MDFF - das Magdeburger Fussballforum



03.01.2019, 09:24
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...


Profifußball
Harte Arbeit in der FCM-"Traumfabrik"
03.01.2019
Zitat:

Noch macht Trainer Matthias Buszkowiak dem Talent etwas vor. Foto: E. Popova

Achilleas Oikonomidis einer von vielen Nachwuchs-Kickern, die in der FC Magdeburg-Nachwuchsschmiede von einer großen Profi-Karriere träumen.
Von Janette Beck ›

Magdeburg l Essen, lernen, Zusatzsport, essen, lernen, trainieren. Quatschen mit den Kumpels beim Abendbrot. Etwas Freizeit oder noch ein bisschen für den nächsten Test büffeln. 21.30 Uhr Nachtruhe – und von der Profi-Karriere träumen: Seit September ist das der Rhythmus, mit dem Achilleas Oikonomidis mit muss. 194 Schultage im Jahr. Doch der FCM-Kicker, der morgen seinen 15. Geburtstag feiert, findet es „okay“ so. „Es ist das, was ich will.“

Dabei ist der Alltag in der Fußball-Traumfabrik „kein Zuckerschlecken, sondern harte Arbeit“, betont Sören Osterland, sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des FCM. „Wir setzen auf eine ganzheitliche Ausbildung, legen also großen Wert auf Sport, Schule und Persönlichkeitsentwicklung. Das Pensum ist für die Jungs in dem Alter schon brutal, sie sind ja von früh bis spät buchstäblich auf den Beinen. Da ist mancher Acht-Stunden-Bürojob nicht so anstrengend.“
Straffes Tagesprogramm

Im Internatszimmer 233 klingelt der Wecker bereits um 6 Uhr. „Meistens bleiben mein Zimmerkollege Marvin und ich noch liegen – wir sind beide eher Typ Langschläfer“, erzählt Achilleas Oikonomidis, der aus Aschersleben stammt. Zähne putzen, frisch machen – das gehe in ihrem Alter ohne Rasieren und großes Styling ja noch schnell, grinst er. Um 6.30 Uhr geht’s rüber zum Frühstück in die Mensa. Das Nutella-Brötchen müsse sein, so der Neuntklässler. „Das Essen ist okay. Es ist halbwegs sportgerecht und man wird satt.“ Gegen das Gyros von Mama Maria komme eh nichts ran, verrät der Fußballer mit griechischen Wurzeln. Die Familie, die seit 24 Jahren in Deutschland lebt, betreibt in Aschersleben ein Restaurant. Das Fußball-Talent wurde ihm übrigens in die Wiege gelegt. Sowohl Vater Vasili als auch Onkel Gerasimos haben einst für PAS Giannina in der ersten griechischen Liga gespielt.
Bilder


FCM-Nachwuchsspieler Achilleas Oikonomidis will mit seinem Team beim Pape-Cup durchstarten und das Achtelfinale erreichen. Foto: Tom Wunderlich

Um 7 Uhr beginnt am Magdeburger Sportgymnasium, einer „DFB-Eliteschule des Fußballs“, der Unterricht. Bis 14.45 Uhr wird gepaukt – unterbrochen vom 2. Frühstück (8.30 Uhr) und Mittagessen (12.30 Uhr). Zweimal in der Woche vormittags steht Zusatzsport auf dem Stundenplan – ein „Festtag“ für die fußballverrückten Teenager. Dass es danach mit Mathe, Deutsch oder Bio weitergeht, finden sie indes „weniger prickelnd“. Einziger Trost: Am Nachmittag ist wieder Fußball angesagt. Das Mannschaftstraining, fünfmal die Woche, ist regulär nach dem Vesper zwischen 16 und 18 Uhr angesetzt.

Das Klischee, dass Fußballer außer Fußball nicht viel im Kopf haben, scheint allerdings überholt. Achilleas Oikonomidis, Lieblingsfach Astronomie („Physik ist dagegen eine Katastrophe“), sagt von sich: „Ich bin ganz gut in der Schule, aber kein Streber.“ Das Lernen falle ihm leicht. Zum Glück. „Die Mama sagt immer: ,Achilleas, zuerst kommt die Schule! Eine gute Bildung ist wichtig. Erst dann kommt Fußball.‘“ Dass er keine Flausen im Kopf haben dürfe und ihnen nichts geschenkt wird, sei ihm bewusst: „Wie alle in meiner Klasse träume ich davon, mit Fußball irgendwann mein Geld zu verdienen. Am liebsten natürlich beim FCM. Dafür muss ich hart arbeiten.“ Und trotzdem, gibt Vater Vasili zu bedenken, „schaffen es nur ganz wenige nach ganz oben. Das weiß Achilleas, und das wissen wir. Neben Talent, Ehrgeiz und harter Arbeit brauchst du auch immer Glück. Und wie schnell kommt wie bei meinem Bruder eine schwere Verletzung dazwischen, dann ist plötzlich alles aus und vorbei. Umso wichtiger ist die Schule.“
Ein reine Fußballer-Klasse

