armageddon 18.08.2018, 07:18
Betreff: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg

Nach dem dritten Pflichtspiel ( 2 x Liga 1X Pokal ) kann man sich glaub ich schon mal Gedanken machen. Wink Ohne den Abstieg
herbei reden zu wollen Information

Also erst mal das Gute. Konditionell kann der 1. FC Magdeburg auf dem Rasen mithalten & und das Publikum steht weiter wie eine Wand
hinter dem Club. Daumen hoch Auch das Defensivverhalten kann man im Groben - Ganzen auf die positive Seite setzen.

Das nicht so Gute. Spielerisch klemmt die Säge, das aber mehr als kräftig.
  • Ballannahme
  • Ballbehandlung
  • Passspiel
  • Blindes Verständnis bei Laufwegen
  • geordneter Spielaufbau
da geht so gut wie nichts mehr und der Fußball der hier angeboten wird, ist
über weite strecken kaum an zu schauen und durch die oben angeführten Punkte
auch harmlos ohne Ende. Dann kommt auch noch mangelnde Cleverness ins Spiel
und es bleibt die Hoffnung, für mich zumindest, das Härtel das auch Trainieren lassen
kann. hmm

Gegen Ingolstadt muss jetzt schon iwi ein Sieg her um hier ein bissel Ruhe in die Reihen zu bekommen

Meine Meinung

ManneZ 18.08.2018, 14:56
Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg

Sehe ich ähnlich, insbesondere in punkto Ballbehandlung und Passspiel. Von uns abgewehrte Bälle landen gefühlt immer beim Gegner, dessen Bälle aber irgendwie immer beim eigenen Mann.
Wieso?
Positiv sehe ich, dass es fast egal ist, wie das Team zusammengesetzt ist - halbwegs vernünftigen Druck bauen sie schon auf. Das richtige Kracherteam ist aber noch nicht gefunden.
Brunst gefällt mir besser als Fejzic. Er scheint frischer im Kopf und nicht so ungelenk wie der Braunschweiger.
Ich denke, wenn sie den ersten Sieg eingefahren haben, stabilisiert sich das.
Schade, dass die Schiedsrichterleistungen selten das Prädikat "Unparteiisch" ausstrahlen.

Wadenbeisser 18.08.2018, 20:32
Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg

jo Arma

so issees

nur mit „Bahnschranke“ hinten und ohne Mittelfeld (offensive) wird das nix

das System aus der Regionalliga - klopp den Ball auf hoch und weit auf Beck is hier nich

nur fehlt es an Kreativen im Mittelfeld die sich nich verstecken (Preißinger & Türpitz)

mit Alexander Brunst könnte man schon mal gegen RetorteAudi anfangen

der hat ein Auge fürs Aufbauspiel v up

das wars erst mal fürs erste

zuschauen

Arpi 20.08.2018, 12:15
Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg

Ich denke das diverse Faktoren derzeit ein wenig für die ausbleibenden Erfolgserlebnisse sorgen:
- es gibt keinen brauchbaren Standardschützen mehr im Team der regelmäßig (!) auf dem Platz steht. Weiterhin sind diverse bisher eingesetzte Neuzugänge nicht unbedingt in die Kategorie Kopfballungeheuer einzuordnen
- die äußeren Temperaturen unterstützen derzeit nicht das aufwendige Anlaufen und Pressen, die typische Spielweise der letzten Jahre. Die Mannschaft ist schlicht und ergreifend relativ schnell kaputtgelaufen
- die Abgänge von Hailnault und Schwede konnten noch nicht ausreichend kompensiert werden. Ein Abwehrchef mit Lufthoheit und Zweikampfhärte fehlt genauso wie ein Umschaltspieler mit Defensivqualitäten und Abschlussstärke. Niemeyer wäre ein Ersatz, ist aber noch nicht auf seinem Level. Costly spielt auf der rechten Seite wesentlich besser als auf der linken. Vielleicht wäre ein Seitentausch Costly - Türpitz eine Option
- Die Wahl des Kapitäns hätte nicht auf den Lieblingsspieler des Trainers sondern auf den Anführer auf dem Rasen erfolgen sollen. Es gäbe da durchaus andere Kandidaten im Team welche in schwierigen Situationen auch mal das Kommando übernehmen und voran gehen
- Es fehlt schlichtweg die Zweitligaerfahrung im Team. Gerade mal 2 Akteure mit entsprechend ausreichend Erfahrung in der Stammelf ist extrem wenig.
- In der letzten Saison knippste der Sturm wie er wollte, diese Saison vergibt man die Chancen doch recht kläglich. Vielleicht sollte die Ultras mal schauen ob sie die Pfeile noch irgendwo eingemottet haben. Könnte helfen Happy mdff

armageddon 17.12.2018, 23:32
Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg

Also das sieht in der Summe aller Ereignisse und erbrachten Leistung (en) nach dritter Liga aus.

Der Trainerwechsel hat auch nichts gebracht, was ich aber auch nicht wirklich erwartet habe

Wadenbeisser 18.12.2018, 18:45
Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg

Zitat von armageddon:
Also das sieht in der Summe aller Ereignisse und erbrachten Leistung (en) nach dritter Liga aus.

