MDFF - das Magdeburger Fussballforum



26.06.2017, 19:17
fcmtommi Abwesend


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Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .
och neee-nicht hier auch noch. crazy erst das märchen von härtel trainer in aue und heute das. wird zeit das die saison beginnt

28.06.2017, 06:47
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .




lezter Absatz



28.06.2017, 15:42
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .
Er wäre ja auch blöd wenn er hier, wo er der absolute King ist, zu soner >> launischen Diva << ( wenn auch II Liga ) wechseln würde

28.09.2017, 10:58
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .
ich packs hier mit rein



Fußball
1. FC Magdeburg auf einer neuen Ebene
28.09.2017

Zitat:

Dirk Weber (rechts) übernimmt die Aufgaben von Mario Kallnik im Präsidium des 1. FC Magdeburg. Foto: Eroll Popova

Die sportliche Entwicklung des Drittligisten 1. FC Magdeburg in den vergangenen Jahren ist beachtlich.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Die wirtschaftlichen Grundlagen für den sportlichen Aufsieg des 1. FC Magdeburg haben die FCM-Verantwortlichen um Geschäftsführer Mario Kallnik nach seinem Amtsantritt 2012 gelegt.

Im dritten Drittligajahr gehört der FCM zu den Top-Teams der Liga und darf sich Hoffnungen auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga machen. Dass es so gut aussieht, war noch vor wenigen Jahren undenkbar. In der Saison 2008/09 hatte der Verein Schulden in Höhe von mehr als 860.000 Euro und war nur sehr eingeschränkt handlungsfähig. „Wichtig war uns, als ich im April 2012 ins Präsidium kam, dass wir Sport und Finanzen in einer Hand haben. Das war zuvor für uns die Schwachstelle, die wir gesehen hatten“, sagt Kallnik. „Das Modell mit einem Sportdirektor, der über einen bestimmten Etat verfügt und diesen ausschließlich nach seinen Vorstellungen einsetzt, war beim FCM kläglich gescheitert.“
Auf Kosten der Männermannschaft gespart

Kallnik profitierte zu seinem Antritt davon, dass er zuvor als Spieler hautnah miterlebte, was beim Club nicht gut lief. „Die Finanzen wurden zwar vor 2012 verbessert, allerdings wurde auf Kosten der Männermannschaft gespart. Das mussten wir ändern, weil wir ansonsten nicht konkurrenzfähig gewesen wären“, sagt Kallnik. „In den vergangenen Jahren konnten wir durch eine erhöhte wirtschaftliche Stabilität auch die sportlichen Erfolge verbessern.



Mit dem Aufstieg in die 3. Liga schaffte es der Club, sich ein positives Eigenkapital aufzubauen. Momentan beträgt dies mehr als 520.000 Euro. „Dadurch können wir in verschiedene Bereiche investieren und auf Ausnahmesituationen reagieren“, so Kallnik.
Weber übernimmt für Kallnik

Mit dem Beschluss zur Ausgliederung im Frühjahr dieses Jahres hat es auch personelle Veränderungen gegeben. Seit vergangenem Montag ist Kallnik offiziell nicht mehr Mitglied des FCM-Präsidiums, die finanziellen Aufgaben im e. V. wurden von Dirk Weber übernommen, der jetzt für Finanzen, Steuern und Satzung zuständig ist. Kallnik selbst ist Geschäftsführer der 1. FC Magdeburg Spielbetriebs GmbH, aber weiterhin beratend für den sportlichen Bereich des Nachwuchses tätig, der zum e. V. gehört. Zum 1. Oktober wird zudem Maik Franz als Assistent der Geschäftsführung Bereich Sport hauptamtlich tätig sein. „Wir haben die Strukturen so angepasst, dass wir langfristig wirtschaftlich und sportlich erfolgreich sein können“, sagt Kallnik.





22.11.2018, 09:01
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .





Von vielen Fans gab es teils massive Kritik an der Entlassung von Jens Härtel Foto: picture alliance / augenklick/fi

Geschäftsführer Mario Kallnik will bei der MV über die Ausrichtung des FCM diskutieren Foto: picture alliance / Fotostand



22.01.2019, 08:54
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .


