MDFF - das Magdeburger Fussballforum



18.02.2016, 18:13
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
Zitat von Wadenbeisser:
Zitat von Wadenbeisser:
Zitat von Wadenbeisser:
sehr sauer

die Spinnen wohl

Bürgerversammlung
Klartext zu Asylunterkünften


das sollte eigentlich für unser Viertel erst mal sein

zur Info für die Flüchtlingsunterkunft

und wenn ich schon wieder lese wo das abgehalten wird sehr sauer

da gibts nich mal Platz fürn Rollator vogel

Zitat:


In der Breitscheidstraße im Magdeburger Stadtteil Herrenkrug soll eine Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge entstehen. Bis zu 1500 Menschen sollen hier in Fertighäusern untergebracht werden. Grafik: ProMedia Barleben GmbH

In der Breitscheidstraße im Magdeburger Stadtteil Herrenkrug soll eine Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge entstehen. Bis zu 1500 Menschen sollen hier in Fertighäusern untergebracht werden. Grafik: ProMedia Barleben GmbH

Innenminister Holger Stahlknecht wird in einer Bürgerversammlung zur Unterbringung von Flüchtlingen in Magdeburg Stellung beziehen.
Von Jana Wiehe ›

Magdeburg l In der Sankt-Petri-Kirche geht es am heutigen Freitag um höchst weltliche Probleme: die Unterbringung von Flüchtlingen in Magdeburg. Pläne für eine Erstaufnahmestelle in der Breitscheidstraße haben Anwohner aufgeschreckt. Heute soll beim Bürgerforum Klartext geredet werden. Auch am Dienstag gibt es ein Forum.

Es dürfte ein langer und hitziger Abend werden. Die Pläne des Landes, auf eine geräumte Militärbrache an der Breitscheidstraße in direkter Nachbarschaft zu Einfamilienhäusern und Hochschule eine Würfelhaussiedlung für 1500 Flüchtlinge zu setzen, ließen Anwohner aufbegehren, kaum dass das Projekt öffentlich wurde. Am heutigen Freitag will man „Klartext reden“ und den Dialog mit den Bürgern suchen, erklärt Stefan Brodtrück, Sprecher des Innenministeriums, das Gastgeber des Abends ist. Los geht es um 19.30 Uhr in der St.-Petri-Kirche, Neustädter Str. 4. Einlass ist ab 19 Uhr. Innenminister Holger Stahlknecht wird zunächst einen Überblick über den Stand der Planungen geben. Der Leiter des Stabes „Bewältigung der Flüchtlingssituation“ auf Landesebene Lutz-Georg Berkling sitzt ebenfalls im Podium. Die Polizei ist mit Präsident Andreas Schomaker und Abteilungsleiter Polizei Tom-Oliver Langhans vor Ort. Die Stadt schickt Bürgermeister Klaus Zimmermann. Ausreichend Ansprechpartner also für vermutlich auch zahlreiche Fragen, die aus den Reihen der Gäste kommen dürften. „Wir wollen möglichst vielen Besuchern die Möglichkeit geben, ihre Fragen loszu werden“, sagt Brodtrück.

Er betont aber: „Wortmeldungen mit rassistischen oder diskriminierenden Inhalten dulden wir nicht.“ Für ca. 500 Gäste werde die Kirche bestuhlt. „Wir stellen so viele Stühle, wie hineinpassen“, sagt Brodtrück. Für den Fall, dass der Ansturm zu groß ist, wird es eine Lautsprecherübertragung nach draußen geben. Das Polizeirevier Magdeburg sichert mit seinen Beamten die Veranstaltung ab. Wie viele Polizisten im Einsatz sind, wollte Brodtrück nicht sagen. Nur so viel: „Unsere Besucher können sich sicher fühlen.“

Auch die Stadt will über die Planungen zur Unterbringung von Flüchtlingen informieren und lädt am Dienstagabend in die Aula der Grundschule Leipziger Straße 46 ein. Ab 18 Uhr wollen Sozialbeigeordnete Simone Borris und Torsten Prusseit von der Wobau Details zur Anmietung von rund 250 Wohnungen für Flüchtlinge in der Willi-Bredel-Straße und Bernhard-Kellermann-Straße vorstellen. Ein Großteil der Wohnungen muss erst hergerichtet werden. In der Willi-Bredel-Straße 38 bis 50 zum Beispiel wird dies noch 2015 passieren. In der Bernhard-Kellermann-Straße 24 wird der Bezug ab Frühjahr 2016 erfolgen.


sehr sauer


Zitat von Wadenbeisser:
Zitat von Wadenbeisser:
haende

"Wir bauen auf und reissen nieder, so haben wir Arbeit immer wieder!"

