MDFF - das Magdeburger Fussballforum



16.11.2018, 19:48
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Betreff: Re: Dies, Das, Jenes aus Presse, Funk & TV in der Saison 2018/19 - Liga 2
Oh je, Butzen schießt ein Tor. Wo soll das denn hinführen...?
Na wenigstens nicht verloren, die letzte Niederlage dort ist noch nicht so lange her.

17.11.2018, 10:06
Wadenbeisser Abwesend


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27.11.2018, 13:33
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Betreff: Re: Dies, Das, Jenes aus Presse, Funk & TV in der Saison 2018/19 - Liga 2


27.11.2018, 13:42
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Betreff: Re: Dies, Das, Jenes aus Presse, Funk & TV in der Saison 2018/19 - Liga 2
Cool



Zitat:

Blau-weiße Bäume in Magdeburg-Rothensee. Foto: Rainer Schweingel

Warum im Norden Magdeburgs Dutzende Bäume ganz legal in den Farben des 1. FC Magdeburg gepflanzt wurden.
Von Rainer Schweingel ›

Magdeburg l Mann, mann, mann. Haben Sie am 23. November 2018 auch in die berühmte Tischkante gebissen, als unsere blau-weißen Kämpfer des 1. FCM den sicher geglaubten Sieg in Fürth noch in den letzten Minuten verspielt haben?

Ich jedenfalls war ganz schön angefressen, konnte ich doch lange Zeit auf die Klassiker-Fußball-Frage „Wer führt in Fürth“ locker und entspannt mit „FCM“ antworten ...
Junge Bäume in blau-weißer Optik

Nun ja, es kam am Ende anders. Besser verdaut habe ich alles erst, als ich am Tag darauf morgens in Magdeburg-Rothensee und dem Gewerbegebiet Nord unterwegs war und mir noch mal wie schon am Abend zuvor die Augen reiben musste. Stehen doch da entlang des August-Bebel-Damms tatsächlich frisch gepflanzte Bäume in blau-weißer Optik. Hat sich da über Nacht jemand einen Spaß erlaubt?

Die Auskunft der Stadtverwaltung Magdeburg bringt Klarheit. Es handelt sich um eine zufällige Kombination aus Pflanzenschutz und Werbung. Denn: Die Jungbäume werden an ihrem Stamm mit einer weißen Schutzschicht gegen Schädlinge und starkes Licht überzogen. Die blauen Haltestangen hingegen sind das Ergebnis einer Baumspende.
Bäume wurden gespendet

Die Jungbäume wurden der Stadt Magdeburg von der Allianzstiftung spendiert - und die bestand darauf, die Haltepfosten mit den eigenen blauen Allianzfarben anzupinseln.

Das führte zu einer blau-weißen Traum... - äh - Baumkombination, die den Magdeburger wohl eher an seinen Klub als die spendable Stiftung erinnern dürfte.
FCM ist zartes Pflänzchen in Liga 2

Aber egal: Als Fußballfan in Magdeburg ist man im Moment für alles dankbar, was Zuversicht verbreiten könnte. Der FCM ist in der Zweiten Liga ja schließlich auch so ein zartes Pflänzchen wie die Jungbäume am Rothenseer Straßenrand. Und: Vielleicht bedeutet die blau-weiße Pflanzallianz ja auch: Der FCM ist gegen einen Abstieg versichert ...

Mit solcher Unterstützung bin ich mir sicher: Im Rückspiel wird’s auf jeden Fall heißen: Wer führt gegen Fürth? Der FCM natürlich ...
Aus Rothensee wird Blauweißensee

Klappt’s auch noch mit dem Verbleib in Liga 2, darf sich dann Rothensee auch gern in Blauweißensee umbenennen. Klingt doch schließlich laut gesungen nicht schlecht: Olé, olé - Blauweißensee ... oder?





