MDFF - das Magdeburger Fussballforum



01.08.2018, 10:10
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
köstlich . . . . . . fehlt nur noch => Happy mdff Kühe Schweine . . . . . . brück famos

Man hätte ihn so gesehen nie ziehen lassen dürfen . . . . . Daumen hoch

30.12.2018, 12:36
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
***Im Stehblock – Guidos Betrachtungen zum 1. FC Magdeburg***

oder jetzt "Neues vom Krügel-Platz"

mal hören was er/sie heut zu besprechen hat/haben

Folge 32 von "Neues vom Krügel-Platz"


"im Gespräch mit ..."

ca. ... Minuten

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Zitat:
Neues vom Krügel-Platz | Folge 32 FCM-Legende Heyne: "Nach mir war plötzlich Geld da"

14 Jahre lang war Dirk Heyne die Nummer 1 beim 1. FC Magdeburg. Später führte er den Club als Trainer fast in die 2. Bundesliga. Auch wenn er sich mittlerweile woanders Zuhause fühlt, ist er dem FCM noch immer verbunden. Im Podcast spricht die Club-Legende unter anderem über seine besten Gegner, seine Zeit in Gladbach und die Gründe für seinen Rauswurf Ende 2007.
Oliver Leiste

von Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT

Folge 32 von "Neues vom Krügel-Platz" in ... Schlagzeilen:
Zitat:


Drei FDGB-Pokalsiege als Spieler sowie ein Aufstieg und ein Beinah-Durchmarsch als Trainer – die Liste der Erfolge von Dirk Heyne beim 1. FC Magdeburg ist lang. Auch wenn der frühere Torwart mittlerweile in Norderstedt sein Glück gefunden hat, erfährt er nach wie vor großen Zuspruch der FCM-Fans. Im Podcast mit Sportredakteur Oliver Leiste spricht Heyne zudem über seine Zeit in Mönchengladbach und darüber, dass die Umstände seiner Entlasung 2007 ihn noch länger beschäftigt haben.

Telefongespräch
Das Gespräch fand am Telefon statt. Leider war die Qualität der Aufzeichnung an manchen Stellen so schlecht, dass einige Antworten nicht zu verstehen waren. Diese wurden herausgeschnitten, werden der Vollständigkeit halber aber im weiteren Verlauf des Textes ohne Zeitmarke aufgeführt.

Dirk Heyne über ...
... sein Erfolgsgeheimnis beim FCM – ab Minute 3:45

Ich habe eine Menge dafür getan. Mir wurde nie etwas in die Wiege gelegt. Erstens hat mir Fußball Spaß gemacht. Zweitens habe ich unheimlich gerne trainiert und war gerne mit den Jungs auf dem Platz. Deswegen ist das ein bisschen eine Besessenheit gewesen, dass man mich nicht zum Training auffordern musste. Im Gegenteil: Man musste mich eher bremsen. Das war sicher das Erfolgsgeheimnis.
... die besten Stürmer, gegen die er je gespielt hat

Ich kann natürlich Diego Maradona nennen, als wir die Europacup-Spiele gegen Barcelona gemacht haben. Aber man darf auch unsere Leute nicht vergessen. Die haben auch einen Namen und richtig viel Qualität gehabt. Wenn ich nur an Achim Streich oder Jürgen Sparwasser denke. Mit denen habe ich auch viele Extraschichten geschoben.


Mit dem 1. FC Magdeburg feierte Dirk Heyne (vorn, 4.v.l.) viele Erfolge. Bildrechte: IMAGO
... seinen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach

Rudi Assauer hat sich bei mir gemeldet. Der war damals in Oldenburg Manager. Der war dann bei mir in der Wohnung und wir haben verhandelt. Er ist dann weiter nach Berlin und ich wollte 14 Tage später meinen Vertrag in Oldenburg unterschreiben. Doch dann kam der Anruf von Rolf Rüssmann und dann wurde alles über Bord geworfen und ich bin zu Mönchengladbach in die erste Liga gewechselt. In Oldenburg wäre ich sicher die Nummer 1 gewesen. In Gladbach war das der langjährige Torwart Uwe Kamps. Aber sie haben da einen gebraucht, der ihm ein bisschen Feuer unter dem Hintern macht. Für mich war es ein Anreiz, mal in der ersten Liga dabei zu sein. Mit Oldenburg hätte das wahrscheinlich nicht geklappt. Auf jeden Fall habe ich entschieden, nach Mönchengladbach zu gehen, auch wenn ich erstmal nur die Nummer 2 war. Ich denke, das war eine kluge und richtige Entscheidung.
... seinen Berufswunsch Trainer – ab Minute 5:30

