MDFF - das Magdeburger Fussballforum



22.05.2020, 01:21
Paps Abwesend


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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...


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Was hier passiert ist nur noch eine Farce. Chancengleichheit interessiert die Herren nicht. Hauptsache ich ziehe mein Ding durch ohne Sinn und Verstand. Das Geld vernebelt diesen Gestalten so das Hirn, dass sie keine vernünftigen Entscheidungen mehr treffen können. Für mich zerstört das hier nur meine Zuneigungen für diesen "Sport". Dritte Liga - Profiliga, abgenabelt von den ersten beiden Ligen. Völlige Ungleichbehandlung und jetzt fällt es den Herren auf die eigenen Füsse. Wer ist eigenlich der der Gesetzgeber im Land?
Die Politik oder der allmächtige DFB/ DFl. Dynamo 6 Spiele in 15 Tagen und das im Abstiegskampf (nicht das ich Symphatie mit denen hätte Grinning ) aber einfach nicht vertretbar. Aber einige meinen vertreten zu müssen diese Liga muss weitergeführt werden. Was man jeden Tag so liest zum Kotzen einen immmer mehr an. Viele kleine Unternehmen werden nicht mehr existieren und dieser korrupte Fussballverband wird weiter existieren und weiter sein Unwesen treiben. Tag für Tag kann man nur noch den Kopf schütteln über so viel Unvermögen. Hauptsache meine Kohle stimmt. Das er derjenige ist der den Fussball in den Abgrund stößt hat er bis heute nicht begriffen.
Ich hoffe dass mein Verein den Weg weiter geht wie bisher und den Kopf bietet um diesen Machenschaften entgegen zu stehen. Damit ich diesen Sport wieder so lieben kann wie vorher.
Und für einige Leute mal zum Nachdenken: Wer stimmt zum weiter spielen Rostock; Kaiserslautern, 1860, Duisburg , Braunschweig (wieviel Schulden haben die alle?), Karl Morx Stadt (ist die Insolvenz schon erledigt?). Der Rest ist aus Bayern und wird durch Herrn Koch hofiert.
Aber Schuld ist Herr Kallnik. Nicht war Detlef. Schau mal über den Tellerrand und lass deine persönlichen Sachen mal aussen vor. Kallnik hat uns wirtschaftlich nach oben geführt, dann vieleicht nicht allles richtig gemacht, aber jetzt versucht er den Schaden für den Verein so klein wie möglich zu halten, denn sportlich wird hier nichts mehr entschieden. Hier geht es nur noch um Machtinteresessen seitens des DFB. Eine faire Saisonentscheidung wird es nicht geben. Egal was passiert.

22.05.2020, 08:52
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...
Zitat:
..Was hier passiert ist nur noch eine Farce. Chancengleichheit interessiert die Herren nicht. Hauptsache ich ziehe mein Ding durch ohne Sinn und Verstand. Das Geld vernebelt diesen Gestalten so das Hirn, dass sie keine vernünftigen Entscheidungen mehr treffen können. Für mich zerstört das hier nur meine Zuneigungen für diesen "Sport". Dritte Liga - Profiliga, abgenabelt von den ersten beiden Ligen. Völlige Ungleichbehandlung und jetzt fällt es den Herren auf die eigenen Füsse. Wer ist eigenlich der der Gesetzgeber im Land?
...

Mutti hat die Kontrolle verloren Jürgen



Fußball
Drittliga-Neustart: DFB im Fokus der Kritik
22.05.2020
Zitat:

DFB-Präsident Fritz Keller (l.) und Vizepräsident Peter Frymuth verkündeten voller Freude, dass am 30. Mai der Drittliga-Neustart ansteht. Es bleiben aber Zweifel. Foto: imago images

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Donnerstag den Drittliga-Neustart ab 30. Mai bekanntgegeben. Einige Vereine drohen mit Klagen.
Von Manuel Holscher ›

Frankfurt/Main/Magdeburg l Fast täglich verschickt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) momentan E-Mails und Pressemitteilungen. Schwerpunkt der Nachrichten ist immer derselbe: ein möglicher Drittliga-Neustart. Am Donnerstagum 13 Uhr verkündete der DFB dann feierlich Vollzug, am 30. Mai soll es wieder losgehen. Die Entscheidung sei im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen worden. Der 1. FC Magdeburg würde am 30. Mai mit dem Geisterspiel gegen Kaiserslautern starten, am folgenden Dienstag in Würzburg antreten. Allerdings bleiben große Zweifel. Schließlich fehlt der Beschluss des außerordentlichen Bundestages, der extra einberufen wurde – und der findet erst am Montag statt.
Sinneswandel in 24 Stunden

