MDFF - das Magdeburger Fussballforum



03.03.2019, 18:46
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg
ich setze es hier rein

warum?

wer bitte von den "Chancentötern" soll Beck adäquat ersetzen

und wo bitte soll "Gloria" jetzt mit seinen weiten Abwürfen/Abstöße hin

Beck war anspielstation ( Kick and Rush - oder Hoch und weit auf Beck (Härtelsystem))

usw. usf.



Fußball
Beck-Ausfall schockt FCM
03.03.2019
Zitat:

Nach einem Unfall während des Spiels des 1. FC Magdeburg gegen Duisburg zog sich FCM-Kapitän Christian Beck Frakturen am Jochbein und der Augenhöhle zu. Screenshot: twitter.com/1_FCM

Nach der Niederlage beim MSV Duisburg muss Zweitligist 1. FC Magdeburg mehrere Wochen auf den verletzten Christian Beck verzichten.

Magdeburg (dpa) l Nicht nur die bittere 0:1 (0:0)-Niederlage des 1. FC Magdeburg beim MSV Duisburg wog schwer. Schlimmer noch im Kampf um den Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga ist der wochenlange Ausfall von Stürmer Christian Beck. Der FCM-Kapitän zog sich Frakturen am Jochbein und der Augenhöhle zu. Beck, der mit einer Gehirnerschütterung in einem Duisburger Krankenhaus liegt, wird am Montag operiert. "Vielen Dank für die vielen Nachrichten, die Ihr mir übermittelt habt. Das gibt mir in dieser schwierigen Situation viel Kraft und zeigt den großen Zusammenhalt, den wir alle hier bei unserem FCM pflegen", teilte Beck via Twitter am Samstag mit.

Der 30-Jährige war mit dem späteren Siegtorschützen Enis Hajri nach einem Eckstoß zusammengeprallt und musste bereits in der 22. Minute mit einer stark blutenden Wunde am Kopf vom Platz. "Wir hoffen, dass es Christian bald besser geht und er wieder nach Hause kommt", sagte Vereinssprecher Norman Seidler.

Der Ausfall von Beck ist ein schwerer Schlag für die Blau-Weißen, die nicht nur das Spiel bei einem direkten Konkurrenten verloren, sondern auch ihren besten Scorer (14 Torbeteiligungen). Auch wenn Beck im laufenden Kalenderjahr erst eine Vorlage auf seinem Konto stehen hat, war er für das Magdeburger Spiel unter Coach Michael Oenning bislang unverzichtbar.
Zielspieler vieler Spieleröffnungen

Der hoch aufgeschossene Angreifer ist der Zielspieler vieler Spieleröffnungen, macht im letzten Drittel die Bälle fest und verteilt sie, ob mit Kopf oder Fuß. Zudem zieht er häufig zwei Verteidiger auf sich, schafft so Räume für die anderen FCM-Angreifer.

Gegen Duisburg deutete sich bereits an, dass es schwer werden könnte, den Routinier (108 Ligatore für den FCM) zu ersetzen. "Wir sind generell nicht so gut ins Spiel gekommen und konnten unser Spiel nicht durchdrücken", sagte Oenning. Das galt allerdings auch schon für die Zeit vor Becks Ausscheiden. Dem FCM fehlte in Duisburg das, was das Team in den letzten Wochen auszeichnete: der schnörkellose Zug zum Tor.

Dank der 0:3-Niederlage des SV Sandhausen gegen den FC Erzgebirge Aue hat sich die Ausgangsposition für das Heimspiel gegen die von Uwe Koschinat Sandhäuser nicht geändert. Siegt der FCM, hat er acht Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten. Dazu muss sich Oenning aber ein modifiziertes Spielsystem einfallen lassen, das mit weniger hohen Bällen auskommt. Und auch das Team muss das umsetzen, was Mittelfeldmann Rico Preißinger nach der Niederlage versprach: "Gegen Sandhausen werden wir wieder ein anderes Gesicht zeigen."



eins ist Fakt

verstecken (hinter Beck) is nich mehr

für Sturm und Mittelfeld!

na dann prost

13.03.2019, 16:19
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg
Zitat von Wadenbeisser:
ich setze es hier rein

warum?

wer bitte von den "Chancentötern" soll Beck adäquat ersetzen

und wo bitte soll "Gloria" jetzt mit seinen weiten Abwürfen/Abstöße hin

Beck war anspielstation ( Kick and Rush - oder Hoch und weit auf Beck (Härtelsystem))

usw. usf.

