MDFF - das Magdeburger Fussballforum



23.03.2017, 18:20
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.
zu den Zugtüren ist eh ne ganze Menge Ungereimtes berichtet worden Arpi

erst gingen sie gar nicht auf, dann nur ganz schwer und nun kannste ohne viel Aufwand aus diesem Zug bei voller Fahrt in den nächsten Zug umsteigen.

Von daher ist die komplette Geschichte, so wie sie sich jetzt für mich darstellt, eine Version wie sie der Öffentlichkeit gern verkauft werden soll.
So auch die Einstellung des Verfahrens seitens der Staatsanwaltschaft.

28.04.2017, 07:01
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.
Fall Hannes

Tausende FCM-Fans demonstrieren vor Gericht




27.04.2017

Zitat:



Große Teile der aktiven Fanszene wollen das Spiel des 1. FC Magdeburg in Halle boykottieren und setzen auf Protest und Erinnerung.
Von Rainer Schweingel ›

Magdeburg l Anlass ist der ungeklärte Tod des FCM-Fans Hannes. Er war aus einem mit HFC-Fans besetzten fahrenden Zug gestürzt und an seinen Verletzungen
gestorben. Die Ermittlungen zum Geschehen hatte die Staatsanwaltschaft eingestellt. Begründet wurde dies damit, dass Hannes in der Regionalbahn zwar auf HFC-
Anhänger getroffen sei, es aber zu keiner Gewalt gegen ihn gekommen sei.

Gerüchte, wonach es inzwischen einen Widerspruch gegen die Einstellung des Verfahrens geben soll, konnten am Donnerstag nicht geklärt werden. Der Anwalt der
Hinterbliebenen wollte auf Anfrage keine Stellungnahme abgeben. Die Staatsanwaltschaft war nicht erreichbar.

FCM-Fans machen Halle-Fans mitverantwortlich

Viele FCM-Fans aber machen die Hallenser Fans mitverantwortlich für den Vorfall und vermuten, dass zahlreiche HFC-Anhänger als Zeugen in dem Zug die Aufklärung
blockieren. Erwiesen ist das nicht. Zurück aber bleibt bei den FCM-Fans so oder so der Schmerz über den Tod ihres Mitstreiters und das Unverständnis über die
Verfahrenseinstellung seitens der Staatsanwaltschaft.

Genau daran knüpft eine Aktion von FCM-Fans an, die am Sonnabend starten soll. Um 11 Uhr soll am Gerichtsgebäude und Sitz der Staatsanwaltschaft Magdeburg im
Breiten Weg gegenüber dem Hundertwasserhaus eine Protestaktion mit anschließendem Marsch zum Stadion erfolgen. Veranstalter ist ein loser Zusammenschluss von
FCM-Fanklubs. Als Organisator fungiert FCM-Fan Wilhelm Toeller. „Wir wollen gewaltfrei und respektvoll an Hannes erinnern und fordern eine restlose Aufklärung des
Geschehens“, sagte er. Er rechnet mit 2000 bis 3000 Teilnehmern und stellt rund 80 Ordner. Auch die Polizei ist vorbereitet. „Wir haben die Veranstaltung im Blick“,
sagte Polizeisprecher Maik von Hoff.

30 Minuten wird in Magdeburg demonstriert

30 Minuten soll vor dem Gerichtsgebäude demonstriert werden. Anschließend geht es über den Breiten Weg, die Elbbrücken zum Stadion, wo ab 14 Uhr auf einem LED-
Großbildschirm das Spiel des 1. FC Magdeburg aus Halle übertragen wird.

Dort werden die Fanklubs des Fanmarsches auch mit den Mitgliedern des Block U zusammentreffen, die selbst nicht an dem Marsch teilnehmen. Block U allerdings war
der Auslöser des Boykottaufrufs der Spiele gegen Halle, weil der Block U unter den HFC-Fans im Stadion Mitschuldige am Tod von Hannes vermutet. So waren nur wenige
Hundert FCM-Fans in den Erdgas-Sportpark zum Pokalspiel gereist. Erfolgreich war der FCM dennoch.

Nur wenige Karten verkauft

Das erhoffen sich auch die Fans - ob nun in Halle, am Stadion in Magdeburg oder vor den Fernsehgeräten. Fakt ist: Für das Spiel in Halle, das sonst als eines der
wichtigsten unter den Fans zählt, wurden nach Volksstimme-Informationen nur gut 530 Karten für den Gästeblock in der Saalestadt verkauft.

Public-Viewing-Veranstalter David Rompe richtet sich nun auf rund 5000 Fans ein, die das Spiel auf dem Vorplatz am Haupteingang des Stadions verfolgen wollen.
„Wir sind vorbereitet und unterstützen das Gedenken an Hannes.“

Der Einlass am Stadion bei freiem Eintritt erfolgt 12 Uhr, Spielbeginn ist 14 Uhr. (Der MDR berichtet im Fernsehen sowie per Livestream).



29.04.2017, 10:34
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.


Komplettes Interview
Hannes' Eltern: "Wir kämpfen Tag für Tag"
29.04.2017

Zitat:

Vater Horst im früheren Zimmer seines verstorbenen Sohnes und FCM-Fans Hannes Schindler in Barleben. Foto: Uli Lücke

Der Tod des FCM-Fans Hannes Schindler hat bundesweit für Bestürzung gesorgt. Jetzt sprechen seine Eltern über den Verlust ihres Sohnes.
Von Manuel Holscher ›

Barleben l Der Barleber war im Oktober 2016 aus einem Zug gestürzt, in dem auch HFC-Fans saßen. Seine Eltern, Silke und Horst Schindler, sprechen erstmals und exklusiv öffentlich über den Tod ihres Sohnes.

Am Sonnabend spielt der FCM beim Halleschen FC. Was werden Sie an diesem Tag machen?

Silke Schindler: Ich bin in Magdeburg und gehe zum Public Viewing am Stadion. Wir teilen uns am Wochenende auf.