Für Irritationen sorgte der DFB zuvor durch zwei E-Mails, die der Verband am Dienstag und Mittwoch an die Drittligisten versendete und die der Volksstimme vorliegen. So wies Manuel Hartmann, DFB-Abteilungsleiter für Spielbetrieb der Ligen und Wettbewerbe, am Dienstag zunächst darauf hin, dass eine Entscheidung bezüglich eines Drittliga-Neustarts momentan noch nicht getroffen werden kann, da dies die politische Verfügungslage nicht zulässt.

In Sachsen-Anhalt (27. Mai) und Thüringen (5. Juni) sind Mannschaftstraining und Wettkampfbetrieb nämlich noch untersagt. Hartmann hoffe darauf, dass am kommenden Montag eine politische Entscheidung getroffen wird.
Alleingang des DFB

So weit – so nachvollziehbar: Nur einen Tag später, am Mittwochabend, klang Hartmann aber ganz anders. Die DFB-Gremien möchten „kurzfristig die bisher abgesagten Spieltage 28 bis 38 der 3. Liga neu terminieren und die ersten Spieltage zeitgenau ansetzen, wobei der Wiedereinstieg für das Wochenende 30./31. Mai vorgesehen ist“.

Diese Nachricht des Verbandes warf Fragen auf, beinhaltete sie doch komplett das Gegenteil von dem, was nur rund 24 Stunden zuvor angeblich galt. Es ging aber sogar noch weiter: Die Vereine, deren Bundesländer momentan kein Mannschaftstraining und Wettkämpfe zulassen, werden dazu aufgefordert, „auf die zuständigen politischen Verantwortungsträger zuzugehen, um auf eine Öffnung im Sinne einer Wettbewerbssicherung hinzuwirken“.

Heißt: Der FCM soll bei Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff darauf hinwirken, dass endlich gespielt werden kann. Ansonsten müsse eine Ausweichspielstätte in einem anderen Bundesland benannt werden. Wieder baute der DFB eine Drohkulisse auf. Es war nicht das erste Mal: Haseloff warf dem Verband vor, unerträglichen Druck auf die Politik auszuüben.
DFB ignoriert die Regeln der eigenen Satzung

Klar ist: Durch diese beiden E-Mails, durch den Zick-Zack-Kurs der vergangenen Wochen wird deutlich, dass der DFB im Chaos versunken ist, wenn es darum geht, ob die 3. Liga in der Corona-Krise fortgesetzt oder abgebrochen werden soll.

Um den Start zum 30. Mai durchzusetzen, bricht der Verband nämlich sogar von ihm selbst vorgegebene Regeln. Schließlich darf der FCM erst dann ins Mannschaftstraining einsteigen, wenn die beiden im Hygienekonzept vorgeschriebenen Corona-Tests absolviert wurden. Bis kommenden Montag ist nach Vereinsangaben mit den Tests und deren Ergebnissen zu rechnen.
Drittligasart für FCM nicht haltbar

Damit ist aber andererseits klar, dass ein Drittliga-Neustart zum 30. Mai für den Club nicht haltbar ist. Denn das DFB-Hygienekonzept schreibt vor, dass eine Mannschaft nach den Tests ein einwöchiges Quarantäne-Trainingslager absolvieren muss und erst dann in den Spielbetrieb zurückkehren darf.

Dieses Verhalten steht der eigenen Satzung entgegen, in der steht, dass „der DFB in sozialer und gesellschaftspolitischer Verantwortung handelt“.
Hallescher FC prüft rechtliche Schritte

Im Zuge dieser Ungereimtheiten, diesem Bruch der eigenen Regeln will neben Carl Zeiss Jena auch der Hallesche FC rechtliche Schritte prüfen. „Unsere seit Wochen geäußerten Bedenken wurden mit der heutigen Entscheidung ebenso außen vor gelassen wie der Umstand, dass die Verfügungslage in Sachsen-Anhalt bis einschließlich 27. Mai kein Mannschaftstraining zulässt. Wir sehen uns gezwungen, diese plötzliche Entwicklung unter dem Aspekt der Chancengleichheit rechtlich prüfen zu lassen“, sagte HFC-Präsident Jens Rauschenbach.

