MDFF - das Magdeburger Fussballforum



05.05.2020, 08:44
Wadenbeisser Abwesend


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Zitat von Paps:
...
Die Welt ist krank und wer das Geld hat bestimmt wie es weiter geht."



&



prost

05.05.2020, 08:53
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...
ist doch klar Uni, die würden auch wenn die Pest hier durchläuft, noch die fehlenden / möglich verlorengehenden 300 Mio.
Glocken vor Augen haben.

Das ist in meinen Augen ein widerliches Pack angefangen von den Deppen Laschet / Söder & co. über Funktionäre bis hin zum unwichtigsten
Vereins offiziellen.

05.05.2020, 09:23
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...
jep Arma so isses

es widert mich einfach nur noch an

die machens nach dem Motto

„widewidewitt und drei macht neune,: ich mach mir die Welt,: widewide wie sie mir gefällt.“

na dann prost

Ich Spreche Sarkasmus und Ironie fließend!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 05.05.2020, 09:25 von Wadenbeisser.

05.05.2020, 12:07
Wadenbeisser Abwesend


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wat für ein geistige Tiefflug bei der DFL und



hääääääääääääääääää?

Zitat:

Wegen der Corona-Krise sollen die Bundes- und Drittligisten besondere Hygienemaßnahmen einhalten, um Geisterspiele zu ermöglichen. Morgen wollen Bund und Länder entscheiden, ob Geisterspiele genehmigt werden. Foto: Christian Schroedter

Grundlage für die Entscheidung, ob in den Bundesligen und in der 3. Liga weitergespielt wird, ist ein Hygienekonzept. Es gibt aber Probleme.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Die Bundesligisten und Drittligisten erwarten mit Spannung die Entscheidung, ob es morgen von Bund und Ländern grünes Licht für eine Saison-Fortsetzung mit Geisterspielen gibt. In den vergangenen Tagen wurde immer wieder über ein Hygienekonzept gesprochen, das von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) entwickelt wurde. Dadurch soll die Gefahr einer Infizierung mit dem Coronavirus minimiert werden.
Ärzte beim FCM auf Honorarbasis

Allerdings beinhaltet das 46 Seiten lange Konzept einige Hürden, die gerade für die Drittligisten nur schwer zu nehmen sind. So muss der 1. FC Magdeburg einen Hygienebeauftragten benennen, der approbierter Arzt ist und zudem die Gesamtverantwortung für die reibungslose Umsetzung des Konzeptes trägt.

Für die Bundesligisten ist das keine große Hürde, weil diese Aufgabe vorwiegend vom hauptamtlichen Mannschaftsarzt übernommen wird. Der FCM hat aber keinen hauptamtlichen Mannschaftsarzt. Dr. Stefan Wiegand, Dr. Jan Philipp Schüttrumpf und Oliver Poranzke sind zwar für den Club tätig, allerdings neben der eigentlichen Haupttätigkeit und nur gegen ein geringes Honorar. „Wir leisten viel Arbeit für den FCM über Eigen-Engagement in der Freizeit“, betont Wiegand.
Bilder



Dr. Stefan Wiegand arbeitet beim FCM auf Honorarbasis als Mannschaftsarzt. Foto: imago images

Hygienebeauftragter mit vielen Aufgaben

Die Aufgaben, die der Hygienebeauftragte wahrnehmen soll, würden allerdings mindestens eine Vollzeitstelle erfordern. So soll diese Person bei Geisterspielen bei den Eingangskontrollen die Desinfektion sicherstellen und für im Stadion anwesende Personen Tests bei Auffälligkeiten wie Fieber oder Unwohlsein verantworten. Auch gilt es, grundsätzlich bei den Trainingseinheiten vor Ort zu sein und die mindestens zweimal pro Woche anfallenden Corona-Tests der Spieler zu verantworten. Selbst für die Sichtung der Hotels, die den Mannschaften exklusiv zur Verfügung stehen müssen, ist der Hygienebeauftragte zuständig. „Letztendlich sind wir für alles verantwortlich – ob es läuft oder nicht. Diese Verantwortung können und wollen wir aber in Bezug auf das vorgestellte Konzept nicht übernehmen“, betont Wiegand. Deshalb haben alle drei, Wiegand, Schütt­rumpf und Poranzke, die Stelle als Hygienebeauftragter abgelehnt.