Ich habe damals Sport studiert an der DhfK in Leipzig. Mit dem Ziel Trainer oder Sportlehrer. Mein Ziel war es, Lehrer zu werden, mit noch einem weiteren Fach. Zunächst habe ich mein Abitur nachgeholt und dann das Sportstudium angefangen. Nach der Wende war das Ziel, im sportlichen Bereich weiter tätig zu sein. Diese Möglichkeit wurde mir in Gladbach gegeben. Dort konnte ich meine Trainerscheine und den Fußballlehrer machen.
... seine Rückkehr nach Magdeburg – ab Minute 7:30

Borussia wollte damals mit mir als Trainer verlängern. Hans Meier wollte mich als Co-Trainer verpflichten in der 2. Liga. Ich habe ihm leider, leider, leider abgesagt. Ich wollte nicht ständig zwischen Jugendbereich und Männerbereich hin und her wechseln. Dann lief der Vertrag aus und dann war klar, dass ich in meine Heimatstadt zurückkehre, um dann dort mit der Torwart- und Fußballschule, die ich mit Jürgen Pommerenke aufgemacht habe, einen Neustart hinzulegen.
.. die Besonderheit der Mannschaft, die 2006 aus der Oberliga aufstieg und ein Jahr später fast den Durchmarsch schaffte – ab Minute 12:00

Ausschlaggebend war ganz klar die Saison zuvor, als wieder eine Insolvenz drohte und Spieler und Trainer monatelang kein Gehalt bekommen haben. Wir haben am Wochenende trotzdem gespielt, obwohl jeder hätte zum Arbeitsamt gehen können. Das haben die Spieler nicht gemacht. Sie haben sich untereinander geholfen. Ich hatte die Torwartschule, die mich über Wasser gehalten hat. Diese Situation hat die Mannschaft zusammen geschweißt. Dann kamen zwei, drei Ergänzungen, die gepasst und ihre Leistung gebracht haben. Und es war dann wirklich eine Mannschaft, wo der eine für den anderen da war.


Ein Trainer und sein Spielmacher: Heyne (l.) und Kais Manai arbeiteten seit 2006 zusammen beim FCM. Bildrechte: IMAGO
... den Einbruch in der Saison 2007/08 – ab Minute 15:00

Alle, die sich mit dem FCM damals befasst haben, wissen sicher, dass wir Aleksandar Kotuljac nach Fürth abgegeben haben. Er hat uns vorranging an den nahen Aufstieg geschossen. Wir haben dann mit geringen Mitteln versucht, die Mannschaft auf dem Niveau des Vorjahres zu halten. Da haben wir nicht so viel Glück gehabt. Die neuen Spieler konnten nicht auf Anhieb das zeigen, warum wir sie geholt hatten. Zudem wurden mir Spieler versprochen, die ihren Vertrag angeblich schon so gut wie unterschrieben hatten, die dann aber zu Trainings- oder Punktspielstart nicht in Magdeburg waren. Wir als Trainer standen dann mit einem Stürmerproblem da.
... Mario Kallnik – ab Minute 18:43

Mario kann seine Stärken und Schwächen sehr gut selbst einschätzen. Er war nie ein filigraner Techniker, er war der Arbeiter auf dem Platz. Und so stellt er auch die Mannschaft zusammen. Es wird auf Mentalität und Charakter geschaut, und nicht so sehr auf Einzelspieler. Er versucht eine Mannschaft zusammen zu stellen, die auf alle Fälle die Ärmel hochkrempelt und sich einsetzt für den Verein, so wie er das früher auch gemacht hat. Er war ein Kapitän, wie ihn sich jeder Trainer wünscht. Der die Mannschaft zusammenhält, viel für sie tut und sich aufopfert. Er war nie das spielerische Genie, aber er ist voran marschiert.
... den Niedergang des FCM in den Jahren nach seinem Weggang