...

eins ist Fakt

verstecken (hinter Beck) is nich mehr

für Sturm und Mittelfeld!

na dann prost

junge junge junge

es ist so gekommen wie befürchtet

so nur die Schlagzeilen aus de Presse mit Kurzkommentar dazu

Fussball
FCM-Coach Oenning hat "Lehren gezogen“
13.03.2019



glaube ich nicht!

0:1 gegen Sandhausen So vergeigt der FCM den Abstiegskampf



so is das wenn ich ohne Mittelfeld und Sturm auflaufe

Nach Pleite gegen Letzten Sandhausen Kann Magdeburg keinen Abstiegskampf?



sehen wir dann in DD - ist ja genau das selbe wie die beiden letzten spiele!

Magdeburgs Winterneuzugang Darum zündet Lewerenz nicht



vielleicht hätte man den Spielern sagen sollen das Beck weder im Training noch im Spiel dabei ist und Lewerenz 30 cm kleiner ist

wenn man Ingolstadt verdrängt stimmt das natürlich

nur das er dort genau so grottig war!



13.05.2019, 07:56
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg

Kommentar zum FCM-Abstieg Weichen wurden schon im Sommer falsch gestellt




Zitat:


Berlin/Magdeburg -

Im Erfolg macht man die größten Fehler: Dieses kluge Sprichwort beschreibt den Abstieg des 1. FC Magdeburg aus der 2. Bundesliga treffend.
Denn dass es für den FCM nach nur einer – weitgehend ernüchternden – Saison direkt wieder runter in Liga drei geht, hat seine Grundlage im Sommer 2018.

Damals stellte die Vereinsführung nach dem umjubelten Aufstieg die Weichen für die zweite Liga. Und sie stellte sie falsch. Die Verantwortlichen um Mario Kallnik
Maik Franz und Jens Härtel ergänzten den Aufstiegskader eher, als dass sie ihn wirklich verstärkten. Zu viele der Zugänge blieben den Nachweis ihrer
Zweitligatauglichkeit dauerhaft schuldig.


FCM kommt zu spät in der 2. Bundesliga an


Das große Vertrauen in die Aufstiegshelden zahlte sich nicht aus. Der 1. FC Magdeburg spielte wie ein gutes Drittliga-Team, das sich im Rahmen seiner stark
begrenzten Möglichkeiten eine Etage höher durchschlagen musste. Moral und Willen allein sind aber zu wenig für den Klassenerhalt.

Im Winter reagierte die Vereinsführung auf die Fehler aus dem Frühjahr, wechselte Trainer und System, rüstete den Kader mit gestandenen Profis wie Jan Kirchhoff,
Timo Perthel oder Giorgi Loria nach. Zu spät, die Hypothek von nur elf Punkten aus der schwachen Hinrunde war zu groß.

So blieb es bei emotionale Strohfeuern mit dem 2:1-Sieg in Hamburg oder dem 1:0 im Ostderby gegen Erzgebirge Aue. Aber gegen die direkten Konkurrenten im
Tabellenkeller ließ der FCM die entscheidenden Punkte liegen. Immer wieder fehlte dem Team die individuelle Qualität, um knappe Spiele für sich zu entscheiden.
Dazu kommt – trotz regelmäßig eindrucksvoller Kulisse – die desaströse Heimbilanz von gerade einmal zwei Siegen.

Trotz Abstieg: Mario Kallnik ist beim FCM unumstritten

So endet die erste Saison in der 2. Bundesliga ernüchternd. Ob der FCM die richtigen Konsequenzen zieht? An Mario Kallnik macht man den Misserfolg im Verein nicht
fest. Der Vertrag mit dem Geschäftsführer wurde wenige Tage vor dem Abstieg fast schon demonstrativ bis 2022 verlängert. Für die „Mission Wiederaufstieg“ soll er
der richtige Mann sein – trotz aller Fehler im Sommer 2018. (mz)

Sie erreichen den Autor unter E-Mail-Adresse


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 13.05.2019, 08:05 von armageddon.

13.05.2019, 19:23
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg
tcha ...

die Lage sieht für mich beschissen aus

mit den "alten" die nix gerissen haben weitermachen!? (ausnahmen bestätigen die Regel)

Zitat:
Maik Franz: "Werden mit hoher Wahrscheinlichkeit niemanden abgeben"

Der 1. FC Magdeburg ist abgestiegen. Maik Franz will dennoch das Team so weit es geht zusammenhalten. Die Spieler, die noch einen Vertrag haben, sollen nach Möglichkeit auch in der kommenden Saison das FCM-Trikot tragen.



ach ich könnt ...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 13.05.2019, 19:27 von Wadenbeisser.

