MDFF - das Magdeburger Fussballforum



01.08.2018, 10:10
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
köstlich . . . . . . fehlt nur noch => Happy mdff Kühe Schweine . . . . . . brück famos

Man hätte ihn so gesehen nie ziehen lassen dürfen . . . . . Daumen hoch

30.12.2018, 12:36
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
***Im Stehblock – Guidos Betrachtungen zum 1. FC Magdeburg***

oder jetzt "Neues vom Krügel-Platz"

mal hören was er/sie heut zu besprechen hat/haben

Folge 32 von "Neues vom Krügel-Platz"


"im Gespräch mit ..."

ca. ... Minuten

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Zitat:
Neues vom Krügel-Platz | Folge 32 FCM-Legende Heyne: "Nach mir war plötzlich Geld da"

14 Jahre lang war Dirk Heyne die Nummer 1 beim 1. FC Magdeburg. Später führte er den Club als Trainer fast in die 2. Bundesliga. Auch wenn er sich mittlerweile woanders Zuhause fühlt, ist er dem FCM noch immer verbunden. Im Podcast spricht die Club-Legende unter anderem über seine besten Gegner, seine Zeit in Gladbach und die Gründe für seinen Rauswurf Ende 2007.
Oliver Leiste

von Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT

Folge 32 von "Neues vom Krügel-Platz" in ... Schlagzeilen:
Zitat:


Drei FDGB-Pokalsiege als Spieler sowie ein Aufstieg und ein Beinah-Durchmarsch als Trainer – die Liste der Erfolge von Dirk Heyne beim 1. FC Magdeburg ist lang. Auch wenn der frühere Torwart mittlerweile in Norderstedt sein Glück gefunden hat, erfährt er nach wie vor großen Zuspruch der FCM-Fans. Im Podcast mit Sportredakteur Oliver Leiste spricht Heyne zudem über seine Zeit in Mönchengladbach und darüber, dass die Umstände seiner Entlasung 2007 ihn noch länger beschäftigt haben.

Telefongespräch
Das Gespräch fand am Telefon statt. Leider war die Qualität der Aufzeichnung an manchen Stellen so schlecht, dass einige Antworten nicht zu verstehen waren. Diese wurden herausgeschnitten, werden der Vollständigkeit halber aber im weiteren Verlauf des Textes ohne Zeitmarke aufgeführt.

Dirk Heyne über ...
... sein Erfolgsgeheimnis beim FCM – ab Minute 3:45

Ich habe eine Menge dafür getan. Mir wurde nie etwas in die Wiege gelegt. Erstens hat mir Fußball Spaß gemacht. Zweitens habe ich unheimlich gerne trainiert und war gerne mit den Jungs auf dem Platz. Deswegen ist das ein bisschen eine Besessenheit gewesen, dass man mich nicht zum Training auffordern musste. Im Gegenteil: Man musste mich eher bremsen. Das war sicher das Erfolgsgeheimnis.
... die besten Stürmer, gegen die er je gespielt hat

Ich kann natürlich Diego Maradona nennen, als wir die Europacup-Spiele gegen Barcelona gemacht haben. Aber man darf auch unsere Leute nicht vergessen. Die haben auch einen Namen und richtig viel Qualität gehabt. Wenn ich nur an Achim Streich oder Jürgen Sparwasser denke. Mit denen habe ich auch viele Extraschichten geschoben.


Mit dem 1. FC Magdeburg feierte Dirk Heyne (vorn, 4.v.l.) viele Erfolge. Bildrechte: IMAGO
... seinen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach

Rudi Assauer hat sich bei mir gemeldet. Der war damals in Oldenburg Manager. Der war dann bei mir in der Wohnung und wir haben verhandelt. Er ist dann weiter nach Berlin und ich wollte 14 Tage später meinen Vertrag in Oldenburg unterschreiben. Doch dann kam der Anruf von Rolf Rüssmann und dann wurde alles über Bord geworfen und ich bin zu Mönchengladbach in die erste Liga gewechselt. In Oldenburg wäre ich sicher die Nummer 1 gewesen. In Gladbach war das der langjährige Torwart Uwe Kamps. Aber sie haben da einen gebraucht, der ihm ein bisschen Feuer unter dem Hintern macht. Für mich war es ein Anreiz, mal in der ersten Liga dabei zu sein. Mit Oldenburg hätte das wahrscheinlich nicht geklappt. Auf jeden Fall habe ich entschieden, nach Mönchengladbach zu gehen, auch wenn ich erstmal nur die Nummer 2 war. Ich denke, das war eine kluge und richtige Entscheidung.
... seinen Berufswunsch Trainer – ab Minute 5:30

Ich habe damals Sport studiert an der DhfK in Leipzig. Mit dem Ziel Trainer oder Sportlehrer. Mein Ziel war es, Lehrer zu werden, mit noch einem weiteren Fach. Zunächst habe ich mein Abitur nachgeholt und dann das Sportstudium angefangen. Nach der Wende war das Ziel, im sportlichen Bereich weiter tätig zu sein. Diese Möglichkeit wurde mir in Gladbach gegeben. Dort konnte ich meine Trainerscheine und den Fußballlehrer machen.
... seine Rückkehr nach Magdeburg – ab Minute 7:30

Borussia wollte damals mit mir als Trainer verlängern. Hans Meier wollte mich als Co-Trainer verpflichten in der 2. Liga. Ich habe ihm leider, leider, leider abgesagt. Ich wollte nicht ständig zwischen Jugendbereich und Männerbereich hin und her wechseln. Dann lief der Vertrag aus und dann war klar, dass ich in meine Heimatstadt zurückkehre, um dann dort mit der Torwart- und Fußballschule, die ich mit Jürgen Pommerenke aufgemacht habe, einen Neustart hinzulegen.
.. die Besonderheit der Mannschaft, die 2006 aus der Oberliga aufstieg und ein Jahr später fast den Durchmarsch schaffte – ab Minute 12:00