Fußball
Kallnik verteidigt Leipzig-Trip des FCM
22.01.2019
Zitat:

FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik sieht das Trainingsspiel in Leipzig positiv. Foto: Eroll Popova

Viele Fans wunderten sich, dass der 1. FC Magdeburg bei RB Leipzig im Verborgenen spielte. Mario Kallnik hat eine Erklärung.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Der FCM-Geschäftsführer stellt auf Volksstimme-Nachfrage klar, dass es kein offizieller Test war. „Wir haben kurzfristig am vergangenen Freitag mit RB Leipzig ein Trainingsspiel vereinbart“, sagt Kallnik: „Wir geben bei unseren Trainingsspielen in Magdeburg keine Meldungen heraus. Deshalb haben wir das auch in diesem Fall nicht gemacht.“
Kallnik schwärmt von Bedingungen

In Leipzig spielten beide Teams dreimal 25 Minuten gegeneinander. Der FCM setzte sich nach den Treffern von Philip Türpitz und Steven Lewerenz mit 2:1 durch. Kallnik betont, dass dieses Trainingsspiel für den FCM vor allem eine Chance war. „Der Rasen und die sonstigen Bedingungen in Leipzig waren optimal. Ich bin froh, dass wir das machen konnten“, sagt der FCM-Geschäftsführer. Und: „Wir werden auch in Zukunft solche Chancen nutzen, wenn sie sich ergeben.“

Es gehe nicht darum, jemanden auszuschließen. „Wenn wir ein offizielles Freundschaftsspiel austragen, dann wird es wie sonst auch natürlich angekündigt“, so Kallnik.


nur gut das ich kein „Mitglied“ mehr bin

denn das sind (ganz neu eingetretene nach aufstieg um an karten zu kommen) eh alles von bis



schöne grüße an den E.V.



26.01.2019, 19:43
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Mario Kallnik & Maik Franz

den schwarzen Balken weg denken bitte

ohne Bewertung

zuschauen

22.02.2019, 14:10
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .




Zitat:

Guter Griff: FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik (rechts) ist mit der Arbeit von Trainer Michael Oenning bisher sehr zufrieden. Foto: Eroll Popova

Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg, erklärt im Volksstimme-Interview eine neue Philosophie bei Transfers.
Von Manuel Holscher ›

Herr Kallnik, der FCM ist mit zehn Punkten aus vier Spielen das Zweitliga-Top-Team 2019. Wie oft schauen Sie sich momentan die Jahrestabelle an?
Mario Kallnik: Das ist eine schöne Momentaufnahme und bestätigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind. Die Ergebnisse sind ein zartes Pflänzchen, das uns Hoffnung gibt. Fakt ist aber, dass nur die Tabelle nach dem letzten Spieltag wichtig ist. Und in dieser Tabelle sollten wir über dem Strich stehen. Nur das hat Priorität.

Wie erklären Sie sich den aktuellen Leistungssprung?
Zum einen haben wir uns in der Winterpause mit Jan Kirchhoff, Steven Lewerenz, Timo Perthel und Giorgi Loria gut verstärkt. Viel entscheidener ist aber, dass die Spieler, die schon da waren, ihr Potenzial jetzt voll ausschöpfen. Sie weisen aktuell nach, dass sie auch in dieser Liga bestehen können.

Was macht Trainer Michael Oenning aus?
Michael Oenning ist es gelungen, alle Spieler zu integrieren und mitzunehmen. Wir haben uns ganz bewusst für ihn als Trainer entschieden. Er hat die Sozialkompetenz und steht für den Fußball, den wir sehen wollen: offensiv, mutig, taktisch flexibel. Wir sind sehr froh, dass er mit seinem Stab das umgesetzt hat, was wir uns vorgestellt haben. Die Mannschaft ist mittlerweile gefestigt, es gibt eine klare Hierarchie. Und sie tritt auch wieder als echtes Team auf, das gemeinsam die Mission Klassenerhalt angeht. Daran hat Michael einen Riesenanteil. Im Herbst vergangenen Jahres hatten wir diesen Teamgeist, der uns über Jahre erfolgreich getragen hatte, nicht mehr wahrgenommen.

