MDFF - das Magdeburger Fussballforum



13.02.2019, 16:40
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
interessanter Beitrag in der FuPa

wie ich finde - nicht nur für die A-Junioren geeignet v up



Zitat:


F: Axel Kammerer

"Es geht nur über die Gemeinschaft"
1. FC Magdeburg U19-Trainer-Duo Thomas Hoßmang und Matthias Mincu im Interview

Für die U19 Mannschaft des 1. FC Magdeburg findet der Spielbetrieb in der A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost seit vergangenem Sonntag seine Fortsetzung. Thomas Hoßmang, Leiter des Sparkassen-Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Magdeburg, wird in der zweiten Saisonhälfte auf Augenhöhe mit Cheftrainer Matthias Mincu stehen, welcher zuvor über mehrere Jahre als Co-Trainer fungierte. Beide ziehen im ausführlichen Doppel-Interview eine Bilanz zur Hinrunde und sprechen über die Entwicklung des aktuellen Kaders. Zudem werden weitere Saisonziele und die kürzliche Auszeichnung des NLZ thematisiert.

Ihre Mannschaft hat sich intensiv auf die Rückrunde vorbereitet. Wie zufrieden sind Sie mit den zurückliegenden Wochen?
Matthias Mincu: „Insgesamt haben wir vier Testspiele absolviert und dabei viel Wert auf Ballbesitz und Gegenpressing gelegt. In erster Linie, um unsere Jungs weiter auszubilden und mutig gegen individuell besser aufgestellte Gegner zu spielen. Zudem haben wir weiteren Wert auf die Athletikschiene gelegt. Die Vorbereitung hat gut begonnen, war zum Ende hin aber von Höhen und Tiefen geprägt. Wir bekamen einige Verletzungsprobleme und mussten dann teilweise gegensteuern. Hinten raus haben wir aber über die Testspiele wieder zu unserem Spiel gefunden und die Jungs auch wieder so erreicht, dass wir mit dem 3:0 Erfolg gegen FC Energie Cottbus einen sehr vernünftigen Abschluss gefunden haben.“

Thomas Hoßmang: „Kompliziert war, dass zwischenzeitlich vier bis fünf Spieler verletzungsbedingt ausgefallen sind. Das war in der Art nicht zu erwarten. Auch derzeit haben wir mit Jakob Lehmann und Marc Plewa noch einige Sorgen. Das Gute ist aber, dass wir am vergangenen Wochenende das erste Mal eine Vielzahl von jungen Spielern in der Startformation und im Kader hatten, bei denen schon eine Entwicklung zu erkennen war. Dass wir diese Ausfälle kompensieren konnten, ist das Positive. Trotz allen Problemen sind wir ordentlich ins neue Jahr gestartet.“

Pascal Schmedemann und Anton Kanther bekamen die Chance, am Trainingslager der Profis in Spanien teilzunehmen. Ein Vorteil für die Jungs?
Matthias Mincu: „Unser primäres Ziel ist es, die Jungs oben anzubringen. Im Endeffekt ist es eine Wertschätzung der Arbeit des Nachwuchsleistungszentrums, dass die Spieler hochgezogen werden. Was man von den Spielern nun erwarten muss, ist, dass diese mit einem klaren Kopf zurück zum Team kommen und die Erfahrungen mit den Profis auf die eigene Mannschaft transportieren. Das ist der Vorteil, den wir daraus ziehen wollen.“

Thomas Hoßmang: „Laut Auskunft von Michael Oenning haben sich die Jungs ordentlich präsentiert. Für uns ist es auch wichtig, dass die Jungs ein gewisses Level von der Art des Auftretens, im technisch-taktischen Bereich und im körperlichen Bereich haben. Jetzt müssen die Spieler im Kopf klar bleiben und weiter Gas geben. Es wird dabei bleiben, dass der ein oder andere Mal in den Trainingsbetrieb der Profis eingebunden wird.“

