Komplettes Thema anzeigen 26.01.2016, 12:42
Dabei seit: 17.09.2015
Wohnort: zu Hause/nicht mehr in Block7


Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
Zitat von Wadenbeisser:
oh man MVB

die ham den Schuss überhört

Straßenbahn
Rothensee und MVB - Fronten verhärten sich (dat selbe gilt für den Herrenkrug!)


Zitat:
Seit 2013 warten die Magdeburger in Rothensee, dass Straßenbahnen wieder im Zehn-Minuten-Takt fahren. Die Stimmung kippt.
Von Christina Bendigs ›
Magdeburg l Die Fronten zwischen Rothenseern und den Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) verhärten sich zunehmend. „Mit denen reden wir nicht mehr“, sagte GWA-Sprecher Ernst Wittstock gestern auf Nachfrage im Nachgang zur GWA-Sitzung am Mittwochabend. Er erklärte, das sei auch der Grundtenor der anwesenden GWA-Mitglieder gewesen, die seit nunmehr zweieinhalb Jahren darauf warten, dass nach dem Hochwasser im Sommer 2013 die Straßenbahnen auch zwischen Betriebshof Nord und Barleber See wieder im Zehn-Minuten-Takt fahren.
Kein ernstzunehmendes Lösungsangebot
„Die Unzufriedenheit der Bürger ist spürbar“, sagte Wittstock, und sie werde immer größer. Und so fällt es immer schwieriger, Verständnis aufzubringen. Besuche von Vertretern der Magdeburger Verkehrsbetriebe wollten die Rothenseer demnach auch nicht mehr haben – zumindest nicht, wenn die Verantwortlichen wie in der Vergangenheit nur mit Entschuldigungen und Ausflüchten kämen, nicht aber mit ernstzunehmenden Lösungsvorschlägen, betonte Wittstock. Das ist das Gefühl der Rothenseer, die gar fordern, dass der Betrieb umstrukturiert werden müsse, damit sich endlich etwas tut.
„Preiserhöhungen und Gültigkeitsverkürzungen sind immer planmäßig“, sagte Wittstock, nicht aber der Service, den die Verkehrsbetriebe ihren Fahrgästen anböten. „Hier sind auch Politiker zum Handeln gefordert“, meint Ernst Wittstock. Seiner Ansicht nach ist der Öffentliche Personennahverkehr, den die MVB anbieten, einer Großstadt unwürdig.
Schüler verspäten sich
Bereits während einer Bürgersprechstunde mit Landtagsabgeordneter Edwina Koch-Kupfer war der Unmut der Rothenseer deutlich geworden. Die Landtagsabgeordnete hatte versprochen, sich mit den Verkehrsbetrieben in Verbindung zu setzen und zur GWA-Sitzung zu informieren, was sie in Erfahrung gebracht habe. Doch wie Ernst Wittstock berichtete, habe auch sie nichts bewirken können.
Was die Rothenseer noch mehr verärgert sei, dass immer wieder Bahnen ausfallen würden. Schüler kämen regelmäßig zu spät zur Schule, würden bei Lehrern ihre Glaubwürdigkeit verlieren, und wenn ein oder zwei Straßenbahnen ausfielen, stünde der Betroffene mal schnell eine Stunde an einer Haltestelle.
Unternehmen bereit vorzufinanzieren
Auch die Unternehmen aus Rothensee hätten ein Interesse an einem erneuten Zehn-Minuten-Takt, hätten sogar in Aussicht gestellt, bei der Vorfinanzierung eines Ersatzteiles zu helfen. Darauf habe die GWA aber keine Antwort von den MVB erhalten, auch auf Volksstimme-Anfrage gab es keine Stellungnahme, mit der Begründung, es liege ja nichts Schriftliches vor und der Vorschlag müsse zunächst einmal geprüft werden.
Strecke kann erst 2019 saniert werden
Die Verkehrsbetriebe hatten zunächst die Sanierung der Strecke für 2017 angekündigt. Da sie grundhaft ausgebaut werden muss, verlängert sich aber das Genehmigungsverfahren, so dass erst 2019 mit der Sanierung begonnen werden kann. Erst nach der Fertigstellung könnte es wieder einen Zehn-Minuten-Takt geben.

