MDFF - das Magdeburger Fussballforum



07.11.2018, 11:08
Wadenbeisser Abwesend


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***Im Stehblock – Guidos Betrachtungen zum 1. FC Magdeburg***

oder jetzt "Neues vom Krügel-Platz"

mal hören was er/sie heut zu besprechen hat/haben

Folge 23 von "Neues vom Krügel-Platz"


"im Gespräch mit ..."

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Zitat:
Neues vom Krügel-Platz | Folge 23 mit Hans-Georg Moldenhauer "Alte Traditionen beim FCM wieder aufleben lassen"

Sollte der 1. FC Magdeburg noch mehr auf verdiente Ehemalige hören? Hans-Georg-Moldenhauer war Vorsitzender des Sportbeirates und bezieht Stellung dazu. Außerdem spricht er im Podcast über Trainerdiskussionen und die aktuelle Ergebniskrise des FCM.

von Daniel George, MDR SACHSEN-ANHALT

Folge 23 von "Neues vom Krügel-Platz" in ... Schlagzeilen:
Zitat:


Hans-Georg Moldenhauer war jahrelang Torhüter des 1. FC Magdeburg. Später startete der heute 76-Jährige eine erfolgreiche Karriere als Sportfunktionär. Der FCM ist sein Herzensverein. Und deshalb blutet ihm ob des aktuellen Formtiefs in der zweiten Bundesliga auch das Herz.

Hans-Georg Moldenhauer spricht in Folge 23 von "Neues vom Krügel-Platz" über ...
... seine Karriere als Sportfunktionär – ab Minute 0:40

Moldenhauer gilt als Präsident der deutschen Fußball-Einheit. Als es nach der politischen Wende um die Frage nach der Zukunft des DDR-Fußballs ging, führte Moldenhauer die Befürworter eines schnellen Anschlusses an den gesamtdeutschen Fußball an. Er wurde zum Präsidenten des DDR-Fußballverbandes, später zum Vizepräsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Vizepräsidenten des Deutschen Sportbundes (DSB) gewählt.

"Das war eine dramatische Situation 1990", sagt Moldenhauer und erzählt, welche Ehrenämter er noch heute mit 76 Jahren bekleidet. "Meine Frau hat neulich mal gesagt", sagt Moldenhauer und lacht, "eigentlich hat sich überhaupt nichts geändert."
... die Erfolge des FCM in den vergangenen Jahren – ab Minute 2:00

"Wir konnten uns nach der Wiedervereinigung weder für die erste noch für die zweite Bundesliga qualifizieren und dann setzte so ein Tief ein, das eigentlich bis vor zwei, drei Jahren andauerte", sagt Moldenhauer. Den Weg des FCM in den vergangenen Jahren hat der 76-Jährige, der wenn es geht kein Heimspiel verpasst, intensiv verfolgt.

"Es wurde stabil gearbeitet. Im Klub war Ruhe – auf allen Gebieten", sagt er. "Man hatte wieder ein gutes Gefühl, im Stadion zu sein. Das war herrlich, den Aufstieg in die zweite Bundesliga mitanzusehen."
... die aktuelle Ergebniskrise des FCM – ab Minute 3:20

Drei Niederlagen in Folge, erst ein Saisonsieg – der 1. FC Magdeburg sucht in der zweiten Bundesliga seine Form. "Es ist uns nicht gelungen, auf den Platz zu bringen, dass wir auch mal ein Spiel dominieren, dass wir noch mehr Selbstsicherheit ausstrahlen", sagt Moldenhauer und versucht, einen möglichen Ausweg aus der Ergebniskrise zu finden.
... Diskussionen um Trainer Jens Härtel – ab Minute 5:10

In den sozialen Netzwerken stärken zahlreiche Fans dem FCM-Trainer Jens Härtel den Rücken. Manche aber kritisieren ihn auch scharf – Medien eingeschlossen. "So ist das eben in diesem Geschäft", sagt Moldenhauer zu einer möglichen Trainerdiskussion. "Das weiß Jens Härtel auch. Trotz diesen großen Leistungen, die er erbracht hat, steht er unter Druck, wieder Erfolge zu haben mit dem Klub." Welchen Anteil hat Härtel am Formtief? Und steht der Klub hinter dem Trainer?