überall sollen "Gärten" platt gemacht werden (Hochwasser etc. pp.) und da baunse ne "Bungalowsiedlung"





haende

Zitat von Wadenbeisser:
Zitat von Wadenbeisser:
so gleich noch Nachschlag

Zast Magdeburg
Starker Widerstand gegen Landespläne


Zitat:
In Halberstadt leben Flüchtlinge noch in Zelten. In Magdeburg sollen warme Unterkünfte entstehen. Die Mehrzahl der Anwohner ist dagegen.
Von Karsten Wiedener, epd

Magdeburg (epd) l Schon der Beginn macht deutlich, dass die Mehrzahl des Publikums in Magdeburg kaum an einer sachlicher Diskussion zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in Magdeburg interessiert ist. Buhrufe und Geschrei am Freitagabend, als die Redner auf dem Podium zunächst nur schwer zu verstehen sind, weil die Techniker die Mikrofone schlecht eingestellt haben. Die Zwischenrufe setzen sich bei der Vorstellung der Vertreter von Polizei und Stadt fort, nicht zuletzt bei der Vorstellung von Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU).

Eingeladen in die katholische Petrikirche hatten Innenministerium und die Stadt. Rund 700 Menschen kamen, davon standen etliche aus Platzmangel draußen an einem geöffneten Seiteneingang der Kirche. Und auch die fremdenfeindliche Initiative "Magida" soll zur Teilnahme aufgerufen haben.
Rückbau geplant

"Wenn Flüchtlinge hierherkommen, müssen wir sie menschenwürdig unterbringen. Was wir nicht haben, ist Zeit", sagt Stahlknecht. So sei eine andere Liegenschaft des Landes in Magdeburg so schnell nicht herzurichten. Die als Unterkunft vorgesehene Herrenkrug-Anlage sei die erste in Sachsen-Anhalt, "die wir zurückbauen werden, wenn sich die Lage wieder normalisiert", verspricht der Minister wohl eher zur Beschwichtigung. Das mindert dennoch die Buhrufe nicht.
Bilder

Rund 700 Menschen sind dem Aufruf zur Bürgerversammlung gefolgt. Foto: Uli Lücke

Rund 700 Menschen sind dem Aufruf zur Bürgerversammlung gefolgt. Foto: Uli Lücke

Die zentrale Unterkunft ist für bis zu 1500 Menschen im Stadtteil Herrenkrug auf einem ehemaligen Militärgelände geplant. Dazu sollen vorgefertigte Häuser errichtet werden, in diesem Jahr könnten die ersten 300 bis 350 Flüchtlinge einziehen. Ein Unterbringungs- und Finanzierungskonzept der Landesregierung sieht vor, neben der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Halberstadt weitere Schwerpunkt-Erstaufnahmeeinrichtungen zu schaffen, darunter in Magdeburg.

Von dort sollen die Flüchtlinge nach wenigen Wochen auf Landkreise und Städte weiterverteilt werden. Stahlknecht rechnet für dieses Jahr mit bis zu 30.000 Flüchtlingen. Im vergangenen Jahr waren es 6618 Asylbewerber.
Stahlknecht fehlen die Worte

Dem Podium werden Wörter wie etwa "Heuchler!", "Lügner", "Träumer!" oder "Alles nur Geschwafel" und "Schnapsidee" entgegengeschleudert. Und die meisten Besucher johlen zustimmend bei einer Frage, wieso die politisch Verantwortlichen einschließlich Bundeskanzlerin "uns die Flüchtlingskrise aufzwingen". Andere sprechen von einem zu befürchtenden Preisverfall bei den Eigenheimen in der Gegend oder fordern eine Volksabstimmung über die Magdeburger Unterkunft.

Behauptet wird auch, bei der vorgesehenen Fläche handele es sich um ein Biotop oder aber das Areal stehe unter Denkmalschutz. Ein Mann spricht gar von einer gewissen "Notdurft", die männliche Flüchtlinge hätten, weil der Anteil der Frauen in den Unterkünften sehr gering sei. Wer dann seine Ehefrau und seine elfjährige Tochter schütze, will er wissen. Stahlknecht murmelt nur: "Manchmal fehlen mir die Worte".

Redebeiträge, wonach die Flüchtlinge mit offenem Herzen und tolerant empfangen werden sollten, lassen sich an einer Hand abzählen. Und zuletzt sagt dann noch ein Mann, aber ganz leise: Angesichts der Fragen und der aggressiven Stimmung schäme er sich zum ersten Mal in seinem Leben, Magdeburger zu sein.