Klassenlehrerin Almuth Steinhoff hat den Hut für die 9c auf – eine reine Fußballer-Klasse mit 20 Jungs und fünf Mädchen. Sie zeichnet von Achilleas das Bild eines Musterschülers: „Er ist Leistungsträger, weiß, was er will, und zieht die anderen mit. Ich bin froh, dass ich ihn habe.“ Es sei nicht selbstverständlich, dass alles so gut passe wie in ihrer Klasse, zumal Anfang des Schuljahres neben Achilleas noch fünf weitere „Neue“ dazugekommen sind. Alle vier vom Erzrivalen HFC. Und mit dem verbindet den FCM bekanntlich eine Hassliebe. „Aber anders als erwartet war das überhaupt kein Problem. Die Hallenser Jungs sind super aufgenommen worden, alle sind eine Bereicherung für die Klasse“, schwärmt die engagierte Lehrerin. Was vielleicht auch an dem von ihr initiierten „Teambuilding“ vor Beginn des Schuljahres lag. In Abstimmung mit den Nachwuchs-Trainern des FCM hatte man sich beim Kanu-Paddeln und Parcour-Training kennengelernt und zusammengerauft.

Mit dem Wechsel von Halle nach Magdeburg ist „Achi“ völlig im Reinen. Auch wenn die FCM-Trainer auf ihn und seine Eltern zugekommen seien, von einem „Abwerben“ könne keine Rede sein: „Ich wäre auch so gegangen, denn in Halle hat vieles einfach nicht gepasst. Und weil die Jungs von der Landesauswahl von den Bedingungen in Magdeburg geschwärmt haben, dachten mein Vater und ich: Schauen wir uns das mal an.“

Die Vorschusslorbeeren scheinen gerechtfertigt, denn nach einem halben Jahr zieht er ein positives Fazit: „Ich fühle mich wohl in Magdeburg. Wir haben viel Spaß und auch der Erfolg ist da. Wir liegen in der Regionalliga auf Rang vier, punktgleich mit dem Dritten, Union Berlin. So gut war wohl schon lange keine U 15 mehr beim FCM.“
Räumliche Nähe zu den Profis

Im Vergleich zu Halle seien die Trainingsinhalte besser, die Platzverhältnisse sowieso. Zudem ist die räumliche Nähe zu den Profis gegeben. So habe man die Vorbilder stets vor Augen. „Beim FCM ist alles besser organisiert. Professioneller. Und familiärer. Hier fahren die Eltern sogar zu den Auswärtsspielen mit. Trainer, Lehrer und Erzieher im Internat – alle kümmern sich.“ Jeder Spieler bekomme vom Trainer seine Chance und jeder könne sich so weiterentwickeln. „Besser geht‘s nicht.“

Das Kompliment kann U- 15-Trainer Matthias Buszkowiak an seinen zentralen Abwehrspieler nur zurückgeben: „Achilleas ist ein guter Junge. Innerhalb kurzer Zeit hat er sich zum Führungsspieler gemausert.“ Er sei fleißig, bodenständig und verfüge als Organisator der Abwehr über Spielintelligenz und viel Übersicht auf dem Platz. „Vor allem aber ist ,Achi‘ ein Kämpfer. Er gibt alles für die Mannschaft und lebt die Magdeburger Tugenden.“ Das sei die Grundvoraussetzung, um beim FCM durchzustarten. Das große Ziel, den Sprung in die erste Mannschaft zu packen, steht über allem.