Ausschlaggebend war ganz klar die Saison zuvor, als wieder eine Insolvenz drohte und Spieler und Trainer monatelang kein Gehalt bekommen haben. Wir haben am Wochenende trotzdem gespielt, obwohl jeder hätte zum Arbeitsamt gehen können. Das haben die Spieler nicht gemacht. Sie haben sich untereinander geholfen. Ich hatte die Torwartschule, die mich über Wasser gehalten hat. Diese Situation hat die Mannschaft zusammen geschweißt. Dann kamen zwei, drei Ergänzungen, die gepasst und ihre Leistung gebracht haben. Und es war dann wirklich eine Mannschaft, wo der eine für den anderen da war.


Ein Trainer und sein Spielmacher: Heyne (l.) und Kais Manai arbeiteten seit 2006 zusammen beim FCM. Bildrechte: IMAGO
... den Einbruch in der Saison 2007/08 – ab Minute 15:00

Alle, die sich mit dem FCM damals befasst haben, wissen sicher, dass wir Aleksandar Kotuljac nach Fürth abgegeben haben. Er hat uns vorranging an den nahen Aufstieg geschossen. Wir haben dann mit geringen Mitteln versucht, die Mannschaft auf dem Niveau des Vorjahres zu halten. Da haben wir nicht so viel Glück gehabt. Die neuen Spieler konnten nicht auf Anhieb das zeigen, warum wir sie geholt hatten. Zudem wurden mir Spieler versprochen, die ihren Vertrag angeblich schon so gut wie unterschrieben hatten, die dann aber zu Trainings- oder Punktspielstart nicht in Magdeburg waren. Wir als Trainer standen dann mit einem Stürmerproblem da.
... Mario Kallnik – ab Minute 18:43

Mario kann seine Stärken und Schwächen sehr gut selbst einschätzen. Er war nie ein filigraner Techniker, er war der Arbeiter auf dem Platz. Und so stellt er auch die Mannschaft zusammen. Es wird auf Mentalität und Charakter geschaut, und nicht so sehr auf Einzelspieler. Er versucht eine Mannschaft zusammen zu stellen, die auf alle Fälle die Ärmel hochkrempelt und sich einsetzt für den Verein, so wie er das früher auch gemacht hat. Er war ein Kapitän, wie ihn sich jeder Trainer wünscht. Der die Mannschaft zusammenhält, viel für sie tut und sich aufopfert. Er war nie das spielerische Genie, aber er ist voran marschiert.
... den Niedergang des FCM in den Jahren nach seinem Weggang

Drei Jahre lang habe ich das aus nächster Nähe verfolgt, weil ich ja bei Sachsen Leipzig gearbeitet habe. In den vier, fünf Jahren nach mir gab es fast zehn Trainer. Und ich habe mich dann schon gewundert, welche Mittel dann plötzlich da waren. Da kamen Spieler von denen ich dachte: bei mir ging es nicht und jetzt geht es. Da habe ich schon ein bisschen geschmunzelt. Und ich denke auch, dass die Magdeburger Fans nicht so doof sind, dass die das nicht selbst gemerkt haben. Bei mir hat man den Geldbeutel sicherlich ein wenig enger geschnallt. Und nach meinem Weggang plötzlich die Leute von da und da geholt, was vom finanziellen Aspekt sicher eine andere Dimension war.
... einen erneuten Umzug nach Magdeburg – ab Minute 24:30

Danach sieht es im Moment nicht aus. Lebensmittelpunkt ist jetzt Norderstedt. Meine Frau ist hier. Wir fühlen uns hier wohl. Ich glaube, dass wird kein großes Thema mehr sein. Ich hänge natürlich noch sehr an Magdeburg, weil meine Mutti und die Schwiegermutti da sind, die wir so oft es geht besuchen. Aber der Lebensmittelpunkt ist jetzt hier oben.


Mittlerweile hat Heyne sein Glück in Norderstedt gefunden. Bildrechte: IMAGO




Podcast | 1. FC Magdeburg

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09.01.2019, 17:35
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
unter Vorbehalt

Jens Härtel Trainer in Rostock

mein Gott auf diesem "Schleudersitz"



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09.01.2019, 19:14
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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
Schön für ihn, vor allen Dingen für uns, dass er einen neuen Verein gefunden hat.

27.01.2019, 14:34
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
oh oh

schaun mer mal was unser 2malig Aufstiegstrainer da so treibt bei de "Fischköppe"

und das noch in Braunschweig

eigentlich gönne ich ja beiden die 3 Punkte

http://www.kicker.de/...ock-3.html


LIVE! Eintracht mit vier Neuen - Härtels Debüt für Rostock
Braunschweig startet am Sonntag (15 richtig 14Uhr) die "Mission Klassenerhalt" gegen Hansa Rostock. Bei der Kogge steht Trainer Jens Härtel vor seinem Debüt. Um 15 Uhr will der KFC Uerdingen im Heimspiel gegen Würzburg die Aufstiegsambitionen untermauern. Das Spiel zwischen Zwickau und Karlsruhe wurde wegen Schneefalls abgesagt.