30.11.2018, 12:15
Wadenbeisser Abwesend


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***Im Stehblock – Guidos Betrachtungen zum 1. FC Magdeburg***

oder jetzt "Neues vom Krügel-Platz"

mal hören was er/sie heut zu besprechen hat/haben

Folge 28 von "Neues vom Krügel-Platz"


Oliver Leiste
"im Gespräch mit ... Polizeisprecher Küssner"


ca. ... Minuten

Direkt
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Zitat:
Neues vom Krügel-Platz | Folge 28 Polizeisprecher Küssner: "Bei keinem sitzt der Schlagstock locker" ( )

Fußballspiele werden regelmäßig von einem Großaufgebot der Polizei abgesichert. Doch warum eigentlich? Was sind die Aufgaben der Beamten an Spieltagen? Wer läuft die Vorbereitung? Wie sehen sie die Fans? Polizeisprecher Frank Küssner erzählt im Podcast, wie die Polizei rund um die Heimspiele des 1. FC Magdeburg arbeitet.
Oliver Leiste

von Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT

Folge 28 von "Neues vom Krügel-Platz" in ... Schlagzeilen:
Zitat:


Bei jedem Spiel des 1. FC Magdeburg ist auch die Polizei im Einsatz. Das gefällt manchem mehr, manchem weniger. Doch worum kümmert sich die Polizei eigentlich bei den Heimspielen? Welche Gespräche finden vorher statt? Wer entscheidet, was wann passiert, welche Straße gesperrt wird oder welche Einheit welche Aufgabe übernimmt?

Darüber diskutieren Oliver Leiste und Frank Küssner in der aktuellen Ausgabe von "Neues vom Krügel-Platz". Küssner ist bei der Polizeidirektion Nord in Magdeburg für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Ganz nebenbei ist Küssner aber auch FCM-Fan. Deswegen ist er an Spieltagen fast immer am Stadion anzutreffen – sei es privat oder dienstlich. In der aktuellen Folge geht es deshalb auch um das Verhältnis einzelner Polizisten zum Club und um die Bedeutung des FCM für die Stadt.

Küssner spricht unter anderem über ...

... seine Aufgaben am Spieltag – ab Minute 3:30

"Bei normalen Punktspielen sind die Pressesprecher Bestandteil des Stabes und haben den Platz an der Seite des Einsatzleiters. Bei Spielen mit größerer Brisanz sind wir oft mit mehreren Kollegen von der Pressestelle unterwegs. Ich persönlich bin dann auch oft im Stadion, um dort vor Ort als Ansprechpartner für die Medien zu fungieren."

... die Bewertung eines Risikospiels – ab Minute 4:15

"Diese Spiele werden schon im Vorfeld eingeteilt. Eigentlich beginnt die Arbeit für die Kollegen bereits in der Sommerpause. Wenn der Spielplan veröffentlich wird, schauen die Kollegen schon, welche Spiele ein Risikospiel sein könnten. Bei der Bewertung schaut man, wie sind die Begegnungen mit dieser gegnerischen Mannschaft in der Vergangenheit gewesen. Wie ist das Fanverhältnis zueinander. Wie viele Gästefans werden erwartet. Anhand dieser Parameter wird dann eine Prognose erstellt."

... die Aufgaben der Polizei rund um einen Spieltag – ab Minute 7:15

"Etwa drei Wochen vor dem Spieltag beginnt die Feinplanung. Dann werden etwa die Fanbriefe erstellt, wo wir informieren, wie die beste Anreise ist, wie die Abläufe im Stadion sind und welche Verbote womöglich gelten. Ein wesentlicher Bestandteil der Vorbereitung ist dann die Sicherheitsbesprechung mit dem Veranstalter – sprich dem FCM. Daran nehmen alle teil, die mit Sicherheitsfragen rund um das Spiel betraut sind. Neben Polizei und FCM-Verantwortlichen sind das der Sicherheitsdienst, das Ordnungsamt, der Stadionbetreiber. Aber auch die Fanbeauftragen beider Vereine sind da mit im Boot. Hier wird dann konkret besprochen, wie die Abläufe am Spieltag sind.