Der Trainerwechsel hat auch nichts gebracht, was ich aber auch nicht wirklich erwartet habe

man hätte Härtel auch behalten können

außer schön-schwätzen kann er auch nich mehr

halt Mediengeil oder so ähnich

hmm

Wadenbeisser 19.12.2018, 14:54
Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg

Attention ich setze das mit voller Absicht hier rein Attention
es geht hierbei um was bestimmtes ...

1. FC Magdeburg Oenning zählt die
Abwehr an
Zitat:

Der 1. FC Magdeburg bleibt mit Trainer Michael Oenning in der 2. Liga sieglos im Tabellenkeller steckenFoto: Mika Volkmann / Getty Images

von: MICHAEL N­OWACK veröffentlicht am
18.12.2018 - 21:51 Uhr

Satte 0:3-Klatsche in Köln! Und es hätte zum Schluss sogar ein richtiges Debakel werden können. Auch im vierten Anlauf unter dem neuen Trainer Michael Oenning (53) gab es keinen Sieg für den 1. FC Magdeburg.

Aber dafür eine gute erste Halbzeit, in der der FCM den Kölner Überfliegern die Grenzen aufzeigte. 50 000 Fans pfiffen ihre Millionen-Truppe schon aus. Walter Eschweiler (83), Schiedsrichter-Legende aus Köln, schüttelte in der Pause den Kopf: „Magdeburg spielt so gut. Ich verstehe nicht, warum die da unten stehen.“

Oennings Antwort darauf: „Weil wir nicht gewinnen und immer wieder dumme, einfache Gegentore fressen. Und viel zu viele von diesen einfachen Fehlern machen, die spielentscheidend sind.“

Oenning zählt seine Abwehr an!

Die Szene, die ihn am meisten nervte: Bei einer harmlosen Flanke behindern sich ausgerechnet die überragenden Alexander Brunst (sechs Glanzparaden) und Dennis Erdmann, schenken Köln so die 0:2-Führung (48.). Oenning: „Vorher ein unnötiger Ballverlust, dann das gegenseitige Behindern. Nach dieser Szene waren wir gedanklich am Ende. So was darf nicht passieren. Aber wenn der Torwart rauskommt, muss er den Ball auch haben.“

Gesprächsbedarf gab es auch bei Linksverteidiger Schäfer, der im Duell mit Còrdoba richtig Lehrgeld zahlte. Oenning: „Es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern einfach darum, keine Fehler in Situationen zu machen, die eigentlich leicht zu verteidigen sind.“

Er sagt aber auch: „Diese mutige Spielweise, die wir auch in Köln durchgezogen haben, ist alternativlos. Dass diese Mannschaft Substanz hat, in der Liga zu bestehen, hat jeder gesehen. Aber wir müssen endlich diese einfachen Fehler abstellen.“
ist das nich sache des Trainer das abzustellen
und bzw. Ecken, Freistöße,Torschüsse und Pässe über 3-5 m zu üben die auch ankommen
„früher“ ham sich die Spieler ---> nach dem Training<--- den Ball und paar Kameraden geschnappt und das selbständig geübt
aber "heute" brauch man das ja nicht mehr
man(n) ist Profi und ist inner 2. Liga - wozu auch so was üben ruedi (sinnbildlich gemeint)

zuschauen

Wadenbeisser 20.12.2018, 09:57
Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg

Fußball | 2. Bundesliga Magdeburg-Experte Marius Sowislo: Keine Zeit, herumzuexperimentieren

Zwischenfazit

keine Lust auf Copy/Paste, Copy/Paste ...

also ein Bild



Quelle


Wadenbeisser 02.01.2019, 10:11
Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg



Arma ich setze es hier mal rein (wenn nicht passt bitte verschieben - danke)



Magdeburgs Manager über den möglichen Abstieg Kallnik:

Hier bricht nichts zusammen

Zitat:

Mann mit Weitsicht: FCM-Macher Mario Kallnik hofft trotz mieser Hinrunde auf die Rettung Foto: Ronny Hartmann

Artikel von: MICHAEL NOWACK und RONNY HARTMANN veröffentlicht am
01.01.2019 - 22:02 Uhr

Mit nur einem Sieg hängt Zweitligist 1. FC Magdeburg nach 18 von 34 Saisonspielen auf Abstiegsplatz 17 fest!

In der Hinrunde kämpfte der FCM zwar verbissen ums Überleben in der 2. Liga, doch viele Unentschieden (insgesamt acht) brachten bisher zu wenig Zählbares. Die blau-weiße Gemeinde überwintert zwischen Hoffen und Bangen...

Das Wort Abstieg will im Verein aber niemand in den Mund nehmen. „Klassenerhaltskampf“ nennt Geschäftsführer Mario Kallnik (44) stattdessen die Restsaison, die am 29. Januar mit dem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue eingeläutet wird.

