MDFF - das Magdeburger Fussballforum



11.07.2019, 05:04
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...


Zitat:

Alexander Brunst, Björn Rother, Rico Preißinger (v. l.), Marcel Costly (2. v. r.) und Michel Niemeyer – ihre Einsätze in der vergangenen Saison brachten dem FCM eine Menge Geld ein. Foto: Schroedter

FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik erklärt, wie der Club mit den 1,13 Millionen Euro für den Einsatz von U-23-Spielern umgeht.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Im Moment der Bestätigung war die Freude bei Mario Kallnik gar nicht so groß. Als der FCM-Geschäftsführer erfuhr, dass der 1. FC Magdeburg für den Einsatz von U-23-Spielern, von sogenannten Local Playern, 1,13 Millionen Euro erhält, nahm er es fast geschäftsmäßig auf. Denn: Ganz unvorbereitet traf ihn die Nachricht der Deutschen Fußball Liga (DFL) nämlich nicht.

„Im Verlauf der vergangenen Saison wurde klar, dass viele U-23-Spieler bei uns auf Spielminuten kommen – und dass wir dadurch zusätzliche Einnahmen erzielen werden“, sagt Kallnik. Und: „Als Aufsteiger hatten wir viele Jungs im Kader, die zuvor noch keine Lizenzspieler in der 1. oder 2. Bundesliga waren. Dadurch erklärt sich auch die Höhe der Summe.“
8273 Minuten für Local Player

Als Local Player werden U-23-Spieler geführt, die mindestens drei Jahre zwischen dem 15. und 21. Lebensjahr bei einem Verein im Bereich des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) waren. Beim FCM waren das in der vergangenen Saison beispielsweise Alexander Brunst, Rico Preißinger, Marcel Costly und Björn Rother. Und diese U-23-Spieler kamen beim FCM in der 2. Bundesliga auf 8273 Minuten.

Damit waren sie bares Geld wert. Im bundesweiten Vergleich lag der Club auf dem dritten Platz. Nur Holstein Kiel (9354 Minute/1,28 Millionen Euro) und Bayer Leverkusen (9697 Minuten/1,32 Millionen Euro) waren noch vor Magdeburg. In der Haushaltsplanung vor der Saison 2018/19 spielte diese Einnahme aber keine Rolle, wie Kallnik betont. „Wir haben diese Summe im Saisonverlauf konservativ hochgerechnet“, berichtet er. „Im März wussten wir dann relativ konkret, wo wir in etwa landen werden.“
Kein Einfluss auf FCM-Etat

Interessant ist: Die Mehreinnahmen führen nicht dazu, dass der FCM den aktuellen Drittliga-Etat von 10,2  Millionen Euro erhöhen wird. „Die Summe ist bereits im Saisonergebnis 2018/19 enthalten“, erläutert Kallnik. Auch deshalb schloss der Club die vergangene Saison also mit einem Gewinn von etwa 2,5  Millionen Euro nach Steuern ab.

Eines aber stellte Mario Kallnik klar: Das DFL-Geld kommt nicht, wie von manchen vermutet, der Jugendarbeit zugute. „Das Geld hat mit dem eigenen Nachwuchs nichts zu tun“, erklärt Kallnik. „Es geht einfach um U-23-Spieler, unabhängig davon, ob sie bei uns ausgebildet wurden.“
Extra-Förderung für eigenen Nachwuchs


Für den Einsatz der eigenen Nachwuchsspieler wie Tarek Chahed, Nils Butzen und Michel Niemeyer gab es in der vergangenen Saison vom DFB vielmehr eine Extra-Förderung – und zwar rund 86.000 Euro. „Und dieses Geld kommt auch komplett dem eigenen Nachwuchs zugute“, betont Kallnik.