Die Hauptaufgabe am Spieltag ist die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Deshalb ist vor allem die Trennung der Fangruppen wichtig. Das ist natürlich Bestandteil im Verkehrskonzept. Aber auch im Stadion, wo es einen Bereich gibt, der die Fantrennung verantwortet. Kollegen im Verkehrsbereich tragen dafür Sorge, die Fans zum Stadion zu geleiten, ohne dass es zu Berührungen kommt."
Frank Küssner und Oliver Leiste im Hörfunk-Studio.


Frank Küssner (l.) und Oliver Leiste vor der Aufzeichnung des Podcasts im Hörfunk-Studio Bildrechte: MDR/ Daniel George

... die Verkehrsführung in Magdeburg – ab Minute 10:15

"Die Lage des Stadions ist verkehrstechnisch nicht die beste. Das können wir nicht mit ändern, da müssen wir mit klar kommen. Hinzu kommt, dass die Zufahrtsstraßen recht schnell an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Es ist zwangsläufig so, dass wenn 20.000 Zuschauer das Stadion verlassen, es relativ schnell zu Staus kommt. Daran würden aus unseren Erfahrungen auch manuelle Regelungen nichts ändern."

... Wasserwerfer in Stadionnähe – ab Minute 17:30

"Ich behaupte, 95 Prozent der Besucher eines Fußballspiels empfinden die Polizeipräsens nicht als Bedrohung. Entscheidend für Personaleinsatz und technisches Equipment ist die Gefährdungseinstufung. Hier in Magdeburg gibt es viele alte Oberligaduelle, wo historisch gewachsen eine Fanfeindschaft besteht und wo von vornherein ein höheres Gefahrenpotenzial gegeben ist. Wenn Wasserwerfer Bestandteil des Einsatzkonzeptes sind – und das sind sie vor allem bei Risikospielen – wo sollen sie stehen, wenn nicht im Stadionumfeld. Es macht aus meiner Sicht wenig Sinn, wenn sie erst aus der Dienststelle herangeführt werden müssen. Das kann nicht in unserem Interesse sein, denn wir müssen auf alle Eventualitäten vorbereitet sein."

... Shuttlebusse für die Gästefans – ab Minute 19:15

"Da ist die Polizei der falsche Ansprechpartner. Das muss zwischen dem FCM und der Stadt entschieden werden. Wir als Polizei würden es begrüßen, wenn wir die mit dem Zug anreisenden Gästefans mit dem Shuttlebus zum Stadion bringen könnten."

... Fanhilfen – ab Minute 20:20

"Für Fans sollte das gleiche gelten wie für den normalen Bürger: Wenn sich jemand durch die Polizei falsch behandelt fühlen sollte, oder der Meinung ist, ein Polizist hat eine strafbare Handlung begangen, kann er sich natürlich anwaltschaftlich vertreten lassen. Das wird unser polizeiliches Handeln aber nicht beeinflussen. Auch der Einsatz der parlamentarischen Beobachterin war eine völlig legitime Sache, wo wir als Polizei kein Problem mit haben."
... Misstrauen zwischen Fans und Polizei – ab Minute 23:00

"Es ist in der Tat so, dass es auf beiden Seiten Misstrauen gibt. Das ist aber ein bundesweites Phänomen. Gerade bei den Ultras gibt es ein regelrechtes Feindbild. Die lehnen jegliche Kommunikation und Zusammenarbeit mit der Polizei ab. Aus meiner Sicht ist es generell positiv, wenn man miteinander redet. Ich bin aber skeptisch, ob kurz- oder mittelfristig ein Konsens gefunden wird. Solange Einzelne oder Gruppierungen nicht erkennen und akzeptieren wollen, dass die Polizei bei Fußballspielen nur ihrem Auftrag nachkommt, Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten, solange wird das Verhältnis zwischen Polizei und Fans schwierig bleiben."