Am vergangenen Wochenende sind Ihre Jungs mit einem 2:2 im Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden gestartet. Ein guter Auftakt?
Matthias Mincu: „Das Spiel stand unter schwierigen Vorzeichen. Es standen fünf junge Spieler auf dem Platz. Viele etablierte Stammspieler waren verletzt. Auf dem schneebedeckten Kunstrasenplatz herrschten auch keine einfachen Bedingungen. Die erste Viertelstunde haben wir schon verschlafen und lagen mit einem Treffer zurück. Es folgte eine gute Reaktion der Jungs, wir hatten taktisch etwas umgestellt. Durch viele erarbeitete Chancen fiel auch berechtigt der Ausgleichstreffer in der ersten und der Führungstreffer in der zweiten Halbzeit. Durch individuelles taktisches Fehlverhalten mussten wir unglücklich das 2:2 hinnehmen. Im Nachhinein betrachtet ging die Punkteteilung schon in Ordnung, da wir unsere herausgespielten Chancen nicht effektiv zu Ende geführt haben.“

Thomas Hoßmang: „Das Gute war, dass wir die schwierige Phase überstanden haben, auch das ist eine Qualität. Wir haben dann umgestellt, damit wir Mann gegen Mann gegen beide Stürmer spielen. Wichtig war der Fingerzeig für die Jungspieler, die in der Hinrunde noch wenige Einsatzzeiten hatten, dass sie auf einem ordentlichen Level mitgespielt haben. Der Anfang ist gemacht.“

Matthias Mincu: „Das ist auch das Resultat der guten Arbeit der jungen Spieler, die sich herangekämpft haben. Dafür werden sie dann auch belohnt. Da gucken wir weniger auf Jung oder Alt. Die, die uns leistungsmäßig am ehesten helfen können, spielen dann auch.“
„Jeder in der Mannschaft ist wichtig und wertvoll.“

Sie sprechen es an. Mehrere externe Neuzugänge und viele junge Spieler sind im Sommer ins Team gestoßen. Wie weit ist die Integration bereits vorangeschritten?
Thomas Hoßmang: „Wir waren ja alle glücklich und stolz, dass wir in die Bundesliga aufgestiegen sind. Man hat schnell gemerkt, dass es vom Tempo und der individuellen Qualität eine andere Liga ist, die uns erwartet. Am Anfang hingen wir sicherlich schon in den Seilen. Nach einem ordentlichen Start folgten drei Niederlagen am Stück, wobei die beim VfL Wolfsburg schon richtig wehtat. Das, was wir immer einzufordern versuchen, ist, dass wir übers Team kommen, dass jeder in der Mannschaft wichtig ist und alle wertvoll sind. Das hat die Mannschaft hinbekommen. Nach dem Erfolg gegen Bremen im Pokal fand eine Art „Aha-Effekt“ statt und wir konnten die Mannschaften, mit denen wir auf Augenhöhe stehen, souverän schlagen. Aber auch bei Union Berlin und RB Leipzig waren wir siegreich. Somit konnten wir uns eine gute Ausgangsposition verschaffen. Gerade die jungen Spieler brauchen etwa ein halbes Jahr Zeit, sich an die neue Altersklasse zu gewöhnen.“

Matthias Mincu: „Man merkt bei Spielern, die man von außerhalb holt, dass diese zunächst ein technisch-taktisches Problem haben und sich erstmal an unser Spiel gewöhnen müssen. Auch dass sie im athletischen Bereich oft noch nicht so weit sind wie unsere Jungs fällt auf. Des weiteren achten wir bei Neuverpflichtungen auch auf die Mentalität des Spielers ist. Dabei holen wir uns auch das Feedback von unseren Jungs nach einem Probetraining ein. Von daher sind wir uns relativ sicher, dass wir auch immer Spieler holen, die auch arbeitswillig sind. Nach einem halben Jahr sind sie dann auf dem Level unserer Jungs, sodass sie ihre Qualitäten für uns einbringen können. Eine andere Situation ist es bei den Jungs, die von der U17 hochrücken. Diese kamen aus einer Mannschaft, bei der es am Ende nochmal darum ging, wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu erkämpfe, was leider nicht gelang. Unser Spiel ist sehr auf Ballbesitz ausgelegt, wir wollen Fußball spielen. Genau das wollten die Jungs nicht, sie fühlten sich unwohl mit dem Ball am Fuß, sodass wir ordentlich gegensteuern und Automatismen aufbauen mussten. Mittlerweile haben wir ein Level erreicht, auf dem alle unsere Spieler mithalten können.“