Und wie reagiert der DFB auf solche Vorwürfe und Bedenken? Der Verband wiederholt fast schon in Dauerschleife, dass der Verband alles dafür tun muss, um einen Spielbetrieb anzubieten. Plan B für den Fall eines Abbruchs? Fehlanzeige. Zwar betonen die Verantwortlichen, dass über ein mögliches Abbruchs-Szenario gesprochen wurde. Doch die Wahrheit ist: Ein tragfähiges Konzept wurde den Vereinen nie vorgelegt oder veröffentlicht.
Drei Vereine nicht mehr bei Befürwortern

Wegen dieser zahlreichen Widersprüche beim DFB werden die Zweifel auch bei Vereinen größer, die den Verband zuvor unterstützten. Bei einem Meinungsbild vor mehr als drei Wochen sprachen sich zehn von 20 Vereinen für eine Saison-Fortsetzung aus. Am Dienstag wurde der DFB in einem Brief von acht Vereinsvertretern dazu aufgefordert, endlich Klarheit zu schaffen. Der KFC Uerdingen, Eintracht Braunschweig und Viktoria Köln, eigentlich allesamt Befürworter, waren aber nicht mehr dabei. Hinzu kam nur der SV Meppen, der sich zuvor enthalten hatte.

Wegen dieser offensichtlichen Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse forderte Mannheim ein erneutes Meinungsbild. DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius lehnte das aber ab. Begründung: „An dem Abstimmungsverhältnis wird sich kaum etwas ändern.“

Im völlig zerfahrenen Streit um die Drittliga-Zukunft hat der DFB als Krisenmanager eine denkbar schlechte Figur abgegeben. Und hatte damit einen großen Anteil an der öffentlichen Schlammschlacht.
Kommentar mit Beigeschmack von Frymuth

Unter Berücksichtigung der fehlerhaften Umsetzung des eigenen Hygienekonzeptes klingen die Worte des DFB-Vizepräsidenten Peter Frymuth deshalb fast schon absurd: „Im Zentrum stehen zwei Dinge: die gewissenhafte Umsetzung des Hygienekonzepts und die Möglichkeit, den Wettbewerb auf sportlichem Weg zu entscheiden. Unbedingt notwendig ist jetzt die Solidarität aller, die sich der 3. Liga verbunden fühlen.“





"alle Angaben sind ohne Gewähr von Richtigkeit und Vollständigkeit."

Ich Spreche Sarkasmus und Ironie fließend!


22.05.2020, 10:07
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...
angenehm zu lesender Beitrag


Meine Meinung: Das Kartell der Macht - oder was Vernunft in der 3. Liga verhindert
Zitat:

Der DFB ist im Begriff, in der 3. Liga Schaden über das Wirtschaftliche hinaus zu verursachen. Er zerstört jede Hoffnung auf einen fairen Wettbewerb - bekommt er noch rechtzeitig die Kurve?


Tino Zippel, stellvertretender Chefredakteur der Ostthüringer Zeitung Foto: Peter Michaelis

Hat der Deutsche Fußball-Bund ein Gewissen? Wenn es ums Geld geht, dann nicht! Keinen anderen Schluss lassen die vergangenen Wochen zu: In einer einmaligen Pandemie-Situation agiert der Verband kaltherzig, unsolidarisch, gierig. Und ohne Skrupel. Auf einen wohlinszenierten Brief, in dem acht Vereine – übrigens eine Minderheit – einen einstimmigen politischen Beschluss von Bund und Ländern umdeuten, folgt die Pistole auf die Brust: Überrede dein Bundesland, dem Fußball eine Sonderrolle zu gewähren, oder suche dir woanders Asyl. Auf deine Kosten selbstverständlich. Die Saisonfortsetzung mindert so keine Schäden, sie macht Schaden – über das Wirtschaftliche hinaus!

Der DFB schädigt die Marke „3. Liga“, die ihm doch so wichtig ist. Fairness steht hintenan. Einige Vereine schwadronieren von einer sportlichen Lösung, aber dürfen selbst schon wochenlang trainieren und sich einen Vorteil erarbeiten. Wie soll so noch ein gerechter Wettbewerb stattfinden?