Horst Schindler: Ich fahre mit einem Plakat nach Halle und schaue mir das Spiel im Auswärtsblock an, um ein Zeichen zu setzen.

Worum geht es Ihnen beim angekündigten Fanmarsch in Richtung Stadion?

Silke Schindler: Wir starten am Hundertwasserhaus, dann laufen wir zum Stadion. Es geht gegen das Vergessen. Wir nehmen nicht hin, dass das Verfahren eingestellt worden ist und sind über jede Hilfe dankbar, die wir diesbezüglich bekommen. Es soll nicht einfach ein Haken an das Verfahren gesetzt werden. Es geht bei dem Fanmarsch aber auch darum, ein Zeichen gegen jegliche Gewalt zu setzen. Hannes war die Spitze des Eisberges. Es wurden Grenzen überschritten.
Bilder



Am 22. Oktober 2016 ziehen FCM-Fans mit einem riesigen Transparent zu Ehren von Hannes zum Stadion. Die Begegnung gegen den Chemnitzer FC war das erste Heimspiel nach dem Tod des FCM-Fans. Foto: Christina Bendigs

Am 22. Oktober 2016 ziehen FCM-Fans mit einem riesigen Transparent zu Ehren von Hannes zum Stadion. Die Begegnung gegen den Chemnitzer FC war das erste Heimspiel nach ...

Was für ein Mensch war Hannes?

Silke Schindler: Ich habe immer gesagt, dass Hannes ein liebenswerter Chaot war, ein sehr netter Mensch, der wie alle Menschen natürlich auch seine Schwächen hatte. Er hat als Schlosser gearbeitet. Schule war nicht so sein Ding, er war froh, als er arbeiten durfte.

Wie viel hat ihm der FCM bedeutet?

Silke Schindler: Der FCM stand bei ihm an erster Stelle, dann erst kamen seine Freundin und wir.

Wie hat sich seine Leidenschaft für den Club entwickelt?

Silke Schindler: Zunächst war er Fan von Borussia Dortmund, weil sein Bruder Christoph auch BVB-Fan ist. Hannes spielte auch selber Fußball beim FSV Barleben. Dort ist Christoph momentan Trainer. Irgendwann zu Regionalligazeiten ging es dann bei Hannes mit dem FCM richtig los. Mit dem Aufstieg in die 3. Liga ist er zu jedem Heim- und Auswärtsspiel gefahren. Er hat an Choreografien mitgebastelt und sogar noch Nebenjobs angenommen, um sich das Geld für weite Auswärtsfahrten zu verdienen. Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage: Der FCM war sein Leben. Er hatte sich im Alter von 19 Jahren auch ein FCM-Tattoo auf die Brust machen lassen. Als er mich fragte, ob das in Ordnung wäre, habe ich nur gesagt, dass er das selber entscheiden soll.

Horst Schindler: Ich war da außen vor, er ist bei solchen Themen zur Mutter gegangen.

Waren Sie auch häufiger im Stadion?

Horst Schindler: Überhaupt nicht. Wir hatten nichts mit Fußball am Hut. Unsere Jungs haben selber gespielt und Christoph ist immer mal nach Dortmund gefahren. Aber wir konnten mit dieser Leidenschaft nicht viel anfangen. Wir haben die Spiele nur manchmal im Fernsehen gesehen.

Silke Schindler: Es ist aber schon so, dass die Leidenschaft ansteckt. Das haben wir bemerkt, als wir Ende des Jahres im Stadion waren, als Christoph die Rede gehalten hat.

Wann waren Sie das erste Mal im Stadion?

Silke Schindler: Das war, als Hannes im Krankenhaus lag, beim Freundschaftsspiel gegen den Hamburger SV.

In der Nacht zum 2. Oktober wurde Hannes nach dem Sturz aus einer Regionalbahn in der Nähe der Haltestelle Haldensleben lebensgefährlich verletzt. Wie haben Sie davon erfahren?

Silke Schindler: Wir wurden nachts um drei Uhr von einer Freundin angerufen, die Hannes mit anderen Freunden am Bahnsteig gesucht haben.

Horst Schindler: Meine Frau hatte noch gesagt, dass es bestimmt nicht so schlimm sein wird, dass er vielleicht etwas mit dem Bein hätte.

Silke Schindler: Wenn nachts das Telefon klingelt, dann steht man erst mal sowieso senkrecht im Bett und weiß schon, dass irgendwas passiert ist. Das kam auch bei Hannes immer mal wieder vor, wenn er Fußball gespielt und sich verletzt hatte. Wir sind dann am 2. Oktober losgefahren und haben sehr lange im Krankenhaus gewartet. Hannes wurde gleich operiert.

Horst Schindler: Als wir im Krankenhaus ankamen, war auch schon die Polizei da und sprach mit uns.

Silke Schindler: Die Polizei fragte uns, wer mit Hannes unterwegs war. Das konnten wir aber nicht sagen. Hannes war 25 Jahre alt und wohnte seit zwei Jahren nicht mehr zu Hause. Er hatte in Barleben eine eigene Wohnung, da weiß man ja nicht immer, was der Sohn macht. Als wir in der Nacht zum Arzt gingen, sagte der uns, dass es nicht gut aussieht. Wir müssten mit allem rechnen. Horst und ich haben uns angeguckt, und erst zu Hause haben wir langsam realisiert, was da passiert ist. Wir waren aber trotzdem optimistisch und haben uns gesagt, dass es Hannes schafft, weil er ein Kämpfer war.

Horst Schindler: Am nächsten Tag sind wir dann wieder ins Krankenhaus gefahren. Man hat ja keine Ruhe.

