MDFF - das Magdeburger Fussballforum



07.02.2020, 19:16
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer


ohne gedöns Text

***Im Stehblock – Guidos Betrachtungen zum 1. FC Magdeburg***

oder jetzt "Neues vom Krügel-Platz"

mal hören was er/sie heut zu besprechen hat/haben

Folge 30 von "Neues vom Krügel-Platz"


"im Gespräch mit ..."

Zitat:
Neues vom Krügel-Platz | Folge 30 Ex-Spieler Puttkammer: "Das Herz hängt noch am FCM"

Beim 1. FC Magdeburg ist am Wochenende der SV Meppen zu Gast – und mit ihm Steffen Puttkammer. Der frühere FCM-Spieler darf zwar nicht selbst spielen, ein Besuch bei der alten Liebe ist dennoch Pflicht, erzählt er im Podcast.
Oliver Leiste

von Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT


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24.04.2020, 08:46
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer




alles gute zum 99. Geburtstag (Ehrentag) unserem erfolgreichstem Trainer Heinz Krügel

v up

17.09.2020, 09:54
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
ui hätte ich fast vergessen zu "schreiben"

Allet jute Paul

Zitat:

14.09.2020
Alles Gute „Paule“ Seguin

Alles Gute „Paule“ Seguin zum 75. Geburtstag

"Neunzehnhundertvierundsiebzig

8. Mai im Kuip von Rotterdam

Zehn Uhr Abends hielt der Paule Seguin

Den Europacup in seiner Hand"



Der heutige Jubilar und Rekordspieler sowie Ehrenmitglied des 1. FC Magdeburg wurde auf den Tag genau vor 75 Jahren in Burg geboren. Bereits im Alter von sieben Jahren begann er unter den Fittichen von Trainer Heinz Dehne bei seinem Heimatverein BSG Einheit Burg mit dem Fußballsport. Zu dieser Zeit bekam er auch seinen Spitznamen „Paule“, in Anlehnung an den damaligen Torwart der Ersten Burger Männermannschaft, hinter dessen Tor er immer die Spiele der damaligen Ligamannschaft verfolgte.

In seiner Jugendzeit in Burg begann er als Stürmer, später wechselte er ins Mittelfeld. Nachdem er in der Saison 1962/63 mit 23 Treffern Torschützenkönig in der Jugend-Bezirksliga wurde, erfolgte die Delegierung nach Magdeburg zum FCM-Vorgänger SC Aufbau. Dort spielte er zunächst in der Juniorenmannschaft, u.a. zusammen mit Manfred Zapf, mit dem ihm bis heute eine tiefe Freundschaft verbindet.

Seinen ersten Einsatz in der Oberligamannschaft bestritt er am 09.02.1964 im Heimspiel gegen Turbine Erfurt (2:2). Bis 1981 bestritt „Paule“ insgesamt 580 Pflichtspiele für unseren Verein und schoss 65 Tore. Sein wichtigstes erzielte er am 8. Mai 1974 in Rotterdam beim 2:0 Sieg im Europapokalfinale gegen den AC Mailand. Unvergessen ist auch sein Siegtreffer in der Verlängerung beim FDGB-Pokalfinale 1979 gegen den BFC Dynamo.


Seguin (li.) mit Gründungsmitglied Hartmann (re). Foto: Ronny Hartmann

Er gewann mit dem 1. FCM drei DDR-Meistertitel, den Europapokal 1974 und feierte fünf FDGB-Pokalsiege.

21 mal trug er das Trikot der DDR-Nationalmannschaft. Er war WM Teilnehmer 1974 und Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1972. Er hält neben zahlreichen Vereinsrekorden, auch den wohl beeindruckendsten Rekord des DDR-Fußballs: 219 Oberligaspiele in Folge. Diese Zahl sagt viel über den tadellosen und fairen Sportsmann aus.

Am 25.04.1981 bestritt er beim 3:2 Heimsieg über Sachsenring Zwickau nach über 17 Jahren sein letztes Spiel für den 1. FCM. Beim Bezirksligisten Motor Mitte Magdeburg ließ er dann seine großartige Karriere ausklingen, bevor er 1986 als Mannschaftsleiter zum 1. FCM zurückkehrte.

Die politische Wende 1990 kostete auch ihm seinen Job, aber sein „1.FCM“ ließ ihn nie ganz los. So engagierte er sich ehrenamtlich viele Jahre zunächst im Vorstand, später im Verwaltungsrat des 1. FC Magdeburg und unterstützte seinen 1. FCM auch als Partner.


Seguin im Trikot des 1. FCM. Foto: Archiv

Nach der Wende baute der gelernte Maschinenbauer eine Reinigungsfirma auf und war auch dort erfolgreich.

Wolfgang Seguin, der Vater von fünf Söhnen ist, scheint seine Talente weitervererbt zu haben. Sein jüngster Sprössling Paul spielt für die SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga. Aber der 75-jährige tritt auch noch selbst regelmäßig in der Traditionsmannschaft des 1. FCM an den Ball und ärgert sich heute noch über jede Auswechslung.

Der 1. FC Magdeburg wünscht dem Geburtstagskind alles Gute und vor allem weiterhin viel Gesundheit.


v up

27.10.2020, 12:06
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer
In memoriam Heinz Krügel







r.i.p.

09.12.2020, 08:05
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: EX Spieler / Trainer



https://www.youtube.com/watch?v=cvDGZyB6U0M

Zitat:

Gerald Cramer spielte mit dem 1. FCM in der DDR-Oberliga.