Der Etat der U-Bereiche wurde übrigens auch trotz des Abstiegs nicht reduziert. „Es ist unser Ziel, jedes Jahr Nachwuchsspieler an das Profiteam heranzuführen“, sagt Kallnik. Mit Pascal Schmedemann, Anton Kanther, Marvin Temp sowie Phillip Harant haben vier Talente aktuell den Sprung geschafft.


und warum nicht (rot)

wäre aber mal ein Beitrag dazu

die Infrastruktur da hinten im/am NLZ könnte es vertragen (oder mal ne eigene Homepage für den Nachwuchs/NLZ)

Nein Nein Nein

16.07.2019, 10:33
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Nachwuchs allgemein ...
wie viele kommen durch?

hats nu einer geschafft?



Fußball
Harant hat Chance seines Lebens
16.07.2019
Zitat:

Wird so die Innenverteidigung beim Drittliga-Auftakt aussehen? Neben Tobias Müller (rechts) könnte dann Philipp Harant auflaufen. Für den 20-Jährigen wäre es das Profidebüt. Foto: Christian Schroedter

Philipp Harant kehrte im Sommer nach einer Leihe zum Drittligisten 1. FC Magdeburg zurück. Gegen Braunschweig könnte ein Traum wahr werden.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Philipp Harant ist trotz seiner erst 20 Jahre bereits ein gestandener Mann. Kein Wunder, schließlich überragt der Innenverteidiger des 1. FC Magdeburg mit seinen 1,94 Metern fast alle Mitspieler.

Wenn er aber über das spricht, was am kommenden Sonnabend auf ihn zukommen könnte, dann schimmert die Freude eines kleinen Junge in ihm hervor. Es ist der kleine Junge, der einen großen Traum hat – Fußballprofi werden. Und genau dieser Traum könnte für Philipp Harant am Sonnabend um 17.45 Uhr im FCM-Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig wahr werden.
Personalnot in der Abwehr

Die Chancen, dass Harant sein Profidebüt im FCM-Trikot feiert, stehen nämlich nicht schlecht. In der Club-Innenverteidigung herrscht momentan Personalnot. Neben dem gesetzten Tobias Müller ist wegen der Verletzung von Dustin Bomheuer und der Sperre von Brian Koglin ein Platz frei geworden. „Mir tut es für Dus-tin leid, dass er verletzt ist. Für mich besteht aber grundlegend eine Chance, mich in dieser Saison zu zeigen, mich zu beweisen“, sagt Harant.
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Harant im FCM-Nachwuchs

Für den 20-Jährigen ist es die Chance seines Lebens. Den Moment, in die voll besetzte MDCC-Arena einzulaufen, hat er sogar schon häufig in seinen Gedanken durchgespielt. „Ich habe davon ein paarmal geträumt. Wenn es am Sonnabend beziehungsweise im Saisonverlauf mit Einsätzen klappt, würde für mich ein Traum in Erfüllung gehen.“
Besondere Taktik gegen Aufregung

Um der Aufregung zu trotzen, hat er sich für die Tage vor dem Braunschweig-Spiel schon einen Plan zurechtgelegt. „Ich gehe am Donnerstag extra etwas später schlafen und stehe am Freitag früher auf. Dann habe ich am Freitagabend nicht so große Probleme einzuschlafen und bin am Spieltag richtig fit. Diese Taktik sollte mir helfen“, erklärt er.

Es wäre für Philipp Harrant der Höhepunkt einer erstaunlichen Entwicklung. In der vergangenen Saison zahlte das junge Talent, das beim FCM sämtliche Nachwuchsmannschaften durchlief, nämlich ordentlich Lehrgeld. Vor einem Jahr hatte er großen Anteil am Bundesliga-Aufstieg der U-19-Mannschaft, dann ging er fest zu den Profis. In der Sommervorbereitung auf die Zweitligasaison wurde allerdings schnell klar, dass es für ihn eng wird, dass er kaum Einsatzchancen haben wird.