juhu Frauen an die Macht
vogel


Zitat von Wadenbeisser:
die wissen aber och nich mehr wos lang geht

meine fresse Attention

Stadtrat
Doppeltes Spiel für Magdeburgs Hyparschale


Zitat:
Die Hyparschale bringt die Gemüter in Wallung. Magdeburgers Stadtrat hat Beschlüsse zum Erhalt gefasst, deren Erfüllung umstritten ist.
Von Martin Rieß ›

Magdeburg l „Der Oberbürgermeister wird beauftragt, endlich den Stadtratsbeschluss vom 5. September zur Sanierung der Dachkonstruktion und Dachstützen der denkmalgeschützten Hyparschale zu vollziehen“, heißt es provokant in einer von Oliver Müller unterzeichneten Drucksache der Fraktion Die Linke/Gartenpartei. Mit einem äußerst knappen Beschluss haben die Stadträte die Verwaltung damit aufgefordert, rund anderthalb Millionen Euro in die Rettung des Ulrich-Müther-Bauwerks zu investieren.

Da nutzte auch der Verweis von Oberbürgermeister Lutz Trümper nichts, dass seit Dezember 2014 ein Gutachten vorliegt, das die Kosten für die Rettung der Dachkonstruktion auf mehr als das Doppelte beziffert. Und deshalb sei es schlicht und ergreifend nicht möglich, das Hallendach und die statisch bedeutsamen Elemente entsprechend dem Wunsch aus dem Jahr 2013 zu sichern. In seinen Erläuterungen stellte der Oberbürgermeister fest, dass das vom Stadtrat 2013 zur Verfügung gestellte Geld nach wie vor zur Verfügung steht. Die Räte könnten der Verwaltung im Zuge des Beschlusses über den Haushalt am Montag ja die Differenz zwischen dem benötigten und dem vorhandenen Geld zur Verfügung stellen.
Neuausschreibung ist beschlossen

Am Donnerstagabend hat auch die Fraktion der SPD einen Antrag zur Abstimmung vorgelegt. In diesem heißt es unter anderem: „Die denkmalgeschützte Hyparschale wird erneut öffentlich zum Verkauf bzw. zur Verpachtung ausgeschrieben. Dabei ist sowohl auf den bereits im städtischen Haushalt veranschlagten Zuschuss zur Tragwerks- und Fassadensanierung als auch auf die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Fördermitteln aus der Denkmalsanierung hinzuweisen.“ Auch dieser Antrag bekam nun eine Mehrheit.
Bilder aus der Hyparschale

Magdeburg (ri) l Der markante Ulrich-Müther-Bau der Hyparschale in Magdeburg ist einzigartig. Gut, dass jetzt das Dach saniert werden soll - so die übereinstimmende Meinung von Studierenden aus Rosenheim und Jungen Architekten in der Architektenkammer Sachsen-Anhalt. Die beiden Gruppen haben vor wenigen Tagen das denkmalgeschützte Gebäude besucht. Die Volksstimme war dabei.



Ein besonderes Raumgefühl strahlt die Hyparschale trotz der Schäden im Inneren bis heute aus. Foto: Constantin Jahn

Ein besonderes Raumgefühl strahlt die Hyparschale trotz der Schäden im Inneren bis heute aus. ...

Spannend ist vor diesem Hintergrund vor allem die Frage, wie die Verwaltung 1,5 Millionen Euro für die Sanierung ausgeben, diese aber gleichzeitig einem Investor als Schmankerl für ein privates Engagement in Aussicht stellen soll.