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https://www.magentasport.de/fussball/3-liga

03.03.2019, 18:35
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer


Fußball
Sowislo weiß, was er will
02.03.2019, Update: 03.03.2019, 13.51 Uhr

Zitat:

Marius Sowislo in seinem Büro im Westernplan. Foto: Eroll Popova:

Vor fünf Jahren gründete Marius Sowislo das Netzwerk SAMFORCITY. Inzwischen hat sich der frühere FCM-Kapitän damit als Unternehmer etabli...
Von Hans-Joachim Malli ›

Magdeburg l Der mittlerweile 36-Jährige wusste schon immer, was er wollte. Und erinnert sich noch ganz genau, wie es war, als er im Sommer 2012 aus dem Ruhrpott zum 1. FC Magdeburg wechselte.

Marius Sowislo, 1982 im polnischen Bytom geboren, zog mit fünfeinhalb Jahren mit seiner Mutter, dem älteren Bruder und der jüngeren Schwester dem Vater nach Bochum hinterher. Sowislo machte sein Abi und bei Opel eine Ausbildung zum Bürokaufmann, wurde später Fußballprofi.

Sein Berater Albert Höfer knüpfte den Kontakt zum FCM. Der lag gerade am Boden. Mario Kallnik als sportlicher Leiter und der neue Trainer Andreas Petersen bastelten an einem neuen Team. „Ich war damals 29. Da fängt ja das Fußballerleben nicht erst an. Von Magdeburg, dem Osten generell, wusste ich bis dahin nicht viel. Ich habe mich dann aber belesen. Außerdem meinte mein Vater, das sei die letzte große Chance, die ich kriegen würde. Im Gegensatz zum Fußballer Marius Sowislo kannte der frühere Handballer Heinrich Sowislo die Sportstadt Magdeburg ganz gut, riet seinem Filius zum Wechsel. „Gut, dass ich auf ihn gehört habe“, erklärt der spätere Aufstiegskapitän.
Marius allein in Magdeburg

Wie die ersten Tage in Magdeburg dann jedoch abliefen, war mit ein Anstoß für das Entstehen von SAMFORCITY. SAM steht dabei für Sportler aus Magdeburg, ist aber auch rückwärts das Kürzel für Marius Adrian Sowislo.

„Früher musste ich nie umziehen, wohnte immer in Bochum. Beim FCM war das anders und alles neu für mich. Ich war das erste Mal allein. Kurz vorher hatten wir geheiratet, kam aus den Flitterwochen mit Julia. Wir wollten nicht unbedingt in die Platte, sondern was Ruhiges im Grünen. Da wurden uns Wohnungen gezeigt. Da hatten die Wände verschiedene Farben, waren die Löcher größer als Fenster. Drei Tage vor Trainingsbeginn wusste ich nicht wohin. Keiner konnte mir helfen. Ich habe dann zunächst in einer Pension am Flugplatz geschlafen. In einem Doppelstockbett mit meinem Vater. Er oben, ich unten. Ich dachte nur, wo bist du hier gelandet“, erinnert sich Sowislo an seine ersten Tage in Magdeburg und schwor sich, das sollen andere nicht auch erleben müssen.

Sowislo: „Elmar war mein einziger Ansprechpartner. Der hat mit Vater ein Bierchen getrunken und die Wohnung gemalert.“ Elmar, das ist Elmar Naue. Der langjährige Mitarbeiter der FCM-Geschäftsstelle, Hausmeister und gute Seele in einem, wurde kürzlich in den Ruhestand verabschiedet.
Projekt-Start im Jahr 2014

Gestartet ist das Projekt SAMFORCITY am 1. September 2014, damals zusammen mit Ex-FCM-Kicker Telmo Teixeira. Da ging es das erste Mal online. „Das Ziel war, die regionale Wirtschaft mit dem Leistungssport zu verknüpfen. Unser erster Partner war Alpha Sports aus Berlin. Zu Beginn haben Telmo und ich nachts Tüten gefüllt und den Mitspielern am nächsten Tag auf den Platz gepackt. Während die bei Auswärtsfahrten im Bus schliefen oder spielten, haben wir am Laptop gearbeitet“, erinnert sich Jungunternehmer Sowislo an die ersten Schritte.
Doppelte Sternstunde

2015 gab es eine doppelte Sternstunde für Familie Sowislo. . Zunächst den Aufstieg des FCM in den Profifußball, dann die Geburt von Tochter Daria: „Meine schwangere Frau war als Zuschauerin beim Aufstiegsspiel in Offenbach dabei.“

Inzwischen ist Marius Sowislo ein ganz normaler Familienvater und Geschäftsmann. Sein Tag verläuft wie bei vielen Magdeburgern. Um 6.30 Uhr klingelt der Wecker, um 7.30 Uhr ist er auf dem Weg in den Kindergarten. Die Frau fährt weiter zur Arbeit nach Hermsdorf. Um 8.30 Uhr sitzt er im Büro im Westernplan. Abends um 20.30 Uhr ist er zu Hause.
Geschäftsmann und FCM-Markenbotschafter

„Es nutzt ja nichts, das Netzwerk aufzubauen. Du musst die Leute bei Laune halten, damit sie dabei bleiben. Das sind viele Gespräche mit den Sportlern und Partnern, um zum Beispiel Kita-Plätze zu besorgen und andere Probleme zu lösen“, sagt Sowislo, dessen Unternehmen sich neben den Beiträgen – die derzeit 170 Mitglieder zahlen zwischen 69 und 89 Euro im Jahr – vor allem über Partner und Sponsoren trägt.

Jüngstes Projekt ist die „Blau-Weiße Partnerschaft“ zwischen dem FCM und Vereinen der Region. Sowislo ist als Projektleiter dabei so etwas wie der Markenbotschafter der Blau-Weißen. Dafür ist der Ex-Kapitän derzeit überall im Land unterwegs, will bald den 150. Partnerverein besuchen.

