MDFF - das Magdeburger Fussballforum



15.01.2019, 18:31
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Germany (Anstalt der Merkwürdigen)
nur mal so

eigentlich wollt ich zur dieser Politik nix mehr schreiben

aber einfach lesen und sich sein teil denken

Zitat:
„Es ist so, dass man bei als falsch geltenden Meinungsäußerungen heute mit Ächtungsmaßnahmen zu rechnen hat. Die Wirkungskette läuft so: Alles, was nicht links oder mittig ist, ist klar rechts. Und was klar rechts ist, gilt auch schon als rechtsradikal, ja rechtsextrem. Wer dieses Schild einmal umgehängt bekommen hat, der ist dann auch ein legitimes Ziel beim ‚Kampf gegen rechts‘. Dieser aber darf mit harten Bandagen ausgetragen werden; nur Körperverletzung sollte man vermeiden.“



Meinungsfreiheit
Kretzschmar wehrt sich gegen Kritik
14.01.2019
Zitat:

Handball-Experte Stefan Kretzschmar wehrt sich gegen Kritik. Foto: Swen Pförtner/dpa

Stefan Kretzschmar ist als Mann der klaren Worte bekannt. In einem Interview zur Meinungsfreiheit bei Sportlern hat er für Wirbel gesorgt.

Berlin (dpa) l Der frühere Handball-Star Stefan Kretzschmar hat sich gegen die Kritik an seinen umstrittenen Äußerungen zum Thema Meinungsfreiheit bei Profisportlern gewehrt. "Wenn man meine Biografie kennt, ist die Instrumentalisierung meines Interviews von politischen Gruppierungen, die meiner eigenen politischen Einstellung nicht ferner liegen könnten, schon grotesk. Aber wenn irgendein Sportler oder eine Person des öffentlichen Lebens noch einen Beweis für meine These gebraucht hat. Damit hat er sie bekommen", sagte Kretzschmar der "Bild"-Zeitung.

Der 45 Jahre alte Ex-Nationalspieler hatte mit seinen Äußerungen in einem Interview bei t-online.de unter der Woche für Wirbel gesorgt. "Welcher Sportler äußert sich denn heute noch politisch? Es sei denn, es ist die Mainstream-Meinung, mit der man nichts falsch machen kann. Eine gesellschafts- oder regierungskritische Meinung darf man in diesem Land nicht mehr haben", hatte Kretzschmar gesagt. Daraufhin hatte etwa die AfD Heidelberg seine Äußerungen via Twitter weiterverbreitet. Kretzschmar erntete im Internet quasi einen Shitstorm für die Äußerungen, Kritik gab es auch aus der Politik.

Kretzschmar sieht seine Aussagen aus dem Kontext gerissen. "Zum Verständnis: Mir wurde im Interview die Frage gestellt: 'Warum gibt es keine Typen mehr, keine Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten?' Daraufhin habe ich geantwortet, dass ich jeden Menschen, der in der Öffentlichkeit steht, verstehen kann, wenn er sich heutzutage nicht mehr kritisch äußert und demzufolge auch nicht mehr aneckt." Menschen, die sich in ökonomischen Abhängigkeiten (Arbeits- und Sponsorenverträge) befänden, hätten eben eine eingeschränkte Meinungsfreiheit.

Im Interview bei t-online.de hatte Kretzschmar etwa auch betont, dass er früher in der linken Szene unterwegs und teilweise auch unter Hausbesetzern in Friedrichshain gewesen sei. "Das hat meinen Charakter und meine politische Einstellung geprägt und es hat mich etwas vom Sport abgelenkt", sagte der 218-malige Nationalspieler.
Persönliche Meinung

Dass Profis ihre Meinung zu politischen Themen nicht äußern dürfen, sieht Bob Hanning als Vizepräsident des Deutschen Handball-Bundes für seine Sportart nicht so. "Unsere Spieler dürfen sich politisch äußern oder zu gesellschaftlichen Dingen Stellung beziehen. Ich will den mündigen und intelligenten Spieler, der den Ansprüchen genauso gerecht wird, wie die vielen Zuschauer, die uns unterstützen", sagte Hanning der "Bild". Es gebe keine Themenbeschränkung, aber gewisse Spielregeln.