Hans-Georg Moldenhauer (l.) und Daniel George im Podcast-Studio Bildrechte: MDR/Oliver Leiste

... den Sportbeirat beim FCM – ab Minute 6:50

FCM-Legende Joachim Streich kritisierte am Montag auf seiner Facebookseite, dass der Verein in den vergangenen Jahren augenscheinlich kein Interesse mehr an der Meinung des Sportbeirates gehabt hätte. Laut Internetseite des FCM zählen Hans-Georg Moldenhauer, Wolfgang Seguin, Axel Tyll, Joachim Streich, Thomas Flößel, Dirk Stahmann, Dieter Hausdörfer und Mario Kallnik dazu. Moldenhauer war Vorsitzender. "Das Credo war, beratend zur Seite zu stehen", sagt Moldenhauer. "Wir wollten den Klub überhaupt nicht bevormunden oder so etwas." Doch: "Im Rausche des Erfolges hat sich die Sache verselbstständigt." Heißt: Der Sportbeirat wurde offensichtlich nicht meht gebraucht.

Moldenhauer erklärt, was er mit Peter Fechner, dem Präsidenten des FCM, bezüglich der Zukunft des Sportbeirates nun besprochen hat und wie er die Rolle der "Legenden-Gruppe" künftig sieht. Fühlt er sich und seine ehemaligen Mitstreiter genug gewertschätzt?
... Nachwuchsförderung – ab Minute 10:00

Moldenhauer war als DFB-Vizepräsident auch für die Talenteausbildung verantwortlich. Das Thema liegt ihm am Herzen. "Wir alte Spieler wollen natürlich auch gerne die alten Traditionen wieder aufleben lassen", sagt der 76-Jährige und erzählt von dem Europapokalsieger-Team von 1974, das "eine Bezirksauswahl Magdeburg" war. "Sowas ist heute undenkbar – und eigentlich ist das schade, denn die Talente werden ja entwickelt. Also muss es doch einen Mechanismus geben, sie in den eigenen Vereinen nach vorne zu bringen."

Außerdem erklärt Moldenhauer, was im Umgang mit Talenten seiner Meinung nach dringend verändert werden sollte.
... Freundschaften im Profifußball – ab Minute 12:20

"Das ist eine Entwicklung, die ich ein bisschen bedauere", sagt Moldenhauer. Ihm ist klar: "Die Zeiten, in denen wir gespielt haben, waren eben andere." Aber: "Wir hatten einen ganz anderen innerlichen Zusammenhalt." Für Moldenhauer ist das der Schlüssel für ein erfolgreiches Fußballteam: echte Freundschaften. Doch: Warum sind diese im heutigen Fußballgeschäft zu selten?
... verpasste Olympische Spiele – ab Minute 14:20

Moldenhauer hat während seiner Fußballlaufbahn studiert. Später entschied er sich für seinen Job als Diplom-Ingenieur. "Mein Studium hat mir damals übrigens auch die Olympischen Spiele 1964 in Tokio gekostet", sagt der ehemalige Towart und erzählt diese Anekdote.



Podcast | 1. FC Magdeburg

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07.11.2018, 19:35
Wadenbeisser Abwesend


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Social Media
Reaktionen zur FCM-Kritik von Streich
07.11.2018, Update: 07.11.2018, 16.06 Uhr

Zitat:

Die Reaktionen auf die FCM-Kritik von Fußball-Legende Joachim Streich im Netz sind geteilt. Foto: Jens Wolf/dpa

Im Volksstimme-Interview übt Joachim Streich Kritik an der Situation beim 1. FC Magdeburg. In sozialen Netzwerken äußern sich dazu User.
Von Dan Tebel ›
und Tilo Winkler ›

Magdeburg l In einem Interview mit der Volksstimme hat FCM-Legende Joachim Streich die aktuelle Spielweise des Magdeburger Fußball-Clubs kritisiert. Auch FCM-Trainer Jens Härtel gerät dabei in den Fokus. "Der Trainer hat es bis heute nicht geschafft, eine Mannschaft zu finden", sagt Streich im Interview.