Die Arbeit im Nachwuchsbereich sieht der 26-jährige Coach als „enorme Herausforderung“ an. Zum einen, „weil die Konkurrenz groß ist“. Denn der FCM befindet sich im „magisch anziehenden Dreieck“ der finanzkräftigen Erstligisten RB Leipzig, Hertha BSC Berlin und Vfl Wolfsburg. Deren Nachwuchsleistungszentren sind top ausgestattet, was dem „Abwerben“ von Talenten Vorschub leistet. Und zum anderen: „Die Jungs sind in einem schwierigen Alter. Sie optimal zu fördern, ist eine Gratwanderung zwischen Zuckerbrot und Peitsche“, so Buszkowiak.
Scouts beim Pape-Cup

Was seine Schützlinge gelernt haben, können sie am Wochenende beim Pape-Cup in der Getec-Arena unter Beweis stellen. Beim Schaulaufen der U-15-Kicker, zu dem sich übrigens auch der Block U als Unterstützung der „Magdeburger Jungs“ einfindet, präsentieren sich unter anderem 15 Bundesliga-Teams. Nach Angaben von Turnierleiter Lutz Pape sind traditionell auch bis zu 20 Scouts und Spielerberater vor Ort und halten Ausschau nach Talenten. Doch die hat Achilleas Oikonomidis nicht auf dem Schirm: „Ich will es beim FCM schaffen und nirgendwo anders.“





03.01.2019, 09:29
Wadenbeisser Abwesend


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Fußball
Die Jagd nach den Kicker-Talenten
03.01.2019

Zitat:

Frank Lieberam (l.) arbeitet eng mit Sören Osterland, dem sportlichen Leiter des FCM-Nachwuchsleistungszentrums, zusammen. Foto: E. Popova

In Deutschland gibt es über 750 Spielerberater im Fußball - einer davon ist Ex-FC Magdeburg-Kicker und gebürtige Halberstädter Frank Lieb...
Von Janette Beck ›

Nachträgliche Anmerkung des Autors:

Ein Millionen-Geschäft

Vincius Junior: Mit dem Transfer 18-Jährigen von Flamengo zu Real Madrid (Vertrag bis 2025) wurde 2018 in Sachen Ablösesumme für Jugendspieler weltweit ein neues Level erreicht. Beim Wechsel des Flügelstürmers gingen 45 Millionen Euro an den brasilianischen Klub, 8 Millionen Euro an den Spieler und seine Familie sowie 8 Millionen Euro an seinen Vermittler und die Beraterfirma (TFM Agency).

Karim Adeyemi: Der 16-Jährige Münchner gilt seit dem Wechsel im Sommer von Unterhaching zu RB Salzburg als teuerster Teenager Deutschlands. Ablösesumme: 3 Millionen Euro (Quelle: Transfermarkt.de). (jb)

Volksstimme: Wie viele Fußballer betreuen Sie mit Ihrer Agentur L-concept Sports?

Frank Lieberam: Rund 30 – die Hälfte davon sind Nachwuchsspieler. Die Agentur habe ich 2012 gegründet und ich betreibe sie mit meinem Sohn René. Davor habe ich sechs Jahre für eine große Agentur gearbeitet, die europaweit agierte (Stars & Friend/d. Red). Das Ganze hat mir aber nicht so gelegen. Ich denke, eine individuelle Rundum-Betreuung ist sehr aufwendig und erfordert viel Zeit und Vertrauen. Das lässt sich in einem Familienunternehmen mit weniger Spielern besser bewerkstelligen.

Wie wird man eigentlich Spielerberater?

Seit 2015 müssen lediglich ein polizeiliches Führungszeugnis und 500 Euro pro Transferperiode beim DFB hinterlegt werden.

Praktisch kann also jeder Spielerberater werden. Zieht das nicht auch schwarze Schafe an, die dann eine ganze Branche in Verruf bringen?

Zu meiner Zeit gab es noch eine schwere Prüfung mit Fragen aus dem gesamten Regelwerk der Fifa, des DFB und des Ligaverbandes. Dass der Weltverband die Lizenz für Spielerberater abgeschafft hat, halte ich für problematisch. Vielen in der Branche ist das ein Dorn im Auge, allen voran den Vereinen. Verständlich, denn die Verantwortung, die ein Spielerberater für seine Klienten hat, sowie der Vertrauensvorschuss, den er mit der Vertragsunterschrift bekommt, sind riesig. Und nicht jeder rechtfertigt das am Ende auch.

Erst recht, wenn es um Nachwuchsspieler geht. Da ist von „Kinderfängern“ die Rede, die sich an 8- bis 10-jährige Talente ranmachen. Ist das die Praxis?

Fakt ist, die Jagd nach Talenten beginnt immer früher. Vor Jahren hat man die Spieler mit 17 angesprochen, heute geht das los, wenn die Jungs Großfeld spielen – also im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. Beim größten U-15-Sichtungsturnier des DFB in Bad Blankenburg stehen tatsächlich an die hundert Berater und Scouter am Spielfeldrand.