Der Club steht wie viele andere Drittligisten vor einem Problem. Denn die Besetzung des Hygienebeauftragten ist die Grundlage, damit das Corona-Konzept funktioniert. „Wir müssten demnach eine Vollzeitstelle ausschreiben, weil es gerade niemanden gibt, der die Aufgabe wahrnehmen kann oder will“, erklärt FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik.

Ein Problem sieht Wiegand in der Sonderrolle, die der Fußball im Hygienekonzept teilweise für sich beansprucht. „Dabei geht es vor allem um die Quarantäne-Regeln“, sagt er.
Quarantäne-Regel ist ein Problem

Was er meint: Normalerweise müssen infizierte Menschen und die, die unmittelbar mit ihnen zu tun hatten, nach Empfehlung des Robert-Koch-Instituts zwei Wochen in Quarantäne. Laut Konzept gilt das für die Fußballmannschaften aber nicht. In Köln beispielsweise gingen nur die beiden infizierten Spieler und der Physiotherapeut in Quarantäne. Die restliche Mannschaft trainiert einfach weiter. Als Mittelfeldspieler Birger Verstraete das Vorgehen seines Vereins öffentlich kritisierte, wurde er zurückgepfiffen. Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer kritisierte dieses Sonderrecht. „Ich habe kein gutes Gefühl, wenn es um die Umsetzung des Hygiene­konzeptes geht. Schließlich wissen wir nicht genau, wie sich das Virus auf junge Menschen auswirkt. Auch bei ihnen kann es durchaus schlimmere Krankheitsverläufe geben“, gibt Wiegand zu bedenken.

Den Vereinen kommt deshalb in der Corona-Krise eine besondere Verantwortung zu. „Wir haben eine Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitern“ sagt auch Kallnik.
Organisation für FCM nicht zu stemmen

Ein weiteres Problem gerade für Drittligisten bezieht sich auf die Organisation: Im Hygienekonzept wird ein eigener Mannschaftskoch, mehrere Mannschaftsbusse, separate Kabinen, die räumliche Trennung der Behandlungsliegen und eine feste Zuordnung von Spielern zu mehreren Physiotherapeuten gefordert. „Das können wir nicht leisten, weil wir zum Beispiel nur einen Physiotherapeuten haben. Das ist der große Unterschied zu den Bundesligen“, sagt Kallnik.

Auch im persönlichen Bereich gibt es Einschränkungen: So sollen sich berufstätige Ehefrauen regelmäßig testen lassen. Wenn dies nicht möglich ist, dann müsste der Spieler in einer separaten Unterkunft wohnen.
Haftungsausschluss soll unterschrieben werden

Pikant: Vor dem Restart sollen die Spieler möglicherweise einen Haftungsausschluss unterschreiben.* Das heißt, dass die Spieler selbst das Risiko tragen würden, sollten sie sich im Training oder Spiel infizieren. „Davon weiß ich nichts. So etwas musste ich noch nie unterschreiben“, wundert sich FCM-Abwehrspieler Timo Perthel. Und: „Ich würde mir das genau durchlesen. Grundsätzlich sehen sich alle Leistungssportler natürlich immer einem bestimmten Verletzungsrisiko ausgesetzt. Es ist aber sehr fraglich, ob man sich jetzt in der Corona-Krise einem solchen Risiko aussetzen sollte.“


vogel

* wird bestimmt auf Arbeit auch so kommen - ui ui ui

05.05.2020, 12:34
Wadenbeisser Abwesend


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Wink


Wink

06.05.2020, 13:57
Wadenbeisser Abwesend


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Mittwoch, 06.05.2020
Statement zur aktuellen Situation im deutschen Fußball
Zitat:

Mittwoch, 06.05.2020
Statement zur aktuellen Situation im deutschen Fußball

Das Coronavirus hat die deutsche Sportwelt und insbesondere den Fußball von der Bundesliga bis hin in die tiefsten Niederungen lahm gelegt. Doch während der Amateursport vernünftigerweise ruhen muss und hunderttausende Freizeitfußballer nicht ihrem liebsten Hobby nachgehen dürfen, diskutiert der Profifußball über eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des Ligabetriebs.

