MDFF - das Magdeburger Fussballforum



18.09.2018, 16:46
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: 1.FC Magdeburg - Arminia Bielefeld Mo. 17.09.2018, 20:30 Uhr
***Im Stehblock – Guidos Betrachtungen zum 1. FC Magdeburg***

oder jetzt "Neues vom Krügel-Platz"

mal hören was er/sie heut zu besprechen hat/haben

Folge 15 von "Neues vom Krügel-Platz"


"im Gespräch mit ..."

ca. ... Minuten

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Zitat:
Neues vom Krügel-Platz | Folge 15 "FCM stellt sich phasenweise tot"

Fünf Spiele, kein Sieg – das ist die Bilanz des FCM in Liga 2. Die MDR-Experten Oliver Leiste und Guido Hensch suchen nach Gründen für die Misere. Auch der Torwartwechsel, die veränderte Stimmung im Stadion und ein fast sicherer Sieg sind Themen.

von Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT

Folge 15 von "Neues vom Krügel-Platz" in ... Schlagzeilen:
Zitat:


War der Wechsel im FCM-Tor die richtige Entscheidung? Und warum hat sich die Stimmung im Magdeburger Stadion verändert. Das sind nur zwei der Themen in der aktuellen Ausgabe von "Neues vom Krügel-Platz". Vorrangig sprechen die MDR-SACHSEN-ANHALT-Experten Oliver Leiste und Guido Hensch natürlich über die FCM-Partie gegen Arminia Bielefeld und die Sturmflaute bei den Blau-Weißen.

Der Podcast in drei Thesen:
"Eine Mischung aus Pokalspiel und Hundekampf" – ab Minute 0:45

"Für mich war es eine Mischung aus Pokalspiel und Hundekampf", sagt Guido Hensch und erklärt: "Oft hatte ich so Phasen in dem Spiel, wo ich dachte: 'Menschenskinder, jetzt stellt sich der FCM tot, damit die Bielefelder nicht mehr so viel machen'.

"Die Bielefelder wirkten deutlich ballsicherer", analysiert Hensch. "Der FCM hat sich mehr auf seine Defensive beschränkt – ähnlich wie schon gegen Aue. Nach vorne ging irgendwie gar nichts. So dass ich schon nach einer knappen Stunde dachte, wenn es heute einen Punkt gibt, wäre das ganz ok. Insgesamt fand ich, dass es ein gerechtes Unentschieden war. Auch wenn man vielleicht enttäuscht war, weil man wieder ohne den Dreier nach Hause gegangen ist."
"Es fehlt nicht nur an Glück" – ab Minute 6:45

Stürmer Christian Beck sagte nach der Partie, es habe dem FCM nur an Glück gefehlt. Mitnichten, glaubt Guido Hensch: "Es mangelt ein bisschen an Selbstbewusstsein, an Mut, in Situationen auch mal ein bisschen anders reinzugehen. Ich glaube, der erste Gedanke bei der Mannschaft ist eben, die Null muss stehen. Das sieht man eben auch bis zur Offensive. Da rückt oft das Mittelfeld nicht richtig nach. Deshalb werden auch die Stürmer nur selten eingesetzt.

Ich glaube, es ist nicht das Quäntchen Glück was fehlt. Sondern es ist nur relativ wenig an Torchancen da. Eine hundertprozentige Verwertung hat keine Mannschaft der Welt. Deshalb muss man einfach öfter versuchen, in diese Situationen zu kommen, dann wird logischerweise auch öfter ein Tor fallen." Anschließend überlegen Leiste und Hensch, wie das gelingen könnte.
"Der FCM muss gegen zwei Mannschaften gewinnen" – ab Minute 27:00

Vor dem Spiel gegen Paderborn hat Guido Hensch einen Herzenswunsch: "Ich möchte zwei Spiele gewinnen – das sind die Partien gegen Paderborn und gegen Dynamo Dresden. In der Offensive hat Paderborn natürlich einiges zu bieten. Aber Bielefeld hatte bisher auch einiges zu bieten. Die FCM-Abwehr wird einiges zu tun bekommen. Da bin ich mir absolut sicher. Die Frage wird sein, wie mutig hält der FCM dagegen. Geht er wieder rein und sagt, 'auswärts ein Punkt, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen?' Oder sagt er, 'wir überraschen die vielleicht auch mal, in dem wir in der einen oder anderen Situation mal was ganz Mutiges machen?'

Ein Faktor spricht am Sonntag jedenfalls klar für den 1. FC Magdeburg: Ex-HFC-Kapitän Klaus Gjasula.