Oh mein Gott

was musste ich da gerade bei RSA hören

da wohnt noch keiner - wird ewtl. auch keiner?

da können sich die Firmen zeit lassen (kost ja nix)

nich mal Putz is an de Häuser - aber da sollten schon welche im Dezember einziehen

Oh mein Gott

mal sehen obs nen "TonDokument" darüber gibt bei Ra. Sa. Anh.



18.02.2016, 18:48
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
der Beitrag war mal intensive Länger

aber na ja - man(n) kann sichs ja denken ...



hab nur noch diesen schnibbel



21.02.2016, 13:55
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
Magdeburg: Stadtrat



Fraktion Gartenpartei genießt und schweigt

21.02.2016


Fraktion Gartenpartei, v. l.: Roland Zander, einziger Mandatsträger
der Gartenpartei, ist neuer Fraktionsvorsitzender. Jaqueline Tybora
(parteilos) zog 2014 für die SPD in den Stadtrat ein und gab ein Jahr
später ihr Parteibuch ab, ohne Gründe zu nennen. Marcel Guderjahn
wurde als Parteiloser für Die Linke in den Rat gewählt und kehrte der
Fraktion „wegen linksextremistischer Tendenzen“ den Rücken.

Foto: Tessnow

Zitat:


Der Magdeburger Stadtrat hat eine neue Fraktion. Sie ist eine bunte Mischung aus Linken, Gartenpartei und Ex-SPD-Stadträtin.
Von Katja Tessnow ›

Magdeburg l Eine ganze Reihe formaler Beschlüsse hatte der Stadtrat am Donnerstag zu Sitzungsbeginn zu fassen. Zu bestätigen waren die Gründung einer neuen und die Umbenennung einer alten Fraktion, die neue Sitzordnung und eine ganze Menge von Umbesetzungen in Fachausschüssen und Gesellschaftergremien von Unternehmen mit städtischer Beteiligung. Die neue Fraktion Gartenpartei wirbelte also eine ganze Menge sprichwörtlichen Staub im Ratsgetriebe auf.

Eingangs der Sitzung verlas der Ratsvorsitzende Andreas Schumann (CDU), was längst öffentlich ist. Der einzige Gartenparteirat Roland Zander hat der 2014 eigens für ihn unter diesem Namen gegründeten Fraktionsgemeinschaft Linke/Gartenpartei den Laufpass gegeben, nachdem er offenbar hinreichend (nötig sind zwei) Gefolgsleute zur Gründung einer eigenen Fraktion gefunden hat: Marcel Guderjahn und Jaqueline Tybora. Guderjahn war 2014 als Parteiloser für Die Linke in den Rat gewählt worden. Sein Umzug in die Gartenfraktion kostet die Altfraktion Linke/Gartenpartei den zweiten Sitz. Guderjahn begründet seinen Austritt aus der Linksfraktion mit „linksextremistischen Tendenzen“, die er in selbiger ausgemacht habe. Tybora, eine Ex-Genossin der SPD, warf 2015 ihr Parteibuch hin, verweigerte die Nennung von Gründen und saß seither schweigend als Partei- und Fraktionslose im Rat. Jetzt ist sie Fraktionsgeschäftsführerin im Hauptamt bei der Gartenpartei.
Eigenes Büro

Mit der Fraktionsgründung hat das Trio ad hoc Anrecht auf öffentlich finanzierte Büros samt Ausstattung im Rathaus und eben eine Stelle zur Geschäftsführung. Nach der Neugründung der Fraktion Gartenpartei firmiert die Linke im Rat nurmehr als Fraktion Die Linke. Sie verliert überdies Sitze in Ausschüssen/Gremien. Die Gartenfraktion durfte Mitglieder in den Verwaltungsausschuss (Zander), den Bau- und den Vergabeausschuss (Guderjahn) und den Finanzausschuss (Tybora) entsenden.

Ob das ungleiche Ratstrio eher eine Zweckgemeinschaft eingegangen ist oder wirklich gemeinsame politische Ziele verfolgt, bleibt abzuwarten. Inhaltlich hielt sich die Fraktion Gartenpartei zur Stunde ihrer Geburt zurück. Die Ratssitzung hindurch übten sich die drei Mitglieder in Schweigen; keine Wortmeldung.