Silke Schindler: Das war auch das erste Mal, dass wir Hannes gesehen hatten. Davor hatten wir Angst, weil wir ja nicht wussten, wie er aussieht. Er hatte aber optisch gesehen gar nichts, nur den Kopfverband. Wir waren deshalb auch positiv gestimmt, bis uns gesagt wurde, dass die Kopfverletzung sehr schwer und auch das Gehirn betroffen war. Der Kopfdruck war zu hoch, und er hatte zwei Hirnblutungen. Am 10. Oktober, zwei Tage vor seinem Tod, wurde uns gesagt, dass es keine Hoffnung mehr gibt. Am 12. Oktober am Vormittag waren wir gerade auf dem Weg ins Krankenhaus, als der Anruf kam, dass er verstorben war.

Horst Schindler: Man wird ein ganz anderer Mensch, wenn so etwas passiert.

In den Tagen, als Hannes im Krankenhaus war, zeigten viele FCM-Fans ihre Solidarität. Wie viel hat Ihnen das bedeutet?

Silke Schindler: Mein Mann konnte sich das alles nicht angucken. Ich habe dagegen fast alles gesehen und gelesen. Es war Wahnsinn, dass so viele Leute Anteil genommen haben. Manchmal wurde es auch zu viel, dann habe ich mich zurückgezogen. Geholfen haben die Freunde von Hannes, die häufig zu Besuch kamen und immer noch oft vorbeischauen. Das haben sie und wir gebraucht.

Wie äußerte sich diese Unterstützung für Sie persönlich?

Silke Schindler: Eigentlich haben wir immer gesagt, dass wir keine Unterstützung haben wollen, weil es ein komisches Gefühl war. Wir sind einfache Arbeiter und haben uns immer alles selber erarbeitet. Dann ist es komisch, wenn man von fremden Leuten Geld bekommt. Es hat aber sehr geholfen, weil die Ausgaben enorm waren – für die Beerdigung, den Anwalt. Wir sind für die Unterstützung sehr dankbar.

Nachdem Hannes am 12. Oktober verstarb, verzichteten die HFC-Fans am 9. November auf die Anreise zum Derby nach Magdeburg. Wie beurteilen Sie diese Entscheidung?

Silke Schindler: Ich finde, dass die HFC-Fans feige waren. Wenn ich nichts zu verbergen habe, dann fahre ich doch zum Spiel und unterstütze auch meine Mannschaft. Da war meiner Meinung nach eine Ausrede, dass sie wegen des Todes von Hannes nicht zum Spiel gefahren sind. Ich glaube, dass sie Angst hatten. Sie hätten ja herkommen und mit Transparenten ihr Mitgefühl ausdrücken können.

Wie stehen Sie zu dem Derby-Boykott von Block U?

Silke Schindler: Jeder sollte selber entscheiden dürfen, ob er sich ein Spiel anschaut oder nicht. Da sollte es keine Vorgaben geben.

Im Zug waren auch einige HFC-Fans. Haben sich nach dem Tod von Hannes Offizielle des Halleschen FC bei Ihnen gemeldet?

Silke Schindler: Vom Halleschen FC kam gar nichts. Es ist wirklich traurig. Viele Vereine aus Leipzig, Erfurt, selbst aus Augsburg haben sich gemeldet. Aus Halle kam aber nichts.

Wie ging es bei Ihnen nach dem Tod von Hannes weiter?

Silke Schindler: Letztendlich kämpfen wir Tag für Tag, um mit der Situation klarzukommen. Horst hat dann wieder angefangen zu arbeiten, ich habe es nicht geschafft. Wir waren froh, als die Weihnachtszeit vorbei war, weil es da besonders schwer war.

Horst Schindler: Wir können nicht richtig abschließen, weil wir nicht wissen, was genau war. Du wachst morgens auf und denkst, dass es ein Albtraum war.

Silke Schindler: Wenn es einen Täter geben würde, der bestraft worden wäre, dann hätten wir zumindest Klarheit und einen Abschluss. Solange es nicht abgeschlossen ist, kommen wir nicht zur Ruhe.

Viele Fans engagieren sich nach wie vor. Vom FCM wurde der 1. Oktober zudem als offizieller Gedenktag festgelegt. Wie wichtig ist Ihnen das?

Silke Schindler: Es ist schon wichtig, dass an Hannes erinnert wird, weil der FCM sein Leben war. Außerdem geht es einfach um einen Menschen, der völlig unnötig sein Leben verloren hat. Das sollte man nie vergessen.


R.I.P

29.04.2017, 19:20
Berserker Abwesend
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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.
Sehr emotional, bewegendes Interview. Welches aufzeigt, niemals Ruhe einkehren zu lassen. Es ist und bleibt einfach zu vieles unbeantwortet. Schon schäbig zu lesen, das sich niemand vom HFC bei den Hinterbliebenen gemeldet.

02.05.2017, 06:52
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.

Fußballfans erinnern an Hannes





29.04.2017

Zitat:



Fußball-Fans des 1. FC Magdeburg haben am Sonnabend an den tödlich verunglückten Fußballfan Halle erinnert.
Von Christina Bendigs ›

Magdeburg l Am Tag des Sachsen-Anhalt-Derbys 1. FC Magdeburg gegen den Halleschen FC sind am Sonnabend Fußball-Fans des 1. FCM vom Amtsgericht am Breiten
Weg zum Public-Viewing an der MDCC-Arena gezogen. Etwa 500 Fans beteiligten sich. Die Zahl der Teilnehmer blieb damit weit hinter den erwarteten 1000 Fans zurück.
Wie die Polizei auf Nachfrage informiert, erreichten die Fußballfans das Stadion gegen 12.30 Uhr. Der Umzug durch die Innenstadt sei ohne Zwischenfälle und friedlich
verlaufen.

Hintergrund der Veranstaltung sind die nach wie vor ungklärten Umstände des im vorigen Jahr tödlich verunglückten Fußball-Fans Hannes S. Er war aus einer Regionalbahn
gestürzt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zum Geschehen eingestellt. Dagegen sprachen sich die Fans am Sonnabend vor dem Magdeburger Amtsgericht aus.
Umstritten ist, ob Fans des Halleschen FC Anteil an dem Todesfall hatten. Daher waren die Fans aufgerufen worden, nicht zum Spiel nach Halle zu fahren, sondern stattdessen
zum Public-Viewing an der MDCC-Arena zu fahren.

