MDFF - das Magdeburger Fussballforum



08.03.2018, 12:27
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: MDCC-Arena, Hüpfverbot(e), Block-und Sektorenabtrennungen


nur ne "Verständnisfrage"

von Block 3 bi Block 7 Attention

oder einschließlich Block 7 Question

Zitat:
Landeshauptstadt will in den Umbau der MDCC-Arena rund 10,7 Mio. Euro investieren
Entwurfsplanung liegt vor/Stadtrat entscheidet im April

Die Landeshauptstadt Magdeburg will insgesamt 10,7 Mio. Euro in den Umbau der MDCC-Arena investieren. Dafür hat die Verwaltung jetzt die Entwurfsplanung vorgelegt, in der die Einzelheiten zum geplanten Bauvorhaben beschrieben sind. Wenn der Stadtrat am 5. April zustimmt, können die Genehmigungs- und Ausführungsplanung erstellt werden. Ziel ist es, den Stadionumbau bis Ende 2019 zu realisieren.

„Die MDCC-Arena soll in großen Bereichen statisch-konstruktiv ertüchtigt, die Kapazität um rund 3.900 Besucherplätze erweitert und das Stadion zweitligatauglich werden“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Wesentliche Schwerpunkte sind dabei der Umbau der Blöcke 3 bis 7 der Heimtribüne Nord vom Sitzplatz- zum Stehplatzbereich und die Versteifung der vorhandenen Tragkonstruktion in den Blöcken 1 bis 7 sowie 13 und 14. Außerdem planen wir unter anderem eine neue Kommentatoren- und Pressetribüne im Block 21, weitere WC-Anlagen und Kioske sowie zusätzliche PKW-Stellplätze.“



Die Hauptarbeiten können voraussichtlich Anfang 2019 beginnen und sollen in zwei Abschnitten erfolgen. Bei der Planung der Bauphasen wurde berücksichtigt, dass zu jedem Zeitpunkt die Nutzung des Stadions gewährleistet ist und Spiele uneingeschränkt stattfinden können. Nach Abschluss der geplanten Arbeiten verfügt die MDCC-Arena über eine Kapazität von insgesamt 30.098 Zuschauern. Darunter sind 15.209 Sitz-, 14.812 Steh- und 77 Presseplätze.



„Der Umbau der MDCC-Arena gehört zu den wichtigsten Baumaßnahmen Magdeburgs in diesem und im kommenden Jahr“; betont der Oberbürgermeister. „Wir investieren nicht nur in ein Stadion, sondern in die Zukunft des 1. FC Magdeburg und damit in das Lebensgefühl Zehntausender Menschen aus Magdeburg und der Region.“



Die jetzt vorgelegte Entwurfsplanung sieht konkret die folgenden 13 Baumaßnahmen vor:



Umbau der Heimtribüne Nord (Block 3 bis 7) vom Sitzplatz- zum Stehplatzbereich mit entsprechender Kapazitätserweiterung, unter anderem mit zusätzlichen Wellenbrechern und Blocktrennungen
Versteifung der vorhandenen Tragkonstruktion im Block 1 bis 7 sowie Block 13 und 14
Neue notwendige Block- und Sektorenabtrennungen
Zusätzliche WC-Anlagen im Heim- und Gästebereich und stationäre Kioske im Promenadenbereich des Heimbereiches
Neue Kommentatoren- und Pressetribüne im Block 21
Bau von Kamerastellplätzen und erforderlichen Kommentatorenplätzen auf der Dachfläche des Warmbereiches
Zusätzlicher Umbau der Presseplätze im Block 22
Sicherstellung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung für TV-Übertragungswagen (300 kVA)
Stationäre Einlassschleusen an allen Stadionzugängen, unter anderem mit überdachtem Kontrollbereich und Ablagebox
Zweiter Trennzaun zum Gästeparkplatz
Zweiter Außenzaun hinter der Nordtribüne
Separate Zufahrt und eingezäunte Abstellmöglichkeit für den Gästebus
411 zusätzliche Pkw-Stellplätze auf dem im B-Plan ausgewiesenen Grundstück am Gübser Weg