Thomas Hoßmang: „Wir müssen es jetzt schaffen, dieses Niveau über einen bestimmten Zeitraum zu halten, bis wir es wiederum anheben. Das ist eine Mentalitätsfrage und muss in die Köpfe rein.“

Ist es der ausgeprägte Teamgeist, der den Charakter der Mannschaft wiederspiegelt?
Matthias Mincu: „Ja, das kann man schon so sagen. Es ist eine hart arbeitende Mannschaft, wo es keine Grüppchenbildung gibt. Es verstehen sich alle untereinander, das merkt man auch auf dem Feld, wo es jeder dem anderen gönnt. Wir wollen geschlossen auftreten. Das ist es, was uns auszeichnen muss. Der geschlossene Teamgedanke beschreibt unsere Mannschaft am besten.“

Thomas Hoßmang: „Das ist der Unterschied zu den Profis. Bei denen ist es ihr Beruf. Bei uns muss man es hinkriegen, dass jeder das Gefühl hat, wichtig zu sein. Dafür muss jeder Einzelne was tun. Es gibt einige Spieler bei uns, die über ein halbes Jahr gebraucht haben und solange keine Geige gespielt haben. Jetzt sind sie dran, wurden wichtig für die Mannschaft und stellen Leistungsträger dar. Es geht nur über die Gemeinschaft, über das Wir.“

Seit etwas mehr als einem Jahr ist Sören Osterland im Amt des Sportlichen Leiters des Sparkassen-Nachwuchsleistungszentrums und seit kurzem ist Mario Winkler der Organisatorische Leiter. Wie haben Sie sich als Team eingespielt?
Thomas Hoßmang: „Ich denke mal, dass die drei Sterne als höchste Zertifizierungsstufe des DFB für unser NLZ für unsere zwischenmenschliche Umgangsweise spricht. Wir haben in der Konstellation unseres NLZ, auch was die Trainer anbelangt, einen ehrlichen und offenen Umgang. Das ist sehr familiär und so sollte es auch sein. Wir drei führen regelmäßig unsere Sitzungen, dabei ist stets ein respektvolles Miteinander gegeben. Jeder weiß in seinem Bereich genau, was zu tun ist. Ich bin sehr froh, dass Mario Winkler dazugekommen ist. Er war viereinhalb Jahre mein Co-Trainer und bleibt auch weiterhin an unserer Seite. Wir klopfen uns nicht nur auf die Schultern, sondern sagen uns auch die ehrliche Meinung und dann geht es weiter.“
„Wir reden hier nicht nur von Werten, sondern leben diese.“

Vor einer Woche wurde das NLZ mit der höchsten Zertifizierungsstufe des Deutschen Fußball Bundes ausgezeichnet. Welche Bedeutung hat das für Sie und worauf ist diese zurückzuführen?
Thomas Hoßmang: „Wir reden hier nicht nur von Werten, sondern leben diese. Hinzukommt, dass wir einen engen Draht zu unseren Schulen haben und stark auf die schulische Ausbildung achten. Angelehnt an die Profis, versuchen wir auch, die Philosophie des Vereins umzusetzen. Da haben alle Bereiche einen riesigen Anteil: die Gremien, die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Trainer. In den letzten Jahren haben wir viele Dinge in die richtige Richtung gelenkt. Mit anderen NLZ nun auf einer Stufe zu stehen ist eine große Wertschätzung für die Stadt. Das spricht sich auch rum, dass wir ordentliche und ehrliche Arbeit betreiben.“

Es wurde sich intern entschlossen, den bisherigen Co-Trainer Matthias Mincu in der Rückrunde mit dem Cheftrainer auf eine Stufe zu stellen. Was war ausschlaggebend für diesen Schritt?
Thomas Hoßmang: „Ab Sommer soll Matthias hauptamtlich als Cheftrainer agieren. Gemeinsam mit Mario Winkler haben wir uns in der Hinrunde eine gute Ausgangssituation erarbeitet. Matthias ist in der Lage, Anweisungen zu erteilen und Dinge selbstständig zu strukturieren. Mit unserer Unterstützung soll er in Stresssituationen seine Fähigkeiten weiter ausbauen.

