MDFF - das Magdeburger Fussballforum



14.04.2020, 18:50
Wadenbeisser Abwesend


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Zitat:
Der Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg und Mitglied des Ausschuss 3. Liga, Mario Kallnik, spricht im Löwenrunde-Podcastüber die Zerrissenheit der Drittligisten bzgl. der Coronakrise, äußert Kritik am Vorgehen des DFB und plädiert für einen Saisonabbruch.

hmm

14.04.2020, 20:02
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...
Zitat von Wadenbeisser:




Kallnik für Abbruch: "Geisterspiele derzeit keine Lösung"
Julian Koch 14. April 2020 um 16:47 Uhr


Zitat:

© imago images / Schroedter

Die Saison soll zu Ende gebracht werden – das ist das Ziel der 20 Klubs. Auch der 1. FC Magdeburg spricht sich für ein sportliches Ende aus – allerdings nicht um jedem Preis. Geschäftsführer Mario Kallnik sieht in möglichen Geisterspielen die "wirtschaftlich unvernünftigste Lösung" – und plädiert daher für einen Abbruch der Saison.
"Abbruch würde uns weniger kosten"

Von Einigkeit unter den Klubs kann in der Krise keine Rede sein. 13 von 20 Vereinen sollen sich im Rahmen der Managertagung am Donnerstag dafür ausgesprochen haben, die Saison unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu Ende zu bringen. Kallnik, der auch dem Ausschuss 3. Liga angehört, steht Geisterspielen dagegen kritisch gegenüber, wie er im Gespräch mit liga3-online.de erklärt: "Geisterspiele würden die Vereine deutlich früher in Insolvenz bringen. Daher wäre es die wirtschaftlich unvernünftigste Lösung." Der Grund: Bei Spielen ohne Fans müssten die Klubs die vollen Spieltagskosten tragen, während gleichzeitig die überlebenswichtigen Zuschauereinnahmen wegfallen.

Allein beim 1. FCM machen die Erlöse aus den Ticketverkäufen rund 30 Prozent des Gesamtetats aus. Entsprechend sieht auch Kallnik den FCM vor finanzielle Probleme gestellt, sollte die Saison ohne Zuschauer zu Ende gespielt werden: "Im Vergleich zu einem Saisonabbruch müssten wir etwa 800.000 Euro drauflegen. Zum einen, weil wir aus der Kurzarbeit müssten, zum anderen, weil jedes Spiel zusätzliche Kosten von 30.000 Euro verursachen würde", rechnet der FCM-Geschäftsführer vor. "Ein Abbruch würde uns weniger kosten." Den Klubs war das am Donnerstag anders aufgezeigt worden.

Den Verlust, der bei einem sofortigen Saisonende drohen würde, hatte Kallnik zuletzt auf 2,6 Millionen Euro beziffert. Allerdings war das die Worst-Case-Rechnung inklusive sämtlicher Regressforderungen. "Mittlerweile haben uns zahlreiche Sponsoren zugesichert, auf Rückzahlungen zu verzichten." Somit könnte der Verlust bei einem Abbruch geringer als die zuletzt genannten 2,6 Millionen Euro ausfallen. Was bleibt ist die Frage, wie die Saison bei einem Abbruch gewertet werden würde. Von einer Wertung der aktuellen Tabelle, über die Wertung der Rangliste nach der Hinrunde hin zu einer Annullierung scheint alles möglich.