Mit den genannten Arbeiten werden auch die geforderten Lizenzauflagen der DFL im und rund um das Stadion umgesetzt. Unabhängig von diesen Maßnahmen beginnen die Baumaßnahmen für die statische Ertüchtigung der Gästetribüne (Block 15) in den kommenden Tagen. Dabei werden zusätzliche Stahlträger millimetergenau unter die Tribüne eingefahren. Derzeit erfolgen die entsprechenden Vorbereitungen. Das für den Umbau verantwortliche Kommunale Gebäudemanagement rechnet damit, dass bis zum Sommer die Ertüchtigung der Südtribüne beendet ist.



Für die aktive Fanszene bedeutet der nun vorgelegte Zeitplan, dass sie weiterhin auf Choreografien mit rhythmischen Hüpfeinlagen verzichten muss. Dass die Fans sich seit mehr als einem Jahr an das sogenannte Hüpfverbot halten, zeigt, dass Stadtverwaltung, FCM und Zuschauer an einem Strang ziehen. Die Stadtverwaltung bedankt sich dafür erneut.



Die vollständige Beschlussvorlage zum Umbau der MDCC-Arena ist im Internet unter ratsinfo.magdeburg.de verfügbar und kann dort eingesehen werden.





Hintergrund

Im November 2016 hatte das Ingenieurbüro Baudynamik Heiland & Mistler GmbH während des Heimspiels des 1. FC Magdeburg gegen den FC Hansa Rostock das Stadion baudynamisch untersucht. Es wurde festgestellt, dass durch das rhythmische Hüpfen der Fans sehr große Schwingungen der Tribünenkonstruktion vor allem im Bereich der Nordtribüne, aber auch im Gästebereich entstehen. Diese verursachten nicht nur Schäden an der Stahlbetonkonstruktion, sondern hätten zudem unter den Zuschauern eine Panik auslösen können. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich durch die dort wirkenden Kräfte einzelne Fertigteile lösen.



Um die Gefahr zu mindern, wurde als eine erste Maßnahme das absolute rhythmische Hüpfverbot angeordnet. Eine dauerhafte Lösung ist jedoch nur durch die statische Ertüchtigung dieser Bereiche zu schaffen. Im Ergebnis wurden zwei Möglichkeiten des Stadionumbaus vorgestellt. Am 8. Juni 2017 entschied sich der Magdeburger Stadtrat für die größere Variante des Stadionumbaus zur notwendigen Ertüchtigung der Fantribüne und des Gästeblocks.

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hmm


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10.03.2018, 10:19
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: MDCC-Arena, Hüpfverbot(e), Block-und Sektorenabtrennungen



Zitat:
Freitag, 09.03.2018
Stellungnahme zum Umbau des HKS
Stadionumbau ohne Plan. Ohne uns!

Die Fanszene des 1. FC Magdeburg nimmt Stellung zu den Umbauplänen des Heinz-Krügel-Stadions. Von Beginn an haben wir die Maßnahmen und Planungen bezüglich des Um- und Ausbaus des heimischen Stadions aktiv begleitet und unterstützt. Unter anderem möchten wir auf die Einhaltung des „Hüpfverbotes“ oder die Teilnahme an Gesprächen über Konzeption der Umbaumaßnahmen verweisen. Dabei setzten wir uns für die „große Lösung“, d.h. für eine komplette Stehplatztribüne über die Blöcke 1-7, ein. Weiterhin möchten wir betonen, dass ein Spielbetrieb im Heinz-Krügel-Stadion ohne Zusagen der aktiven Fanszene kaum möglich gewesen wäre.

Ziel der Baumaßnahmen ist neben der Umwandlung der Nordtribüne in eine Stehplatztribüne und den notwendigen Stabilisierungsmaßnahmen zur Aufhebung des „Hüpfverbotes“, die Realisierung eines zweitligatauglichen Stadions in Magdeburg. Dabei spielen leider auch übertriebene Sicherheitsmaßnahmen eine übergeordnete Rolle, die nicht notwendig sind, unnötige Baukosten verursachen und insgesamt eine Kampfansage gegenüber allen Fans auf der Nordtribüne darstellen.