Der FCM wollte Harant deshalb ausleihen, wollte ihm zu Spielpraxis verhelfen. Doch der gerade mit einem Profivertrag ausgestattete Nachwuchsspieler lehnte ab. „Es war für mich ein Lehrjahr. Ich war nicht professionell genug, wusste nicht, wie ich mich verhalten muss“, gesteht er.
Zu schnell zu zufrieden

Was Harant meint: Er gab sich zu schnell zufrieden. „Ich bin häufig erst kurz vor dem Training angekommen, manchmal war ich sogar ein paar Minuten zu spät“, sagt er. „Ich habe zu wenig neben dem Training gearbeitet, habe gedacht, dass alles von alleine kommt. Das mache ich jetzt ganz anders.“

Der Wendepunkt ist eng mit einem Wechsel verbunden. Denn die im Sommer noch abgelehnte Leihe holte er im Winter nach. Beim Regionalligisten Germania Halberstadt machte Harant dann wertvolle Erfahrungen – auf und neben dem Rasen. „Ich habe die dringend notwendige Spielpraxis bekommen und begriffen, wie wichtig es ist, an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Es geht darum, auch die Dinge zu machen, die nicht so viel Spaß machen.“
Spielpraxis in Halberstadt

Geholfen hat ihm in Halberstadt auch Dennis Blaser, mit dem er sich von Beginn an gut verstand und mittlerweile eng befreundet ist. „Wir haben uns sehr oft unterhalten, er hatte ähnliche Probleme wie ich. Das war wichtig für uns beide“, sagt Harant.

Auch auf dem Rasen war eine Entwicklung zu sehen: In der Rückrunde kam er im Halberstädter Trikot auf 13 Einsätze in der Regionalliga Nordost, stand im Landespokal-Finale gegen den Halleschen FC (0:2) auf dem Platz.
Krämer traut Harant viel zu

Diese Erfahrungen brachte er in diesem Sommer nach seiner Rückkehr zum FCM ein. Trainer Stefan Krämer steht jetzt vor der Wahl, auf wen er in der Innenverteidigung neben Tobias Müller setzt. Neben Harant könnte die Wahl auch auf den eigentlichen Mittelfeldspieler Björn Rother fallen, der gegen den BFC Dynamo (1:0) und Rotherham (2:1) in der Verteidigung getestet wurde.

„Ich traue es Philipp zu. Wichtig ist, dass er zupackt, wenn er die Chance bekommt“, sagt Krämer. „Ich habe deshalb noch mal mit ihm gesprochen, dass er sich professionell vorbereitet.“


zuschauen

02.12.2019, 05:53
Wadenbeisser Abwesend


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Fußball
Ein Leben für die FCM-Talente

Sebastian Pape (l.) und Lutz Pape beim XIV. Pape-Gedächtnisturniers, das 2016 seine Premiere in der Getec-Arena feierte. Foto: Eroll Popova



Ehrung
Wählen Sie Ihre Magdeburger des Jahres
30.11.2019
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Zitat:
Die Kandidaten zum Magdeburger des Jahres 2019. Fotos: Viktoria Kühne

Wer wird Magdeburger des Jahres? Diese Frage steht jeweils zum Jahresende. Verdient hat den Titel jeder der Kandidaten.
Von Rainer Schweingel ›

Magdeburg l Wer den Sprung auf die Kandidatenliste schafft, der darf schon diese Etappe auf dem Weg zum Magdeburger des Jahres 2019 als Auszeichnung werten. Denn immer dann, wenn die Redaktion die Leserwahl vorbereitet, steht sie vor der verantwortungsvollen Aufgabe, aus Vorschlägen von Lesern und Redakteuren eine Kandidatenliste aufzustellen, die das engagierte Wirken von Magdeburgern am besten abbildet. Dabei wird jedes Jahr aufs Neue klar: Es gibt unzählige Elbestädter, die abseits von Rampenlicht und Vorteilen einfach so anderen Menschen helfen und sich für die Stadt in Projekten engagieren.