Michael Oenning hat Christian Beck zum Kapitän gemacht. Wie sehen Sie ihn in dieser Rolle?
Christian macht das sehr gut. Er hat die Rolle angenommen und füllt sie mit vollem Engagement aus. Seine Mitspieler können sich an ihm aufrichten und sich auf ihn verlassen. Christian geht voran – auf und neben dem Platz.

Sein Vorgänger Nils Butzen hat es dagegen schwer.
Für Nils war die Situation in der ersten Saisonhälfte besonders schwer. Er ist loyal und bringt sich stets für den Erfolg der Mannschaft ein. Dennoch wurde ihm zu früh die Führungsaufgabe als Kapitän übertragen. Entsprechend hatte er wenig Zeit, sich selbst auf dem höheren Niveau in der 2. Liga fußballerisch zu stabilisieren. Er hat die Veränderung dennoch sehr gut angenommen und gibt aktuell alles im Training. Der Coach registriert das und bringt ihn selbst in entscheidenden Momenten wie in Bielefeld ins Spiel. Seine Zeit für Führung auf und neben dem Platz wird noch kommen. Da bin ich mir sicher.

Wie groß war für Sportchef Maik Franz und Sie der Druck beim Trainerwechsel?
Der Trainerwechsel musste sitzen. Zeit für Experimente beziehungsweise einen Fehlgriff gab es nicht. Wir hatten die Situation tiefgründig analysiert und uns anhand der vorliegenden Ergebnisse entschieden. Wir waren uns sicher, dass Michael Oenning mit seinem persönlichen und fachlichen Profil am besten zu uns passt, um unser primäres Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen.

Nach dem Trainerwechsel gerieten Sie in die Kritik. Welche Lehren haben Sie aus dieser Zeit gezogen?
Wir haben unsere Philosophie nach dem Trainerwechsel verändert. In der Zeit mit Jens war es so, dass immer der Trainer das letzte Wort bei einem Transfer hatte. Das haben wir geändert und bereits in der zurückliegenden Winter-Transferperiode so praktiziert.

Was bedeutet das konkret?
Maik und ich werden dem Cheftrainer stets unseren in der Sache dienlichen offenen und ehrlichen Austausch anbieten. Somit kann sich auch grundsätzlich der Cheftrainer in den Transferprozess einbringen. Inwieweit wir am Ende die Meinung des Trainers für unsere Entscheidungsfindung gewichten, liegt in unserer Führungskompetenz. Auch das hatten wir bereits kürzlich in dieser Form umgesetzt.

Warum haben Sie diese Veränderungen vorgenommen?
Es geht immer darum, was für die Weiterentwicklung des Vereins gut ist. Der Wettbewerb wird auf höherem Niveau immer intensiver und ausgeglichener. Die fußballerische Weiterentwicklung muss vom Verein auch weiterhin selbst erkannt und vorgegeben werden. Daher müssen die Charaktere und Fähigkeiten der Spieler in erster Linie zum Verein passen. Der Cheftrainer ist eine wichtige Führungsperson im Gesamtsystem. Daher muss auch er für eine Weiterentwicklung zum Club passen. Durch die veränderte Philosophie übernimmt die Sportliche Leitung gemeinsam mit der Geschäftsführung noch mehr Verantwortung für den Transferprozess und stellt sich dieser.

Fühlen Sie sich nach den vergangenen Wochen bestätigt?
Momentan zeigt sich, dass unsere Forderungen aus der ersten Halbserie angemessen waren. Es ist gut, dass wir uns spielerisch weiterentwickelt haben, ohne das andere zu verlieren. Bedingungsloser Einsatz, Leidenschaft und mannschaftliche Geschlossenheit auf dem Platz bilden die Basis unseres Spiels. Die Mannschaft, allen voran der Cheftrainer und sein Stab, setzen das in der Rückrunde bisher eindrucksvoll um. Das entscheidende Maß bleibt aber weiterhin die Tabelle am 19. Mai.


ich geh mal mein Asthmaspray nehmen



22.02.2019, 17:05
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .
Also die Ergebnisse passen aber spielerisch weiter entwickelt hab ich jetzt nicht so durchdringen sehen.

