Komplettes Thema anzeigen 26.01.2016, 11:40
Dabei seit: 17.09.2015
Wohnort: zu Hause/nicht mehr in Block7


Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
Zitat von armageddon:
Jaaaaah

Tzzzzz blühende Landschaften. Attention Attention Attention
Straßenbau

Magdeburg steht im Stau


Zitat:

Die Fahrbahn im Gleisbereich der Walther-Rathenau-Straße wird erneuert. Dies führt zu Behinderungen.
Von Martin Rieß ›

Magdeburg l Den Stau sind die Magdeburger seit diesem Jahr gewohnt. Doch mit den Bauarbeiten auf der Kreuzung Walther-Rathenau-Straße/Gustav-Adolf-Straße
und damit auf der Bundesstraße 1 kommt es jetzt ganz dick: Gleich am ersten Tag (Montag) hatte die Strecke einen festen Platz in den Staumeldungen im Hörfunk.
Insbesondere aus Richtung Westen, wo der Straßenzug Albert-Vater-Straße/Walther-Rathenau-Straße ohnehin aufgrund des Tunnelbaus am Hauptbahnhof
mehr als sonst belastet ist, reihten sich die Autos durch den Tunnel am Universitätsplatz bis weit nach Stadtfeld. Rückstau auch auf dem Magdeburger Ring.
Gesperrt ist in beiden Richtungen an der Kreuzung die Ein- und Ausfahrt zur Gustav-Adolf-Straße und damit in Richtung Alte Neustadt im Norden und Jakobstraße im Süden.
Tiefe Schlaglöcher

Erst am Freitag hatte die Stadtverwaltung über die bevorstehenden Behinderungen informiert, die voraussichtlich bis zum Freitag, 20. November andauern werden. Die Volksstimme
vermeldete die bevorstehenden Behinderungen in ihrer Sonnabendausgabe. Im Bereich der Gleisanlagen der Magdeburger Verkehrsbetriebe – hier fahren
die Straßenbahnlinien 2 und 4 – wird die Fahrbahn ausgebessert. MVB-Sprecher Tim Stein erläutert: „An einigen Stellen hatten wir in diesem Bereich schon recht tiefe Schlaglöcher.
Außerdem wird die Gelegenheit genutzt, um Gleise an einigen Stellen neu zu unterfüttern.“ Wichtig ist der Bereich im Gleisnetz nicht zuletzt, da über die Walther-Rathenau-Straße
die potenzielle Ausweichstrecke für die Linien über die marode Anna-Ebert-Brücke verläuft.

Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Abschnitten, um den Verkehr auf der Bundesstraße 1 aufrechtzuerhalten.
Derzeit wird der durchgehende Verkehr in beide Fahrtrichtungen jeweils einspurig auf der nördlichen Fahrbahn geführt.
Im zweiten Bauabschnitt wird der Verkehr im Zuge der B 1 auf die südliche Fahrbahnseite geleitet.


Übrigens, die Große Diesdorfer hamse vom Europaring => Innenstadt auch beim Wickel. Oh mein Gott


Zitat von Wadenbeisser:
Amt braucht mehr Geld für Kinder in Not

Zitat:
Die Zahl von Kindern, deren Eltern mit der Fürsorge für ihren Nachwuchs teilweise oder gänzlich überfordert sind, steigt.
Von Katja Tessnow ›
Magdeburg l Mit 18,3 Millionen Euro hatte die Stadt für das laufende Jahr unter dem Haushaltstitel „Hilfen zur Erziehung“ kalkuliert. Aus dem Topf werden neben amtlich attestierten Hilfebedarf/Erziehungsbeistand für Familien oder Alleinerziehende auch die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien oder im Heim, die Unterbringung von Müttern/Vätern und Kindern in betreuten Wohngemeinschaften, die Hilfen für seelisch behinderte Kinder und auch die Betreuung sogenannter „UMF“ finanziert. Die Abkürzung benutzten Behörden für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, also Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern mit dem Flüchtlingsstrom in Magdeburg anlanden.
Das eingeplante Geld ist aufgebraucht. Am Donnerstag muss der Stadtrat eine Draufgabe in Höhe von drei Millionen Euro freigeben. Der Beschluss ist eine Formalie. Die Stadt ist nach dem Sozialgesetzbuch VIII zur Fürsorge für Kinder und Jugendliche verpflichtet, wenn deren Wohl gefährdet ist. Die Kosten dafür werden „unabweisbar“ genannt.
Die Begründung zur Drucksache bietet wie schon in den Vorjahren Grund zur Sorge. Langsam, aber stetig wächst der Hilfebedarf. 40 Kinder und Jugendliche mussten im ersten Halbjahr 2015 aus ihren Familien herausgelöst und vom Jugendamt in Obhut genommen werden. Das sind 54 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2014 (26). Hinter jedem dieser Einzelfälle verbirgt sich ein Drama. Minderjährige müssen zur Abwendung einer Kindeswohlgefährdung aus ihrer gewohnten, aber sozial oft kritischen Umgebung gerissen und bei Bereitschaftspflegefamilien oder im Kinder- und Jugendnotdienst untergebracht werden. Letzterer ist inzwischen ständig komplett belegt, ebenso die Clearingstelle für unbegleitete Flüchtlingskinder. Im Jahr 2014 landeten sechs Minderjährige ohne Eltern in Magdeburg an. Bis August 2015 waren es schon 21, wovon allein 14 im Juli/August ankamen; Tendenz steigend. Mit 360 ist im Vergleich zum Vorjahr (345) auch die Zahl der Heimkinder wachsend.
Neuausstattung kostet Geld
Nicht nur Flüchtlingskinder, auch jene aus hiesigen Familien kommen im Notdienst, bei Bereitschaftspflegefamilien oder im Heim in der Mehrzahl nur mit dem an, was sie gerade am Leibe tragen. Wechselkleidung sei in der Regel nicht verfügbar und wenn, dann nicht in passender Größe. Erforderlich sei häufig „eine vollumfängliche Neuausstattung“, berichtet das Jugendamt. Auch hierfür wird mehr Geld gebraucht.
Daneben wächst auch die Sensibilisierung in der Gesellschaft für Kinder und Familien in Not und ebenfalls der Stand der Aufklärung von Sorgeberechtigten in persönlichen Krisensituationen über ihr Recht auf Erziehungshilfe. „Immer mehr Institutionen verweisen auf Hilfen des Jugendamtes und Kliniken geben bereits in ihren Abschlussberichten aus ihrer Sicht geeignete Jugendhilfeleistungen an, die bei Nichtgewährung seitens des Jugendamtes durch die Sorgeberechtigten eingeklagt werden“, heißt es im Mehrkosten-Beschlusspapier.
Nach aktueller Schätzung muss die Stadtverwaltung 2015 mehr als 21 Millionen Euro aufbringen, um Familien zu helfen oder Kinder im Ernstfall gänzlich selbst zu versorgen.

ich hoffe an "unsere" Kinder wird auch noch gedacht!
nich das die mal so dirnicht mirmichts hinten runter gefallen lassen werden (Kinderarmut)



und hier mal auf die schelle und eingedampft die ZASt Bildchen




Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 26.01.2016, 12:34 von Wadenbeisser.