So wie früher als Fußballer gestaltet der 36-Jährige auch sein Leben und das seiner Familie ganz bewusst, sagt voller Überzeugung: „Mein Leben, so wie ich es mir vornehme, das wird klappen. Ich bin fest überzeugt, dass alles, was ich mache, zu hundert Prozent eintrifft.“


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13.06.2019, 06:32
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer






Fußball
Erinnerungen an ein Tor des Monats
13.06.2019
Zitat:

Per Fallrückzieher erzielte Petr Maslej im DFB-Pokalspiel gegen den Karlsruher SC das zwischenzeitliche 2:2, das im November 2000 zum Tor des Monats in der ARD-Sportschau gewählt wurde. Foto: Jens Wolf

Ex-FC Magdeburg-Kicker Petr Maslej, Torschütze des Monats im November 2000, fühlt sich noch immer mit Magdeburg verbunden.
Von Hans-Joachim Malli ›

Magdeburg l Zu Pfingsten war Ex-FCM-Kicker Petr Maslej wieder einmal in Magdeburg. Als Nachwuchsleiter des tschechischen Erstligisten Banik Ostrava betreute der 49-Jährige die U 19 des Vereins beim Börde-Cup des MSV Börde.

Während er als Zuschauer in der heißen Pfingstsonne das letzte Turnierspiel zwischen Molenbeek und Gastgeber MSV Börde mit einem Auge verfolgte, musste der bekennenden FCM-Fans auf der Tribüne noch einmal die Geschichte seines Tores des Monats vom November 2000 erzählen. „Ja, ja, darauf werde ich hier, wenn ich erkannt werde, immer noch mal wieder angesprochen.“ Und erkennen kann man den früheren Mittelfeldstrategen relativ gut, hat er doch sein Wettkampfgewicht von knapp 80 Kilo gehalten.

Besagtes Tor erzielte der Tscheche im DFB-Pokal-Viertelfinalspiel gegen den Karlsruher SC. Bis zur Insolvenz und dem folgenden Wechsel zu Holstein Kiel im Sommer 2002 verbrachte der Tscheche in Magdeburg seine wohl beste Zeit.
Öfter Gast in Magdeburg

Die Teilnahme am A-Juniorenturnier um den Börde-Cup zu Pfingsten war nicht die erste Rückkehr von Petr Maslej nach Magdeburg. Noch immer hat er losen telefonischen Konkakt zu einstigen Mitspielern wie Mario Kallnik oder Maik Franz. Bei Besuchen in Magdeburg beeindruckten den Mann aus dem mährischen Ostrau die neue Arena und der gewachsene Fanzuspruch, spielte er doch noch im alten Ernst-Grube-Stadion. Den Zweitliga-Abstieg registrierte Maslej auch im fernen Ostrava: „Das ist schon traurig. Dabei war hier gerade etwas im Entstehen.“

Auf Einladung von Maik Franz war Maslej vor zwei Jahren mit der U 15 von Banik Ostrava zu einem Testspiel beim FCM. Dabei begutachtete er auch genau die Arbeit des Nachwuchsleistungszentrums. Seit fünf Jahren ist der einstige Edeltechniker schließlich selbst Nachwuchs-Chef bei Banik Ostrava.
NLZ des FK Banik eine große Nummer

Die Dimensionen in Ostrava sind noch andere als aktuell beim FCM. „Wir haben von der U  6 bis zur U  19 pro Jahrgang eine Mannschaft. In den Leistungsklassen ab der U  15 sogar mehrere. Dazu noch vier Mädchenteams“, zählt Maslej auf.

Nicht ohne Stolz erzählt er davon, bei Banik Chef von 64 fest angestellten Trainern, Physiotherapeuten und Scouts zu sein. Zum Nachwuchszentrum des Clubs gehören auch eine Grund- und eine Mittelschule. Also beste Bedingungen, um erfolgreich zu sein.
Banik eine Topadresse

In Tschechien zählen die jungen Kicker aus Ostrava zu den Top drei, duellieren sich regelmäßg mit den Prager Traditionsvereinen Sparta und Slavia. Die U  19 von Banik wurde in der 1. Liga in dieser Saison Dritter. „Allerdings mit zehn Punkten Rückstand hinter Meister Sparta. Das wollen wir in der neuen Saison noch besser machen“, sagt der Nachwuchs-Chef des FK Banik.

Schon vor Jahren hat der einstige Profi-Kicker sein Herz für den Nachwuchsfußball entdeckt. Nach Ende seiner Spielerkarriere – nach nur einem Jahr und 14 Spielen für Holstein Kiel ging es 2003 zurück in die Heimat – war er zunächst Spielertrainer, dann kurze Zeit Trainer in der 2. Liga. „Als Trainer finde ich den Männerfußball bei weitem nicht so interessant wie den Nachwuchs. Da ist es viel besser, kann man noch etwas vermitteln“, findet Maslej.

Von Magdeburg haben Petr Maslej und seine Begleitung am Wochenende nicht viel gesehen. Mit drei Kleinbussen hatten sich die Tschechen am Sonnabend auf die 690 Kilometer lange Tour gemacht, erst am Abend in der Jugendherberge eingecheckt.
Uhl vermittelt Kontakt

Den Kontakt zu Maslej hatte Roland Uhl, früher Mitarbeiter im Fanprojekt, hergestellt. Dabei waren die Tschechen nur eine Ersatzlösung. Nachdem Sparta Rotterdam abgesagt hatte, suchte er Ersatz. „Auf unsere Einladung kam ganz schnell per Mail eine Antwort. Unterschrieben von Patrick Maslej.“ Auch der Sohn von Petr Maslej ist im Banik-Nachwuchszentrum tätig.