In dieser Diskussion bezieht die große und vielschichtige Fanszene des 1. FC Magdeburg Stellung und spricht sich dafür aus, den Spielbetrieb im deutschen Profifußball bis auf Weiteres ruhen zu lassen. Mit diesem Statement wollen wir zudem den Verantwortlichen des 1. FC Magdeburg den Rücken stärken, sich weiterhin gegen eine zeitnahe Wiederaufnahme des Ligabetriebs auszusprechen.

In den folgenden Ausführungen legen wir unsere Beweggründe für diese Forderung dar.

Gesundheitliche Risiken

Dass das Coronavirus auch vor dem deutschen Profifußball keinen Halt macht, haben die jüngsten Ergebnisse der ersten Testreihe in den beiden Bundesligen gezeigt. Wie unbesorgt zudem ein oder vielleicht auch mehrere Spieler mit dem Thema umgehen, hat Salomon Kalou von Hertha BSC auf erschütternde Art und Weise bewiesen. Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs birgt trotz eines umfangreichen Hygienekonzeptes mindestens ein Restrisiko, wenn nicht sogar aufgrund menschlichen Versagens ein generelles Risiko, das Coronavirus weiter zu verbreiten. Dass offensichtlich auch die Verantwortlichen von DFB und DFL nicht vollständig von ihrem Hygienekonzept überzeugt sind wird spätestens darin deutlich, dass nach unseren Informationen die Spieler zusätzlich verpflichtet werden sollen einen Haftungsausschluss für den Fall zu unterschreiben, dass sie sich während einer Fußballpartie mit dem Coronavirus infizieren.

Neben dem Ansteckungsrisiko setzen sich die Spieler jedoch auch einem erhöhten Verletzungsrisiko aus. Bei einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist mit einem engmaschigen Spielrhythmus zu rechnen, welcher, auch bei einer Erhöhung der Wechselmöglichkeiten in einem Spiel, das Risiko für ernsthafte und möglicherweise auch langwierige Verletzungen voraussichtlich erhöht.

Die Gesundheit der Fußballspieler wird von allen Verantwortlichen, die sich für eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des Ligabetriebs aussprechen, leichtfertig aufs Spiel gesetzt.

Wirtschaftlicher Aspekt

Die wirtschaftlichen Folgen für den Fußball durch das Coronavirus sind derzeit noch nicht abschätzbar, da niemand wirklich weiß, wie sich die Situation in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln wird. Für den 1. FC Magdeburg wird sich der finanzielle Schaden bei einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der dritten Liga nach ersten Schätzungen auf mindestens 740.000€ belaufen. Viele Vereine in der dritten Liga sind von den verlässlichen Zuschauereinnahmen an den Heimspieltagen abhängig und können grundsätzlich nicht auf die überdimensionierten Fernsehgelder zurückgreifen, wie dies zum Teil in den beiden Bundesligen der Fall ist.

Überhaupt ist die Frage aufzuwerfen, wie es sein kann, dass zahlreiche Fußballclubs in den beiden Bundesligen auf eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs drängen, um dem finanziellen Kollaps zu entgehen. Offensichtlich ist das System Profifußball als Ganzes trotz voller Stadien und Abermillionen schwerer Fußballclubs kaum nachhaltig und höchst unsolidarisch.

Kurzum: der Profifußball ist schon lange schwer krank und er widert uns als Fußballfans an. Statt weiterhin die Augen vor horrenden Spielergehältern, astronomischen Ablösesummen und unsozialen Pay-TV-Verträgen zu verschließen, sollte der deutsche Fußball die Zeit des Stillstands nutzen und die Themen Nachhaltigkeit, Solidarität, Sozialität und freie Zugänglichkeit für jeden Fußballfan konzeptionell aufgreifen.