Stattdessen titulieren die Vereine mit moralischen Vorwürfen jene Klubs als „Verweigerer“, deren Bundesländer berechtigt Vorsicht in der Corona-Pandemie walten lassen. Gerade diese Vorsicht hat Deutschland vor einer Katastrophe wie in Italien bewahrt! Aber gut, nicht jeder versteht, was ein Vorsorgeparadox ist. Und nicht jeder kennt liebe Mitmenschen persönlich, die schwer unter einer Covid-19-Erkrankung gelitten haben.

Natürlich hat der FC Carl Zeiss Jena die Last einer bislang miserablen Saison zu tragen. Und natürlich berechtigen die bislang gezeigten Leistungen nicht, auch nächste Saison in der dritten Liga zu spielen. Das vergangene Spieljahr lehrt aber, dass mit einem famosen Schlussspurt selbst der Klassenerhalt noch möglich ist, wenn keiner mehr daran glaubt. Also selbst zum jetzigen Zeitpunkt. Ohne Mannschaftstraining elf Spiele in einem Monat zu absolvieren, sind allerdings Umstände, die einen solchen Kraftakt unmöglich machen. Muss das nicht in der Bewertung berücksichtigt werden?

Der DFB bügelt Vorschläge vom Tisch, die Liga aufzustocken. Wegen der hohen Spielzahl in der kommenden Saison. Doch wer fragt jetzt, wenn elf Spiele in einem Monat anstehen? Pragmatische Lösungen sind gefragt. In der zweiten Frauen-Bundesliga soll beispielsweise der Abstieg ausgesetzt werden, weil noch kein Team definitiv abgestiegen ist. Genauso bei den Junioren. Warum gilt das nicht im Männerfußball?

Die Mehrheitsverhältnisse beim DFB-Bundestag erlauben es dem DFB-Vorstand, gemeinsam mit dem Ligaverband alle Entscheidungen durchzudrücken, wenn sie nur auch den bayerischen Verband mit DFB-Vize Rainer Koch auf ihre Seite ziehen. Die Interessenlagen sind gut verwoben, haben doch gerade vier bayerische Vereine Chancen, in die lukrative zweite Bundesliga aufzusteigen. Die Struktur gegenseitiger Abhängigkeiten erinnert an ein Kartell. Ostdeutsche Landesverbände haben dort – Moment – nichts zu melden. Das sind die Realitäten 2020.

Bleibt das wichtigste, die Gesundheit. Fußballfunktionäre gehen gewissenlos mit den Fußballern um, die Menschen und keine Maschinen sind. In der dritten Liga verdienen die Sportler bei weitem keine Millionengehälter, die sie auf Dauer absichern. Wo bleibt der Arbeitsschutz, wenn sie ohne mehrwöchiges Mannschaftstraining in englische Wochen einsteigen sollen? Das gleicht einem Himmelfahrtskommando. Apropos Himmelfahrt: Vielleicht hilft der Feiertag, zur Besinnung zu kommen! Noch ist es nicht zu spät, das Ansehen des Fußballs zu retten.

Der DFB sollte den Druck aus der Debatte nehmen, um eine Lösung zu finden, mit der alle Vereine leben können. Dazu braucht es Kommunikation, nicht Konfrontation. Und ein Blick in den eigenen Ethik-Kodex hilft.


zuschauen

22.05.2020, 11:53
Magdeburg56 Abwesend


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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...
Jena ist Absteiger Nr.1 und somit sollten sie auch absteigen bei einem Saisonabbruch
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

25.05.2020, 07:51
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...




Fußball
FCM weicht nach Niedersachsen aus
25.05.2020
Zitat:

FCM im Trainingslager: Manfred Osei Kwadwo, Trainer Claus-Dieter Wollitz und Brian Koglin (v. l.) haben gestern für sieben Tage das im DFB-Hygienekonzept vorgeschriebene Hotel bezogen. Foto: Schroedter

Zwischen dem DFB und dem 1. FC Magdeburg ist übers Wochenende einiges passiert. Ein Überblick.
Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Plötzlich ging es ganz schnell. Der 1. FC Magdeburg gab am Sonnabend bekannt, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dem Verein den ersten Corona-Test ermöglichte. Gestern bezog der Club dann in Magdeburg ein Trainingslager. „Am Montag steht der zweite Test auf dem Programm, so dass wir am Dienstag ins Mannschaftstraining einsteigen könnten“, bestätigte FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik.