Halten Sie es denn für notwendig, dass 14, 15 Jahre alte Top-Talente einen Berater haben?

Das Ganze ist auch der Gesamtentwicklung im Fußball geschuldet. Da ist inzwischen enorm viel Geld unterwegs und die Bundesliga-Profis werden immer jünger. Das bedeutet, es müssen früh richtungsweisende Entscheidungen getroffen werden. Viele Eltern sind damit überfordert. Dann ist es gut, wenn ihnen ein Berater, der möglichst selbst Spieler war, über ein breites Netzwerk verfügt und alle Aspekte im Blick hat, zur Seite steht.

Heißt das auch, Sie verdienen an Jugendspielern?

Nein, das halte ich persönlich für unseriös. Wir arbeiten mit Nachwuchsspielern und deren Familien rein auf Vertrauensbasis und ohne finanzielles Interesse zusammen. Beraterverträge mache ich mit mündigen U-19-Spielern, und Provisionen von den Vereinen bekomme ich als Vermittler erst im Profi-Bereich.





07.01.2019, 09:53
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
Information ich setze es hier mit rein weil ...



Fußball
Für Kanther geht Traum in Erfüllung
07.01.2019

Zitat:

Anton Kanther (links) beim 6:3 gegen den MSV Börde. Mit der Nummer 11 Julian Stellmacher. Foto: Eroll Popova

Junior Anton Kanther siegte mit dem FC Magdeburg beim Wernersgrüner Cup und fuhr mit den Profis in Trainingslager.
Von Hans-Joachim Malli ›

Magdeburg l Anton Kanther blieb neben Michel Niemeyer und Keeper Mario Seidel beim FCM zwar ohne Torerfolg, war am Freitagabend dennoch der große Gewinner des Turniersiegers beim Wernesgrüner-Cup. Der Club sicherte sich durch ein 1:0 über Landesligist MSC 1899 Preussen den Sieg bei der zweiten Auflage des Hallenfußballturniers.
Türpitz trifft zum Sieg

Das Siegtor am späten Freitagabend vor rund 1800 Zuschauern in der Getec-Arena erzielte Philip Türpitz. Damit gewannen die Blau-Weißen zum neunten Mal das regionale Hallenturnier, das bis 2017 als „Kroschke-Cup” in der traditionsreichen Gieselerhalle ausgetragen wurde, ehe der Umzug in die größere Getec-Arena erfolgte.

Beim Turniersieger FCM kam mit dem 18-jährigen Anton Kanther auch ein A-Junior zum Einsatz, der wie sein Teamkollege Pascal Schmedemann tags darauf in aller Frühe mit den Profis ins Trainingslager nach Novo Sancti Petri aufbrach. „Das ist natürlich eine große Ehre für mich. Aber irgendwie habe ich mir das auch durch harte Arbeit und gute Leistung verdient“, meinte der Defensivspezialist, der im vergangenen Sommer vom 1. FC Union Berlin an die Elbe gekommen und inzwischen zu einem Führungspieler der U  19 des Clubs in der A-Junioren-Bundesliga geworden ist.
Kanther will Profi werden

Wie Schmedemann trainiert der gebürtige Berliner unter der Woche bei den Profis mit, hat aber noch keinen Anschlussvertrag. „Das ist mein nächstes Ziel“, sagt der 18-Jährige, der schon im Sommer nach seinem Wechsel erklärte: „Mein Wunsch ist es, Profi zu werden.“

Dem ordnet der auf der Sechserposition spielende Junior alles unter, beendete seine Schulausbildung und ist derzeit als Praktikant im Projekt „Häuser unserer Zukunft“ in Gerwisch mit der Betreuung elternloser Kinder beschäftigt.

Am Freitagabend trug Kanther das Trikot mit der Rückennummer sieben, in Gegensatz zu den Profis aber als einziger noch ohne Namen-Beflockung.

A-Junioren-Trainer Thomas Hoßmang informierte übrigens Kanther und Schmedemann schon vor Weihnachten, dass sie mit ins Trainingslager nach Andalusien fahren würden. „Ich hätte auch gern vier Mann mitgeschickt, bekam aber nur zwei Plätze“, bekannte der 52-Jährige.
Ehrung für Barlebens Piele

Mit Denny Piele vom Vorjahresfinalisten FSV Barleben stahl übrigens ein Amateur am Freitagabend allen die Show. Nicht zuletzt aufgrund seines frechen Hebers im Neunmeterschießen um Platz drei gegen den SV Fortuna wurde der FSV-Stürmer zum besten Spieler des Turniers gewählt. Den „Billardstoß“ vom Neunmeterpunkt ließen sich anschließend die FCM-Profis Nils Butzen und Richard Weil von Piele erklären.