... rechtstaatliches Handeln – ab Minute 26:30

"Für alle Kollegen ist rechtsstaatliches Handeln oberstes Gebot. Kein Kollege geht am Wochenende in den Einsatz und sagt sich: Heute geht es mal wieder gegen Fußballfans, da sitzt der Schlagstock oder das Pfefferspray locker. Das ist eine falsche Vorstellung. Auch wenn es für die Betroffenen manchmal anders aussieht, für uns steht Deeskalation mit an oberster Stelle – da wo es möglich ist. Wenn es im Zusammenhang mit Fußballspielen zum Einschreiten kommt, sehen die Fans oftmals nur das Handeln gegen ihre Fangruppe. Dass dafür aber ein konkreter Anlass bestand, ist den einzelnen Leuten dann verborgen geblieben. Dann kommt es zu Solidarisierungen, und es sind mehr Personen in einen relativ kleinen Ausgangssachverhalt involviert. Dann kommt es zu Strafen wie Landfriedensbrüchen – die vorher überhaupt nicht abzusehen waren – weil bislang unbeteiligte Fußballfans meinen, sie müssen ihre Kumpels gegen das – aus ihrer Sicht – unverhältnismäßige Einschreiten der Polizei verteidigen."

... das Polizeiaufgebot bei Fußballspielen – ab Minute 38:00

"Wenn es im Umfeld von Fußballspielen immer friedlich bleiben würde, müsste natürlich das Polizeiaufgebot nicht so groß sein, wie es vielleicht ist. Die Kollegen, die jedes Wochenende im Einsatz sind, würden auch lieber zuhause bleiben. Wir kommen zum Einsatz, weil es die Situation gebietet. Weil in der Vergangenheit Fußballspiele immer wieder aus dem Ruder gelaufen sind. Wenn das nicht der Fall wäre, müssten wir nicht in diesen Größenordnungen Dienst verrichten. Wenn Spiele störungsfrei über die Bühne gehen, wenn keine Gefahrensituationen eintreten würden, dann wäre unser Einsatz vielleicht nicht ganz hinfällig, aber vielleicht deutlich kleiner. Polizeiliches Handeln ist immer eine Reaktion auf ein vorangegangenes Delikt. Das wird aus meiner Sicht manchmal nicht so deutlich, wie es sein sollte."



Podcast | 1. FC Magdeburg

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30.11.2018, 20:55
Wadenbeisser Abwesend


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11.12.2018, 10:08
Wadenbeisser Abwesend


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heute ohne Bild Wink



FCM-Legende glaubt wieder an die Rettung Streich: „Wir schaffen das!“
Zitat:
[img]Bild von Achim[/img]
FCM-Ikone Achim Streich glaubt, dass der Klub in der Rückrunde die nötigen Punkte für die Rettung holt Foto: Ronny Hartmann

von: Michael Nowack veröffentlicht am
10.12.2018 - 22:20 Uhr

Vor wenigen Wochen – in der Ära von Ex-Trainer Jens Härtel – war Achim Streich (67) noch härtester FCM-Kritiker und hatte den Glauben an den Zweitliga-Klassenerhalt verloren.

Aber nach drei Spielen unter Nachfolger Michael Oenning (53) hat die Klub-Legende seine Meinung revidiert und glaubt wieder an Magdeburg. Das Interview.

BILD: Ist der FCM doch noch zu retten?

Achim Streich: „Was drei Wochen ausmachen können. Als ehemaliger Stürmer wird mir richtig warm ums Herz, wenn ich die Jungs heute Fußball spielen sehe. Die hatten zuletzt mit Fürth, Bochum und Union drei dicke Brocken vor der Brust. Und ich habe keinen Unterschied zwischen einem vermeintlichen Abstiegskandidaten und den Topteams gesehen. Ich bin wieder überzeugt, dass wir die Liga halten können.“

Bild vom Trainer
Unter Trainer Michael Oenning agiert der FCM viel offensiver Foto: dpa

Was hat sich verändert?