Matthias, wie reizvoll ist die Aufgabe für dich?
Matthias Mincu: „In erster Linie bin ich sehr dankbar, dass wir es diese Saison schon machen. Das ist schon noch einmal etwas anderes mit den beiden Erfahrenen im Hintergrund, eigene Entscheidungen zu treffen, Dinge anzustoßen und sicherlich auch Fehler zu machen. Wir beide in der Chefrolle kommt auch bei den Jungs gut an. Ich habe das Gefühl, wir diskutieren noch kontroverser. Im Endeffekt wird es den Jungs zu Gute kommen. Ich denke, das ist ein Resultat der Arbeit, die wir hier zusammen ausführen.“
„Das Ziel sollte keine Tabellenposition sein."

Am Sonntag geht’s für Sie und Ihre Mannschaft nach Bremen. Gegen SV Werder Bremen gab es in dieser Saison bereits zwei packende Duelle. Wie wird man die Aufgabe am Sonntag angehen?
Matthias Mincu: „Wir bereiten uns wie immer akribisch auf das Spiel vor. Wir haben Videos gesehen und waren auch live vor Ort. Wir kennen die Bremer schon relativ gut, so wie sie auch uns. Wir wollen uns deren Spiel nicht aufdrücken lassen. Die Bremer haben sogar einige Nationalspieler in ihren Reihen, die wir aus dem Spiel nehmen und unser Spiel durchdrücken wollen. Sprich: viel Ballbesitz, eklig und aggressiv anlaufen und sie mit unseren Mitteln das dritte Mal überraschen.“

Momentan belegt die Mannschat einen gefestigten Mittelfeldplatz. Welche Ziele werden bis zum Saisonende ins Visier genommen?
Matthias Mincu: „Das Ziel sollte keine Tabellenposition sein, sondern dass man selbst so viel wie möglich rausholt und dabei weniger auf andere guckt. In der Hinrunde haben wir 20 Punkte geholt, in der Rückrunde wollen wir nicht schlechter sein. Das übergeordnete Ziel ist es, die Jungs nach oben zur Profimannschaft zu bringen.“

Thomas Hoßmang: „Natürlich wollen wir auch einen Pokal gewinnen. Das Halbfinalspiel im Landespokal haben wir wahrscheinlich gegen den HFC. Wir wollen uns unbedingt wieder für den DFB-Pokal qualifizieren. Denn das sind immer besondere Spiele für uns. Dabei haben wir uns in den vergangenen Jahren immer stark präsentiert.“



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19.02.2019, 10:48
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...


na da werden wir wohl einige U19 Talente nächste Saison nicht mehr wiedersehen

schade



Fußball
Absage für eine FCM-Zweite
19.02.2019
Zitat:

Geschäftsführer Mario Kallnik (links) mit Eigengewächs Nils Butzen. Foto: Eroll Popova

Früher spielte die U 23 des Clubs in der Oberliga. Geschäftsführer Mario Kallnik lehnt eine Neuetablierung ab.
Von Hans-Joachim Malli ›

Magdeburg l Die kürzlich erfolgte Zertifizierung des FCM-Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) mit drei Sternen ist auch für Mario Kallnik, Geschäftsführer der FCM-Spielbetriebs GmbH, Anerkennung und Verpflichtung zugleich. Darum ist für den 44-Jährigen das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Doch hängt vieles davon ab, dass die Blau-Weißen die 2. Liga halten.
Durchlässigkeit wird zum Problem