Sportliche Situation

Bedingt durch die unterschiedlichen Voraussetzungen an den jeweiligen Standorten in der dritten Liga oder aufgrund von Sondergenehmigungen befinden sich zum Teil seit Wochen bereits mehrere Mannschaften wieder im (fast) regulären Trainingsbetrieb, während beispielsweise unser 1. FC Magdeburg aufgrund der in Sachsen-Anhalt geltenden Eindämmungsverordnung auch weiterhin den Trainingsbetrieb vernünftigerweise nicht aufnehmen kann. Denn was für den Amateurfußballer und Breitensportler gilt, hat unserer Ansicht nach auch für einen Drittligafußballer zu gelten. Das Infektionsrisiko ist schließlich das gleiche, unabhängig davon ob der Sport als Hobby oder Hauptberuf ausgeübt wird.

Eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des Ligabetriebs in der dritten Liga sorgt aufgrund der ungleichen Ausgangsbedingungen für einen verzerrten Wettbewerb. Ein verzerrter Wettbewerb wiederum ist weder im Sinne der Fans, noch im Sinne des Sports.

Fußballclubs und Verbände sind gefragt, um eine solidarische und für alle Beteiligten annehmbare Lösung zu finden. Orientierung könnten die Modelle der Deutschen Handball Liga oder der Deutschen Eishockey Liga bieten, in welchen der Ligabetrieb bereits abgebrochen worden ist.

Testressourcen

Während landauf landab Millionen von Arbeitnehmern, die den täglichen Kontakt zu Mitmenschen beispielsweise im Gesundheits- und Pflegesektor, aber auch in vielen anderen Bereichen, nicht vermeiden können auf die sowieso schon viel zu knappen Testressourcen angewiesen sind, kann eine kleine elitäre Gruppe im deutschen Profifußball fernab der gesellschaftlichen Realität mehrfach durchgetestet werden. Dabei ist es unerheblich, woher die Testkapazitäten kommen, wer sie bezahlt hat und ob sie in der Gesellschaft tatsächlich fehlen oder nicht. Die Botschaft, welche durch diese Vorgehensweise vermittelt wird, spricht ganz klar für sich.

Während DFB-Präsident Fritz Keller, welcher kein Stück besser als seine Vorgänger zu sein scheint, medienwirksam mitteilt, dass der Fußball keine Sonderrolle beansprucht, nimmt der Fußball im gleichen Atemzug ohne mit der Wimper zu zucken diese Sonderrolle wohlwissend ein.

Moralische Bedenken

Wenn die Eindämmungsverordnungen etwas Gutes haben, dann dass sie für alle Menschen gleichermaßen gelten, unabhängig von Einkünften, sozialer Stellung oder anderer Kriterien. Dass sich der Fußball mit aller Macht eine Sonderrolle aneignen und über die bestehenden Beschränkungen hinwegsetzen will, ist moralisch nicht zu vertreten. Es demonstriert aber in eindrucksvoller Art und Weise, wie sehr sich der Profifußball bereits von der Basis des Sports und der Anhängerschaft, ja eigentlich von der gesamten Gesellschaft, entfernt hat.

Sobald jedoch die heilige Blase des Profifußballs angestochen wird, stellen sich hochrangige Verbands- und Vereinsfunktionäre höchstpersönlich als Moralapostel dar. Natürlich ist es leichter beim Stand von 0:6 einen Ball von A nach B zu schieben und dieses Schauspiel in den Medien als gesellschaftliche Verantwortung zu verkaufen, als nun, wo es wirklich mal hart auf hart kommt, tatsächlich seiner Verantwortung gerecht zu werden. Hier demaskiert sich das Fußball-Business.