Streich: „Michael Oenning hat eine ganz andere Philosophie. Er lässt Fußball spielen. Die Mannschaft hat ein ganz anderes Gesicht. Da ist Mut, da sind Ideen, da wird kombiniert. Ich finde es schon beeindruckend, wie schnell er seine Vorstellungen eingebracht hat. Und wie Spieler sich unter ihm entwickelt haben. Lohkemper, Bülter, Laprevotte, Preißinger haben eine Qualität, die richtig Spaß macht. Und ich gehe davon aus, dass die Mannschaft mit Start der Rückrunde noch besser wird, wenn Oennings Philosophie weiter automatisiert wird.“
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Für den ersten Heimsieg 1. FC Magdeburg setzt gegen Union auf Rumpelrasen

Der 1. FC Magdeburg startet seinen neunten Anlauf auf den ersten Zweitliga-Heimsieg!

Die Leistung stimmt. Trotzdem gab es nur zwei Punkte aus den letzten drei Spielen.

Streich: „Wir hatten die Gegner in allen drei Spielen am Abgrund, wir haben sie aber nicht heruntergestoßen. Das geht nur, wenn du als Spieler Selbstbewusstsein hast. Oenning gibt den Spielern Sicherheit, in dem er die Rotation abschaffte, ein eingespieltes Team auf den Rasen schickt. Jeder weiß jetzt, was zu tun ist. Ich wette, wir werden die Gegner bald über den Abgrund schubsen. Noch stehen wir aber auf dem Relegationsplatz. Doch davor sind viele noch in Reichweite. Es wird ein harter Kampf, aber wir schaffen das.“


„Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“



11.12.2018, 23:49
ManneZ Abwesend
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Betreff: Re: Dies, Das, Jenes aus Presse, Funk & TV in der Saison 2018/19 - Liga 2
Na, nu mal nicht so pessimistisch. Nur wer an sich glaubt, gewinnt! smok
Maledictus piscies in tertia aqua.

03.01.2019, 18:38
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Dies, Das, Jenes aus Presse, Funk & TV in der Saison 2018/19 - Liga 2
Information

von Training über Wernesgrüner-Cup 2019 zum Pape-Cup



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05.01.2019, 09:53
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Training, Hallenturnier und Trainingslager in der Saison 2018/19 - Liga 2




Fußball
Flexibel zum Klassenerhalt
05.01.2019
Zitat:

Die Neuzugänge Jan Kirchhoff (links) und Timo Perthel stehen beim FCM gleich im Mittelpunkt. Trainer Michael Oenning (im Hintergrund) hat hohe Erwartungen. Foto: Christian Schroedter

Am Sonnabend startet der 1. FC Magdeburg ins Trainingslager nach Spanien. FCM-Trainer Michael Oenning hat genaue Vorstellungen.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l FCM-Trainer Michael Oenning hatte am Freitag einen vollen Terminkalender. Wegen des Hallenturniers am Abend musste er improvisieren. Am Morgen und am frühen Nachmittag standen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Danach ging es für zehn Spieler, unter anderem Philip Türpitz, Richard Weil und Nico Hammann, in die Getec-Arena.
Kälte macht FCM zu schaffen

In der Halle war es für die Spieler dann auch deutlich angenehmer als zuvor draußen auf dem Rasen. Bei diesigem Wetter und gefühlten Minus acht Grad wurden am Vormittag auf dem Platz hinter der MDCC-Arena Flanken trainiert. Immer wieder wurde der Ball von der linken und rechten Seite in die Mitte geschlagen. Wirklich warm wurde den Spielern und dem Trainer aber trotzdem nicht. „Die Kälte lässt die Beine schon hochgehen“, sagt Oenning.