Natürlich ist auch dem früheren Kapitän klar, dass Nils Butzen und Tarek Chahed, dazu mit Abstrichen Michel Niemeyer, die letzten Akteure sind, die den Sprung vom NLZ in die erste Männermannschaft schafften: „Wir wollen schon die Durchlässigkeit verbessern, lassen regelmäßig Talente oben mittrainieren und nehmen sie mit ins Trainingslager wie zuletzt Pascal Schmedemann oder Paul Kanther. Der Sprung von den A-Junioren in die 2. Bundesliga ist aber noch einmal eine andere Nummer.“

Frank Lieberam, als Spieler und Kapitän des FCM einer der Vorgänger von Kallnik, und als Geschäftsführer einer Spielerberatungsfirma – die auch zahlreiche junge FCM-Kicker unter Vertrag hat – bestens vertraut mit der Materie, sagt: „Klar haben es die Jungs heute noch schwerer als vielleicht früher in der Regionalliga. Die Ausbildung von Butzen und Chahed war auch noch eine andere. Das war von der Qualität eine andere Zeit damals im NLZ.“
Lieberam befürwortet eine U 23

Auch zum Thema zweite Mannschaft, ob U 21 oder U 23, hat der 56-jährige Lieberam eine klare Meinung: „Wenn es die Bedingungen zulassen, wäre eine zweite Mannschaft nicht verkehrt, um Talente länger zu binden. Die FCM-Fans wollen auch mal wieder einen Spieler mit Stallgeruch im Team haben.“

Von einer Wiederbelebung einer leistungsorientierten zweiten Mannschaft hält Kallnik dagegen aus sportlichen und finanziellen Gründen gar nichts: „Das ist aktuell kein Thema für uns. Sollten wir aus der 2. Liga absteigen, könnte die zweite Mannschaft maximal Oberliga spielen, wäre aber auch nur schwer finanzierbar. Darum präferieren wir das Modell Ausleihe, aktuell in Zusammenarbeit mit Germania Halberstadt als Partner.“

Thomas Hoßmang, Leiter des Nachwuchsleistungszen-trums und Trainer der U 19, hatte vor kurzem angeregt, perspektivisch wieder ein U-Team im Männerbereich aufzubauen, um die Talente länger an den Club zu binden. Kallnik: „Wir haben Thomas, den ich sehr schätze und dessen Arbeit hier nicht hoch genug einzuschätzen ist, inzwischen unseren Standpunkt erläutert.“
Kallnik verweist auf Bundesligisten

Kallnik verweist darauf, dass die meisten Bundesligisten in letzter Zeit ihre zweiten Mannschaften abgemeldet haben. Aktuell haben 20 von 36 Erst- und Zweitligisten noch U-23-Mannschaften in den Regionalligen. Die Erstligisten RB Leipzig, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt haben ihre zweiten Mannschaften abgemeldet, Schalke II spielt wie zum Beispiel Paderborn II in der Oberliga Westfalen.


auch solch ein blödes Argument was man(n) hört

wer es mit "19" nicht Schaft, Schafts nie (in dem sinne, so ungefähr)

...

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20.02.2019, 12:56
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
hm



Fußball
Sternstunde für Osterland beim FCM
20.02.2019

Zitat:

Sören Osterland hofft, dass es beim Club weiter bergauf geht und die FCM-Werte Zusammenhalt, Bodenständigkeit und Identifikation bewahrt werden. Foto: Eroll Popova

Sören Osterland übernahm vor einem Jahr die sportliche Leitung des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Magdeburg und zieht nun Bilanz.
Von Hans-Joachim Malli ›

Magdeburg l Es war auch für Sören Osterland eine Sternstunde. Anfang Februar wurde das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des 1. FC Magdeburg mit drei Sternen zertifiziert. Für den sportlichen Leiter der Akademie ein Höhepunkt seit seiner Rückkehr in den Verein. „Es ist relativ viel aufgestellt worden in letzter Zeit. Speziell im letzten halben Jahr wurde richtig viel gemacht“, sagt er rückblickend. „Letztendlich müssen die Konzepte und Strukturen aber erst mal wirken.“
Co-Trainer unter Effenberg