Als bester Torwart wurde Bördes Robert Leonhardt geehrt, der im spektakulärsten Turnierspiel beim 3:6 gegen den späteren Turniersieger FCM aber chancenlos war. Da traf FCM-Routinier Nico Hammann doppelt, wurde am Ende mit sechs Toren als bester Turniertorschütze ausgezeichnet.



Sie (Anton Kanther & Pascal Schmedemann) sollten bloß aufpassen das ihnen nicht ergeht wie Philipp Harant

da haben wir wen der auf der "rechte" Seite, der was kann aus der eigenen Reihen - wird aber vom der "ClubGmbH" nicht wertgeschätzt und soll abgeschoben werden.

da kauft man lieber was für "teuer" Geld was ein



20.01.2019, 13:32
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
@ Robert

danke für den guten und angenehm zu lesenden Beitrag bei dir im Forum

ich hoffe ich darf dich hier Zitieren

besonders das mit dem Nachwuchs

Zitat von Robert genannt Aerolith:

...
Kritik ist in Hinsicht auf eine sportliche Entscheidung zu üben: Statt das bewährte magdeburger Spiel der gepflegten Spielzerstörung des Gegners konsequent auch für höhere Ligen weiterzuentwickeln, stach die sportlich Verantwortlichen der Hafer und bewirkte eine Anpassung an die Spielweise der meisten anderen Mannschaften im bundesdeutschen Profifußball, also eine Hinwendung zu Klein-klein-Spiel, dem Versuch einer spielerischen Dominanz und überbordendem Mannschaftsspiel, dem Fußball totale, wie ihn der Zeitgeist offenbar einzufordern gedenkt. (Man weiß nicht, was der will.)
Der Paradigmenwechsel muß schiefgehen, denn war es doch bislang Methode, Trainer unserem Spiel anzupassen resp. nur Trainer zu verpflichten, die zwar Originale waren, die aber nicht dem System des bundesdeutschen Effektfußballs huldigten, sondern die Stärken einfachen Fußballs, wie er in Magdeburg verstanden und gefeiert wird - Athletik, Kraft, Schnelligkeit, Ehrlichkeit und Effizienz - durch Beharrlichkeit, ja Sturheit systematisch weiterzuentwickeln, gemäß dem Geldbeutel (Neuverpflichtungen) und dem Talent der Nachwachsenden.
Es ist uns in den letzten Jahren nicht gelungen, sogenannte local boys in die Profimannschaft einzugliedern. Da unsere U 19 Juniorenbundesliga spielt, ist das sehr verwunderlich, daß die Einbindung hier ausgebildeter junger Spieler nicht gelingt. Das leidige Argument, die Jungs seien noch nicht soweit, kann ich nicht gelten lassen. Die meisten Menschen, besonders der ostfälische Menschenschlag, wachsen an ihren Aufgaben; traut man ihnen die Erfüllung anstehender Aufgaben nicht zu und betraut damit Fremde, wirkt das nicht nur demotivierend, sondern in Hinsicht auf die weitere Jugendarbeit zersetzend. Wenn Jahr für Jahr Aushäusige geholt werden, meist sogar welche von den Resterampen anderer Ligen, muß ich mich doch sehr wundern, ob da nicht vielmehr die bundesdeutsche Beraterlobby ihre Hände im Spiel hat. Nun mißverstehe man mich nicht; unter den Geholten war manches Juwel, war mancher, der in seinem Heimatverein das gleiche durchleben mußte wie etliche bei uns. Wenn die Beraterlobby nicht ihre Hände im Spiele hat, dann muß wohl der bereits im Altertum gängige Spruch hier seine Wirkung tun: Der Prophet gilt nichts im eigenen Land. Der richtige Ansatz liegt darin, Jahr für Jahr ein oder zween gute Spieler zu holen und um diese geeigneten Meister junge eigene Spieler zu gruppieren, die mehr oder weniger die Wasserträger sind, uffm Spielfeld. Und wenn es nicht genug gute (geeignete) Spieler aus der eigenen Jugend geben sollte - was soll's! Unser Verein muß Authentizität besitzen und die baut sich nicht dadurch auf, daß eine Wischiwaschidurchschnittstruppe, diktiert von den finanziellen Möglichkeiten, jahrein, jahraus aufgestellt wird - so wie das beinahe alle anderen Mannschaften auch tun. Alternativlos ist ein Unwort. Es gibt immer eine Alternative!