Podcast | 1. FC Magdeburg

18.09.2018, 17:56
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: 1.FC Magdeburg - Arminia Bielefeld Mo. 17.09.2018, 20:30 Uhr


Zitat:
...
Bielefelds Andreas Voglsammer: „Hier war mehr drin. Chancen hatten wir dafür, müssen vorne aber bisschen zielstrebiger sein. Wichtig war aber auch, dass wir hinten kompakt standen und nicht viel zugelassen haben. Wie Dennis Erdmann seine Gegenspieler aufs Übelste durchbeleidigt, ist einfach peinlich. Das war ja auch nicht das erste Mal. Einfach lächerlich, was er da abzieht.“


Voglsammer (du Opfer, selbst der EllenbogenChecker) schau mal



18.09.2018, 20:22
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: 1.FC Magdeburg - Arminia Bielefeld Mo. 17.09.2018, 20:30 Uhr
noch von gestern



und von heute



zuschauen

19.09.2018, 05:41
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: 1.FC Magdeburg - Arminia Bielefeld Mo. 17.09.2018, 20:30 Uhr
Zitat von Wadenbeisser:


Zitat:
...
Bielefelds Andreas Voglsammer: „Hier war mehr drin. Chancen hatten wir dafür, müssen vorne aber bisschen zielstrebiger sein. Wichtig war aber auch, dass wir hinten kompakt standen und nicht viel zugelassen haben. Wie Dennis Erdmann seine Gegenspieler aufs Übelste durchbeleidigt, ist einfach peinlich. Das war ja auch nicht das erste Mal. Einfach lächerlich, was er da abzieht.“


Voglsammer (du Opfer, selbst der EllenbogenChecker) schau mal

Jau bei Sky hat er sich nach dem Spiel auch aus-geheult. Happy mdff

19.09.2018, 08:49
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: 1.FC Magdeburg - Arminia Bielefeld Mo. 17.09.2018, 20:30 Uhr
Zitat von armageddon:
Zitat von Wadenbeisser:


Zitat:
...
Bielefelds Andreas Voglsammer: „Hier war mehr drin. Chancen hatten wir dafür, müssen vorne aber bisschen zielstrebiger sein. Wichtig war aber auch, dass wir hinten kompakt standen und nicht viel zugelassen haben. Wie Dennis Erdmann seine Gegenspieler aufs Übelste durchbeleidigt, ist einfach peinlich. Das war ja auch nicht das erste Mal. Einfach lächerlich, was er da abzieht.“


Voglsammer (du Opfer, selbst der EllenbogenChecker) schau mal

Jau bei Sky hat er sich nach dem Spiel auch aus-geheult. Happy mdff

arma Daumen hoch

so

nun mal zur Presse (in lockerer folge)



Fußball
Spielerisch hakt es beim FCM
19.09.2018

Zitat:

FCM-Stürmer Christian Beck (r., gegen Nils Seufert) stand gegen Bielefeld oft mit dem Rücken zum gegnerischen Tor. Foto: Sportfotos-MD

Beim 1. FC Magdeburg macht sich langsam Ratlosigkeit breit. Der Club hat auch beim 0:0 gegen Bielefeld wieder ein Tor verpasst.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Es könnte so einfach sein, wie in der 61. Minute: Mittelfeldspieler Rico Preißinger passte sehenswert auf die linke Seite zu Michel Niemeyer, der bis zur Grundlinie lief. Seine Flanke war wie für Christian Beck gemacht, dessen Kopfball das Bielefelder Tor nur ganz knapp verfehlte.
Qualität ist vorhanden

Diese Szene zeigte, dass der FCM auch in der Offensive die Qualität besitzt und die Gegner in der 2. Bundesliga vor Probleme stellen kann. Das Team kommt aber zu selten über Ansätze hinaus. Beck hängt als Mittelstürmer meist in der Luft. Gegen Bielefeld schlugen die Defensivspieler den Ball zu schnell und zu oft lang auf den Offensivspieler. Dieser stand mit dem Rücken zum gegnerischen Tor und hatte kaum Möglichkeiten, sich in seinem Bereich, dem Strafraum, gefährlich zu positionieren.

Flanken von außen wie von Niemeyer waren dagegen Mangelware. Entsprechend gefrustet war Beck nach dem Abpfiff: „Wir haben viel investiert, hatten auch ein paar Chancen. Es ist schön, wie wir kämpfen und immer alles geben. Wir müssen uns jetzt aber auch mal belohnen, können nicht immer nur quatschen. Daran müssen wir arbeiten, dürfen keine Ausreden mehr suchen.“
FCM gegen Arminia

Magdeburg (md) l Der 1. FCM hat auch gegen Arminia Bielefeld keinen Sieg einfahren können. Es blieb beim 0:0.

