MDFF - das Magdeburger Fussballforum



17.01.2018, 23:47
Magdeburg56 Abwesend


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Zitat von Wadenbeisser:
.

ah hier ist es

zuschauen
...da kommt nix?
Der Osten rockt die Liga 3 - und der Dete ist auch mit dabei!

18.01.2018, 10:08
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Der 1. FC Magdeburg & die Öffentlichkeitsarbeit
moin

Dete keine Ahnung wo das ab geblieben ist - gelöscht hmm





20.03.2018, 12:40
Wadenbeisser Abwesend


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20.03.2018, 12:42
Wadenbeisser Abwesend


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R.I.P.

1. FC Magdeburg trauert um Rolf Tyll
Ehrenmitglied verstarb im Alter von 90 Jahren
In der Nacht zum heutigen Dienstag, 20.03.2018 ist Rolf Tyll im Alter von 90 Jahren verstorben. Der 1. FC Magdeburg trauert um sein verdienstvolles Ehrenmitglied.



R.I.P.

24.08.2018, 20:23
Wadenbeisser Abwesend


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ich packs mal hier rein

Auswärtsfans beim FCM Der schwierige Weg in den Gästeblock

Einschätzung von Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT

Zitat:
Bei den vergangenen drei Heimspielen des 1. FC Magdeburg hatten Fans der Gastvereine Probleme ins Stadion zu kommen. Die Ursachen waren sehr verschieden. Trotzdem deuten sie auf ein strukturelles Problem hin.


Der Einsatz beim FCM-Spiel gegen Dynamo Dresden war bisher der schwierigste am Gästeblock. (Archivbild) Bildrechte: IMAGO

Magdeburg im Wandel. Eine Stadt putzt sich heraus. Die angehende Kulturhauptstadt Europas 2025. So hört und liest man es überall. Eine Gruppe von Besuchern bekommt von all den schönen Dingen, die Magdeburg zu bieten hat, jedoch überhaupt nichts mit: Auswärtige Fußballfans, die ihren Verein bei Spielen gegen den 1. FC Magdeburg unterstützen wollen. Wenn sie mit Autos oder Bussen anreisen, werden sie häufig in Schönebeck von der Autobahn abgeleitet. Dann geht es in einer Kleckertour über Gommern, Königsborn und den Magdeburger Osten Richtung Gästeblock. Kommen die Fans mit dem Zug an, müssen sie am Bahnhof Herrenkrug am Stadtrand aussteigen. Von dort folgt ein etwa einstündiger Fußmarsch durch weitgehend unbewohntes Gebiet zum Stadion. Versorgungsmöglichkeiten unterwegs gibt es nicht.

An der Arena angekommen wartet auf die Fans eine Vorkontrolle, bevor sie überhaupt in den Außenbereich des Stadions dürfen. Weil Auto- und Zugfahrer diese Stelle oft zeitgleich erreichen, entsteht ein dichtes Gedränge. Und da die Leute von der umständlichen Anreise ohnehin schon genervt sind, ist Ärger eigentlich vorprogrammiert. "Es entsteht eine Trichterwirkung" beschreibt Christian Oberthür von der Fanhilfe Magdeburg die Situation. "Das Problem ist an dieser Stelle hausgemacht." Denn die Kontrollen sind vergleichsweise umfangreich. Die Zuschauer werden nervös, weil sie befürchten, das Spiel zu verpassen. Deswegen wird gedrängelt und geschoben. Eine große Polizeipräsenz und die oft bereitstehenden Wasserwerfer schaffen zudem ein Szenario, das von vielen als Bedrohung wahrgenommen wird.
Immer Ärger mit den Gästen

In den vergangenen Jahren war diese Gemengelage nur selten ein Problem – weil die meisten Gastvereine nur maximal wenige hundert Anhänger mitgebracht haben. Bei größeren Fanszenen wurde es dagegen schon öfter kritisch. Viele befürchten nun, dass die Zustände Alltag werden, wenn in der 2. Liga regelmäßig große Fangruppen in Magdeburg aufschlagen. Und als wolle jemand diese Bedenken bestätigen, gab es bei allen Heimspielen seit dem FCM-Aufstieg am 21. April Probleme. Wobei die Ursachen dafür jeweils sehr verschieden waren.