13.05.2019, 19:26
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg
***Im Stehblock – Guidos Betrachtungen zum 1. FC Magdeburg***

oder jetzt "Neues vom Krügel-Platz"

mal hören was er/sie heut zu besprechen hat/haben

Folge 51 von "Neues vom Krügel-Platz"


"im Gespräch mit ..." [img]wenn Gast da[/img]

ca. ... Minuten

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Zitat:
Neues vom Krügel-Platz | Folge 51 Die Gründe für den Abstieg des FCM

Nach nur einem Jahr verabschiedet sich der 1. FC Magdeburg wieder aus der zweiten Bundesliga. Die FCM-Experten analysieren nach der Pleite bei Union Berlin, warum es nicht zum Klassenerhalt gereicht hat.
von Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT
von Daniel George, MDR SACHSEN-ANHALT

Folge 51 von "Neues vom Krügel-Platz" in ... Schlagzeilen:
Zitat:


Das Fazit ist hart, aber klar: "Der Abstieg ist verdient", sagt Guido Hensch nach dem 0:3 des 1. FC Magdeburg bei Union Berlin. Im Gespräch mit Daniel George analysiert der FCM-Experte in Folge 51 von "Neues vom Krügel-Platz", warum es für den Klassenerhalt nicht gereicht hat.

Fünf Gründe für den FCM-Abstieg aus der zweiten Bundesliga.
1.) Die Einkaufspolitik – ab Minute 2:30

"Der entscheidendste Grund für den Abstieg ist die mangelnde Qualität der Neuverpflichtungen", sagt Hensch und erklärt, warum ihn die Zugänge enttäuscht haben.

Außerdem beantwortet Hensch die Frage: Welchen Anteil haben Geschäftsführer Mario Kallnik und Sportdirektor Maik Franz am Abstieg?
2.) Der fehlende Zusammenhalt – ab Minute 5:00

"Unter dem Strich war der FCM nicht die ganze Saison über ein echtes Team", meint Hensch. Den Abschied von Ex-Kapitän Marius Sowislo habe das Team nicht kompensieren können. Hensch sagt sogar: "Ich bin mir nicht sicher, ob alle Spieler aus tiefstem Herzen dieses Trikot mit Stolz anziehen."

Hensch und George besprechen, wie der FCM zurück zu seiner alten Geschlossenheit und der bewährten Spielweise finden kann.
3.) Das Standardproblem – ab Minute 13:00

"Offensiv keinerlei Gefahr, defensiv extrem anfällig – dieses Standardproblem kannst du auf diesem Niveau einfach nicht kompensieren", sagt Hensch und erklärt, was er sich für die künftige Kaderzusammenstellung deshalb wünscht.
4.) Die Heimschwäche – ab Minute 15:10

Nur zwei Heimsiege, zweitschlechteste Heimmannschaft – obwohl die Fans den FCM bedingungslos nach vorne peitschten, konnten die Profis in der MDCC-Arena nicht überzeugen. Hensch und George diskutieren, woran das lag.
5.) Der Trainerwechsel – ab Minute 21:00

Für Hensch ist der Trainerwechsel von Jens Härtel zu Michael Oenning ein Grund für den Abstieg des FCM. Und er sagt: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir einen Trainerwechsel sehen werden." Hensch bringt sogar schon einen Nachfolger von Oenning ins Spiel.




Podcast | 1. FC Magdeburg

20.05.2019, 06:29
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg
Mein Saisonfazit:

Ich bin froh das es ein Ende hat mit dieser Farce.
Die Fans sind das einzige was / welche Zweitliga => Tauglichkeit nachgewiesen haben.

Bei Kallnik und Franz trifft wohl zu, das die Schellen im Geschäft die Langsamen / Unentschlossenen fressen
Die Verlängerung mit Kallnik gleich für drei Jahre gleicht einen weiteren Tritt in die Fresse verpackt in solch
eine desolaten Saison.