Etwas vom Stadtfest hatten die Banik-Kicker am Sonntag doch noch mitbekommen, ehe es am Montag nach Hause ging.







17.07.2019, 05:52
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
na ja nix Historisch - aber wohin damit!?



Fussball
Der FCM erwartet das große Wiedersehen
17.07.2019
Zitat:

Torhüter Jasmin Fejzic (M.) wurde beim 1. FC Magdeburg nicht glücklich. Er kehrt mit Eintracht Braunschweig in die MDCC-Arena zurück. Im Laufe der Saison gilt das auch für Nils Butzen (l.) und Nico Hammann.
Archivfoto: Eroll Popova

Mit dem Abstieg in die 3. Liga trifft der 1. FC Magdeburg mit Hansa Rostock oder auch Eintracht Braunschweig auf einige Ehemalige.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Für Jasmin Fejzic ist das Spiel beim 1. FC Magdeburg gewiss kein normaler Liga-Alltag. Der Torhüter von Eintracht Braunschweig verbindet mit dem FCM kaum gute Erinnerungen, hielt es nur knapp sechs Monate in Magdeburg aus.

Für den FCM ist es gleich am 1. Spieltag das erste Wiedersehen mit einem ehemaligen Spieler. Und in den kommenden Monaten werden noch viele weitere Treffen folgen:
1. Spieltag - Eintracht Braunschweig

Jasmin Fejzic

FCM: 08/2018 – 01/19, 4 Spiele:
Der Bosnier sollte nach dem Zweitliga-Aufstieg des FCM zum großen Rückhalt werden. Doch bereits in der ersten Partie gegen den FC St. Pauli patzte Fejzic und wurde danach immer unsicherer. Trainer Jens Härtel setzte den Schlussmann auf die Bank, in der Winterpause kehrte Fejzic nach Braunschweig zurück.
2. Spieltag, FSV Zwickau

Christopher Handke

FCM: 2013 – 2019, 163 Spiele, 6 Tore:
Der Innenverteidiger war 2015 Stammkraft beim Aufstieg in die 3. Liga – und hatte auch einen großen Anteil am Zweitliga-Aufstieg. Handke war aber nie unumstritten, wurde für seine technischen Schwächen kritisiert. Nach seinem Wechsel zum FSV Zwickau trat Handke verbal nach, sprach davon, wie Dreck behandelt worden zu sein.

René Lange

FCM: 2013 – 2015, 52 Spiele, 5  Tore:
Ausgestattet mit einem feinen Fuß und guten Standards wurde Lange beim FCM schnell zur Stammkraft. Er funkte allerdings mit Ex-Trainer Jens Härtel nicht immer auf einer Wellenlänge, musste den Verein 2015 verlassen.

Morris Schröter

FCM: 2008 – 2015, 28 Spiele, 8  Tore:
Schröter durchlief zahlreiche Nachwuchsmannschaften des FCM, bis er 2013 beim Männerteam ankam. So richtig gelang dem Verteidiger der Durchbruch allerdings nie, deshalb wechselte er 2015 nach Zwickau. Dort wurde er Stammspieler und Leistungsträger.

Fabio Viteritti

FCM: 2010 – 2014, 86 Spiele, 8  Tore:
Viteritti wechselte 2010 in den Nachwuchs FCM. Der Kreativspieler schaffte dann auch den Sprung ins Regionalligateam, musste aber nach dem Abgang von Ex-Trainer Andreas Petersen den Verein verlassen. Mit Energie Cottbus stieg er 2018 in die 3.  Liga auf, ein Jahr später wieder ab und wechselte daraufhin nach Zwickau.

Danny König

FCM: Co-Trainer 2013 – 2014:
König war ein Jahr Co-Trainer unter Andreas Petersen, folgte seinem Coach dann zum BSV Rehden. Mit Petersens Abgang war dort auch für König Schluss, er zog weiter nach Zwickau.
4. Spieltag, SV Meppen

Steffen Puttkammer

FCM: 2013 – 2017, 120 Spiele, 10  Tore:
Der Defensivspieler war ein Publikumsliebling in Magdeburg. In seiner letzten Saison kam er allerdings nur noch selten zum Einsatz. Etwas verstimmt zog Puttkammer deshalb nach Meppen weiter. Dort nimmt er eine ähnliche Rolle wie zu Beginn in Magdeburg ein, führt die Mannschaft an.

Julius Düker

FCM: 2016 – 2018, 56 Spiele, 17  Tore:
Dükers Pech in Magdeburg hatte einen Namen: Christian Beck. An ihm kam der Stürmer nie vorbei. Trotz seiner Größe, trotz guter Technik – vor dem gegnerischen Tor fehlte oft die Kaltschnäuzigkeit. Es folgten Stationen beim SC Paderborn, eine halbjährige Leihe zu seinem Heimatverein Eintracht Braunschweig. Nun sucht er sein Glück in Meppen.
6. Spieltag, TSV 1860 München

Dennis Erdmann

FCM: 2017 – 2019, 62 Spiele, 3  Tore:
An Dennis Erdmann reiben sich die Fans und Verantwortlichen. Der Innenverteidiger hat seine Stärken im Zweikampf, kann eine Mannschaft mitreißen. Beim FCM war er auch in der 2. Liga gesetzt, ein Angebot zur Verlängerung lehnte er aber ab, kokettierte lange mit einem Wechsel nach England. Gelandet ist er in der 3. Liga, obwohl er diesen Weg für sich eigentlich ausschloss.
7. Spieltag, FC Carl Zeiss Jena