Unsere Forderungen beziehen sich auf die folgenden Punkte:

1. Keine Blocktrennungen auf der Nordtribüne mit einer Höhe von 2,20 m

Die Zäune in der derzeit geplanten Höhe würden die stimmungsvolle Einheit des Hintertorbereiches als Ort der (aktiven) Fans zerstören und Block U als Ganzes spalten. Dadurch werden Choreografien, durch die der 1. FCM wieder internationalen Ruhm erlangte, nicht mehr umsetzbar sein. Ebenso würde die stimmungsvolle Unterstützung der Mannschaft durch die Fans eingeschränkt werden. Die Einheit der Clubfans in der Nordkurve ist ein schützenswertes Gut und ist nicht verhandelbar. Blocktrennungen in Hüfthöhe sind ausreichend, um dem Sicherheitsaspekt – Menschen in Fluchtsituationen in eine bestimmte Richtung zu lenken – gerecht zu werden. Deshalb fordern wir Blocktrennungen in Hüfthöhe (1,10m), bei der die eminent wichtige Einheit unter den Clubfans erhalten bleibt und die Sicherheit weiterhin gegeben ist. U.a. das Beispiel K-Block im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion zeigt deutlich, dass eine Stehplatztribüne mit vergleichbarer Größe und einem hüfthohen Zaun als Blocktrennung möglich ist.

2. Keine Vereinzelungsanlagen an den Eingängen

Für Drehkreuze oder Einlassschleusen an den Eingängen besteht keine Notwendigkeit. Seit Bestehen des Heinz-Krügel-Stadions sind uns keine Vorfälle bekannt, an denen das bisherige Einlasssystem nicht ausreichend gewesen wäre. Auch bei einem hohen Fanaufkommen mit längeren Wartezeiten verhalten sich die Fans an den Heimeingängen stets friedlich und gesittet. Vielmehr würden Vereinzelungsanlagen die Wartezeiten am Einlass unnötig verlängern. Das bewährte Einlasssystem muss beibehalten werden.

3. Kein zweiter Außenzaun mit Sichtschutz hinter der Nordtribüne

Der bestehende Außenzaun hat sich in der Vergangenheit als völlig ausreichend herausgestellt. Der, unseren Kenntnissen nach, von den eigenen Vereinsvertretern (!) gewünschte zweite Zaun hinter Nordtribüne in Höhe von 2,20 m inklusive eines
2 m breiten Zwischenbereichs sehen wir als gezielte Maßnahme gegen alle Clubfans auf der Nordtribüne an. Das ist für uns nicht akzeptabel. Seit Bestehen des Heinz-Krügel-Stadions sind uns keine Fälle bekannt, in denen der bestehende Zaun an Spieltagen von Fans überklettert worden ist. Welchen Sinn soll der zweite Zaun also haben? Dass der geplante Zaun mit Sichtschutz nur auf der Nordtribünenseite entstehen soll, ist eine bewusste Isolation des Bereiches vom Rest des Stadions und den Fans im Außenbereich. Diese gesonderte Maßnahme steht im drastischen Gegensatz zum Interesse aller Stadionbesucher während der Heimspiele des 1. FCM. Das Stadiongeschehen lebt von Stimmung und vom Austausch der Clubfans vor und nach dem Spiel, in- und außerhalb des Stadions. Der persönliche Kontakt zwischen den Clubfans am Spieltag untereinander wurde bereits durch die Sektorentrennung massiv eingeschränkt. Der geplante Doppelzaun mit Sichtschutz macht den Bereich rund um die Nordtribüne noch mehr zu einem Hochsicherheitstrakt.

