MDFF - das Magdeburger Fussballforum



25.09.2019, 15:34
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: FCM im Mittelmaß
ich setze es hier rein

geht ja um den Club

finde es momentan passend geschrieben



25. September 2019 um 14:41 Uhr
FCM im Mittelmaß: Von Überfallfußball keine Spur
Von Jan Ahlers
Zitat:

© imago images / Hübner

Mehr und mehr versinkt der 1. FC Magdeburg im absoluten Drittliga-Mittelmaß – dazu passte auch das Spiel am Samstag gegen einen angeschlagenen 1. FC Kaiserslautern, das mit dem bereits sechsten Remis im neunten Spiel endete. Der FCM tritt auf der Stelle und wird sich wohl, darauf deutet aktuell vieles hin, mit einer unspektakulären Spielzeit jenseits von Gut und Böse abfinden müssen.
Die Fans werden international gelobt

Die größten Schlagzeilen schreibt Magdeburg dieser Tage dennoch, allerdings nicht durch überzeugende Leistungen auf dem Rasen, sondern durch die unnachahmliche Treue seiner Anhängerschaft. Gut 4.000 von ihnen nahmen die insgesamt rund 1.000 Kilometer lange Fahrt in die Pfalz auf sich und sorgten für grandiose Atmosphäre im ansonsten völlig überdimensionierten und entsprechend tristen Fritz-Walter-Stadion, in dem zum Duell der Traditionsmannschaften 30.000 Plätze frei blieben.

"That’s german football culture", titelten auch ausländische Fußballseiten und verwiesen auf die Auswärtsfahrerkultur der Elbestädter, die das Gastspiel in Kaiserslautern – ein Aufeinandertreffen, dass es so allerdings noch nie gegeben hat – zum gemeinschaftlichen Event machten. Respekt, liebe Fans: Das ist euch außerordentlich gut gelungen!
Nur eine rundum überzeugende Leistung

Nun gehört zum FCM allerdings auch das Sportliche, und das meint es seit geraumer Zeit nicht mehr gut mit den zuvor erfolgsverwöhnten Fans. Acht Siege aus 43 Spielen – die Bilanz seit dem Auftakt zur Zweitliga-Saison 2018/19 liest sich einigermaßen erschütternd. Auch in der 3. Liga kommt der Absteiger deutlich schwerer in die Gänge als beispielsweise der MSV Duisburg, was umso mehr verwundert, als dass die Zebras deutlich größere Probleme hatten, ihren Kader ausreichend zu bestücken.

Magdeburg verpflichtete früh, holte seine Wunschspieler, legte mit den zweitligaerfahrenen Mario Kvesic und Sören Bertram nochmals nach. Spieler, denen nicht nachgesagt werden kann, nicht vor den Ball treten zu können. Ihr Potenzial haben sie in der Saison angedeutet, allerdings fehlt es an Gleichmäßigkeit der Leistungen. Das 5:1 über 1860 München als positiver Ausreißer wurde nicht bestätigt, zum Träumen gibt es aktuell schlicht keine Grundlage. Man sei nicht mutig genug, äußerte Bertram in der "Bild"-Zeitung einen Verdacht. "Wir lassen pro Spiel nur eine Chance zu und die ist drin", führt Timo Perthel aus. Negativerlebnisse, wie es sie auch jüngst in Kaiserslautern gab – und die stetig am ohnehin nicht besonders großen Selbstvertrauen kratzen.
Unbefriedigende Situation

Dass der FCM nicht in eine Krise rutscht, liegt allen voran an seiner Nehmerqualität. Gegen Duisburg als auch in Lautern war es Innenverteidiger Tobias Müller, der einmal in der Nachspielzeit und einmal in der Schlussphase den Ausgleich bescherte. Das letzte wirklich fein herauskombinierte Tor liegt einige Wochen zurück. Die Taktik, die Trainer Stefan Krämer den Fans vor der Saison vorgestellt hatte – temporeicher Überfallfußball – kann nicht umgesetzt werden, weil die Gegner guten Diebstahlschutz auffahren, tief stehen und Magdeburg so einen Fußball aufdrängen, den der Fußballclub aktuell nicht erfolgreich spielen kann.

Geht die bislang triste Saison noch einige Zeit so weiter, stehen die Verantwortlichen vor einem Dilemma. Der Coach genießt ein ordentliches Ansehen, weil er auf Augenhöhe mit der Anhängerschaft ist, gleichwohl aber nicht von Kritik verschont bleibt. Auch wenn der Wiederaufstieg nicht als direktes Ziel ausgegeben worden ist, sondern perspektivisch erfolgen soll, so ist der Ist-Zustand mit sieben Punkten Rückstand auf die oberen Plätze und nur zwei Siegen aus neun Spielen – lediglich Chemnitz und Jena haben weniger – unbefriedigend. Krämer, der in der 3. Liga einst aus dem abstiegsbedrohten Arminia Bielefeld binnen eines Jahres einen Aufsteiger machte, wird Ergebnisse abliefern müssen. Gegen Würzburg, Uerdingen, Rostock, Viktoria Köln und den HFC wird das an den kommenden Spieltagen kein leichtes Unterfangen.