Und damit bin ich beim Grundsätzlichen. Meine Liebe zum FCM wird gespeist aus meinem Naturell und dem Wunsch nach Eigentümlichkeit. Meine Zueignung dem Fremden, einem Freund, den ich noch nicht kenne. Aber wie dem begegnen, wenn nicht mit dem, was ich selber dem Wesen nach bin? Also geht es um Alleinstellungsmerkmale. Einige werden bleiben für die Ewigkeit, andere müssen im täglichen Kampf immer wieder neu erobert werden. ich würde meine Liebe verlieren, wenn aus dem FCM etwas Durchschnittliches werden würde, etwas, das ihn verwechselbar mit anderen Vereinen machte, z.B. dadurch, daß in seinen Reihen ausschließlich Spieler spielen, die keinen Bezug zu Ostfalen haben, die bunt zusammengekauft worden sind, weil ein x-beliebiger pragmatischer Grund dies den Verantwortlichen befahl. Die Gefahr ist groß, daß genau das passiert: sportlich und wirtschaftlich. Das bedeutet nicht, daß nicht Aushäusige zu Inhäusigen werden können. In den letzten Jahren erlebten wir diesen Prozeß bei Beck, Schiller, Hammann oder auch Butzen - und hätte man Kinsombi noch über die Leihfrist halten können, hätte ich mir das auch für ihn vorstellen können. Aber leider wird viel zu sehr nach reinen ephemeren Kriterien im sogenannten kurzlebigen Fußballgeschäft gehandelt. Wir schicken viel zu schnell Leute wieder weg, veranstalten dümmliche Leihgeschäfte mit Vereinen, die nur eines im Sinn haben, ihr eigenes Fortkommen, und verzichten auf die Ausgestaltung unseres arteigenen Spiels. Klar, wie sollten wir das auch mit Spielern perfektionieren, wenn die halbe Mannschaft jahrein, jahraus ausgetauscht wird?
Ich möchte mehr Kontinuität bei der sportlichen Entwicklung; ich erwarte einen Verzicht auf dieses dümmliche Mitspielenwollen, auf Klein-klein und auf Ballbesitzfuißball. Das lag uns noch nie. Ich drücke unser Spiel mal ganz einfach aus, damit es jeder versteht: wir stehen tief, lassen kommen, stehen auf den Füßen der Gegner, machen sie mürbe, machen ihnen Ansagen, bleiben immer fair, sind aber hart. Dann schlagen wir zu. Spielen den schnellen Ball über außen, schlagen zwei Haken, flanken und versenekn die Molle. So geht unser Fußball, ein athletischer und wenig virtuoser Fußball, der aber auf gute Techniker nicht verzichtet, sofern sie einen Ball in den Fuß zu schlagen wissen. Und genau das erwarte ich von unserer Mannschaft in der zweiten Halbserie. Dann wird das schon.


prost und danke Robert

v up

25.01.2019, 10:17
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...


hm
jetzt erst gesehen/gefunden

Fußball
Kein Stillstand beim VfB Germania Halberstadt
15.01.2019
Zitat:

Trainer Maximilian Dentz bereitet sein Team derzeit auf die zweite Halbserie vor. Archivfoto: Florian Bortfeldt

Seit einer Woche befinden sich die Regionalliga-Kicker des VfB Germania Halberstadt wieder im Training.
Von Florian Bortfeldt ›

...
Auch Philipp Harant wechselte per Leihgeschäft zum VfB Germania, spielte als einziger Neuer am Sonnabend verletzungsbedingt noch nicht. Er soll im Angriff für Tore sorgen. Den Spieler des 1. FC Magdeburg kennt der Magdeburger Dentz schon länger, durchlief dieser doch die Nachwuchsstationen beim FCM. „Er war lange verletzt und befindet sich jetzt auf dem Weg zurück. Derzeit arbeitet er noch im läuferischen Bereich, wird aber bald ins Mannschaftstraining einsteigen.“

...

Bei den Abgängen steht bis auf Dean Justin Müller derzeit kein weiterer fest. „Die Gespräche haben stattgefunden“, zeigt Dentz, dass es nicht bei diesem einen bleiben wird, „einige Akteure spielen bei anderen Klubs vor, wir werden sehen was passiert.