20.05.2019, 07:26
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg
jo so richtig weiß ich nicht was ich mit der Saison anfangen sollte

es war nicht mehr "mein" Club den ich da sah

das Wir und Magdeburger "DNA" usw. usf. gabs nicht mehr (auch wenn sie es in jedes Mikro gesülzt haben)

deshalb mein Fazit (auch wenns nich richtig passt)

„lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“

oder so

„es ist besser, einen unbefriedigenden Zustand mit einem schmerzhaften Opfer zu beenden, als wenn dieser Zustand auf längere Zeit bestehen bleibt“

wies weiter geht k.A. oder im mom hmm

21.05.2019, 17:53
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Zur Lage der Nation 1. FC Magdeburg
***Im Stehblock – Guidos Betrachtungen zum 1. FC Magdeburg***

oder jetzt "Neues vom Krügel-Platz"

mal hören was er/sie heut zu besprechen hat/haben

Folge 53 von "Neues vom Krügel-Platz"


"im Gespräch mit ..."

ca. ... Minuten

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Zitat:
Neues vom Krügel-Platz | Folge 53 Nils Butzen verabschiedet sich vom FCM: "Ich werde Magdeburg ewig dankbar sein"

Zehn Jahre lang hat Nils Butzen das Trikot des 1. FC Magdeburg getragen. Er war Publikumsliebling und wollte seine Karriere beim FCM beenden. Doch nun verlässt er den Klub – und spricht im Abschieds-Podcast darüber.
von Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT
von Daniel George, MDR SACHSEN-ANHALT

Folge 53 von "Neues vom Krügel-Platz" in ... Schlagzeilen:
Zitat:


Er war eine der großen Identifikationsfiguren und Leistungsträger – doch nun ist Schluss für Nils Butzen beim 1. FC Magdeburg. Vor seinem Wechsel nach Rostock lässt der 26-Jährige im Podcast seine Zeit in Magdeburg noch einmal Revue passieren.

In Folge 53 von "Neues vom Krügel-Platz" spricht Nils Butzen über ...
… den Abschied vom FCM – ab Minute 1:00

Beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln trug Nils Butzen zum letzten Mal das Trikot des FCM – und wurde im Anschluss von den Fans gefeiert. "So richtig realisiert hatte ich es da noch gar nicht, dass es jetzt vorbei ist", sagt Butzen und spricht über die emotionalen Momente in der MDCC-Arena. "Ich kann den Fans einfach nur Danke sagen!"
… Kritik an ihm – ab Minute 3:50

Zum Abschied feierten die Fans ihren Liebling noch einmal. Doch während der Saison gab es auch viel Kritik an dem 26-Jährigen. "In diesen Situationen hat sich herausgestellt, wer wirklich zu mir hält und an meiner Seite gestanden hat", sagt Butzen und erklärt, welche Menschen für ihn in den vergangenen Monaten besonders wichtig waren und wie er mit der Kritik umgegangen ist.
… die Aussagen von Mario Kallnik – ab Minute 6:00

FCM-Manager Mario Kallnik hatte am Montag bei "Neues vom Krügel-Platz" erklärt, dass es eine Fehlentscheidung von Ex-Trainer Jens Härtel gewesen sei, Butzen zum Kapitän zu machen. Der Abwehrspieler aber sagt: "Es ist nicht so, dass ich damit überfordert war. Warum immer wieder behauptet wird, es war zu viel für mich, weiß ich nicht. Keiner kann in mich hineinschauen." Butzen erklärt, wie er seine Absetzung als Kapitän wahrgenommen hat und warum er sich mehr Wertschätzung gewünscht hätte.
… seine Zeit als Reservist – ab Minute 9:30

"Ich bin sehr selbstkritisch und weiß genau, was ich kann und was ich nicht kann", sagt Butzen. "Ich habe in dieser Saison viel nachgedacht, vielleicht zu viel." Oft saß er auf der Bank oder sogar nur auf der Tribüne. Vom Aufstiegshelden zum Reservisten – eine Wandlung, die schwer zu verarbeiten ist. "Ich hatte dann sicherlich auch mal Trainingseinheiten, die schlecht waren. Das ist aber nur menschlich", sagt Butzen. "Ich weiß gar nicht, ob ich im Saisonendspurt noch ein Spieler gewesen wäre, der in die Startelf gehört hätte. Mir hat die Wettkampfhärte gefehlt. Trotzdem glaube ich, dass ich im Laufe der Saison das ein oder andere Mal in den Kader gehört hätte."
… den Wechsel nach Rostock – ab Minute 13:00

"Es gab für mich lange nicht die Tendenz, dass es hier weitergehen könnte", blickt Butzen zurück. Also sagte der Abwehrmann beim F.C. Hansa Rostock zu – doch plötzlich unterbreitete der FCM ihm doch noch ein Angebot zur Verlängerung. "Dann hatte ich schlaflose Nächte", sagt Butzen und erklärt, warum er sich am Ende doch für Rostock entschieden hat.