Der Oberbürgermeister macht keinen Hehl daraus, dass er den Vorschlag aus der SPD-Fraktion für den einzig richtigen hält: Wenn, wie von der potenziellen Investorin angeregt, weitere Fördermittel zum Beispiel aus der Städtebauförderung erschlossen werden sollen, dürfe die Hyparschale aus rechtlichen Gründen aufgrund der völlig neuen Voraussetzungen nicht allein ihr angeboten werden. Wichtig sei es vor allem, die Ausschreibung zügig voranzubringen, da auch potenzielle Mitinteressenten noch in diesem Winter einen Antrag auf weitere Zuschüsse stellen müssten.

Oliver Müller hält die Kritik des Oberbürgermeisters derweil nicht für gerechtfertigt: Er sieht in dem Antrag seiner Fraktion keinen Gegensatz zu dem der SPD: „Der Antrag der SPD ist einfach weitergehend.“ Immerhin wird in diesem nicht allein die Neuausschreibung der Hyparschale zum Verkauf oder zur Verpachtung gefordert, sondern auch ein Konzept für die Gestaltung des Areals zwischen MDR-Landesfunkhaus und der Stadthalle. Hier waren im vergangenen Jahr die ebenso lange wie die Hyparschale ungenutzten Messehallen abgerissen worden.

Im Zuge der Diskussion hatte Carola Schumann (FDP) mit Blick auf das ein Jahr alte Gutachten kritisiert, dass ein solcher Antrag schon eher hätte beschlossen sein können. Hugo Boeck (Die Linke) regte darüber hinaus an, auch nach anderen Fördermöglichkeiten Ausschau zu halten. Offenbar traut er der Verwaltung nicht zu, dies bereits getan zu haben.
Zweifel an Rettung durch Investor

Am Rande verwies Grünenstadtrat Alfred Westphal darauf, dass bereits in den 1990er Jahren nach der Aufgabe der Halle als Veranstaltungsort mit Fördermitteln einem privaten Investor deren Übernahme versüßt werden sollte. Er sieht die Kommune in der Pflicht, dass „die Hütte nicht zusammenbricht“. Aufgrund der Besonderheiten des Gebäudes werde sich dieses nie rentabel führen lassen, so seine Überzeugung. Der Oberbürgermeister hält derweil den Pessimismus für unangebracht: Der zuletzt in der Volksstimme diskutierte Vorschlag sei durchaus seriös. Wichtig war Lutz Trümper der Hinweis, dass nach einer Privatisierung die Stadt vor künftigen Betriebskosten sicher sei.



Zitat von Wadenbeisser:
Kriminalität
Massenschlägerei in Diskothek

(nu so gehts auch)



Zitat:


In der Nacht von Donnerstag zu Freitag hat es in einer Diskothek eine Schlägerei zwischen deutschen und syrischen Männern gegeben.
Von Alexander Dinger ›

Magdeburg l Laut Polizei ereignete sich die Schlägerei gegen 2.20 Uhr vor dem Laden am Breiten Weg. Zuvor sei es zwischen einer Gruppe deutscher und syrischer Männer zu verbalen Auseinandersetzungen in dem Laden gekommen. Danach habe die Gruppe syrischer Männer das Lokal verlassen, sei aber wenig später mit Gegenständen bewaffnet zurückgekommen. Bei der anschließenden Schlägerei wurden mehrere Personen verletzt. Danach flüchtete die Gruppe. Ein 21-jähriger Syrer wurde jedoch festgehalten und der Polizei übergeben.

Die Umstände bezeichnete ein Polizeisprecher als nebulös. Es gibt mehrere Zeugen. Es seien aber noch nicht alle Aussagen ausgewertet, so der Sprecher. Ein Bezug zum Rockermilieu - in der Nähe hatte es kürzlich eine Razzia in einem Hells Angels Lokal gegeben - schließt die Polizei nach derzeitigem Kenntnisstand aus. Auch einen fremdenfeindliche Tat (verbale Auseinandersetzung vor der Schlägerei) gilt laut Polizei als eher unwahrscheinlich. Unklar ist auch noch, warum es bei dem Streit ging und wer angefangen hat.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 26.01.2016, 13:45 von Wadenbeisser.