Einige Fans rollten vor dem Umzug ein Banner aus, mit dem sie gegen Gewalt und Politik im Fußball demonstrierten. Mit "Alle gegen Halle"-Rufen zogen die Teilnehmer dann
zum Stadion. Unterwegs kam es zu Behinderungen im Straßenverkehr. Für den Umzug sperrte die Polizei Straßen ab.



05.04.2018, 16:31
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.
Fall Hannes
FCM-Fans demonstrieren in Magdeburg
05.04.2018


Zitat:

FCM-Fans demonstrierten am 5. April 2018 vor dem Justizzentrum Magdeburg am Breiten Weg. Vorne links: Hannes Eltern Silke und Horst Schindler. Foto: Franziska Ellrich

FCM-Fans haben vor dem Justizzentrum in Magdeburg demonstriert. Sie fordern: Im Fall Hannes soll wieder ermittelt werden.
Von Franziska Ellrich ›

Magdeburg l Am 5. April 2018 wäre Hannes Schindler 27 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass demonstrierten zwei Dutzend FCM-Fans am Donnerstagnachmittag vor dem Justizzentrum in Magdeburg.

Im Oktober 2016 war der FCM-Fan tödlich verunglückt. Er war nachts in eine Regionalbahn in Haldensleben gestiegen, in der auch Fans des Halleschen FC saßen. Kurz nach Fahrtbeginn war Hannes aus dem Zug gestürzt. Zehn Tage später erlag er seinen Verletzungen. Im Frühjahr 2017 stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren im Fall Hannes ein.
Beschwerde gegen Verfahrenseinstellung

Damit geben sich die FCM-Fans nicht zufrieden. Der Anwalt der Angehörigen hat vor einem Jahr Beschwerde gegen die Verfahrenseinstellung eingelegt. Bis heute steht eine Entscheidung durch die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg aus. Das bestätige am Donnerstag Oberstaatsanwalt Frank Baumgarten.

Hannes Eltern Silke und Horst Schindler sind "vom Rechtssystem enttäuscht". Silke Schindler: "Man fühlt sich hilflos und machtlos." Ein Alltag sei seit dem Tod von Hannes bei weitem nicht eingekehrt. "Wir gehen wieder arbeiten, aber es gibt noch oft ganz schlechte Tage", sagt Horst Schindler. Hannes Eltern seien froh, dass sie so viel Unterstützung von den FCM-Fans erfahren.
Hoffen auf Antworten im Fall Hannes

Einer, der bei der Organisation solcher Demonstrationen wie am Donnerstag immer tatkräftig unterstützt, ist Wilhelm Toeller. "Die Eltern können nur Ruhe finden, wenn es endlich intensive Ermittlungen im Fall Hannes gibt", erklärt der FCM-Fan. Ihm sei es ein Rätsel, wie das Verfahren eingestellt werden konnte - ohne dass ein abschließendes Gutachten der Bahn vorgelegen habe.

In keiner der Akten sei eine Antwort auf die Frage zu finden, ob während der Fahrt überhaupt eine Zugtür von einer einzelnen Person geöffnet werden könne, so Wilhelm Toeller. Er und die anderen Demonstranten forderten am Donnerstag, dass Staatsanwälte außerhalb von Sachsen-Anhalt sich dem Fall annehmen.

.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 05.04.2018, 16:41 von Wadenbeisser.

16.05.2018, 07:54
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.

Schläger im Hannes-Zug erwartet Geldstrafe





Zitat:
Das Amtsgericht Haldensleben soll nach einer Körperverletzung über einen Strafbefehl gegen den 37-Jährigen aus Halle entscheiden.
Von Matthias Fricke ›

Haldensleben l Das Amtsgericht Haldensleben soll demnächst über einen Antrag der Staatsanwaltschaft Magdeburg auf Strafbefehl gegen einen 37-jährigen Fan des
Halleschen Fußballclubs (HFC) entscheiden, der einen von Hannes Schindlers Begleitern an jenem 1. Oktober 2016 ins Gesicht geschlagen haben soll. Das bestätigte
diese Woche Landgerichtssprecher Christian Löffler auf Nachfrage. Im Raum stehe eine „Geldstrafe im unteren Bereich“.

Der damals 25-jährige FCM-Fan Hannes hatte mit drei Freunden in Magdeburger Fan-Kleidung am 1. Oktober 2016 am Bahnhof Haldensleben die Regionalbahn betreten.
Darin hielten sich etwa 80 zum Teil alkoholisierte Ultras des Halleschen FC auf. Sie kamen von einem Auswärtsspiel ihrer Mannschaft in Köln.

Am Bahnhof Haldensleben stiegen Hannes und seine drei Freunde an unterschiedlichen Türen in den Zug ein, wie die Ermittlungen später ergaben.

Zug noch schnell verlassen

Erst als sich diese schlossen, erkannten die vier Anhänger des Magdeburger Clubs ihre missliche Lage. Hannes Schindler wollte offenbar den bereits angefahrenen Zug
noch schnell verlassen. Ihm soll es nach den damaligen Angaben der Staatsanwaltschaft Magdeburg auch gelungen sein, die Türen selbstständig zu öffnen.
Er stürzte aus dem bereits angefahrenen Zug etwa 300 Meter hinter dem Bahnhof Haldensleben gegen einen Signalkasten. An den schweren Verletzungen verstarb der
junge Mann am 12. Oktober im Krankenhaus. Im Frühjahr 2017 stellte die Staatsanwaltschaft Magdeburg die Ermittlungen im Fall Hannes ein. Ein „Fremdverschulden Dritter“
sei nicht erkennbar gewesen, begründete dies damals die Staatsanwaltschaft.

