leiter des Gebäudemanagements erklärt: "Die Blöcke 1 bis 4 sind statisch konstruktiv fertiggestellt. Der Überwachungsbericht des von uns beauftragten Prüfstatikers liegt vor. Der nächste Schritt sind jetzt die dynamischen Messungen in diesen Blöcken während des Spiels gegen den FC Hansa Rostock am 19. Oktober. Diese Messungen sind allerdings nur aussagekräftig, wenn zunächst für dieses Spiel das Hüpfverbot für die Blöcke 1 bis 4 außer Kraft gesetzt wird." Dem hat die Bauaufsichtsbehörde zugestimmt.
Bei diesem Inhalt von Facebook werden möglicherweise personenbezogene Daten übertragen. Weitere Informationen und Einstellungen dazu finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Ich bin damit einverstanden, dass mir bis auf Widerruf Inhalte von Facebook angezeigt werden.
Elf Millionen Euro investiert

Fallen die Messergebnisse wie gewünscht aus, könnte das Hüpfverbot in den Stehbereichen des Magdeburger Stadions bald dauerhaft Geschichte sein. Damit würde sich auch der Kreis schließen. Vor drei Jahren wurden beim Spiel gegen Hansa Rostock Messungen durchgeführt. Während des rhythmischen Springens wurden derart starke Schwingungen festgestellt, dass Experten eine Gefährdung für die Sicherheit sahen. Zwei Wochen nach dem Spiel trat das Hüpf-Verbot in Kraft.

In der Folge beschloss die Stadt einen Stadionumbau für elf Millionen Euro. Neben dem Umbau der Nordtribüne und des Gästeblocks entstand auch eine neue Pressetribüne. Zudem wurden neue Kioske und Sanitäranlagen errichtet. Die Zuschauerkapazität wurde um etwa 5.000 Plätze erhöht und soll nach Abschluss der Bauarbeiten bei 30.098 liegen.



v up


weils sonnst im Spieltagesbeitrag unter geht