Nico Hammann

FCM: 2013 – 2015, 2016 – 2019, 175 Spiele, 33 Tore:
Hammann gehörte zu den Regionalligaspielern, die es mit dem FCM bis in die 2. Bundesliga schafften. In seiner ersten Phase beim FCM überzeugte er durch teilweise spektakuläre Tore. Nach seinem halbjährigen Wechsel nach Sandhausen und der Rückkehr im Januar 2016 fand er aber zu selten zur alten Form zurück.
9. Spieltag, 1. FC Kaiserslautern

André Hainault

FCM: 2015 – 2018, 40 Spiele, 3  Tore:
Hainaults Zeit beim FCM war von Verletzungen geprägt. Zwischenzeitlich dachte der Kanadier sogar ernsthaft ans Karriereende. Umso erstaunlicher, dass Hainault in der Schlussphase der Saison 2017/18 stark zurückkam und als Abwehrchef großen Anteil am Zweitliga-Aufstieg des FCM hatte.

Florian Pick

FCM: 2017 – 2018, 22 Spiele, 2  Tore:
Der Offensivspieler war ein Jahr lang von Kaiserslautern nach Magdeburg ausgeliehen. Nach Anfangsschwierigkeiten zeigte Pick, was in ihm steckt. Mit Dribblings wie beim Spiel in Paderborn versetzte er das Publikum ins Staunen. In Lautern ist Pick Stammspieler.
11. Spieltag, KFC Uerdingen

Jan Kirchhoff

01/2019 – 05/2019, 10 Spiele:
Jan Kirchhoff kam in der Winterpause mit Vereinen wie Bayern München, Schalke 04 und AFC Sunderland in der Vita. Im defensiven Mittelfeld überragte er durch Übersicht und Zweikampfstärke. Allerdings holte ihn auch beim Club seine lange Verletzungshistorie ein.
12. Spieltag, FC Hansa Rostock

Jens Härtel

FCM: Trainer 2014 bis 11/2018, 188 Spiele:
Durch die Aufstiege 2015 und 2018 hat Härtel den FCM mit seinem Mitstreitern in der Führungsebene nach Jahrzehnten in der sportlichen Bedeutungslosigkeit wieder zu einer Nummer im deutschen Fußball gemacht. Doch in der 2. Bundesliga lief es überhaupt nicht mehr. Der Coach hielt zu lange am bewährten System, zu lange an verdienten Spielern fest, die im Leistungsloch steckten. Im November 2018 endete die Härtel-Ära.

Ronny Thielemann

FCM: Interimstrainer, Co-Trainer, Nachwuchstrainer 2011 bis 11/2018:
Es gab kaum eine Funktion, die Ronny Thielemann beim FCM nicht inne hatte. Er war Nachwuchstrainer, kurzzeitig 2011 in sportlich schwierigen Zeiten Cheftrainer und dann Assistent von Jens Härtel. Mit dessen Entlassung endete auch seine Zeit in Magdeburg.

Nils Butzen

FCM: 2009 – 2019, 207 Spiele, 5  Tore:
Zehn Jahre trug Nils Butzen das FCM-Trikot, zunächst in der Jugend, dann bei den Männern. Unter Jens Härtel war er gesetzt, stand als Kapitän in der 2. Bundesliga aber häufig im Kreuzfeuer der Kritik. Nach Härtels Entlassung folgte ein ungeahnter Abstieg: Ex-Coach Michael Oenning nahm ihm zunächst die Kapitänsbinde ab, setzte ihn dann auf die Bank und später auf die Tribüne.
14. Spieltag, Hallescher FC

Marian Unger

FCM: 2007 – 2008, 8 Spiele:
Sein größtes Spiel machte Torhüter Marian Unger nicht im FCM-Trikot, sondern für den MSV Neuruppin. Es war im Jahr 2015, DFB-Pokal gegen Bayern München. Neuruppin unterlag im Berliner Olympiastadion zwar 0:4, doch Unger hielt überragend, durfte sich danach sogar bei den Bayern vorstellen. In Magdeburg konnte er sich aber nie einen Stammplatz sichern.

nö keine links >>> Mehr Infos und Videos zum 1. FC Magdeburg gibt es hier.

Schlagwörter zum Thema: Sport | Fußball | 1. FC Magdeburg | Eintracht Braunschweig | FC Hansa Rostock | Hallescher FC | TSV 1860 München | Ronny Thielemann | Nils Butzen | Danny König | Jens Härtel | Steffen Puttkammer | Nico Hammann | Christopher Handke | Fabio Viteritti | Morris Schröter | FC Carl Zeiss Jena | Fußball Dritte Liga | André Hainault | Julius Düker | Dennis Erdmann | Florian Pick | SC Paderborn 07 | Jasmin Fejzic | SV Sandhausen | Jan Kirchhoff


ich glaube diese Saison gibts dadurch mächtig auf de Socken fürn Club
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 17.07.2019, 05:54 von Wadenbeisser.