Bilder direkt bei der Vs ansehen*
[img]Vs[/img]
Beck fordert mehr Flanken*

Der 30-Jährige warb mit Blick auf die Chance über Preißinger und Niemeyer für mehr Flanken: „Man hat gesehen, dass es gleich gefährlich wird, wenn eine Flanke mal reinkommt. Meine Stärke ist das Kopfballspiel, deshalb wäre es schön, wenn ich mehr Flanken bekommen würde.“ Aber: „Für die Außen ist es allerdings auch nicht einfach, weil sie defensiv viel arbeiten müssen.“

So gut es in der Verteidigung um den starken Abwehrchef Dennis Erdmann momentan läuft, so sehr stottert der Motor im Spiel mit dem Ball. „Defensiv stehen wir gut, lassen kaum etwas zu. Daran hakt es nicht. An der Spielfortsetzung müssen wir aber arbeiten“, forderte Erdmann.

Zu wenig Impulse von Preißinger

Erste Anspielstationen sind im defensiven Mittelfeld Björn Rother und Rico Preißinger. Beide wurden aber entweder von langen Bällen überspielt oder schafften es nicht, eigene Impulse zu setzen. Öffnende Pässe wie von Preißinger auf Niemeyer kamen von dem Neuzugang zu selten. Der 22-Jährige gab sich selbstkritisch: „Wir wollten den Ball noch häufiger über die Abwehr chippen. Wir müssen uns offensiv mehr zutrauen. Man hat ja gesehen, dass wir Fußball spielen können.“

Bielefeld machte es vor, ließ den Ball flach und schnell durch die eigenen Reihen laufen. FCM-Trainer Jens Härtel war trotzdem nicht unzufrieden. „Bielefeld war die beste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben. Da muss man auch mal mit einem Punkt leben, wenn man kein Tor macht“, sagte er. Härtel stellte aber auch klar: „Wir haben die Mannschaft, die wir haben. Es wird auch in Zukunft nicht einfacher, wir werden aber ganz sicher nicht aufgeben.“




19.09.2018, 11:55
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: 1.FC Magdeburg - Arminia Bielefeld Mo. 17.09.2018, 20:30 Uhr
wie gesagt der FCM ist derzeit in Liga 2 unterwegs getreu dem Motte

gewogen und für zu leicht befunden . . . . . . . . . . .


Es sieht bis zu einem gewissen Punkt in der Defensiv alles nicht schlecht aus, das machen sie da hinten auch alles gut, den TW zu wechseln,
in meinen Augen der richtige Schritt, aber im Angriff kann einem halt auch schlecht werden.

So wird das nichts, aber ich hoffe und erinnere an Härtels Worte nach dem Spiel, auch Regensburg hat in der letzten Saison
bis zu diesem Zeitpunkt in der Saison sehr viel Lehrgeld bezahlt ( nicht gewonnen ) und wurde am Ende der Saison 6. in der Tabelle.

Also es es nicht entschieden und noch viel / ganz viel möglich.

19.09.2018, 14:01
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: 1.FC Magdeburg - Arminia Bielefeld Mo. 17.09.2018, 20:30 Uhr


Magdeburgs Beck verzweifelt „Ich brauche Bälle“
Zitat:


Zum Haare raufen: Christian Beck bleibt auch gegen Bielefeld ohne Treffer. Der Stürmer wartet seit 419 Minuten auf sein zweites SaisontorFoto: Ronny Hartmann

Artikel von: RONNY HARTMANN veröffentlicht am
18.09.2018 - 21:51 Uhr

Trotz der starken Nullnummer gegen Bielefeld wird die Zweitliga-Luft für den 1. FC Magdeburg immer dünner.

Fünf Spiele, nur drei Tore – so wird die Mission Klassenerhalt fast zu einem unmöglichen Unterfangen!

Das weiß auch Christian Beck (30) Der Torjäger fordert. „Ich lebe von Flanken und brauche Bälle. Meine Stärke ist das Kopfballspiel, da wäre es mal schön, wenn die eine oder andere Flanke mehr kommt.“

Einen Vorwurf macht der Mittelstürmer, der bisher nur einmal zum Saisonstart gegen St. Pauli traf, seinen Nebenleuten allerdings nicht.