Da bis mindestens 27. Mai in Sachsen-Anhalt Mannschaftstraining und Wettkampfbetrieb untersagt sind, wird der Club für die Einheiten nach Schöningen (Niedersachsen) ausweichen. Dort absolvierte der FCM in den vergangenen Jahren im Rahmen des Sommer-Trainingslagers in Wesendorf bereits häufig Testspiele.
FCM tritt am 30. Mai "unter Vorbehalt" an

Damit hätte der Verein vor dem vom DFB angeordneten Neustart (30. Mai) die Voraussetzungen für den Spielbetrieb erfüllt, die das DFB-Hygienekonzept vorschreibt. „Wir werden unter Vorbehalt am 30. Mai gegen den 1. FC Kaiserslautern antreten“, sagte Kallnik.

Zuvor teilte der DFB dem FCM mit, dass der Antrag auf Spielverlegungen abgelehnt wurde. Diesen stellte der Club wegen des fehlenden Corona-Tests und dem ausstehenden, aber eigentlich vereinbarten 14-tägigen Mannschaftstraining.
DFB nimmt es nicht so genau

Bezogen auf die korrekte Anwendung des Hygienekonzeptes ergeben sich unterdessen aber einige Zweifel. Der DFB scheint es mit den eigenen Anforderungen und Regeln nämlich nicht ganz so genau zu nehmen. So betonte der Verband eigentlich, dass einem Test-Antrag bei einem Labor eine 48-stündige Vorlaufzeit vorausgehen müsste. Dies war allerdings plötzlich nicht mehr gefragt, als der DFB dem FCM am Sonnabend spontan den ersten Test ermöglichte.

Auch ist im Hygienekonzept klar festgelegt, dass ein Kurierdienst die Proben abholen muss, damit es zu keinen Manipulationen kommt. „Der DFB hat uns nun aber kurzfristig mitgeteilt, dass wir die Proben entgegen den geltenden Vorschriften selber zum Labor bringen sollen“, erklärte Kallnik.
Ohne Testergebnisse in Quarantäne

Klar ist: Diese Sondergenehmigung des Verbandes weicht von den geregelten Vorgaben des Hygienekonzepts ab.

Fragwürdig ist auch, dass der FCM das Quarantäne-Trainingslager beziehen sollte, obwohl der zweite Corona-Test noch gar nicht abgeschlossen wurde und keine Ergebnisse vorliegen. Es sei in Ordnung, wenn auch während des Trainingslagers getestet werde, so der DFB.
Schlagabtausch zwischen DFB und FCM

Dadurch ist der Begriff Quarantäne in diesem Zusammenhang allerdings völlig unangebracht. Schließlich ist es möglich, dass infizierte Spieler, Trainer oder Betreuer gemeinsam im Hotel sind und davon erst nach der zweiten Test-Runde erfahren. Der Sinn des Quarantäne-Trainingslagers wäre völlig verpufft. Im Gegenteil: Da die Mannschaft im Hotel viel näher beieinander ist, steigt sogar die Gefahr von Infektionen.

Dem ersten Corona-Test und dem Gang ins Trainingslager war ein Schlagabtausch zwischen dem DFB und dem FCM vorausgegangen. In einer harschen Mitteilung machte DFB-Pressesprecher Jochen Breideband dem Club zahlreiche Vorwürfe. Der DFB widersprach dem Verein, dass die Corona-Tests am 22. Mai nicht absolviert werden konnten. Sie hätten nur hingebracht werden müssen.
FCM stoppte Planungen

Dieser Darstellung widersprach hingegen der FCM: Dass der Club in dieser Frage offenbar richtig lag, wird durch eine E-Mail eines Labormitarbeiters deutlich. In dieser wird nämlich darauf hingewiesen, dass ein Kurierfahrer die Proben erst am heutigen Montag abholen könne. Am 22. Mai sei es wegen des Brückentages hingegen nicht möglich. „Unsere personellen Ressourcen (...) ermöglichen keine kurzfristigen Sprünge“, heißt es in der E-Mail des Labormitarbeiters. Ein Beleg dafür, dass der DFB den FCM offenbar zu Unrecht beschuldigte – und dies sogar noch öffentlich.

Eigentlich hatte der Club nach eigener Aussagen bereits für den 20. Mai den im Hygienekonzept vorgeschriebenen ersten Corona-Test geplant. Auch ein Quarantäne-Trainingslager soll in Planung gewesen sein. Der Grund für die Absage sei eine E-Mail des DFB am 19. Mai gewesen, in der der Verband einen zeitnahen Neustart noch nicht absehen konnte und auf eine Entscheidung der Politik verwies.
Neustart der 3. Liga ist fix

Deshalb wurde die Planung laut FCM vorerst gestoppt, weil nicht absehbar war, ob die Drittliga-Saison fortgesetzt oder abgebrochen wird. Nur 24 Stunden später folgte am Abend des 20. Mai dann die überraschende Kehrtwende des DFB. Am 21. Mai verkündete der Verband folglich den Re-Start ab kommendem Sonnabend.