Auf der Facebook-Seiten "Volksstimme 1. FC Magdeburg" sowie "Volksstimme.de" sind die Meinungen ebenso gespalten. Die Reaktionen der User offenbaren dabei Unverständnis wie auch Verständnis gleichermaßen, nicht nur über die Aussagen von FCM-Legende Joachim Streich, sondern auch an der aktuellen Situation beim 1. FC Magdeburg insgesamt.
Streich solle sich heraushalten

Bei Nutzer "Patrick Berlau" stößt der Beitrag auf Unverständnis. "Manche vergessen, als Jens übernommen hat, waren wir in der Regionalliga und jetzt den Trainer in Frage zu stellen, ist ein Witz", kommentiert er. "Da kommt der Herr Streich, der vor 30,40 Jahren ein überragender Fußballer war und haut mit der Keule einmal um sich. Anstatt öffentlich Kritik zu äußern, sollte die gesamte Stadt, das ganze Gebiet des 1. FC Magdeburg sich klar vor und hinter die Mannschaft, das Trainerteam und den Verantwortlichen stellen", forderte Nutzer "Max Imilian" in seinem Facebook-Kommentar. Klare Worte findet Nutzerin "Kathrin Voigtländer": "Halten Sie sich doch einfach heraus, Herr Streich. Es reicht!"

"Ich frage mich ernsthaft, was hier erwartet wird. Es ist für Trainer und Team bestimmt auch nicht angenehm", schreibt User "Peter Reinecke". "Er mag eine Legende sein und in einigen Punkten auch Recht haben. Aber irgendwann ist auch mal genug mit der öffentlichen Kritik. Wenn, dann soll er es intern machen", findet Nutzer "Boby Garner".

Es gibt aber auch Stimmen, die die Aussagen von Joachim Streich bekräftigen. So zum Beispiel "Stefanie Ruhnau". Sie unterschreibe zu 100 Prozent, was Joachim Streich sage. Er habe absolut Recht, insbesondere über die Aussagen von Nils Butzen und Nico Hammann. Legende Streich moniert im Interview, dass Nico Hammann zu Saisonbeginn auf der linken Seite nicht gut gewesen sei.

Nutzer "Stephan Tiede" schreibt: "Er hat doch recht!" Auch Facebook-Nutzer "Peter Schwarzer" findet die Kritik berechtigt. Allerdings sei Jens Härtel nach wie vor der perfekte Trainer für die Mannschaft. "Vielleicht sollte er nur auf einige Kritikpunkte eingehen", findet er.
Härtels Position nicht unantastbar

Über die Kritik an FCM-Trainer Jens Härtel schreibt Nutzer "Даниэль Эрфурт": "Auch wenn Härtel sehr viel für den Club getan hat und auch meine Sympathie genießt, so darf seine Position jedoch nicht unantastbar sein. Sollte sich im Laufe der Saison herrausstellen, dass er dem Trainerposten nicht gewachsen ist, so sollte es personelle Konsequenzen geben. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es dafür allerdings meiner Meinung nach zu früh."

Joachim Streich sagt im Interview, dass Jens Härtel sich auf die Stärken der eigenen Mannschaft konzentrieren sollte. Er habe keine Stamm-Elf, wechsele oft unnötig von Woche zu Woche und konzentriere sich mehr auf den Gegner. "Streich hat völlig Recht. Seit Wochen ist kein Fortschritt zu erkennen. Jens Härtel macht Baustellen auf, die keine sind", äußert sich "Stephan Willy". User "Phil Schoof" schreibt: "Einfach richtig erkannt." In dieser Saison hätte Jens Härtel einfach noch kein richtiges Teamkonstrukt aufgebaut.
Reaktionen zu FCM-Kritik bei Twitter

Und auch bei Twitter gibt es Reaktionen. "Thomas" schreibt: "Das ist das Problem mit "Legenden" sie werden sich zu Wort melden und es besser wissen. Das Problem gibt es in jedem Verein."