...

hm

Rene Question

27.01.2019, 13:04
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
Zitat von Wadenbeisser:


hm
jetzt erst gesehen/gefunden

..
Zitat:

...

Bei den Abgängen steht bis auf Dean Justin Müller derzeit kein weiterer fest. „Die Gespräche haben stattgefunden“, zeigt Dentz, dass es nicht bei diesem einen bleiben wird, „einige Akteure spielen bei anderen Klubs vor, wir werden sehen was passiert.

...

hm

Rene Question

Fupa SV 1890 Westerhausen (Thale)



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28.01.2019, 17:58
fcm1965treue Abwesend
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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
Zitat von Wadenbeisser:
Zitat von Wadenbeisser:


hm
jetzt erst gesehen/gefunden

..
Zitat:


...

Bei den Abgängen steht bis auf Dean Justin Müller derzeit kein weiterer fest. „Die Gespräche haben stattgefunden“, zeigt Dentz, dass es nicht bei diesem einen bleiben wird, „einige Akteure spielen bei anderen Klubs vor, wir werden sehen was passiert.

...

hm

Rene Question

Fupa SV 1890 Westerhausen (Thale)



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wusste ich doch das ich das irgendwo gesehen habe Smiling immerhin spielt er da auch wenn es nur verbandsliga ist

04.02.2019, 09:28
Wadenbeisser Abwesend


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hm
Fußball
FCM ist jetzt Drei-Sterne-Talentschmiede
04.02.2019
Zitat:
*das bild ist mit Absicht von mir rein gestellt
Sören Osterland ist Sportlicher Leiter des FCM-Nachwuchsleistungszentrums. Foto: FCM

Der 1. FC Magdeburg ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für seine Nachwuchsarbeit ausgezeichnet worden. Und zwar mit drei Sternen.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Thomas Hoßmang und Sören Osterland hatten am Wochenende allen Grund zur Freude. Über den 1:0-Sieg der Magdeburger Profis in Ingolstadt natürlich. Vor allem aber über die Auszeichnung, die die beiden Köpfe hinter dem FCM-Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des Vereins erhielten.
FCM bekommt erstmals drei Sterne

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zertifiziert regelmäßig die Nachwuchsabteilungen aller Vereine. Und der FCM erhielt nun erstmals eine Klassifizierung mit drei Sternen. Das ist der höchste Wert, den ein NLZ erreichen kann. Ein beachtlicher Aufstieg, hatte der Club zuvor doch nur einen Stern.

Die Gründe für diesen Erfolg sind vielschichtig. Bei der Zertifizierung gilt es, acht Kriterien möglichst gut zu erfüllen: Strategie/Finanzen, Organisation/Verfahren, Fußballausbildung und -bewertung, Unterstützung und Bildung, Personal, Kommunikation und Kooperation, Infrastruktur und Ausstattung sowie Effektivität und Durchlässigkeit. Das klingt reichlich abstrakt. Doch Osterland, der Sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, macht deutlich: „Der Verein hat klug investiert, in Personal, ins Trainerteam.“ Mittlerweile gebe es 40 NLZ-Mitarbeiter, darunter sechs Spezialtrainer. 2016 waren es nur 26 Mitarbeiter.
FCM hat sich weiterentwickelt

Der FCM hat sich in vielen Bereichen weiterentwickelt. „Wir nutzen eine Software, die Daten, Diagnostik und Belastung der Spieler speichert. Damit haben wir einen Überblick, den wir jahrelang verfolgen können“, erläutert Osterland. Auch die Büroräume wurden erweitert, es gibt mehr Umkleidekabinen.

Auch NLZ-Leiter Thomas Hoßmang ist zufrieden. „Mit diesem Ergebnis sind wir hochzufrieden. Wir haben den nächsten Schritt gemacht“, sagt er. Was Hoßmang meint: Die drei Sterne sind ein Qualitätsmerkmal, der FCM kann sich künftig mit Branchengrößen des Fußballs messen und hat bessere Chancen im Werben um Talente.
Bald leistungsstarke zweite Mannschaft?