Osterland machte seinen Fußballlehrer, also den höchsten Trainerschein, einst mit der Traumnote 1,0, arbeitete später als Co-Trainer von Stefan Effenberg beim SC Paderborn und blickt nun auf ein Jahr beim FCM zurück, für den er in der Jugend selbst spielte. In dieser Zeit wurde das NLZ personell und von der Infrastruktur her entscheidend vorangebracht. Mittlerweile gibt es neun festangestellte Mitarbeiter, insgesamt sind 40 Trainer und Honorarkräfte dort tätig. Seit Herbst wird in Stadionnähe eine gesamte Etage der ehemaligen MD-Reha durch das NLZ genutzt. Der FCM in der 2. Liga macht das möglich, aber auch notwendig.

„Im NLZ betrachten wir die Jungs ab der U  12“, erklärt Osterland. Es dauert ja fünf, sechs, sieben Jahre. Ich glaube, dass diese Strukturen und Konzepte, die hier jetzt gerade am Laufen sind, noch ihre Zeit brauchen, um zu wirken. Ich denke aber schon, dass wir auf einem guten Weg sind, weil die Zusammenarbeit mit dem Profibereich und der Geschäftsführung und der sportlichen Leitung oben sehr gut ist.“

Das grundsätzliche Ziel ist klar: Es geht darum, Nachwuchsspieler, die das Potenzial für Profifußball haben, auszubilden, ihnen auch die Möglichkeiten zu geben, am Training der Profis teilzunehmen und sich anzubieten. Wie der Weg dahin geht, ist eine stetige Diskussion. Manch einer würde gern die zweite Mannschaft als U 23 wiederbeleben. Auch wenn FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik das zuletzt ausgeschlossen hatte (Volksstimme berichtete).
Fokus auf den A-Junioren

Osterlands Fokus ist eindeutig. Nicht die U 23, sondern die U 19, also die A-Junioren hält er für besonders wichtig. „Wir müssen alles dafür tun, unsere U  19 in der Bundesliga zu halten, um das Spitzenniveau zu haben.“ Für alles danach gebe es die Zusammenarbeit mit Regionalligist Germania Halberstadt. Dorthin werden Talente ausgeliehen, „damit die Jungs nicht aus dem Fokus herausfallen“.

Nach seinen Visionen befragt, kommt beim gebürtigen Altmärker Osterland das blau-weiße Herz durch: „Der FCM sollte natürlich weiter Zweitligist sein. Das wäre mein Wunsch, um dann wirklich mal in zehn, 15 Jahren zurückzugucken und zu sagen: Jetzt haben wir uns als Verein gefestigt, jetzt spielen vielleicht vier, fünf Spieler aus der eigenen Jugend oben mit.“

und was macht man(n) wenn HBS abkackt!?

...
na ja (nicht HBS gemeint - auf die GmbH bezogen))



„(da) ist (wohl) der Wunsch der Vater des Gedankens“
oder
„Da ist der Wunsch der Vater des Gedankens.“

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18.03.2019, 20:41
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
Zitat von Wadenbeisser:
Zitat von Wadenbeisser:


hm
jetzt erst gesehen/gefunden

..
Zitat:

...

Bei den Abgängen steht bis auf Dean Justin Müller derzeit kein weiterer fest. „Die Gespräche haben stattgefunden“, zeigt Dentz, dass es nicht bei diesem einen bleiben wird, „einige Akteure spielen bei anderen Klubs vor, wir werden sehen was passiert.

...

hm

Rene Question

Fupa SV 1890 Westerhausen (Thale)



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Oh mein Gott

was ist denn mit DJ passiert

oder sehe nur ich das so

Union 1861 Schönebeck vs. SV Westerhausen

Verbandsliga,
Spielort: Stadion Barbarastraße, Schönebeck (Elbe)
Endstand: 0:3 (13' 80' Friedrich Reitzig, 32' Oleksandr Leontiiev)
Schiedsrichter: Patrick Menz, Martin Beutel, Daniel Feist



hm

18.03.2019, 21:07
fcm1965treue Abwesend
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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
Zitat von Wadenbeisser:
Zitat von Wadenbeisser:
Zitat von Wadenbeisser:


hm
jetzt erst gesehen/gefunden

..
Zitat:

...