Den Auftakt machte – noch in der vergangenen Saison – Chemnitz. Teile der sächsischen Fans erreichten Magdeburg sehr spät. An der Vorkontrolle kam es zu einer Auseinandersetzung. "Eine Schubserei an dieser Vorkontrolle veranlasste die Staatsmacht und den Heimverein alle bis dahin noch nicht im Stadion befindlichen Fans von dem Spiel auszusperren, nachdem man vorher großflächig Pfeffer und Hiebe verteilt hatte" heißt es in einer Erklärung der Ultras Chemnitz. "Zusätzlich durfte man die 90 Minuten in praller Hitze eingekesselt und von Wasserwerfern bedroht auf einem Fußballplatz unlängst des Gästeeingangs verbringen." Etwa 350 Fans sollen davon betroffen gewesen sein. Der 1. FC Magdeburg erklärte, dass das Hausverbot "nach massiven Übergriffen auf den Ordnungsdienst und Sachbeschädigungen" ausgesprochen worden sei.
Fans des Chemnitzer FC im fast leeren Gäste - Fanblock


Gegen Chemnitz kamen viele Gästefans nicht ins Stadion. Bildrechte: IMAGO

Brückenwanderung sorgt für Verkehrschaos

Sein erstes Zweitligaspiel bestritt der FCM Anfang August gegen Sankt Pauli. Hier begannen die Probleme schon lange vor dem Stadion. Statt am Herrenkrug-Bahnhof stiegen Gästefans in Magdeburg-Neustadt aus. Anschließend mussten sie über den Nordbrückenzug eskortiert werden. Weil die FCM-Fans zeitgleich einen Fanmarsch auf der Strombrücke absolvierten, waren plötzlich alle Magdeburger Autobrücken dicht. Es folgte ein Verkehrschaos.

Bei der Abreise der Hamburger gab es wieder Verzögerungen. Den eigentlich geplanten Zug Richtung Heimat verpassten die Sankt-Pauli-Fans aufgrund von Polizeimaßnahmen. Stattdessen waren sie plötzlich auf dem Weg zum Hauptbahnhof – der zu diesem Zeitpunkt voll mit FCM-Fans war. So rückten eilig mehrere Hundertschaften an, dazu schwebte ein Helikopter über dem Bahnhof. Scheinbar unkoordiniertes Hin- und Her-Gerenne der Polizei ließ unbeteiligte Beobachter dort verwundert zurück und warf ein denkbar schlechtes Licht auf die Einsatzplanung. Selbst der Pressesprecher der Polizeidirektion Nord in Magdeburg, Frank Küssner, gibt zu: "An dem Tag ist bei der Vorbereitung und der Durchführung des Einsatzes viel schief gelaufen." Näher ins Detail gehen will er nicht.
Polizei-Hundertschaft


Beim Polizei-Einsatz gegen Sankt Pauli ging viel schief. Bildrechte: MDR/Hanns-Georg Unger

Scharfe Kritik aus Darmstadt

Der vorerst letzte Vorfall sorgte dann sogar bundesweit für Aufsehen. Im DFB-Pokal traf der FCM vor gut einer Woche auf Darmstadt 98. Mehrere Fanbusse der Hessen durften nicht auf den Gästeparkplatz. Stattdessen ist es in Magdeburg üblich, dass die Mitreisenden die Busse vorher verlassen und den restlichen Weg zu Fuß zurücklegen. Nach dem Aussteigen seien die Fans von verschiedenen Polizistenmehrfach in verschiedene Richtungen geschickt worden, heißt es in mehreren Berichten, unter anderem von der "Lilien-Fanhilfe". Anschließend soll es zu einem überharten Polizeieinsatz gekommen sein. Verantwortlich dafür war eine Beweis- und Festnahmeeinheit aus Thüringen. Ohne erkennbaren Grund seien Fans von Polizisten bedrängt, geschubst und beleidigt worden. Ein Teil der Polizisten sei dann in die Gruppe der Darmstadt-Fans gestürmt und hätte wahllos um sich geschlagen, hieß es weiter. Insgesamt neun Personen wurden verletzt. Der SV Darmstadt 98 kritisierte die Vorfälle scharf und forderte Aufklärung.