Drei Jahre lang habe ich das aus nächster Nähe verfolgt, weil ich ja bei Sachsen Leipzig gearbeitet habe. In den vier, fünf Jahren nach mir gab es fast zehn Trainer. Und ich habe mich dann schon gewundert, welche Mittel dann plötzlich da waren. Da kamen Spieler von denen ich dachte: bei mir ging es nicht und jetzt geht es. Da habe ich schon ein bisschen geschmunzelt. Und ich denke auch, dass die Magdeburger Fans nicht so doof sind, dass die das nicht selbst gemerkt haben. Bei mir hat man den Geldbeutel sicherlich ein wenig enger geschnallt. Und nach meinem Weggang plötzlich die Leute von da und da geholt, was vom finanziellen Aspekt sicher eine andere Dimension war.
... einen erneuten Umzug nach Magdeburg – ab Minute 24:30

Danach sieht es im Moment nicht aus. Lebensmittelpunkt ist jetzt Norderstedt. Meine Frau ist hier. Wir fühlen uns hier wohl. Ich glaube, dass wird kein großes Thema mehr sein. Ich hänge natürlich noch sehr an Magdeburg, weil meine Mutti und die Schwiegermutti da sind, die wir so oft es geht besuchen. Aber der Lebensmittelpunkt ist jetzt hier oben.


Mittlerweile hat Heyne sein Glück in Norderstedt gefunden. Bildrechte: IMAGO




Podcast | 1. FC Magdeburg

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09.01.2019, 17:35
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
unter Vorbehalt

Jens Härtel Trainer in Rostock

mein Gott auf diesem "Schleudersitz"



zuschauen

09.01.2019, 19:14
Berserker Abwesend
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Schön für ihn, vor allen Dingen für uns, dass er einen neuen Verein gefunden hat.

27.01.2019, 14:34
Wadenbeisser Abwesend


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oh oh

schaun mer mal was unser 2malig Aufstiegstrainer da so treibt bei de "Fischköppe"

und das noch in Braunschweig

eigentlich gönne ich ja beiden die 3 Punkte

http://www.kicker.de/...ock-3.html


LIVE! Eintracht mit vier Neuen - Härtels Debüt für Rostock
Braunschweig startet am Sonntag (15 richtig 14Uhr) die "Mission Klassenerhalt" gegen Hansa Rostock. Bei der Kogge steht Trainer Jens Härtel vor seinem Debüt. Um 15 Uhr will der KFC Uerdingen im Heimspiel gegen Würzburg die Aufstiegsambitionen untermauern. Das Spiel zwischen Zwickau und Karlsruhe wurde wegen Schneefalls abgesagt.

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https://www.magentasport.de/fussball/3-liga

03.03.2019, 18:35
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer


Fußball
Sowislo weiß, was er will
02.03.2019, Update: 03.03.2019, 13.51 Uhr

Zitat:

Marius Sowislo in seinem Büro im Westernplan. Foto: Eroll Popova:

Vor fünf Jahren gründete Marius Sowislo das Netzwerk SAMFORCITY. Inzwischen hat sich der frühere FCM-Kapitän damit als Unternehmer etabli...
Von Hans-Joachim Malli ›

Magdeburg l Der mittlerweile 36-Jährige wusste schon immer, was er wollte. Und erinnert sich noch ganz genau, wie es war, als er im Sommer 2012 aus dem Ruhrpott zum 1. FC Magdeburg wechselte.

Marius Sowislo, 1982 im polnischen Bytom geboren, zog mit fünfeinhalb Jahren mit seiner Mutter, dem älteren Bruder und der jüngeren Schwester dem Vater nach Bochum hinterher. Sowislo machte sein Abi und bei Opel eine Ausbildung zum Bürokaufmann, wurde später Fußballprofi.

Sein Berater Albert Höfer knüpfte den Kontakt zum FCM. Der lag gerade am Boden. Mario Kallnik als sportlicher Leiter und der neue Trainer Andreas Petersen bastelten an einem neuen Team. „Ich war damals 29. Da fängt ja das Fußballerleben nicht erst an. Von Magdeburg, dem Osten generell, wusste ich bis dahin nicht viel. Ich habe mich dann aber belesen. Außerdem meinte mein Vater, das sei die letzte große Chance, die ich kriegen würde. Im Gegensatz zum Fußballer Marius Sowislo kannte der frühere Handballer Heinrich Sowislo die Sportstadt Magdeburg ganz gut, riet seinem Filius zum Wechsel. „Gut, dass ich auf ihn gehört habe“, erklärt der spätere Aufstiegskapitän.
Marius allein in Magdeburg

Wie die ersten Tage in Magdeburg dann jedoch abliefen, war mit ein Anstoß für das Entstehen von SAMFORCITY. SAM steht dabei für Sportler aus Magdeburg, ist aber auch rückwärts das Kürzel für Marius Adrian Sowislo.