Einer der erfolgreichsten in Zerbst geborenen Fußballspieler beging Ende November seinen 60. Geburtstag.
Von Hans-Jürgen Schilling

Zerbst l Gerald Cramer gehört in eine Gilde von Zerbster Spielern, die höherklassig gespielt haben und sogar in Auswahlmannschaften zum Einsatz kamen. Fast hätte es mit der Fußballerkarriere nicht geklappt. Als Bewegungstalent wurde er als Turner gesichtet und wurde ins Trainingszen-trum delegiert. Doch seine Interesse für den Fußball setzte sich durch.
Wechsel zum FCM

Als Schüler wechselte der talentierte Nachwuchskicker 1974 zum 1. FC Magdeburg. Dort ging er in den Jahren bis zum Männerbereich durch die nicht immer einfach zu meisternde Kaderschmiede eines Fußballclubs. Mehrere Trainingseinheiten am Tag, die Schule und die Spiele mit den Altersklassen-Mannschaften bestimmten den meist vollgepackten Alltag.

Der talentierte Zerbster biss sich durch, stand schnell in den Notizblöcken der Auswahltrainer. In der Juniorenmannschaft des FCM bot er als Verteidiger solche herausragenden Leistungen, dass er in die Junioren-Nationalmannschaft berufen wurde.
Bilder



Gerald Cramer war selbst auch Trainer.Foto: Bösener

Für Statistiker: Cramer bestritt 17 U18 - und elf U21-Auswahlspiele für die DDR. Nach Aussage seines ehemaligen Zerbster Mitspielers Holger Rommel bestritt Cramer auch zwei Spiele für die DDR-Nationalmannschaft. Das kann sicherlich der nun 60-Jährige selber aufklären.

Über die Nachwuchsmannschaft des 1. FCM kam der nur 1,70 Meter große Abwehrspieler in den Oberligakader und absolvierte von 1980 bis 1984 insgesamt 61 Erstliga-Einsätze. Dazu kamen internationale Einsätze im Europapokal, vergleichbar mit der heutigen Champions League und Europa-League.

Aufgeboten als Verteidiger spielte er mit solchen Größen wie Achim Streich, Wolfgang Steinbach, Dirk Heyne, Martin Hoffmann, Jürgen Pommerenke oder Dirk Stahmann zusammen. In dieser Zeit waren sicherlich die Europapokalspiele in der Saison 1983/84 gegen den mit Weltstars bestückten FC Barcelona absolute Höhepunkte seiner Karriere.
Originaltrikot des Argentiniers

Der Deutsche Bernd Schuster und der Argentinier Diego Maradona entzauberten im Hinspiel den 1. FCM mit 5:1 (Rückspiel 2:0 für Barcelona). Gegenspieler von Cramer war dabei der damals Beste unter den Besten: Diego Maradona. Cramer erlebte einen Albtraum mit nachhaltigem Happening. Er bekam in den Katakomben des Grube-Stadions das Originaltrikot des Argentiniers überreicht. Daran wurde Cramer vor Kurzem nach dem plötzlichen Tod Maradonas wieder erinnert.

Eine schwere Verletzung beendete die Magdeburger Zeit, ließ ihn in seiner Geburtsstadt wieder die Zelte aufschlagen. Er fand zurück zur BSG Einheit/Empor und schloss sich der ersten Männermannschaft an. „Ich hatte damals die Männer trainiert. Wir schickten uns an, in die Bezirksliga aufzusteigen. Da stieß Gerald (Gerald Cramer – d. Red.) hinzu. Er war natürlich für unsere Verhältnisse überragend. Wir hatten zweimal die Woche trainiert, er beim FCM zweimal am Tag“, erinnert sich Dittmar Gensch noch genau an die ersten gemeinsamen Trainingsein- heiten.

Cramer prägte nicht nur das Zerbster Spiel, er brachte sich auch als Spielertrainer Anfang der 1990er Jahre ein. Als kurzzeitig Achim Lucas noch einmal 1994 das Traineramt übernahm, hatte er „mit Cramer eine wichtige Stütze und absolute Autorität im Spiel“ (Lucas). „Er hatte viel Spielverständnis. Als letzter Mann war er von hinten Taktgeber. Ich konnte ihn überall da einsetzen, wo seine Qualitäten gebraucht wurden“, erinnert sich TSV-Urgestein Lucas.
Letzte Zerbster Saison

Unter Achim Schaffer ging er dann 1998 in seine letzte Zerbster Saison, damals mit Holger Rommel als älteste Spieler der ersten Männermannschaft. Nicht bei den Zerbster Alten Herren, sondern in Dessau ließ er dann seine beeindruckende fußballerische Karriere ausklingen.

Seinem Zerbster Heimatverein hielt Cramer weiter die Treue, ist seit der Neugründung im Vorstand aktiv und seit 2000 ein umsichtig handelnder Schatzmeister. „Ich bin in diesem Verein groß geworden, jetzt möchte ich dem Verein wieder etwas zurückgeben“, so die persönliche Auffassung des TSV-Präsidiumsmitglieds zu seinem Engagement bei den Zerbster Rot-Weißen. Von denen kam eine kleine Delegation zum Gratulieren und wünschte ihrem Jubilar alles Gute und vor allem viel Gesundheit.

Sicherlich haben sich viele Fußballinteressierte und Bekannte ebenfalls bei ihm gemeldet und gratuliert, was hiermit nachträglich ebenfalls geschehen soll.



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