Warum kam eine Polizei-Einheit aus Thüringen zum Einsatz?
Bei Fußballspielen und anderen Großveranstaltungen ist es üblich, dass die Polizei von Einheiten aus anderen Bundesländern unterstützt wird. Sachsen-Anhalts Polizei hatte an dem Wochenende aufgrund mehrerer Veranstaltungen nicht genug Kapazitäten, um das Spiel alleine abzusichern. "Wir fordern die Unterstützung an. Woher sie dann kommt, können wir nicht beeinflussen", sagt Sprecher Frank Küssner. Die Einheiten werden dann am Spieltag vom Einsatzleiter, der in jedem Fall ein Magdeburger Polizist ist, koordiniert. Am Gästeblock kam ausschließlich die Thüringer BFE-Einheit zum Eisnatz.

Fragt man die Polizei, hört man das Gegenteil. So hätten die Darmstädter Fans einen Weg blockiert. Deshalb habe eine Gefahrensituation bestanden und die Fans seien weggedrängt worden. Daraufhin sei es zu Angriffen aus den Reihen der Fans gekommen. Zwei Polizisten sollen dabei verletzt worden sein. Dass es widersprüchliche Ansagen der Polizisten gegeben haben soll, verwundert Pressesprecher Frank Küssner. "Denn eigentlich ist klar, dass die Fans den Trampelpfad neben der Straße benutzen sollen." Polizisten aus Sachsen-Anhalt waren an der Stelle jedoch nicht im Einsatz, genauso wenig wie Kontaktbeamte. Diese agieren in der Regel ohne Helm und sind durch ein Leibchen als Ansprechpartner erkennbar. Bei derartigen Einsätzen sind sie eigentlich Standard.
Fans des SV Darmstadt 98


Die Darmstadt-fans verzichteten auf aktive Unterstützung ihrer Mannschaft. Bildrechte: imago/Jan Hübner

Politisches Nachspiel

Die Situation wird noch brisanter, wenn man weiß, dass es eine Vorgeschichte zwischen den Lilien-Fans und eben jener Polizeieinheit gibt. Bei einem Spiel in Erfurt kam es 2011 zu einer Auseinandersetzung zwischen Darmstädtern und Polizei. Dabei wurden auf beiden Seiten insgesamt fast 50 Personen verletzt – hauptsächlich durch Pfefferspray. Einige Polizisten sollen auf unfreundliche Weise auf die Situation damals Bezug genommen haben, berichten Darmstädter. Belegen lässt sich das nicht. Da es keine unbeteiligten Beobachter gab, ist es für Außenstehende nahezu unmöglich zu beurteilen, wer in diesem Fall die Wahrheit spricht. Womöglich werden sich Gerichte irgendwann damit auseinandersetzen, sicher ist das aber nicht.

Neben den Darmstadt-Fans sind jedoch auch die Anhänger des 1. FC Magdeburg empört. Mittlerweile schlagen die Ereignisse vom Freitagabend sogar politisch Wellen. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow ließ sich bei Twitter auf eine Diskussion mit einem Fan ein. Wobei er die Problematik im Raum stehender Polizeigewalt nicht so recht anerkennen wollte. Stattdessen warf er die eher grundsätzliche Frage auf, warum Fußballspiele von Polizeigroßaufgeboten begleitet werden müssen.
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Sachsen-Anhalts Landtagsabgeordneter Sebastian Striegel (Grüne) bat nach eigener Aussage das Innenministerium um weitere Informationen. Und die Landtagsabgeordnete Eva von Angern (Die Linke) reichte gleich einen ganzen Schwung Kleiner Anfragen an die Landesregierung ein. Diese sollen die Polizeieinsätze rund um die Fußballspiele des 1. FC Magdeburg betrachten und möglichst zu Verbesserungen führen, erklärte ihr Sprecher Dennis Jannack.
Offensichtliche strukturelle Mängel