Kallniks FCM-Rechnung

Verlust durch ….     Geisterspiele     Abbruch
Zuschauer     1 Mio. €     1 Mio. €
Mehraufwand     800.000 €     0 €
Zentralvermarktung     0 €     300.000 €
Sponsoren     0 – 300.000 €     0- 300.000 €
Summe:     1,8 – 2,1 Mio. €     1,3 – 1,6 Mio. €


Viele Unklarheiten

"Die Frage ist: Wollen wir so viele Vereine wie möglich über die Krise bringen? Oder wollen wir die Saison mit aller Macht zu Ende spielen, damit wir rein sportlich Auf- und Abstieg geklärt haben? Und am Ende verschwinden dann vielleicht einige Vereine von der Landkarte", sagt Kallnik und plädiert dafür, "alles zu prüfen. Momentan richtet es sich zu sehr auf die Fortsetzung der Saison aus." Dabei seien noch zahlreiche Fragen offen: "Wie soll eine Fahrt zum Auswärtsspiel aussehen? Reist jeder Spieler mit dem Auto an? Fahren wir mit vier Bussen? Müssen wir Einzelzimmer buchen und mehrere Meetings abhalten?" Bei Austragung von Geisterspielen sieht der FCM-Geschäftsführer "eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung ohne Ertragschance" aus den Club zukommen.

Eine Lösung: Kompensationszahlungen seitens des DFB, die aus Kallniks Sicht "sowohl für medizinisch, hygienische Maßnahmen als auch für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs" geleistet werden müssten. Bei direkten Zuschüssen und Darlehen sind dem DFB zwar aus rechtlichen Gründen die Hände gebunden, allerdings ließ Kallnik durchblicken, dass es möglicherweise andere Lösungen geben könnte.
Geisterspiele ab Sommer?

Gänzlich ausschließen will Kallnik Spiele ohne Zuschauer auf absehbare Zeit aber nicht. Schließlich ist unklar, ob in diesem Jahr überhaupt nochmal mit Fans gespielt werden kann. Gerald Haug, Präsident der Wissenschaftsakademie Leopoldina rechnet sogar damit, dass es "bis zu eineinhalb" Jahre dauern könne, bis wieder Spiele mit Publikum möglichen seien, wie er in den ARD-Tagesthemen am Sonntagabend sagte.

Auch Kallnik betont: "Wenn wir erst zu Beginn des neuen Jahres wieder mit Zuschauern spielen können, ist natürlich klar, dass wir irgendwann mit Geisterspielen auskommen müssten." Der Unterschied zur aktuellen Situation? "Wir könnten in der Vorbereitung der neuen Saison andere Maßstäbe ansetzen, um die Kosten zu managen. Man kann sich anders vorbereiten, wenn man weiß, dass man – vielleicht ab September oder Oktober – vier Monate ohne Zuschauer spielen muss." Doch mit Blick auf die aktuelle Spielzeit sieht Kallnik in Geisterspielen keine Lösungsoption für die 3. Liga.


oh man - ich bin gleichzeitig dafür und dagegen

och ich weß doch och nich

scheiß Situation

1.FC Magdeburg - Spielen oder Vertragsende - Interview mit MF (MDR Sa-Anh.Heute HD)


14.04.2020, 21:55
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...
ich mag den Kallnik nicht mehr hören!
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

15.04.2020, 17:41
fcm1965treue Abwesend
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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...
so großveranstaltungen bis ende august abgesagt und untersagt also auch fußballspiele mit fans, ich glaube eher das in allen ligen die saison abgebrochen wird.

15.04.2020, 19:31
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...
Zitat von fcm1965treue:
ich glaube eher das in allen ligen die saison abgebrochen wird.
das glaube ich nicht, ich hoffe auf Geisterspiele um die Saison sportlich Gerecht zu beenden
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

16.04.2020, 08:38
Wadenbeisser Abwesend


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Kochen für Helden
Zusammenhalt in Zeiten der Krise
16.04.2020
Zitat:

Magdeburgs OB Trümper (3. v. r.) besuchte am Mittwoch die Unternehmer, die in Magdeburg die wohltätige Aktion „Kochen für Helden“ ins Leben gerufen haben.Foto: Ivar Lüthe

Magdeburgs OB Lutz Trümper hat die Magdeburger Unternehmer besucht, die die wohltätige Aktion „Kochen für Helden“ gründeten.
Von Ivar Lüthe ›

Magdeburg l Die Unternehmer aus Magdeburg, darunter auch Gastronomen, kochen für Menschen in systemrelevanten Berufen, die in der Corona-Krise den Alltag am Laufen halten. Sie liefern mittlerweile täglich bis zu 200 Essen unter anderem an Krankenhäuser, Feuerwehrwachen, Heime, an Mitarbeiter von Unternehmen, die an verschiedenen Einrichtungen für Sicherheit und Ordnung sorgen sowie Rettungswachen.
...