Kallnik: „In der momentanen Phase ist noch alles möglich und alles andere nur Theorie. Für mich ist das Hauptthema die strukturelle Weiterentwicklung des Vereins. Wir schauen immer nach vorn.“

Doch wäre der FCM auch auf den schlimmsten Fall, vorbereitet?

Kallnik, der im Jahr 2012 als Manager und Finanzchef übernahm und den seinerzeit sportlich und finanziell bankrotten Klub sanierte, beruhigt die Anhängerschaft: „Auf keinen Fall würde in Magdeburg alles zusammenbrechen. Der Verein ist personell und strukturell so aufgestellt und wirtschaftlich so gesund, dass er für die nächsten Jahre auf jeden Fall konkurrenzfähig für die 3. Liga wäre. Das Ziel wäre der sofortige Wiederaufstieg.“

Damit es nicht soweit kommt, basteln Kallnik, Trainer Oenning und Sportchef Maik Franz (36) an einer konkurrenzfähigen Truppe für die Rückrunde. Zum Trainingsstart im neuen Jahr sollen bereits zwei Neuzugänge auflaufen.




Wadenbeisser 15.02.2019, 18:18
Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg

pass zwar nicht (Bliga1)

aber - könnt die Rechnung auch für die 2. Liga gelten hm



Zitat:
Abstiegskampf - Wie viele Punkte zur Rettung reichen können

Von Chaled Nahar

"40 Punkte für den Klassenerhalt" - diese Rechnung ist was für Freunde der völligen Sicherheit. Tatsächlich reichen seit Einführung der Relegation viel weniger Punkte für die Plätze 15 und 16.

Der VfB Stuttgart, Hannover 96 und der 1. FC Nürnberg oder Stuttgart belegen derzeit die drei letzten Plätze der Bundesliga-Tabelle - im Abstiegskampf beginnt die Rechnerei. Die Frage, wie viele Punkte für den direkten Klassenverbleib und für den Relegationsplatz reichen werden, wird sich mit Gewissheit erst am Saisonende beantworten lassen. Die Geschichte gibt aber immerhin einen kleinen Fingerzeig.
So viele Punkte reichten bisher zur Relegation

Seit der Wiedereinführung der Relegationsspiele zur 1. Bundesliga in der Saison 2008/09 waren im besten Fall nur 27 Punkte nötig, um die Relegation zu erreichen - im schlechtesten Fall waren es 35 Punkte. Seit 2009 brauchte eine Mannschaft durchschnittlich 31,7 Punkte, um Platz 16 zu erreichen.

Nötige Punkte für Platz 16 (Saisonende)
SaisonPunkte
  
2017/18    32
Durchschnitt31,7


Bei allen Tabellen auf dieser Seite werden die benötigten Punkte für einen Platz berücksichtigt, nicht die tatsächlich erreichten Punkte einer Mannschaft. Ausgegangen wird davon, dass ein Team immer einen Punkt mehr braucht, als die Mannschaft auf dem Rang dahinter hat.
Direkter Klassenerhalt: 40 Punkte seit 2009 niemals nötig

Um mit der Relegation nichts zu tun haben zu müssen, brauchte man 2014 am Saisonende nur 28 Punkte, 2011 aber 37. Seit 2009 reichten im Schnitt 33,7 Punkte zur sofortigen Rettung ohne Relegation - die vielbeschworenen 40 Punkte waren niemals nötig.
Nötige Punkte für Platz 15 (Saisonende)

SaisonPunkte
2018/1934
Durchschnitt33,7


Wie viele Punkte es diesmal braucht

Die Vermutung, dass in der Saison 2018/19 weniger Punkte reichen werden, liegt bei einem historischen Vergleich vor dem jeweils 22. Spieltag bis zur Saison 2008/09 zumindest nahe. 16 Punkte Punkte reichen aktuell, um vor dem VfB Stuttgart als aktuellem Tabellen-16. zu stehen - der schwächste Wert seit 2008/09, im Schnitt waren es nach dem 21. Spieltag seither 19,7 Punkte.
Nötige Punkte Platz 15 (jeweils nach 21. Spieltag)

SaisonPunkte
2018/1916
Durchschnitt19,7

Auch im Rennen um den Relegationsplatz sind derzeit so wenig Punkte wie noch nie seit 2008/09 nötig, um den Tabellen-17. hinter sich zu lassen - aktuell ist das Hannover 96 mit 14 Punkten. Mit nur 15 Zählern wäre der 16. Platz also zurzeit drin, im Schnitt waren es in den vergangenen elf Saisons fast 18 Punkte.
Nötige Punkte Platz 16 (jeweils nach 21. Spieltag)

SaisonPunkte
2018/1915
Durchschnitt17,9


Schwache Zahlen geben Hoffnung

Diese Zahlen zeigen zwar, wie schwach die Mannschaften in der Abstiegszone in dieser Saison bislang sind. Genau diesen Teams dürfen sie aber auch Hoffnung machen - schon eine kleine Leistungssteigerung im restlichen Saisonverlauf könnte den Ausschlag geben.


hmm hm