Nils Butzen vom FCM, rechts Daniel George
Nils Butzen (l.) und Daniel George vor der Podcast-Aufnahme Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

... eine Lehre aus dieser Saison – ab Minute 17:35

"Ich bin ein Mensch, der sehr auf Harmonie setzt und ich hätte es am liebsten, dass man mit seinen Entscheidungen alle mitnimmt und keinem wehtut, aber das ist schlicht nicht möglich", sagt Butzen. "Es ist wichtig, dass man klar Stellung bezieht und klare Entscheidungen trifft. Das habe ich im Laufe der Saison gelernt."
... seine Rückkehr zu Jens Härtel – ab Minute 20:00

Beim F.C. Hansa Rostock wird Butzen wieder unter Jens Härtel spielen. Unter dem Cheftrainer galt beim FCM: "Butzen spielt immer!" Aber: "Das musste ich mir auch hart erarbeiten. Er hat mir nichts geschenkt und wird es jetzt auch in Rostock nicht tun", sagt der Verteidiger und erklärt, warum er und Jens Härtel so gut zusammenpassen.

Außerdem ein Thema: die Tage nach der Entlassung von Jens Härtel beim 1. FC Magdeburg – eine bewegende Zeit auch für Butzen. "Das hat mir wehgetan, weil ich wusste, dass auch ich nicht unschuldig an der Situation war."
... Probleme in der Mannschaft – ab Minute 23:10

"Wir waren keine eingeschworene Truppe mehr, wie noch im Aufstiegsjahr", sagt Butzen und liefert eine Erklärung dafür: "Wir hatten eine Philosophie, an die wir uns gehalten haben unter Jens Härtel, aber das Hauptproblem war, dass sich der ein oder andere neue damit nicht identifizieren konnte, so Fußball zu spielen. Da ist dann ein Graben entstanden." Doch für Butzen ist auch klar: "Wir haben alle zusammen versagt. Wir sind abgestiegen. Das bleibt. Und da gibt es nicht einen Schuldigen. Es sind nicht die neuen Spieler oder die alten, oder Mario Kallnik oder Maik Franz oder Jens Härtel oder Michael Oenning – wir alle zusammen haben es verbockt."


Nils Butzen vom FCM
FCM-Profi Nils Butzen: BESCHEIDENHEIT
... seinen Kumpel Kevin – ab Minute 26:00

Mit Christopher Handke, Nico Hammann, Tarek Chahed und Christian Beck hat Butzen jahrelang zusammengespielt. "Wir haben zusammen etwas verkörpert und waren Idenfitikationsfiguren für die Fans", sagt er. "Es ist schade, dass sich die Wege jetzt trennen. Ich bin froh, dass wir so eine Geschichte zusammen geschrieben habe." Butzen denkt zurück an die gemeinsame Zeit – und erklärt, warum er einen seiner besten Kumpel, Ex-FCM-Angreifer Manuel Farrona Pulido, immer Kevin nennt.
... seine schönste Saison beim FCM – ab 34:00

"Die Saison 2014/2015 war das. Da bin ich vom Bankspieler zum Stammspieler geworden und wir haben den Aufstieg in die dritte Liga geschafft", sagt Butzen. "Diese Emotionen beim Aufstieg in den Profifußball, das war das krasseste Jahr. Auch wenn es Regionalliga war, auch wenn wir gegen Bautzen und Co. gespielt haben."
... warum Magdeburg ihm sehr fehlen wird – ab 38:00

"Magdeburg ist meine Heimat geworden, fast noch mehr als meine Geburtstadt", sagt der gebürtige Thüringer aus Mühlhausen. "Ich habe die intensivste Zeit meines Lebens hier verbracht und viele Freunde gefunden." Auch abseits des Fußballs: "Ich habe einen Kumpel, der interessiert sich null für Fußball. Der fragt mich Samstagabends, ob ich mit ihm saufen gehe, auch wenn wir am nächsten Tag ein Spiel haben. Ihm ist es egal, dass ich Fußballer bin." Butzen erklärt, warum er vor allem die wöchentlichen Männerabende vermissen wird.




Podcast | 1. FC Magdeburg

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