Fußball
Kallnik sieht weiteres Argument für Abbruch
16.04.2020
Zitat:

FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik (rechts) und Sportchef Maik Franz halten nichts von einem Drittliga-Restart im Mai. Foto: Schroedter

Wegen des verlängerten Kontaktverbots sieht FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik keine Chance mehr, dass die Saison bis 30. Juni beendet wird.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Mit Spannung hat Drittligist 1. FC Magdeburg gestern auf die Entscheidung der Bundesregierung in Bezug auf die Corona-Krise gewartet. Schließlich wird in der 3. Liga heftig diskutiert, ob die Saison mit Geisterspielen fortgesetzt oder abgebrochen werden soll.
Mehrere Argumente für einen Abbruch

Und nachdem feststeht, dass das Kontaktverbot bis zum 3. Mai verlängert wurde, fühlt sich FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik in seiner Meinung bestätigt: „Die Verlängerung des Kontaktverbots ist ein weiteres Argument für einen Saisonabbruch.“
...

nich schön

aber so langsam bin ich auch für Saisonabbruch

es macht so langsam kein Sinn mehr zu spielen (meine Private Meinung)

Kontaktverbot bis "31. August"

Nachträgliche Anmerkung des Autors:
Das Kontaktverbot bleibt bis zum 3. Mai bestehen, das Tragen von Masken wird empfohlen.
Weiterhin schlechte Zeiten für Fußballfans oder Festivalbesucher: Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August untersagt.

und andere präferieren mit Zuschauern erst ab 2021

na ja - schaun mer mal was das "Money, Money, Money Kartell" dazu sagt



17.04.2020, 08:22
Wadenbeisser Abwesend


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SpiO-Talk

Zitat:

"Claus-Dieter Wollitz wünscht sich in der Unsicherheit der Corona-Krise mehr Solidarität in der 3. Liga. Über dieses und weitere Themen sprachen wir mit dem Cheftrainer des 1. FC Magdeburg am Donnerstag im SpiO-Talk."


Direkt zum Video



17.04.2020, 08:33
Wadenbeisser Abwesend


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Fußball
FCM: Große Ungewissheit bei Rother
17.04.2020
Zitat:

FCM-Mittelfeldspieler Björn Rother hält sich momentan mit Kraft- und Stabilisationsübungen fit. Sein sechs Monate alter Hund Simba leistet ihm dabei häufig Gesellschaft. Foto: Rother

FCM-Mittelfeldspieler Björn Rother ist ein Befürworter der aktuellen Maßnahmen. Trotzdem macht er sich Gedanken über seine Zukunft.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Björn Rother hat momentan viel Zeit zum Nachdenken.
...



17.04.2020, 13:48
Wadenbeisser Abwesend


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Quarantäne für den Fußball – Geisterspiele sind keine Lösung!

Zitat:
Donnerstag, 16.04.2020
Quarantäne für den Fußball – Geisterspiele sind keine Lösung!