Ein weiterer Schritt wäre nun der Aufbau einer leistungsstarken zweiten Mannschaft. Momentan kooperiert der FCM mit dem Regionalligisten Germania Halberstadt und leiht dorthin regelmäßig Talente wie Leon Heynke oder zuletzt Philipp Harant aus, damit diese Spielpraxis bekommen.

ob das unsere "GmbH" auch weiß? und wech ;)



06.02.2019, 20:59
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
Daumen hoch weil unsere U15 mitgemacht hat



Daumen hoch

10.02.2019, 21:12
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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
ich setze es mal hier mit rein

weil es geht ja gegen "HBS" und im weitesten sinne um unsere Leihspieler im "Ausbildungsverein"



Fußball
Fußball-Manipulation im großen Stil?
09.02.2019

Zitat:

Andreas Petersen, Sportlicher Leiter von Germania Halberstadt, soll den Versuch unternommen haben , ehemalige Spieler von Germania, vor der Auswärtspartie im November 2018 zu bestechen. Archivfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Ein Sport-Vermarkter soll Spiele manipuliert haben wollen. Im Fokus der Staatsanwaltschaft steht nun auch Germania Halberstadt.
Von Manuel Holscher ›
und Matthias Fricke ›

Magdeburg l Das Regionalligaspiel zwischen dem SV Babelsberg und Germania Halberstadt ist zu einem Fall für die Justiz geworden. Wie die Staatsanwaltschaft Neuruppin am Freitag gegenüber der Volksstimme bestätigte, ist dort ein Verfahren wegen des Verdachts auf Spielmanipulation eingeleitet worden. Bisher waren lediglich Ermittlungen durch den für die Liga zuständigen Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) bekannt.

Begonnen hatte alles mit dem Vorwurf, dass Halberstadts Sportlicher Leiter Andreas Petersen den Versuch unternommen haben soll, ehemalige Spieler von Germania, die jetzt für die Potsdamer kicken, vor der Auswärtspartie am 30. November 2018 zu bestechen. Petersen bestreitet die Vorwürfe, spricht von einem „Jux“. Zu den aktuellen Entwicklungen wollte sich Petersens Anwalt Horst Kletke am Freitag nicht äußern.

Doch das Halberstadt-Spiel in Babelsberg ist möglicherweise sogar nur ein kleines Puzzleteil eines noch viel größeren Manipulationsskandals, der die gesamte Regionalliga Nordost nachhaltig erschüttern könnte. Nach Volksstimme-Informationen soll nämlich ein deutsch-chinesischer Sport-Vermarkter ebenfalls am 30. November den Versuch unternommen haben, den Regionalliga-Spitzenreiter Chemnitzer FC für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Demnach sollten dauerhaft gemeinsam Spiele manipuliert und Spieler bestochen werden.
Gezielte Tipps auf Außenseiter

Hintergrund: Auch beim Fußball sind Sportwetten ein sehr lukratives Geschäft. Auf gezielte Tipps auf Außenseiter sollen besonders hohe Gewinne erzielt werden. Sportwetten gelten weltweit als ein Milliardengeschäft. Sind die Ergebnisse also vorher abgesprochen, kann mit Regionalligaspielen – zum Beispiel auch in Sachsen-Anhalt – selbst im fernen Asien das große Geld gemacht werden.

Die Chemnitzer lehnten seinerzeit die Offerte des Sportvermarkters ab, informierten umgehend den NOFV und die Staatsanwaltschaft Chemnitz. Ein der Volksstimme bekannter Insider sprach von weiteren Regionalligavereine, die angesprochen worden sein sollen.

Noch pikanter wird der Fall beim genaueren Blick auf den Sport-Vermarkter: Dieser kooperiert nämlich ganz offiziell mit Germania Halberstadt – und zwar seit dem 30. November 2018. Der Verein spricht ganz offen von einer „langfristig angelegten Kooperation mit dem chinesischen Sportvermarkter. Ab sofort soll durch diese Zusammenarbeit die Förderung des Nachwuchses noch stärker und effizienter vorangetrieben werden.“ Das Unternehmen lege einen Schwerpunkt dabei auf regelmäßige, weiter wachsende Turniere in Deutschland und China.
Zusammenarbeit bei Manipulation?

Im Zusammenhang mit den möglichen Spielmanipulationen erscheint diese Zusammenarbeit zwischen Germania Halberstadt und dem betreffenden Sport-Vermarkter nun in einem ganz anderen Licht.

Im Fall Germania Halberstadt hat die Staatsanwaltschaft Neuruppin inzwischen eine Übernahme des Verfahrens durch die zuständige Staatsanwaltschaft in Magdeburg beantragt, bestätigte ein Sprecher.

Der Sport-Vermarkter war am Freitag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Der Kommentar "Regionalliga ist gefährdet" zum Thema.

auch --->>> https://www.mdr.de/...t-100.html

zuschauen

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