Quelle

21.02.2016, 18:22
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
haende

na da ist doch meine Stimme gut aufgehoben

und geht nicht verloren bzw. wird nich von den Politschranzen vereinnahmt

zuschauen

21.02.2016, 19:08
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
Zitat von Wadenbeisser:
haende

na da ist doch meine Stimme gut aufgehoben

und geht nicht verloren bzw. wird nich von den Politschranzen vereinnahmt

zuschauen
...sorry, sind in meinen Augen auch nur linke Wendehälse Oh mein Gott Gehen aus einer gewählten Zusammensetzung in eine andere.
Für mich nicht wählbar
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

21.02.2016, 19:36
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
Zitat von Magdeburg56:
Zitat von Wadenbeisser:
haende

na da ist doch meine Stimme gut aufgehoben

und geht nicht verloren bzw. wird nich von den Politschranzen vereinnahmt

zuschauen
...sorry, sind in meinen Augen auch nur linke Wendehälse Oh mein Gott Gehen aus einer gewählten Zusammensetzung in eine andere.
Für mich nicht wählbar

nun wählen wir ja im März nicht unser Kommunalparlament Wink

21.02.2016, 20:12
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
Zitat von armageddon:

nun wählen wir ja im März nicht unser Kommunalparlament Wink
...Gott sei Dank Laughing Dann kann ich ja meine CSU wählen famos
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

24.03.2016, 16:20
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
Oh mein Gott

und ewtl. wieder 2 Denkmäler weniger



Zustand kritisch
Schlechte Botschaften aus der Hyparschale
Zitat:

Die Magdeburger Hyparschale gibt weiter Grund zur Sorge. Der Zustand des Baus ist schlechter, als zunächst ermittelt.
Von Katja Tessnow ›

Magdeburg l Ein Schriftstück, das am Dienstag die Beigeordnetenrunde beim Oberbürgermeister durchlief, birgt noch schlechtere Nachrichten über den aktuellen Zustand der Hyparschale als bisher bekannt. Der Leiter des kommunalen Gebäudemanagements (KGM), Heinz Ulrich, bezieht Stellung zum jüngsten CDU-Antrag auf Sicherung und Erhalt des Baudenkmals auf der Rotehorninsel.

Auch die Fraktion der Linken hatte sich Ende 2015 im Stadtrat für die umgehende Sicherung des Gebäudes eingesetzt, erhielt aber dafür eine Abfuhr vom Oberbürgermeister. Lutz Trümper stellte klar, ohne eine sichere Nachnutzung kein Geld ins Objekt investieren zu wollen. Inzwischen ist es auf Antrag der SPD erneut zum Verkauf ausgeschrieben. Ein Magdeburger Immobilienbüro ist interessiert und plant den Einbau von Bürowürfeln sowie einen öffentlichen Café-Betrieb.

Das an der Hyparschale interessierte Unternehmen, so berichtet Ulrich, hat zu Jahresbeginn eine „Zustandskontrolle“ veranlasst. Dabei kam das gleiche Ingenieurbüro zum Zuge, das bereits anno 2014 im gutachterlichen Auftrag der Stadt den Aufwand allein für die Sanierung der Tragkonstruktion auf vier Millionen Euro schätzte. Erwartungsgemäß förderte die neue Untersuchung fast zwei Jahre später weitere Schäden zutage, so dass sich die Kosten aus Sicht der Gutachter nunmehr auf rund 4,2 Millionen Euro belaufen. Die Ingenieure legten dringend den Einbau eines Stützturms nahe, um weitere Schädigungen an Schalenkonstruktion, Randträgern, Fassaden- und Schrägstützen aufzuhalten. Den Bau des Turms habe das KGM umgehend beauftragt, so Ulrich. Er sei „in Realisierung“.
Sicherheitsdienst

Auf ein weiteres Problem verweist der KGM-Chef: den Vandalismus. Er habe trotz Umzäunung und Hinweisschilder nicht gestoppt werden können. Künftig werde ein Sicherheitsdienst die Halle bewachen.

Seit fast 20 Jahren ist die Hyparschale wegen Baufälligkeit gesperrt. Seit anderthalb Jahrzehnten sucht die Stadt einen Käufer. Schon fünf Ausschreibungen liefen ins Leere. Die Prüfung der Anregung der CDU, für den Fall der weiteren Unverkäuflichkeit der Halle eine kommunale Nachnutzung zu prüfen, lehnt Ulrich mit Verweis auf die laufende sechste Ausschreibung ab.

...