Die Maßnahmen in der geplanten Form dienen nicht der Sicherheit, sondern zerstören die deutschlandweite Einzigartigkeit, die die Heimspiele des 1. FCM im Heinz-Krügel-Stadion bisher geprägt haben. Demgegenüber begrüßen wir ausdrücklich den Umbau der Nordtribüne in eine reine Stehplatztribüne und die Möglichkeit der weiteren Stadiongestaltung durch die Fans! Sollte der Entwurf, wie dargestellt, umgesetzt werden, wird zu überlegen sein, ob die Nordtribüne weiterhin die Heimat der aktiven Fanszene bleiben kann. Deswegen fordern wir alle Beteiligten – insbesondere die Verantwortlichen des 1. FC Magdeburg – dazu auf, die Interessen der Fans bei den Baumaßnahmen zu berücksichtigen. Wir wünschen uns eine vernünftige, realitätsnahe Sicherheitspolitik, anstatt dem allgemeinen Sicherheitswahn zu verfallen.

Magdeburg, 09.03.2018

Block U – 1. FC Magdeburg & FanRat e.V.

Wir rufen alle Clubfans auf, diese Stellungnahme zu unterzeichnen. Die entsprechende Unterstützungsliste liegt am Sonntag neben dem Block U Stand aus.

zu Punkt 1

die Blocktrennung ist jetzt schon ein Hohn

das setzt dem jetzigen nur noch die Krone auf zum Kotzen



10.03.2018, 10:39
Berserker Abwesend
G-Mod,

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Betreff: Re: MDCC-Arena, Hüpfverbot(e), Block-und Sektorenabtrennungen
Vieles kann ich absolut nachvollziehen, aber eben nicht das:

"Weiterhin möchten wir betonen, dass ein Spielbetrieb im Heinz-Krügel-Stadion ohne Zusagen der aktiven Fanszene kaum möglich gewesen wäre“.

Soll sich jetzt jeder nicht Block U zugehörige gnädig zeigen, das die Fanzsene auf das rhythmische Hüpfen verzichtet, da ansonsten ein Spielabbruch die Konsequenz wäre. Ist das nicht logisch? Musste da echt jeder durch Block U an die Hand genommen werden, weil er von Natur aus zu dämlich wäre um den Ernst der Lage richtig einzuschätzen?
Dann ginge mein Dank natürlich an Block U.

10.03.2018, 13:32
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: MDCC-Arena, Hüpfverbot(e), Block-und Sektorenabtrennungen
Nun wieder mal ne Aussage die vom Honigpinsel in Gang gebracht wurde.

. . . . wie sooft die alte Leier . . . . . . diejenigen, die da nachher nicht in dem Bereich zugegen sind,
drücken jetzt so einen Stadionumbau durch und der wird dann genau so ( zumindest teilweise ) an den Bedürfnissen vorbei durchgezogen
wie der damalige Neubau. Daumen hoch Ist also wie damals => alles beim Alten.

Lustig finde ich auch den Bau des zweiten Zauns famos im Bereich der Nordtribüne! Da hamse wohl doch raus bekommen wie so manches
Ding, den Weg ins Stadion findet was man da nicht haben möchte. Happy mdff

Ansonsten Typisch Kommune . . . . . . die Kosten mittlerweile bei fast 11. Mio. Glocken und nun schon mindestens annähernd drei Jahre
Hüpfverbot bei Fertigstellung in ( voraussichtlich ) 2019.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 10.03.2018, 14:04 von armageddon.

16.03.2018, 09:40
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: MDCC-Arena, Hüpfverbot(e), Block-und Sektorenabtrennungen
ach ja

hatte ich beim "Schnellquerlesen" nebenan gefunden

hätte ich vielleicht auch so gefunden ... Wink

EW-Bau für den Umbau der MDCC-Arena Magdeburg, Heinz-Krügel-Platz 1, 39114 Magdeburg

Ratsinfo zum Umbau Stadion Magdeburg



bin ja mal gespannt wenns los geht ...

und ob ich nächste Saison noch da sitze wo ich sitze

16.03.2018, 09:57
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: MDCC-Arena, Hüpfverbot(e), Block-und Sektorenabtrennungen
Tzzzzz Na ja es baut die Öffentlich Hand . . . . . . . .

was bedeutet das dieses Projekt eh nicht pünktlich fertich wird und viel teurer wird als geplant.