Beck: „Es kämpfen doch alle. Für die Außenspieler ist es auch nicht so einfach, denn sie müssen defensiv viel arbeiten. Aber man hat gesehen: wenn mal eine Flanke reinkommt, dann wird es gefährlich.“

So wie bei Becks bester Torchance (61.), als ihm Michel Niemeyer (22) von der Grundlinie präzise auf den Kopf flankte, er nur Zentimeter am Pfosten vorbeiköpfte.

Sonntag (13.30 Uhr) muss der FCM zu Mitaufsteiger Paderborn – holt die Truppe dann endlich den ersten Dreier?

Beck: „Wir müssen uns jetzt auch mal belohnen und können nicht immer nur quatschen. Wir sind neu in der Liga, hatten aber wieder zwei, drei Chancen, die wir dann mal nutzen müssen, ohne Ausreden zu suchen. Das müssen wir uns hart erarbeiten. Vielleicht werden wir im Training noch mehr Torschüsse und Flanken üben.“

Nach einem Tag Regeneration startet der FCM Mittwochnachmittag in die Paderborn-Vorbereitung.


20.09.2018, 08:35
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: 1.FC Magdeburg - Arminia Bielefeld Mo. 17.09.2018, 20:30 Uhr


Fussball
FCM-Spieler Björn Rother will eklig sein
20.09.2018

Zitat:

Björn Rother (l.) erreichte gegen die Arminen um Nils Seufert einen Top-Wert bei der Laufleistung. Allerdings sind Ballbesitzphasen und Kombinationen durchs Mittelfeld beim FCM weiter rar.Foto: Popova

Björn Rother erklärt, wo er im Spiel des 1. FC Magdeburg noch Potenzial sieht und warum er weiter ein hartes Einsteigen fordert.
Von Anne Toss ›

Magdeburg l Als FCM-Mittelfeldspieler Björn Rother am Mittwochmittag einige Stufen in der MDCC-Arena erklimmt, sieht das doch etwas ungelenk aus. „Das ist der Gesamtkörperschmerz“, sagt er und lacht. Mit 12,56 Kilometern Laufleistung erreichte Rother gegen Arminia Bielefeld ligaweit den Top-Wert des Spieltags. „Bei einem Sieg“, sagt der 22-Jährige, „spüre ich das schon am nächsten Tag nicht mehr.“ Nur den gab es am Montag gegen Bielefeld nicht. Sondern ein torloses Remis.

So steckt der Schmerz also noch in den Knochen. Denn hinzu kam ja auch: Rother hing auf seiner Position im zentralen Mittelfeld phasenweise ziemlich in der Luft, weil die Abwehrreihe doch meist mit langen Bällen den direkten Weg zur Sturmspitze suchte.
FCM braucht mehr Ballbesitz

„Generell ist das ja auch unser Plan, den Ball schnell nach vorne auf Christian Beck oder hinter die gegnerische Verteidigung zu bringen“, sagt Rother, „aber wir haben auch besprochen, dass wir mehr Ballbesitzphasen haben müssen. Da müssen wir uns definitiv noch steigern.“
FCM gegen Arminia

Magdeburg (md) l Der 1. FCM hat auch gegen Arminia Bielefeld keinen Sieg einfahren können. Es blieb beim 0:0.

Bilder auf/in der VS

Ballbesitzphasen, in denen auch er selbst und Nebenmann Rico Preißinger anspielbar sein müssen. „Klar sieht das nicht gut aus, wenn man in der Mitte nicht anspielbar ist. Aber wir sind quasi manngedeckt worden, wir hatten immer einen Gegenspieler im Rücken“, erklärt Rother. So ist es an den Verteidigern abzuschätzen, wann auch mal überhaupt durch das Mittelfeld kombiniert werden kann. Und da sieht Rother Verbesserungsbedarf: „Die Bewegung zum Freilaufen war da, in manchen Situationen wäre es gegangen.“ Und: „Es darf uns eben nicht passieren, dass wir, wenn sich die Situation ergibt, aus Gewohnheit die Sechser überspielen. Dann sollten wir schon auch angespielt werden.“

Allerdings ist auch das mit einem Risiko verbunden. „Wenn wir den Ball am Strafraum verlieren, weil wir raus kombinieren wollen und dann ein Gegentor kassieren, ist die Kritik noch viel größer.“
"Laufen, kratzen, beißen"

Das mit der Kritik ist ja jetzt schon so eine Sache. „Auch nach dem Spiel gegen Bielefeld haben wir wieder viel zu hören bekommen. Teilweise zu Recht, teilweise muss man die Kirche auch mal im Dorf lassen“, betont Rother. Immerhin habe man keine schlechte Leistung und auch die Grundtugenden des FCM – nämlich „laufen, kratzen, beißen“ – gezeigt.