Danke Raffke DB vogel

Zitat:

Die Kanonenbahnbrücke über die Alte Elbe in Magdeburg ist fast 170 Jahre alt. Und sie soll fallen.
Von Katja Tessnow ›

Magdeburg l In den Hochwasserschutz-debatten nach der Flut 2013 ist die Kanonenbahnbrücke schon zur Sprache gekommen – und ihr Abriss. Im Stadtrat sah es am Donnerstag zunächst nach einem Votum pro Erhalt aus. Es kam anders.

Anlass der neuen Brückendebatte war die Fortschreibung des Rahmenplans zur Entwicklung der Rotehorninsel. Bereits zuvor hatte der Stadtrat grünes Licht für den Hotelneubau am Standort Haus der Athleten gegeben, obwohl der Landesbetrieb für Hochwasserschutz rechtliche Bedenken gegen den Bau im Überflutungsgebiet anmeldet. Eine Ratsmehrheit wischte sie Seite an Seite mit der Verwaltung vom Tisch, weil sie sich den dauerhaften Bestand der flutgeschädigten Hotelruine im Park nicht vorstellen mag. Der Neubau soll flutsicher und mit durchfließbarer Tiefgarage errichtet werden.

Ein flutsicheres Bauwerk ließe sich zweifelsfrei, aber bei unklaren Kosten, auch aus der jahrhundertalten Kanonenbahnbrücke machen. Der Bauausschuss und die Fraktion der Grünen forderten, dass dem Brückendenkmal im Stadtpark-Entwicklungsplan Beachtung geschenkt wird. Die Verwaltung erwähnte es in dem Papier erst gar nicht. Bewusst, wie der Baubeigeordnete klarstellte. „Das wäre unehrlich. Wir haben eine andere Zielstellung“, sagte Dieter Scheidemann. Am Ausgang der Debatte machte Oberbürgermeister Lutz Trümper unmissverständlich klar: „Wir suchen einen Weg, wie wir helfen können, die Brücke abzureißen.“
...

Brücke trifft Brücke

Der Baubeigeordnete warf ein Schreckensszenario an die Wand – in Form eines Bildes vom Sommerhochwasser 2013. Beim Pegelstand von knapp 7,50 Meter schrammte die Flutwelle um Haaresbreite unter dem wackligen Aufbau der historischen Brücke durch. Nicht auszudenken, wenn die Fluten ihn ergriffen, heruntergerissen und gegen die Anna-Ebert-Brücke geschleudet hätten.

Für den Bauausschuss plädierte dessen Vorsitzender Falko Grube (SPD) zunächst für die Prüfung des Brückenerhalts. „Wir waren uns alle einig, dass es schön wäre, wenn sie stehen bleibt.“ Die Grünen können sich eine Nutzung für Radfahrer und Fußgänger vorstellen.

Trümper schüttelt den Kopf. Er will die Brücke nicht mal geschenkt. Eigentümer ist ein Verein, den die Elbchaussee GmbH gegründet hat. Die Investorengruppe kaufte den Elbbahnhof von der Bahn AG und entwickelte ihn zum florierenden Stadtviertel. Kaufbedingung war die Übernahme gleich dreier maroder Bahnbrücken: Hubbrücke, Kanonenbahnbrücke und ein weiterer Übergang am Winterhafen. Während die Hubbrücke mit Spendenhilfe begehbar wurde, dümpeln die anderen als Ruinen vor sich hin. Die Verwaltung lehnt die Übernahme ab. Trümper hält für „wirtschaftlich nicht vertretbar“, neben dem geplanten Brückenneubau und der Sanierung der Anna-Ebert-Brücke auch noch die Kanonenbahnbrücke aus Steuergeld zu ertüchtigen. Stadt und Verein betreiben den Abriss.

Für den Bauausschuss machte Grube eine Rolle rückwärts und zog den Antrag auf Prüfung des Brückenerhalts zurück. Die Grünen kassierten folgerichtig eine Abfuhr für ihre Forderung, den Radverkehr über die Kanonenbahnbrücke zu leiten.




24.03.2016, 19:15
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
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Oh mein Gott

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Zitat:


Für den Bauausschuss machte Grube eine Rolle rückwärts und zog den Antrag auf Prüfung des Brückenerhalts zurück. Die Grünen kassierten folgerichtig eine Abfuhr für ihre Forderung, den Radverkehr über die Kanonenbahnbrücke zu leiten.



Tja wenn Trümpers Untergebene wenigstens den Schein waren würden, aber so ist es eben auch recht simpel hier parteilos durchs Amt zu schlingern, die SPD braucht Trümper dazu nicht. Attention

24.03.2016, 23:53
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: Nur die Stadt Magdeburg
... jetzt klauen sie schon im Dom Oh mein Gott
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