Die Eltern des Verstorbenen legten über einen Anwalt Widerspruch gegen diese Entscheidung ein. Für Rechtsanwalt Burkhard Rayling aus Wolmirstedt fehlt in den Akten ein
aussagekräftiges Gutachten darüber, ob und wie Hannes die Tür öffnen konnte. „Das ist für uns der Knackpunkt“, sagt er.

Rechtmäßigkeit der Einstellung

Seither wird bei der Generalstaatsanwaltschaft in Naumburg die Rechtmäßigkeit der Einstellung überprüft. Klaus Tewes, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg:
„Das wird noch weiter etwas Zeit in Anspruch nehmen.“

Grund der Verzögerung: Die Akte befindet sich seit einigen Wochen im Amtsgericht Haldensleben. Dort hatte die zuständige Amtsrichterin die Kartons angefordert.

Opfer erlitt Schwellungen und Hämatome

Mit der Einstellung der Untersuchungen im Fall Hannes hatte die Staatsanwaltschaft Magdeburg auch einen Antrag auf Strafbefehl wegen Körperverletzung an einen von
Hannes Begleitern gestellt. Er war in einem anderen Bereich der Regionalbahn von dem 37-jährigen Beschuldigten ins Gesicht geschlagen worden. Das Opfer erlitt außer
Schwellungen und Hämatomen aber keine schwereren Verletzungen. Die Entscheidung über den Strafbefehl soll nach Angaben von Landgerichtssprecher Löffler in den
kommenden Wochen erfolgen. Neben der Einstellung des Verfahrens oder dem Erlassen des Strafbefehls, könnte die Richterin auch eine weitere Ermittlungen anordnen.
Beantragt sei „eine Geldstrafe im unteren Bereich“. Genauere Angaben wollte er dazu aber nicht machen.

Der tragische Tod des FCM-Fans Hannes Schindler lässt auch eineinhalb Jahre nach dem Vorfall die Magdeburger nicht los. Erst Anfang April dieses Jahres hatten zwei Dutzend
FCM-Fans vor dem Justizzentrum in Magdeburg erneut gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens demonstriert.


Nachträgliche Anmerkung des Autors:
Für mich ist diese Angelegenheit mittlerweile mehr als ne Farce
und eine Dokumentation für das komplette Versagen des Rechtsstaats

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 16.05.2018, 08:08 von armageddon.

14.01.2019, 10:34
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.


MDR.DE Sachsen-Anhalt Sport

Petition zur Wiederaufnahme der Ermittlungen Eltern des toten FCM-Fans:

"Das sind wir Hannes schuldig"
Zitat:
Ihr Sohn Hannes stürzte im Oktober 2016 nach einem Aufeinandertreffen mit HFC-Fans aus einem Zug und starb. Die Ermittlungen wurden ein halbes Jahr später eingestellt. Seitdem kämpfen Silke und Horst Schindler für eine Wiederaufnahme – denn für sie gibt es zahlreiche Ungereimtheiten. Mit einer Petition wenden sich die Eltern nun auch an die Politik. Ein Interview.

Horst und Silke Schindler sitzen mit Wilhelm Töller (v.l.n.r.) im früheren Zimmer von Hannes. Heute hängen dort Erinnerungen. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk

Auf der Couch liegen Teile seines alten Trabants. An den Wänden hängen Trikots und Schals des 1. FC Magdeburg. Die Wand ziert ein großes Foto von ihm. Denn hier, im zweiten Stock seine Elternhauses in Barleben, hat Hannes gewohnt.

Jetzt sitzen hier seine Eltern und ihnen bleibt nur die Erinnerung an ihren Sohn. Silke und Horst Schindler sind verzweifelt. Mehr als zwei Jahre ist es inzwischen her. Und doch "beschäftigt uns das, was damals passiert ist, noch jeden Tag", sagt Silke Schindler mit Tränen in den Augen. Im Oktober 2016 stürzte Hannes nach einem Aufeinandertreffen mit HFC-Fans aus einem Zug. Der Fan des 1. FC Magdeburg erlag kurz darauf seinen Verletzungen. Die Ermittlungen wurden ein halbes Jahr später eingestellt.

Seitdem kämpfen die Eltern mit Unterstützung der FCM-Fangemeinde, allen voran Wilhelm Töller, für eine Wiederaufnahme der Ermittlungen. Sie haben Widerspruch eingelegt, Gedenkmärsche und Demonstrationen organisiert – und jetzt starten sie den nächsten Versuch. Mit einer Online-Petition, die in der kommenden Woche veröffentlicht werden soll und MDR SACHSEN-ANHALT vorab vorliegt, will die Familie eine lückenlose Aufklärung des Falles erreichen.



Frau Schindler, Herr Schindler, Ihr Sohn Hannes ist im Oktober 2016 verstorben. Wie hat sich Ihr Leben seitdem verändert?

Horst Schindler: Alles hat sich verändert. Wir haben Freunde verloren, unsere Arbeit verloren.

Silke Schindler: Ich kann einfach nicht mehr arbeiten. Im Moment jedenfalls noch nicht. Ich kann keine Menschenmassen ertragen. An manchen Tagen würde ich am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben, verstecke mich zu Hause. Das ganze Leben ist aus der Bahn geraten. Man kann sich an nichts mehr erfreuen, jedes Tun fällt einem schwer.
Was wollen Sie mit der Petition erreichen?

Wilhelm Töller: Das ist eine der letzten Optionen, um die Missstände im Verfahren um den Tode von Hannes aufzuklären. Die Politik muss dabei jetzt in die Verantwortung genommen werden. Wir fordern eine unabhängige Staatsanwaltschaft für eine Wiederaufnahme des Verfahrens. Die Eltern von Hannes müssen endlich zur Ruhe kommen – und das geht nur, wenn der Fall restlos aufgeklärt wird.

Silke Schindler: Wir möchten einfach nur Gerechtigkeit, dass das, was die getan haben, bestraft wird. Das bringt uns unser Kind nicht wieder, aber wir sind das unserem Hannes schuldig.
"Mehr als lückenhaft"
Die Kritikpunkte am Ermittlungsverfahren

Zeugenvernehmung, Zug-Gutachten, Beweismaterial

Haben Sie in den vergangenen Jahren daran gedacht, sich mit den Ermittlungsergebnissen zufrieden zu geben?