"Der FCM muss jetzt ein Machtwort sprechen. Ich erwarte von Mario Kallnik ein klares Bekenntnis zum Trainer", schreibt "Michael Schubert" bei Twitter. Die Äußerungen von Joachim Streich seien respektlos und absolut inakzeptabel.

Ähnlich reagiert "Malte Zander" bei Twitter: "Egal wie man zum Trainer des FCM steht: Es zeugt von gehörigem Mangel an Respekt, jetzt öffentlich darüber zu spekulieren, welche Eigenschaften ein Nachfolger von Jens Härtel haben müsste."

"Streich ist in der Analyse eventuell zu drastisch", merkt "Legalizer" bei Twitter an. "Aber mit einigen Dingen hat er Recht. Eine weitere Heimniederlage kann sich Härtel jedenfalls nicht leisten."

Weitere Infos und Videos zum 1. FC Magdeburg

Weitere Artikel zum FCM finden Sie hier.

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08.11.2018, 08:10
Wadenbeisser Abwesend


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Question



Zitat:

Bei Christian Beck (l.) lief es zuletzt nicht rund. Jetzt ärgert sich der Vize-Kapitän über einen „Maulwurf“ in der Mannschaft. Foto: Sportfotos-MD

In den vergangenen Wochen wurde Christian Beck kritisiert. Der Torjäger des 1. FC Magdeburg bezieht jetzt Stellung.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Das gute Wetter, der blaue Himmel und die Sonne – das passt momentan so gar nicht zur Laune von Christian Beck. Der 30-Jährige ist angefressen. Der Grund: Er vermutet eine undichte Stelle im eigenen Team. In der „Bild“-Zeitung war die Rede von Rissen im Team, von „Trainer-Lieblingen“ und schwachen Führungsspielern.

Diese Interna konnten für Beck nur aus den eigenen Reihen kommen, wurden offensichtlich von Mannschaftskollegen öffentlich ausgeplaudert. „So etwas gehört sich nicht. Das finde ich unter aller Sau“, ärgert er sich. Und: „Wichtig ist, dass wir uns als Team jetzt nicht zerfleischen. Wir müssen zusammenhalten. Das hat uns in den vergangenen Jahren starkgemacht.“

Der Vize-Kapitän versucht, die Richtung für die kommenden Tage bis zum Regensburg-Spiel am Sonntag (13.30 Uhr) vorzugeben. „Die vergangenen Wochen waren nicht einfach für uns. Wir haben eigentlich oft nicht so schlecht gespielt, aber trotzdem nichts geholt“, betont er. Und: „Darunter leidet das Selbstvertrauen.

Es läuft nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Becks Ärger ist auch deshalb groß, weil er nach vier Spielen ohne Tor gleich wieder im Fokus einiger Kritiker steht. „Jetzt kommen die Kritiker aus ihren Löchern, die in den vergangenen Jahren verschwunden waren. Die haben jetzt wieder etwas zu meckern“, poltert er. Die Zweitliga-Bilanz gibt Beck sogar recht: Bisher erzielte er immerhin vier Treffer und verbuchte drei Vorlagen.
Einsicht bei Emotionen

Einsichtig zeigt sich der junge Vater aber beim Thema Emotionen: In Darmstadt fiel auf, dass Beck eine negative Körpersprache hatte, sich oft beim Schiedsrichter beschwerte. „Da muss ich mich verbessern. Ich muss positiver sein, mich weniger um den Schiedsrichter, sondern mehr um meine Mitspieler kümmern“, betont er.