20.05.2019, 19:02
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Mario Kallnik . . . . . . .
ich mache hier rein

***Im Stehblock – Guidos Betrachtungen zum 1. FC Magdeburg***

oder jetzt "Neues vom Krügel-Platz"

mal hören was er/sie heut zu besprechen hat/haben

Folge 52 von "Neues vom Krügel-Platz"



"im Gespräch mit ..."

ca. ... Minuten


Direkt
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Zitat:
Neues vom Krügel-Platz | Folge 52 Mario Kallnik: "Für den FCM endet eine Ära"

Mit dem Abstieg aus Liga 2 endet eine Ära beim 1. FCM. Geschäftsführer Mario Kallnik erklärt im Podcast die Gründe für den Absturz, spricht über eigene Fehler und darüber, wie er den Neuanfang einleiten will.
von Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT
von Daniel George, MDR SACHSEN-ANHALT

Folge 52 von "Neues vom Krügel-Platz" in ... Schlagzeilen:
Zitat:


Nach dem Abstieg in Liga 3 muss FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik den Neubeginn einleiten. Im Podcast "Neues von Krügel-Platz" erklärt er unter anderem, was Mitaufsteiger Paderborn in den zurückliegenden Monaten besser gemacht hat, warum Nils Butzen nicht der richtige Kapitän war und wie er den Verein strukturell weiterentwickeln will. Zudem verspricht er: "Für Philip Türpitz werden wir uns strecken."

Außerdem spricht Kallnik in Folge 52 über ...
… die Transferbilanz – ab Minute 2:30

"Wir haben die Transferperiode im Sommer natürlich unter die Lupe genommen und auch mit den Vorjahren verglichen. Im Sommer 2018 haben wir neun Spieler unter Vertrag genommen. Davon haben vier funktioniert. […] Im Winter haben wir noch mal vier Spieler geholt, davon haben drei gegriffen. Insgesamt haben sieben von 13 einigermaßen funktioniert. Das sind 54 Prozent."

Eine Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren, erläutert der Manager. Als Problem sieht er nicht die Gesamtbilanz, sondern vor allem die Fehlgriffe in der Offensive.
… Mängel im Team – ab Minute 6:00

Oliver Leiste, Mario Kallnik und Guido Hensch (v.l.) vor der Aufzeichnung des Podcasts im MDR-Landesfunkhaus in Magdeburg. Bildrechte: MDR/ Florian Leue

"Wir sind schon mal aufgestiegen und haben da gewisse Erfahrungen, was du als Team mitbringen musst. Wir hatten immer ein gutes Team, was zusammengehalten hat, was Leidenschaft und Euphorie gezeigt hat. Und auch Entschlossenheit auf dem Platz. In der individuellen Qualität waren die Gegner oft besser. Aber mit Leidenschaft wurden diese Gegner niedergerungen. Das hat uns diesmal von Anfang an gefehlt: Mut, Entschlossenheit und Leidenschaft."

Vor allem der Abgang von Kapitän Marius Sowislo hatte da entscheidenden Einfluss, glaubt Kallnik. Denn diesen kommunikativen Verlust hätten weder Jens Härtel noch die Spieler kompensieren können. Die Folge: Bis November war die Mannschaft völlig zerstritten.

Etat
Der Etat für die kommende Saison beträgt beim 1. FC Magdeburg 10 Millionen Euro. Davon stehen 4,6 Millionen Euro für die Lizenzspieler zur Verfügung. Beim Aufstieg 2017/18 waren es 3,8 Millionen Euro.

Der FCM beendet das Zweitligajahr mit einem Gewinn von 2,5 Millionen Euro.
… die Spielphilosophie – ab Minute 14:00

"Wir müssen auf unsere Spielphilosophie achten. Im November wollten wir da eine Anpassung sehen. Vielleicht war das eine Folge dessen, dass wir gemerkt haben, es ist keine Euphorie da, es kommt keine Leidenschaft rein, kein Feuer – das was uns immer stark gemacht hat. Da haben wir gesagt, wir brauchen eine Spielphilosophie, die einerseits das behält, was wir uns schon erarbeitet haben: nämlich das extreme Gegenpressing. Aber wenn wir den Ball haben, brauchen wir auch spielerische Lösungen."