Horst Schindler: Daran gedacht vielleicht schon, aber das können wir einfach nicht. Dafür gibt es zu viele Ungereimtheiten. Meine Frau wurde schon von Polizeibeamten im Ruhestand angeschrieben, die sich schämen für die Arbeit ihrer Kollegen. Hannes hatte zum Beispiel gar kein FCM-T-Shirt an, wie behauptet wurde. Meine Frau hat ein Foto von ihm aus einer Gaststätte, kurz bevor er in den Zug gestiegen ist. Da hatte er keine Fankleidung an.

Silke Schindler: Wir wollen das nicht ruhen lassen! Da sollte sich jeder mal in unsere Lage versetzen. Es wurde nicht nur ein Fanschal geklaut. Hannes ist ums Leben gekommen. Die haben uns unser Kind genommen. Die haben unser Leben versaut. Die müssen bestraft werden.

Wilhelm Töller: Sicherlich sind manche der Meinung, dass man die Sache jetzt mal ruhen lassen sollte. Aber das ist einzig und allein die Entscheidung von Silke und Horst.
Manche HFC-Fans, manche Hallenser fühlen sich im Fall von Hannes allerdings, als stünden sie unter Generalverdacht.

Silke Schindler: Wir versuchen, nicht alle Hallenser über einen Kamm zu scheren, auch wenn das für uns gar nicht so einfach ist.

Horst Schindler: Wir wissen ja, dass es dort 80 Mann gibt, die immer wieder auffallen.



Was machen die ungeklärten Umstände des Todes von Hannes mit Ihnen?

Wilhelm Töller: Die Beiden geben sich nach außen immer stärker als sie sind. Aber natürlich hat man Momente, wo man verzweifelt ist, wo man entmutigt ist.

Silke Schindler: Wir versuchen jeden Tag in den Tag zu finden, aber das klappt nicht immer. Ich war eigentlich auch immer lebenslustig, ein verrücktes Huhn so wie Hannes. Aber jetzt erwische ich mich dabei, wenn ich zum Beispiel laut Musik anmache, dass ich das Gefühl habe, dass ich Hannes verrate. Es sind kleine Dinge, die einen immer wieder aus der Bahn werfen.

Horst Schindler: Wir wollen keine Rache, wir wollen keine Gewalt. Wir wollen einfach nur eine faire Aufklärung.
"Wiederaufnahme der Ermittlungen"
Das Anliegen der Petition

Aufklärung durch unabhänige Staatsanwaltschaft

Nachträgliche Anmerkung des Autors:


Aufklärung durch unabhänige Staatsanwaltschaft

Folgende Punkte führen die Eltern von Hannes in der Petition als Anliegen auf:

Umgehende Wiederaufnahme der Ermittlungen durch eine andere (unabhängige) Staatsanwaltschaft

Überprüfung der Ermittlungen von unabhängigen Polizeibehörden außerhalb der Polizeidirektion Magdeburg

Nachholung bzw. Wiederholung von unzulänglichen Ermittlungen/Vernehmungen

Führung und Bewertung der Ermittlungen durch die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg

Beweisführung durch Bahngutachten und erneute Vernehmungen der Zeugen

Feststellung der Zusammenhänge zwischen den vermutlichen Täterkreisen und gezahlten Fördermitteln an und für die Fangruppierung "Saalefront"

Ebenso satzungs- und ordnungsgemäße Verwendung dieser Mittel durch den Fanbeauftragten (welcher mittlerweile zurückgetreten ist) und dem vermeintlichen Haupttäter, welcher durch Gewaltandrohungen die Ermittlungen erheblich behindert bzw. erschwert hat

Feststellung und Prüfung, ob und inwieweit Polizeibeamte durch höhere Dienststellen an der Ermittlungsarbeit gehindert wurden. Es gibt in diesem Zusammenhang interne Aussagen durch ehemals an den Ermittlungen beteiligte Beamte, die aber aus existenzbegründeten Sorgen derzeit nicht namentlich benannt werden können.

Abschließend heißt es: "Es ist wichtig hier zu betonen, dass die Petition nicht dem Gedanken der Rache oder einer Täterbestrafung um jeden Preis zugrunde liegt! Es geht einzig und allein um eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse, die zum Tod des Sohnes, Bruders, des Freundes und FCM-Fans Hannes Schindler geführt haben!"


https://www.mdr.de/...s-100.html

Welche Rolle hat die Fangemeinde des FCM seit dem Tod von Hannes für Sie gespielt?

Silke Schindler: Hannes war fußballverrückt. Der FCM war sein Leben. Wir waren jetzt auch schon ein paar Mal im Stadion. Ich habe früher nicht einmal verstanden, wie man sich so über ein Tor freuen kann. Aber wenn 20.000 Menschen zusammen singen, zusammen ihre Mannschaft anfeuern, ist das schon Wahnsinn. Das steckt an.

Horst Schindler: Eine sehr große. Wir haben uns vorher nicht wirklich für Fußball oder für den FCM interessiert. Jetzt verfolgen wir das schon. Wenn die Fangemeinde des FCM nicht hinter uns stehen würde, hätten wir gar keine Chance.