Das ist in solchen Fällen ja so was wie Gesetz. Attention Information Attention

Ich hoffe sie finden nicht noch Wasseradern die sie umgehen müssen oder gar Erdöl. famos

23.03.2018, 20:58
Wadenbeisser Abwesend


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Episode 80: Stichwort: Stadionumbau


Zitat:
In Podcast-Episode 80 widmen wir uns noch einmal explizit dem Thema “Umbau des Heinz-Krügel-Stadions”. Nachdem in Ausgabe 78 bereits Kerstin Kinszorra, die Pressesprecherin der Stadt Magdeburg, zu Gast war und die städtische Perspektive auf die geplanten Umbaumaßnahmen dargelegt hat, kommen wir in dieser Folge zum gleichen Thema mit Vertretern der Fanszene ins Gespräch. Mit Atzi von Block U und Uli vom FanRat e.V. sprechen wir über den bisherigen Diskussionsprozess zu den Umbaumaßnahmen aus ihrer Perspektive, über die von der Fanszene kritisierten Punkte in der Beschlussvorlage für den Stadtrat und über die Frage, wie man sich als Stadiongängerin bzw. Stadiongänger bis zur Stadtratssitzung am 05.04. in der Thematik noch engagieren kann.
Die Kapitelmarken für die aktuelle Folge sind diese hier:
00:00:00 Intro, Sendungsthema, Vorstellung Gäste
00:03:52 Abstimmungsprozess mit Stadt und Verein
00:14:48 Konkrete Kritikpunkte
00:27:33 Möglichkeiten, sich einzubringen
00:32:04 Ausblick auf die nächste Sendung, Outro
Viel Spaß mit Episode 80 und wie immer gilt: Wir freuen uns über Feedback, übers Weitersagen und natürlich auch über Eure Rezensionen bei iTunes! Ausgabe 81 erscheint aufgrund des Nachholspiels gegen den FSV Zwickau voraussichtlich erst am 04.04..

Direkt Link zum Mp3

04.04.2018, 11:12
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: MDCC-Arena, Hüpfverbot(e), Block-und Sektorenabtrennungen
nur ein Nachtrag zur Unterschriftenaktion

(das aus der Vs find ich nicht mehr)


29. März 2018 um 13:49 Uhr
FCM-Fans mit Protest gegen Umbaupläne wohl erfolgreich
Von Julian Koch

Zitat:


© imago/foto2press

Weil die Anhänger des 1. FC Magdeburg durch den geplanten Umbau der MDCC-Arena das Stadionerlebnis in bestimmten Bereichen gefährdet sahen, sammelten sie insgesamt 3.500 Unterschriften – mit Erfolg.

Mündliche Zusagen

Konkret geht es um 2,20 Meter hohe Blocktrennungen auf der Nordtribüne, Einlassschleusen an den Eingängen und um einen zweiten Außenzaun hinter "Block U". Wie die Ultras nun mitteilten, habe ein erneutes Treffen zwischen Fans, Vertretern der Stadt und des 1. FC Magdeburg am Dienstag ergeben, dass den Forderungen der Fans stattgegeben werde. Demnach seien sich alle Beteiligten einig, dass 1,10 Meter hohe Blocktrennungen auf der Nordtribüne ausreichen. Darüber hinaus soll auch auf den zweiten Außenzaun verzichtet werden, gleiches gilt für Drehkreuze in den Eingangsbereichen. Den Fanvertretern sei erklärt worden, dass ein entsprechendes Sicherheitskonzept bereits erstellt wurde von allen erforderlichen Organen mündliche Zusagen vorliegen. "Wir gehen somit davon aus, dass die Forderungen aus der Stellungnahme zum Umbau des HKS erfüllt werden", so Block U.

zuschauen
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 04.04.2018, 11:14 von Wadenbeisser.

05.04.2018, 16:40
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Stadtrat
Magdeburger Stadion wird erweitert
05.04.2018



Zitat:

Mehr Platz für Fans des 1. FC Magdeburg in der MDCC-Arena: Der Stadtrat Magdeburg stimmte am 5. April 2018 den Umbauplänen zu. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Mehr als 10 Millionen Euro sollen in den Umbau der Magdeburger MDCC-Arena fließen. Diese ist Heimspielstätte des 1. FC Magdeburg.
Von Martin Rieß ›

Magdeburg l Die Stadt Magdeburg steht hinter den Fußballern des 1. FC Magdeburg: Mit einem Beschluss hat der Stadtrat Magdeburg am 5. April 2018 den Weg zu einem Umbau der MDCC-Arena frei gemacht. Diese ist Heimspielstätte für den Drittligisten, der sich anschickt in die 2. Bundesliga aufzusteigen.

