Komplettes Thema anzeigen 26.01.2016, 12:43
Dabei seit: 17.09.2015
Wohnort: zu Hause/nicht mehr in Block7


Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
Zitat von Wadenbeisser:
vogel

so langsam wirds kriminell für mich wat die da betreiben (Bauherren)

Baupläne werde einfach geändert (Polizei/Feuerwehr/Brand-technisch) usw.

Innenstadt-Parken
Parkhaus am Schleinufer bleibt zu


Zitat:



Weil sich Auftraggeber und -nehmer nicht einig werden, sprechen nun Anwälte - und das neue Parkhaus am Magdeburger Schleinufer bleibt zu.
Von Stefan Harter ›
Magdeburg l „Mit großer Wahrscheinlichkeit kann man zum Weihnachtsgeschäft gut und sicher im Parkhaus parken“, hatte Thomas Poege, Niederlassungsleiter der bauausführenden Goldbeck AG, noch Anfang September erklärt. Nun ist das bereits so gut wie vorbei und der Neubau am Schleinufer mit der bunten Fassade ist weiterhin nicht geöffnet. Dabei sollte das Parkhaus eigentlich bereits im Dezember 2014 seine Schranken für Nutzer öffnen. Weiterhin geben sich die Beteiligten wortkarg, was die konkreten Gründe für den massiven Verzug angeht. Klar scheint aber eins: Man ist sich uneins.
Als Auftraggeber des Parkhauses tritt ein Tochterunternehmen der Wohnungsgenossenschaft GWG Reform auf. Deren Vorstand Detlef Gissendorf sagt vorsichtig, dass sie mit Goldbeck „nicht einer Meinung sind“.
Mängel festgestellt
Das Parkhaus ist im Prinzip fertig, allerdings sei die Abnahme gescheitert, „weil wir Mängel festgestellt haben“. Somit „bleibt das Parkhaus erst mal zu“. Mehr wolle er in der aktuellen Situation nicht öffentlich sagen. Ende Januar sehe das aber womöglich anders aus, schickt er noch hinterher.
Nach Volksstimme-Informationen bahnt sich ein Rechtsstreit zwischen den beiden Parteien über die unterschiedliche Auffassung zur baulichen Ausführung an. Thomas Poege bestätigt das weitestgehend. „Leider läuft die Kommunikation mit unserem Auftraggeber momentan ausschließlich über unsere Rechtsabteilung und dessen juristischen Vertreter“, teilt er auf Volksstimme-Anfrage mit. Daher könne er inhaltlich derzeit nichts zum Parkhausbau und den Gründen des Disputs sagen. „Wir bedauern, dass diese Situation eingetreten ist und hoffen, dass trotzdem ein Rechtsstreit noch vermieden werden kann“, so Poege.
Fassade und Dach im Fokus
Bereits im vergangenen Frühjahr hatte das Parkhaus erstmals für Schlagzeilen gesorgt. Die bunten Fassadenteile waren erst an- und kurze Zeit später wieder abgebaut worden. Der Brandschutz soll damals eine Rolle gespielt haben. Ende August wurde dann das bereits installierte Dach wieder entfernt, ein Fehler eines Zulieferers wurde als vager Grund dafür genannt.
274 Stellplätze sollen in dem Parkhaus am Schleinufer irgendwann einmal zur Verfügung stehen. Für Goldbeck spricht die Erfahrung: Über 600 solcher Objekte hat das Unternehmen europaweit bereits gebaut. Auch die GWG Reform ist nicht gänzlich neu im Parkgeschäft, betreibt sie doch schon seit 2008 die stets gut ausgelastete Parkgarage in der Bärstraße.



Zitat von Wadenbeisser:
die Truppe is och nich viel besser



Zitat:

Ausfälle und Verspätungen bei Bus und Bahn sorgen bei Fahrgästen in Magdeburg für Verärgerung. OB Trümper macht das Thema zur Chefsache.
Von Rainer Schweingel ›

Magdeburg l Die andauernde Kritik an den Leistungen der Magdeburger Verkehrsbetriebe hat offenbar ihre Wirkung nicht verfehlt. Die MVB sollen jetzt in einem ersten Schritt zehn neue Fahrer einstellen. Die Stellenausschreibungen werden derzeit vorbereitet.