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Zitat:
Nachträgliche Anmerkung des Autors:


24 Kommentare

14.01.2019 08:00 Monika 24

Mein beileid. Jedes Kind weiss das sich die zugtüren erst öffnen lassen wenn der Zug steht. Und wäre es jemand mit einer anderen Staatsangehörigkeit dann wären wohl die Ermittlungen sorgfältiger gemacht worden und weiter verfolgt worden. In Deutschland gibt es doch schon so hart es sich anhört keine Gerechtigkeit mehr. Und ich hoffe für die Angehörigen und drücke die Daumen das es sobald wie möglich aufgeklärt wird. Mfg

14.01.2019 07:58 ReneMD 23

Zu14) komm klar , wenn man keine Ahnung hat einfach mal Mund halten oder Finger still halten

14.01.2019 07:08 Hoffi 22

Ich glaube den tod des eigenen kindes wird man nie verabreiten können ubd schon garnicht unter solch mysteriösen Umständen.. und was man hier lesen muss... da kommt mir glatt der Kaffee wieder hoch. Es geht hier weder um den FCM noch um den HFC. Es geht um ein Menschen leben welches viel zu früh unter merkwürdigen Umständen beendet wurde. @Lisa was gibst du denn da bitte von dir... Strafanzeige? Wegen was denn? Wurde da auch nur einer persönlich angegriffen? Wie oft wird man in Medien über einen Kamm gezogen,grade als Fussballfan... also erst mal nachdenken...und @ hallunke... guckst du in der Nähe von Halle erst in jeden Zug ob dort verfeindete Fans sitzen? Bist du Hellseher...? Ich persönlich kann einfach nicht verstehen warum die Ermittlungen so schnell eingestellt wurden. Manche Verbrechen werden noch viele Jahre verfolgt.

14.01.2019 06:40 Matthias 21

Ich wünsche euch viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Das wichtigste ist das ihr jetzt zusammen haltet.
Nun zeigt sich auch wer wahre Freunde sind.
Viel Erfolg bei der petition
LG Matthias

14.01.2019 06:08 Katerspeedy 20

Die Eltern haben recht. Man kann da nicht zur Tagesordnung weiter gehen. Zuviele Fragen sind da offen. ZB. :WARUM FÄHRT DER Zug weiter obwohl eine Tür gewaltsam geöffnet wird usw. Auch sollten endlich die Typen die dabei waren ihr Schweigen brechen.

14.01.2019 00:25 entejens 19

@Hallunke #13: "egal ob er ein Shirt anhatte, seine Kumpels hatten das und jede Person aus jeder Szene in Deutschland weiß, dass man sich nicht als Mietglied einer Ultragruppen in einen Zug voller Menschen des verhassten Gegners setzt."
Victim Blaming ist das Schäbigste, was man machen kann. Seit wann berechtigt das Tragen eines Shirts eines "verhaßten" Vereins zu Gewalt gegen den Träger des Shirts?
Und was das Brüsten angeht: Das passiert nicht selten, daß Täter sich (warum auch immer) mit ihren Taten brüsten, das passiert nicht nur in Süd- oder Mittelamerika.
Warum haßt man im Sport überhaupt die Fans anderer Mannschaften? Ist das nicht die Frage, die sich gestellt werden sollte?

14.01.2019 00:14 Susanne 18

Ich wünsche der Familie sehr viel Kraft u.hoffe das es Gerechtigkeit für den schlimmen Tod gibt. Ich komme Gebürtig aus Barleben. Geboren Lange . Ich kenne sogar den Namen Schindler . Ist aber zulange her .Meine Familie wohnt zum Teil noch da . Ich wohne in Bremen durch meinen Ex Mann u.Kinder . Hab mir hier was aufgebaut u.glücklich . Die Daumen sind gedrückt. Nicht unterkriegen lassen. Ein Kind zu Grabe tragen ist in keiner Weise leicht . Egal welche Art u.Weise

13.01.2019 22:26 Scotty 17

@7 aber recht hat sie.
Alles gute den Eltern.

13.01.2019 21:59 Stadtfelder 16

Mensch @Lisa und @Hallunke. Manchmal ist es besser wenn man lieber nichts schreibt und als Hallenser würde ich bei diesem Thema sowieso die Finger von der Tastatur wegnehmen! Ihr beide schreibt so, als hättet Ihr Insiderwissen. Wart Ihr dabei? Könnt Ihr Eure Behauptungen belegen? Wenn ich Staatsanwalt wäre, würde ich Euch vorladen! Denn Ihr könnt die berechtigten Fragen der Eltern von Hannes scheinbar genau beantworten...

13.01.2019 21:43 Aue 15

Der Familie echt alles alles Gute. Sowas wünscht man keinen Eltern. Ich wünsche allen Angehörigen und Verwandten weiterhin viel Kraft und Lebensenergie! Der HFC ist ja halb Lok. Da wundert mich nichts mehr. Aber das Leben trotz Rivalität aufs Spiel zu setzen ist schon traurig.
Glück auf aus Aue!

13.01.2019 21:10 Lisa 14

Da könnte man glatt eine gegen Anzeige machen gegen die Familie wegen falscher Verdächtigung laut den Äußerungen von der Familie. Zitat der Familie:
"Wir versuchen, nicht alle Hallenser über einen Kamm zu scheren, auch wenn das für uns gar nicht so einfach ist". Überlegen und dann sprechen und laut Berichterstattung soll er alleine aus diesen Zug gesprungen sein ohne fremde Einwirkung. Vielleicht wollte er damit ein Held sein, was er auch damit jetzt ist?

13.01.2019 20:12 Hallunke 13

@6 dreist zu unterstellen, jemand aus der Hallenser Szene würde sich mit einem Mord brüsten. Wir sind hier nicht in Brasilien oder Mexiko.
Und den meisten hier kann ich sagen warum der Fall eingestellt wurde und nie sinnvoll wieder aufgenommen werden kann:
- unnütze Kameraaufnahmen
- Hannes Freunde riefen nicht den Notdienst obwohl er 1 Stunde auf den Gleisen lag (?)
- egal ob er ein Shirt anhatte, seine Kumpels hatten das und jede Person aus jeder Szene in Deutschland weiß, dass man sich nicht als Mietglied einer Ultragruppen in einen Zug voller Menschen des verhassten Gegners setzt.