Bei den Abgängen steht bis auf Dean Justin Müller derzeit kein weiterer fest. „Die Gespräche haben stattgefunden“, zeigt Dentz, dass es nicht bei diesem einen bleiben wird, „einige Akteure spielen bei anderen Klubs vor, wir werden sehen was passiert.

...

hm

Rene Question

Fupa SV 1890 Westerhausen (Thale)



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Oh mein Gott

was ist denn mit DJ passiert

oder sehe nur ich das so

Union 1861 Schönebeck vs. SV Westerhausen

Verbandsliga,
Spielort: Stadion Barbarastraße, Schönebeck (Elbe)
Endstand: 0:3 (13' 80' Friedrich Reitzig, 32' Oleksandr Leontiiev)
Schiedsrichter: Patrick Menz, Martin Beutel, Daniel Feist



hm


siehst schon richtig Smiling stimmt so

19.03.2019, 16:25
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
bei den Bildern dachte ich erst

macht der jetzt ein auf Pannewitz!?

und wech ;)

20.03.2019, 16:11
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
ick wusste ja schon immer das die beim DFB/DFL nich alle Latten am Zaun haben



aber bitte wer läst sich solche Terminierung einfallen!

27.04.2019

12.00 Uhr C-Junioren 1. FC Magdeburg : 1. FC Frankfurt
12.00 Uhr A-Junioren 1. FC Magdeburg : 1.FC Union Berlin
13.00 Uhr 1. FC Magdeburg - SpVgg Greuther Fürth
14.30 Uhr B-Junioren 1.FC Magdeburg - Hallescher FC (gegen den direkten Konkurrenten um den Aufstieg)

da sollte sich schleunigst jemand Gedanken machen

das die Spiele der A, B und C erst am Sonntag stattfinden!

besonders die B - da will ich bei sein!

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20.03.2019, 21:39
fcm1965treue Abwesend
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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
Zitat von Wadenbeisser:
ick wusste ja schon immer das die beim DFB/DFL nich alle Latten am Zaun haben



aber bitte wer läst sich solche Terminierung einfallen!

27.04.2019

12.00 Uhr C-Junioren 1. FC Magdeburg : 1. FC Frankfurt
12.00 Uhr A-Junioren 1. FC Magdeburg : 1.FC Union Berlin
13.00 Uhr 1. FC Magdeburg - SpVgg Greuther Fürth
14.30 Uhr B-Junioren 1.FC Magdeburg - Hallescher FC (gegen den direkten Konkurrenten um den Aufstieg)

da sollte sich schleunigst jemand Gedanken machen

das die Spiele der A, B und C erst am Sonntag stattfinden!

besonders die B - da will ich bei sein!

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habe schon den herr winkler der mit bei der u19 ist bescheid gesagt und gefragt ob es sich hoffentlich noch ändert

21.03.2019, 08:16
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
moin

alles klar Rene v up

is zwar noch nen "Monat" hin

aber man(n) muß ja alle Mannschaften (Gegner) unter einen "VerlegungsTerminHut" bringen (Busse, Betreung etc. pp.)



13.04.2019, 08:31
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
ich mache mal diesen hm

ich meine damit nich den Nachwuchs! sondern ...



Fußball
Vertrauen in die FCM-Zukunft
13.04.2019
Zitat:

Marvin Temp (rechts) wird in der kommenden Saison in den FCM-Profikader aufrücken. Bisher lief er vorwiegend für das U-19-Team auf, war aber auch schon bei Testspielen des Zweitligisten dabei. Foto: Popova

Der 1. FC Magdeburg hat die Förderung der eigenen Talente immer weiter verbessert. Dieses Engagement soll aber nur der Anfang sein.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Der 1. FC Magdeburg hat sich für das Zweitliga-Heimspiel heute gegen Darmstadt etwas einfallen lassen. Auf dem Trikotärmel wird „Magdeburg 2025 – machen“ stehen. Das ist ein Slogan, mit dem die Bewerbung Magdeburgs zur Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2025 unterstützt wird.