Auch wenn die Frist zur Beantwortung der Anfragen erst in vier Wochen abläuft, steht schon jetzt fest, dass es rund um die Organisation der Spiele in Magdeburg einige strukturelle Mängel gibt. Das zeigen die genannten Beispiele deutlich. Hauptkritikpunkte sind:

umständliche An- und Abreise der Gästefans
fehlende Versorgungsmöglichkeiten zwischen Bahnhof und Stadion
Abwicklung der Vorkontrollen
Kommunikationmängel bei Polizei-Einsätzen sowie fehlende Erläuterungen zum Hintergrund einzelner Maßnahmen

FCM-Fans und die Fanhilfe Magdeburg haben sich auf die Fahnen geschrieben, diese Zustände zu ändern. Dabei bekommt sie Unterstützung vom 1. FC Magdeburg, der in der Vergangenheit nicht immer mit Gästefreundlichkeit glänzte. Einmal jährlich veranstaltet der Verein einen Fankongress. Dabei stand das Thema Gästefans zuletzt zwei Mal weit oben auf der Tagesordnung. In der Folge wurden Mitglieder der Fanhilfe mit Arbeitskarten für den Gästebereich ausgestattet. So können sie als unbeteiligte Instanz die Abläufe hinter dem Stadion beobachten, Verein und Öffentlichkeit berichtenerstatten und auch Verbesserungen vorschlagen. Die Wirkungsmacht des FCM endet jedoch am Übergang zum Gästeparkplatz und damit auch die Arbeitskarte. Vorfälle wie beim Darmstadtspiel lassen sich deshalb auch künftig nicht ausschließen.
Keine Verbesserung in Sicht

Eine wirkliche Verbesserung wäre der Einsatz von Shuttle-Bussen vom Herrenkrug-Bahnhof. Da sind sich Polizei, FCM und Fans weitgehend einig. Bisher konnte dafür aber keine Lösung mit der Stadt Magdeburg und den Magdeburger Verkehrsbetrieben gefunden werden. Auch eine Verschiebung der Vorkontrollen wurde diskutiert. So erklärt Christian Oberthür von der Fanhilfe: "Wenn die Vorkontrolle näher am Stadion stattfindet, sehen die Fans, dass sie danach zügig auf die Tribüne kommen. Das würde die Situation entspannen und Gedrängel wahrscheinlich vermeiden." Dem Vernehmen nach könnte sich der FCM mit dieser Idee anfreunden, die Polizei lehnte sie dagegen ab.

Wirkliche Verbesserungen für Gästefans in Magdeburg wird es deshalb in naher Zukunft wohl nicht geben. Daran werden auch kritische Anfragen an die Landesregierung wahrscheinlich nichts ändern. Der Weg in den Gästeblock des Magdeburger Stadions, er bleibt ein schwieriger. Doch vielleicht können bessere Kommunikation der Polizei, ein klares Einsatzkonzept und etwas mehr gegenseitige Rücksichtnahme dafür sorgen, dass dieser Weg entspannter zu gehen ist. Damit die Gäste irgendwann dazu kommen, ihren Aufenthalt in Magdeburg auch zu genießen.



Zitat:

Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Über den Autor
Oliver Leiste arbeitet seit Anfang 2015 bei MDR SACHSEN-ANHALT - mit dem Schwerpunkt Sport. Dabei begleitet er den Halleschen FC, den 1. FC Magdeburg und den SC Magdeburg durch alle Höhen und Tiefen. Während seines Anglistikstudiums in Leipzig und auch danach war er für die Mitteldeutsche Zeitung in Halle und Radio Mephisto 97,6 am Ball. Als gebürtiger Bernburger hat er in Sachsen-Anhalt schon vieles gesehen - und noch lange nicht genug davon.