Anschließend erklärt Kallnik, wie Härtel den Verein geprägt hat. Die Spieler wurden auch nach seinen Wünschen ausgewählt. Doch mit der Zeit wünschten sich die Verantwortlichen mehr spielerische Elemente. Konsequenz: "Mit der Änderung der Spielphilosophie haben wir gesagt, jetzt übernehmen wir das. Wir glauben, dass wir als Verein da besser beraten sind", so Kallnik.
… Maik Franz – ab Minute 26:00

"Maik hat einen ganz wesentlichen Anteil daran, dass wir in der 2. Bundesliga spielen durften. Es ist oft so: Wenn es gut läuft, ist es der Trainer, wenn es schlecht läuft, sind es die Verantwortlichen. Ganz so ist es natürlich nicht. Maik hat in der Vergangenheit viele Dinge aufgearbeitet.

Mit ihm habe ich jemanden an Bord, der definitiv Sachverstand hat und die Kompetenz, die richtigen Leute zu finden. Wir gehen auch weiter mit Maik in die Zukunft. Wir werden ihn weiter stützen und ihm auch noch mehr Verantwortung geben."


Maik Franz (Magdeburg), Mario Kallnik (Magdeburg, Manager)
Am Führungsduo Maik Franz (l.) und Mario Kallnik gab es zuletzt viel Kritik. Bildrechte: imago images / Jan Huebner
… das Profil des neuen Trainers – ab Minute 46:46

"Wir brauchen jemanden, der eine klare Spielphilosophie hat – und die muss unserer gleichen. Er muss jeden Tag leidenschaftlich und akribisch an dieser Spielphilosophie arbeiten. Und das gewisse Herzblut und Feuer mitbringen. Außerdem soll der Trainer fordern und fördern und gut in der Kommunikation sein. Und wenn möglich soll er auch Drittligaerfahrung haben."

Auch Erfahrungen im Aufstiegskampf der 3. Liga wären hilfreich, sagt Kallnik. Und hat offenbar schon eine konkrete Idee, auf wen das zutrifft. Denn noch in dieser Woche soll der Trainer präsentiert werden.
… das Nachtreten von Dennis Erdmann – ab Minute 53:00

Nach seinem Abschied vom FCM wird Dennis Erdmann in der Volksstimme mit folgenden Worten zitiert: "Der Abschied geht nicht alleine von mir aus. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich unbedingt gehalten werden sollte. Ich hätte auch gerne gewusst, wer Trainer wird."

Eine Frechheit findet Mario Kallnik: "Wenn er das so gesagt hat, ist das erschreckend. Ich hatte nach dem Union-Spiel mit dem Berater von Dennis Erdmann gesprochen. Der hat gesagt, 'alles gut, Sie hatten uns ein faires Angebot gemacht. Wir stehen nur für die 2. Liga zur Verfügung. Dennis wird euch verlassen, wir wählen einen anderen Weg.' Dennis sagt nun, er wurde nicht mitgenommen. Von unserer Seite gab es noch nie eine Aussage, die nicht richtig war. Wir haben immer klar Stellung bezogen. Wenn hier aber ein Spieler kommt, der hier zwei Jahre spielt und dann irgendwas raushaut und wir rennen dem hinterher, ist das fahrlässig."

Anschließend rechnet Kallnik mit dem Verteidiger ab und erklärt, warum Erdmanns Image in der Öffentlichkeit deutlich besser ist als in der Mannschaft selbst.
... Rücktrittsforderungen und -gedanken – ab 1:07:00

"Ich nehme Rücktrittsrufe natürlich wahr, aber das bringt mich nicht ins Wanken. Ich prüfe das für mich selbst. Wir müssen uns der Kritik stellen – aber eben auch in der Tiefe, der Sorgfalt. Intern haben wir ein anderes Bild als nach außen. Im Aufsichtsrat und Präsidium liegt alles transparent da. Da kann man das anders einschätzen.

Zum Thema Rücktritt: Ich bin auf der Position nicht verhaftet. Ich mache das mit großer Leidenschaft und Überzeugung. Ich werde es nicht mehr machen, wenn ich mich nicht mehr einbringen kann. Oder wenn ich dem fachlich wirklich nicht mehr gerecht werden kann. So lange ich die Überzeugung habe, stehe ich zur Verfügung. Mein Ziel ist immer, den 1. FC Magdeburg weiter zu entwickeln."




Podcast | 1. FC Magdeburg

Seiten (6): 1, 2, 3, 4, 5, 6



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