Und: „Alle Führungsspieler, der ganze Mannschaftsrat müssen jetzt den Zusammenhalt fördern. Wir müssen auch die Spieler motivieren, die gerade hinten dran sind. Wenn wir nicht positiv sind, werden wir nie da unten rauskommen. Dann rutschen wir immer tiefer ab.“

Vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Jahn Regensburg hält er nichts von einer Diskussion um Trainer Jens Härtel. „Wir können uns da nur gemeinsam rausziehen. Ich finde nicht, dass es eine Trainerdiskussion geben sollte. Er hat uns in den vergangenen Jahren zu vielen Erfolgen geführt. An ihm liegt es überhaupt nicht.“ Aber: „Wir wissen ja, wie schnelllebig das Fußballgeschäft leider ist.“

Auch Beck ist sich bewusst, dass der erste Heimsieg der Saison am Sonntag fällig sein muss, dass sonst der Druck auf das Team und vor allem Härtel bedrohlich groß wird. „Wir werden uns gut auf den Gegner vorbereiten“, sagt er. „Wichtig ist aber, dass wir auf uns schauen. Wir müssen die Fans auf unsere Seite holen, müssen leidenschaftlich auftreten. Wenn wir jetzt keine Punkte holen, dann wird es immer schwerer.“

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08.11.2018, 13:57
Wadenbeisser Abwesend


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09.11.2018, 11:32
Wadenbeisser Abwesend


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Magdeburgs Nummer 1 besucht Hertha-Torwart BRUNST: Berlin-Reise gegen die FCM-Krise
Zitat:

Alexander Brunst ist seit dem 17. September die Nummer 1 im FCM-Tor. In acht Zweitligaspielen kassierte er bisher 16 GegentoreFoto: picture alliance / bild presseha

von: MICHAEL NOWACK veröffentlicht am
08.11.2018 - 22:58 Uhr

Magdeburg vorm Spiel der Entscheidung! Sonntag (13.30 Uhr) empfängt der FCM zum Abstiegs-Knaller Regensburg.

Es geht um die Zweitligatauglichkeit des Klubs, die Zukunft von Trainer Jens Härtel (49) und auch um sichere Arbeitsplätze für die Spieler. Mittendrin in der explosiven Stimmung! Keeper Alexander Brunst. Erst 23 Jahre alt, aber von Nervenflattern keine Spur.

Er sagt: „Abstiegsplatz, Trainerdiskussion, Unruhe. Beim HSV habe ich gleich im ersten Profijahr eine ähnliche Extremsituation erlebt, an der ich wachsen musste. Es gibt nur einen Unterschied. Damals war ich Reservist, heute stehe ich im Tor, habe noch mehr Verantwortung.“

Brunst spricht Klartext: „Seit Wochen reden wir immer das Selbe, wir müssen die kleinen Fehler abstellen. Aber jede Woche kommen andere dazu. Und wir müssen ehrlich sein. In Darmstadt war die Mannschaft nicht bei 100 Prozent. Wenn wir gegen Regensburg den Dreier wollen, dann müssen wir wieder bedingungslos an die Grenzen gehen.“

Wie blendet er den ganzen Zoff aus? „Ich bin im Tunnel, lasse nichts an mich an ran“, sagt er. Und sucht die Nähe von Freunden.

Gerade hat er Hertha-Kollege Marius Gersbeck (23) in Berlin besucht, gemeinsam die Hauptstadt besichtigt „Eine schöne Abwechslung. Da konnte ich den Stress hinter mir lassen.“

Sieben Gegentore in den letzten drei Spielen! An keinem davon hatte er einen Anteil. Und das gibt ihm Kraft: „Scheißegal, was war. Haken dran! Es gehört zum Profileben dazu, hinzufallen und wieder aufzustehen. Und gemeinsam mit den Fans werden wir das schaffen.“

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10.11.2018, 10:22
Wadenbeisser Abwesend


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Fußball
Jetzt spricht der FCM-Kapitän
10.11.2018

Zitat:

FCM-Kapitän Nils Butzen, hier rechts im Duell mit dem Darmstädter Joevin Jones, wehrt sich gegen die jüngste Kritik und will am Sonntag endlich den ersten Heimsieg feiern.Foto: Sportfotos-MD

Nils Butzen, Kapitän des 1. FC Magdeburg, spricht über die Kritik von Joachim Streich und das Spiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Regensburg.
Von Manuel Holscher ›

Herr Butzen, nach drei Niederlagen in Folge steht am Sonntag gegen Jahn Regensburg ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Wie haben Sie die Diskussionen neben dem Rasen in den vergangenen Tagen erlebt?