Ab 2. Dezember 2019 stellt die Lokalredaktion jeden Tag einen der Kandidaten ausführlich vor. Schon ab dem 30. November sind Sie, liebe Leser, am Zug: Allein Sie entscheiden über den Ausgang der Wahl. Die Redaktion lädt Sie zum Mitwählen ein.

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Kandidat Lutz Pape hat mit dem Matthias-Pape-Cup eines der deutschlandweit wichtigsten Hallenfußballturniere für Junioren ins Leben gerufen.
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v up

09.12.2019, 16:17
Wadenbeisser Abwesend


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Ehrung
Dem Sohn ein Denkmal gesetzt
09.12.2019
Zitat:

Lutz Pape führt mit dem Magdeburger Fußballturnier das Gedenken an seinen verstorbenen Sohn Matthias fort. Foto: Viktoria Kühne

Ein Kandidat für den Magdeburger des Jahres: Lutz Pape führt das Matthias-Pape-Gedächtnis-Turnier fort und hat Nachwuchsspieler im Blick.

Von Marco Papritz ›

Magdeburg l „Mit dem Ende der Sommerpause beginnt eigentlich die heiße Phase der Vorbereitung“, sagt Lutz Pape schmunzelnd beim Blick auf sein Telefon, das gerade klingelt. Noch 25 Tage verbleiben bis zum Anstoß des 19. Pape-Cups in Magdeburg, bei dem 20 Nachwuchsteams aus dem In- und Ausland in der Getec-Arena auflaufen.

Unter anderem werden jetzt die Detailabstimmungen mit Hotels zur Unterbringung der Teams und Abstimmungen mit den Caterern getroffen und letzte Sponsorengespräche geführt. Wöchentlich wird sich mit dem organisatorischen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Mario Winkler, abgestimmt. Die Akquise der Teilnehmer für das Turnier vom 4. bis 5. Januar begann bereits, als das 18. lief. „Da haben uns Mannschaften gefragt, ob sie wiederkommen dürfen und wir haben uns schon bei den Teams gemeldet, die wir unbedingt dabei haben wollten“, so der 73-Jährige. Er führt das Turnier fort, das seinem Sohn Matthias gewidmet wurde. Doch es brauchte lange, bis Lutz Pape überhaupt dabei sein konnte.
Fußballspieler mit Diganose Krebs

Matthias Pape, Jahrgang 1971, beginnt als Nachwuchsspieler beim TuS Neustadt und steht später kurz davor, beim damaligen Zweitligisten Thale seinen Traum vom Profifußball Realität werden zu lassen. Eine schwere Verletzung und die Diagnose Krebs machen dies zunichte. Voller Eifer wird er Nachwuchstrainer und übernimmt Mitte der 1990er Jahre die A-Junioren des 1. FC Magdeburg. Ein Glücksfall, wie sich zeigt. 1999 holt Pape mit seiner Mannschaft, zu der auch der heutige Sportchef Maik Franz gehört, den DFB-Pokal der Junioren überraschend an die Elbe.

„Matthias hat sich auf dem Rasen und abseits des Feldes um seine Spieler gekümmert. Er hat zum Beispiel mit Lehrern gesprochen, wenn es in der Schule nicht lief und Ausbildungen für die Jungs vermittelt, damit sie auch auf ein Leben neben dem Fußball vorbereitet waren“, sagt Lutz Pape. Zwei Jahre nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte des FCM im Nachwuchsbereich erliegt Matthias Pape seiner Krankheit. „Sein Verlust schmerzt bis heute. Manchmal reicht nur ein Wort oder ein Gedanke, und die Emotionen überkommen mich“, sagt Pape leise. Auch deshalb hält er sich lieber im Hintergrund.
Turnier-Premiere war 2001

Weggefährten des Sohnes und des Vaters hatten die Idee zum Matthias-Pape-Gedächtnis-Turnier, das 2001 seine Premiere in der Hermann-Gieseler-Halle feierte. „Wir fühlten uns geehrt, dass unserem Sohn auf diese Weise gedacht werden sollte. Aber hingehen konnten wir nicht. Das war einfach zu viel“, sagt Lutz Pape stellvertretend für seine Familie.