Traurig was passiert ist, aber es sterben viele Mennschen auf dieser Welt, auch in Deutschland, deren Fälle nie aufgeklärt werden können. Dieser Fall hat ein mediales Interesse hervorgerufen was nicht heisst, dass man obwohl es aussichtslos den Fall wieder aufnehmen sollte. Die Eltern tun mir schrecklich leid, aber MD Fans sind ja auch nicht für ihre Fairness bekannt. RIP

13.01.2019 19:20 Biene 12

Ich werde es nicht verstehen. Bin mit meinem Sohn und Freunden im Stadion.
Hab an allem für Hannes teil genommen und werde euch weiter unterstützen. Aufklärung muss her und damit ein Zeichen gesetzt werden.
Jedes Elternteil versteht euch so sehr.

13.01.2019 19:00 Teslokat 11

Das alles ist den Hooligans und Ultras, den brutalen Intensivtätern unter den "Fußball-Fans", sowas von egal ...

13.01.2019 18:49 Kurti66 10

Nicht nur Horst und Silke sind an der Aufklärung interessiert,aber für sie wäre es am wichtigsten, um endlich mit der Ungewissheit abschließen zu können. In vielen persönlichen Gesprächen war und ist es auch für mich nicht immer einfach die beiden leiden zu sehen. Ich wünsche euch beiden viel Kraft und hoffe das unser Rechtssystem nicht gänzlich versagt. Noch besteht die Möglichkeit,begangene Fehler zu korrigieren ( in Dessau wird auch noch nach so vielen Jahren ermittelt)!7

13.01.2019 18:34 61 9

In den Fall Hannes sind soviel Ungereimtheiten!

Soweit ich Informiert bin, kann man während der Zugfahrt die Tür nicht öffnen...
Der Lokführer hätte die Tür erst freigeben müssen, um Sie zu öffnen...
Das würde bedeuten das Hannes die Notbremse hätte ziehen müssen..

Der Fall Hannes muss so schnell wie möglich aufgeklärt werden, das ist man der Familie Schindler schuldig...
Die Täter dürfen nicht ungestraft davon kommen!

Weshalb man den Fall so schnell eingestellt hat, ist schwer nachvollziehbar...

Ich wünsche der Familie Schindler ganz, ganz viel Kraft und Erfolg...

13.01.2019 18:32 Heiko Tomadich 8

Es ist eine Ohnmächtigkeit der angeblichen Staatsmacht nichts zu tun! Macht in eurer Macht weiter so, schlechte Nacht, ihr Narren!

13.01.2019 18:29 Blau-Weiß 7

@ Nr. 3, Carola:

Unterlassen sie es gefälligst, das Andenken an den Jungen für ihren plumpen Hass auf Ausländer zu missbrauchen!

Hannes unvergessen.
Petition wird unterstützt.

13.01.2019 18:16 wolf 6

Es tut immer wieder weh, wenn man an diesen Vorfall zurück denken muss. Wer sind diese Feiglinge, die da keine Verantwortung übernehmen wollen ? Wer sind die Vertuscher auf den Richter- und Staatsanwaltbänken ? Das leid der Eltern zählt hier nicht. Hier darf nicht sein, was nicht sein darf. Hannes, Du wirst nie vergessen sein. Alle guten Wünsche den Eltern.

13.01.2019 17:26 Mike 5

bringt das was? wenn polizei in halle und magdeburg versagt haben. jetzt naumburg die kontrolle zu fordern. liegt mir zu sehr in hallenser bereich.
hier hilft in meinen augen nur undercover. irgend wer wird schon mal sich damit brüsten. dann hätte man wenigstens einen und bessere ansatzpunkte, als nur irgendwelche untersuchungen kontrollieren zu lassen.
Jollah, zeigt doch nur, wie gern vertuscht wird.

13.01.2019 17:13 Aufpasser der Richtige 4

Zur Vorgehensweise der Gerichtsbarkeit kann man nur mit kopfschütteln ragieren. In Dessau wird nach über 10 noch untersucht. Ich wünsche der Familie viel Kraft.

13.01.2019 16:52 Carola 3

es ist sagenhaft schlimm un traurig ich kann es voll und ganz nachvollziehen, das sind die zwei Unterschiede hier in Deutschl. wäre das ein Asylant gewesen wäre der Aufschrei über Jahre groß, so war es ja nur ein Deutscher, laßt euch nichts gefallen egal wie weit ihr kommt mit der Aufarbeitung, wenn man ein Kind verliert unter solchen Straftaten vergißt man im leben nie.

13.01.2019 15:49 Norbert Brauer 2

Das das Verfahren eingestellt wurde zeigt die Schwäche der Politik! Das Verfahren muss wieder aufgenommenen werden, man ist uns die Wahrheit schuldig! Die Justiz und die Politik haben aber leider Angst vor der Wahrheit! Wir, die große Familie der FCM Fans, wollen die Aufklärung! N. Brauer Blau Weiß für Immer!

13.01.2019 15:49 Maik Feudel - Haustein 1

Wer nie einen Menschen durch Ungerechtigkeit verloren hat und dazu noch sein eigenes Kind ,wird nie verstehen was Fam..Schindler und wir als Fangemeinde des FCM möchten .
Wir wollen weder Gewalt , Hass noch alle Hallenser über einen Kamm scheren .Nein ,wir wollen endlich die Wahrheit und die gerechte Bestrafung derjenigen die dafür Verantwortlich sind .
Wir als blau weisse Fangemeinde stehen hinter der Familie Schindler und werden sooooo lange nicht stillhalten bis eines Tages die Wahrheit gesprochen wird.
Alles aber auf friedlichen und gerechten Wege.
Wir stehen , halten u.kaempfen zusammen .
Einer für alle und alle für einen.
Mit bwg Haui


R.I.P.

14.01.2019, 21:03
Berserker Abwesend
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Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.
Der Glaube an eine weitere Ermittlung ist mir abhanden gekommen.

17.01.2019, 09:40
Wadenbeisser Abwesend


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Wohnort: zu Hause/nicht mehr in Block7
Betreff: Re: Nach dem Ableben von Hannes S.
versuchen muss man(n) es



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