Die Frage, wann und in welcher Form wieder Profifußball gespielt werden darf, wurde in den vergangenen Tagen und Wochen viel diskutiert. In der nach wie vor teils unübersichtlichen gesellschaftlichen Situation wurden von verschiedenen Akteuren eine Vielzahl ethischer, epidemiologischer und anderer Argumente ins Feld geführt. Im Folgenden möchten wir uns, als bundesweiter Zusammenschluss der Fanszenen und mit Blick auf die DFL-Vollversammlung, zu dem Thema äußern:

Die Wiederaufnahme des Fußballs, auch in Form von Geisterspielen, ist in der aktuellen Situation nicht vertretbar – schon gar nicht unter dem Deckmantel der gesellschaftlichen Verantwortung. Eine baldige Fortsetzung der Saison wäre blanker Hohn gegenüber dem Rest der Gesellschaft und insbesondere all denjenigen, die sich in der Corona-Krise wirklich gesellschaftsdienlich engagieren. Der Profifußball ist längst krank genug und gehört weiterhin in Quarantäne.

Wir vertreten die klare Position, dass es keine Lex Bundesliga geben darf. Fußball hat in Deutschland eine herausgehobene Bedeutung, systemrelevant ist er jedoch ganz sicher nicht. Beschränkungen, die für vergleichbare Bereiche der Sport- und Unterhaltungsindustrie gelten, müssen auch im Fußball Anwendung finden. In einer Zeit, in der wir alle sehr massive Einschränkungen unserer Grundrechte im Sinne des Gemeinwohls hinnehmen, ist an einen Spielbetrieb der Bundesligen nicht zu denken. Wenn seit Wochen über einen Mangel an Kapazitäten bei CoVid-19-Tests berichtet wird, ist die Idee, Fußballspieler in einer extrem hohen Taktung auf das Virus zu untersuchen, schlicht absurd. Ganz zu schweigen von der Praxis eines Fußballspiels mit Zweikämpfen, eines normalen Trainingsbetriebes in Zeiten von Versammlungsverboten und eines gemeinsamen Verfolgens potenzieller Geisterspiele durch Fans.

Die Rede von gesellschaftlicher Verantwortung und Pläne für exklusive Testkontingente (über 20.000 Stück) für den Profifußball passen nicht zusammen. Wir verstehen, dass Vereinsfunktionäre durchaus rechtliche Verpflichtungen haben, im Sinne des finanziellen Wohls ihres Vereins zu handeln. In einer Situation jedoch, in der die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft vor enormen Herausforderungen stehen, ist es für uns nicht nachvollziehbar, dass offenbar sämtliche Bedenken hintenangestellt werden, wenn es darum geht, den Spielbetrieb möglichst lange aufrechtzuerhalten, bzw. erneut zu starten.

Ganz offensichtlich hat der Profifußball viel tieferliegende Probleme. Ein System, in das in den letzten Jahren Geldsummen jenseits der Vorstellungskraft vieler Menschen geflossen sind, steht innerhalb eines Monats vor dem Kollaps. Der Erhalt der Strukturen ist vollkommen vom Fluss der Fernsehgelder abhängig, die Vereine existieren nur noch in totaler Abhängigkeit von den Rechteinhabern.

Die Frage, weshalb es trotz aller Millionen keinerlei Nachhaltigkeit im Profifußball zu geben scheint, wie die Strukturen und Vereine in Zukunft robuster und krisensicherer gemacht werden können, wurde zumindest öffentlich noch von keinem Funktionär gestellt. Das einzig kommunizierte Ziel ist ein möglichst schnelles ,,Weiter so!‘‘, das jedoch lediglich einer überschaubaren Zahl an Beteiligten weiterhin überragende Einkünfte garantiert. Das Gerede von zigtausenden Jobs halten wir schlicht in den meisten Fällen für einen Vorwand, weiterhin exorbitante Millioneneinkünfte für wenige extreme Profiteure zu sichern. Dies zeigt sich auch in der absoluten Untätigkeit des DFB, im Hinblick auf den Fußball unterhalb der 2. Bundesliga. Dass Geisterspiele hier viel stärkere Folgen hätten, als in den Ligen der DFL, wird ausgeblendet. Hauptsache das „Premiumprodukt“ kann weiterexistieren. Hier wird der DFB seiner Rolle nicht nur nicht gerecht, er zeigt auch wiederholt, wessen Interessen er vertritt.