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24.10.2018, 09:11
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Der 1. FC Magdeburg & die Öffentlichkeitsarbeit


Kranzniederlegung
FCM gedenkt Heinz Krügel
23.10.2018

Zitat:


Heinz Krügel führte den FC Magdeburg durch die erfolgreichste Zeit seiner Vereinsgeschichte. Archivfoto: Eroll Popova

Am Wochenende jährt sich der Todestag von FCM-Trainerlegende Heinz Krügel zum zehnten Mal. Fans und Offizielle erinnern an ihn.
Von Antonius Wollmann ›

Magdeburg l Anlässlich des anstehenden Heimspiels am kommenden Freitag gegen den Hamburger SV gedenkt der 1. FC Magdeburg seinem verstorbenen Meistertrainer Heinz Krügel. Krügels Todestag jährt sich am Sonnabend zum zehnten Mal. Mit dem FCM gewann der gebürtige Oberplanitzer (Sachsen) Titel wie die DDR-Meisterschaft, den FDGB-Pokal und als einzige Mannschaft der DDR den Europapokal der Pokalsieger im Jahr 1974.

Um 16.30, vor zwei Stunden vor dem Anpfiff, wird am Heinz-Krügel-Denkmal (Haupteingang West der MDCC-Arena) ein Kranz niedergelegt. Im Anschluss werden FCM-Prasident Peter Fechner, FCM-Legende Paul Seguin und Thomas Hennings vom FanRat an den ehemaligen Trainer erinnern.

„Für den 1. FC Magdeburg spielen Tradition und Werte eine große Rolle, womit sich die 'Arbeitsgemeinschaft Vereinskultur' mit seinen engagierten Vereinsmitgliedern aktiv auseinandersetzt. Heinz Krügel hat diesen Verein geprägt und während seiner Amtszeit mit der Mannschaft nicht nur zahlreiche Titel errungen, sondern sportlich dafür gesorgt, dass der 1. FC Magdeburg national und international große Anerkennung erfährt", erklärt Peter Fechner den Hintergrund der Aktion.






R.I.P.

25.10.2018, 13:04
Wadenbeisser Abwesend


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zum Stadiontreff

vergößerbar


29.12.2018, 12:12
Wadenbeisser Abwesend


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Information
Nachträgliche Anmerkung des Autors:
da es um "Öffentlichkeit" geht und ich nich direkt weiß wohin damit ...

wenn nich "richtig" bitte verschieben

Nachtrag nach Pauli Spiel (ohne Text)



Zeugensuche
Gewalttätiger Streit nach FCM-Spiel
28.12.2018

Zitat:

Das Umsteigen von hunderten von Fans des 1. FC Magdeburg am Uelzener Bahnhof bei der Rückfahrt von Hamburg aus wurde von Bundespolizisten bewacht. Dabei kam es jedoch nach Zeugenaussage zu einer Körperverletzung. Das muss die Polizei nun prüfen. Archivfoto: Peter Steffen dpa
...

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06.01.2019, 17:09
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Der 1. FC Magdeburg & die Öffentlichkeitsarbeit
***Im Stehblock – Guidos Betrachtungen zum 1. FC Magdeburg***

oder jetzt "Neues vom Krügel-Platz"

mal hören was er/sie heut zu besprechen hat/haben

Folge 33 von "Neues vom Krügel-Platz"


"im Gespräch mit ..."

ca. ... Minuten

Direkt
Download

Zitat:
Neues vom Krügel-Platz | Folge 33 Lutz Trümper: "Ich bin Fan vom 1. FCM"

Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper hat als Präsident für kurze Zeit die Geschicke des 1. FC Magdeburg geleitet. Er ist dem Club noch immer eng verbunden – in guten wie in schlechten Zeiten. Im Podcast mit Moderator Oliver Leiste spricht er über die Bedeutung des FCM für die Stadt, sportliches Auf und Ab und Schwierigkeiten beim Neubau eines Stadions.
Oliver Leiste

von Oliver Leiste, MDR SACHSEN-ANHALT

Folge 33 von "Neues vom Krügel-Platz" in ... Schlagzeilen:
Zitat:


Eigentlich ist Lutz Trümper ja Handballer. Mehr als 30 Jahre lang spielte er, erst in Oschersleben, später auch in Magdeburg. Beim Thema Sport verbindet man den Oberbürgermeister Magdeburgs trotzdem eher mit Fußball. Schließlich war Trümper ab November 2000 für einige Monate Präsident des 1. FC Magdeburg. Und in dieser Zeit an einer beispiellosen Rettungsaktion beteiligt, die dem FCM den Aufstieg in die Regionalliga sicherte.

Auch wenn Trümpers Präsidentschaft mittlerweile 18 Jahre zurückliegt, ist er dem 1. FC Magdeburg noch immer eng verbunden. Er sagt: "Ich bin Fan vom 1. FCM."

Im Podcast mit Oliver Leiste spricht Trümper über ...
... die Bedeutung des FCM für Magdeburg – ab Minute 2:00

Die Stadt lebt den Fußball. Auch auf dem drittletzten Platz ist das Stadion voll und ausverkauft. Die Fans stehen zu ihrem Club. Sie wissen, dass der Club eine riesengroße Bedeutung für die Stadt hat. Ich sehe es auch so, dass man über die Stadtgrenzen hinaus Aufmerksamkeit erzeugen kann. Aber es macht auch Spaß, beim Fußball dabei zu sein, eine tolle Stimmung zu erleben und sich zwei Stunden im Stadion bei gutem Fußball aufzuhalten. Natürlich wäre es noch besser, wenn man auch mal wieder ein Spiel gewinnt. Aber ich habe da gute Hoffnung, dass das in den nächsten Spielen wieder passieren wird.
... Fußballkompetenz als Fußballpräsident – ab Minute 3:30

Es ist die Frage, welche Funktion man sich selbst eingesteht. Wenn man Präsident eines Fußballvereins ist, hat man eigentlich genügend Leute im Umfeld, die Fußballkompetenz haben. Das war damals beim FCM auch so. Man hat als Präsident eine Repräsentationsfunktion und muss die große Linie besprechen.
... die Rettungsaktion 2001 – ab Minute 6:45

Schon vor dem Aufstiegsspiel gegen den BFC hatte ich einen Anruf von der Kinowelt bekommen, dass sie nicht wie ein Jahr zuvor bürgen würden. Damit war klar, wir werden große Schwierigkeiten bekommen, die Forderungen des DFB zu erfüllen, fünf Millionen bei einer Bank zu hinterlegen. Nach dem Sieg gegen den BFC und der Feier haben wir Präsidiumsmitglieder uns am nächsten Tag bei mir getroffen und haben beraten, was wir machen können. Und dann sind wir auf die Idee gekommen, eine Future-Card zu erfinden.
... den Stadionneubau – ab Minute 11:00

Wir haben das Stadion für 25.000 Zuschauer gebaut, weil wir gehofft haben, Spielstandort für die anstehende WM in Deutschland zu werden. Die Regelung, dass ein Stadion 45.000 Zuschauer fassen muss, kam erst später, da waren wir mit der Planung schon fertig. Darum ist es auch ein reines Sitzplatzstadion geworden.
... die Tristesse seit 2008 – ab Minute 14:30