„Früher musste ich nie umziehen, wohnte immer in Bochum. Beim FCM war das anders und alles neu für mich. Ich war das erste Mal allein. Kurz vorher hatten wir geheiratet, kam aus den Flitterwochen mit Julia. Wir wollten nicht unbedingt in die Platte, sondern was Ruhiges im Grünen. Da wurden uns Wohnungen gezeigt. Da hatten die Wände verschiedene Farben, waren die Löcher größer als Fenster. Drei Tage vor Trainingsbeginn wusste ich nicht wohin. Keiner konnte mir helfen. Ich habe dann zunächst in einer Pension am Flugplatz geschlafen. In einem Doppelstockbett mit meinem Vater. Er oben, ich unten. Ich dachte nur, wo bist du hier gelandet“, erinnert sich Sowislo an seine ersten Tage in Magdeburg und schwor sich, das sollen andere nicht auch erleben müssen.

Sowislo: „Elmar war mein einziger Ansprechpartner. Der hat mit Vater ein Bierchen getrunken und die Wohnung gemalert.“ Elmar, das ist Elmar Naue. Der langjährige Mitarbeiter der FCM-Geschäftsstelle, Hausmeister und gute Seele in einem, wurde kürzlich in den Ruhestand verabschiedet.
Projekt-Start im Jahr 2014

Gestartet ist das Projekt SAMFORCITY am 1. September 2014, damals zusammen mit Ex-FCM-Kicker Telmo Teixeira. Da ging es das erste Mal online. „Das Ziel war, die regionale Wirtschaft mit dem Leistungssport zu verknüpfen. Unser erster Partner war Alpha Sports aus Berlin. Zu Beginn haben Telmo und ich nachts Tüten gefüllt und den Mitspielern am nächsten Tag auf den Platz gepackt. Während die bei Auswärtsfahrten im Bus schliefen oder spielten, haben wir am Laptop gearbeitet“, erinnert sich Jungunternehmer Sowislo an die ersten Schritte.
Doppelte Sternstunde

2015 gab es eine doppelte Sternstunde für Familie Sowislo. . Zunächst den Aufstieg des FCM in den Profifußball, dann die Geburt von Tochter Daria: „Meine schwangere Frau war als Zuschauerin beim Aufstiegsspiel in Offenbach dabei.“

Inzwischen ist Marius Sowislo ein ganz normaler Familienvater und Geschäftsmann. Sein Tag verläuft wie bei vielen Magdeburgern. Um 6.30 Uhr klingelt der Wecker, um 7.30 Uhr ist er auf dem Weg in den Kindergarten. Die Frau fährt weiter zur Arbeit nach Hermsdorf. Um 8.30 Uhr sitzt er im Büro im Westernplan. Abends um 20.30 Uhr ist er zu Hause.
Geschäftsmann und FCM-Markenbotschafter

„Es nutzt ja nichts, das Netzwerk aufzubauen. Du musst die Leute bei Laune halten, damit sie dabei bleiben. Das sind viele Gespräche mit den Sportlern und Partnern, um zum Beispiel Kita-Plätze zu besorgen und andere Probleme zu lösen“, sagt Sowislo, dessen Unternehmen sich neben den Beiträgen – die derzeit 170 Mitglieder zahlen zwischen 69 und 89 Euro im Jahr – vor allem über Partner und Sponsoren trägt.

Jüngstes Projekt ist die „Blau-Weiße Partnerschaft“ zwischen dem FCM und Vereinen der Region. Sowislo ist als Projektleiter dabei so etwas wie der Markenbotschafter der Blau-Weißen. Dafür ist der Ex-Kapitän derzeit überall im Land unterwegs, will bald den 150. Partnerverein besuchen.

So wie früher als Fußballer gestaltet der 36-Jährige auch sein Leben und das seiner Familie ganz bewusst, sagt voller Überzeugung: „Mein Leben, so wie ich es mir vornehme, das wird klappen. Ich bin fest überzeugt, dass alles, was ich mache, zu hundert Prozent eintrifft.“


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