Nils Butzen: Sportlich lief die Woche nach Plan. Das ist erst mal eine gute Voraussetzung. Trotzdem wird es darauf ankommen, wie wir am Sonntag ins Spiel kommen, wie wir auftreten. Es wird sich zeigen, ob wir die Mentalität zeigen, die wir brauchen, um das Spiel zu gewinnen. Alles andere drumherum ist sicherlich nicht optimal, sollte uns aber nicht mehr interessieren. Der Fokus gilt dem Spiel gegen Regensburg.

In der Volksstimme kritisierte Joachim Streich FCM-Trainer Jens Härtel und auch Sie. Wie sind Sie damit umgegangen?

Ich habe das natürlich gelesen. Jeder kann mich kritisieren. Das ist seine Meinung. Wenn er die hat, ist das auch in Ordnung. Mir ist aber wichtig, dass es sachlich und respektvoll bleibt. Ich beschäftige mich nicht mehr damit und richte meinen Fokus auf die Partie am Sonntag gegen Regensburg, wo wir als Mannschaft gefragt sind.

Wie sehr war das Interview in der Mannschaft ein Thema?

Wir haben ein bisschen darüber gesprochen, was Herr Streich gesagt hat. Richtig viel haben sich die Jungs damit aber nicht beschäftigt. Es gab Kritik an meiner Person. Dazu sage ich ganz klar: Ich habe beim FCM nie etwas geschenkt bekommen. Ich habe mir über Jahre hinweg hart erarbeitet, dass ich einen Status genieße, den andere vielleicht nicht haben. Ich trainiere hart dafür, gebe immer alles. Ich kann deshalb in den Spiegel schauen und muss mich für nichts entschuldigen. Und gerade jetzt muss es unser Ziel sein, dass wir alles, was neben dem Rasen läuft, ausblenden. Wir müssen alles dafür tun, um am Sonntag erfolgreich aufzutreten.

Wird es am Sonntag eine Trotzreaktion geben?

Es ist schon eine Jetzt-erst-recht-Mentalität im Training zu spüren. Wir sind noch konzentrierter und wissen, wie wichtig das Spiel gegen Regensburg ist. Jeder weiß, dass es momentan kritische Fragen gibt, die auch völlig zurecht kommen. Deshalb merkt man auch, dass die Jungs alles dafür tun wollen, damit wir diesen Heimsieg einfahren. Es kommt jetzt darauf an, was am Sonntag passiert, und nicht darauf, was in der Woche passiert ist. Ich habe ein gutes Gefühl und würde mir wünschen, dass ich es nach dem Spiel immer noch habe.

Was kann den Ausschlag geben?

Es geht doch auch um diesen Moment, wenn man alles gegeben hat und am Ende auch ein Sieg auf dem Konto ist. Dieses Gefühl fehlt mir momentan. Das will ich wiederhaben, das wollen alle wiederhaben.

Das Spiel gegen Regensburg ist auch besonders, weil Jens Härtel enorm unter Druck steht. Haben Sie im Team darüber gesprochen, wie wichtig die Partie für den Trainer ist?

Der Trainer steht für mich nicht zur Diskussion. Ich finde es unangebracht, ihn so hart zu kritisieren. Es ist makaber, dass nach vielen Jahren guter Arbeit jetzt auf einmal alles schlecht sein soll. Wir wollen am Sonntag mit viel Leidenschaft kämpfen und so die Fans hinter uns bringen. Dann kommt auch die Wucht, die wir in der vergangenen Saison hatten. Dann werden wir gewinnen.



hier gehts mir nicht um den Trainer

sondern um die Spieler

sie sollten mal in ihre Hose schaun ob da noch Eier vorhanden sind!

wäre heute mal angebracht! (gg. Regensburg)

ansonsten machen wir hier ne „Abstiegspolonaise“ zur 3. Liga und wech ;)





12.11.2018, 20:33
ManneZ Abwesend
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Nu ham se den Jens entlassen. So, wie ich manche Entscheidung von ihm nicht verstanden habe, so wenig verstehe ich jetzt diese.
Maledictus piscies in tertia aqua.