Das war wirklich schon traurig. Das Spiel 2007 gegen Sankt Pauli werde ich nie vergessen. Weil ich dann auch die ganze Nacht nicht geschlafen und immer wieder an die entscheidenden Szenen gedacht habe. Dann kam 2008, wo wir an Braunschweig am Torverhältnis gescheitert sind. Und dann kam eine Zeit, wo sehr lange eine Liga gespielt wurde, die bei weitem nicht das Niveau hatte, wie es jetzt der Fall ist. Man ging zum Fußball, aber es war keine große Nummer.
... sein persönliches Verhältnis zum FCM – ab Minute 16:00

Das ist sehr gut. Ich habe Kontakt zum Präsidium und ab und zu auch mit dem Manager. Ich gehe oft zu den Spielen, wenn ich Zeit habe. Ich schaue mir die Spiele an und freue mich über die Stimmung und auch darüber, dass sehr viele Leute da sind, die früher nie zum Fußball gegangen sind. Auch Familien sind wieder da und es herrscht eine Atmosphäre, die wirklich toll ist für die Stadt. Mein Verhältnis zum Club ist ungetrübt und gut.
Lutz Trümper und Oliver Leiste


Lutz Trümper (l.) und Oliver Leiste vor der Aufzeichnung des Podcasts im MDR-Landesfunkhaus Magdeburg. Bildrechte: MDR/ Daniel George
... Probleme durch den Aufstieg – ab Minute 22:15

Die Betroffenen im Stadionumfeld beklagen sich natürlich über das Zuparken während des Spiels. Das ist leider so. Da kann man nur die Empfehlung geben – und das wird sich auch mit der neuen Brücke nicht wesentlich ändern – mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad über die Brücke zu kommen. Allerdings gibt es kein Fußballstadion in Deutschland, wo ich nach dem Abpfiff problemlos wegfahren kann. Bei 25.000 oder mehr Besuchern gibt es eigentlich immer Stausituationen.
... die Schwierigkeiten, einen Shuttle für Gästefans zu organisieren – ab Minute 28:15

Das ist überhaupt nicht schwer. Es muss nur ein Vertrag gemacht werden.



Podcast | 1. FC Magdeburg

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10.01.2019, 15:39
Wadenbeisser Abwesend


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Betreff: Re: Der 1. FC Magdeburg & die Öffentlichkeitsarbeit


Sonderpreis für die FCM-Familie

Ehrung
Sonderpreis für die FCM-Familie

10.01.2019
Zitat:

Ehrung beim Magdeburger des Jahres 2018 im Opernhaus: Die Volksstimme-Redakteure Anja Guse (l.) und Rainer Schweingel (r.) überreichen den Sonderpreis an Aufstiegskapitän Marius Sowislo (2. v. l.) und Präsident Peter Fechner.Foto: Viktoria Kühne

Mit einem Sonderpreis zum "Magdeburger des Jahres" wurde der FCM für seinen Aufstieg in die Zweite Fußball-Bundesliga geehrt.
Von Rainer Schweingel ›

Magdeburg l Präsidium, Trainer, Spieler, Mitarbeiter und auch die Fans des 1. FC Magdeburg wurden am Dienstag bei der Gala "Magdeburger des Jahres" mit einem Sonderpreis symbolisch für den Aufstieg in die Zweite Bundesliga ausgezeichnet. Die Volksstimme sprach kurz nach der Verleihung im Opernhaus mit FCM-Präsident Peter Fechner.

Volksstimme: Der FCM ist mit dem Ehrenpreis für den Magdeburger des Jahres 2018 ausgezeichnet worden. Was ist für Sie damit verbunden?

Peter Fechner: Erst mal macht es mich sehr stolz. Darüber hinaus ist der Preis einer für die FCM-Familie. Es ist eine große Familie. Wir sind so enorm gewachsen in den letzten Jahren. Wir zählen jetzt 9000 Mitglieder und ständig werden es mehr. Und ich glaube, diese großartige Familie hat diesen Preis verdient. Und dafür noch mal recht herzlichen Dank.

Mit dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga ist auch viel mehr Struktur, viel mehr Aufgaben, sind viel mehr Verantwortung verbunden. Wie schaffen Sie das?