Dieses Engagement für ein Projekt, das sich mit Zukunft und Entwicklung beschäftigt, passt ziemlich gut zu der Philosophie, der sich der 1. FC Magdeburg verschrieben hat. Geschäftsführer Mario Kallnik will nämlich noch mehr auf die Zukunft, sprich auf den eigenen Nachwuchs setzen.
Mehrere Talente kommen zu Profis

Erste sichtbare Zeichen soll es bereits in der neuen Saison geben. Kallnik verrät, dass mit Pascal Schmedemann (18 Jahre) und Marvin Temp (18) zwei A-Junioren dauerhaft zu den Profis geholt werden. Anton Kanther (18), ebenfalls noch in der U 19 aktiv, liegt ein Angebot vor. Mit Philipp Harant (20) und Leon Heynke (19), beide sind momentan an den Regionalligisten Germania Halberstadt ausgeliehen, kehren zudem zwei Talente nach Magdeburg zurück.

„Sie alle werden in der Vorbereitung dabei sein und sollen versuchen, sich zu empfehlen“, sagt Kallnik. „Wenn sie eine Aussicht auf Einsätze haben, bleiben sie bei der Zweitligamannschaft. Wenn nicht, streben wir Ausleihen an, damit sie Spielpraxis bekommen.“
Mehr Identifikation durch mehr Talente

Die Gründe für eine gezielte Nachwuchsförderung liegen auf der Hand: Der FCM würde mit Spielern, die es aus den eigenen Reihen bis in die 2. Bundesliga schaffen, eine noch höhere Identifikation schaffen. Wenn dieser Weg funktioniert, kann dies auch für andere Nachwuchsspieler in den kommenen Jahren ein Grund sein, sich für den Club zu entscheiden. Vereine wie Werder Bremen, Schalke 04 oder 1860 München haben vorgemacht, dass sich eine gute Nachwuchsarbeit auszahlen kann.

Damit die FCM-Nachwuchsspieler, die in Zukunft ausgeliehen werden, noch besser betreut werden, gibt es beim Club ab der kommenden Saison eine weitere Neuerung: Thomas Hoßmang, der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) wird sich künftig ganz gezielt um diese Spieler kümmern, ihren weiteren Weg begleiten. „Diese persönliche Betreuung ist uns sehr wichtig. Thomas wird den Jungs immer zur Seite stehen und ihnen Tipps geben“, sagt Geschäftsführer Kallnik.
FCM geht bewusst ins Risiko

Der FCM hat sich bewusst dafür entschieden, die Nachwuchsförderung weiter zu professionalisieren. Denn in den vergangenen Jahren war die Erfolgsquote überschaubar. Mit Michael Niemeyer, der zwischenzeitlich bei RB Leipzig spielte, Tarek Chahed und Nils Butzen stehen aktuell nur drei Spieler im Kader, die auch beim FCM in der Jugend spielten. Diese Quote soll jetzt kontinuierlich verbessert werden. „Wir gehen ganz bewusst ins Risiko“, betont Kallnik. „Die Nachwuchsspieler sind natürlich noch nicht fertig. Wir wollen sie aber fördern und damit gemeinsam den Magdeburger Weg weitergehen.“

Was auch für einen Schritt nach vorne spricht: Anfang des Jahres wurde das NLZ vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) erstmals mit drei Sternen ausgezeichnet – das ist die höchste Bewertung. Die A-Junioren stiegen vor einem Jahr in die Bundesliga auf, schafften jetzt den Klassenerhalt. „Wir sind noch lange nicht am Ende der Entwicklung angekommen“, sagt Kallnik. „Wichtig ist, dass auch die B-Junioren dauerhaft in der Bundesliga spielen, damit wir die Talente aus den eigenen Reihen Schritt für Schritt aufbauen können.“


na da bin ich ja mal gespannt



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