Kretzschmar moniert im Zeitalter von Social Media jedoch "eine zunehmende Verrohung". Jeder strebe inzwischen an, der perfekte Mensch zu sein. "Aber wie ist der perfekte Mensch? Aalglatt! Menschen machen Fehler. Nicht alle Menschen haben Germanistik studiert und deshalb drücken sich nicht alle immer perfekt aus", sagte der gebürtige Leipziger, der schon in seiner aktiven Zeit immer eine klare Meinung hatte und oftmals auch angeeckt war.

Das sei heute für Sportler aber immer schwieriger. "Ich würde mir wünschen, dass die Menschen sich mehr zutrauen, ihre Meinung häufiger zu sagen. Das macht Demokratie aus und belebt unsere Gesellschaft", betont Kretzschmar, der in diesen Tagen als Botschafter bei der Handball-WM im Einsatz ist. "Und ich würde mir wünschen, dass dann nicht gleich wieder hundert Schlaumeier mit der Keule kommen, draufhauen und sofort wieder Meinungen per se verurteilen."




Meinungsfreiheit
Politik-Professor stützt Kretzschmars Kritik
15.01.2019
Zitat:

Werner Patzelt, Politikwissenschaftler, stützt die Äußerungen von Ex-Handball-Profi Stefan Kretzschmar. Archivfoto: Oliver Ziebe/WDR/dpa

Werner Patzelt, Professor aus Dresden, stärkt Ex-Profi-Handballer Stefan Kretzschmar den Rücken und sieht die Meinungsfreiheit gefährdet.
Von Alexander Walter ›
Nachträgliche Anmerkung des Autors:
Zur Person

Werner Josef Patzelt (* 23. Mai 1953, Passau) ist Gründungsprofessor des Lehrstuhls für Politikwissenschaft an der Technischen Uni Dresden. Er gilt als konservativ. 1994 trat er in die CDU ein. 2018 empfahl er der CDU Sachsen, eine Koalition mit der AfD nach den Landtagswahlen zumindest zu prüfen. Bei einem Extremismuskongress der AfD 2017 kritisierte er die Rechtspopulisten aber auch offen.

Magdeburg l Mit Äußerungen zur Meinungsfreiheit hat Ex-Profi-Handballer Stefan Kretzschmar eine kontroverse Debatte ausgelöst. Der Politik-Professor Werner Patzelt stärkt dem Sportler den Rücken und erklärt, warum vor allem Ostdeutsche die Meinungsfreiheit heute wieder gefährdet sehen.

Herr Patzelt, aus Sicht von Stefan Kretzschmar darf man eine gesellschafts- oder regierungskritische Meinung in Deutschland nicht mehr haben. Es sei denn, es handelt sich um eine Mainstream-Meinung, wie „Wir sind bunt“ oder „Refugees welcome“. Hat er Recht?
Werner J. Patzelt: Gewiss gibt es Meinungsfreiheit. Doch die Kosten für die Äußerung einer unwillkommenen Meinung sind wesentlich höher als noch vor wenigen Jahren.

Was genau meinen Sie?
Es ist so, dass man bei als falsch geltenden Meinungsäußerungen heute mit Ächtungsmaßnahmen zu rechnen hat. Die Wirkungskette läuft so: Alles, was nicht links oder mittig ist, ist klar rechts. Und was klar rechts ist, gilt auch schon als rechtsradikal, ja rechtsextrem. Wer dieses Schild einmal umgehängt bekommen hat, der ist dann auch ein legitimes Ziel beim ‚Kampf gegen rechts‘. Dieser aber darf mit harten Bandagen ausgetragen werden; nur Körperverletzung sollte man vermeiden. Unter derlei Umständen wollen sich dann viele eben nicht mehr äußern, weil ihnen solche Kosten für die Nutzung ihrer Meinungsfreiheit einfach zu hoch sind.

Sie sprechen von hohen Kosten. Zu Meinungsfreiheit gehört doch aber auch, Gegenwind auszuhalten. Hat Stefan Kretzschmar nicht vielleicht einfach ein Problem mit den ebenso legitimen Reaktionen auf kritische Äußerungen?
Ich glaube eher, dass seine Kritiker nicht die Einsicht aushalten wollen, dass er in der Sache Recht haben könnte.