Seit Jahren fordern Fans Reformen für eine gerechtere Verteilung der TV-Einnahmen und kritisieren die mangelnde Solidarität zwischen großen und kleinen Vereinen. Wir weisen auf Finanzexzesse, mangelnde Rücklagenbildung und die teils erpresserische Rolle von Spielerberatern hin. Die Gefahr der Abhängigkeit von einzelnen großen Geldgebern haben wir anhand von Beispielen wie 1860 München, Carl Zeiss Jena und anderen immer wieder aufgezeigt.

Spätestens jetzt ist es aller höchste Zeit, dass sich Fußballfunktionäre ernsthaft mit diesen Punkten auseinandersetzen. Die jetzige Herausforderung ist auch eine Chance: Die Verbände sollten diese Krise als solche begreifen und die Strukturen des modernen Fußballs grundlegend verändern. Es ist höchste Zeit!

In diesem Zusammenhang fordern wir:

-Der aktuelle Plan der DFL, den Spielbetrieb im Mai in Form von Geisterspielen wieder aufzunehmen, darf nicht umgesetzt werden. Wir maßen uns nicht an, zu entscheiden, ab wann der Ball wieder rollen darf. In einer Situation, in der sich der Fußball auf diese Weise so dermaßen vom Rest der Gesellschaft entkoppeln würde, darf es jedoch nicht passieren.

-Eine sachliche Auseinandersetzung mit der aktuellen Lage muss forciert und eine Abkehr vom blinden Retten der TV-Gelder vollzogen werden. Auch ein möglicher Abbruch der Saison darf kein Tabu sein, wenn die gesellschaftlichen Umstände es nicht anders zulassen. In diesem Fall sollten nicht nur Horrorszenarien in Form von drohenden Insolvenzen skizziert werden, sondern Lösungsmöglichkeiten in Form von Förderdarlehen, erweiterten Insolvenzfristen und anderen Kriseninstrumenten, denen sich auch die restliche Wirtschaft stellt, diskutiert werden.

-Eine kommende Lösung muss maximal solidarisch sein. Es darf unter den Vereinen keine Krisengewinner - und verlierer geben. Die Schere zwischen ,,groß‘‘ und ,,klein‘‘ darf nicht noch weiter auseinandergehen. Ausdrücklich schließen wir damit auch die Vereine der dritten Liga und der Regionalligen mit ein, für die Geisterspiele ohnehin keine Option sind.

-Die Diskussion über grundlegende Reformen, um den Profifußball nachhaltiger und wirtschaftlich krisensicherer zu gestalten, muss jetzt beginnen. Sie darf nicht nur von Fans und Journalisten geführt werden, sondern ist die zentrale Aufgabe der Verantwortlichen der Clubs und Verbände. Strukturen und Vereine müssen auf einen finanziell und ideell sicheren Boden zurückgeholt werden. Dabei muss die 50+1-Regel weiterhin unberührt bleiben.

Die Phase einer von der restlichen Gesellschaft komplett entkoppelten Fußballwelt muss ein Ende haben!

Fanszenen Deutschlands im April 2020


zuschauen

17.04.2020, 17:30
Magdeburg56 Abwesend


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https://1.fc-magdeburg.de/...ellen/8162

Herr Kallnik ist nun endgültig durch bei mir!
Entweder ich spiele die Saison zu Ende, ermittle sportlich die Aufsteiger und Absteiger oder aber ich werte den jetzigen Tabellenstand und es gibt ebenfalls Auf und Absteiger!
Es kann aber nicht sein, dass man nur ein paar Plätze wertet und den Rest kehrt man untr den Tebbich!

Kallnik und Franz sollten beide ihren Hit nehmen!
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

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