Denn was häufig in den Diskussionen vergessen wird: Profifußball hat in unserer Gesellschaft auch eine Vorbildfunktion und diese wird, insbesondere gegenüber fußballbegeisterten Kindern, Hobbyfußballern und Breitensportlern, bei einer schnellstmöglichen Wiederaufnahme des Spielbetriebs in keiner Weise ausgeübt.

Moralisch bedenklich ist es außerdem in diesen Zeiten gesellschaftliche Veranstaltungen zu organisieren, die zwar im Stadion keine Zuschauerströme zulassen, aber aufgrund ihrer Strahlkraft das Potenzial haben (weitab) außerhalb der Fußballstadien für Zusammenkünfte von Menschen zu sorgen. Dabei teilen wir jedoch ausdrücklich nicht die Meinung der Gewerkschaft der Polizei, welche Massenaufläufe vor den Stadiontoren erwartet. Das können wir für den Standort Magdeburg unter den aktuellen Bedingungen zumindest in organisierter Form ausschließen und halten es auch in unorganisierter Form für unwahrscheinlich.

Resümee

Der Profifußball, so weit entfernt von der Basis und der Anhängerschaft wie nie zuvor, zeigt in diesen Tagen sein wahres Gesicht. Die Gesundheit der Spieler, ein verzerrter Wettbewerb, das unnötige Ausreizen von knappen Testressourcen, die Vorbildfunktion – all diese Punkte sind nur Nebensache, wenn es in Wirklichkeit nicht um den Fußballsport geht, sondern ausschließlich um eine elitäre Sonderrolle und hunderte Millionen von Euro.

Sollte es tatsächlich, allen Argumenten zum Trotz, zeitnah zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs kommen, so darf sich der Profifußball nicht wundern, dass die sowieso schon ausgeprägten Entfremdungstendenzen zur Basis des Fußballsports und den Fanszenen weiter zunehmen werden. Ein Profifußball, der sich ausschließlich aus seinem Eigeninteresse heraus nicht an die Seite der Gesellschaft, sondern über sie stellt, wird nicht nur seiner sozialen Verantwortung nicht gerecht, sondern er produziert mehr denn je Fußballfans, die sich gegen diese widerlichen Auswüchse zur Wehr setzen werden.

Block U - 1. FC Magdeburg im Mai 2020


v up 3

06.05.2020, 18:49
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...


- Kontaktverbot bis 5. Juni

- ALG II Empfänger soln ihre FFP Masken selber zahlen

- Milionaris und deren Clubs Tucken wieder übern Platz für Millionen €€€€€s Oh mein Gott

haende haende haende

Zitat:
Trotz allem heißt es: Vorhang auf

Bleiben noch die Deutschen selbst. Bislang gibt es nicht eine Umfrage, in der sich eine klare Mehrheit der Menschen für die Fortsetzung der Profiligen ausspricht. Viele haben eigene, zum Teil existentielle Sorgen, anderen ist es schlichtweg egal - und manche werden sich nun fragen, warum sie ungetestet in Rettungswagen, Schulen oder Polizeirevieren ihren Dienst tun, während ein paar hundert Fußballprofis bevorzugt werden.

Trotzdem heißt es: Vorhang auf. Allzu großen Applaus sollten Politiker und Funktionäre allerdings nicht erwarten.

mir kommt das zum Kotzen

06.05.2020, 19:58
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...
Ich bin für Geisterspiele um die Saison in welcher Liga auch immer zu Ende zu bringen um Auf und Absteiger zu ermitteln ( Meister)
Sollte es einen Abbruch geben sollte es auch keinen Auf d Absteiger in den jeweiligen Ligen geben!
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

06.05.2020, 23:36
armageddon Abwesend
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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...
Tja Dete für Deinen Vorschlag müsste der Spielbetrieb in allen relevanten Ligen dann auch Coronafrei von statten gehen und genau dieser Pfad ist mir zu schmal. Die schöpfen jetzt nur die Kohle aus den Fernsehgeldern ab, mehr ist an Wert aus dieser Aktion für mich nicht zu ziehen.

Und ehrlich gesagt wünsche ich mir bei so viel Dreistigkeit schon, das DFL / DFB mit ihrem Wurschtkonzept auf die Fresse fliegen.