Das frage ich mich auch manchmal. Aber man schafft es natürlich mit vielen fleißigen Händen und sehr engagierten Mitarbeitern, natürlich auch sehr engagierten Spielern. Wir haben uns natürlich auch verstärkt mit Mitarbeitern. Wir haben mittlerweile auch ein sehr großes Budget, also im zweistelligen Millionenbereich, was dann auch verarbeitet und verwaltet werden muss. Wir haben mehr Räumlichkeiten benötigt. Alles das musste geschaffen werden. Und das schaffst du eigentlich nur – ich sage immer – mit blau-weißem Blut. Wir haben so viele fleißige Hände, die sich aufopfern für den Verein. Aber nicht, dass es ihnen schwerfällt dabei. Sie tun es gerne mit großer Liebe, mit großem Herz.
Magdeburger des Jahres 2018

Magdeburg (tw) l Im Opernhaus wurde der Magdeburger des Jahres 2018 geehrt. 17 Kandidaten standen zur Wahl, die für zehn Projekte stehen. Die Volksstimme-Leser wählten Eberhard Schulze auf den 1. Platz. Er ist über Jahrzehnte prägend in und für freiwillige Feuerwehren in Magdeburg.

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Gala zum Magdeburger des Jahres 2018 im Opernhaus Magdeburg. Foto: Johannes Vetter

Sie haben es schon gesagt: Es ist eine große Familie, eine große Gemeinschaft, aber im Vergleich zu anderen gestandenen Zweitbundesligisten ist der Wirtschaftsraum Magdeburg leider nicht so stark. Aber Fußball kostet natürlich auch Geld. Wie trommeln Sie das zusammen?

Die größten Einnahmequellen sind drei Stück: Die Einnahmen von den Zuschauern. Dann haben wir die Sponsorenbeiträge, die natürlich auch sehr stark gewachsen sind. Und wir sind natürlich auch jetzt schon überregional aktiv in dieser Frage. Und wir haben die Fernsehgelder von der DFL, die den dritten Teil ausmachen, und dann bist du damit schnell mal mit über 10 Millionen Euro dabei.

Magdeburg steht wieder vor einem Stadionumbau. Eigentümer ist die Stadt, Nutzer der 1. FC Magdeburg – welche Unterstützung spüren Sie seitens Politik und Verwaltung?

Wir spüren eine sehr große Unterstützung. Der Oberbürgermeister ist ein begeisterter Sportfan und ist immer ansprechbar für den Fußball. Er war selber mal Präsident. Er weiß, wie schwer das Amt ist, wie schwer es ist, Erfolg zu haben, und er war derjenige, der dieses Stadion zur Verfügung gestellt hat, und das ist wichtige Grundvoraussetzung, dass wir jetzt so schnell wachsen können. Natürlich auch andere in der Politik: Der Innenminister steht zu uns, er ist ja selbsterklärter FCM-Fan. Das macht uns alles sehr glücklich.

Wie können Sie Mut machen, dass wir nicht absteigen?

Erst mal bin ich selber sehr optimistisch, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Darüber hinaus ist eigentlich die ganze FCM-Familie optimistisch und das ist das Wichtigste, was wir unseren Spielern mit auf den Weg geben können. Dann haben wir uns sehr gut verstärkt. Unsere sportliche Leitung hat sehr gut gearbeitet. Wir haben einen Trainer, wo man schon merkt, dass spielerisch etwas passiert. Wir haben drei weitere Spieler geholt, die jetzt im Trainingslager schon mittrainieren und die Testspiele mitmachen werden. Ich drücke ihnen die Daumen, dass sie sich nicht verletzen. Sie werden uns auf jeden Fall verstärken können. Und dann sind wir ja nicht allein beim Kampf um den Klassenerhalt, sondern es sind ja mehrere Vereine dabei, und da wollen wir zumindest nicht unter den letzten drei sein.

Weitere Infos zur Leserwahl "Magdeburger des Jahres" finden Sie in unserem Dossier.





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