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06.01.2020, 16:04
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: FCM im Mittelmaß
ich male es mal hier mit rein

schaun mer mal was mit dem neuen so aus Mittelmaß „Comfort Zone“ herauszuholen ist

oder ob der 5 ehhhh 3 Jahresplan bestand hat



Fußball | 3. Liga Wollitz will mit dem 1. FC Magdeburg "schnellstmöglich in die 2. Liga zurück"

Zitat:

Mit großer Vorfreude hat sich Claus-Dieter Wollitz als neuer Cheftrainer beim 1. FC Magdeburg vorgestellt. Die Erwartungen an ihn und die Mannschaft sind hoch. Wollitz bringt Co-Trainer René Renno aus Cottbus mit. Zudem bemühen sich die Verantwortlichen um Winterneuzugänge.

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Claus-Dieter Wollitz soll es richten beim 1. FC Magdeburg - und die Ansprüche an den neuen Cheftrainer der Elbestädter sind hoch. "Ich weiß, welche Veranwortung und welchen Auftrag wir bekommen haben, das versuchen wir natürlich mit harter, kontinuierlicher Arbeit zu erfüllen", sagte der 54-Jährige im Rahmen seiner Vorstellung am Donnerstagmittag (2. Januar) dem MDR.

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Franz: "Die Ziele noch mal schärfer angesprochen"

Jenen Auftrag hatte Maik Franz, Leiter der Magdeburger Lizenzspielerabteilung, zuvor auf der Pressekoferenz noch einmal ausdrücklich betont: Man wolle zunächst "so schnell wie möglich 45 Punkte holen" und darüber hinaus "innerhalb von drei Jahren aufsteigen - das ist nicht neu, die Mannschaft weiß das. Aber jetzt haben wir die Ziele noch mal schärfer und klarer angesprochen", verdeutlichte 38-Jährige.

Video

Der FCM liegt derzeit mit 27 Punkten auf Rang zwölf der 3. Liga. Zu Waldhof Mannheim, das auf dem Aufstiegsrelegationsplatz liegt, fehlen sechs Punkte. Auf die Abstiegszone hat das Team um Kapitän Christian Beck sieben Zähler Vorsprung.

Wollitz unterstrich derweil voller Vorfreude: Der 1. FC Magdeburg sei ein "sehr gut strukturierter Verein – ich kann mich auf den Fußball, auf diese Mannschaft konzentrieren und bin froh, diese große Chance zu bekommen. Wir sind davon überzeugt, das Potenzial zu haben, schnellstmöglich in die 2. Liga zurückzukehren. Das ist das Ziel." Er verwies gleichzeitig jedoch auf die "große Herausforderung" dieses ambitionierten Unterfangens.

Audio

René Renno (li.) begleitet seinen Chef Claus-Dieter Wollitz auch nach Magdeburg. Bildrechte: imago images/Steffen Beyer
Renno kommt als weiterer Co-Trainer

Der Fußballlehrer, der im Dezember seinen Vertrag beim aktuellen Regionalliga-Spitzenreiter Energie Cottbus etwas überraschend vorzeitig aufgelöst hatte, wurde beim FCM mit einem bis 30. Juni 2021 gültigen Arbeitspapier ausgestattet. Zudem bringt er aus der Lausitz René Renno mit - der ehemalige Torwart bildet ab sofort gemeinsam mit Silvio Bankert das Co-Trainer-Duo der Blau-Weißen.

Aus Cottbus kennt Wollitz bereits Mittelfeldspieler Jürgen Gjasula (O-Ton: "Er hat mir eine Whatsapp geschrieben und freut sich auf die Zusammenarbeit"), der im vergangenen Sommer zu den Sachsen-Anhaltern gewechselt war. Dem Rest des Profiteams stellte sich der neue Trainer im Anschluss an die Pressekonferenz vor.

Video

Neuzugänge? "Muss qualitativ passen!"

Zudem äußerten sich die beiden Verantwortlichen auch über mögliche Winterneuzugänge. "Wir haben uns klar positioniert, den Kader optimieren zu wollen und haben dafür bis Ende Januar Zeit. Aber es muss qualitativ passen. Wenn es passt, dann handeln wir - wenn nicht, dann nicht. Wir halten die Augen offen", erklärte Maik Franz und ergänzte: "Es wird aber noch kein Neuer mit ins Trainingslager kommen."

Claus-Dieter Wollitz, der vor dem Jahreswechsel daheim die ersten Spiele seiner neuen Mannschaft analysiert hat, unterstrich: "Man muss nicht verpflichten, man kann verpflichten. Das ist im Winter nicht ganz einfach, denn alle suchen Unterschiedsspieler. Und sowieso müssen wir als Mannschaft den Unterschied ausmachen."
Nachfolger von Stefan Krämer

Unmittelbar nach dem 2:2-Remis in Unterzahl zum Jahresabschluss 2019 bei Aufstiegskandidat Eintracht Braunschweig hatte der Zweitliga-Absteiger Stefan Krämer nach nur sechs Siegen aus 20 Spielen von seinen Aufgaben entbunden und nur einen Tag später Claus-Dieter Wollitz verpflichtet.

Video Krämer aus


hoffe die "Videos" sind alle richtig eingefügt



12.01.2020, 09:33
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: FCM im Mittelmaß


neue Worte aus dem Trainingslager





12.01.2020, 10:20
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: FCM im Mittelmaß
ich für meinen Teil, kann den Kallnik nicht mehr hören v down
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

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