09.08.2019, 12:20
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19.08.2019, 17:36
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Zitat:

© twitter.com/SV Sandhausen

Auf den Abstieg in die 3. Liga folgte für den 1. FC Magdeburg vor der aktuellen Saison der große personelle Umbruch. Ganze 19 Spieler verließen den Verein, um nun ihr Glück woanders zu suchen. liga3-online.de hat mal nachgeschaut, wo die Magdeburger Abgänge inzwischen untergekommen sind.
Hanna in der Ukraine, Lewerenz in Belgien

Marius Bülter: Es ist die Geschichte eines rasanten Aufstiegs, die an der Personalie Marius Bülter aufgezeigt werden kann. Noch bis 2018 spielte der 26-jährige Linksaußen in der Regionalliga West für den SV Rödinghausen und schloss nebenbei ein Studium als Maschinenbauer ab. Es folgte sein Wechsel zum 1. FCM in die 2. Bundesliga, in der Bülter in 32 Einsätzen vier Treffer erzielte und durch seine starken Leistungen Union Berlin auf sich aufmerksam machte. Der Bundesliga-Aufsteiger griff zu, hat Bülter für die anstehende Erstligasaison ausgeliehen (Leihgebühr 400.000 Euro) und sich zudem noch eine Kaufoption in Höhe von 700.000 Euro gesichert. Die Vorbereitung in diesem Sommer lief dann auch recht ordentlich für den Linksaußen, der im DFB-Pokal beim 6:0 gegen Germania Halberstadt über die volle Spielzeit zum Einsatz kam und mit zwei Vorlagen zu glänzen wusste. Am ersten Spieltag im Heimspiel gegen RB Leipzig könnte Bülter nun seine ersten Bundesliga-Minuten sammeln und dann darum spielen, nicht nach Magdeburg zurückkehren zu müssen.

Steffen Schäfer: Nach zwei Jahren in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts kehrte Innenverteidiger Steffen Schäfer nicht nur dem 1. FCM den Rücken, der 25-Jährige wechselte gleich komplett ins Ausland und unterschrieb einen Vertrag beim niederländischen Erstligisten VV-Venlo. Dort erlebte Schäfer direkt mal einen historischen Moment – allerdings nur vom Bett aus. Nach dem 3:1 gegen RKC Waalwijk am ersten Spieltag war Venlo erstmals in der 116-jährigen Vereinsgeschichte Spitzenreiter der Eredivisie, der eigentlich für die Startelf vorgesehene Schäfer fiel aber kurzfristig krankheitsbedingt aus. Sein Ligadebüt gab er dafür über 90 Minuten am zweiten Spieltag gegen Sparta Rotterdam. Endstand: 1:4.

Joel Abu Hanna: Bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison war Joel Abu Hanna verliehen worden und stieg mit Fortuna Köln in die Regionalliga West ab. Im Sommer wechselte der Linksverteidiger nun zu Zorya Luhansk in die erste ukrainische Liga, wo der 21-Jährige vom ehemaligen Bremer-Doublesieger Viktor Skripnik trainiert wird. Seine Einsatzzeiten in der Ukraine können sich bisher sehen lassen. Abu Hanna kam in zwei Ligaspielen sowie drei Partien der Europa-League-Qualifikation zum Einsatz.

Steven Lewerenz: Der Stürmer spielte nach seinem Wechsel von Holstein Kiel zum 1. FC Magdeburg im vergangenen Winter nur eine Halbserie in blau und weiß und bekam anschließend keine Vertragsverlängerung angeboten. Also wechselte der 28-jährige Lewerenz zu RE Virton in die zweite belgische Liga. Dort läuft es bisher aber alles andere als rund. Nach zwei Spieltagen steht Virton noch ohne Punktgewinn auf dem letzten Platz, Lewerenz verzeichnete dabei nur einen Kurzeinsatz über 15 Minuten.


Kips spielt international

Tim Kips: Nominell ebenfalls bei RE Virton unter Vertrag steht auch der ehemalige Magdeburger Nachwuchstorhüter Tim Kips. Der 18-Jährige verbrachte auf dem Papier aber nur einen Tag in Belgien und wurde dann nach Luxemburg zu F91 Düdelingen verliehen. Beim luxemburgischen Meister ist Kips die unumstrittene Nummer 1 zwischen den Pfosten und könnte mit Düdelingen sogar international spielen. Nach zwei Siegen gegen Nomme Kalju aus Estland (3:1 und 1:0) stehen die Luxemburger in den Play-Offs zur Europa League, für die sie sich erst 2018 erstmals in ihrer Vereinsgeschichte qualifiziert hatten.

Dennis Erdmann: Der 28-jährige Innenverteidiger hat vor allem durch seine ruppige Spielweise und seine markanten Sprüche eine deutschlandweite Bekanntheit erlangt. Beim eigenen Anhang beliebt und bei den Gegenspielern gefürchtet, das wurde Erdmann auch in seinen zwei Jahren in Magdeburg. Seit diesem Sommer streift sich der Innenverteidiger allerdings das Trikot von 1860 München über die Brust und fiel am ersten Spieltag gleich mal als Torschütze auf. Allerdings traf Erdmann beim 1:1 gegen Preußen Münster unglücklich ins eigene Tor, indem er einen Ball abfälschte. Dennoch bleibt Erdmann bei den Münchner Löwen gesetzt und hat auch an seiner Spielweise bisher nichts geändert. Nach vier Spielen hat Erdmann bereits drei gelbe Karten erhalten, die erste gab es am ersten Spieltag schon in der dritten Spielminute.

Richard Weil: Gleich zwei Ligen tiefer ging es für Richard Weil nach dem Abstieg mit dem 1. FC Magdeburg. Der 31-jährige Mittelfeldspieler ging zu den Offenbacher Kickers in die Regionalliga Südwest, wo Weil direkt zum Mannschaftskapitän aufgestiegen ist. Nach sieben Punkten aus den ersten drei Spielen steht Offenbach derzeit auf Platz fünf, hat aber noch ein Spiel weniger als die besserplatzierte Konkurrenz auf dem Konto. Weil kam in allen drei bisherigen Begegnungen über die volle Distanz zum Einsatz.

Mario Seidel: Ebenfalls aus Magdeburg nach Offenbach gewechselt ist Mario Seidel. Anders als Weil ist der 24-jährige Torhüter beim OFC allerdings noch nicht zum Einsatz gekommen und nimmt schon wie zuvor beim 1. FCM nur auf der Bank Platz. Bisher ist für Seidel kein Vorbeikommen an dem ein Jahr jüngeren Dominik Draband.