12.11.2018, 20:40
fcm1965treue Abwesend
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Betreff: Re: Dies, Das, Jenes aus Presse, Funk & TV in der Saison 2018/19 - Liga 2
irgendwie haben wir alle es gewusst das es so passiert... aber irgendwie ist das auch ein schlag ins gesicht... und es macht ein wirklich traurig ... 4 jahre hat uns härtel dort hin gebracht wo wir nun sind... ich kann nur sagen DANKE JENS FÜR ALLES ! für 3 geile jahre 3.liga und ein jahr regionalliga ... er bleibt unvergessen ! es sollten sich einige spieler mal hinterfragen in meinen augen :/

12.11.2018, 21:02
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Dies, Das, Jenes aus Presse, Funk & TV in der Saison 2018/19 - Liga 2
also da bleibt mir nur noch Kopfschütteln übrig

oder das vogel oder das zur GmbH



Fussball
FCM entlässt Trainer Jens Härtel
12.11.2018, Update: 12.11.2018, 19.52 Uhr

Zitat:

Nach vier Jahren endet eine Ära beim 1. FC Magdeburg. Zwei Aufstiege feierte Jens Härtel als Trainer des FCM, nun wurde er entlassen. Foto: Eroll Popova

Der 1. FC Magdeburg hat seinen Trainer Jens Härtel mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt.
Von Sebastian Kutzner ›

Magdeburg l Eine Ära ist am Montag zu Ende gegangen: Nach vier Jahren, in denen der 1. FC Magdeburg von der Regionalliga Nordost bis in die 2. Bundesliga marschierte, hat sich der FCM nun von Trainer Jens Härtel getrennt. Auch Co-Trainer Ronny Thielemann wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt.

Damit reagierte die Vereinsführung um Mario Kallnik und Maik Franz auf die anhaltende Negativserie des Vereins.

"Mit Blick auf die Weiterentwicklung der Profimannschaft innerhalb des laufenden Wettbewerbs in der 2. Bundesliga haben wir nach fortwährender offener Analyse festgestellt, dass die für diese Saison gesteckten Ziele aktuell stark gefährdet sind. Im Ergebnis dessen haben wir die Entscheidung getroffen, eine Veränderung auf der Position des Chef- und des Co-Trainers vorzunehmen. Es ist und bleibt unser oberstes Ziel, auch in der Saison 2019/20 als Verein in der 2. Bundesliga zu spielen. Unabhängig von der aktuell unbefriedigenden sportlichen Situation haben Jens und Ronny einen wesentlichen Anteil an der sportlichen Entwicklung des 1. FC Magdeburg in den zurückliegenden Jahren und werden somit ehrenhaft beim 1. FC Magdeburg in Erinnerung bleiben", so FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik.



dann hat dieser Beitrag ja überflüssig gemacht



ich könnt zum Kotzen

16.11.2018, 15:35
Wadenbeisser Abwesend


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TestspieleFr, 16.11.18 14:00 Uhr

Eintracht Braunschweig : 1. FC Magdeburg



1. Halbzeit läuft...
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https://www.fupa.net/...42652.html

Nachträgliche Anmerkung des Autors:
Braunschweig - Magdeburg 0:0
Momentan hätte man die 5 euro eintritt in 2 Bratwürste investieren können... So hätte man was davon

Nachträgliche Anmerkung des Autors:
46'     
    Fazit 1.halbzeit... Es ist sehr frisch hier
45'+1     
    Halbzeit

2.

Nachträgliche Anmerkung des Autors:
0:1 (76.) Butzen, Nils
Vorlage: Weil, Richard
76'     
    Tooooooorrrrrr! FCM... BUTZEN...
72'     
    Der erste Verletzte bei Braunschweig nach zweikampf mit Müller


Nachträgliche Anmerkung des Autors:
1:1 (90.) Tingager, Frederik

86'     
    Toooooorrrr... Fcm... Berisha... Aber abseits... Kwadwo schiebte zum TW aber Berisha stand im Abseits als er abzog die fahne schnellt nach oben


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Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, das letzte Mal am 16.11.2018, 16:40 von Wadenbeisser.

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