2004 erlebt er zum ersten Mal das Turnier hautnah mit, das ihm als trauerndem Vater einiges abverlangte. „Aber die Freude und Begeisterung der jungen Spieler, Zuschauer und der vielen ehrenamtlichen Helfer zu sehen, haben uns geholfen und stolz gemacht“, fügt er hinzu. Mittlerweile ist es Tradition, dass er, seine Frau Rita sowie die Kinder Sebastian und Katharina stets in der Halle sind, wenn das Turnier angepfiffen wird.
Magdeburger wird zur Legende

2011 übernimmt Lutz Pape die Organisation. Er sieht sich als Teil eines Teams. „Es gibt so viele Helfer wie Eltern und Trainer sowie Sponsoren, ohne deren Einsatz das Turnier gar nicht möglich wäre. Das gilt auch für die Unterstützung des FCM.“ Tatsächlich hat sich der Pape-Cup den Ruf erarbeitet, in Deutschland und auch europaweit eines der besten Turniere der Altersklasse der 14- bis 15-Jährigen zu sein. Lutz Pape: „Matthias ist damit zur Legende geworden und ein Teil der FCM-Geschichte.“

Was wohl ganz im Sinne von Matthias Pape sein dürfte: Der Pape-Cup bietet jungen Talenten eine Bühne. Hier zeigten sich schon spätere Weltmeister, Champions-League-Sieger und Meister wie Mario Götze, Jerome Boateng und Marc-André ter Stegen. An einen Spieler kann sich Lutz Pape noch besonders gut erinnern. „Bei Toni Kroos hat jeder in der Halle gesehen, dass er einmal ein ganz Großer wird.“
Getec-Arena ist Spielstätte

Seit 2016 ist die Getec-Arena die Spielstätte des zweitägigen Turniers, das in der Gieselerhalle an seine logistischen Grenzen stieß. „Die Auflagen für einen Verbleib in der Gieseler-Halle und das Risiko, dass Mannschaften wegen der überalterten Halle fernbleiben, waren zu groß“. Der harte Kern der FCM-Fans, der sich im Block U organisiert, kritisiert den Umzug als einen Schritt in Richtung Kommerz und bleibt dem Cup zum Bedauern von Pape fern. Bis auf das erste Jahr in der Arena, da waren sie dabei und haben mit ihrer Unterstützung die Halle zum Beben gebracht.

Unter den 20 Teilnehmern sind stets auch internationale Clubs wie Tottenham Hotspurs und Cambridge United. Letzterer Verein ist nun das achte Mal dabei und „damals waren wir sehr erstaunt, dass sie auch die Anreisekosten komplett selbst übernommen haben, weil sie unbedingt dabei sein wollten“, so Lutz Pape.

Vater setzt Arbeit des Sohnes fort

Er führt die Arbeit seines Sohnes fort, wenn man so will: Lutz Pape engagiert sich unter anderem als Laufbahnberater für Nachwuchsspieler des FCM und zeigt ihnen Perspektiven auf – auch ohne das runde Leder. „Denn es ist leider so, dass nicht jeder eine Profikarriere starten wird.“

Vor dem Start des Turniers am 4. Januar 2019 fiebert Lutz Pape schon dem 20. Cup entgegen. Zum Jubiläum wünscht er sich, dass wieder mehr deutsche Spitzenmannschaften in Magdeburg dabei sein werden und erstmals Mannschaften aus Frankreich und Russland begrüßen zu können. Und wer Lutz Pape kennt, weiß, dass daran schon gearbeitet wird.





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