Quartett blieb in der 2. Liga ? Butzen

Nils Butzen: "Wie ein Stück Dreck liegengelassen" fühlte sich Nils Butzen in diesem Sommer, als er seinen 1. FC Magdeburg nach dem Abstieg und insgesamt zehn Jahren Vereinstreue verlassen musste. Immerhin dem Osten erhalten blieb der 26-jährige Mittelfeldspieler erhalten und ging zu seinem ehemaligen Trainer Jens Härtel nach Rostock. Dort kam Butzen bisher in drei Ligaspielen und dem DFB-Pokal-Duell mit dem VfB Stuttgart zum Einsatz, am 12. Spieltag kommt es dann zur Begegnung mit seiner alten Liebe.

Philip Türpitz: Trotz Abstieg in der 2. Bundesliga verblieben ist unter anderem Philip Türpitz. Der 27-jährige offensive Mittelfeldspieler hat sich dem SV Sandhausen angeschlossen, wartet dort aber noch auf seinen ersten Einsatz in der Liga. Immerhin durfte Türpitz aber für 20 Minuten im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach ran, am Ende gab es eine knappe 0:1-Niederlage.

Aleksandar Ignjovski: Der ehemalige Bundesligaspieler Aleksandar Ignjovski (Werder Bremen, Eintracht Frankfurt und SC Freiburg) steht mittlerweile bei Holstein Kiel unter Vertrag, wo der zwölfmalige serbische Nationalspieler im defensiven Mittelfeld seine Zweikampfstärke unter Beweis stellen soll. Bisher klappte das nur mit mäßigem Erfolg. Bei zwei Einsätzen in der Liga gab es für den 28-Jährigen und sein Team ein Unentschieden und eine Niederlage.

Michel Niemeyer: Vom Absteiger zum Aufsteiger hieß es für den langjährigen Magdeburger Nichel Niemeyer. Der 23-jährige Linksverteidiger spielt seit dieser Saison für den SV Wehen Wiesbaden und kam dabei in allen zwei Ligaspielen sowie im Pokal zum Einsatz. Die bittere Bilanz bisher: Drei Spiele, drei Niederlagen.x

Felix Lohkemper: Nach zwei Jahren und 50 Pflichtspielen für den 1. FC Magdeburg ist Felix Lohkemper zum 1. FC Nürnberg weitergezogen, für den 24-jährigen Stürmer sei dies der "nächste logische Schritt" gewesen, wie er selber nach Unterzeichnung des Dreijahresvertrags sagte. Beim Club muss sich Lohkemper aber noch ein bisschen gedulden, wegen einer hartnäckigen Wadenverletzung konnte er bisher noch nicht zum Einsatz kommen.


Loria zog es nach Zypern

Giorgi Loria: Als Ersatz für den nach Braunschweig abgewanderten Torhüter Jasmin Fejzic war Giorgi Loria im vergangenen Winter nach Magdeburg gekommen und stand auch in einem Großteil der Rückrunde zwischen den Pfosten. Nach dem Abstieg ist der 33-jährige georgische Nationalkeeper (48 Spiele) nach Zypern zu Anorthosis Famagusta gewechselt. Dort beginnt die Saison erst Ende August.

Christopher Handke: Wie schon beim Abgang von Nils Butzen floss auch beim Abschied von Christopher Handke böses Blut. Im letzten halben Jahr habe man ihn "behandelt wie Dreck" so die damalige Aussage des 30-Jährigen, der sechs Jahre für Magdeburg spielte und zwei Aufstiege miterlebte. Umso brisanter war es, dass der Innenverteidiger gleich am zweiten Spieltag mit seinem neuen Verein FSV Zwickau auf Magdeburg traf. Beim 0:0 blieb Handke allerdings über 90 Minuten auf der Bank und kam bisher auch nur beim 0:3 gegen 1860 München zum Einsatz.

Jan Kirchhoff: Lang und schillernd ist die Transferhistorie bei Mittelfeldspieler Jan Kirchhoff. Der mittlerweile 28-Jährige stand unter anderem schon bei Schalke 04 und dem FC Bayern München unter Vertrag und spielt nach seinem Intermezzo in Magdeburg mittlerweile für den KFC Uerdingen. Dort ist der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler direkt zum Kapitän ernannt worden, muss aktuell aber wegen einer Knieprellung passen und stand nur am ersten Spieltag gegen den Halleschen FC auf dem Platz.


Brégerie noch ohne Verein

Nico Hammann: Eigentlich wäre Nico Hammann gerne beim 1. FC Magdeburg geblieben, doch der Absteiger ließ den 31-jährigen Innenverteidiger zu lange im Unklaren über die Zukunft, so dass der Routinier schließlich zum Rivalen nach Jena ging. Dort stand Hammann bisher über die komplette Spielzeit auf dem Platz, muss aber nach vier Niederlagen aus vier Spielen den nächsten Abstiegskampf befürchten.

Leon Heynke: Ohne ein einziges Spiel in der 2. Bundesliga blieb der 19-jährige Leon Heynke, der von Magdeburg an Germania Halberstadt verliehen worden war. Der junge Innenverteidiger schnürt in dieser Spielzeit nun für Lokomotive Leipzig in der Regionalliga Nordost die Fußballschuhe.

Romain Brégerie: Für eine Saison vom FC Ingolstadt ausgeliehen war der Franzose Romain Brégerie. Der 33-jährige Innenverteidiger steht nach dem Ende der Leihe und dem Abstieg der Schanzer momentan noch ohne einen neuen Verein da.



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