Durch das Hin und Her des DFB und die Anschuldigungen wird klar, dass der Neustart wohl um jeden Preis durchgedrückt werden soll.


"alle Angaben sind ohne Gewähr von Richtigkeit und Vollständigkeit."

Ich Spreche Sarkasmus und Ironie fließend!




das ist hier meine Persönliche Meinung zum DFB-DFL_ich_scheiß_auf_die_Gesundheit_der_Spieler_nur_wegen_de
r_Kohle_Verein

demnächst auf ihrer "Gesundheitskarte"

Nachträgliche Anmerkung des Autors:
ZU Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage/Hygienekonzept oder fragen Sie ihren DFB oder DFL - Ärzte sind überschätzt







25.05.2020, 07:59
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Corona - Der Sport ist infiziert - mit und ohne FCM bezug ...
Nachträgliche Anmerkung des Autors:
ZU Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage/Hygienekonzept oder fragen Sie ihren DFB oder DFL - Ärzte sind überschätzt








DFB will 72-Stunden-Pause zwischen Spielen aussetzen

Julian Koch 24. Mai 2020 um 15:11 Uhr
Zitat:

© imago images / MaBoSport

Bisher galt: Zwischen zwei Spielen müssen mindestens 72 Stunden Pause liegen. Für die restliche und die kommende Saison soll diese Regelung nun ausgesetzt werden.
Spiele in "zeitlich kurzer Reihenfolge"

Das geht aus einem Dringlichkeitsantrag des DFB-Präsidiums hervor, der am Montag im Rahmen des außerordentliche Bundestages beschlossen werden soll. Konkret soll der Spielleiter Partien "in zeitlich kurzer Reihenfolge" unter Abweichen vom Rahmenterminkalender und den "sonst üblichen zeitlichen Mindestabständen von 72 Stunden zwischen zwei Spielen einer Mannschaft ansetzen" können. Bedeutet: Durch den verkürzten Abstand könnten im Rahmen Englischer Wochen nicht nur drei, sondern auch vier oder fünf Spiele pro Klub stattfinden. Theoretisch könnte sogar jeden Tag gespielt werden, wobei das unrealistisch ist.
Gesamt- über Einzelinteressen

In der Begründung des DFB heißt es, "dass bei den Ansetzungen des Spielleiters auch in zeitlicher Hinsicht das übergeordnete Verbandsinteresse zur Durchführung und sportlichen Beendigung des Spielbetriebes vorrangig ist". In der aktuellen Krise sei das Interesse "an der effektiven Durchführung eines Wettbewerbs" vorrangig gegenüber Interessen Einzelner. "Es dient dem übergeordneten Ziel, den Spielbetrieb überhaupt zu sichern und durchzuführen", so der DFB.



Nachträgliche Anmerkung des Autors:
ZU Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage/Hygienekonzept oder fragen Sie ihren DFB oder DFL - Ärzte sind überschätzt







25.05.2020, 15:37
Wadenbeisser Abwesend


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für mich persönlich die 2. Niederlage heute

DFB-Bundestag beschließt Fortsetzung der Saison



danke Gise


25.05.2020, 15:45
Gerald Abwesend
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72 Stunden-Regel aufgehoben.229:9 (16Enthatungen). Alle kuschen. Alle Anträge ohne Wortmeldungen. Alles wie beim SED Parteitag.
Leider fehlen coronabedingt die stürmischen Ovationen.

25.05.2020, 20:48
Wadenbeisser Abwesend


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Zitat von Gerald:
72 Stunden-Regel aufgehoben.229:9 (16Enthatungen). Alle kuschen. Alle Anträge ohne Wortmeldungen. Alles wie beim SED Parteitag.
Leider fehlen coronabedingt die stürmischen Ovationen.

nix anderes als das hab ich erwartet Attention





25.05.2020, 22:31
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Zitat von Wadenbeisser:


Fußball
FCM weicht nach Niedersachsen aus
25.05.2020
Mit etwas guten Willen, hätte man dies auch etwas früher machen können, aber man wollte ja nicht hm
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

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