Auch der Dresdner Schriftsteller Uwe Tellkamp hatte vor einem Jahr eine eingeschränkte Meinungsfreiheit bei einer Podiumsdebatte beklagt. Täuscht der Eindruck oder sind es besonders häufig Ostdeutsche, die die Meinungsfreiheit in Gefahr sehen?
In Ostdeutschland ist das von Tellkamp beschriebene Gefühl recht weit verbreitet. Die Alltagsformel lautet: Es ist wieder so wie in der DDR – man muss sich dreimal überlegen, was man vor Unbekannten oder in der Öffentlichkeit über Politik sagt.

Warum ist das so?
Es sind viele heute vorherrschende politisch-kulturelle Selbstverständlichkeiten westdeutsch geprägt. Auch werden sie im Osten von der weithin westdeutsch rekrutierten kulturellen Oberschicht vertreten. Das führt zum Eindruck, dass die herrschende Schicht der Westdeutschen dem ostdeutschen Normalvolk auferlegt, was es zu denken und wie es zu sprechen hat. Wenn Ostdeutsche sich dem nicht fügen, dann nennt man ihren Landesteil „Dunkeldeutschland“ und sie selbst „blöde Ossis“. Vielfach so erlebt, wächst sich das zum empörenden Eindruck aus, man lebe wieder in einem Klima der öffentlichen Heuchelei: Das, was man privat meint, wäre ganz verschieden von dem, was man ungestraft öffentlich sagen kann.

Wer seine Meinung frei äußert, muss ja dennoch ebenso freie Reaktionen aushalten können. Kritiker werfen beispielsweise Stefan Kretzschmar vor, er habe ausgeblendet, dass Menschen, die sich zugunsten von Flüchtlingen äußern ebenso Gegenwind zu spüren bekommen ...
Zweifellos ist unsere Gesellschaft gerade in der Migrationsdebatte von einer giftigen Polarisierung durchzogen. Richtig wäre es, allseits zur Vernunft und zum Debattieren ohne Schaum vor dem Mund zurückzukehren. Dazu leistet aber keinen Beitrag, wer aus der Tatsache, dass jemand nur einen Teil dieser Konfrontation sieht, gleich schlussfolgert, dessen Beitrag sei von vornherein falsch oder bösartig.

Wie sollte eine solche Debatte ‚ohne Schaum vor dem Mund‘ aussehen?
Da fängt am besten jeder bei sich selber an! Erstens sollte man dem Gegenüber sorgfältig und mit dem Willen zuhören, dessen Position auch wirklich zu begreifen. Und zweitens: Man selbst sollte mit Vernunft und Tatsachentreue und, vor allem, ohne Feindseligkeit sprechen.


so schauts aus in Deutschland

wer nich dissen macht ist ...

und darum äußer ich mich nicht mehr allzu sehr zu Politischen Themen

zuschauen

24.05.2019, 18:49
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Germany (Anstalt der Merkwürdigen)
v up





und die grünen sind auch nich besser
wo sind die eigentlich bei diesem Thema - ach ja bei Merkel im Arsch

v up + v up + v up

25.05.2019, 01:33
Manchester Abwesend
Moderator,

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dann gebe ich mal meinen senf dazu:

https://www.verfassunggebende-versammlung.com/...g.com/#top

bewegt mal euren arsch ihr spacken.

28.05.2019, 10:02
armageddon Abwesend
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Zitat von Wadenbeisser:
v up





und die grünen sind auch nich besser
wo sind die eigentlich bei diesem Thema - ach ja bei Merkel im Arsch

v up + v up + v up

Na ja zumindest hat dieses Ereignis ( z.B das Video ) ein politisches Erbeben ausgelöst. haende
Damit rechnet in diesem System nämlich keiner mehr, das sich die junge / ganz junge Generation auch mal ne Platte macht auf was für einer Erde
sie nach Meinung von Merkel - AKK - Nahles - Lindner - Verkehrsminister Scheuer - Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner & co. so zu leben haben.

Richtiger / Guter Ansatz

12.06.2019, 16:45
Boerdi Abwesend
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Ich würde ja gut finden,wenn die youtuber jeden einzelnen Politiker aufs Korn nehmen würden. Da würde zB die Klöckner mehr als alt aussehen. Was die als Ministerin für Lobbyarbeit verrichtet ist in meinen Augen schon fast strafbar.

Seiten (89): 1, 2 ... 87, 88, 89,



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