Die Sanierung soll in mehreren Etappen vonstatten gehen. Zum einen geht es um eine so genannte statische Ertüchtigung des Bauwerks. Grund: Als die Arena im Jahr 2006 als Nachfolgebau des Ernst-Grube-Stadions eröffnet wurde, war nicht eingeplant, dass Fans durch rhythmisches Hüpfen eine besondere Belastung darstellen könnten.
Hüpfverbot in der MDCC-Arena

Aufgrund von Messungen im Jahr 2015 und 2016 wurde deutlich, dass die Schwingungen die Lebenszeit der MDCC-Arena von 50 Jahren auf 17,5 Jahre verkürzen. Entsprechend wurde bis auf Weiteres auch ein Hüpfverbot verhängt, an das sich die Fans und die Besucher auch halten.

Neben Fragen der Sicherheit vor Schwingungen geht es auch um eine Erweiterung der Kapazitäten der MDCC-Arena. Dazu sollen Teile der Sitzplätze in Stehplätze umgewandelt werden. Es geht dabei um die Blöcke 3 bis 7 in der Heimtribüne Nord. In diesem Zuge werden 3900 neue Plätze geschaffen, die für die Besucher zur Verfügung stehen sollen.
Neuer Parkplatz für FCM-Fans

Im Zuge der Erweiterung und des Umbaus sind weitere Aufgabenfelder zu erledigen: Der Brandschutz muss beispielsweise an die neuen Anforderungen angepasst werden. Außerdem geht es unter anderem auch um weitere WC-Anlagen und Kioske sowie um Plätze für die Presse. Neue Zäune und Abtrennungen sollen für mehr Sicherheit sorgen. Und mit einem neuen Parkplatz am Gübser Weg sollen die bei vielen Spielen zugeparkten Straßen in der Nachbarschaft entlastet werden.

Der Neubau des Stadions, das mit einem Freundschaftsspiel des 1. FC Magdeburg gegen Eintracht Braunschweig eröffnet wurde, hatte 31 Millionen Euro gekostet. Die jetzt geplanten Arbeiten sind mit 10,7 Millionen Euro veranschlagt.
Diskussion im Stadtrat Magdeburg

In der Diskussion hatte Manuel Rupsch (CDU) darauf verwiesen, dass bei steigenden Zuschauerzahlen die Verkehrsprobleme gelöst werden. Einen entsprechenden Änderungsantrag hatten seine und weitere Fraktionen eingebracht. Jens Rösler (SPD) unterstrich, dass jetzt für die kommenden Jahrzehnte investiert werde. Mit einem weiteren Antrag befürwortete seine Fraktion, einen weiteren Parkplatz an der Ölmühle zu prüfen. Beide Änderungsanträge fanden Mehrheiten.

Jürgen Canehl (Bündnis 90/Die Grünen) brachte einen dritten Änderungsantrag ein - auch hier ging es um Fragen zum Verkehr. Für die Wünsche zum Beispiel nach einer Förderung des Fahrradverkehrs zum Stadion und eine Erhöhung des Takts von Straßenbahnen sowie andere Ampelschaltungen gab es keine Mehrheiten.
Lob an Verwaltung, Fans und Betreiber

In seinem Redebeitrag hatte Dennis Jannack (Die Linke) den fairen Umgang zwischen Stadtverwaltung Magdeburg, Fans und Betreibern der MDCC-Arena gelobt: "Mit der Drucksache sind wir auf einem guten Weg."

Am Ende der Diskussion gab es eine breite Mehrheit für die Beschlussvorlage, die den Weg für die Investition ins Magdeburger Stadion freimacht. Es gab zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen.


zuschauen

05.04.2018, 17:41
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