07.05.2020, 07:34
Wadenbeisser Abwesend


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06.05.2020
FCM-Stellungnahme
Zitat:


Stellungnahme des 1. FC Magdeburg zum Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten

Am heutigen Mittwoch, 06.05.2020, haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der einzelnen Bundesländer der Bundesrepublik beschlossen, dass eine Fortsetzung des Spielbetriebes der 1. und 2. Bundesliga (unter Ligaträger DFL) noch im Mai wieder aufgenommen werden kann. Die Wiederaufnahme erfolgt unter der Anwendung eine speziell dafür entworfenen Hygienekonzepts, welches mit geltenden Regeln für Spielbetrieb und Medienrichtlinien etc. in Einklang gebracht werden soll. Diese Entscheidung hat der 1. FC Magdeburg zur Kenntnis genommen.

Für die 3. Liga unter Ligaträger DFB (Deutscher Fußball-Bund) gilt dagegen nach den heutigen Beschlüssen, dass die Saison weiterhin nicht fortgeführt werden kann. Die Genehmigung der Wiederaufnahme eines Trainings- und Wettkampfbetriebes von der 3. Liga bis zur Kreisklasse obliegt nunmehr den jeweiligen Bundesländern sowie den Gesundheitsämtern vor Ort.

In Sachsen-Anhalt gilt mit der 5. Eindämmungsverordnung (Link zur Verordnung: https://coronavirus.sachsen-anhalt.de/..._final.pdf), dass bis zum 27. Mai 2020 jeglicher Wettkampfbetrieb untersagt ist. Auch ein Mannschaftstraining im klassischen Sinn ist bis dahin aufgrund der Kontaktbeschränkungen untersagt. Nur ein Kleingruppen-Training mit maximal fünf Personen wäre möglich.

Bereits heute Vormittag haben die Präsidenten und Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg und des Halleschen FC sowie des Handballbundesligisten SC Magdeburg, dessen aktuelle Spielzeit in der DKB Handball Bundesliga bereits abgebrochen wurde, den Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff in einer 45-minütigen Videokonferenz über die aktuelle Situation informiert. Im Ergebnis soll es eine Sonderrolle für den 3. Liga-Fußball auch wegen der gesellschaftlichen Verantwortung in Sachsen-Anhalt nicht geben.

Vor diesem Hintergrund ist nunmehr klar, dass der 1. FC Magdeburg den Trainingsbetrieb weiterhin nicht aufnehmen wird. Dafür besteht zum aktuellen Zeitpunkt keine Grundlage. Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes in der 3. Liga ist nicht absehbar. Ein Abschluss der Saison bis zum 30. Juni dieses Jahres ist angesichts dieser Verfügungslage nicht möglich. Diese bestehenden Beschränkungen werden die Vereine nunmehr dem Deutschen Fußball-Bund übermitteln und die Bitte zum Abbruch der Saison somit nochmals unterstreichen.

„Aufgrund der behördlichen Vorgaben ist eine Wiederaufnahme des Mannschaftstrainingsbetriebs in unserem Bundesland weiterhin nicht möglich. Das Wohl und die Gesundheit der Mitarbeiter des 1. FC Magdeburg stehen für alle verantwortlich handelnden Gremien fest im Vordergrund“ , so Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg.

Angesichts der heutigen politischen Entscheidung bezogen auf die 3.Liga und der geltenden Verordnungen in Sachsen-Anhalt gehe es nun vor allem darum, die kommende Saison 2020/21 unter Berücksichtigung der durch die Pandemie eingetretenen Begleiterscheinungen verantwortungsvoll vorzubereiten.

Im Übrigen unterstützen wir die von den Ministerpräsidenten und der Kanzlerin angeregte Entwicklung einer Zukunftskonzeption für die anderen Ligen, hier insbesondere Verbesserung der finanziellen Ausstattung der 3. Liga.



"alle Angaben sind ohne Gewähr von Richtigkeit und Vollständigkeit."

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