Die Maßnahme ist das Ergebnis eines Krisengesprächs, das Trümper in der Vorwoche mit der MVB-Geschäftsführung und in dieser Woche mit dem Personalrat geführt hatte. Von beiden Seiten ließ er sich die Situation erläutern, sagte der OB gestern auf Volksstimme-Nachfrage. Vor allem die Kritik in der Öffentlichkeit habe einen Umfang erreicht, der nicht mehr hinnehmbar sei, sagte Trümper. Deshalb habe er sich die Situation aus Fahrermangel, technischen Problemen sowie starken Belastungen des Personals und die Ursachen dafür erläutern lassen. Dabei sei klar geworden, dass die Schwierigkeiten nur mit mehr Personal gelöst werden könnten. Trümper sagte, dass man weiter miteinander sprechen werde. Er gehe davon aus, dass sogar bis zu 20 zusätzliche Fahrer eingestellt werden müssten. Den MVB-Aufsichtsratsvorsitzenden, Dieter Scheidemann, habe er deshalb gebeten, die zusätzlichen Stellen zu schaffen.
Finanzierung muss geklärt werden

Offen ist noch die Finanzierung. OB Lutz Trümper setzte zunächst darauf, dass die Abläufe in den MVB unter die Lupe genommen werden und sich das Marketing verbessere. „Wenn mehr Leute auf die MVB umsteigen, dann sind die Stellen schon finanziert“, so Trümper. Sei das nicht oder nicht so schnell umsetzbar, stehe die Stadt zu ihrer Verantwortung für die MVB. Vor allem Linke und Grüne hatten Schritte in eine solche Richtung zur besseren Ausstattung der MVB schon seit Monaten im Stadtrat gefordert, waren damit aber immer wieder gescheitert.

Der erst vor wenigen Monaten neu gegründete Magdeburger Fahrgastverband hatte derweil einmal mehr Ausfälle von Straßenbahnen gezählt. Allein am Montag, 30. November, sind 120 Straßenbahnfahrten ausgefallen. Zwar hatte es gegen 16.30 Uhr eine Unfallserie gegeben – doch zu diesem Zeitpunkt waren bereits mehr als 100 Ausfälle protokolliert. Am Dienstag, 1. Dezember, gab es erneut massive Ausfälle: Mehr als 110 ausgefallene Straßenbahnen zählte ein Team des Fahrgastverbands. Auch auf den Buslinien gab es an beiden Tagen zahlreiche Ausfälle. In mehreren Anrufen und E-Mails berichteten Fahrgäste dem Fahrgastverband von überfüllten Straßenbahnen als Folge der Ausfälle. Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer mussten an den Haltestellen zurückbleiben.

MVB-Sprecher Tim Stein: „Die Gründe sind vielfältig. Ein Grund ist im Fahrplanwechsel im Sommer zu sehen. Für diesen hatten die MVB zu wenig Planungszeit: Durch das plötzliche Begegnungsverbot für Straßenbahnen auf der Anna-Ebert-Brücke mussten wir unser komplettes Fahrplankonzept, das auf die Tunnel-Baustelle abgestimmt war, umstellen und von Grund auf neuplanen.“ Hinzu komme, dass durch den 20-Minuten-Takt bis 23 Uhr und die Tunnel-Baustelle ein Mehrbedarf an Fahrern bestehe. Für die Fahrschulausbildung sind je Mitarbeiter drei Monate zu veranschlagen.
Anderenorts bessere Angebote im Advent

„In anderen Städten verdichten die Verkehrsbetriebe in der Adventszeit ihr Angebot um die zahlreichen Besucher der Weihnachtsmärkte in die Innenstädte zu befördern, in Magdeburg passiert das Gegenteil“, sagt Tom Bruchholz, Vorsitzender des Verbandes. Er verweist beispielsweise auf zusätzliche Fahrten in Rostock, wo sogar eine Sonderlinie zum Einsatz kommt, auf zusätzliche Angebote und einen speziellen Park-and-Ride-Service in Braunschweig. In Leipzig wird der Takt von Bus und Bahn verdichtet, und in Dresden werden auf einigen Linien an Adventswochenenden die Taktzeiten auf zehn Minuten verdichtet.