Etwas, das laut Rother unbedingt beibehalten werden soll. Auch wenn damit das Risiko einhergeht, Karten oder einen Platzverweis zu kassieren. „Niemand kommt hier gerne her, und ich glaube, dass uns auch keiner gerne zu Gast hat“, sagt der 22-Jährige. „Wir können eben auch mal treten oder, wie jetzt anscheinend bekannt ist, mal schimpfen.“ Damit spielt er auf den Arminen Andreas Vogelsammer an, der sich nach Abpfiff über FCM-Abwehrchef Dennis Erdmann beschwerte. „Dass man da so ein Fass aufmacht, dafür habe ich kein Verständnis. Wir müssen weiter eklig bleiben“, fordert Rother.

Doch mit eklig sein allein ist es nicht getan. Der Spielaufbau bleibt ein Sorgenkind. In den vergangenen Wochen hat die Mannschaft intensiv an den ersten Pässen nach Ballgewinn gearbeitet. „Das sind die wichtigsten Pässe für uns“, bestätigt Rother, „weil wir uns damit aus Druck lösen oder direkt nach vorne umschalten können.“

Mehr zum 1. FC Magdeburg gibt es im FCM-Blog.


eine hohe Laufleistung hat noch nix mit Fußallspielen zu tun (imho)

was nutzen uns 10 Marathonläufer

da ist Aufwand und nutzen in keinem Verhältnis bei uns (siehe Beck - viel gelaufen 0 Tore (1))

da wo er recht hat ist das Mittelfeld was überhaupt nicht existent ist (muss er, RP21 und PT8 sich anne backe nageln lassen)

ps. Wink fürs eklige ist Abwehrchef Dennis Erdmann im mom zuständig Wink





20.09.2018, 11:04
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: 1.FC Magdeburg - Arminia Bielefeld Mo. 17.09.2018, 20:30 Uhr


Zitat:

Kapitän Butzen spricht über Sieglos-Phase »Die Chemie in
der Mannschaft stimmt
Symbolbild
Nils Butzen ist seit dieser Saison FCM-Kapitän. Das Magdeburger Eigengewächs spielt seit 2011 bei den Profis hat noch einen Vertrag bis Sommer 2019Foto: Ronny Hartmann

von: RONNY HARTMANN veröffentlicht am
19.09.2018 - 21:53 Uhr

Im sechsten Zweitliga-Anlauf will Magdeburg Sonntag (13.30 Uhr) in Paderborn endlich voll punkten. Doch ausgerechnet beim Mitaufsteiger verpatzte der FCM Ende Juli seine Saison-Generalprobe (0:3).

BILD sprach vorm Wiedersehen mit Kapitän Nils Butzen (25).

BILD: Damals schimpften Sie über die Defensive. Hat der FCM aus den Fehlern gelernt?

Butzen: „Defensiv machen wir die Sache gut. Uns fehlen nur Chancen und Tore. Jede Flanke muss hart erarbeitet werden, da ist es manchmal zermürbend, wenn man beim vorletzten oder letzten Pass die falsche Entscheidung trifft und eine Chance verpufft.“
Symbolbild
In der Vorbereitung gab es für Butzen (l.) und den FCM In der Vorbereitung eine 0:3-Klatsche gegen PaderbornFoto: Ronny Hartmann

BILD: Ist die Sieglos-Phase die erste Nagelprobe für Neukapitän Butzen?

Butzen: „Es rumort nirgendwo! Die Mannschaft bleibt ruhig und macht nicht den Eindruck, dass die Chemie nicht stimmt. Da der Zusammenhalt da ist, mache ich mir keine Sorgen und versuche nur die Jungs zu pushen.“

BILD: Nach dem Bielefeld-Spiel forderten die Ultras mehr Mut bei Torabschlüssen...

Butzen: „Der fehlt uns nicht, auch wenn es von außen vielleicht manchmal so wirkt. Uns fehlt gerade nur die Selbstverständlichkeit des Gewinnens.“

BILD: Macht der FCM dazu am Sonntag den ersten Schritt?

Butzen: „Paderborn hat schon ein paar Ausrufezeichen gesetzt. Vielleicht gehen sie die Sache deshalb etwas nachlässig an und rechnen nicht mit uns. Ich glaube, für uns wäre ein Sieg ein Schlüsselereignis. Egal, ob ein Sieg verdient ist oder nicht, er ist immer besser als ein Unentschieden.“



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