Die gute Nachricht für den Trainer: Bereits am heutigen Sonnabend wird sich das ändern. Im Trainingslager, das der FCM schon traditionell im südspanischen Novo Sancti Petri bezieht, sind momentan angenehme 16 Grad angesagt. Die Trainingsplätze sind in einem Top-Zustand. Oenning will das Trainingslager vor allem auch dafür nutzen, um Gespräche zu führen, um den Teamgeist zu festigen. „Wir sind eine Woche lang in einem anderen Umfeld komplett zusammen. Das ist eine wertvolle Zeit“, sagt er. Die Voraussetzungen sind gut, das Ziel des FCM ist klar: der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.
Oenning will mehr Konkurrenzkampf

Michael Oenning hat auch genaue Vorstellungen, wie er dieses Ziel mit seiner Mannschaft erreichen kann. „Ich will Konkurrenzkampf. Ich will, dass wir uns in unserer Spielanlage festigen und verbessern“, betont er.

Durch die beiden Neuzugänge Jan Kirchhoff und Timo Perthel wird es an Konkurrenzkampf nicht mangeln. „Beide sind sehr flexibel und verfügen über eine Klasse, die uns besser macht. Das hilft uns ungemein“, so Oenning. Und: „Ich hatte in den Gesprächen mit ihnen das Gefühl, dass sie sich mit der Aufgabe, die uns bevorsteht, voll identifizieren. Das ist mir wichtig.“
Kirchhoff als Denker und Lenker

In Kirchhoff sieht Oenning seinen zukünftigen Denker und Lenker im Mittelfeld. „Jan kann ein Anker im Mittelfeld sein, egal, ob wir offensiv oder defensiv ausgerichtet sind“, sagt Oenning.

Was aber noch viel wichtiger ist: Die Neuzugänge sollen mithelfen, die Präsenz des FCM auf dem Rasen zu verbessern. „Wir haben viele großgewachsene Spieler in der Mannschaft. Diese Größe müssen wir aber auch mal für uns nutzen“, fordert er.

Mit 1,95 Meter ist Kirchhoff natürlich ein Spieler, der dafür prädestiniert ist. Im Training deutete er gestern bereits an, dass er durch seine Passstärke und Handlungsschnelligkeit eine wichtige Rolle einnehmen kann. Der FCM-Trainer lässt auch keine Zweifel aufkommen, dass Kirchhoff für ihn nicht nur Leistungsträger, sondern auch Führungsspieler sein soll. „Aufgrund seiner Vita und seines Alters tritt er selbstbewusst auf. Er ist aber auch ein sehr angenehmer Typ“, betont Oenning. Und: „Er kann gerade den jungen Spielern viel mitgeben, sie können sich an ihm orientieren.“
Flexible Neuzugänge

Ein großes Plus von Kirchhoff und Perthel ist ihre Flexibilität. Kirchhoff kann im defensiven Mittelfeld, aber auch in der Innenverteidigung auflaufen. Perthel hingegen kann auf der linken Seite überall spielen. „Timo ist ein echter Straßenfußballer. Er kann Dampf über die linke Seite machen und Flanken in den Strafraum bringen“, sagt Oenning. Auf der linken Seite war der FCM außerdem zu dünn besetzt, es gab bisher keinen direkten Ersatz für Michel Niemeyer.

Doch nicht nur die Spieler allein sollen flexibel sein: Auch taktisch will Oenning den Club weiterentwickeln. „Wir werden auf jeden Fall mehrere Spielsysteme einstudieren, damit wir nicht so leicht ausrechenbar sind“, kündigt der Trainer an. Das 3-5-2 wird zwar das Ausgangssystem bleiben. Aber: „Wir werden je nach Gegner schauen, ob es sinnvoller ist, mit einer Viererkette, etwas offensiver oder defensiver aufzulaufen.“
Ein Stürmer soll noch kommen

Um das gesteckte Ziel Klassenerhalt zu schaffen, hat der FCM den Transfermarkt weiterhin im Blick. Oenning bestätigt zwar, dass sich der Club um einen Stürmer bemüht. Er sagt aber auch: „Wir holen nicht nur einen Stürmer, um einen Stürmer geholt zu haben. Wir machen nur etwas, wenn es uns wirklich hilft.“





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