Inzwischen hat sich auch der Fahrgastbeirat zum ersten Mal getroffen. MVB-Chefin Birgit Münster-Rendel: „Ich erhoffe mir, durch ihn neue Impulse gewinnen zu können.“
Beirat möchte Senioren einbeziehen

Beirat-Sprecher Uwe Arnold sagt: „Die Mitglieder des Beirates wollen konstruktiv die Arbeit der Verkehrsbetriebe begleiten und mit Vorschlägen zur Verbesserung des Nahverkehrs in Magdeburg beitragen.“ Eingebunden werden soll jetzt auch der Seniorenbeirat.

Diskutiert wurden bei dem Treffen übrigens Themen wie Pünktlichkeit und Ausfälle sowie die Information für Kunden. Statt der ursprünglich angesetzten zwei Treffen im Jahr soll es vier geben.

Dass es in Magdeburg auch Verbesserungen gibt, zeigt die geplante verbesserte Anbindung des Pfahlbergs.


Zitat von Wadenbeisser:
na endlich - Neubürger zum Antanzen

aber immer auf ein "Rekers"



Aufbau läuft
Zast in Magdeburg wird diesen Monat bezogen
Zitat:



Der Einzug von Bewohnern der Zentralen Aufnahmestelle (Zast) für Flüchtlinge im Herrenkrug steht bevor. Die ersten Holzbauten sind fertig.
Von Marco Papritz ›

Magdeburg l Eine Reihe von Häusern stehen bereits und sind bezugsfertig. Der Bedarf, in der im Stadtteil Herrenkrug im Aufbau befindlichen Erstaufnahmestelle Flüchtlinge unterzubringen, ist gegenwärtig nicht gegeben. Ursprünglich sollten in der Vorweihnachtszeit die ersten Geflüchteten in der Häusersiedlung, die nach Fertigstellung Platz für bis zu 1500 Personen bietet, einziehen. „Die dramatische Situation von September bis November hat sich im Wesentlichen entspannt“, so Wolfgang Borchert, Sprecher des Finanzministeriums, auf Volksstimme-Nachfrage. Das Innenministerium informierte, dass im Dezember etwa 25 Prozent weniger Flüchtlinge das Land erreichten. In den Wochen zuvor waren es noch bis zu 3000 in der Spitze. „Die verfügbaren Kapazitäten reichten aus, dass auf den Herrenkrug nicht zurückgegriffen werden musste“, so Borchert.

Dies bedeutete auch, dass darauf verzichtet werden konnte, den Aufbau der Siedlung auch an Wochenenden zu realisieren. Somit konnten Kosten gespart werden. Aber: „Die beschlossenen Pläne zur Zast bleiben unverändert.“ Das heißt, dass an dem Betrieb sowie der Größe festgehalten wird. Wann die Magdeburger Zast genutzt wird, entscheidet das Innenministerium. Es ist damit zu rechnen, dass die ersten Geflüchteten in der zweiten Januarhälfte an der Breitscheidstraße untergebracht werden.

„Die Zast bietet den Charme eines Häuserdorfes, ist aber nicht luxuriös“, macht Borchert deutlich. Die Holzhäuser bestehen aus einer einfachen Plattenbaukonstruktion und verfügen über eine einfache Dämmung – über sanitäre Anlagen jedoch nicht. Diese werden in zentralen Bauten untergebracht. Die Häuser bieten für Familien den Vorteil, dass sie gemeinsam einziehen können. Es sei mit weniger Konfliktpotenzial unter den verschiedenen Ethnien zu rechnen.

Nach Bekanntwerden des Zast-Vorhabens im September hatte sich eine Bürgerinitiative gegründet, die sich gegen die Unterbringung von Geflüchteten im etwa 1000 Einwohner zählenden Stadtteil ausgesprochen hat. Klagen gegen die Pläne des Landes sind indes nicht erhoben worden. Borchert: „Davon ist uns nichts bekannt.“


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 26.01.2016, 13:48 von Wadenbeisser.